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🏜 Wüstenzeiten 🏜

🏜 Wüstenzeiten 🏜
Ich weiß ja nicht wie es dir damit geht,
aber ich mag Wüstenzeiten nicht besonders.

In der Bibel finden wir jede Menge Wüstenzeiten.
- Gott führt sein Volk 40 Jahre durch die Wüste.
- Johannes der Täufer war ein "Wüstenbewohner" und der Herr Jesus bezeichnete ihn als größten aller Propheten.
- Jesus wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, um da 40 Tage zu fasten und vom Teufel versucht zu werden.
- Paulus hatte seine ganz eigenen Wüstenzeiten (im übertragenen Sinne). Erst musste er fliehen und verbrachte 14 Jahre in seiner Heimat Tarsus, wo es keine Christen gab. Aber Christus selbst war mit ihm...
...Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

Ich mag deswegen Wüstenzeiten immer noch nicht. Doch lassen mich solche Beispiele erkennen das sie notwendig sind in Gottes Augen.
Oft sind es Lehrzeiten, in denen ich Lektionen lernen darf und muss, die ich sonst nicht lernen könnte.

Und eines solltest du auch nicht vergessen:
Wenn Gott dich in die Wüste geführt hat, dann hat ER auch schon eine Oase für dich vorbereitet. Wo ER dir begegnen möchte.

Vermutlich fühlt sich der Weg dahin schwer, einsam und ermüdend an. Aber verzage nicht und vertraue NUR IHM.
ER weiß was gut für dich ist.

Hosea 2, 16 Darum: Siehe, ich werde sie locken und sie in die Wüste führen und ihr zu Herzen reden.


Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 19.08.2025 16:48
Von Weitem dachte ich, das Symbol im Titel ist ein Cocktail mit Zitronenscheibe... ich sollte mal was trinken...😅
 
KatinkaStern 19.08.2025 16:52
😅Ja, das solltest du auf jeden Fall tun, @eine Lilie - 🍹Wohl bekomms!
 
(Nutzer gelöscht) 19.08.2025 17:15
So, das war gut! Riesigen Eis-Kaffee verdrückt... mit kühlem Kopf gehts jetzt in die nächste Wüstenzeit....🙄
 
paloma 19.08.2025 17:31
Oh ja,Katinka ,habe auch schon einige Wüsten durchwandern müssen,eisig od trocken,öd od beängstigend.Lach: Habe dabei den Hosea Text s.o. bekommen,der hat mir an manchen Durststrecken als Oase aufgeleuchtet.

So eine Eiscafé - Bar wäre da ein echter Freundschaftsdienst @ Lilie
 
(Nutzer gelöscht) 19.08.2025 17:33
Wüstenzeiten im Glauben. Wüstenzeiten im Leben. Wüstenzeiten können ganz unterschiedlich sein. 
Wüstenzeiten möchte man gern vermeiden. Ist nur leider nicht immer möglich. Doch was dann, wenn man 
mittendrin steckt? Was genau tut man,- um durchzukommen? Wie geht man damit um, wenn Gott schweigt und der Zweifel zu nagen beginnt? Wie sind denn da Eure Strategien? Oder braucht es gar keine besonderen 
Strategien, sondern nur "stilles Ausharren" ? 

Ich weiß, es gibt gute Videos zum Thema. Beispielsweise von Tobias Teichen. Aber den Reichtum eigener Erfahrungen gibt es ja auch.
 
Diala 19.08.2025 17:41
In Zeiten wo Schicksalhaftes auszuhalten ist --- wo kein Handlungsspielraum da ist Veränderungen anzugehen oder zu erwirken --- da lernen wir am gründlichsten, dass wir NICHTS in den Händen halten. 
Diese Art von Wüste ist die schwerste. Weil es im Grunde genommen in die totale Abhängigkeit von Gott führt. Und erst später wird einem bewusst, dass es gleichzeitig auch ein führen in die Freiheit ist/war. Frei von Annahmen / Gedanken /Vorstellungen / Prägungen.

Und manchmal, da hält man etwas für die Wüste (Gott redet nicht, Gott tut nichts) und merkt erst viel später, dass man in einer Sackgasse war. Also selbst verschuldet durch`s Ego und nicht in der Wüste.
 
Diala 19.08.2025 17:49
Oh ... Birkenblatt du hast Fragen gestellt. Mein Beitrag soll keine direkte Antwort auf deine Fragen darstellen. Ich war am schreiben und du schneller...
 
Diala 19.08.2025 17:55
Doch was dann, wenn man
mittendrin steckt? Was genau tut man,- um durchzukommen? Wie geht man damit um, wenn Gott schweigt und der Zweifel zu nagen beginnt?



Ich sage mir Bibelstellen mit Verheißungen auf.
Ich betone diese beim Sprechen extra.
Mehrmals täglich.
 
(Nutzer gelöscht) 19.08.2025 18:05
Was tue ich?

