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Weltweite Vereinigung der Religionen

Weltweite Vereinigung der Religionen
In diesem Video spricht Pastor Antônio Júnior über aktuelle Entwicklungen im Christentum, religiöse Einheit und was das alles wirklich für gläubige Christen bedeutet. Bist du bereit, die Hintergründe zu entdecken und selbst nachzudenken?

Kommentare

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Alysa 02.05.2026 21:35
es ist einfach nur schlimm!
 
Vivianna 02.05.2026 21:43
Warum fallen denn so viele immer auf die RKK her........?
Bin der Meinung jede Glaubendsgemeinschaft hat Ihre Stärken und Schwächen.......und ganz ehrlich,glaube ich nicht,wenn wir Alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen 🙏
dass es wichtig ist ,bist Du Freikirche  Jude Grieche, evangelisch,katholisch, Zeuge oder was auch immer, oder nichts von alledem...
Gott, der Herr sieht das Herz jedes Einzelnen an....denn es ist der Mittelpunkt aller Dinge 🥰

Weiss schon hab mich jetzt weit hinaus gelehnt ist aber meine ehrliche Meinung.

Gute Nacht 😴🙏
 
Sherezade 02.05.2026 21:58
Die Überschrift ist etwas reißerisch... vermute, dass einige Menschen den Hintergrund nicht kennen.... es geht eigentlich um folgendes Dokument:
https://www.vatican.va/content/francesco/de/travels/2019/outside/documents/papa-francesco_20190204_documento-fratellanza-umana.html

Liest sich im ersten Moment natürlich gut...Frieden, Religionsfreiheit, gegen Rassismus... da sagt doch jeder Mensch "ja"...aber..

"Der Pluralismus und die Verschiedenheit in Bezug auf Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Ethnie und Sprache entsprechen einem weisen göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat."

Genau mit dem obigen Ztat/Satz  wird der Auferweckte verraten. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Genau diese Absolutheitsanspruch stellt der Auferweckte....
 
JesusComesBackSoon 02.05.2026 22:25
Danke für die Verlinkung des Dokuments.
 
hansfeuerstein 02.05.2026 22:26
Das eine ist Politik, das andere ist Glaube. Beides hat unterschiedliche Zielgruppen.
 
Sherezade 02.05.2026 23:09
Da es sich um eine KI Übersetzung handelt...
Gemeint ist die St. Francis Church in Abu Dhabi....benannt nach Franz von Assisi und Teil von dem Abrahamic Family House Projekt...
 
Sherezade 02.05.2026 23:36
Und prinzipiell gibt es Kirchen, die nach Päpsten benannt sind z.B.
St.Pius X./ Düsseldorf...

Hab mal gehört, dass es Petruskirchen gibt...der Legende nach war Petrus der erste  Papst 😆
Sry, der Satz von 22.24h ist eine Steilvorlage...
 
hansfeuerstein 02.05.2026 23:46
Das betrifft die Weihe des Kirchengebäudes, die Widmung. Ist ja schliesslich kein blosses Gebäude, wie andernorts😉
 
hansfeuerstein 02.05.2026 23:50
Pius X. man sollte übrigends seine Schriften lesen, empfehlenswert, gerade für die heutige Zeit. z.B. Pascendi Dominici gregis, wirklich empfehlenswert.
 
Sadie 03.05.2026 00:18
Ich finde es ehrlich gesagt schade, wenn Christen andere Christen so hart verurteilen.
Begriffe wie die Hure Babylons aus der Offenbarung, werden hier sehr einseitig ausgelegt eher als Angriff benutzt als zur echten Klärung.
Ich bin selbst katholisch, und für mich steht Jesus Christus im Mittelpunkt— nicht  Macht  oder Institution.
Natürlich kann und darf man  über Kirche kritisch sprechen, aber das sollte respektvoll und fair passieren..
Am Ende sind wir alle aufgerufen, in der Wahrheit zu wachsen und einander mit Liebe zu begegnen, statt uns gegenseitig abzuwerten .
 
pieter49 03.05.2026 05:10
Ach die arme ''Menschen'', die denken, dass sie Richtig Denken, werden spätestens am jüngsten Tag (!!!), ihr Fett bekommen !!

Darüber mache ich mir keine Sorgen !!

Das war/ist auch der Hauptgrund (!), warum ich zum RKK konvertiert bin !!

(...)
 
Annres 03.05.2026 07:35
Da lobe ich mir die Worte, die in den Durchgaben an Jakob Lorber zum Thema "römisch-katholische Kirche" stehen.

Sinngemäß heißt es da, dass die römische Kirche zwar im Lauf der Kirchengeschichte viele Fehler gemacht hat, aber in dieser Zeit trotzdem dafür gesorgt hat, dass sehr sehr viele Menschen vom Erlösungswerk Jesu Christi erfahren haben und dass unserem Herrn ein Johannes von Gott oder auch nur ein Franz von Assisi weit mehr wert ist als alle Luthers, Calvins und Melanchthons zusammen.

Dort steht auch, dass für die römische Kirche dasselbe gilt wie für Maria Magdalena: 

Sie sei eine Sünderin und wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
 
Olli 03.05.2026 08:05
🤔 Wichtig ist doch, dass wir nicht bei einer Kirche
als Mittglied in deren Büchern stehen, sondern das
unser Name im Buche des Lammes, unseres Erlösers, 
und Retters, JESUS CHRISTUS steht !
 
antonius34 03.05.2026 08:30
Das Opus  Dei ,würde vieles Vereinen, was wirklich wichtig ist, aber viele kennen es nicht mal, wie Radio  Horeb.
 
pieter49 03.05.2026 09:01
Heute, um 08:05 Uhr

Selbstverständlich !!!

Es geht nicht um die Verpackung (!!), es geht um den Inhalt !!

Um unser Herz und Seele !!!

Das ist Primär !!!!!
 
Sherezade 03.05.2026 09:04
Maria aus Magdala ist nicht identisch mit der sog.großen Sünderin.

Wollte eigentlich nur die gestrige falsche Aussage von 22.24 h richtig stellen..eigentlich war der genannte Papst nur spontan...
Vermutlich dachte ich intuitiv an Loisy...der wurde von Pius X exkommuniziert...
Loisy prägte den Satz, dass Jesus das Reich Gottes verkündet hat und die Kirche gekommen ist...
 
vertrauen2015 03.05.2026 09:22
JESUS spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. KEINER kommt zum VATER als nur durch MICH

Joh. 14.6

Nicht die Einheitsreligionen, sondern wer den SOHN hat. Wer den SOHN nicht hat (leugnet) ist der Antichristus 1. Joh. 2.22
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 10:08
Zitat von Sherezade , der es an Erkenntnis mangelt:

"Liest sich im ersten Moment natürlich gut...Frieden, Religionsfreiheit, gegen Rassismus... da sagt doch jeder Mensch "ja"...aber.."

👉 kl .Katechese von mir:

Das sind die Grundlagen von 2 Vatikanischen Konzil - Religionsfreiheit ,Freiheit ,Gleichheit ,Öffnung !
Und warum das wohl? ?  ?

Weil das die Inbegriffe , der Urgrund für Evangelisation ist !! Und gleichzeitig  eine Abkehr von erzwungener Mission aus dem Mittelalter!!

Der tiefere Sinn dahinter ist :
Nur ein Mensch der frei ist , kann sich auch FREI von Glauben ab oder zuwenden - erst durch Freiheit und Demokratie kann im Prinzip Christus ohne Gewalt verkündet werden und erst durch Freiheit und Akzeptanz reflektiert jeder Mensch über Gott und Glaube !!!!

Die Evangelisation der Kirche kann NUR auf dem
Boden von Freisein und Öffnung geschehn .

Das ist der theologische Sinn dahinter !!!
Was leider manch Katholik hier auch nicht kapiert.

👉 Siehe auch  Paulus : 

Er ging ZUM Areopag der Heiden und wie er  evangelisierte - so auch die KK heute .


Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 10:11
Zu @ Vertrauen 9:22 Uhr 

In dem deinem weisen Alter sollte man ,wenn man was aus der Bibel postet ,zb wie bei Johannes oben, auch DEN KONTEXT kapieren und zu WEM Johannes das sagte!!!!

Nämlich zu  fehlgeleiteten """ Christen""""" 


Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 10:19
Das Zweites Vatikanisches Konzil hat mit der Religionsfreiheit keinen Bruch mit dem Glauben vollzogen, sondern klargestellt: Glaube kann seinem Wesen nach nicht erzwungen werden.

Schon die Heilige Bibel zeigt: Gott zwingt niemanden.

Der Mensch ist zur freien Antwort berufen.
Darum ist Religionsfreiheit kein „Zeitgeist“, sondern die notwendige Voraussetzung echter Evangelisation: Nur ein freier Mensch kann sich wirklich für Christus entscheiden – alles andere wäre äußerer Zwang, aber kein Glaube.

Genau das sieht man auch bei Paulus: Auf dem Areopag zwingt er niemanden, sondern tritt in Dialog, knüpft an Bekanntes an und lädt zur Umkehr ein.

Nicht Gewalt oder Zwang führen zu Christus, sondern Wahrheit, die in Freiheit angenommen wird.
Die Öffnung der Kirche bedeutet daher nicht Anpassung an die Welt, sondern die Rückkehr zu einem zutiefst biblischen Prinzip: Gott will freie Kinder, keine erzwungenen Bekenntnisse.“
 
Sherezade 03.05.2026 10:24
Interreligiöser Dialog geht anders...nicht umsonst hat das Paper Kritik bekommen...

Des Weiteren...
Vatikanum II unterscheidet zwischen Kirche und kirchlichen Gemeinschaften ...in einem ökumenischen Forum suboptimal...
Genauso wie  das Anhängen an Schriften von Pius X...Editae saepe...auch nicht nice in einem ökumenischen Forum...

Zudem...die Selbstbezeichnung der RKK als "katholische" Kirche ist in einem ökumenischen Forum auch etwas deplaziert..jedenfall,wenn man mit dem Begriff was anfangen kann...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 10:28
SUBOPTIMAL 

ist auch wenn sich verkappte
 Jüdinnen und Sabbathalter im Christenforum 

befinden @ Sherezade & Co !! 


Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 10:31
Der interreligiöse Dialog bedeutet nicht, dass die Kirche ihre eigene Identität oder Lehre relativiert. 

Gerade das Zweites Vatikanisches Konzil betont beides gleichzeitig: Dialog und Klarheit.

Dass zwischen „Kirche“ und „kirchlichen Gemeinschaften“ unterschieden wird, ist keine Geringschätzung, sondern eine theologische Präzisierung, die aus dem Kirchenverständnis folgt. Ökumene funktioniert nicht dadurch, dass Unterschiede sprachlich verwischt werden, sondern dass man sie ehrlich benennt und dennoch respektvoll im Gespräch bleibt.

Auch der Rückgriff auf frühere Lehrschreiben (z. B. unter Pius X.) ist nichts Ungewöhnliches, die Kirche steht immer in einer Kontinuität ihrer Lehre, nicht im luftleeren Raum.
Und zur Bezeichnung "katholisch": Das ist keine Abgrenzung im Sinne voge"wir gegen euch", sondern bedeutet ursprünglich "allumfassend". Es ist die Selbstbezeichnung der Kirche seit den ersten Jahrhunderten, also keine taktische Wortwahl für ein Forum, sondern Ausdruck ihres Selbstverständnisses.

Echter Dialog entsteht nicht dadurch, dass man eigene Überzeugungen abschwächt, sondern dadurch, dass man sie klar, respektvoll und ohne Polemik einbringt. Genau das ist auch der Anspruch der katholischen Kirche.
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 10:32
Ich wiederhole gerne nochmal. 

Es ist nicht am Platze, Jesus Christus im Munde zu führen und nach dem Judentum zu leben. Denn der Glaube des Christentums führte nicht zum Judentum, sondern das Judentum zum Christentum, zu dem jegliche an Gott gläubige Zunge geführt worden ist.
 
Sherezade 03.05.2026 10:36
Die RKK lehnt offiziell Antisemitismus und Ersatztheologie ab. Die gelöschte Nutzerin ist genau damit unterwegs.
Gab mal eine nette gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigung ...auch der Antichrist wurde thematisiert...ein Teil davon:
Den Antichrist , das Antichristliche  solle man auch mal bei sich selber suchen...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 10:38
Es ist nicht antisemitisch zu sagen dass Christen keine Juden werden sollen... der Weg unseres Herrn führt wenn dann vom Judentum zum Christentum... viele hier sehen das eher andersherum, ist mir aufgefallen
 
Palmeros 03.05.2026 10:40
Und zur Bezeichnung "katholisch": Das ist keine Abgrenzung im Sinne voge"wir gegen euch", sondern bedeutet ursprünglich "allumfassend". Es ist die Selbstbezeichnung der Kirche seit den ersten Jahrhunderten,

Das Problem ist ja auch nicht das kath. sprich allumfassende des 1. Jahrhunderts 
sondern der heid. römische Einfluss(RKK) der sich dann bereits ab dem 2 Jahrhundert 
eingeschlichen und die ursprünglich Lehre derart verändert hat wie es in Daniel 7 
beschrieben wird. Somit schliesst sich der Kreis der Prophetie und damit auch der Inhalt 
des Blog Videos . 
 
Steve2112 03.05.2026 10:44
@ Klavierspielerin,
es geht um die in Abu Dhabi als dreier Komplex mit Judentum und Islam errichtete Kirche. Sie heißt St. Francis Church. Offiziell: His holiness Francis Church. 
Darüber hinaus gibt es in jedem Land etliche Kirchen, die nach Päpsten benannt wurden.
In Deutschland etwa 300 bis 400.
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 10:45
Die Behauptung ist schlicht unhaltbar, das rettet auch kein Video.

Es gibt keinen historischen Beleg, dass die Kirche im 2. Jahrhundert "heidnisch verfälscht" wurde. Im Gegenteil: Schon bei Ignatius von Antiochien und Irenäus von Lyon findest du genau das, was die Kirche heute lehrt... Bischofsamt, Eucharistie, apostolische Sukzession. Das ist Kontinuität, keine Korruption.

Daniel 7 auf die Kirche anzuwenden, ist ebenfalls willkürlich. Der Text hat einen konkreten historischen Kontext, ihn einfach auf die katholische Kirche umzudeuten, ist keine Auslegung, sondern hineinlesen.

Wenn die Kirche schon so früh abgefallen wäre, dann hätte Christus gelogen, als er sagte, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen.

Diese Theorie funktioniert nur, wenn man Geschichte ignoriert, Bibelstellen verbiegt und gleichzeitig annimmt, dass Christus seine eigene Kirche nicht bewahren konnte.

Das ist kein starkes Argument, das ist ein logischer Zusammenbruch.
 
Sherezade 03.05.2026 10:52
Wenn man sich mit Antisemitismusforschung befasst hat, dann erkennt man die problematische Aussage der gelöschten Nutzerin.

Genauso hat hier noch nie ein Mensch behauptet, dass man Jude werden soll.
Keine Ahnung, was dies soll...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 10:56
Wie MIXT man sich eine neue Ausrichtung ??

Man schnappt sich gerade die Stellen aus der Bibel heraus  in die man am besten hineininterpretieren und visionieren kann ,woraus man dann seine Lügen ableitet  , das sind :

Rezept dazu :

Daniel und Offenbarung und dazu noch eine 
+
Vom Stein getroffene hirnerkrankte Psychotikerin  ( EllenWhite) 
=
Antichrist Lehre 



Cherub
 
Steve2112 03.05.2026 11:01
@ 8 Prime Noctem@,
diese Punkte sind sich bereits die verfälschten Dinge. Paulus warnt doch noch zu Lebzeiten, dass nach seinem Tot Irrlehrer eindringen werden. Deshalb kann man sich nur auf die Evangelien und die Lehrbriefe stützen. Die Reformation hat dies alles Tranzparent gemacht.
Es gibt genug Beweise. Jedoch nur für die, die auch ernsthaft an der Wahrheit interessiert sind. Wenn man nur die RKK Dinge liest bleibt man natürlich in diesen selbstbestätigenden Gebäude gefangen, dass aber den Geist des Evangeliums verdunkelt.
 
