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🗓 Gedenke des Sabbattages ...

🗓 Gedenke des Sabbattages ...
... ", dass Du ihn heiligst." [2. MO.20,8]

so beginnt das zentrale, besondere Gebot des Dekalogs dessen weiterer Inhalt wie folgt lautet:

"Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. ABER am siebenten Tage ist der SABBAT DES HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. DENN in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. DARUM segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn." [2.MO. 20,8-11]

Dieses Gebot ist nicht nur das lĂ€ngste der ersten Gesetzestafel mit den vier Geboten, die das VerhĂ€ltnis des Menschen gegenĂŒber GOTT regeln, sondern seine besondere SchlĂŒsselrolle ergibt sich auch aus dem, das nur in ihm sowohl auf den Namen als auch auf den Titel und den Herrschaftsbereich des Gesetzgebers verwiesen wird. Somit kann das vierte Gebot auch als Siegel des Gesetzes Gottes verstanden werden.

Gerade weil es auf den Gesetzgeber verweist, hasst Satan dieses Gebot insbesondere und versucht alles Mögliche, um Menschen davon abzubringen, es zur Ehre Gottes und zu ihrem eigenen Nutzen zu befolgen. Und traurigerweise hat er sogar unter dem bekenntlichen Volk Gottes großen Erfolg mit seiner Strategie, nicht zuletzt auch deshalb, weil er dafĂŒr sorgte, dass der wahre Sabbat des HERRN durch einen menschengemach-ten (Sonntags)sabbat ersetzt wurde, der von vielen anstelle des wahren Sabbats beobachtet wird.

Und viele andere, welche meinen, dass der Sabbat nur fĂŒr die Juden gelten wĂŒrde, sollten nicht außer Acht lassen, dass der wahre Sabbat so wie ihn die Schrift bezeugt, nicht ein Sabbat (allein) fĂŒr die Juden ist, sondern der "SABBAT DES HERRN." [2. MO. 20,10] Er ist auch nicht nur ein Tag, der den Juden heilig sein sollte, sondern der Tag "der dem HERRN heilig ist" [JES. 58,13], weil DIESER ihn selbst segnete und heiligte und das bereits am Ende der Schöpfung, zu einer Zeit als es noch keinen Juden oder Israeliten gab.

So steht im 1. Buch Mose geschrieben:

"Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum daß er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte." [1. MO. 2,2-3]

Eben auf diese Aussage nimmt das vierte Gebot durch sein "DENN" und "DARUM" Bezug. Somit ist der Sabbat auch das Denkmal der Schöpfung und seine Beobachtung der von GOTT verordnete Dienst IHN als Schöpfer anzuerkennen und zu ehren.

Der Psalmist bestÀtigt dies wie folgt:

"Er hat ein GedÀchtnis gestiftet seiner Wunder, der gnÀdige und barmherzige HERR." [PS. 111,4]

Und diese Tatsache wird weder durch das Opfer noch die Verdienste DESJENIGEN, DER sich selbst als "HERR DES SABBATS" [MATTH. 12,8] bezeichnet, beeintrÀchtigt noch aufgehoben.

Kommentare

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Shira 16.05.2025 23:56
1. Timotheus 6,4–5

 er ist aufgeblasen, weiß nichts und krankt an Streitfragen und WortgezĂ€nk, aus denen Neid, Streit, LĂ€sterungen, böse VerdĂ€chtigungen entstehen 


Titus 3,9
Streitfragen aber und Geschlechtsregister und Zank und Streit ĂŒber das Gesetz meide; denn sie sind unnĂŒtz und nichtig.

2. Timotheus 2,23
Aber die törichten und unverstĂ€ndigen Streitfragen weise ab; denn du weißt, dass sie Streit erzeugen.

Ich glaube, wir kommen hier nicht weiter. Ich will weder streiten noch rechthaben, sondern dem nachfolgen, was Frieden stiftet.

In diesem Sinn – Shabbat Shalom!
 
Shira 17.05.2025 00:31
Lukas 10,25–28

Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“
Jesus sprach: ‚Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du?‘
Er antwortete: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen 
 und deinen NĂ€chsten wie dich selbst.‘
Jesus sprach: ‚Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.

Keine Rede vom Sabbat – sondern: Liebe zu Gott und zum NĂ€chsten.


Johannes 6,28–29
Was sollen wir tun, damit wir Gottes Werke wirken?
Jesus antwortete: ‚Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

Glaube an Jesus ist der SchlĂŒssel, nicht Sabbat- oder Gesetzestreue.


MatthĂ€us 25,31–46
Dort spricht Jesus vom Weltgericht, und er macht sehr deutlich, wen er kennt und wer gerettet wird – und warum.

Hier einige zentrale Verse:

Vers 35–36:
Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben.
Ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben.
Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen.
Ich war nackt, und ihr habt mich bekleidet.
Ich war krank, und ihr habt mich besucht.
Ich war im GefÀngnis, und ihr seid zu mir gekommen.

Vers 40:
Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten BrĂŒdern, das habt ihr mir getan.

Vers 45:
Was ihr einem von diesen Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan.

Wieder fÀllt auf: Der Sabbat wird mit keinem Wort erwÀhnt.


Meint ihr wirklich, dass Gott so kleinkariert wĂ€re, dass es ihm vorrangig darum ginge, ob wir ausgerechnet den Samstag "in Ehre halten" – nach allem, was Jesus fĂŒr uns getan hat?
 
Palmeros 17.05.2025 04:36
Meint ihr wirklich, dass Gott so kleinkariert wĂ€re, dass es ihm vorrangig darum ginge, ob wir ausgerechnet den Samstag "in Ehre halten" – nach allem, was Jesus fĂŒr uns getan hat?

Ja sollte Gott tatsÀchlich so ein ErbsenzÀhler sein dass er seinen verstaubten Geboten 
auch noch heute Wert beimisst ? Hat nicht Jesus uns gezeigt daß alles was der Alte 
damals fĂŒr sein Volk an Regeln gegeben hat, heute ĂŒberholt ist ? Das nur noch die Liebe 
zĂ€hlt am Besten zu sich selbst und den eigenen MaßstĂ€ben ? 
Ist es nicht genau das was Jesus in 2 Tim 4,  3 fĂŒr die Endzeit voraus gesagt hat ? 

Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken
 
Shira 17.05.2025 07:15
Palmeros,

An einem bestimmten Tag der Woche nicht zu arbeiten soll die "heilsame Lehre" sein,???? wow!!  Und das soll ausgerechnet Paulus in 2. Tim 4,3 gesagt haben? Das soll die große Wahrheit des Evangeliums sein?

Wacht auf, Leute! Die heilsame Lehre steckt nicht im Sabbatgebot, sondern in MatthĂ€us 25,31–46: „Ich war hungrig, ich war durstig, ich war fremd, ich war krank
“ – darin zeigt sich das Herz Gottes.

Und ebenso in MatthÀus 7,12: "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

Wer "Sabbat halten" zur zentralen PrĂŒfung der Endzeit macht, biegt das Evangelium um. Genau solche Verse wie 2. Tim 4,3 werden leider oft benutzt, um Angst zu schĂŒren und Menschen gefĂŒgig zu machen. Das ist typisch fĂŒr Sekten – nicht fĂŒr den Geist Christi.
 
(Nutzer gelöscht) 17.05.2025 11:14
Ich denke des Wurzels Übel liegt in der Basis bei jenen die sich Baptisten ,Adventisten , Mennoniten..und TĂ€ufer aller Art nennen.

Dort mĂŒssen wir Anfangen ,der Sabbat ist eine Folge und ein Symptom von falschem Glauben von Anfang an !

Denn diese ganzen TÀuferbewegungen von Baptisten und alle aus  denen Hervorgegangenen
mit ihren Erwachsenentaufen ist  in der Urbewegung des Johannen des TÀufers  zu finden und sie beziehen sich namentlich wie inhaltlich auf Johannes den TÀufer.

ABER ich frage mich und stelle es in den Raum ,:

Wie kann man sich auf den TĂ€ufer Johannes beziehen samt den Erwachsenentaufen,wo man dich als wissender Christ doch wissen mĂŒsste ,dass Johannes der TĂ€ufer NUR mit simplen Wasser ,Flusswasser , Jordanwasser , was eine geistlose Kopie der Taufe Christi ist ??????


Allein schon sich als TÀufer ,Baptist ,Adventist und wie sie alle heissen , darauf ( auf Johannestaufe)zu berufen , ist doch eine absolute antichristliche Dummheit !?!?! 

Hat da nicht der Satan seine Klauen im Spiel ,der den Menschen seither von den wahren Taufen im Geist nach Christus durch einen Priester in den Kirchen abhalten will ???
 Und den Menschen eine billige TÀufertaufe dieser ganzen Sekten aufschwatzt ???

Wenn die Basis schon stinkt ,wie können die einzelnen Handlungen jener TÀufer wahr ,gut oder richtig sein ? 

Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 17.05.2025 11:49
Das Malzeichen ist gerade bei denen zu finden ,die in den frĂŒhen Schriften wie auch  in der Offenbarung 
 als Irrlehrer und FalschtÀuferbewegung  bezeichnet wurden und werden.

Das MAL DER FALSCHEN GEISTLOSEN TAUFEN , die damals im frĂŒhen Christentum  schon abgespalten von den Taufen der Apostel ,Priester und Bischöfe waren. ( ersteTĂ€uferbewegungen)

Das Malzeichen tragen nicht die Heiden ,bei denen noch Hoffnung besteht ,sondern gerade 
DIE , die von Anfang an die falsche PrÀgung nicht im Herrn sondern von menschlichen dÀmonischen Widergeist aufgeschwatzt und damit betauft wurden !!!


Aber das Problem mit denen hat die Evangelische Kirche nicht die Katholische ! 
Denn sie entspringen aus der reformatorischen evangelischen Kirche - sie alle sind deten Stachel im Fleisch !

Die sind nicht unser Problem ,Shira, 😃


Cherub
 
Palmeros 17.05.2025 15:19
Cherub : 
wenn ich Deinen gesamten geistl. DĂŒ......sch... lese was ich gar nicht mache 
dann kann ich mir vorstellen welche Leute damals glĂŒhende AnhĂ€nger der Inquisition 
waren .  Und diese Unheilige Allianz wird kurz vor der Wiederkunft Jesu nocheinmal 
auftreten und Gottes Volk auf Àhnliche Weise wie damals angreifen . Die gute Nachricht 
ist,  dass Jesus eingreifen und dem antichristlichen Spuk fĂŒr immer ein Ende machen wird.
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 16:24
@shira: Lukas 10,25–28

Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“
Jesus sprach: ‚Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du?‘
Er antwortete: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen 
 und deinen NĂ€chsten wie dich selbst.‘
Jesus sprach: ‚Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.

Keine Rede vom Sabbat – sondern: Liebe zu Gott und zum NĂ€chsten.

Nun wenn man dem folgt wie Liebe vom Wort Gottes definiert wird, sollte normalerweise schnell klar sein, dass Liebe zu GOTT natĂŒrlich alle vier Gebote der ersten Steintafel und somit auch das Sabbatgebot einschließt. 

