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Deutliche Absage aus Rom zu LGBTQ Konzept

Deutliche Absage aus Rom zu LGBTQ Konzept
Primäre Erziehungsberechtigte müssen die Eltern bleiben. Der Mensch, der sich seine Natur selber wählt, wird zurückgewiesen.

Kommentare

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NicetomeetFEM 01.09.2026 05:27
Der Papst ist also LGBTQ-Leugner.

Das geht Richtung Nazi.
 
Steve2112 01.09.2026 06:17
Der Protestantismus sagt das auch. Nur die EKD die sich von dessen Prinzipien und Glaubenspunkten abgewandt hat, sieht das anders.
 
paloma 01.09.2026 10:47
Und wie gehen die Kirchen damit um, wenn jmd aus dieser Randgruppe in den Gottesdienst kommen möchte?
Das habe ich mich schon oft gefragt.
What would Jesus do?
 
Alysa 01.09.2026 10:53
Wie "die Kirchen" damit umgehen, weiß ich nicht. In den Gemeinden, in denen ich bisher war, ist  jeder Gottesdienstbesucher willkommen gewesen.

Zu Jesus kann auch jeder kommen, wie er ist. Aber ob er so bleibt?...
 
Alysa 01.09.2026 10:55
 
Sherezade 01.09.2026 11:54
Auch innerhalb der EKD gibt es Kritik...nicht einfach nur von Pastoren..
Udo Schnelle:
"So wird die Kirche immer mehr zu einem beliebigen Sozialverein, der einzelne Gruppeninteressen bedient, dessen Konturen unscharf sind und dessen Botschaft sich von Parteislogans nicht mehr wirklich unter scheidet. Das Diesseits ist der einzige Bezugspunkt geworden, und von hier erhofft man das Überleben."
 
israelgreece2019 01.09.2026 12:02
@Paloma, 10:47h

Genau, Paloma!! W.w.J.d. !! Diese Frage sollten wir uns immer wieder stellen!! Dann kämen bei unserem Denken, Tun und Handeln ganz andere Ergebnisse heraus. Vor allen Dingen würde der Glauben Gestalt annehmen. 
 
hansfeuerstein 01.09.2026 12:14
Ich verstehe die Argumente nicht, wenn gefragt wird, wie mit einem Menschen in der Kirche umgegangen wird, der sich selber als Queer bezeichnet?  Wie mit jedem anderen Menschen auch. Er wird schliesslich nicht am Eingang gefragt, welche sexuelle Orientierung er hat. Es geht um den Menschen selber, der sich auch nicht mit seinem Queer sein inszenieren muss, sondern einfach ganz Mensch sein darf, wie jeder andere in seinem sosein. Mein EIndruck ist, dass hierzulande soviele Leute aus den Umfeldern politisch aktiv sind und entsprechend großen Einfluss ausüben, so dass man sich hierzulande einfach daran orientieren und anpassen will. Der Besondere Schutz von Ehe und Familie, der noch im GG ausdrücklich postuliert wird, soll aufgegeben werden, bzw. ist es schon teilweise. Die Trennung von biologischem zu sozialem Geschlecht ist pure Ideologie, und die Lösung ist eben gerade nicht die Identitätsfindung zur Disposition zu stellen und sie volatil zu machen, sondern mit dieser barmherzig umzugehen. Das gilt aber für jede Problemstellung eines Menschen. Die Wahrheit des Seins zu ignorieren, und an seine Stelle die Behauptung zu stellen, ist keine Lösung.
 
Sherezade 01.09.2026 12:16
Wie man mit Menschen umgehen sollte, sagt uns Jesus.

Bonhoeffer wird ja auch von kath. Christen gelesen..denke er passt zum Thema...
Rechtfertigung der Sünde ist nun mal der Irrweg...
 
hansfeuerstein 01.09.2026 12:30
Vor allem ist die erzwungene Akzeptanz einer Behauptung wiederum ihrerseits übergriffig, und schafft auch wieder neue Ungerechtigkeiten, wenn man z.B. einen mässig begabten Sportler bei den Frauen antreten lässt, und diese/r dort von SIeg zu Siet eilt, zum Nachteil der biologischen Frauen. Man merkt an diesem Beispiel, dass es schräg wird und so eben nicht die Lösung sein kann, die diese Ideologie vorgibt zu sein.
 
hansfeuerstein 01.09.2026 12:37
Das Gleiche sehe ich bei den Umbenennungen von Artikel in Gendersprache. Wenn man "er" schreibt, so ist damit "der Mensch" gemeint, das gilt auch für Autofahrer oder Wähler, da braucht man nicht /innen und *anzufügen um damit geschlechtliche Identitäten auszudrücken. Denn Mensch sind wir alle, und dafür ist nunmal der Artikel deutschsprachig, er, der. Das ist geschlechterübergreifend, was man nicht akzeptieren will....
 