Ich stelle Jesus ins Zentrum meines Denkens.... ich denke an seine Güte, an seine Person... bis sich der Zweifel überflüssig fühlt.... und Jesus den Platz bei mir hat, der ihm gebührt - mein Zentrum ❤️

Ich danke ihm für alles, was ich an ihm mag... was er getan hat und tut... dafür, dass Wüste nicht mein von ihm gedachter Wohnort für mich ist.... und dass Er größer ist als jede Wüste.
 
israelgreece2019 19.08.2025 18:09
Wer mag schon "Wüstenzeiten?" 
 Steckt man nicht gerade mittendrin, ist es total einfach darüber zu reden, gute Ratschläge zu erteilen, möglichst untermauert mit einem bombardement von Bibelsprüchen als "Hilfestellung". Befindet man sich aber gerade selbst "mittendrin" in der "Wüstenphase" kann es  u.U. ganz schön "heftig" werden. Gedanken, auch in Form von Anfechtungen, beginnen sich einzuschleichen, versuchen Besitz zu ergreifen und Raum zu gewinnen. Mitunter beginnt man auch, sich Rat an Hecken und an Zäunen zu holen, bis man, die einen früher, die anderen -hoffentlich- später seinen Fokus voll auf Jeshua und sein Wort richtet. Sich vollkommen "hingibt" ohne "wenn und aber". So wie Johannes in der Wüste. Erst dann passieren Veränderungen. Gerade die Wüstenzeiten sind es, in welchen man beginnt intensiv nachzudenken, über sich, den Glauben, die Beziehung zum Vater und zum Sohn, worauf richte ich meinen Fokus? Gibt es im verborgenen ggf. noch irgendwelche Dinge zu bereinigen?? 
"Wüstenzeiten" dienen dem geistlichen Wachstum, dem konstant werden und bleiben im Glauben.
Dabei fällt mir gerade Josef ein, der zur Arroganz gegenüber seinen Brüdern neigende und verwöhnte  Lieblingssohn Jakobs. Beginnend beim Verkauf durch seine Brüder in ein fremdes Land, Verleumdung, Gefangenschaft, bis er endlich in Gottes Augen soweit war, die Stelle einzunehmen, welche Gott für ihn vorgesehen hatte, nämlich der Verwalter am Hofe des Pharao von Ägypten.
Wichtig ist das "dran bleiben" das "Gott zu vertrauen". Einfach ist es nicht und es kommen mitunter große Herausforderungen auf uns zu.
Hiob ist für mich ein großes, stärkendes Vorbild. So weit unten angekommen zu sein und trotzdem noch auf Gott zu vertrauen. Dazu gehört einiges und ich gebe zu, dass auch ich, wenn mich die "Wüstenzeiten" heimsuchen, ersteinmal zu "flattern" beginne, denn Wüstenzeiten sind ungewisse Zeiten mit ungewissem Ausgang, wo kein Plan B mehr hilft und man ganz und gar auf IHN, dem Anfänger und Vollender des Glaubens angewiesen ist. 

1. Korinther 10:13 ist eine ganz starke Zusage:

"13 Was eurem Glauben bisher an Prüfungen zugemutet wurde, überstieg nicht eure Kraft. Gott steht treu zu euch. Er wird auch weiterhin nicht zulassen, dass die Versuchung größer ist, als ihr es ertragen könnt. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen."

@all: be blessed!!!
 
KatinkaStern 19.08.2025 18:21
Danke für eure wertvollen Kommentare!! 

Bin gerade bisschen beschäftigt. 
Schreibe später noch was dazu. 😉
 
vertrauen2015 19.08.2025 18:34
meine Wüstenzeit vor mehr als 30 Jahren hat mich wieder nach dem lebendigen GOTT suchen (bzw. schreien) lassen. Antworten auf meine Fragen kamen nicht sofort, aber doch fing ich wieder an, so nach und nach wie Phönix aus der Asche zu steigen.

Bibel lesen wurde mir wichtig. Und bestimmte Verse  fielen sofort auf fruchtbaren Boden. Anfangs hab ich wie ein trockener Schwamm Bibelpassagen aufgesogen. Es war mir als hörte ich diese Wahrheit abseits vom Lärm immer deutlicher sprechen. 

GOTT sprach vielfach durch Träume zu mir und der VATER offenbarte sich mir mit unendlicher Liebe.
 
(Nutzer gelöscht) 19.08.2025 18:51
Geistige und körperliche Erschöpfung sind für mich auch  Wüstenzeiten. Dann denke ich  darüber nach, was gut tut und wie ich zu Kräften komme. Das können ganz verschiedene Dinge sein. Sich zurück ziehen,- in die Stille gehen. 

Bei Erschöpfung im Glauben, - war ja mal mein Thema,- versuche ich mich an Verheißungen und Erfahrungen mit Gott zu erinnern. Ich gebe auch dem Zweifel Raum, - suche aber nach Antworten. 

Stimmt überhaupt was ich gerade denke und in Frage stelle. Jemand sagte mal, man soll nicht alles glauben, was man denkt. 

Mir fällt Elia ein. Der ist völlig erschöpft vom Kampf gegen die Baalspriester und plötzlich total depressiv wurde, obwohl er doch sehr erfolgreich war und Gottes Wirken erlebt hat. Gott gab Elia, was er am Nötigsten hatte,- nämlich körperliche Stärkung. 

Ich glaube, es ist nicht immer das Wichtigste auf alles eine Antwort zu bekommen. Das Wichtigste in Wüstenzeiten ist Trost, die Nähe vertrauter Menschen und Gebet. Vielleicht haben wir nicht alles Blick was wir brauchen. Aber Gott weiß es.
 
vertrauen2015 19.08.2025 19:15
ja @birkenblatt 18:51
auch das sind ausgesprochene Wüstenzeiten, die wieder fragen lassen. 

Erschöpfungszustände im Glaubensleben sind schon heftig und können vieles in Frage stellen. 

