Wo ein Mensch seine Schuld erkennt und mit ehrlichen Herzen zu Gott um Gnade ruft ,da begegnet ihm Gottes Barmherzigkeit — selbst in der letzten Stunde.
Schuld wird nicht das letzte Wort behalten, sondern Gottes Vergebung und Annahme
Hoffnung und Frieden 🕊 am 11. April
11.04.2026 07:32
Hoffnung und Frieden 🕊 am 11. April
11.04.2026 07:32
Hoffnung und Frieden 🕊 am 11. April
Herrnhuter Losung für Samstag, den 11.04.2026
Meine Schuld ist mir über den Kopf gewachsen; sie wiegt zu schwer, ich kann sie nicht mehr tragen.
Psalm 38,5
Der Übeltäter sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
Lukas 23,42-43
Was euch auch niederwirft, Schuld, Krankheit, Flut und Beben- er, den ihr lieben dürft, trug euer Kreuz ins Leben. Läg er noch immer, wo die Frauen ihn nicht fanden, so kämpften wir umsonst. Doch nun ist er erstanden.
Joachim Frants Oudaan/ George Ratcliffe Woodward/ Jürgen Henkys
www. losungen.de
Meine Schuld ist mir über den Kopf gewachsen; sie wiegt zu schwer, ich kann sie nicht mehr tragen.
Psalm 38,5
Der Übeltäter sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
Lukas 23,42-43
Was euch auch niederwirft, Schuld, Krankheit, Flut und Beben- er, den ihr lieben dürft, trug euer Kreuz ins Leben. Läg er noch immer, wo die Frauen ihn nicht fanden, so kämpften wir umsonst. Doch nun ist er erstanden.
Joachim Frants Oudaan/ George Ratcliffe Woodward/ Jürgen Henkys
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abendrot1963 11.04.2026 07:54
Ist Gott an allem schuld?
Gedicht
Ist Gott an allem schuld?
Bedenke einmal, man wollte dich belangen
für ein Verbrechen, das du nicht begangen.
Unschuldig angeklagt und verhört -
du wärest entsetzt und tief empört.
Du rufst: "Mir geschehe Gerechtigkeit,
die den Schuldigen straft und mich befreit!"
Schuldig, das ist ein Autofahrer, der glaubt,
er darf schneller fahren als das Gesetz erlaubt.
Er rast, sieht nicht die Ampel auf Rot -
ein Unfall geschieht, ein Mensch ist tot!
Klagen wir nun das Gesetz für das Unglück an?
Oder den so verantwortungslosen Mann?
Ein junger Mann wollte auf keinen Rat hören,
ließ sich vom Rausch der Welt betören.
Des Vaters Warnung schlug er in den Wind -
er war doch erwachsen, nicht mehr ein Kind!
Er kam in Schwierigkeiten und große Not.
Doch schuldig war ER, nicht des Vaters Gebot.
Gott, unser Vater, erreicht uns nicht mit Huld.
Wir sind getrennt von ihm durch unsere Schuld.
Unglück und Elend, Leid und große Schmerzen
fügen die Menschen sich zu mit bösen Herzen.
Gott ist nicht schuld an der Not der Welt -
es ist der Mensch, der sein Gebot nicht hält!
Wenn Armut und Elend Gott wird zugeschoben,
wen sollen wir für die Schönheit der Erde loben?
Gott schuf Obstgärten und das fruchtbare Feld -
dächte der Mensch nicht nur an sich und sein Geld.
Die Erde ist so reich an herrlichen Gaben,
kein Mensch müsste frieren, hungern und darben.
Alles ist da, für jeden Menschen gibt es genug,
würde es recht verteilt und nicht mit Betrug.
Wäre es des Menschen innerstes Streben
Gott zu lieben und zu beschützen das Leben.
Dann halten wir die Gebote, die Frieden uns bringen-
Wird es geschehen? Könnte es einmal gelingen?
Einst wird der allmächtige Gott uns belangen
für unsere Schuld, die wir begangen.
Dann rufen wir nicht nach Gerechtigkeit,
sondern nach Rettung, die von Schuld uns befreit.