Nicht umsonst schreibt Johannes:

Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. [1. JOH. 5,3]

Und als unser HERR gefragt wurde: Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz? [MATTH. 22,36]

antwortete ER: 

"Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem GemĂŒte." 38Dies ist das vornehmste und grĂ¶ĂŸte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen NĂ€chsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hĂ€ngt das ganze Gesetz und die Propheten. [MATTH. 22,37-40]

Gerne noch ein drittes Zeugnis des Apostel Paulus der geistgeleitet wahre Liebe wie folgt definiert.

so ist nun die Liebe die ErfĂŒllung des Gesetzes. [RÖ. 13,10]
 
AndreasSchneider 17.05.2025 16:55
"Den Schwachen im Glauben nehmet auf und verwirrt die Gewissen nicht. 
Einer glaubt er möge allerlei essen; welcher aber schwach ist, der ißt Kraut. 
Welcher ißt, der verachte den nicht, der da nicht ißt; und welcher nicht ißt, der richte den nicht, der da ißt; denn Gott hat ihn aufgenommen.
Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fĂ€llt seinem Herrn. Er mag aber wohl aufgerichtet werden; denn Gott kann ihn wohl aufrichten. 
Einer hĂ€lt einen Tag vor dem andern; der andere aber hĂ€lt alle Tage gleich. Ein jeglicher sei in seiner Meinung gewiß. 
Welcher auf die Tage hĂ€lt, der tut's dem HERRN; und welcher nichts darauf hĂ€lt, der tut's auch dem HERRN. Welcher ißt, der ißt dem HERRN, denn er dankt Gott; welcher nicht ißt, der ißt dem HERRN nicht und dankt Gott. 
Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber.
Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN." (Röm.14,1-8)



Deine Aussage, JCBS,, es ginge im obigen Text um Essgewohnheiten, ist falsch.

Denn wir lesen in Vers 1, dass von den "Schwachen im Glauben" die Rede ist.

Paulus zÀhlt danach Beispiele auf, die diese "SchwÀche im Glauben" nÀher beleuchten. 

Da gehören solche dazu, die meinen aus GlaubensgrĂŒnden bestimmte Dinge nicht essen zu dĂŒrfen, aber eben auch solche, die meinen, bestimmte Tage einhalten zu mĂŒssen.

All das ist Ausdruck dessen, "schwach im Glauben" zu sein und Paulus endet schließlich mit der Erkenntnis, dass ein jeglicher seiner Meinung gewiß sein soll.

Er kann selbst entscheiden.

"Einer hĂ€lt einen Tag vor dem andern; der andere aber hĂ€lt alle Tage gleich. Ein jeglicher sei in seiner Meinung gewiß. 
Welcher auf die Tage hĂ€lt, der tut's dem HERRN; und welcher nichts darauf hĂ€lt, der tut's auch dem HERRN. Welcher ißt, der ißt dem HERRN, denn er dankt Gott; welcher nicht ißt, der ißt dem HERRN nicht und dankt Gott. Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber.
Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN."

Diese Verse kannst Du nicht fĂŒr ungĂŒltig erklĂ€ren, JCBS, sonst liegst Du falsch und alle anderen auch, die diese Verse ignorieren!

Andreas
 
AndreasSchneider 17.05.2025 17:03
"Aber zu der Zeit, da ihr Gott nicht erkanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind.
Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch denn wiederum zu den schwachen und dĂŒrftigen Satzungen, welchen ihr von neuem an dienen wollt? Ihr haltet Tage und Monate und Feste und Jahre. 
Ich fĂŒrchte fĂŒr euch, daß ich vielleicht umsonst an euch gearbeitet habe." (Gal.4,8-11)

In Vers 10 lesen wir:

"Ihr haltet Tage und Monate und Feste und Jahre."

Auch hier bestÀtigt Paulus, dass es ihm durchaus um das Halten von Tagen geht, was er als falsch kritisiert.

Es geht NICHT um Essgewohnheiten!

Andreas
 
Shira 17.05.2025 17:11
Jesuscomesbacksoon,

Mir fĂ€llt auf, dass du viele verschiedene Bibelstellen zusammenziehst, um den Gedanken zu stĂŒtzen, dass Liebe zu Gott automatisch das Halten der Zehn Gebote – inklusive des Sabbats – bedeutet.

Aber Jesus sagt ganz direkt und einfach:

12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

Das ist eine klare und kraftvolle Zusammenfassung – aus seinem Mund.

Die Liebe, von der Jesus spricht, ist keine Liste von Vorschriften. Sie ist eine Haltung des Herzens. Sie ist lebendig. Und sie zeigt sich nicht zuerst im Sabbat, sondern im MitgefĂŒhl, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit – wie er selbst in MatthĂ€us 23 sagt.
 
Palmeros 17.05.2025 17:19
AS: 

Bedeutung Röm 14,5 

In diesem ganzen Kapitel geht es um das gegenseitige Richten geht (Verse 4.10.13). Es geht hier nicht um den Siebenten-Tag-Sabbat, der Teil des großen Moralgesetzes ist, sondern um die jĂ€hrlichen Festtage des Zeremonialgesetzes. Die Judenchristen klagten die Heidenchristen an, weil sie diese Tage nicht beachteten. Paulus sagt ganz einfach: “Verurteilt einander deswegen nicht, denn dieses Zeremonialgesetz ist nicht lĂ€nger bindend.
 
Palmeros 17.05.2025 17:24
Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

In dem Jesus sich auf das Gesetz und die Propheten bezieht (sprich dem alten Testament )
stĂŒtzt er doch gerade seine Aussage mit der Liebe zueinander auf seine Gebote . 
NÀmlich auf die 6 Gebote der 2 Tafel die das Verhalten der Menschen untereinander regelt.  
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 17:25
@AndreasSchneider: Deine Aussage, JCBS,, es ginge im obigen Text um Essgewohnheiten, ist falsch.

Denn wir lesen in Vers 1, dass von den "Schwachen im Glauben" die Rede ist.


Meine Aussage ist nicht falsch. Dass im Text immer wieder auf "Essen" Bezug genommen wird ist offensichtlich. Und natĂŒrlich ist GlaubensschwĂ€che eine Grundlage dafĂŒr, Dinge wie beispielsweise Essgewohnheiten in den Mittelpunkt zu rĂŒcken, die ĂŒberhaupt nicht heilsrelevant sind.

Ich erklĂ€re auch keinen der Verse fĂŒr ungĂŒltig. Im Gegenteil ich lasse das stehen was geschrieben steht und nehme es im Glauben an. 

Keinesfalls widerspricht dieser Text der Verbindlichkeit des Sabbats.
 
Palmeros 17.05.2025 17:26
Die Liebe, von der Jesus spricht, ist keine Liste von Vorschriften. Sie ist eine Haltung des Herzens. Sie ist lebendig. Und sie zeigt sich nicht zuerst im Sabbat, sondern im MitgefĂŒhl, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit – wie er selbst in MatthĂ€us 23 sagt.

Sie zeigt sich in allen 10 Geboten , nicht nur aber auch im Sabbat
 
AndreasSchneider 17.05.2025 17:30
Damit wird auch klar, Palmeros, dass fĂŒr Christen primĂ€r das Neue Testament gĂŒltig ist, nicht das Alte.

Auch wenn Jesus sagt, dass er gekommen ist, zu erfĂŒllen, nicht aufzulösen.

So ist dieses "ErfĂŒllen" trotzdem ein Werk, das im Geist geschieht, nicht im Wesen des Buchstabens.

In Röm.8,4 steht entsprechend, dass die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfĂŒllt wĂŒrde, die wir nicht wandeln nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist.

Durch Wandel im Geist sollen wir die Verheissungen des Neuen Bundes erlangen, nicht durch das buchstĂ€bliche Halten der ĂŒber 600 Gesetze des Gesetzes Moses oder der buchstĂ€blichen Konzentration alleine auf die 10 Gebote.

Gott will sein Gesetz in unser Herz und Sinn schreiben, dazu bedarf es einer gewaltigen Umgestaltung, die alleine durch Wandel im Geist geschehen kann.

Der Geist will uns in alle Wahrheit leiten.

Das muss der Geist tun, das Gesetz kann das nicht.

Deshalb geht es im Neuen Bund auch nicht nur um die 10 Gebote, sondern um viel mehr, was der Geist uns zeigen und lehren will.

Wir sollen Jesu Ebenbild gleich gestaltet werden (Röm.8,29), zur göttlichen Natur kommen, sprich zu den Tugenden Christi 
(2. Petr.1,3 ff).

Die 10 Gebote stellen nur den Zaun dar eines tugendhaften Wandels, bildlich gesprochen.

Es ist nur der Schatten der geistlichen GĂŒter, des geistlichen Segens, der daraus erwĂ€chst, wenn Gott sein Gesetz in unser Herz und unseren Sinn schreibt.

Daher vergleicht HebrĂ€er 10 das Gesetz zu Recht mit einem Schatten der GĂŒter, die das Neue Testament vorhĂ€lt.

Jesus ist Ausrichter eines so viel besseren Testaments (Hebr.7,22)

Das steht nicht umsonst in der Bibel!

Andreas
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 17:44
@shira: Mir fĂ€llt auf, dass du viele verschiedene Bibelstellen zusammenziehst, um den Gedanken zu stĂŒtzen, dass Liebe zu Gott automatisch das Halten der Zehn Gebote – inklusive des Sabbats – bedeutet.

Nun es steht geschrieben: Die Summe deines Wortes ist Wahrheit [PS. 119,160] Also kann es nur hilfreich sein, alle Texte zu einem Thema bezĂŒglich Wahrheitsfindung einzubeziehen und nicht Texte zu unterschlagen wie es viele tun um die eigene Ansicht nicht zu gefĂ€hrden.
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 17:57
"Aber zu der Zeit, da ihr Gott nicht erkanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind.
Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch denn wiederum zu den schwachen und dĂŒrftigen Satzungen, welchen ihr von neuem an dienen wollt? Ihr haltet Tage und Monate und Feste und Jahre.
Ich fĂŒrchte fĂŒr euch, daß ich vielleicht umsonst an euch gearbeitet habe." (Gal.4,8-11)

In Vers 10 lesen wir:

"Ihr haltet Tage und Monate und Feste und Jahre."

Auch hier bestÀtigt Paulus, dass es ihm durchaus um das Halten von Tagen geht, was er als falsch kritisiert.

Es geht NICHT um Essgewohnheiten!


Niemand hat behauptet, dass es bei diesem Galatertext um Essgewohnheiten gehen wĂŒrde.

Und die Verbindlichkeit des Sabbats wird hier auch nicht in Frage gestellt, wohl aber die heidnischen BrÀuche denen sich die ehemals heidnischen Galater wieder zugewandt hatten. 
 
Palmeros 17.05.2025 17:59
AS : So ist dieses "ErfĂŒllen" trotzdem ein Werk, das im Geist geschieht, nicht im Wesen des Buchstabens.

Römer 8,4  Damit die Gerechtigkeit vom Gesetz gefordert in uns erfĂŒllt wĂŒrde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist.