Vieleicht wieder mehr zur Ruhe kommen, die Stille suchen: Meinen Frieden gebe ich euch
 
Diala 19.08.2025 19:19
Wüste scheint unterschiedlich empfunden zu werden:

Wüste als geistliche Durststrecke (wir werden versucht)
Wüste als Bezeichnung für Zeiten in denen man einen Mangel hat weil nichts wächst - dürres Land.

Gott verspricht "Die Wüste soll blühen" Jessaja 35 
...1 Freuen wird sich die Wüste, und das dürre Land wird jubeln. Die Steppe wird fröhlich singen und aufblühen wie ein Meer von Narzissen

Der Mangel (an was auch immer) ist eine Lüge.

Die Erschöpfung, ein Zeichen/Hinweis an möglicherweise eigene Leistung geknüpftes Denken.

Gott möchte uns begegnen, möchte Beziehung und unsere Liebe, Vertrauen und Hingabe, er möchte zu uns reden. Dieser Fakt trifft immer zu. Egal ob wir in der Wüste sind oder nicht.
Alles führt zur Reife hin und zur tieferen Beziehung. Zur Heilung und zur Erkenntnis. Und Gott begegnet Jedem so und auf die Art und Weise, wie es erforderlich ist. Bei keinem muss das gleich sein. 

Manchmal ist es auch ein Spruch wie "Kopf aus - Herz an", der tiefere Kreise zieht und etwas bewirkt. Jeder hört das Reden Gottes zu seinem eigenen Herzen auch anders. Manchmal muß man still werden - manchmal muß man los laufen, um weiter zu sehen.
 
Ben78 19.08.2025 19:20
mal wieder ein schönes Thema 🙂
 
Diala 19.08.2025 19:22

Für Birkenblatt 💝
 
Ben78 19.08.2025 19:31
Das Doofe ist nur... wir Menschen...
Ah, eine Weggabellung!
Oh, ein Weg in die Wüste , der andere Ägypten 

Die meisten wählen Ägypten, fette Wiesen, gutes Weideland, Essen..

Hosea 2,16:
Darum will ich sie locken und in die Wüste führen und ihr zu Herzen reden.

Und dann wundern sie sich, warum sie Gott / Jesus / den Geist des Herrn auch nach Jahrzehnten noch nicht kennengelernt haben. Denn gerade dort - in der Wüste - hätten sie ihn noch zig Mal besser kennenlernen können.
 
paloma 19.08.2025 19:32
Es gibt Zeiten,wo sogar das Gebet schwer fällt,schlimme Zeiten!
Da habe ich gute Erfahrung mit Lobpreis.Er begegnet mir auf einer anderen Frequenz.Das Wort ( Gospel) wird mir zugesungen u berührt die erschöpfte Seele. Das ist wie Hirsebrei...gut bekömmlich u kräftigend u der Raum ist erfüllt u ich kann darin zu Kräften kommen,bis die Lebensgeister von Jesus wieder durchdringen.
 
vertrauen2015 19.08.2025 20:10
Das ist wie Hirsebrei...gut bekömmlich u kräftigend u der Raum ist erfüllt u ich kann darin zu Kräften kommen,bis die Lebensgeister von Jesus wieder durchdringen. 

das haste jetzt sehr poetisch formuliert liebe @paloma 19:32😊
 
KatinkaStern 19.08.2025 21:12
Es gibt viele Gründe warum uns der HERR in die Wüste FÜHRT und ACHTUNG ⚠️ das ist etwas ganz anderes als das was wir unter "jemanden in die Wüste schicken" verstehen. 😉 (Späßle am Rande)

Es geht nicht darum, dass Gott uns bestrafen möchte. Vielmehr geht es darum das wir Veränderung brauchen (wir lernen müssen ihm zu vertrauen) und ER uns begegnen möchte.
-Das geht schon bei Abraham los - 25 Jahre und viel Zeit zu lernen, ausharren und zu fragen "Wie lange noch...?", bevor Issak geboren wir. Den er dann Gott opfern soll. Ohne diese schweren Lehrjahre in denen er die Lektion gelernt hatte, hätte er Gott NIE so tief vertrauen können.
-Dann Jakob, der hinterlistige Lügner, musste jahrelang schwer unter dem verlogenen, ausbeuterischen Laban leiden.
Als Gott ihn dann zurück schickte, in sein Land, war er ein veränderter Mann. Ja, er hatte sogar Angst vor Esau. Und wusste doch endlich, nachdem er mit Gott gekämpft hatte und ER ihn gesegnet hatte, dass er sich nur auf Gott verlassen kann.
- Von Josef hat schon israelgreecs bereits  geschrieben.
- Mose musste auch vom ägyptischen Prinzen zum stotternden Schafhirten werden, um bereit zu sein sein Vertrauen ganz auf den Herrn zu richten...

Und nicht zuletzt ist das Buch des Propheten Hosea eine klare Ansage an Gottes Braut (Israel+die Gemeinde).
Wer zu IHM gehört, den wird ER auch in die Wüste führen, da wo keine Ablehnung und fadenscheinige Hilfe zu finden ist - DAFÜR ABER ER, ganz persönlich!!
 
KatinkaStern 19.08.2025 21:13
Wenn mich dieses Thema nicht wegen einer eigenen "Wüste" so sehr beschäftigen würde hätte ich es sicher nicht eingestellt.

Hab heute so einige Tränchen gewint, wärend ich hier schreibe.
(Das geht bei mir ganz schnell. Mein Vater hat immer gesagt: "Du bist nicht an, sondern im Wasser gebaut." Also keine Sorge!)