Steve2112 03.05.2026 11:04
Und die Kirche sind die, die biblische Wahrheit bewahren. Keine Organisation. Und diese Kirche ist nicht tot zu bekommen bzw. die Pforten der Hölle können sie nicht überwinden.
 
Palmeros 03.05.2026 11:06
Wenn die Kirche schon so früh abgefallen wäre, dann hätte Christus gelogen, als er sagte, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen.

Christus sprach von seiner Gemeinde der Gläubigen die gemäss Offbg. die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben und ganz sicher nicht von der römisch kath. Kirche . 

Daniel 7 auf die Kirche anzuwenden, ist ebenfalls willkürlich. Der Text hat einen konkreten historischen Kontext, ihn einfach auf die katholische Kirche umzudeuten, ist keine Auslegung, sondern hineinlesen.

konkretes Bsp.mein Freund: 

Dan. 7.25 Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern.

Es ist  ja unbestritten,  dass die römisch kath. Kirche Gottes Gesetz geändert hat, indem sie das 4. Gebot von der Sabbatheiligung auf den Sonntag verlegt und zugleich auch grade 
noch das 2. Gebot ganz aus dem Dekalog gestrichen hat um die Bilderverehrung zu legitimieren. So wie es eben in  Daniel 7 beschrieben wird. 
Das ist Gotteslästerung und Blasphemie .
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 11:07
Ja, Paulus warnt vor Irrlehrern Apostelgeschichte 20,29.

Aber er sagt nirgends, dass die ganze Kirche kurz danach komplett abfällt. Das wäre ein direkter Widerspruch zu Christi Zusage Matthäusevangelium 16,18.

Dein Argument hat ein Grundproblem: Du vertraust den Evangelien und Lehrbriefen, aber wer hat sie gesammelt, überliefert und den Kanon festgelegt?
Genau die Kirche, die du gleichzeitig als "verfälscht" bezeichnest.

Zur Reformation: Sie hat Dinge kritisiert, ja. Aber sie hat nicht plötzlich die "ursprüngliche Kirche wiederentdeckt", sondern neue Deutungen eingeführt, die es so vorher nicht gab, sonst gäbe es heute nicht hunderte widersprüchliche Auslegungen.

Und noch etwas... Wenn jeder sich "nur auf die Bibel" beruft, aber zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommt, wo ist dann die verbindliche Wahrheit?

Die Heilige Bibel selbst nennt die Kirche "Säule und Fundament der Wahrheit" 1. Timotheusbrief 3,15... nicht das private Verständnis.

Kurz gesagt... Deine Position funktioniert nur, wenn du gleichzeitig annimmst,
dass die Kirche die Wahrheit zuverlässig überliefert hat (sonst hättest du keine Bibel),
aber gleichzeitig in allem unzuverlässig ist.

Das ist kein Beweis für Verfälschung, das ist ein Widerspruch.
 
Sherezade 03.05.2026 11:12
Och..könnte nun aus meinem  erstes Lehrbuch der Kirchengeschichte zitieren..
Einzug paganer Praktiken ins Christentum...damals waren die  Lehrbücher noch nicht so weichgespült formuliert...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 11:13
Das Argument klingt vertraut – ist aber inhaltlich falsch.

1) Daniel 7,25 
Dieser Text wird hier einfach willkürlich auf die Kirche übertragen. Im Kontext geht es um politische Mächte/Verfolgerreiche, nicht um die Kirche selbst. Diese Gleichsetzung ist keine Auslegung, sondern Behauptung ohne Beleg.

2) „Die Kirche hat den Sabbat geändert“ – so einfach ist es nicht
Christen feiern den Sonntag nicht, weil "ein Gebot gestrichen wurde", sondern weil:
1. Christus am ersten Tag der Woche auferstanden ist Johannesevangelium 20,1
2. die Urkirche sich bereits am Sonntag versammelte Apostelgeschichte 20,7
Das ist keine Abschaffung, sondern die Erfüllung und Neuordnung im Licht der Auferstehung.

3) „2. Gebot gestrichen“ – sachlich falsch
Die Kirche hat kein Gebot entfernt.
Sie folgt einer anderen Zählweise des Dekalogs, die bis zu Augustinus von Hippo zurückgeht.
Der Inhalt (kein Götzendienst!) bleibt vollständig erhalten.

4) Bilderverehrung = Götzendienst?
Auch das stimmt so nicht.
Die Heilige Bibel selbst kennt heilige Bilder (z. B. Bundeslade, Tempel). Entscheidend ist:
1. Anbetung gilt nur Zeiche
2. Bilder sind Zeichen, keine Götzen

Es wäre schön wenn man die katholische Position kennen würde, ehe man Sachen behaupten die so einfach zu widerlegen sind 🤷🏻‍♂️mein Freund
 
Palmeros 03.05.2026 11:16
dass die Kirche die Wahrheit zuverlässig überliefert hat (sonst hättest du keine Bibel)

Gott braucht bestimmt keine RKK um sein Wort unter die Menschen zu bringen .
Die RKK hat dieses Wort Jahrhundertelang den Gläubigen vorenthalten und 
stets auf den so weisen Klerus verwiesen der Ihren Anhängern lediglich die eigene 
verfälschte Version verkauft hat. Gott sei gepriesen für die Reformation , durch die 
Erkenntnis der Wahrheit wieder ans Licht kam . Nicht umsonst wurde die Reformatoren 
und Ihre Anhänger aufs schärfste verfolgt und bestialisch ermordet . 
Aber auch das ist in Daniel 7 beschrieben . 
"Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten vernichten"
 
Palmeros 03.05.2026 11:18
1. Christus am ersten Tag der Woche auferstanden ist Johannesevangelium 20,1

und wo bitteschön hat Jesus das Gesetz diesbezüglich geändert ? 
Im Gegenteil : 
lies Matth. 5, 17-18
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 11:19
Sollen wir nun Daniel 7 nochmal durchgehen... kann auch gerne jeden einzelnen Punkt DEINER Auslegung widerlegen. 
Das ist willkürlich etwas nehmen was dir grad passt.
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 11:21
Auch darauf können wir gerne eingehen... wann haben die Jünger bzw die Apostel den Christen die zuvor heiden waren, erklärt wie der Sabbat zu halten ist?
 
Palmeros 03.05.2026 11:25
2. Gebot gestrichen“ – sachlich falsch
Die Kirche hat kein Gebot entfernt.
Sie folgt einer anderen Zählweise des Dekalogs, die bis zu Augustinus von

Die Kirche hat überhaupt nichts an diesen von Gott in Stein geschriebenen Geboten zu ändern. 
Selbstverständlich wurde das 2 Gebot entfernt und als man merkte dass nur noch 9 Gebote übrigblieben,  hat man selbstherrlich das  10 Gebot geteilt . 
 
Steve2112 03.05.2026 11:26
@ Klavierspielerin,
ich habe nochmal nachgeschaut und sie ist tatsächlich nach Franz von Assassis benannt. Macht aber die synchretistische Katastrophe nicht besser. Und der kleine Fehler macht die Kernaussage des Videos nicht falsch.
 
Sherezade 03.05.2026 11:27
Die Aussagen von 8PrimeNoctem8  entsprechen nicht dem   Forschungsstand der Bibelwissenschaft...
Bibelwissenschaft ist auch nicht identisch mit Lehraussagen/meinungen....

Und wieder Ablenkung von eigentlichen Thema, dem Paper und der Kritik daran. Die kam man ja wohl auch von Seiten der RKK selbst..