Hier wird eine wunderbare Wahrheit ĂŒber das Leben mit Christus durch den Heiligen Geist zum Ausdruck gebracht. Die erforderliche Gerechtigkeit wird nicht von uns selbst, sondern durch Jesus in uns vollbracht.

Das zeigt, wenn Jesus in mir ist durch den Heiligen Geist, dann gilt durch seine Gegenwart in meinem Leben auch seine Gerechtigkeit fĂŒr mich.

Die Bibel vergleicht unsere Beziehung zu Jesus mit der Ehe. Beispiel: Eine junge Frau hat 50.000 Euro Schulden. Sie heiratet einen MilliardĂ€r. Nun gehört ihr auch, was ihrem Mann gehört. Der Mann wird diese Schulden seiner Frau gerne bezahlen, damit sie endlich von dieser Schuldenlast frei wird. So ist es, wenn wir „Jesus heiraten“.

1 Korinther 1,30 zeigt, dass "Christus Jesus uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung."

Es ist unmöglich, die notwendigen Anforderungen Gottes zur Aufnahme in das Reich Gottes aus eigener Kraft zu erfĂŒllen. Aber all das wird in uns erfĂŒllt durch Jesus Christus, wenn wir in voller Hingabe an ihn und im Heiligen Geist leben.

Es ist so wichtig in Christus zu sein und im neuen Leben zu leben, dass Paulus an Timotheus schreibt: "Jage nach der Gerechtigkeit." (1 Timotheus 6,11)

Wir dĂŒrfen uns im Vertrauen auf Jesus in völlige, freudige und wunderbare AbhĂ€ngigkeit von Gott geben. Aus dieser Liebesbeziehung folgt auch, dass ich auf Gottes Rat höre und tue, was er sagt. Christus in mir will ja die Gebote Gottes halten.
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 18:10
@AndreasSchneider: ... In Röm.8,4 steht entsprechend, dass die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfĂŒllt wĂŒrde, die wir nicht wandeln nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist.

Einfach mal wirklich geistgeleitet ĂŒberdenken, was Du selber zitierst.

Da steht doch ganz klar, dass ein Wandel im Geist zu einem Lebenswandel in völliger Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes fĂŒhrt.


@AndreasSchneider: Deshalb geht es im Neuen Bund auch nicht nur um die 10 Gebote, sondern um viel mehr, was der Geist uns zeigen und lehren will.

Definiere doch bitte mal was Deiner Meinung nach hinsichtlich Liebe zu Gott und den Menschen nicht vom geistlichen Inhalt der 10 Gebote abgedeckt ist. 


Kennzeichen des Neuen Bundes ist ja inbesondere auch das Folgende:

Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Sinne schreiben«, [HEBR. 10,16]

Den Schöpfer durch die Beobachtung des Sabbats zu ehren ist da natĂŒrlich eingeschlossen.
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 18:14
@AndreasSchneider: ... dass fĂŒr Christen primĂ€r das Neue Testament gĂŒltig ist, nicht das Alte.

Das Evangelium durchzieht die gesamte Schrift, die sich nirgends widerspricht. Wahrheit, die im AT Wahrheit ist, ist auch im NT Wahrheit. Es gibt kein Wort Gottes erster und zweiter Klasse auch wenn manche das meinen mögen.
 
(Nutzer gelöscht) 17.05.2025 18:32
Das AT ist bloß ein Testament eine vorlĂ€ufige Regelung fĂŒr den Erbfall , die 4 Evangelien gehören zur Frohen Botschaft Christi zusammen mit den Briefen.
Wenn Jesus sagt " Kehrt um und glaubt an das Evangelium " dann meint Jesus damit sein Kommen und seine VerkĂŒndigung ,ihn selber und was er zu sagen hat und welches Beispiel er gibt.

Er spricht auch mit eigener AutoritĂ€t " ich aber sage euch " - das zĂ€hlt fĂŒr uns Christen.

Außerdem ist es Neuer Wein in Neuen SchlĂ€uchen laut Jesus , darum muß man sich zumindest mal selber fragen ,was mit "Gesetzten"  im NT ĂŒberhaupt gemeint ist !?!
Es sind nicht mehr die Gesetze oder Gebote wie sie aus dem AT bekannt waren, denn es sind 
Neue Gebote wie es Neuer Wein ist in Neue Formen statt alter Regeln und Gesetze.

--------
Bei Christi Wiederkunft wird er natĂŒrlich die an sich ziehen die schon jetzt zu seinem Leib gehören und" sein Leib und sein Blut essen " in der Eucharistie ,denn nur das zĂ€hlt ,die echte Verbundenheit mit Christus seit dem letzen Abendmahl an , nur so bleibt man in ihm .

Darum geht in die Kirche zur Eucharistie ,sonst guckt ihr mal alle dumm aus der WÀsche ,wenn 
Christus zu euch sagt :."HÀÀ ....euch kannte und kenne ich garnicht - was habe ich mit euch zu tun ???" 

😆😂😆
Cherub 

(Ps: Die Engel kommen nicht als Inquisitoren sondern als Boten und Retter)
 
AndreasSchneider 17.05.2025 19:10
"AndreasSchneider: Deine Aussage, JCBS,, es ginge im obigen Text um Essgewohnheiten, ist falsch.

Denn wir lesen in Vers 1, dass von den "Schwachen im Glauben" die Rede ist.


Meine Aussage ist nicht falsch. Dass im Text immer wieder auf "Essen" Bezug genommen wird ist offensichtlich. Und natĂŒrlich ist GlaubensschwĂ€che eine Grundlage dafĂŒr, Dinge wie beispielsweise Essgewohnheiten in den Mittelpunkt zu rĂŒcken, die ĂŒberhaupt nicht heilsrelevant sind.

Ich erklĂ€re auch keinen der Verse fĂŒr ungĂŒltig. Im Gegenteil ich lasse das stehen was geschrieben steht und nehme es im Glauben an.

Keinesfalls widerspricht dieser Text der Verbindlichkeit des Sabbats."


"Dass im Text immer wieder auf "Essen" Bezug genommen wird ist offensichtlich."


Es wird ĂŒberhaupt nicht immer wieder auf "Essen" Bezug genommen, sondern zunĂ€chst nur in einem Abschnitt, der zwei SĂ€tze umfasst.

Genauso, wie einem weiteren Abschnitt innerhalb eines Satzes, davon gesprochen wird, einen Tag vor dem anderen zu halten bzw. alle Tage gleich zu halten.

Danach kommt die Konklusion, dass ein jeglicher seiner Meinung gewiss sei.

Danach werden nochmals beide Themen einzeln benannt, wobei Paulus Wert darauf legt, dass, wie immer man sich entscheidet, jeder die Freiheit hat, seinem Gewissen zu folgen.

Es werden hier als zwei Beispiele genannt, die Paulus auffĂŒhrt, um zu zeigen, was er damit meint, schwach im Glauben zu sein.

Es geht dabei nicht nur um Essgewohnheiten, man könnte auch noch viele andere Beispiele auffĂŒhren, die den Charakter aufzeigen, schwach im Glauben zu sein.

Entsprechend werden wir in Hebr.9,14 dazu aufgefordert, unser Gewissen zu reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott.

Das Halten des Sabbats ist ein totes Werk!

Trotzdem schreibt Paulus in Römer 14, dass
wir nicht einander richten sollen, denn jeder steht und fÀllt seinem Herrn, was bedeutet, dass jeder die Freiheit hat, seinem Gewissen vor zu folgen.

Wenngleich Paulus die Problematik anspricht, dass es solche gibt, die schwach im Glauben sind.

Daraus resultiert, in Verbindung mit Gal.4,10 und Kol.2, dass diejenigen, die meinen, den Sabbat halten zu mĂŒssen, dies tun können, nicht aber diejenigen zu richten haben, die das nicht tun.

Die Aussage, den Sabbat zwingend halten zu mĂŒssen, ist seit Verabschiedung des Neuen Bundes falsch, ein jeglicher sei seiner Meinung gewiss, gemĂ€ss Röm.14,1-8.

Wer im Glauben lebt im Neuen Bund, versteht, dass das Sabbatgebot Ausdruck des Schattendaseins des Alten Bundes ist.

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 17.05.2025 19:21
Und fĂŒr die Bauchfetischisten ( sola blablabla):

Jesus sagte nicht esst oder beißt in ein Buch !😃

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Hier 17 Merkmale von Sekten zum Selbsttest im Film ,
( nachzulesen auch Sektenbeauftragtenstelle D)

von der Posterin : 5 und 6 zum Nachlesen hier 

"5&6 verloren gegangen. Ich hatte sie bereits vertont. Ich weiß nicht wo sie gelandet sind, daher sind sie jetzt hier in den Kommentaren:

Merkmal Nr 5: Die Gruppe hat einen Meister, ein Medium, einen FĂŒhrer oder Guru, der allein im Besitz der ganzen Wahrheit ist.

Pastoren, welche von Gott in ihr Amt berufen werden. Von der höchsten AutoritĂ€t an diese Position gestellt zu werden fĂŒhrt dazu, dass Pastoren nicht infrage gestellt werden dĂŒrfen. Die Leiter sind also die Stellvertreter fĂŒr Gott in der Gemeinde.

Merkmal Nr 6.: Die Lehre der Gruppe gilt als einzig echtes, ewig wahres Wissen. Die etablierte Wissenschaft, das rationale Denken, der Verstand werden dagegen als Verkopfung, als negativ," 

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Lg Cherub
 
AndreasSchneider 17.05.2025 19:40
"@AndreasSchneider: ... In Röm.8,4 steht entsprechend, dass die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfĂŒllt wĂŒrde, die wir nicht wandeln nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist.

Einfach mal wirklich geistgeleitet ĂŒberdenken, was Du selber zitierst.

Da steht doch ganz klar, dass ein Wandel im Geist zu einem Lebenswandel in völliger Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes fĂŒhrt."


In Röm.8,4 steht von der Gerechtigkeit vom Gesetz erfordert.

Die Gerechtigkeit vom Gesetz erfordert, bedeutet, dass das Fleisch ĂŒberwunden wird.

Das Gesetz kann nur die grobe SĂŒnde benennen, die feinen Auswirkungen des Fleisches können nur durch den Geist entdeckt werden.

Der Geist will uns in alle Wahrheit leiten; das Gesetz kann das nicht.

Das andere Gesetz in den Gliedern (Röm.7), finden wir nur durch den Geist.

Das Gesetz (die 10 Gebote) macht darauf nicht aufmerksam.

Wer nur auf das Gesetz fixiert ist, weiss deshalb nichts vom " anderen Gesetz in den Gliedern".

Obwohl Paulus schreibt in Röm.7, "ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern".

Unsere Ungerechtigkeit besteht darin, dass wir ein Fleisch haben.

Die Gerechtigkeit vom Gesetz erfordert (Röm.8,4) soll dieses Fleisch durch Wandel im Geist ĂŒberwinden.

Das Gesetz ist um der Übertretung willen gegeben.

Wo das Fleisch getötet ist, bedarf es keines Gesetzes mehr.