Aber ich will und mache es wie in dem Lied im Eingangstpost:
 
KatinkaStern 19.08.2025 21:13
Hier mal der Songtext vom Eingangspost ins Deutsche übersetzt:

Wüstenstraße

Ich will dieses Lied nicht schreiben.
Ich will nicht, dass dieser Schmerz meine Geschichte ist.
Ich will diesen Wüstenweg nicht gehen.
Bist du sicher, dass dies der Plan für mich ist
hier draußen im Staub und Dreck?
Gott, wenn es ein größeres Bild gibt,
dann ist es heute schwer zu sehen.
Aber ich weiß, dass du mich nicht hier lassen wirst.

Ich weiß nicht, wohin das führt.
Aber ich weiß, wer meine Hand hält.
Es ist nicht der Weg, den ich gewählt hätte.
Aber ich werde dir bis ans Ende folgen.
Herr, solange ich atme,
werde ich deine Herrlichkeit bekannt machen
Auch wenn es bedeutet, dass ich diesen Wüstenweg gehe.

Wohin du mich führst, werde ich folgen
auf diesem Wüstenweg.
Wohin du mich führst, werde ich folgen.


Du hast jetzt meine Aufmerksamkeit.
Ich habe immer geredet, aber jetzt höre ich zu.
Hier liegt meine Hoffnung,
zu wissen, auch wenn das Leben schwer ist,
du immer bei mir bist.
Ich bin nicht alleine hier draußen.
Du bist den gebrochenen Herzen nahe.
Denn du bist diesen Weg auch gegangen.
Und du wirst beenden, was du begonnen hast.

Ich weiß nicht, wohin das führt.
Aber ich weiß, wer meine Hand hält.
Es ist nicht der Weg, den ich gewählt hätte.
Aber ich werde dir bis ans Ende folgen.
Herr, solange ich atme,
werde ich deine Herrlichkeit bekannt machen.
Auch wenn es bedeutet, diesen Wüstenweg zu gehen.

Wohin du mich führst, werde ich folgen,
auf diesem Wüstenweg.
Wohin du mich führst, werde ich folgen.
Wohin du mich führst, werde ich folgen.
Seit du meinen Blick angehoben hast, sehe ich.
Wohin du mich führst, werde ich folgen.
So viele verzweifelte Seele in Not.
Wohin du mich führst, werde ich folgen.
Ich werde mit ihnen gehen,
wie du mit mir gehst.
Wohin du mich führst, werde ich folgen.
Du bist das lebendige Wasser für die Durstigen.
(Übersetzung von songtext.com)
 
israelgreece2019 19.08.2025 21:21
 
vertrauen2015 19.08.2025 21:23
Psalm 23

https://www.rauhes.de/images/product_images/popup_images/fuehlkarte-psalm-23-175419-1.webp
 
KatinkaStern 19.08.2025 21:30
@Ben 19: 31

Ich denke nicht das ein echtes Kind Gottes der Wüste entfliehen kann. 
- Das sehen wir schon bei Abraham. Der "Ismaelversuch" hat die Situation nur verschärft. 
-Jakob der sich (unter Anleitung von Rebecca) den Segen erschließen hat. Hat dadurch seine Situation verschärft und die "Wüste" eingeleitet.
...

Oh ja, die lockenden Fleischtöpfe Ägyptens... 
Die 40 Jahre Wüste für Israel, waren eine Folge, um sie zu lehren Gott zu vertrauen. 

Und nein, wir sind da nicht besser. 
Im Besonderen ich. 
Aber ich gehe lieber in SEINE Schule und weiß wer mich da 🏜 durch führt.
 
KatinkaStern 19.08.2025 21:36
Ich lasse mal offen und schaue (wahrscheinlich) erst morgen wieder hier vorbei. 
Euch allen eine gesegnete Nacht und die tiefe Gewissheit - Wenn mich der Herr Jesus in diese Wüste geführt hat, dann weil ER mich liebt und nur das Beste für mich will. 
Auch wenn es weh tut und mir nicht gefällt, wird es mir zum Besten mitwirken. 
Ihm sei Ehre und Dank, auch genau dafür!
 
(Nutzer gelöscht) 19.08.2025 21:44


Das mach ich dann, ich halte mich fest am Saum seines Gewandes. 
Luther hat mal das Bild gebracht von Saum seines Gewandes, wie er sich daran festhält und so mit ins Paradies geschleift wird. Oder auch das Bild von der blutflüssigen Frau, die ganz sicher war, wenn sie nur sein Gewand berührt, dann wird sie gesund. 
Oder auch, dass sein Gewand nicht geteilt wurde bei der Kreuzigung, so wie das an und für sich üblich war. 

Also im übertragenen Sinn: 

- ich halt mich fest
- ich glaube
- es geschieht Unerwartetes, Unübliches, Ungewöhnliches

oft geht dann wirklich nur das Festhalten

was mir auch noch hilft in diesen Zeiten ist, wenn ich in meinen Aufzeichnungen lese, was Gott schon alles getan hat, 

wenn ich zur Bibel finde in diesen Zeiten, dann ist das schon der halbe Weg raus aber das Bild vom Saum seines Gewandes, das hab ich immer verfügbar
 
KatinkaStern 19.08.2025 22:02
Zusatz zu 21.30 😉 - Ich mach heute mal eins auf "Schlaumeier". Hab Hosea heute gelesen. Da fiel mir das auf und eben wieder ein: 

In Hosea 2, 8 wird das deutlich, was ich oben schon beschrieben habe. 