Jetzt endlich sehen wir uns im schuldigen Stand,
wünschen nur Liebe aus gütiger Hand!
(Gedicht, Autor: Ursula Wulf, 2004)
Gedicht
Ist Gott an allem schuld?
Bedenke einmal, man wollte dich belangen
für ein Verbrechen, das du nicht begangen.
Unschuldig angeklagt und verhört -
du wärest entsetzt und tief empört.
Du rufst: "Mir geschehe Gerechtigkeit,
die den Schuldigen straft und mich befreit!"
Schuldig, das ist ein Autofahrer, der glaubt,
er darf schneller fahren als das Gesetz erlaubt.
Er rast, sieht nicht die Ampel auf Rot -
ein Unfall geschieht, ein Mensch ist tot!
Klagen wir nun das Gesetz für das Unglück an?
Oder den so verantwortungslosen Mann?
Ein junger Mann wollte auf keinen Rat hören,
ließ sich vom Rausch der Welt betören.
Des Vaters Warnung schlug er in den Wind -
er war doch erwachsen, nicht mehr ein Kind!
Er kam in Schwierigkeiten und große Not.
Doch schuldig war ER, nicht des Vaters Gebot.
Gott, unser Vater, erreicht uns nicht mit Huld.
Wir sind getrennt von ihm durch unsere Schuld.
Unglück und Elend, Leid und große Schmerzen
fügen die Menschen sich zu mit bösen Herzen.
Gott ist nicht schuld an der Not der Welt -
es ist der Mensch, der sein Gebot nicht hält!
Wenn Armut und Elend Gott wird zugeschoben,
wen sollen wir für die Schönheit der Erde loben?
Gott schuf Obstgärten und das fruchtbare Feld -
dächte der Mensch nicht nur an sich und sein Geld.
Die Erde ist so reich an herrlichen Gaben,
kein Mensch müsste frieren, hungern und darben.
Alles ist da, für jeden Menschen gibt es genug,
würde es recht verteilt und nicht mit Betrug.
Wäre es des Menschen innerstes Streben
Gott zu lieben und zu beschützen das Leben.
Dann halten wir die Gebote, die Frieden uns bringen-
Wird es geschehen? Könnte es einmal gelingen?
Einst wird der allmächtige Gott uns belangen
für unsere Schuld, die wir begangen.
Dann rufen wir nicht nach Gerechtigkeit,
sondern nach Rettung, die von Schuld uns befreit.
Jetzt endlich sehen wir uns im schuldigen Stand,
wünschen nur Liebe aus gütiger Hand!
(Gedicht, Autor: Ursula Wulf, 2004)
Diala 11.04.2026 08:05
Gott, am Morgen dieses neuen Tages preisen wir dich. Hab Dank für dein Wort.
Danke, dass du uns von Anbeginn der Zeit geliebt hast.
Danke, dass wir in Jesus einen Fürsprecher haben.
Danke, dass du uns mehr als einmal dein gütiges Vaterherz gezeigt hast.
Danke, dass deine Liebe und Gnade kein Ende hat.
🙏
Danke, dass du uns von Anbeginn der Zeit geliebt hast.
Danke, dass wir in Jesus einen Fürsprecher haben.
Danke, dass du uns mehr als einmal dein gütiges Vaterherz gezeigt hast.
Danke, dass deine Liebe und Gnade kein Ende hat.
🙏
paloma 11.04.2026 08:40
...und vergib uns unsere Schuld,wie auch wir vergeben unseren Schuldigen...
Danke,dass du uns unsere Schuld vergibst u sie getragen hast u danke,dass du uns hilfst,auch die Schuld anderer loszulassen,zu er-tragen,wie du es uns vorgemacht hast, denn Schuld belastet immer,eigene u die von anderen.
Danke,dass du uns unsere Schuld vergibst u sie getragen hast u danke,dass du uns hilfst,auch die Schuld anderer loszulassen,zu er-tragen,wie du es uns vorgemacht hast, denn Schuld belastet immer,eigene u die von anderen.