Es geht niemals um die ErfĂŒllung von FormalitĂ€ten im Neuen Bund, denn wir sollen unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott (Hebr.9,14)

Die PharisÀer waren so sehr in ihrer Gesetzlichkeit gefangen, dass sie selbst Minze und Dill verzehnteten.

Auf diese Weise soll die Gerechtigkeit vom Gesetz erfordert, NICHT in uns erfĂŒllt werden.

Andreas
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 19:42
@AndreasSchneider: Wer im Glauben lebt im Neuen Bund, versteht, dass das Sabbatgebot Ausdruck des Schattendaseins des Alten Bundes ist.

Gerne zum wiederholten Male nochmals auch fĂŒr Dich. Der Sabbat trug nie Schattencharakter, da er ja bereits vor dem SĂŒndenfall als Gedenktag der Schöpfung gesegnet und geheiligt wurde. 

Das "DENN in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. DARUM segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn." [2. MO. 20,11]

wird in alle Ewigkeit gelten zur Freude und zum Segen aller ungefallenen Wesen sowie auch der Erlösten.

NatĂŒrlich gibt es Dinge wie beispielsweise Tieropfer die Schattencharakter trugen und durch das Opfer des wahren Lammes Gottes hinfĂ€llig wurden, jedoch stellen Leben und Lehre sowie der Opfertod Christi auch nicht hinsichtlich nur eines Jotas die GĂŒltigkeit aller 10 Gebote in Frage. 

@AndreasSchneider: Das Halten des Sabbats ist ein totes Werk!

Nicht wenn es im Geist und in Wahrheit geschieht. Möchtest Du etwa auch behaupten, dass GOTT als ER am ersten Sabbat am Ende der Schöpfung ruhte "ein totes Werk" tat? Wurde nicht gerade die Schöpfung mit der Segnung und Heiligung des Sabbats vollendet?

Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. [1. MO. 2,2]
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 19:51
@AndrasSchneider: Unsere Ungerechtigkeit besteht darin, dass wir ein Fleisch haben.

Nein, das Fleisch mit seinen Neigungen und SchwĂ€chen kann zur Ungerechtigkeit - mit anderen Worten zu SĂŒnde bzw. Übertretung des Gesetzes Gottes - fĂŒhren wenn der fleischlichen Gesinnung Raum gegeben wird.


@AndreasSchneuder: Die Gerechtigkeit vom Gesetz erfordert, bedeutet, dass das Fleisch ĂŒberwunden wird.

Das ist wahr, zugleich entspricht die Gerechtigkeit die das Gesetz fordert auch dem geistigen Inhalt des Gesetzes Gottes. Deswegen schreibt ja auch Jesaja:

Höret mir zu, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist! [JES. 51,7]
 
Shira 17.05.2025 19:56
Jesuscomesbacksoon,

Ja, Psalm 119,160: „Die Summe deines Wortes ist Wahrheit“ – den Vers kenne ich natĂŒrlich. Aber mir fĂ€llt auf, dass du nicht einfach „die Summe“ nimmst, sondern Vers-Splitter aus ganz verschiedenen ZusammenhĂ€ngen zusammensetzt, um eine konkrete Lehrmeinung zu rechtfertigen – nĂ€mlich: Dass Liebe zu Gott das Halten aller 10 Gebote einschließlich des Sabbats bedeutet.

Dabei beginnt Jesus nicht mit dem Sabbat. Er beginnt auch nicht mit der Steintafel.
Sondern er sagt:

"Das ist das Gesetz und die Propheten: Was du willst, dass dir getan wird – tu auch anderen." (Mt 7,12)

Und wenn ein Schriftgelehrter fragt, was er tun muss, um das ewige Leben zu haben, antwortet Jesus nicht mit: „Halte die zehn Gebote“, sondern mit:

„Liebe Gott, liebe deinen NĂ€chsten – tu das, so wirst du leben.“ (Lk 10,28)

Das sind keine "Einzelstellen", sondern die klaren Antworten Jesu auf genau diese Frage. Und sie widersprechen nicht den anderen Texten, sondern leuchten sie aus.

Die Gefahr ist nicht, dass man Verse "unterschlĂ€gt", sondern dass man die zentrale Stimme Jesu mit einem System ĂŒberdeckt, das ihn einordnet, anstatt ihm zu folgen.
 
Shira 17.05.2025 19:58
Nicht alles, was nach "Summe des Wortes" aussieht, ist Wahrheit – manche basteln sich ihre Summe zurecht.
 
Palmeros 17.05.2025 19:59
Wer im Glauben lebt im Neuen Bund, versteht, dass das Sabbatgebot Ausdruck des Schattendaseins des Alten Bundes ist.

Kein Einziges Gebot des Moralgesetzes welches Gott im Allerheiligsten in der Lade des ewigen 
Bundes , im originalen himmlischen Heiligtum hinterlegt hat ist von Ihm fĂŒr ungĂŒltig oder 
ĂŒberholt erklĂ€rt worden . Der Einzige der dies hĂ€tte tun können wĂ€re der Gesetzgeber 
also Gott selbst gewesen. 

Offbg. 11,19
Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar; und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.

Und da insbesondere der Sabbat bereits in Eden , sowie auch auf der zukĂŒnftigen 
neuen Erde gehalten werden wird hat er Nichts von einem Schatten der auf Christi Erlösungstat  hinwies zu tun . 

Und da auch Paulus im Sinn und im Geist Gottes gepredigt hat , sind menschl. Interpretationen seiner Aussagen die den Ordnungen Gottes widersprechen wĂŒrden 
grundsÀtzlich falsch.
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 20:05
@AndreasSchneider: Das andere Gesetz in den Gliedern (Röm.7), finden wir nur durch den Geist.
Das Gesetz (die 10 Gebote) macht darauf nicht aufmerksam.


Du lĂ€sst mit Deiner Aussage völlig außer Acht was Paulus wie folgt schreibt:

... wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; [RÖ. 7,14]
durch das Gesetz kommt Erkenntnis der SĂŒnde. [RÖ. 3,20]


@AndreasSchneider: Das Gesetz kann nur die grobe SĂŒnde benennen,

Nenne mir eine noch so feine SĂŒnde, die nicht vom geistlichen Inhalt des Gesetzes Gottes - den der Geist Gottes offenbart - als SĂŒnde oder Übertretung gekennzeichnet wĂŒrde? 

Aufdecken von SĂŒnde ist zugleich stets das Aufdecken von Übertretung der Gebote Gottes. Das scheint Dir noch nicht klar zu sein obwohl es schon so oft hier im Forum zum Ausdruck gebracht wurde. Johannes schreibt doch so klar: 

Ein jeder, der SĂŒnde tut, ĂŒbertritt das Gesetz, und die SĂŒnde ist die GesetzesĂŒbertretung [1. JOH. 3,4]
 
AndreasSchneider 17.05.2025 20:09
"Das Evangelium durchzieht die gesamte Schrift, die sich nirgends widerspricht. Wahrheit, die im AT Wahrheit ist, ist auch im NT Wahrheit. Es gibt kein Wort Gottes erster und zweiter Klasse auch wenn manche das meinen mögen."


Das Neue Testament ist das bessere, lt. HebrÀerbrief, denn wir lesen:

"Nun aber hat er ein besseres Amt erlangt, als der eines besseren Testaments Mittler ist, welches auch auf besseren Verheißungen steht. 
Denn so jenes, das erste, untadelig gewesen wĂ€re, wĂŒrde nicht Raum zu einem andern gesucht. Denn er tadelt sie und sagt: "Siehe, es kommen die Tage, spricht der HERR, daß ich ĂŒber das Haus Israel und ĂŒber das Haus Juda ein neues Testament machen will; 
nicht nach dem Testament, das ich gemacht habe mit ihren VĂ€tern an dem Tage, da ich ihre Hand ergriff, sie auszufĂŒhren aus Ägyptenland. Denn sie sind nicht geblieben in meinem Testament, so habe ich ihrer auch nicht wollen achten, spricht der HERR. Denn das ist das Testament, das ich machen will dem Hause Israel nach diesen Tagen, spricht der HERR: Ich will geben mein Gesetz in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben, und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein."(Hebr.8,6-10)


Es steht hier,  dass das erste Testament nicht untadelig war!

"Denn so jenes, das erste, untadelig gewesen wĂ€re, wĂŒrde nicht Raum zu einem andern gesucht."

Jesus ist eines besseren Testaments Mittler geworden, das auf besseren Verheißungen steht!

"Nun aber hat er ein besseres Amt erlangt, als der eines besseren Testaments Mittler ist, welches auch auf besseren Verheißungen steht."


Die besseren Verheißungen des Neuen Testaments sind allezeit Sieg (2.Kor.2,14), göttliche Natur (2.Petr.1,3ff), Umgestaltung in Jesu Ebenbild (Röm.8,29), Jesus schĂ€mt sich nicht, die BrĂŒder zu heissen, die ihn lieben und ihm folgen.
Wir können Glieder am Leib Christi werden (Gal.5,24; Eph.4)

Das Neue Testament umfasst irdischen und geistlichen Segen (geistliche GĂŒter, sprich die Tugenden Christi, die gerechte Leinwand der Heiligen)

Das Alte Testament umfasste sehr stark irdischen Segen (Reichtum, Ehre, langes irdischen Leben).

Andreas
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 20:19
@shira: mir fĂ€llt auf, dass du nicht einfach „die Summe“ nimmst, sondern Vers-Splitter aus ganz verschiedenen ZusammenhĂ€ngen zusammensetzt, um eine konkrete Lehrmeinung zu rechtfertigen – nĂ€mlich: Dass Liebe zu Gott das Halten aller 10 Gebote einschließlich des Sabbats bedeutet.

Nun, dass ich "nicht einfach „die Summe“ nehme" lediglich Deine Behauptung. Beweise doch bitte anhand der Schrift, dass ich falsch liege. Das wĂ€re nĂ€mlich der richtige Weg anstatt Dinge zu unterstellen. 


@shira: Und wenn ein Schriftgelehrter fragt, was er tun muss, um das ewige Leben zu haben, antwortet Jesus nicht mit: „Halte die zehn Gebote“, sondern mit:

„Liebe Gott, liebe deinen NĂ€chsten – tu das, so wirst du leben.“ (Lk 10,28)


Du meinst also der geistige Inhalt der 10 Gebote entspricht nicht der Liebe zu Gott und den Mitmenschen? 

Also ich glaube es gibt keine bessere und umfassendere Beschreibung als die welche GOTT selber verfasst hat, sie ĂŒbersteigt alles menschliche Denken ist aber durch den Geist Gottes erkennbar.
 
AndreasSchneider 17.05.2025 20:20
"Aufdecken von SĂŒnde ist zugleich stets das Aufdecken von Übertretung der Gebote Gottes. Das scheint Dir noch nicht klar zu sein obwohl es schon so oft hier im Forum zum Ausdruck gebracht wurde. Johannes schreibt doch so klar:

Ein jeder, der SĂŒnde tut, ĂŒbertritt das Gesetz, und die SĂŒnde ist die GesetzesĂŒbertretung [1. JOH. 3,4]"




Die feinen Gesetze der Liebe zum Beispiel, seinen NĂ€chsten zu lieben, wie sich selbst, findet man nur durch den Geist.