8 Darum: Siehe, ich will ihren Weg mit Dornen verzäunen, und ich will ihr eine Mauer errichten, dass sie ihre Pfade nicht finden kann. 

Keine Abzweigung zu den Fleischtöpfen Ägyptens möglich. 😉
 
Diala 19.08.2025 22:03
Nicht jeder Tag ist gut - aber Gott ist immer treu!
 
schaloemchen 19.08.2025 22:32
 
schaloemchen 19.08.2025 22:32
 
paloma 19.08.2025 22:47
Wichtiges Thema u danke @ alle für die ehrlichen,hilfreichen Beiträge.
 
KatinkaStern 20.08.2025 09:43
Da kann ich mich paloma nur anschließen!! 
Danke!! 🙂
 
KatinkaStern 20.08.2025 09:44
Danke @Vertrauen2015 für dein Zeugnis gestern, um 18:34.

Ähnliches habe ich auch erlebt.
Möchte hier aber nicht zu detailliert darauf eingehen. 😉
(So schon lang genug)
Nur soviel.
Gott musste meine ganze, ach so christliche Welt zerbrechen lassen, damit mein ganzes frommes Getue mir keinen Halt mehr gibt.
Darauf folgte eine lange Wüstenwanderung, in der ich alles mögliche ausprobierte, nur von Gott wollte ich nichts mehr wissen.
Ich schäme mich für Vieles aus jener Zeit.
Ich schäme mich aber auch für die Zeit davor, wo ich dachte Gott und andere Menschen durch meine "christliche Show" gefallen und beeindrucken zu können.

Der Herr Jesus ging dennoch mit, bahnte mir den Weg durch viel Geröll, um mich an den Ort zu bringen wo er mir begegnen wollte.
Auszug aus meinem Zeugnis:
Es dauerte lange. Gott zog und umwarb mich. Ich habe auch in dieser Zeit Wunder und Wegbereitungen erlebt. Ohne Witz. Der Herr Jesus erwies mir seine Liebe und ich blieb stur wie ein Esel.
Er sorgte dann dafür das ich meine Ausbildung zur Erzieherin endlich weiter machen konnte (nach 20 Jahren in denen ich mir das gewünscht hatte, es dafür aber keine Möglichkeit gab), UM mir da endlich persönlich zu begegnen.

Gott hat Humor und weiß genau was wir brauchen. Aber es waren Jahre notwendig. Und er hat viel Geduld.

Nun, ich hatte Religionspädagogik bei einem katholischen Theogen, mit dem ich mich gern auch mal anlegte.
An einem Nachmittag, am Ende einer dieser Einheiten, spielte der Mann ein Lied ab. Ein Lied das ich viele Jahre nicht gehört hatte und früher eine liebe Schwester, mit einer wunderschönen Stimme, bei Evangelisationsveranstaltungen gesungen hatte. ("Vergiss es nie - Du bist Du"zwinkerndes Smiley
Wärend das Lied vom Band lief geschah etwas Außergewöhnliches für mich. Niemand bekam davon etwas mit.
Ich hörte nicht mehr die Version des Theologen, sondern genau jene Stimme der Schwester. So klar und deutlich als würde sie neben mir stehen.
Das war der Moment in dem mein ganzer Stolz endlich zusammen brach.

Nur wie sollte ich hier raus kommen?
11 andere Leute saßen um mich herum + dem Theogen.
Der Herr Jesus war mir gnädig.
Der Theologe überzog die Unterrichtseinheit und ließ uns direkt nach dem Lied gehen, ohne dem üblichen Reflexionsgespräch.
(Das ist ihm vorher und nachher nie wieder passiert.)
So schnell wie an diesem Tag hatte ich noch nie das Gebäude verlassen und bin zum nahe gelegen Park gerannt, wo mein Auto stand.
Und da, vollkommen unabhängig von menschlichem Zutun, übergab ich ENDLICH mein Leben ganz dem Herrn Jesus und ER durchflutetete mich mit SEINER Liebe.
Nicht nur ein bisschen und nicht weil sich andere Menschen darüber freuen würden gab ich mich IHM hin. Sondern weil ER mir persönlich begegnet war, mich ergriffen hat.
Weil Gott mich aus dem Dreck an sein Herz gezogen hat, um mich in seine Arme zu schließen.
So lange hatte er um mich geworben. Doch erst da war ich bereit seine Liebe anzunehmen.
Seither habe ich eine echte, persönliche Beziehung mit IHM.
Ich darf von IHM lernen und ER verändert mich.

All das Fürchterliche musste wohl geschehen. Ich wäre heute eine arrogante Scheinchristin, wenn der Herr Jesus das nicht zugelassen hätte.
(Der Theologe war übrigens vollkommen überfordert und hielt mich wahrscheinlich für verrückt, als ich ihm später mitteilte das Gott ihn als Werkzeug gebraucht hat, um mich zu retten. 🤭)

Hosea 2, 16 Darum: Siehe, ich werde sie locken und sie in die Wüste führen und ihr zu Herzen reden.
 
(Nutzer gelöscht) 20.08.2025 10:03
So viele ermutigende Beiträge!
 
KatinkaStern 20.08.2025 10:13
Das stimmt @vO!😉 (9:58)
Vollkommen richtig. 