Zum immer wiederkehrenden Thema hatte ich mich schon mehrfach geäußert..da kam nur nicht viel.. so neben Beleidigungen...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 11:27
Also bekomme ich jetzt nur deine Meinung, oder folgen auch mal Fakten?
 
Palmeros 03.05.2026 11:29
Sollen wir nun Daniel 7 nochmal durchgehen... kann auch gerne jeden einzelnen Punkt DEINER Auslegung widerlegen.
Das ist willkürlich etwas nehmen was dir grad passt.


Dann widerlege mal. Aber bitte nicht immer so blumig wie bisher .

Ich habe jetzt keine Zeit mehr . Den Tag werde ich jetzt nicht am Lap-Top verbringen .
Kann Morgen erst wieder darauf zurückkommen ! 
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 11:32
Entschuldige bitte dass ich dich nicht in jedem zweiten Satz beleidige... das mag ungewohnt für dich sein, aber ich bin ein Freund davon nett miteinander umzugehen, auch wenn du das blumig sehen magst
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 11:38
Zu 11:32
Man darf Herrn Palme , für den selber nur 9*

Gebote zählen,   ruhig härter anpacken !

(*6 Gebot hat er gestrichen )

Cherub 🦋
 
Sherezade 03.05.2026 11:41
Dann mache ich mal c&p aus einem meiner Blogs  also  Faktoren, die zur Trennung von Judentum geführt haben...die ersten Nachfolger sagen sich als Juden und hielten den Sabbat..

Hier nur ein paar Faktoren:

-70 n. Chr. : Tempelzerstörung... traumatisch …dazu christliche Exegesen und ein falsches Verstehen/Auslegen von Jesus und der Tempelreinigung
-Fiscus Judaicus
-Untergang der Jerusalemer Gemeinde
-Zunahme der Völkerchristen->
-Paulus missverstanden → New Perspective on Paul ( neuere Forschung ..seit Jahrzehnten)
-Bar-Kochba-Aufstand
Dazu dann da die  Schriften der Kirchenväter/schriftsteller...fein antijudaistisch...
Irenäus
Justin
Tertullian
Augustinus
Melito
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 11:48
Die Punkte, die du nennst, beschreiben reale historische Spannungen, aber die Schlussfolgerung daraus ist nicht zwingend und oft zu einseitig.


Ja, die ersten Christen waren Juden und hielten zunächst den Sabbat. Gleichzeitig zeigt schon das Neue Testament, dass sich sehr früh etwas entwickelt hat: Die Gemeinde versammelt sich am ersten Tag der Woche Apostelgeschichte 20,7, und Paulus macht deutlich, dass die Einhaltung bestimmter Tage kein Heilsmaßstab mehr ist Kolosserbrief 2,16.


Das heißt: Die Entwicklung weg vom Sabbat ist nicht erst später "eingeschlichen", sondern bereits im apostolischen Zeugnis angelegt.

Zu den historischen Faktoren (70 n. Chr., Bar-Kochba usw.)... Ja, sie haben die äußere Trennung zwischen Judentum und Christentum verstärkt.

Aber sie erklären nicht die theologische Entwicklung, die kommt aus dem Glauben an Christus selbst.


Zu den Kirchenvätern wie Irenäus von Lyon, Justin der Märtyrer oder Augustinus von Hippo: Sie sind keine "Quelle der Verfälschung", sondern Zeugen dafür, was die Kirche bereits glaubt. Ihre Schriften zeigen Kontinuität, nicht Bruch.


Und zur „New Perspective on Paul“:
Das ist eine moderne Forschungsrichtung, die einzelne Aspekte neu beleuchtet, aber sie ersetzt nicht die durchgehende Auslegungstradition der Kirche.

Historische Ereignisse haben die Trennung beschleunigt, aber der Kern liegt tiefer: Mit Christus beginnt der Neue Bund.

Und aus diesem heraus entwickelt sich die Kirche, nicht als Abfall vom Judentum, sondern als dessen Erfüllung.


Die Kirche ist nicht durch äußere Umstände "anders geworden" sie ist aus dem inneren Anspruch des Evangeliums heraus gewachsen.“
 
Sherezade 03.05.2026 12:14
"Und aus diesem heraus entwickelt sich die Kirche, nicht als Abfall vom Judentum, sondern als dessen Erfüllung."
Typische Ersatztheologie, die nicht dem Lehramt der RKK entspricht...

Wenn ich mich mit einem römisch-katholischen Christen austausche gehe ich davon davon aus, dass die Basis dann das Lehramt ist...


Bundestheologie ist auch nicht so simpel:
https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/neues-testament/bund-nt
https://www.die-bibel.de/ressourcen/bibelkunde/themenkapitel-at/der-bund


Und all dies lenkt wieder vom Thema ab!


PS: "The new Perspective on Paul" ist eigentlich nicht ganz so neu...schon  vorher gab es diese Erkenntnisse...sollte man eigentlich wissen...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 12:22
Nicht als Ersatztheologie sondern aus der Erfüllung dessen dass die Juden selbst den Messias ablehnen. 

Und der Heilsplan eben für die ganze Menschheit die an ihm gläubig geworden ist.
 
Sherezade 03.05.2026 12:31
Die Kirche als Erfüllung ist per definitionem Ersatztheologie! Sry, da hast du wohl im Studium nicht aufgepasst...

Noch ein Lesetipp:
Schulter an Schulter/ Frevel
Studienfach für Studenten der römisch-katholischen Theologie


Des Weiteren  habe ich den Sabbat und dessen Normalität schon mehrfach begründet...dies akademisch..
 
Sherezade 03.05.2026 12:35
Und normalerweise sollte in deinem Buchregal auch die Einleitung ins AT von Zenger stehen...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 12:39
Nein... Erfüllung ist nicht automatisch Ersatztheologie. Genau da liegt der Denkfehler.

Die katholische Kirche lehrt nicht: Israel ist verworfen und durch die Kirche ersetzt. Das wäre falsch. Der Bund Gottes mit Israel bleibt bedeutsam.

Aber katholisch gilt ebenso: Christus ist die Erfüllung der Verheißungen Israels. Das ist keine spätere römische Erfindung, sondern neutestamentlicher Kern: Jesus selbst sagt, er sei nicht gekommen, Gesetz und Propheten aufzuheben, sondern zu erfüllen Mt 5,17.
Auch der Lesetipp ändert daran nichts: Schulter an Schulter ist ein Studienbuch zur Rolle des Judentums in christlicher Theologie, nicht der Beweis, dass jede Rede von Erfüllung verboten wäre.

Und zum Sabbat: Dass der Sabbat im frühen Judenchristentum selbstverständlich war, bestreitet niemand. Aber daraus folgt nicht, dass die Kirche "abgefallen" ist. Schon das NT kennt die Versammlung am ersten Tag der Woche und Paulus warnt davor, Speise, Fest, Neumond oder Sabbat zum Heilsmaßstab zu machen Kol 2,16.

Katholisch heißt daher: Israel bleibt nicht ausgelöscht. Der Alte Bund wird nicht verachtet. Aber in Christus erreicht Gottes Heilsplan seine Fülle.

Das ist keine Ersatztheologie. Das ist Christologie.
 
Sherezade 03.05.2026 12:52
Leider schon..
Du beschreibst das Substitutionsmodell. Falls du römisch-katholische Theologie studiert hast, solltest du es wissen..

Und es geht um das Video und das Paper...
 
Sherezade 03.05.2026 13:05
https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/sabbat-at

Erklärt Hintergründe...Bibelwissenschaft ist jedoch mehr oder sollte es sein..
Hier der wissenschaftliche Text über Sabbat und Schöpfung:
 "4. Sabbat und Schöpfungsordnung
Der priesterliche Schöpfungsbericht gipfelt in Gottes Ruhen (šbt) am siebten Tag. Er ist das Ziel Gottes schöpferischen Handelns und er wird geheiligt. Wenn er auch in Gen 2,1-3 noch nicht Sabbat genannt wird, dies geschieht nach der Priesterschrift erst mit der Gabe der kultischen Ordnung am Sinai, so ist der Sabbat dennoch elementarer Bestandteil göttlicher Schöpfungsordnung. Gottes Herrschaft über Zeit und Festzeit wird an jedem siebten Tag neu gefeiert. Schließlich ist der Sabbattag auch Ausdruck der Hinwendung Gottes zum Menschen, der an der göttlichen Ruhe teilhaben und Atem schöpfen soll.