Der Geist soll uns in alle Wahrheit leiten.

Das Gesetz kann nur sagen, nichts Böses zu tun, seinen NÀchsten zu lieben, wie sich selbst, die Gebote zu halten.

Was das aber im Alltag konkret in den einzelnen Lebenssituationen bedeutet, kann nur der Geist offenbaren. 

Andreas
 
AndreasSchneider 17.05.2025 20:32
". wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; [RÖ. 7,14]
durch das Gesetz kommt Erkenntnis der SĂŒnde. [RÖ. 3,20]"



Das bezieht sich nur auf bewusste SĂŒnde!

Selbst, wenn man das Gesetz hÀlt, mischt sich das andere Gesetz in den Gliedern ein.

Das ist eben das, wovon Paulus in Röm.7 schreibt.

Er hatte Lust nach dem Gesetz Gottes nach dem inwendigen Menschen, sah aber trotzdem das andere Gesetz in den Gliedern.

Das andere Gesetz in den Gliedern kann man erst hinterher feststellen, da man sich zunĂ€chst nicht darĂŒber bewusst ist.

Der Gehorsam gegenĂŒber dem Gesetz kann das nicht verhindern.

DafĂŒr aber kann man sich im Nachhinein durch den Geist richten, wenn man feststellt, dass das eigene Handeln auf die ein oder andere Weise nicht vollkommen war.


Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 17.05.2025 20:33
☝ich löse auf, auch mit 1 Johannes :


Wahre Gotteserkenntnis

1 Joh 2,3 Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben.
1 Joh 2,4 Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hĂ€lt, ist ein LĂŒgner und die Wahrheit ist nicht in ihm.
1 Joh 2,5 Wer sich aber an sein Wort hÀlt, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, dass wir in ihm sind.
1 Joh 2,6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat.


ErklÀrung zum TextverstÀndnis :

1) Seine Gebote sind die Gebote Christi ! , damit sind nicht die 10 Gebote gemeint , sondern an seine Worte sich halten 

👉 bitte beachten weil der 1 Johannes nur von Christus handelt von Beginn an

2) IHN ( Christus) erkennen wird vorausgesetzt um seine Gebote zu halten 

3) Nachfolge ist das Gebot , dh. leben eie er gelebt hat 

--------------
Alles bezieht sich auf JESUS im 1 Johannes ,NICHT auf die Gebote des AT ,sondern auf 
"SEINE Gebote "

Cherub
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 20:40
@AndreasSchneider: Was das aber im Alltag konkret in den einzelnen Lebenssituationen bedeutet, kann nur der Geist offenbaren.

Ja und ER tut das indem ER die ganze Reichweite des Gesetzes oder jede noch so kleine Art der Übertretung aufzeigt, wenn man IHM nur Zeit und Raum gibt es zu tun. Deswegen steht auch in Psalm 1 das Folgende:

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der SĂŒnder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen,  sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und ĂŒber sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an WasserbĂ€chen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine BlĂ€tter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerĂ€t wohl. [PS. 1,1-3]
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 20:49
@AndreasSchneider: ". wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; [RÖ. 7,14]
durch das Gesetz kommt Erkenntnis der SĂŒnde. [RÖ. 3,20]"

Das bezieht sich nur auf bewusste SĂŒnde!

Selbst, wenn man das Gesetz hÀlt, mischt sich das andere Gesetz in den Gliedern ein.

Man hĂ€lt das Gesetz nicht wenn man auch nur im Geringsten der fleischlichen Gesinnung nachgibt. Und natĂŒrlich fĂŒhrt ein geistgeleitetes Nachsinnen ĂŒber die Gebote Gottes dazu auch (bisher) unbewusste SĂŒnden aufzudecken und zu unterlassen.
 
JesusComesBackSoon 17.05.2025 20:56
@cherub: ... ich löse auf, auch mit 1 Johannes ...

Du kannst noch so viel behaupten: Das folgende war immer Wahrheit und wird immer Wahrheit sein:

Ein jeder, der SĂŒnde tut, ĂŒbertritt das Gesetz, und die SĂŒnde ist die GesetzesĂŒbertretung. [1. JOH. 3,4]
 
AndreasSchneider 17.05.2025 21:19
"Man hÀlt das Gesetz nicht wenn man auch nur im Geringsten der fleischlichen Gesinnung nachgibt.
Und natĂŒrlich fĂŒhrt ein geistgeleitetes Nachsinnen ĂŒber die Gebote Gottes dazu auch (bisher) unbewusste SĂŒnden aufzudecken und zu unterlassen."


"Man hÀlt das Gesetz nicht wenn man auch nur im Geringsten der fleischlichen Gesinnung nachgibt."

Das war bereits klar und deutlich ausgesprochen!

"Und natĂŒrlich fĂŒhrt ein geistgeleitetes Nachsinnen ĂŒber die Gebote Gottes dazu auch (bisher) unbewusste SĂŒnden aufzudecken und zu unterlassen."

Ich wĂ€re da nicht so ĂŒberheblich, geschweige denn angeberisch.

Denn das ist eine Arbeit, der man sich immer wieder zuwenden muss.

Viele sehen das andere Gesetz in ihren Gliedern ĂŒberhaupt nicht.

Weder wissen sie etwas von diesem Kampf, noch arbeiten sie daran, ihre unbewusste SĂŒnde los zu werden.

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 17.05.2025 22:19
Was ist mit den UnterlassungsSĂŒnden ?

Gelesen habe ich mal , daß man vor lauter Eifer um Gebote ,Gesetze , Regeln in eine Ichzentriertheit gerĂ€t ,die sich nur noch um diese richtigen Verhaltensweisen dreht , was befolgen was vermeiden ,wie rein und reiner werden ,nur gegen keine Regel verstoßen usw...
Und man unterlÀsst dann die wahren Dinge und Taten , um die es Christus geht ..
---------
Goodnight ,denkt an euren Schutzengel !



Cherub 😉
 
Sherezade 18.05.2025 07:54
Dieser Blog ist nur erschĂŒtternd und traurig...
Der hier gezeigte Markionismus  und der Unwille sich einfach mal mit der Schrift, Jesus und dem historischen Kontext zu befassen.
Im frĂŒhen Christentum war die hebrĂ€ische Bibel die Heilige Schrift...der Umgang damit geschah durch Relecture...
Jesus Christus hat die hebrÀische Bibel ausgelegt...sein Wort ist sein Leben und sein Handeln...
Jesus Christus hat den Sabbat gehalten und diesen heiligen Tag, den er liebte, von der Gesetzlichkeit befreit...also erdrĂŒckenden Vorschriften...
Dies impliziert jedoch keine Abschaffung des Sabbats als geheiligten Tag...
In den ersten Gemeinden entstand zusÀtzlich der Brauch sich am Tag der Auferweckung zu versammeln und das Brot zu brechen... dies nach Beendigung des Sabbats oder  Sonntagabend...


Bei den Konflikten die z.B. im Römerbrief angesprochen werden, geht es nicht um die Frage Sabbat oder Sonntag... es geht um die Frage wie man ihn begeht...da ist man dann bei Claudius und die Folgen ...hier auch mal die Apostelgeschichte lesen..

Christliche Kirchen und Theologie haben den Sabbat umgedeutet... seit einiger Zeit findet  Umdenken statt...wenn auch langsam...RĂŒckbesinnung auf das Gebot und seine Heilsamkeit... ein Geschenk Gottes an die Menschheit...
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 08:06
Danke liebe Sherezade fĂŒr Deine klaren Worte zum Sabbat.

Du sprichst mir wahrhaft aus dem Herzen, denn ich war genau so traurig und erschĂŒttert ĂŒber diese Rechthaberei mit angeblich biblischen Argumenten gegen das Halten des Sabbat.
Du bist dabei im Vorteil, dass Du die historische Entwicklung studiert hast, wÀhrend meine Argumente nur als Angriff gegen die katholische Kirche gewertet worden wÀren.
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 09:54
Die eine blickt den Glaubensschatz den Primat und den Sinn des Sonntages nicht  sowie die  Glaubensgrundlagen des Christentum nicht und labert stĂ€ndig von Markionismus , die andere ist eh weit entfernt von Richtig und RechtglĂ€ubigkeit ,da ausserhalb jeglicher geschichtlicher und traditionell ĂŒberlieferter Glaubenszugehörigkeit.
Ausgetretene ,die sich ihren Glauben beliebig fĂŒr sich und mit dubiosen Internetpredigern zusammenstellen - kann man von denen die Grundlagen der Frohen Botschaft und des Christentums in seiner Kernbotschaft und in seinen Kernaussagen noch verlangen?


Im Übrigen haben AS und Shira und natĂŒrlich  meine Wenigkeit deutliche und klare Analysen anhand des NTs und der GlaubensĂŒberlieferung inklusive Brief 100 Seiten von Papst Johannes Paul ll aufschussreich  dargelegen können!

Wer nicht davon lernen oder es begreifen will, soll die Fehler in seinem Kopf und Herz suchen.

Mir war es wichtig belegen zu können ,dass mit seinen Geboten oder Gesetz ,NICHT die alttestamentlichen gemeint waren - 
siehe deutlicher Beweis  in 1 Johannes 2..von 
20.33 Uhr gestern.

Aber da hakt es ja schon bei vielen , 
am TextverstÀndnis !! Und dann werden 
Phantasieaaussagen und LĂŒgenkonstrukte gestricht - so entstehen HĂ€resien und Irrlehren.

Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 10:57
Man muss kein Adventist sein, um den Sabbat in seiner von Gott gedachten Form zu halten.

Und warum sollte er ausschließen fĂŒr Israel gelten?
Kann man das mit irgend einer logischen ErklĂ€rung begrĂŒnden?
Der Sabbat wurde fĂŒr den. Menschen gemacht, damit der Mensch zur Ruhe komme.

Warum sollten Jesus-Nachfolger auf die Wohltat eines Sabbats verzichten? 

Man muss schon die Kirchengeschichte mit dem Hass der Kirche auf die Juden kennen, um nachzuvollziehen, warum die Kirche den Sabbat fĂŒr unwirksam erklĂ€rt hat.
 