Klavierspielerin2 11.04.2026 08:41
Jesus ist wirklich gestorben. Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen und "hinabgestiegen in das Reich des Todes". Er hat unserem Tod die Bitterkeit genommen. Wir wissen, unsere Gemeinschaft mit Christus überdauert den Tod. Christus ist unser Leben und unsere Auferstehung. Das muss in unserem gegenwärtigen Leben sichtbar werden: in der Freude, die aus der Hoffnung und aus der Liebe geboren wird. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, Und niemand kennt den Sohn, nur der Vater. – Und niemand kennt den Vater, nur der Sohn, – und der, dem es der Sohn offenbaren will. Deshalb liebt mich der Vater, – weil ich mein Leben hingebe, – um es wieder zu empfangen. – (Mt 11,27 und Joh 10,17)
Rosenwunder 11.04.2026 08:54
Herr ist mein Licht und mein Heil*
Vater danke das Du uns mit Allem versorgst was wir Heute brauchen, sogar unsere Herzenswünsche sind Dir nicht verborgen himmlischer Vater-
Vater danke das Du uns mit Allem versorgst was wir Heute brauchen, sogar unsere Herzenswünsche sind Dir nicht verborgen himmlischer Vater-
abendrot1963 11.04.2026 09:03
1) Der Herr ist mein Licht und ist mein Heil,
was fürcht ich noch!
Der Herr ist die Kraft meines Lebens allein,
vor wem sollte mir noch graun!
Ob das Heer auch der Bösen drohet,
ich fürchte mich nicht,
ob wild sich Krieg erhebet,
auf ihn allein verlass ich mich.
Eins nur, ach eines bitt' ich vom Herrn,
eines hätte ich gern:
dass ich mög bleiben im Hause des Herrn allezeit.
Amen.
2) Der Herr kommt zurück, kommt zurück
und holt uns heim in einem Nu!
Dann werden wir ewig im Vaterhaus sein,
o was für ein großes Glück!
Lasst und jetzt noch als Lichter stehen
in finsterer Welt,
mit guter Botschaft gehen zu Menschen, die nicht sind bereit!
Ja, lasst uns flehen täglich zum Herrn,
er erhört uns so gern,
dass viele kommen zu Jesus, dem Herrn,
um mitzurühmen die Gnade,
allezeit, allezeit, allezeit.
Text: Unbekannt
Melodie: George Frederick Root
was fürcht ich noch!
Der Herr ist die Kraft meines Lebens allein,
vor wem sollte mir noch graun!
Ob das Heer auch der Bösen drohet,
ich fürchte mich nicht,
ob wild sich Krieg erhebet,
auf ihn allein verlass ich mich.
Eins nur, ach eines bitt' ich vom Herrn,
eines hätte ich gern:
dass ich mög bleiben im Hause des Herrn allezeit.
Amen.
2) Der Herr kommt zurück, kommt zurück
und holt uns heim in einem Nu!
Dann werden wir ewig im Vaterhaus sein,
o was für ein großes Glück!
Lasst und jetzt noch als Lichter stehen
in finsterer Welt,
mit guter Botschaft gehen zu Menschen, die nicht sind bereit!
Ja, lasst uns flehen täglich zum Herrn,
er erhört uns so gern,
dass viele kommen zu Jesus, dem Herrn,
um mitzurühmen die Gnade,
allezeit, allezeit, allezeit.
Text: Unbekannt
Melodie: George Frederick Root
abendrot1963 11.04.2026 09:07
1) Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
"Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn".
Ref.: Mir ist wohl (mir ist wohl)
in dem Herrn (in dem Herrn)!
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!
2) Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
3) Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern;
er starb ja für mich auch am blutigen Stamm:
Meine Seele lobpreise den Herrn.
4) Nun leb ich in Christo für Christum allein,
sein Wort ist mein leitender Stern.
In ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
meine Seele ist selig im Herrn.
Englische Übersetzung: When peace like a river (It is well with my soul)
Entstehung des Liedes.
Im Jahre 1871 wird Chicago durch ein schweres Feuer verwüstet. Rund 300 Menschen verlieren ihr Leben und über 100.000 ihre Heimat.