Engelslhaar 01.09.2026 12:40
Ja, wie man mit Menschen umgehen sollte, das sagte uns Jesus.
Sicher nicht so, dass man Kirchen pauschal abwertet und als Sozialverein bezeichnet.
 
hansfeuerstein 01.09.2026 12:48
Einige haben scheinbar auch @Sherezade um 11.54Uhr nicht richtig verstanden. Die Kritik der EKD richtet sich nämlich intern an sich selber dabei, weil diese Verweltlichung bei ihnen selber nicht gutgeheissen wird....das mit dem "beliebigen Sozialverein" ist darin nämlich auch als warnende Nabelschau gedacht, nicht entwa als bloße Feststellung von Entwicklungen innerhalb der deutschen RKK. Die Entwicklungen laufen vollständig komplementär
 
Sherezade 01.09.2026 12:49
Tja, ich hab Udo Schnelle zitiert..Neutestamentler , international anerkannt und es gab auch Zusammenarbeit mit römisch-katholischen Neutestamentlern...
Und die Kritik innerhalb der EKD ist nicht neu..und es gehört zum evangelischen Selbstverständnis dazu, dass man dies darf und gegebenfalls auch tun sollte...
 
Sherezade 01.09.2026 13:20
Die christliche Botschaft hat ihre Quelle und ihren Maßstab in der Heiligen Schrift... Jesus ist das Zentrum ...nicht Mainstream,  Zeitgeist oder Massenmeinung...
Alber Schmidt hat es passend formuliert..denke, damit kann auch ein katholischer Christ leben..
Es stammt eigentlich aus der BK...man sieht das Überzeitliche der Aussage:
 "Nichts schadet der Kirche mehr, als wenn ihre Prediger und Verkünder des Wortes es am persönlichen Mut des Zeugnisses fehlen lassen. Kanzelwort, evangelisches Wort* ist ein freies Wort des an Gottes Willen gebundenen christlichen Gewissens, oder es ist wie dumm gewor­denes Salz ohne Gehalt und Kraft, das man nach des Heilands Wort auf die Straße schüttet, auf daß es die Leute zertreten"


* 
Darf /sollte man beherzt unkonfessionell sehen...einfach Verkündung des Evangeliums
 
Autumn 01.09.2026 13:27
Das größere Problem ist doch eher, dass diese Menschen mit Glaube und Kirche wenig bis gar nichts am Hut haben.
Wenn sie Interesse an einem Gottesdienst zeigen, dann ist das doch zu begrüßen.

Sicher sitzen sie dann ganz unauffällig und friedlich in der Bankreihe, evtl. mit einer pornosüchtigen, betrügerischen oder ehebrecherischen Person direkt daneben oder davor.
Wer sind wir, um diese Personen zu verurteilen?
 
Autumn 01.09.2026 13:29
In meiner Kleinstadt sehe ich übrigens keine gleichgeschlechtlichen Paare, die ihre Beziehung offen zur Schau stellen.
Sie halten sich immer noch bedeckt, zumindest zu den Tageszeiten, wenn ich unterwegs bin.

Problematisch sehe ich eher den Wunsch nach Ehesegnung /-trauung,
sowie nach Kindern,
alles andere hat mich nicht zu interessieren.
 
hansfeuerstein 01.09.2026 13:35
Die Texte aus Rom sind sehr ausdifferenziert und klug. Man wird sehen, wie allgemein damit umgegangen wird.
Das Problem ist ja, dass diese Leute in der Befürwortung der LGBTQ und Queer Szene sich mit Christus verbunden sehen, und ihren Mut und Ihr Zeugnis sehen sie gerade in deren Befürwortung jener Ideologie....das ist das eigentlich Tragische im deutschsprachigen Raum. Es ist verbunden mit einer Verwirrung des Geistes.


Die Wahrheit des Seins zu ignorieren, und an seine Stelle wird die Behauptung  als Lösung verkauft.
 
antonius34 01.09.2026 13:41
Geht doch mit Mode schon los, Männlein  und Weibchen nicht unterscheiden  können....
 
hansfeuerstein 01.09.2026 13:44
Die Menschheit leidet nicht an fehlenden ideologischen Mustern, sondern am Mangel an persönlicher Nächstenliebe, welche die Ideologie in keiner Weise abbildet oder auch nur unterstützt.
 