Wie die durch den Sabbat vorgegebene schöpferische Ordnung Raum greift, zeigt die Sinaiperikope anhand verschiedener Erzählstränge. Am siebten Tag „ruht“ die Gabe des → Manna (Ex 16,29f.); doch der Schöpfergott hat sein Volk bereits am sechsten Tag ausreichend versorgt. Nach Ex 24,16 verkündet der Herr dem Mose die Pläne für den Heiligtumsbau am siebten Tag. Auf diese Weise schafft die Priesterschrift durch den Sabbat einen Rückbezug auf die Schöpfungsordnung. Damit gipfelt die Sinaiperikope in der Einheit von Weltschöpfung und Tempelbau. Der Sabbat selbst wird durch diese Verbindung zum Heiligtum in der Zeit.

So ist es nicht zuletzt die Dekalogfassung von Ex 20, die den Sabbat mit der Schöpfung verbindet und dem Sabbatgebot eine Begründung gibt (vgl. auch Ex 31,12-17). Was im Schöpfungsbericht angedeutet wird, findet hier seinen Abschluss. Die Arbeitsruhe des siebten Tages (hier wird die Ruhe Gottes, wie es auch für die Ruhe innerhalb des Sechs / Sieben-Rhythmus in Ex 23,12 gilt, mit nûach wiedergegeben), der Sabbat und der Schöpfungssegen werden zusammengefasst.

5. Der Sabbat und die Völker
Ist der Sabbat zunächst noch ein Zeichen zwischen Gott und Israel und ist die Sabbatobservanz Israels in nachexilischer Zeit zum Bekenntnisakt geworden, so zeigen sich doch besonders in den prophetischen Schriften Zeichen der Öffnung. Denjenigen, die den Sabbat heiligen, soll über die Grenzen Israels hinaus ein ewiger Name gegeben werden (Jes 56,1-7). Die Sabbatobservanz allen Fleisches wird schließlich zum Merkmal einer zukünftigen Heilszeit (Jes 66,23; → Tritojesaja; → Eschatologie). "
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 13:18
Nein... du setzt hier Dinge gleich, die die katholische Theologie klar unterscheidet.
Das Substitutionsmodell ("Kirche ersetzt Israel vollständig"zwinkerndes Smiley wird so von der Kirche abgelehnt.

Seit dem Zweites Vatikanisches Konzil ist das ausdrücklich klargestellt Nostra Aetate:
- Der Bund Gottes mit Israel ist nicht widerrufen.
Aber: Dass Christus die Erfüllung ist, bleibt ebenso biblisch wie zentral Matthäusevangelium 5,17
.
Der Unterschied ist entscheidend:
Substitution: Israel = erledigt ist falsch
Erfüllung: Israel bleibt, aber findet seine Vollendung in Christus ist katholisch

Wenn du beides gleichsetzt, baust du einen Strohmann.

Zum Sabbat nochmal klar: Du behauptest eine spätere "Änderung", aber das Neue Testament selbst relativiert bereits die Verbindlichkeit von Sabbatgeboten als Heilsmaßstab Kolosserbrief 2,16.
Und die Versammlung am ersten Tag ist früh bezeugt Apostelgeschichte 20,7.

Das heißt: Die Entwicklung ist innerbiblisch angelegt, nicht "römisch verfälscht".

Ohne den Inhalt konkret zu prüfen, bleibt das gleiche Problem... Es werden Begriffe (Erfüllung = Ersatz) vermischt und daraus ein Vorwurf konstruiert.

Deine Kritik trifft nur, wenn man die katholische Position vorher falsch definiert.
 
Sherezade 03.05.2026 13:36
Hab all dies schon mehrfach erläutert...dies mit entsprechender Fachliteratur..  
Im NT geht es nicht um Aufhebung des Sabbats..

Zurück zum Thema...interreligiöser Dialog, das Paper und Abu Dhabi...
Da hat man dann das Abrahamic Family House...
Theologisch umstritten..nicht nur im Christentum...
Falls man an akademischer Theologie Interesse hat..v.Northeim passt..
Das Problem mit Abraham...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 13:48
Ich verstehe, worauf du hinauswillst... aber auch hier wird mehr vermischt als sauber unterschieden.

Zum Thema Abu Dhabi / interreligiöser Dialog:
Das Dokument: Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen und Initiativen wie das Abrahamic Family House wollen Frieden und Zusammenleben fördern, nicht die Religionen theologisch gleichsetzen.

Aus katholischer Sicht ist der Maßstab klar: Das Zweites Vatikanisches Konzil sagt deutlich, dass es in anderen Religionen "Wahres und Heiliges" gibt (Nostra Aetate) –
aber zugleich bleibt Christus der einzige und universale Erlöser.
Das wird später auch ausdrücklich bekräftigt, z. B. in Dominus Iesus unter Johannes Paul II.:
1. Kein religiöser Relativismus
2. Keine Gleichsetzung der Religionen

Zum "Abraham-Argument":
Ja, alle berufen sich auf Abraham, aber theologisch nicht im gleichen Sinn.
Das Christentum versteht Abraham im Licht Christi. Genau darin liegt der Unterschied, nicht ein Problem.

Und genau hier liegt der Denkfehler:
Interreligiöser Dialog heißt nicht, Unterschiede aufzugeben, sondern sie friedlich und wahrheitsgemäß auszuhalten.

Das Abu-Dhabi-Dokument ist kein "theologischer Verrat", sondern ein ethischer Minimalkonsens für das Zusammenleben, während die Kirche gleichzeitig klar an ihrer Glaubenslehre festhält.

Wer darin schon eine "Auflösung des Glaubens" sieht, liest mehr hinein, als tatsächlich gesagt wird.
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 13:58
Sicherlich ist eine Erfüllung für die Juden schwerer zu widerlegen,  als wenn die Kirche " nur" von Ersatz sprechen würde !
----+++--
Was mir sachlich noch auffällt ist doch diese Gleichsetzung von : 

Altes Gesetz = Alter Bund =Judentum(Israel) !


Und exakt hierzu sagt  doch Paulus : 

Paulus spricht an mehreren Stellen davon, dass das Alte Gesetz  für Christen in seiner Funktion als Forderungs- und Verurteilungsinstrument  ABGETAN ist, da es durch Christus erfüllt wurde.

In der christlichen Theologie werden das „Alte Gesetz“ (das Gesetz Moses) und der „Alte Bund“ oft synonym verwendet oder als untrennbar verbunden betrachtet.
Und der Alte Bund wird theologisch mit dem Volk Israel verbunden .

👉 selbst mit nur geringer Aktivierung der grauen Substanz  und unter Berücksichtigung dieser 3 Gleichsetzungen , liesse sich hieraus doch fast eine
Substitution ableiten  ??...?? 

👉Altes Gesetz / Alter Bund / Volk Israel 


Cherub
 
Sherezade 03.05.2026 14:16
Seltsam, dass es dann auch von römisch-katholische Seite Kritik gab...

Da prinzipiell auf keinen der von mir erwähnten Bibelwissenschaftler eingegangen wird/wurde, gehe ich davon aus, dass sie nicht gelesen wurden..nicht mal die aus den eigenen Reihen...auch sicher kaum Fachliteratur zum  interreligiösen Dialog...

Und bei der Ablehnung des Papers geht es nicht um "theologischen Verrat"..es  geht um Jesus! Hat eine ganz andere Dimension...

Btw. Der Begriff " theologischer Verrat" ist mehr als eigen und unakademisch...
 
JesusComesBackSoon 03.05.2026 14:26
@8PrimeNoctem8: Aus katholischer Sicht ist der Maßstab klar: Das Zweites Vatikanisches Konzil sagt deutlich, dass es in anderen Religionen "Wahres und Heiliges" gibt (Nostra Aetate) –
aber zugleich bleibt Christus der einzige und universale Erlöser.