Ein Opfer dieser Katastrophe ist Horatio Spafford (der Autor des englischen Originals). Er verliert bei diesem Brand sein gesamtes Kapital. Als Anwalt hat er in Immobilien investiert, die nun nicht mehr existieren. Doch weitaus schlimmer für ihn ist, dass ebenfalls sein einziger Sohn in diesem Inferno stirbt.
Trotzdem setzt er sich für die Menschen der Stadt ein, die wohnsitzlos, verarmt und verzweifelt sind.
Nach etwa zwei Jahren will er mit seiner Familie eine Reise nach England unternehmen, um später Europa zu bereisen. Spafford wird aber durch einen Geschäftstermin aufgehalten und schickt seine Frau und seine vier Töchter mit dem Schiff Ville du Havre voraus.
Dieses Schiff kollidiert jedoch mit einem englischen Segelschiff. Es sinkt innerhalb kürzester Zeit. Seine vier Töchter sterben. Seine Frau ist eine der 47 Überlebenden dieses Unglücks. Er macht sich sofort auf den Weg zu ihr.
Horatio Spafford hat allen Grund Gott anzuklagen, aber trotz all diesen Schicksalsschlägen, die ihm und seiner Frau widerfahren sind, hält er an Gott fest. Ja, er lobt ihn sogar. Sein Glaube bewegt ihn dazu, von sich selbst auf Andere zu schauen.
So gehen beide nach Jerusalem und helfen dort den Menschen. Durch ihren Einsatz kommen viele Muslime und Juden zum Glauben an Jesus.
Während der Reise nach Jerusalem, so berichtet die Tochter Bertha, hatte der Kapitän des Schiffes ihn auf die Brücke gerufen. "Es wurde sorgfältig ausgerechnet", sagte er, "und ich glaube, wir kommen jetzt an der Stelle vorbei, an der die Ville du Havre zerstört wurde. Das Wasser ist drei Meilen tief."
In dieser Nacht schrieb Horatio Spafford in seiner Kabine die große Hymne, in der er den tröstlichen Frieden des Gläubigen verkündete: "Mir ist wohl in dem Herrn." Seine Texte könnten von einem biblischen Vers inspiriert worden sein, der in 2. Könige 4,26 zu finden ist: Von der schunamitischen Frau, deren einziger erwachsener Sohn gestorben war, heißt es in dem Vers: "Nun laufe ihr doch entgegen und sprich zu ihr: Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut? Sie sprach: Jawohl!”
In all diesen Geschehnissen, wird Horatio Spafford dazu inspiriert, 1876 das Lied “It is well with my soul” zu schreiben:
Die Spaffords bekamen später noch eine weitere Tochter, Grace, die im Januar 1881 in Chicago geboren wurde. Als Grace erst sieben Monate alt war, zogen die Spaffords im August 1881 nach Israel. Sie halfen bei der Gründung einer Gruppe namens American Colony in Jerusalem. Ihre Mission war es, den Armen zu dienen.
Das heute noch existierende Spafford Children's Hospital in Ost-Jerusalem entstand aus der amerikanischen Kolonie in Jerusalem. Das American Colony Hotel wurde bis 1980 von der Spafford-Familie und ihren Angeheirateten geführt und zählt fortwährend zu den besten Hotels der Welt.
Doron Schneider, Israel
Text: Theodor Kübler (1880)
Melodie: Philip Paul Bliss (1876)l
Das Lied "Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt" ist in 48 Liederbüchern enthalten:
Cover Liederbuch Nummer Noten
Glaubenslieder 2024 Glaubenslieder 2024 (2024)
219
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
"Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn".
Ref.: Mir ist wohl (mir ist wohl)
in dem Herrn (in dem Herrn)!
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!
2) Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
3) Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern;
er starb ja für mich auch am blutigen Stamm:
Meine Seele lobpreise den Herrn.
4) Nun leb ich in Christo für Christum allein,
sein Wort ist mein leitender Stern.
In ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
meine Seele ist selig im Herrn.
Englische Übersetzung: When peace like a river (It is well with my soul)
Entstehung des Liedes.