Sherezade 01.09.2026 14:16
Auch wenn es OT ist..Kritik an Kirche ist keine Kritik an Jesus Christus...oft zeigt Kritik genau in diese Richtung...zurück zur Botschaft des Auferweckten...und wenn man so will...Kritik an Zuständen innerhalb der Kirche hat protestantische Tradition..
Fängt mit Gottfried Arnold an....dazu bekannte  Namen wie... Spener, Zinzendorf, Kirkegaard, Vilmar ...and so on...führt sich im 20 und 21 Jhd fort...
 
hansfeuerstein 02.09.2026 00:08
Die Crux liegt hier noch darin, dass nicht etwa die Kirche als solche kritisiert wird, sondern Rom darlegen muss, was man eigentlich in der Kirche glaubt.😉 Das lässt frühere Aussagen wie, "wir sind keine Filiale Roms" in neuem Licht erscheinen.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2026 10:27
Der Film strotzt vor ' Dummheit' 


Im Magstraussfilm gibt es bereits einen entscheidenden Denkfehler ab Minute 12 ca. benutzt sie im Zusammenhang mit nonbinär die Worte :

" es wäre  eine Entscheidung des emotionalen Subjekts .." 



👉 Die Frage nach dem tief  empfunden Geschlecht ist KEINE bloße " Emotion des Subjekts" 

Sondern eine tiefe Empfindung der Person .


Indem Magstrauss das Geschlecht auf eine Emotionalität reduziert ,wertet sie diese Menschen ab und erfasst garnicht die Tiefe der geschlechtlichen Persönlichkeit die 

Keine Emotion ist sonder tiefe innere Empfindung 


Cherub
 
hansfeuerstein 02.09.2026 12:19
Hebt das aber das Argument aus Rom auf, dass es darum geht die Wahrheit des Seins anzunehmen wie sie nunmal ist, oder sie abzulehnen, aus welchen Gründen auch immer, und eine andere Behauptung an die Stelle des Seins zu stellen?

Es geht doch im Endeffekt um die menschlkche Akzteptanz und nicht um Schablonen die man drumrum baut, und die das eigentliche, tiefere Befürfnis dahiner verschleiert.

Mit emotionalem Subjekt sehe ich die subjektive Empfindung des jeweiligen Menschen ausgedrückt, die objektiv nicht verifizierbar ist.
 
NicetomeetFEM 02.09.2026 12:22
Gibt Menschen, die halten sich für Hunde.

Gibt Menschen, die halten sich für Würmer.

Und es gibt eine Spaghetti-Religion.

Und diese Menschen dürfen alle in die Kirche.

Aber sie werden dadurch nicht zu katholischem Glaubensinhalt.

Jesus hat sich als die Wahrheit bezeichnet. Aber die gefällt halt nicht jedem.
 
Arina 03.09.2026 02:28
Will Gott denn, dass mit dem Finger auf andere gezeigt wird um sich selbst von ihnen abzuheben? Den Eiferer will Gott nicht , er will vielmehr den Glauben, der aus dem Herzen kommt ,der ehrlich und gut ist.
 
Sherezade 03.09.2026 08:52
Genau dies passiert eben nicht...keine Diskriminierung und respektvoller Umgang mit Menschen...genau dies steht da auch...
 
Arina 03.09.2026 10:00
Ja genau, nochmals darauf hingewiesen, das war der Sinn!
 
Sherezade 03.09.2026 10:18
Respektvoller Umgang bedeutet nur nicht, dass für den Zeitgeist  Jesus und die Schrift relativiert oder negiert wird...so neben der Genesis...
Mk10, 6 oder Matt 19,4... dazu eben auch Paulus..
 
Engelslhaar 03.09.2026 13:02
Respektvoll? Indem man die Kirche als Sozialverein bezeichnet? Und sich dann noch hinter einem Autor verstecken: Der hat das ja gesagt..
 
(Nutzer gelöscht) 03.09.2026 13:22
@hansfeuerst.12:19 

Es ist ein Fürwahrhaltenbei bei den Nonbinären  kein subjektives Gefühl-

👉Denn ich gebe dir dein Argument zurück :
/ dein Zitat das falsch ist ,denn : 

"Mit emotionalem Subjekt sehe ich die subjektive Empfindung des jeweiligen Menschen ausgedrückt, die objektiv nicht verifizierbar ist."

Genau diese Aussage läßt sich auf Gott anwenden und sie wäre damit falsch - oder ?😂😂


Gott ist ein Führwahrhalten und glauben ebenso wie das eigene Geschlechtsbewußtsein Glaube und Führwahrhalten ist !!


Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 03.09.2026 13:26
Fürwahr halten  - natürlich . korrigiert 


Cherub
 
Sherezade 03.09.2026 15:58
Wer sich über die klaren Worte von Schnelle beklagen will, darf ihm sicher einen Beschwerdebrief schicken...
Nebenbei auch an viele andere Menschen...dazu bitte auch nicht  z.B.die Nachfahren von einem Hans Ehrenberg ,  Albert Schmidt oder einen Erwin Fahlbusch vergessen...auch sie haben deutliche Kritik geübt...
In meiner Kirche darf man es...nicht umsonst erwähnte ich bekannte Personen, die dies taten...
Dazu kommt..klare Kritik und durchaus heftige Wortwahl...lutherische Tradition...und es geht nicht um den Umgang mit einer einzelnen Menschen...
 
Sherezade 03.09.2026 16:06
Und viele Menschen wollen es nicht mehr, dass Pastoren eine Kirche zur Disco umgestalten und unterm Kreuz Dragqueens ihre Show abziehen und Pastor den DJ mimt...
 
Engelslhaar 03.09.2026 17:20
Ja, das möchte sicher niemand...
Aber deswegen die Kirche insgesamt als Sozialverein zu bezeichnen, das ist schon ein starkes Stück!
Ich war  Protestantin, ich hätte das auch da als verletzend empfunden, aber was soll ich das hier im Forum erwähnen, wo Beleidigungen noch mit Literatur belegt werden.
Schon eine üble Unterstellung, dass für eine Mehrheit der Kirchenmitglieder nur noch das Diesseits zählt.
 
Sherezade 03.09.2026 17:55
Habe Schnelle im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Ausrichtung der Kirche zitiert... wepenn er schreibt, die Kirche werde "immer mehr zu einem beliebigen Sozialverein“ und "das Diesseits" sei " der einzige Bezugspunkt geworden" , ist das zunächst seine kritische Beschreibung einer Entwicklung bzw. der kirchlichen Ausrichtung....er behauptet nicht, dass jedes oder die Mehrheit der Kirchenmitglieder nicht mehr an das Jenseits glaube..daraus eine Unterstellung über die Mehrheit der Kirchenmitglieder zu machen , geht über das hinaus, was in dem Zitat tatsächlich steht...

Btw..in der kath.Presse wurde er dafür positiv gewürdigt...
 
Klavierspielerin2 03.09.2026 19:27
🤿@ Engelslhaar, Sherezade zitiert gerne irgendwelche Theologen. In der evangelischen Welt werden deren Meinung schwerer als in der katholischen Welt gewichtet.
Wir haben - Gott sei Dank - das Lehramt und müssen darum nicht jedem Theologen glauben schenken - lediglich zur Kenntnis nehmen und ggfs.aks Denkanstoß verstehen.
🤿
 
hansfeuerstein 04.09.2026 00:07
Es sind eben viele Ansichten der zeitgenössischen Kirchen zu weltlich gedacht und dabei illusorisch. Die ganze "We are the World..." Strategie erweist sich ja vor unseren Augen als Fatamorgana. Wer meint, die Türe seines Hauses weit zu öffnen und seine Ideale, sowie sein Hab und Gut mit allen teilen zu wollen die Begehrlichkeit  auf ihre süssen Früchte verspüren, wird am Schluß selber zerlumpt und misshandelt aus diesem geworfen werden. Das ist so zwar nur eine bildliche Metapher, aber sie bewahrheitet sich im realen Leben in vielerlei Hinsicht...weil die menschlichen Neigungen ohne die Gnade nun einmal in diese Richtung tendieren. Man sieht ja, dass die sozialen Dienste nicht gerade zu massenweisen Kircheneintritten führen. In unseren Tagen muss ein Ersthelfer sogar eher damit rechnen verprügelt oder bedroht zu werden....von Bekehrung aufgrund von Wohltätigkeit, keine Spur, weil eben die übernatürliche Gnade fehlt. Diese Dinge werden nicht als Mildtätigkeit oder Mitmenschlichkeit angesehen, sondern als Rechte die einem zustehen würden. So wird Kirche lediglich als Erfüllungsgehilfe von Politik verstanden, die für das staatlich eingetriebene Steuergeld eben diese Dienste im Auftrag leisten. Damit kommt alles zu kurz, was Glaube und Kirche eigentlich vermitteln will.
 
Sherezade 04.09.2026 08:21
@hansfeueustein,
Du es es auf den Punkt gebracht...und da sind konfessionelle Unterschiede aus meiner Sicht unrelevant...da passt Solowjew und seine Erzählung über den Antichristen...
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