Sherezade 18.05.2025 13:31
"Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig (Exodus 20) – Als Ziel der Woche gibt der Sabbat den voraus liegenden Tagen Struktur und Sinn. Er bewahrt die Arbeit davor, Selbstzweck oder gar Lebenssinn sein zu mĂŒssen. Der Sabbat ist Zeit nicht als Aufgabe, als Auftrag, sondern als Gottesgeschenk. Indem ich diese Zeit nach außen hin ungefĂŒllt lasse, bestĂ€tige ich dankbar deren Charakter als Gabe Gottes. Meiner Bestimmung als Geschöpf werde ich im Sein vor Gott gerecht, im Gotteslob, im Empfangen; das Tun und Leisten bleibt im Blick darauf immer das Vorletzte. Damit ist der Sabbat Inbegriff der Rechtfertigung, des Lebens allein aus der Gnade Gottes, der PassivitĂ€t im Bezug auf das eigene Heil"
 
"Auch Jesus hielt den Sabbat hoch, verwahrte sich gegenĂŒber den PharisĂ€ern allerdings gegen eine gesetzliche Einengung des Sabbats. FĂŒr das Judentum ist der Sabbat ohnehin zentrales Element ihrer Religion. Umso unverstĂ€ndlicher, wie Kirche und christliche Theologie den Sabbat vergessen, verdrĂ€ngt und umgedeutet haben. Daher ist es dringend Zeit, dieses große Gottesgeschenk wiederzuentdecken und sich von Gott heilsam unterbrechen zu lassen! "

Aussagen stammen von Tilman Jeremias...lutherischer Theologe...
Biblisch und historisch richtig...
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 13:35
@Klavierspielerin2: Dieser Blog ist deshalb " erschĂŒtternd", weil der Blogersteller, als Adventist, auf seine eigene Meinung besteht- und das seit Jahren!

Auch andere freichristliche Glaubensgemeinschaften teilen NICHT die Überzeugung der Adventisten:

Was Du abwertend als "Meinung des Blogerstellers bzw. als Überzeugend der Adventisten" hinstellst ist in Wirklichkeit Wahrheit der Bibel und Deine eigene Kirche bestĂ€tigt dies.

"Der Protestant, welcher die Bibel als alleinigen FĂŒhrer des Glaubens beansprucht, hat keine Berechtigung zur Beobachtung des Sonntags." The Question Box - The Catholic Universe Bulletin, Aug. 14, 1942 S. 4

"Die Kirche wechselte vom Halten des Sabbats auf den Sonntag aufgrund der göttlichen, unfehlbaren AutoritĂ€t, die ihr von ihrem GrĂŒnder Jesus Christus uns gegeben wurde.  Der Protestant, der behauptet die Bibel als die einzige Richtschnur des Glaubens zu nehmen, hat kein Recht, den Sonntag zu halten. In dieser Sache ist der Siebente-Tags-Adventist der einzige widerspruchsfreie Protestant."  The Catholic Universe Bulletin", 14. August 1942, S. 4

Weitere Zitate aus Quellen der RKK und historische Zeugnisse nachzulesen unter:
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/72764/
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 13:43
Es ist doch so wohltuend, den Sabbat als Geschenk zu betrachten und dazu noch der Rechtfertigung des Lebens allein aus der Gnade Gottes. 

Danke fĂŒr diese klaren Worte, wer möchte da noch widersprechen?
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 14:02
Nein, dann schaue ich doch lieber in die Bibel, dann weiß ich, was Gott gesagt hat und das glaube ich auch. 

Den Katechismus hatte ich in der Schule, aber dadurch wurde ich nicht gerettet.
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 15:11
Klavierspielerin2: schau' in den Katechismus, statt in irgendwelchen Zeitschriften!

Du meinst also katholische Zeitschriften verbreiten Unwahrheit?

Aber gerne noch etwas auch aus dem Katechismus:

https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P7G.HTM
2076 Durch sein Handeln und seine Predigt hat Jesus die bleibende GĂŒltigkeit des Dekalogs bezeugt.
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 15:29
Gerne auch noch das Folgende als "augenöffnende" ErgÀnzung:

https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P7V.HTM
2175 Der Sonntag unterscheidet sich ausdrĂŒcklich vom Sabbat, anstelle dessen er, in ErfĂŒllung des Sabbatgebotes, von den Christen allwöchentlich am Folgetag des Sabbats gefeiert wird. ...
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 15:38
@Klavierspielerin2: Was im Katechismus steht stimmt.

Nun wenn stimmt:
2076 Durch sein Handeln und seine Predigt hat Jesus die bleibende GĂŒltigkeit des Dekalogs bezeugt.

dann stimmt natĂŒrlich, dass der Sabbat nach wie vor verbindlich ist. 
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 15:50
Gerne auch noch der Verweis auf das Nachstehende:

https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P7F.HTM
2068 Das Konzil von Trient lehrt, daß die zehn Gebote fĂŒr Christen verpflichtend sind und daß auch der gerechtfertigte Mensch sie zu befolgen hat.  Das Zweite Vatikanische Konzil bestĂ€tigt: „Die Bischöfe empfangen als Nachfolger der Apostel vom Herrn ... die Sendung, alle Völker zu lehren und jedem Geschöpf das Evangelium zu verkĂŒndigen, damit alle Menschen durch Glaube, Taufe und ErfĂŒllung der Gebote das Heil erlangen" (LG 24).

Fazit: Die RKK lehrt Verbindlichkeit der 10 Gebote, was natĂŒrlich den Sabbat einschließt. 

Gleichzeitig lehrt sie aber auch (weiterhin), dass das Heil durch Werke, nĂ€mlich durch "ErfĂŒllung der Gebote" erlangt wird.
 
Sherezade 18.05.2025 16:00
Mir ist es zu mĂŒhsam die reformatorischen Soli zu erklĂ€ren...
Sola scriptura implizierte erst mal eine Ansage gegen Rom und das Lehramt...
 
Palmeros 18.05.2025 16:07
Der Staat sorgt dafĂŒr, dass der Einzelhandel in D sogar bis 22h schuften muss.

Wir sollten dem Staat solange Folge leisten wie es Gottes Gebote nicht tangiert .

Wenn es zu Konflikten damit kommt,  muss sich jeder Mensch letztendlich entscheiden
wem er folgen möchte . Bleibe ich Gott treu und vertraue ich ihm, dass er mir meine Treue 
belohnt oder versuche ich durch Kompromisse meine Probleme selbst zu lösen . 

Gott wird fĂŒr das Seine sorgen wenn wir Ihm treu bleiben .
 
Sherezade 18.05.2025 16:49
In dem Blog geht es doch nicht um Konfession...
Wenn man bei Paulus ist...auch der hat den Sabbat nicht abgeschafft, keine Sonntagspflicht erfunden und auch keinen Sonntag geheiligt.
Als Paulus die Briefe schrieb gab es keinen Papst, kein Primat und  keine Unfehlbarkeit.
Auch die Gemeinden in Rom wurden nicht von Petrus gegrĂŒndet.
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 17:05
@Klavierspielerin2: ... da es immer darauf abzielt, die RKK zu defamieren. ... Das kannst du, falls du Muse hast, in all den " Sabbats- Blogs" nach lesen.

Ziel des Blogs ist nicht zu diffamieren, sondern die Wahrheit bezĂŒglich des Sabbats zu bezeugen. Du unterstellst schon wieder falsche Dinge. Und das bezeugen auch andere Blogs zum Sabbat.
 
Palmeros 18.05.2025 17:09
Klavier, es ging noch nie darum die RKK und schon gar nicht Einzelne GlĂ€ubige darin zu diffamieren sondern einzig und allein die Lehren der RKK die nicht mit dem Wort Gottes ĂŒbereinstimmen anzusprechen und zumindest zum Nachdenken und selbstkritischem NachprĂŒfen anhand der Schrift anzuregen.
Doch meistens wird das sofort im Keim erstickt, weil grosse Überheblichkeit in dem Glauben die Einzig wahre Kirche zu sein dem im Wege steht.
 
Sherezade 18.05.2025 17:33
In den reformatorischen Kirchen bzw. in der lutherischen Kirche gibt es kein Sonntagsgebot und keine Heiligung des Sonntags!

Meine verlinkten Worte zur Besinnung auf den Segen des Sabbats stammen von Tilman Jeremias. Lutherischer Bischof😎

Palmeros hat es um 17.09 h genau richtig gesagt...einfach mal hinterfragen, prĂŒfen und falls man falsch liegt... umkehren...
 
Shira 18.05.2025 18:00
Mir persönlich ist es nicht wichtig, an welchem Wochentag jemand seinen Ruhetag nimmt.
Aber fĂŒr mich selbst war es schon wichtig – deshalb habe ich viele Jahre intensiv geforscht:
In der Heiligen Schrift, in jĂŒdischen Schriften, in außerbiblischer Literatur und im historischen Kontext.

HebrĂ€er 4 war besonders schwer zu verstehen, also habe ich es mehrfach gelesen, die SĂ€tze auseinandergenommen, mit dem Alten Testament verglichen – und StĂŒck fĂŒr StĂŒck wurde mir klar:
Der Schabbat ist nicht einfach verschwunden – er ist erfĂŒllt worden.
Jesus selbst ist unsere Ruhe geworden.

Ich schreibe das hier nicht, um recht zu haben, sondern weil ich das Empfinden habe, dass Jesus seine Ehre zusteht – auch in Bezug auf den "Schabbat".
Er ist der Herr des Schabbats – und in ihm hat sich der Schabbat verwandelt:
Von einem Ă€ußeren Gebot zu einer inneren, ewigen Ruhe, die wir jetzt schon erfahren dĂŒrfen.

Was ist eigentlich mit der Beschneidung, die auch als "ewiger Bund" bezeichnet wurde?
Auch sie hat sich verwandelt – in die Beschneidung des Herzens, durch den Geist.
Genauso hat sich auch der Schabbat verwandelt – in Christus selbst.
 
Palmeros 18.05.2025 18:20
shira : Was ist eigentlich mit der Beschneidung, die auch als "ewiger Bund" bezeichnet wurde?
Auch sie hat sich verwandelt – in die Beschneidung des Herzens, durch den Geist.
Genauso hat sich auch der Schabbat verwandelt – in Christus selbst.

Du vermischt immer wieder das Zeremonialgesetz das ein Schattengesetz war, welches auf Jesus Christus als Erlöser Hinwies mit dem Dekalog der im Zentrum des aller Heiligsten 
in der Lade des ewigen Bundes dort wo Gott zugegen war und heute noch im himmlischen 
Heiligtum regiert , also in der Schaltzentrale des Universums hinterlegt ist . Die 10 Gebote 
sind der Ausdruck seiner Liebe und seines Charakters und sind die Basis seiner Regierung .
Diese 10 Gebote hat Gott nicht umsonst von 2 schirmenden und schĂŒtzenden Cherubinen 
auf dem SĂŒhnedeckel symbolisch bewachen lassen . Soll bedeuten das diese unantastbar 
sind . SÀmtliche menschliche Interpretationen zu einer vermeintlichen GesetzesÀnderung
sind falsch und wurden von Jesus auch nie vertreten . Er wÀre der Einzige gewesen der 
dies hÀtte tun können . 
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 18:33
@shira: Genauso hat sich auch der Schabbat verwandelt – in Christus selbst.

Der Sabbat war immer das und bleibt immer das, was er bereits am Ende der Schöpfung war. Dem widerspricht auch der HebrÀerbrief nicht. 

Wahre innere Ruhe in Christus wird auch nach außen hin sichtbar. Ein Merkmal diesbezĂŒglich ist ein Leben in Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes oder dem Dekalog der natĂŒrlich auch das Sabbatgebot einschließt.
 