Und doch sind da noch so einige Kanaaniter, denen der Garaus gemacht werden muss. 
Jedoch nicht in unserer eigenen Kraft. 
Und oft nicht auf die Weise wie wir es gerne hätten - mit einem Fingerschnipsen alle weg. 
Schön wär's. 

Nee, das verödete Land Kanaan (unser Herz) will und wird der Herr Jesus zu fruchtbarem Land umgestalten. 
Also heißt es auch im gelobten Land immer wieder - ab in die Wüste und buddeln. 
Aber nicht mehr ohne IHn! 🙂
 
KatinkaStern 20.08.2025 11:40
👍🙂 Ja die müssen abgeschüttelt werden!
Und unser Blick muss auf Zion ausgerichtet sein - Psalm 121, 1b Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen?
2 Meine Hilfe ⟨kommt⟩ vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
3 Er wird nicht zulassen, dass dein Fuß wankt. Dein Hüter schlummert nicht...

Das Problem dabei ist, und dafür schenkt uns der Herr Jesus ja Wüstenzeiten, das wir genauso doof sind wie das Volk Israel zu AT Zeiten.
Unser Blick ist nicht immer fest auf Jesus ausgerichtet. Wir stehen mit ihm auf dem Wasser und schauen, anstatt auf ihn, auf die tosenden Fluten. Blub-blub-blub...🫣
Wir sehen den Goliath vor uns und machen uns in die Hose, anstatt zur Steinschleuder zu greifen. 🤦‍♀️
Wir haben mit unseren Geschwistern gegessen und folgen doch wieder den alten Pharisäermustern, als da diese "Frommen" in unserem Leben auftauchen...🙄

Alles besiegte Feinde, die da tot am Straßenrand liegen. 😉
Wir laufen da fröhlich unseres Weges, Jerusalem im Fokus und plötzlich packt uns eine Hand an der Ferse.
Man, der Feind war doch längst tot.
Und er zieht heftig.
- er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. (1.Mose 3, 15b)

Der Kopf der Schlange ist zertreten! Preis und Dank dem Herrn Jesus!

Doch der Schwanz zuckt noch und will uns packen und zu Fall bringen.
Nun, das wird er nicht schaffen, wenn wir uns an Christus klammern und unsere Hilfe NUR von IHM erwarten.
Und dafür sind Wüstenzeiten da.
Da hören wir endlich auf zu zappeln und versuchen nicht mehr selbst abzuschütteln was eigentlich nur totes Fleisch ist.
Da erkennen wir unsere Machtlosigkeit und lassen endlich den Herrn zu Wort kommen.

Zumindest ist das meine Erfahrung.

So, ich werde mich jetzt mal hinter die Schleifmaschinen klemmen.
Der grobe Rost ist schon abgeschliffen von meinem schönen Terassentisch. Doch es braucht noch ein paar Schleifgänge, bis ich mich an ihm, als neu lackiertes Schmuckstück, ganz und gar freuen kann.
(Es wäre dumm von mir gewesen einfach über den Rost drüber zu lackieren.) 😉
 
KatinkaStern 20.08.2025 12:51
Schleifpause

Um noch mal auf meinen geliebten Tisch zurück zu kommen: Der mach mit mir gerade ne echte Wüstenzeit durch. 

Das ist er so von mir überhaupt nicht gewohnt. Er kennt mich als liebevollen Besitzer, seit ich ihn damals erworben habe. 
Reich gedeckt, in geselliger Runde, stand er oft da und freute sich bei mir zu sein. 

Er muss ganz schön schockiert sein. 
Erst hab ich ihn völlig in seine Einzelteile zerlegt. Und jetzt maltretiere ich ihn seit Tagen mit diesen lärmenden, schleifenden Maschinen... 
Mir ist sehr wohl bewusst das er leidet und überhaupt nicht verstehen kann warum ich das alles mache. 
Aber mein Herz schlägt für ihn! 
Ich kann doch nicht zusehen wie der Rost ihn langsam aber gewiss auf frisst.
Hätte ich mir einen Neuen kaufen sollen? 
Oh nein, so bin ich nicht. 
Was zu mir gehört bleibt bei mir. Auch dann, wenn es mich Mühe und Zeit kostet. 

Er kann das alles jetzt nicht verstehen. 
Aber es kommt der Tag, an dem er strahlend schön seinen Platz einnehmen wird. 

Ich freu mich jetzt schon drauf wie Schnitzel. 😉
Dann werden keine Fragen mehr offen bleiben. Dann wird er wissend und dankbar vor mir stehen, in seinem neuen Kleid und mit mir feiern. 😁
 
Diala 20.08.2025 21:06
Ein wunderbares Beispiel liebe Katinka, mit deinem Tisch 👍 😊
Genau so, sind wir in der Hand unseres lieben Herrn. 😇
 
(Nutzer gelöscht) 20.08.2025 23:45
Ich möchte eine Frage stellen: Lindern Bibelverse oder bildliche Vergleiche seelischen und körperlichen Schmerz? Und was ist, wenn gläubige Menschen daraus keine Hoffnungen schöpfen können und keine Linderungen  spüren? Machen wir es uns nicht zu einfach, wenn wir leidenden Menschen Bibelverse vortragen oder unsere persönlichen Erkenntnisse? Wie sind da Eure Erfahrungen.
 
KatinkaStern 21.08.2025 07:46
Gute Frage @Birkenblatt. 
Das erinnert mich an die Freunde Hiobs. Sie hätten wohl besser die Klappe gehalten. 
VonOben hat Recht. Wir müssen von Jesus selbst berührt werden. Alles andere taugt nichts. 