Ich lese aus dem Folgenden etwas anderes heraus:

"Im ernstlichen Umsetzen, dessen, was in ihren eigenen Religionstraditionen als gut erscheint und durch das Befolgen ihres Gewissens, beantworten die Glieder anderer Religionen auf positive Weise die Einladung Gottes und erhalten durch Jesus Christus Erlösung. Selbst wenn sie ihn nicht als Erlöser wahrnehmen oder annehmen." Papst Johannes Paul der II. in: L'Osservatore Romano English edition, 1. Juli 1991, p III Congregation for the Evangelizations


@8PrimeNoctem8: ... das Neue Testament selbst relativiert bereits die Verbindlichkeit von Sabbatgeboten als Heilsmaßstab Kolosserbrief 2,16.

Nein, das NT relativiert gar nicht und das bezeugen selbst Quellen der RKK. Siehe dazu:

https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P7G.HTM
2076 Durch sein Handeln und seine Predigt hat Jesus die bleibende Gültigkeit des Dekalogs bezeugt.

https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P7U.HTM
2168 Das dritte Gebot des Dekalogs betont die Heiligkeit des Sabbat. „Der siebte Tag ist Sabbat, Ruhetag, heilig für den Herrn" (Ex 31, 15). 2169 Die Heilige Schrift gedenkt in diesem Zusammenhang der Schöpfungstat: „In sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt" (Ex 20,11).
...

Gott sagt: 'Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest'. Dieser Sabbat war der Samstag, nicht der Sonntag; aber warum halten wir dann den Sonntag heilig statt des Samstags? Die Kirche änderte die Beobachtung des Sabbats zur Beobachtung des Sonntags... Protestanten, die da sagen, dass sie nur der Bibel folgen und der Bibel allein, müssen sich wirklich verlegen fühlen, indem sie den Sonntag heiligen, wenn Gott deutlich gesagt hat: 'Heilige den Sabbattag' ! Das Wort Sonntag ist in der ganzen Bibel nicht zu finden und so gehorchen sie, ohne es zu wissen, der Autorität der katholischen Kirche." „The Catechism Simply Explained" S.85

"Ihr könnt die Bibel vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung durchlesen, so werdet ihr doch keine einzige Stelle finden, welche die Heiligung des Sonntags gebietet. Die Heilige Schrift gebietet die religiöse Beachtung des Samstags, eines Tages, den wir nie heiligen."
Kardinal Gibbon - The Faith of our Fathers - 1892 . S. III

"Der Sonntag ist eine katholische Einrichtung, und die Behauptung, dass er zu halten sei, kann nur aufgrund katholischer Grundsätze gerechtfertigt werden... Vom ersten bis zum letzten Blatt der Bibel gibt es keinen einzigen Vers, der dazu berechtigt, den wöchentlichen Gottesdienst vom letzten Tag der Woche auf den ersten zu verlegen." The Catholic Press of Sydney - Australia - August 25 – 1900

"Die Vernunft und der gesunde Menschenverstand machen die Annahme der einen oder anderen Alternative erforderlich: entweder Protestantismus und die Heilighaltung des Samstages oder Katholizismus und die Heilighaltung des Sonntages. Ein Kompromiss ist unmöglich." "The Catholic Mirror", 23. Dezember 1893

"Welches Recht haben die protestantischen Kirchen, den Sonntag zu heiligen? Nicht das geringste! Es war die heilige katholische Kirche, welche den Ruhetag vom Sonnabend, Sabbat, auf den Sonntag verlegte. Und sie zwang nicht allein jedermann, den Sonntag zu beobachten, sondern auf dem Konzil zu Laodicea sprach sie den Bannfluch über alle diejenigen aus, welche an der Beobachtung des Sabbats, des Herrn, festhielten, und nötigte alle, unter Strafe des Verfluchtwerdens, am siebenten Tage alltägliche Arbeit zu verrichten."
Pater Enright – USA

"Die Protestanten... akzeptieren lieber den Sonntag als den Samstag als öffentlichen Ruhetag, nachdem die katholische Kirche die Änderung vorgenommen hat.... Aber der protestantische Verstand scheint sich nicht darüber im klaren zu sein, dass er... durch die Beachtung des Sonntags die Autorität des Wortführers für die Kirche, den Papst, anerkennt." "Our Sunday Visitor", 5. Februar 1950

"Die Kirche wechselte vom Halten des Sabbats auf den Sonntag aufgrund der göttlichen, unfehlbaren Autorität, die ihr von ihrem Gründer Jesus Christus uns gegeben wurde. Der Protestant, der behauptet die Bibel als die einzige Richtschnur des Glaubens zu nehmen, hat kein Recht, den Sonntag zu halten. In dieser Sache ist der Siebente-Tags-Adventist der einzige widerspruchsfreie Protestant.   "The Catholic Universe Bulletin", 14. August 1942, S. 4 

"Auf Grund einer wohlüberlegten pastoralen Eingebung sah sich die Kirche veranlasst, die Bezeichnung "Tag der Sonne" - ein Ausdruck, mit dem die Römer diesen Tag benannten und der noch in einigen modernen Sprachen aufscheint - für den Herrentag zu christianisieren ... dadurch sollten die Gläubigen von Sitzungen des Sonnenkultes, wo die Sonne als Gott verehrt wurde, abgehalten und die Feier dieses Tages auf Christus, die wahre "Sonne" der Menschheit, ausgerichtet werden. "Papst Johannes Paul II. Dies Domini, Absatz 27"

Der Protestant, welcher die Bibel als alleinigen Führer des Glaubens beansprucht, hat keine Berechtigung zur Beobachtung des Sonntags." The Question Box - The Catholic Universe Bulletin, Aug. 14, 1942 S. 4
 
Sherezade 03.05.2026 14:42
Es wird doch nur von dem Dokument aus 2019 abgelenkt...

Dazu muss dann der Sabbat herhalten..
Wissenschaftlich ist es eindeutig...man hat den Sabbat als jüdischen 
identity marker ( Exodus Geschehen )und in der Schöpfungstheologie...
Der jüdische identity marker ist exklusiv und Schöpfung universal...
Genau deshalb halten viele Christen den Sabbat...dies ohne kulturelle Aneignung und von menschlicher  Gesetzlichkeit befreit...also im Sinne der Schöpfungstheologie und wie es der Auferweckte vorgelebt hat.
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 15:04
@Sherzade
Dass es innerkatholische Kritik gab, ist weder überraschend noch ein Gegenbeweis – Theologie lebt vom Diskurs. Entscheidend ist nicht, dass kritisiert wird, sondern auf welcher Ebene.
Beim Abu-Dhabi-Dokument geht es um einen ethischen Konsens für das Zusammenleben, nicht um eine neue Christologie. Das unterscheidet die Kirche selbst sehr klar:
Das Zweites Vatikanisches Konzil öffnet zum Dialog (Nostra Aetate), während zugleich in Dominus Iesus unter Johannes Paul II. die Einzigkeit und Universalität Jesu Christi ausdrücklich bekräftigt wird. Beides gehört zusammen.
Zur strittigen Formulierung („Vielfalt der Religionen … von Gott gewollt“):
Innerkatholisch wird das nicht als Gleichsetzung der Religionen gelesen, sondern – klassisch thomanisch – als zulassender Wille Gottes (permissive will), nicht als positiver Heilswille im gleichen Sinn.
→ Gott will das Gute (Freiheit, Gewissen, Frieden)
→ und lässt religiöse Vielfalt zu, ohne damit alle Religionen als gleich wahr zu setzen
Damit bleibt der Kern unberührt:
„Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (vgl. Johannesevangelium 14,6).
Zu den von dir genannten Bibelwissenschaftlern:
Es gibt unterschiedliche Schulen – das ist normal. Die Kirche entscheidet aber nicht nach Mehrheitsmeinungen der Exegese, sondern im Zusammenspiel von Schrift, Überlieferung und Lehramt. Einzelne Forschungsansätze können impulsgebend sein, aber sie sind nicht automatisch normativ.
Und zum Ton: Du hast recht – Begriffe wie „Verrat“ bringen uns nicht weiter. Sachlich bleibt aber:
Die katholische Position hält beides gleichzeitig fest –
echten Dialog und die klare Mitte in Christus.
Kurz:
Kritik ist legitim. Aber sie trifft die kirchliche Position nur dann, wenn sie diese korrekt darstellt – und nicht Dialog mit Relativismus verwechselt.
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 15:06
@JCBS
Das Zitat sagt nicht, dass andere Religionen retten.
Es sagt: Menschen können gerettet werden, auch wenn sie Christus nicht ausdrücklich kennen – aber immer durch Christus (vgl. Johannesevangelium 14,6).

nicht: viele Wege zu Gott

sondern: ein Weg in Christus, auch wenn er nicht erkannt wird
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 15:10
@JCBS
Du zitierst viel, aber vermischst dabei offizielle Lehre, historische Aussagen und polemische Einzelzitate. Das ergibt ein falsches Gesamtbild.