Shira 18.05.2025 18:38
Palmeros,

Ich verstehe, dass du zwischen Zeremonialgesetz und Dekalog unterscheidest und das Sabbatgebot als ewig gĂŒltig ansiehst. Doch genau hier liegt das Problem: Der Dekalog steht nicht außerhalb der Heilsgeschichte. Auch das Sabbatgebot war Teil des Bundes mit Israel – und dieser Bund ist in Christus neu geworden (Hebr. 8,13).

HebrĂ€er 4 erklĂ€rt nicht nur, dass Gott eine andere Ruhe gibt, sondern auch, dass Josua ihnen diese Ruhe nicht gegeben hat, obwohl sie das Land bereits hatten und den Sabbat hielten. Das zeigt: Es geht um mehr als einen Wochentag. Es geht um die Ruhe in Christus – das Ziel aller frĂŒheren Zeichen.

Jesus hat nicht gesagt: "Der Sabbat bleibt bestehen", sondern: "Kommt her zu mir
 ich will euch Ruhe geben" (Matth. 11,28). Das Sabbatgebot war ein Schatten (Kol. 2,16–17), und der Schatten ist nie mehr als das, worauf er hinweist. Wenn Christus da ist, braucht man nicht beim Schatten stehenzubleiben.
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 18:45
@shira: ... der Schatten ist nie mehr als das, worauf er hinweist.

Nochmals zu x-ten Mal, der Sabbat hatte nie Schattencharakter. Das worauf er immer noch verweist ist ... in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht 
 
Shira 18.05.2025 18:57
JCBS,

Wenn du sagst, der Sabbat sei kein Schatten gewesen, sondern ein ewiges Zeichen der Schöpfung, dann frage ich dich: Warum sagt Paulus in Kolosser 2,16–17, dass der Sabbat ein Schatten der Dinge ist, die in Christus erfĂŒllt wurden?

Dort steht:

"So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise oder Trank oder wegen eines Festes oder Neumondes oder Sabbats. Diese Dinge sind ein Schatten des ZukĂŒnftigen; die Wirklichkeit aber ist in Christus." (Kol. 2,16–17)

Das griechische Wort σÎșÎčᜰ (skia) bedeutet ganz klar: Schatten, Vorabbild, Hinweis.

Ob der Sabbat ursprĂŒnglich an die Schöpfung erinnert oder an den Auszug aus Ägypten – das Ă€ndert nichts daran, dass er im alten Bund als Zeichen gegeben war (2. Mose 31,13), nicht als Ziel selbst. Das Ziel ist Christus.

Genau wie die StiftshĂŒtte, der Tempel, das Manna, das Opferlamm – alles war real und doch Schatten auf das Kommende. Auch der siebte Tag war so ein Schatten: ein Hinweis auf die wahre Ruhe, die wir durch den Glauben in Christus empfangen (Hebr. 4,9–10).

Wenn du behauptest, der Sabbat sei kein Schatten, widersprichst du dem inspirierten Text von Kolosser 2 direkt!
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 19:18
Ich wußte garnicht daß die Bundeslade samt Steintafeln auch in den Himmel aufgefahren ist!? 😂😂😂
Oder wurde sie nicht doch gestohlen ,wahrscheinlich eingeschmolzen und die Steintafeln zu Mörtel verarbeitet..??

----------------

Es ist indes ganz klar und logisch und NTestamentlich biblisch ,wie auch passend zu den Aussagen von Paulus :" Seid alle Eins in Christus ...." , daß diese Einheit ,dieses Einssein untereinander nur im Sonntag möglich war und erfĂŒllt werden konnte und niemals am Sabbat!!

Nur der Sonntag war der Tag ,an dem sich Alle Heiden -wie Judenchristen versammeln und ihre gemeinsame IdentitÀt in Christus feiern konnten.

Der Sabbat hÀtte und hat das nie hergeben können - klingelts in den Sabbatköpfchen ??

Cherub
 
Sherezade 18.05.2025 19:25
Vermutlich weiß jeder Mensch was mit der Ruhe in Jesus Christus gemeint ist...
Auch hier wird aus dem Sabbat kein Sonntag und auch nicht im Kolosserbrief... da hilft dann doch Bibelwissenschaft...
Wenn man es jedoch so sieht, dass der Tag schnurz ist, dann  sind die Aussagen im Katechismus der RKK umso unverstĂ€ndlicher...jedenfalls fĂŒr mich..
https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P7V.HTM


Als evangelischer Christ habe ich die Freiheit den Segen des Sabbats anzunehmen und kann dennoch am Sonntag einen Gottesdienst besuchen... da die meisten refomatorischen Kirchen inklusiv und nicht exklusiv sind, kann ich sogar am Sabbat an einen Gottesdienst teilnehmen...
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 19:27
@shira: Auch das Sabbatgebot war Teil des Bundes mit Israel – und dieser Bund ist in Christus neu geworden (Hebr. 8,13).

Die Verbindlichkeit des Gesetzes und damit auch die der Sabbatbeobachtung hat sich aber im Neuen Bund nicht geÀndert. So steht gleichfalls im HebrÀerbrief:

das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben; [HEBR. 8,10]
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 19:33
@shira: Ich habe bezĂŒglich Kolosser 2,16-17 kein Problem an der Verbindlichkeit des Sabbats zu zweifeln. 

Immer wieder gerne der Verweis auf das nachstehend Verlinkte:

 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 19:36
@Cherub: Ich wußte garnicht daß die Bundeslade samt Steintafeln auch in den Himmel aufgefahren ist!?

Warum sollte sie auffahren, wo doch das Original - von dem sie nur ein Abbild war - sich dort befindet?

Und der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel, und die Lade seines Bundes ward im Tempel gesehen; [OFFB. 11,19]
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 19:38
Merkste was ? Das Neue ?

": Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben; [HEBR. 8,10]"


Warum beurteilst du dann nicht Gebote und Gesetz

                   mit Vernunft und Herz ?


Cherub
 
Sherezade 18.05.2025 19:48
WĂ€re sinnvoll, wenn man sich mit dem frĂŒhen Christentum, der alten Kirchen und der Bibel befasst...auch was der Sabbat alles bedeutet... 
Genau deshalb hab ich eben auch eine andere Brille aufgesetzt...nicht konfessionell gefÀrbt... an Bibel und Bibelwissenschaft orientiert...
 
Shira 18.05.2025 20:48
Da steht doch drin alles erklÀrt:

https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P7V.HTM


wer das nicht versteht...tja...kann man nichts machen.


WĂ€re sinnvoll, wenn man sich mit dem frĂŒhen Christentum, der alten Kirchen und der Bibel befasst...auch was der Sabbat alles bedeutet...

aha...haben also nicht deiner Meinung nach...


.....Bibelwissenschaft
Also muss man doch studieren um Gott zu verstehen.....Gut, dass katholische Priester sieben Jahre studieren.

Übrigens ist meine Brille absolut nicht konfessionell gefĂ€rbt!  Ich mag nur nicht, dass man LĂŒgen ĂŒber die RKK erzĂ€hlt. (gilt nicht fĂŒr dich Sherezade)
 
Shira 18.05.2025 20:58
Ja, dieser Vers ist zentral – und ich stimme zu: Im Neuen Bund schreibt Gott sein Gesetz in unser Herz.

Aber damit ist nicht einfach der alte Buchstabe des Gesetzes gemeint, sondern dessen ErfĂŒllung in Christus. Es geht nicht darum, Mose 1:1 bis 5. Mose 34 ins Herz zu schreiben, sondern das, was im Licht Christi bestehen bleibt: das Gesetz des Geistes (Röm. 8,2), das Gesetz der Liebe (Gal. 5,14), das Gesetz Christi (Gal. 6,2).

Genau das sagt ja auch HebrÀer 8:13:

Indem er sagt: einen neuen Bund, hat er den ersten fĂŒr veraltet erklĂ€rt; was aber veraltet und ĂŒberlebt ist, das ist dem Ende nahe.

Das Gesetz im Herzen ist kein RĂŒckfall in den Sinaibund – es ist das, was durch Jesus erfĂŒllt wurde und nun als Geist und Leben in uns lebt (2. Kor. 3,6).

Wenn du HebrĂ€er 4 liest, siehst du, worauf der Sabbat wirklich hinweist: die innere Ruhe, die der Glaube in Christus schenkt (Hebr. 4,9–10). Diese Ruhe ist nicht der siebte Tag, sondern die bleibende Ruhe in der Gegenwart Gottes, zu der Christus selbst fĂŒhrt – heute, nicht nur am Samstag.

Die zehn Gebote waren Teil des alten Bundes, der am Sinai gegeben wurde. Der neue Bund ist nicht einfach ein "Upgrade" des alten, sondern ein völlig neues Fundament:
  - Nicht Steintafeln – sondern Herzen
  - Nicht Ă€ußerer Zwang – sondern innerer Wandel
  - Nicht Buchstaben – sondern Geist

Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. (2. Kor. 3,6)

Und wenn Gott sagt, dass Er seine Gesetze in die Herzen schreiben will – warum halten dann die Heiden, die das Gesetz Mose nie kannten, trotzdem Werke, die dem Gesetz entsprechen? Wie können Menschen, denen der Sabbat nie geboten war, ihn plötzlich halten mĂŒssen – obwohl gerade Paulus sagt, dass sie das Gesetz nicht haben, und trotzdem aus dem Gewissen heraus das tun, was das Gesetz fordert?“

„Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz.“
– Römer 2,14

Das bedeutet doch: Das wahre Gesetz Gottes im Herzen ist nicht eine Liste Ă€ußerer Gebote, sondern das, was der Geist im Menschen wirkt – durch Liebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Das ist mehr als der Buchstabe.
 
Sherezade 18.05.2025 21:06
Der Katechismus wurde vereinzelt von römisch-katholischer Seite kritisiert...
Aus meiner Sicht haben die Kritiker durchaus recht...

Nicht nur katholische Theologen haben studiert und was ihr hier teilweise postet, schreibt kein katholischer Wissenschaftler zum HebrÀerbrief oder zum Kolossererbrief...

Gerade in diesem Blog stösst mir eine Sache wirklich bitter auf... Cherub schreibt etwas ĂŒber die Verwerfung der Juden und zudem, dass das AT ĂŒberholt ist...steht so nicht im Katechismus der RKK...darĂŒber wird kein Wort verloren...
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 21:25
@shira: Das wahre Gesetz Gottes im Herzen ist nicht eine Liste Ă€ußerer Gebote, sondern das, was der Geist im Menschen wirkt – durch Liebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Das ist mehr als der Buchstabe.

Auch wenn das auf den ersten Blick gut klingt, eine kleine Anpassung halte ich fĂŒr notwendig. 

Das wahre Gesetz Gottes im Herzen ist nicht eine Liste Ă€ußerer Gebote, sondern das, was der Geist in Übereinstimmung mit dem geistlichen Inhalt des Gesetzes im Menschen wirkt – durch Liebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Das ist mehr als der Buchstabe.

@shira: Indem er sagt: einen neuen Bund, hat er den ersten fĂŒr veraltet erklĂ€rt; was aber veraltet und ĂŒberlebt ist, das ist dem Ende nahe.