All das was du beschrieben hast kann und sollte auf Christus hinweisen. Doch heilen kann nur ER! 

Paulus drückt das so aus: 
1. Korinther 3, 6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben.

Machen wir es uns damit zu leicht? 
Zu leicht machen wir es uns dann, wenn wir denken das unsere Worte, raus gesuchten Verse...irgendwas bewegen können. Davor sollten wir uns hüten, ganz gleich bei welchem Thema.
 
Diala 21.08.2025 08:12
Beim zitieren von Bibelversen, sowie beim niederschreiben von eigenen Erfahrungen ect. sollte die Intention die Liebe zum Nächsten sein.
Ich nehme dies in diesem Blog auch wahr, bei allen die hier geschrieben haben.

Auch mein Bild mit dem Zuspruch Gottes, sollte als Tröstung und Heraushebung, wie Gott zu uns ist, dienen. Denn wenn wir wissen, wie ER ist, dann fällt das Vertrauen leichter. Zumindest mir. 

Beziehung wird erfahrbar.... und davon können und sollten und dürfen wir einander berichten und uns bestärken. Auch wenn nicht alles immer 1:1 übertragbar ist.
 
Diala 21.08.2025 09:12
8:42 Absolut, das empfinde ich genauso!
Und auch ganz und gar nicht zu vergleichen mit Hiobs Freunden, die Gott nicht groß machten.

Die Erfahrungen, Beispiele, Zeugnisse in diesem Blog machen Gott groß. Da ist keine Absicht der Selbstdarstellung und Selbstbeweihraäucherung dahinter.
 
(Nutzer gelöscht) 21.08.2025 13:50
Tatsächlich ist Hiob der Hintergrund meiner Frage. Wir beschäftigen uns im Hauskreis schon seit einigen Monaten mit dem Buch Hiob. 

Dabei fiel uns auf, dass Hiobs Freunde Hiobs das Elend gar nicht mehr gesehen haben, 
sondern ihn mit "ihrer Theologie", die keineswegs falsch war, zugetextet haben.
 Hiob wehrt sich verzweifelt. Rede und Gegenrede in über 30 Kapiteln. 

Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, wie man einen Leidenden tröstet. 
Bibelverse gehören gewiss dazu,- jedoch nicht grundsätzlich, sondern dann wenns passt. Es passt, wenn 
eine gewisse Bereitschaft zu hören vorhanden ist. Aber viele sind im Schmerz gefangen, blind und taub.
Kann man es ihnen vorwerfen? Ganz sicher nicht! Ich kenne solche Phasen gut. Phasen in denen 
ich nicht aufnahmefähig war,- vor lauter Schmerz.
 
babblegabble 21.08.2025 22:31
Birkenblatt2 "Ich möchte eine Frage stellen: Lindern Bibelverse oder bildliche Vergleiche seelischen und körperlichen Schmerz? Und was ist, wenn gläubige Menschen daraus keine Hoffnungen schöpfen können und keine Linderungen  spüren? Machen wir es uns nicht zu einfach, wenn wir leidenden Menschen Bibelverse vortragen oder unsere persönlichen Erkenntnisse? Wie sind da Eure Erfahrungen." 

Im Umgang mit leidenden Menschen ist es schon wichtig sensibel und empathisch-mitfühlend zu sein, halt von Mensch zu Mensch. Und selbst empfangsbereit sein für das Reden des Herrn und beim Herrn nachfragen, wie Hilfestellung, Trost, Stütze, Linderung gegeben werden kann und wie – so mein Vorgehensweise im Umgang mit Leidverarbeitung, Prüfungen, Wüsten, Durststrecken im Umgang mit anderen Menschen. Ja doch auch sensibel sein im Umgang mit Worten aus der Schrift und achtsam sein wann Aufnahmebereit für Schrift-Worte da ist.
 
babblegabble 21.08.2025 22:34
sorry: Korrektur: Aufnahmebereitschaft
 
Diala 22.08.2025 08:31
Dient einander, ein jeder mit der Gabe die er empfangen hat.... -1.Petrus 4,10

 (Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, wie man einen Leidenden tröstet)

...das passt für mich zu deiner Frage Birkenblatt (gestern 13.50)
 
babblegabble 22.08.2025 09:09
In meinen Wüstenzeiten und den damit einhergehenden Erfahrungen möchte ich bezeugen, dass diese herausfordend sind im Geist, der Seele und manchmal auch körperlich. 

Ebenso bezeugen, dass es sich um eine besondere Erfahrung der Gnade handelt, die heilsam ist, tief prägend-umformend in Geist-Seele-Herz-Sinn. Dabei hat mich der Paraklet auch an den Herrn Jesus und seine Wüstenerfahrung in Erprobung erinnert.

In  Matthäus  4, 1 wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt. Und wichtig für mich zum verstehen war, zuvor kam bei Jesus die Taufe im Heiligen Geist. Gott rüstete seinen Sohn aus für seine Wüstenerfahrungen in Erprobung. 

Er antwortet mit: es steht geschrieben, also dem Schwert des Geistes. Für mich ein anschauliches Beispiel für die Wüstenerfahrungen im eigenen Leben und Glauben in Nachahmung. 

Für mich ist Fakt aus Erfahrung:

So wie ich in die Wüste und ihren nicht grad angenehmen Erfahrung gegangen bin, bin ich nicht wieder herausgekommen, doch mit Veränderungen in Herzensbeschneidung und Denksinnerneuerung.