1) Katechismus korrekt lesen
Ja, der Katechismus der Katholischen Kirche sagt:
1. Der Dekalog bleibt gültig
2. Der Sabbat ist heilig
Aber: Er erklärt zugleich, dass der Sonntag die christliche Erfüllung des Sabbats ist, der „Tag des Herrn“, wegen der Auferstehung Christi.

2) Das ist biblisch begründet
Das NT zeigt bereits:
Versammlung am ersten Tag (Apostelgeschichte 20,7)
Der „Tag des Herrn“ (Offenbarung des Johannes 1,10)
Freiheit gegenüber Sabbatvorschriften (Kolosserbrief 2,16)
→ Es geht nicht um Abschaffung, sondern Umdeutung im Licht Christi

3) Zu deinen Zitaten („Kirche hat geändert“) Viele dieser Zitate sind:
aus dem Kontext gerissen
apologetisch gegen Protestanten gerichtet
keine dogmatischen Lehrtexte
Wenn dort steht „die Kirche hat den Sonntag festgelegt“, bedeutet das:

Die Kirche hat die apostolische Praxis verbindlich geordnet,
nicht: sie hat Gottes Gebot willkürlich ersetzt.

4) Der Kernfehler in deinem Argument
Du setzt voraus: „Nur expliziter Bibelbefehl = gültig“
Aber dann hast du ein Problem:
Wo steht die Bibel selbst, dass sie alleinige Autorität ist?
Die Heilige Bibel kennt immer auch Überlieferung und kirchliche Autorität (vgl. 2 Thess 2,15).
Kurz gesagt:
Die Kirche hat den Sabbat nicht „abgeschafft“
Sie feiert den Sonntag als Erfüllung in Christus

Und deine Zitate zeigen am Ende etwas anderes als du denkst: Selbst diese Quellen bestätigen, dass die Kirche von Anfang an Autorität ausübt, nicht dass sie Gottes Gebot verfälscht hat.
 
Sherezade 03.05.2026 15:18
Was ist thomanisch? Kenne nur Thomismus und thomistische Theologie..und die kenne ich recht gut.. 
Des Weiteren..auch wenn die RKK von sich als katholische Kirche spricht...in einem ökumenischen Forum wäre es passender von römisch-katholischer  Kirche und deren Position zu schreiben...

Bin da immer kurz vor einer Runde Kirchengeschichte...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 15:24
Naja aber es klappt ja alles nichts... weder die Geschichte noch irgendeine Kirche gibt euch recht wenn die Grundannahme einfach fehlerhaft ist 🤷🏻‍♂️

Alles war bzw wird falsch interpretiert und erklärt. Die Position der katholischen Kirche ständig falsch dargestellt. 
Was soll ich erklären wenn es trotzdem oder aufgrund der Unwissenheit falsch angenommen oder ausgelegt wird?
 
Sherezade 03.05.2026 15:31
Papstprimat=historische Fiktion 
Gibt eben den Unterschied zwischen Vergangenheit und Geschichte...
 
JesusComesBackSoon 03.05.2026 15:33
Die Zitate sind klar. Deine Behauptung, sie seien aus dem Zusammenhang gerissen ändert nichts an der Qualität und am Wahrheitsgehalt der Aussagen. 

Und wenn Du selbst sagst:
1. Der Dekalog bleibt gültig
2. Der Sabbat ist heilig


dann sollte auch das gültig und heilig bleiben was GOTT verordnete und nicht eine menschengemachte Veränderung über Gottes Gebot gestellt werden. 


Versammlung am ersten Tag (Apostelgeschichte 20,7)
Der „Tag des Herrn“ (Offenbarung des Johannes 1,10)


Versammlungen fanden zur Zeit der Urgemeinde an allen Tagen der Woche statt:

Und sie waren täglich und stets beieinander einmütig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Häusern, nahmen die Speise und lobten Gott mit Freuden und einfältigem Herzen und hatten Gnade beim ganzen Volk. Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde. [APG. 2,46-47]

Und ich verstehe unter dem "Tag des Herrn" natürlich den Tag, von dem der HERR Selbst sagte, dass ER der Herr dieses Tages sei. Johannes hatte sein Gesicht natürlich am "SABBAT DES HERRN." [2. MO. 20,10]

Des Weiteren scheinst Du keinen Unterschied zu machen zwischen den Überlieferungen der Apostel, die natürlich mit dem Wort Gottes - der Bibel - übereinstimmen und späteren Überlieferungen die diesem Wort widersprechen. Nun jedem steht es frei welchen Stellenwert er dem Wort Gottes einräumt. 
 
JesusComesBackSoon 03.05.2026 15:44
8PrimeNoctem8: Das Zitat sagt nicht, dass andere Religionen retten.
Es sagt: Menschen können gerettet werden, auch wenn sie Christus nicht ausdrücklich kennen – aber immer durch Christus (vgl. Johannesevangelium 14,6).

nicht: viele Wege zu Gott

sondern: ein Weg in Christus, auch wenn er nicht erkannt wird

Gerne nochmals das Zitat:

"Im ernstlichen Umsetzen, dessen, was in ihren eigenen Religionstraditionen als gut erscheint und durch das Befolgen ihres Gewissens, beantworten die Glieder anderer Religionen auf positive Weise die Einladung Gottes und erhalten durch Jesus Christus Erlösung. Selbst wenn sie ihn nicht als Erlöser wahrnehmen oder annehmen." Papst Johannes Paul der II. in: L'Osservatore Romano English edition, 1. Juli 1991, p III Congregation for the Evangelizations

Und Du meinst tatsächlich, man kann glauben was man will, Hauptsache man glaubt und wird trotzdem gerettet?

Wenn das die Wahrheit ist, dann dürfte das Folgende sicherlich falsch sein - oder?


"Die heilige römische Kirche ... bekennt und verkündet, dass niemand außerhalb der katholischen Kirche - weder Heide, noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter - des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod der Kirche anschließt. Karl Rahner, "Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung", 1954 S.212-213Imprimatur 27. Juni 1949 (Kirchendogma seit KV Florenz 1445)
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 15:52
Nein... genau das sagt die Kirche nicht.

Nicht: „Man kann glauben, was man will, und wird gerettet“
Sondern: Christus allein rettet – auch Menschen, die ihn nicht ausdrücklich kennen, wenn sie Gott ehrlich suchen und ihrem Gewissen folgen.
Das Zitat von Johannes Paul II. meint genau das:
Erlösung geschieht immer durch Christus, nie unabhängig von ihm.
Zum scheinbaren Widerspruch mit Florenz:
Das Konzil von Florenz sagt:
„Außerhalb der Kirche kein Heil.“
Das bleibt wahr, aber muss richtig verstanden werden:

„Kirche“ ist nicht nur die sichtbare Zugehörigkeit,
sondern die Gemeinschaft mit Christus.
Darum präzisiert die Kirche später (z. B. Katechismus der Katholischen Kirche):
Wer die Kirche kennt und bewusst ablehnt → gefährdet sein Heil
Wer sie nicht kennt ohne eigene Schuld, aber Gott sucht → kann gerettet werden
Kurz gesagt:
- nicht: viele Wege retten
- nicht: egal was man glaubt
- sondern: ein Heil – Christus
und seine Gnade kann weiter wirken als unser sichtbares Wissen

Oder noch klarer:
Die Kirche hat ihre Lehre nicht widersprochen, sie hat sie tiefer erklärt.
 