Auch dieser Schrifttext belegt nicht, dass der Inhalt der 10 Gebote in irgendeiner Form nicht mehr zutreffen wĂŒrde, im Gegenteil nunmehr ins Herz geschrieben, wird ihm weitaus mehr in Wahrheit entsprochen als dies vorher der Fall war - natĂŒrlich auch hinsichtlich der Sabbatbeobachtung.
 
Shira 18.05.2025 21:36
Jetzt wird Kolosser 2,16-17 relativiert oder wegerklÀrt.

Paulus nennt dort ganz ausdrĂŒcklich Feste, Neumond und Sabbate – dieselbe Dreierformel, die auch im Alten Testament fĂŒr die kultischen Zeiten steht. Und er sagt nicht, dass wir den Sabbat nicht mehr richten sollen, sondern dass niemand euch richten soll wegen solcher Dinge, weil sie nur ein Schatten dessen sind, was kommen sollte – die Wirklichkeit aber ist Christus (Kol. 2,17).

Wenn Christus da ist, warum sollten wir dann noch im Schatten leben?

Die Adventisten argumentieren oft, das Sabbatgebot gehöre zum "moralischen Gesetz", wĂ€hrend andere Feste "zeremoniell" gewesen seien. Aber diese kĂŒnstliche Trennung findet man nirgendwo in der Bibel. Im Gegenteil: Gott nennt viele Gebote "ewig", auch solche, die heute niemand mehr hĂ€lt – z.B. die Beschneidung, das Passah, das Brandopfergesetz.

Wenn du sagst: Der Sabbat wurde nie aufgehoben, dann frage ich:
Wurde das Passah je "aufgehoben"? Oder die Beschneidung, die ebenfalls ein ewiger Bund genannt wurde?

Jesus selbst hat gesagt: „Kommt her zu mir
 ich will euch Ruhe geben.“ (Mt. 11,28)
Der HebrĂ€erbrief erklĂ€rt in Kapitel 4 sehr deutlich, dass es eine andere, neue Ruhe gibt – nicht mehr die des siebten Tages, sondern die Ruhe in Christus, die das Ziel der alten gewesen ist.

Gott hat nicht gesagt: Ihr seid meine Kinder, weil ihr den Sabbat haltet –
sondern: "Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine JĂŒnger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." (Joh. 13,35)

FĂŒr mich ist hier Schluss – danke fĂŒr den Austausch.đŸ„±Â  👏
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 21:42
@shira: Die Adventisten argumentieren oft, das Sabbatgebot gehöre zum "moralischen Gesetz", wĂ€hrend andere Feste "zeremoniell" gewesen seien. Aber diese kĂŒnstliche Trennung findet man nirgendwo in der Bibel.

DiesbezĂŒglich gerne der Verweis auf das nachstehend Verlinkte:

Der Dekalog und das Gesetzbuch des Mose
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/112431/
 
JesusComesBackSoon 18.05.2025 21:48
@shira: Der HebrĂ€erbrief erklĂ€rt in Kapitel 4 sehr deutlich, dass es eine andere, neue Ruhe gibt – nicht mehr die des siebten Tages, sondern die Ruhe in Christus, die das Ziel der alten gewesen ist.

Das ist Deine Interpretation. 

Im Gegensatz dazu gibt die Elberfelder das Folgende wieder:

Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes ĂŒbrig. [HEBR. 4,9]
 
Shira 18.05.2025 22:03
Ja, die Elberfelder ĂŒbersetzt HebrĂ€er 4,9 mit "Sabbatruhe" – das griechische Wort ist sabbatismos. Aber der Kontext zeigt ganz deutlich: Es geht nicht um die RĂŒckkehr zum wöchentlichen Sabbatgebot des alten Bundes, sondern um die endgĂŒltige Ruhe Gottes, in die der GlĂ€ubige durch den Glauben an Christus eingeht.

HebrĂ€er 4 beginnt mit einem RĂŒckblick auf die Generation, die wegen ihres Unglaubens nicht in das verheißene Land kam – obwohl der siebte Tag (sabbaton) seit der Schöpfung bekannt war (Hebr. 4,4). Daraus wird deutlich: Der siebte Tag war nicht das Ziel, sondern nur ein Hinweis.

In Vers 10 wird dann die neue Ruhe beschrieben:

"Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, wie Gott von den seinen."
Das ist nicht die Einhaltung eines Tages, sondern eine geistliche RealitĂ€t in Christus – ein Aufhören eigener Werke, ein Ruhen im vollbrachten Werk Jesu.

Die Sabbatruhe (sabbatismos) in Vers 9 ist also nicht ein wöchentlicher Ruhetag, sondern das, was alle vorherigen Sabbate vorausbildeten: Die bleibende Ruhe in Christus, die wir jetzt schon im Glauben haben – und einst vollendet im Reich Gottes erleben.

Das ist keine menschliche Interpretation, sondern ergibt sich aus dem Textfluss und der Argumentation des HebrÀerbriefs.
 
Shira 18.05.2025 22:11
FrĂŒhe Christen ĂŒber die Sabbatruhe (Hebr. 4)

1. Justin der MĂ€rtyrer (ca. 100–165 n. Chr.)

In seinem "Dialog mit Trypho" schreibt er sinngemĂ€ĂŸ:

„Der wahre Sabbat ist die Ruhe, die Christus bringt. Das wöchentliche Sabbatgebot war ein Symbol, ein Schatten – aber in Christus erfĂŒllen sich diese Dinge.“

Er betont, dass Christen nicht mehr an den Sabbat gebunden sind, sondern in der neuen Schöpfung leben.

2. IrenĂ€us von Lyon (ca. 130–200 n. Chr.)

In "Gegen die HÀresien" (Buch 4,16) erklÀrt er:

„Das Sabbatgebot war gegeben als ein Zeichen – aber jetzt ist der Mensch zur Freiheit berufen, um Gott immer zu dienen.“

Er sieht den Sabbat als Vorbereitung auf die Ruhe in Christus, nicht als bleibende Vorschrift.

3. Origenes (ca. 185–253 n. Chr.)

Er schreibt in seinem HebrÀerkommentar:

„Die Sabbatruhe, von der HebrĂ€er spricht, ist das Aufhören vom eigenen Tun – ein inneres Ruhen in Gott, nicht das Ruhen an einem bestimmten Wochentag.“

Das griechische sabbatismos versteht er als geistliche Ruhe, nicht wörtlich als Samstag.

Die Sicht, dass HebrĂ€er 4 von einer geistlichen Sabbatruhe in Christus spricht, ist keine moderne Erfindung. Sie war unter den frĂŒhen Christen bereits bekannt und wurde von KirchenvĂ€tern vertreten, die Griechisch sprachen und den Kontext der Zeit kannten.

Das hat mit der katholischen Kirche also nichts zu tun! Die gab es noch nicht.
 
Shira 18.05.2025 22:15
Ich mach mich jetzt langsam bettfertig, muss morgen frĂŒh arbeiten.

Ich bin dann mal raus fĂŒr heute – schönen Abend und schlaft gut nachher!
 
(Nutzer gelöscht) 18.05.2025 22:35
Ich habs kapiert HebrĂ€er 3 und 4; ☝Text genau lesen ☝

Das Land der Ruhe ist Christus und 
nicht die nur  Ruhe an 1 Tag !

Gottes Diener Mose wurde der 1 Tag Ruhe gegeben mit dem alten Sabbat 

Gottes Sohn Jesus  wird das Land der Ruhe , er selber , gegeben 😃 mit der Zeitangabe Heute 


Hebr 4,9 Also ist dem Volk Gottes eine Sabbatruhe vorbehalten
👉Bedeutet im Kontext HebrĂ€er 3 und 4 
Volk Gottes sind hier die Christen denen die eine richtige Sabbatruhe vorbehalten ist !

Mit Betonung hier auf EINE , also eine allumfassende Sabbatruhe , die Ruhe in Christus , die einmalig stattgefunden hat und die wir eintreten können ,in sein Land der Ruhe 😃

Und der Ungehorsam der alten Israeliten war nicht etwa Verstoß gegen Gebote oder dergleichen ,sondern mit Ungehorsam bezeichnet wurden : Verlust der Zuversicht ,und  VerhĂ€rtete Herzen ,und das Hören hatte sich nicht mit dem Glauben verbunden !!!

Yes , i got it 👍

Goodnight 
Cherub
 
Sherezade 18.05.2025 22:59
Mit Justin hat man ein gutes Beispiel fĂŒr den altkirchlichlichen Antijudaismus...
Neuzeitliche Exegesen können durchaus zielfĂŒhrender sein...

Die KirchenvÀter/schriftsteller haben neben guten Dingen auch viel Schwachsinn von sich gegeben...
Nur ein lustiges OT Beispiel... Augustinus...
Irgendwann hat er mal so richtig gegen heidnische Sitten gewettert... so die fiesen Heiden die sich bei Schmerzen ein Amulett auf die schmerzende Stelle legen...
Sein Vorschlag war auch nicht besser... er meinte, dass man sich auf die schmerzende Stelle ein Papyrus mit Bibelvers legen solle... wĂŒrde besser helfen...
Und nein, er sagte nicht, dass man den Herren um Hilfe bitten solle,, also mal ein Gebet... er meinte wirklich, dass so ein PapierstĂŒck gut ist... genauso heidnisch...
 
JesusComesBackSoon 19.05.2025 16:05
@shira: Die Sicht, dass HebrĂ€er 4 von einer geistlichen Sabbatruhe in Christus spricht, ist keine moderne Erfindung. Sie war unter den frĂŒhen Christen bereits bekannt und wurde von KirchenvĂ€tern vertreten, die Griechisch sprachen und den Kontext der Zeit kannten.

Das hat mit der katholischen Kirche also nichts zu tun! Die gab es noch nicht.

Auch wenn sogenannte KirchenvÀter es vertraten bedeutet dies noch lange nicht, dass es der Wahrheit entspricht, die das Wort Gottes lehrt. Nicht umsonst warnte Paulus wie folgt:

nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus euch selbst werden aufstehen MĂ€nner, die da verkehrte Lehren reden, die JĂŒnger an sich zu ziehen. [APG. 20,29-30]

@shira: Die Sabbatruhe (sabbatismos) in Vers 9 ist also nicht ein wöchentlicher Ruhetag, sondern das, was alle vorherigen Sabbate vorausbildeten: Die bleibende Ruhe in Christus, die wir jetzt schon im Glauben haben – und einst vollendet im Reich Gottes erleben.

Nun, das ist Deine Meinung in Übereinstimmung mit anderen Auslegern.

Ich glaube hinsichtlich der SpezifitĂ€t von „sabbatismos“, gerade die Wahl dieses Begriffs in Hebr. 4,9 statt "katapausis“ oder "Katapauƍ" deutet auf eine bewusste Anspielung auf den Sabbattag hin. HĂ€tte der Autor die wöchentliche Praxis ausschließen wollen, hĂ€tte er die Begriffe verwendet, die er an anderer Stelle benutzte.
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