Hab bei einer meiner Wüstenzeiten im Hohelied, was wunderbares entdeckt und zwar:

Wer ist sie, die da heraufkommt von der Wüste, gestützt auf ihren Geliebten?
Hoheslied 8, 5 – Ja, wer ist sie ? -  du, ich, die Gemeinde.

Das war heilsam und blickrichtungsverändernd - gestützt auf ihren Geliebten.
 
vertrauen2015 22.08.2025 11:04
Schöne Beiträge insgesamt

Schlagwort von @babble... 🙂 09:09 gestützt auf ihren Geliebten:

..................denn seit jeher hab ich hab dich geliebt: Obwohl immer zunächst auf Israel bezogen (Götzendienst v. Geist her verstehen), aber auch ein ganz persönliches Sprechen war/wurde für mich @hesekiel 16.5

bei Gelegenheit oder später werde ich den Bezug zu Hes. 16.5, den ich im Traum bekam, als ich eine Wüstenbegegnung mit meinem HERRN hatte und geläutert daraus herausgekommen bin (wenn es der Hl. Geist erlaubt).
------------------------------
Soll dann auch als Trost und als Zeugnis Anderen dienen. Könnte auch ein geschlossener Blog sein, für Menschen die ebenfalls durch Wüstenzeiten hindurchgehen.
 
babblegabble 22.08.2025 16:45
Hallo liebe 🙂 vertrauen2015 

Ja, so mancher Bibelvers (zwar aus dem Kontext etwas separiert) spricht durchaus wundersam-heilsam-orientierungsgebend in das persönliche Leben, in Leid und Wüstenzeiten. Lässt es sozusagen erlebbar und erfahrbar werden.

Mit – denn seit jeher hab ich hab dich geliebt – beziehst du dich sicherlich auf

Jeremia 31, 3
Von ferne her ist mir der Herr erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade. 

Ist ein guter Impuls Zeugnis zu geben mit der Herzensintension andere zu trösten und zu dienen wie dieser Vers in dein Leben gesprochen hat in Auswirkung.

Wie und ob du es umsetzt, liegt in deiner Entscheidungsfreiheit.

Lieben Gruß!
 
Jubel 23.08.2025 00:56
mir hilft der Vers: denen, die Gott lieben, lässt er alles zum Besten dienen. e
Ich weiß, dass Gott die Lösung für jede Not hat - er ist allezeit bei uns - ich durfte viel lernen - vor ein paar Jahren dachte ich noch manchmal wenn er mir was sagte: "ich mag das nicht, ich weiß es besser". Tja, heute sehe ich, dass meine Sicht sehr kurz ist, genau wie meine Kraft. Aber mein himmlischer Vater, der ja Liebe ist - mag, dass es seinen Kindern an nichts fehlt - darum auch die Ausbildung - Jesus lernte durch Leiden Gehorsam. Und Gleich nach der Taufe führte ihn der Geist in die Wüste...

Heute war ich unendlich müde und legte mich aufs Sofa. Ließ dann eine Predigt über göttliche Heilung von Chad Chambers laufen - und es machte klick innen - auf einmal kam neue Lebenskraft in mir hoch - in mir ist der, der Jesus von den Toten auferweckt hat. Jesus hat schon für jede Not bezahlt - der Schatz ist schon in jedem, der ihn als Herrn angenommen hat. Bloß wie kommen wir ran? - mir half diese Predigt sehr!
 
babblegabble 23.08.2025 10:26
🙂 Guten Morgen liebe @Jubel,

ja, Römer 8, 28 ein Vers aus dem erstaunlichem Kapitel von Apostel Paulus durch den Geist Christi.

https://www.schlachterbibel.de/de/bibel/roemer/8/28?hl=1#hl

Bei der persönlichen aufrichtigen Herzenshingabe und übergabe des Lebens an den Herrn Jesus haben seine Nachfolger die Zusage: »Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!« (Hebräer 13, 5 als Zitat aus Josua 1, 5)

Ja, wenn die Not groß und größer zu werden scheint und die Erprobungen und Prüfungen schubweise sich intensivieren, ja was dann: standhaft festzuhalten im Vertrauen und in Christus bleiben! Und wo jeder einzelne Gläubige steht in der Schule Gottes und auf dem Weg in-Christus sein und bleiben, kann nur jeder selbst vor dem Herrn prüfen.  

Für mich persönlich sind die Erprobungen schon auch wichtig, um mich selbst zu prüfen, wie es um mein Herz-Vertrauen steht; die lebendige Beziehung zum Abba, Vater und dem Herrn Jesus tiefer wird. Und wie weit mein Glaubensgehorsam herangereift ist. Das Überwinderleben sich mehr und mehr herausgeformt hat und die Auferstehungskraft, die Kraft Gottes in Christus Jesus, da ist.

Welch eine Tiefe, das Kapitel 5 aus dem Hebräerbrief über des Herrn Jesus Gehorsam und welche Auswirkungen daraus erkennbar sind für seine Nachfolger. Ich finde es gut, dass du es angesprochen hast. 

https://www.schlachterbibel.de/de/bibel/hebraeer/5/7-10?hl=1#hl

Auf das "Bloß wie kommen wir ran?" 

Meiner Erfahrung nach durch Wegschauen von der Selbstzentriertheit, die alte Adamsnatur, die uns leider noch zu schaffen macht, im Tod halten. Den Herzensblick ausrichten – nur auf Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit, dem Anfänger und Vollender unseres Glaubens.
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