Sherezade 03.05.2026 15:55
Der 2 .Thessaloicherbrief wird  da total misshandelt...nicht umsonst beachtet man in der Wissenschaft den Sitz im Leben...
Es geht um die  Verzögerung der Parusie und das Problem, dass einige Menschen dachten, dass der Tag des Herren schon da ist..
Dann hat man noch den Antichristen...
Dann steht man vor der Bedeutung für uns im Jetzt...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 16:22
Aus römisch-katholischer Sicht ist genau diese Spannung entscheidend:

Ja, der 2. Thessalonicherbrief hat einen konkreten Anlass (Verunsicherung über die Parusie).

Das wird auch in der katholischen Exegese voll anerkannt, der Sitz im Leben ist wichtig.
Aber: Die Kirche liest die Schrift nicht nur historisch, sondern auch im Licht der lebendigen Überlieferung.
Darum gilt: Was Paulus dort sagt, ist nicht nur Situationskorrektur, sondern enthält eine bleibende Weisung: Festhalten an dem, was die Apostel übergeben haben, mündlich und schriftlich (2 Thess 2,15).
Genau hier setzt die katholische Theologie an: Schrift und Überlieferung gehören zusammen
das Lehramt bewahrt und legt dies verbindlich aus
(Katechismus der Katholischen Kirche)

Zur Gegenwart bedeutet das: keine spekulative Endzeitdeutung
keine Reduktion auf rein historische Kritik
sondern ein Glaube in Kontinuität mit der apostolischen Weitergabe

Der Sitz im Leben erklärt den Anlass, die Kirche bewahrt den vollen Sinn.

Nicht entweder historisch oder verbindlich –
sondern historisch verstanden und kirchlich geglaubt.
 
Sherezade 03.05.2026 16:42
Passend zum Eingangsvideo und ergänzend über den Antichristen..

 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 16:56
Naja du wirst sicher verstehen dass ein freier Theologe, oder wo auch immer der gute Mann herkommen mag, keine Referenz für mich ist. 

Kein Video wird die Lehre widerlegen, weil alle das gleiche Problem haben, sie haben sich nicht damit beschäftigt und wollen auf biegen und brechen gegen die Kirche feuern, die auf ALLES eine ganz klare Antwort hat. Man sieht es ja an verschiedenen Argumenten hier... ich versuche auf alles einzugehen und komme mir vor als wenn ich mit KI diskutiere.
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 16:58
Und dann soll ich Videos schauen die euch Argumente liefern obwohl ihr das wahrscheinlich selbst nicht wirklich geprüft habt. Ich unterhalte mich gerne darüber, aber bitte mit eigenen Argumenten.

Videos und KI kann ich auch nutzen, aber wo bliebe da meine Ehrlichkeit und meine eigene Überzeugung?
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 17:06
Da jetzt wohl die Therapiestunde zu Ende ist und die gewohnten Hasser auftreten möchte ich darauf hinweisen beim Thema zu bleiben, auch wenn der ein oder andere Horizont begrenzt sein mag. Dankeschön 👍🏻
 
Sherezade 03.05.2026 17:06
Baum ist ein solider Theologe.
Des Weiteren...wenn man studiert hat, nutzt man sein Fachwissen und seine Fachliteratur. Die Unterstellung ist dreist!
Und man schreibt garantiert nicht thomanisch! Genau dies entlarvt! Da geht es nicht um Rechtschreibung oder Grammatik...diese ist  Kindergarten.!
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 17:07
Ich finde es schön dass du studiert hast, das trägt nur leider hier auch nicht zur Wahrheit bei 🤷🏻‍♂️
 
Sherezade 03.05.2026 17:11
Und bei Bedarf leg ich die Antichrist Theologie von Luther im Kontrast zum Antichrist bei  Wycliff aus...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 17:14
Bitteschön... sehr gerne, bin ich sehr daran interessiert 👍🏻

Aber wenn möglich ohne Video eines auserwählten
 
Sherezade 03.05.2026 17:34
Wenn ich hier mal ein Video reinsetze (sehr selten), kenne ich Inhalte vom Video Und den theologischen Standpunkt der Person.
Und wenn ich Literatur empfehle, kenne ich die und hab die gelesen...
Wenn man denkt, dass eine Kirche prinzipiell die ganze Wahrheit hat, dann läuft's schief...
Da war was mit Stückwerk...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 17:38
Du stellst deine Auswahl an Quellen und Auslegung über die durchgehende Lehre der Kirche und nennst das dann „offen“.

"Stückwerk" 1. Korintherbrief 13 bezieht sich auf UNSER Erkennen, nicht darauf, dass die Wahrheit selbst beliebig oder widersprüchlich wäre.

Christus hat keine Sammlung konkurrierender Privatmeinungen hinterlassen, sondern eine Kirche mit Auftrag zur Bewahrung der Wahrheit 1. Timotheusbrief 3,15. 

Nicht die Kirche ist das Problem, sondern die Annahme, dass eigene Deutung über der überlieferten Wahrheit steht.
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 17:50
Das klingt zunächst plausibel, löst aber das eigentliche Problem nicht.

Wenn "Kirche" nur eine unsichtbare Gemeinschaft ist, die sich selbst auslegt, bleibt die Frage:

Wer entscheidet dann verbindlich, was wahr ist?

Denn genau das sehen wir ja alle berufen sich auf Christus und die Heilige Bibel und kommen zu widersprüchlichen Lehren.

Christus hat aber keine lose Sammlung individueller Deutungen hinterlassen, sondern eine konkrete, sichtbare Kirche gegründet Matthäusevangelium 16,18 die laut 1. Timotheusbrief 3,15 "Säule und Fundament der Wahrheit" ist.

Dein Argument kritisiert den Wahrheitsanspruch, ersetzt ihn aber faktisch durch viele konkurrierende Wahrheitsansprüche.

Entweder es gibt eine verbindliche Lehrautorität, oder jeder hat am Ende seine eigene Version von Wahrheit.
 
Sherezade 03.05.2026 17:55
In der Schrift kommt das Wort Kirche und Papst nicht vor.
Aus Sicht vieler Bibelwissenschaftler spiegeln die " Felsenworte"  eine nachösterliche Perspektive wieder und sind eher keine jesuanischen Worte..
Wenn man damit ein Problem hat...auch ok und bibeltreu..bei Matthäus wird der Sabbat bezeugt und es gibt noch keine feste  Institution und Ämter...man lese und verstehe u.a.
Mt 23, 8 ff , Mt 23,34


Und ganz praktisch..der Osterstreit und Polykarp in Rom..nix mit Primat und dennoch friedlicher Ausgang...
 
(Nutzer gelöscht) 03.05.2026 17:55
Wenn niemand die Wahrheit hat, bleibt am Ende nur: Jeder glaubt, was sich für ihn richtig anfühlt.

Das klingt demütig, führt aber zu Beliebigkeit.

Christus hat aber nicht gesagt: "Sucht euch eure Wahrheit",
sondern: "Ich bin die Wahrheit“ Johannesevangelium 14,6.

Und wenn er eine Kirche gründet Matthäusevangelium 16,18 und sie "Säule und Fundament der Wahrheit" nennt 1. Timotheusbrief 3,15,
dann nicht, damit sie vielleicht etwas erkennt, sondern damit sie die Wahrheit bewahrt.

Zu sagen "vielleicht hat keiner die Wahrheit" klingt vorsichtig, ist aber am Ende nur Relativismus mit nettem Ton.“
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