Im Jahre 1871 wird Chicago durch ein schweres Feuer verwüstet. Rund 300 Menschen verlieren ihr Leben und über 100.000 ihre Heimat.
Ein Opfer dieser Katastrophe ist Horatio Spafford (der Autor des englischen Originals). Er verliert bei diesem Brand sein gesamtes Kapital. Als Anwalt hat er in Immobilien investiert, die nun nicht mehr existieren. Doch weitaus schlimmer für ihn ist, dass ebenfalls sein einziger Sohn in diesem Inferno stirbt.
Trotzdem setzt er sich für die Menschen der Stadt ein, die wohnsitzlos, verarmt und verzweifelt sind.
Nach etwa zwei Jahren will er mit seiner Familie eine Reise nach England unternehmen, um später Europa zu bereisen. Spafford wird aber durch einen Geschäftstermin aufgehalten und schickt seine Frau und seine vier Töchter mit dem Schiff Ville du Havre voraus.
Dieses Schiff kollidiert jedoch mit einem englischen Segelschiff. Es sinkt innerhalb kürzester Zeit. Seine vier Töchter sterben. Seine Frau ist eine der 47 Überlebenden dieses Unglücks. Er macht sich sofort auf den Weg zu ihr.
Horatio Spafford hat allen Grund Gott anzuklagen, aber trotz all diesen Schicksalsschlägen, die ihm und seiner Frau widerfahren sind, hält er an Gott fest. Ja, er lobt ihn sogar. Sein Glaube bewegt ihn dazu, von sich selbst auf Andere zu schauen.
So gehen beide nach Jerusalem und helfen dort den Menschen. Durch ihren Einsatz kommen viele Muslime und Juden zum Glauben an Jesus.
Während der Reise nach Jerusalem, so berichtet die Tochter Bertha, hatte der Kapitän des Schiffes ihn auf die Brücke gerufen. "Es wurde sorgfältig ausgerechnet", sagte er, "und ich glaube, wir kommen jetzt an der Stelle vorbei, an der die Ville du Havre zerstört wurde. Das Wasser ist drei Meilen tief."
In dieser Nacht schrieb Horatio Spafford in seiner Kabine die große Hymne, in der er den tröstlichen Frieden des Gläubigen verkündete: "Mir ist wohl in dem Herrn." Seine Texte könnten von einem biblischen Vers inspiriert worden sein, der in 2. Könige 4,26 zu finden ist: Von der schunamitischen Frau, deren einziger erwachsener Sohn gestorben war, heißt es in dem Vers: "Nun laufe ihr doch entgegen und sprich zu ihr: Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut? Sie sprach: Jawohl!”
In all diesen Geschehnissen, wird Horatio Spafford dazu inspiriert, 1876 das Lied “It is well with my soul” zu schreiben:
Die Spaffords bekamen später noch eine weitere Tochter, Grace, die im Januar 1881 in Chicago geboren wurde. Als Grace erst sieben Monate alt war, zogen die Spaffords im August 1881 nach Israel. Sie halfen bei der Gründung einer Gruppe namens American Colony in Jerusalem. Ihre Mission war es, den Armen zu dienen.
Das heute noch existierende Spafford Children's Hospital in Ost-Jerusalem entstand aus der amerikanischen Kolonie in Jerusalem. Das American Colony Hotel wurde bis 1980 von der Spafford-Familie und ihren Angeheirateten geführt und zählt fortwährend zu den besten Hotels der Welt.
Doron Schneider, Israel
Text: Theodor Kübler (1880)
Melodie: Philip Paul Bliss (1876)l
Das Lied "Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt" ist in 48 Liederbüchern enthalten:
Cover Liederbuch Nummer Noten
Glaubenslieder 2024 Glaubenslieder 2024 (2024)
219
Engelslhaar 11.04.2026 19:35
Ich habe Freude an euren schönen Beiträgen!
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und später eine angenehme Nachtruhe!
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und später eine angenehme Nachtruhe!

Jetzt
Gerne erwarte ich eure erbaulichen Beiträge!