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Zungenrede, und in Sprachen beten

Zungenrede, und in Sprachen beten

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Klavierspielerin2 10.04.2026 20:06
Du kannst gerne in deiner Gemeinde versuchen deinen Geschwistern das Mitdenken zu verbieten - mir nicht.
 
moboko 10.04.2026 20:28
Eine auch lesenswerte Betrachtung

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Zungenrede – heute noch?

1. Korinther 12; 14
Stephan Isenberg
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Stephan IsenbergZungenrede – heute noch?
1. Korinther 12; 14
Leitverse: 1. Korinther 12; 14

Vorwort

In diesem Artikel möchte ich auf die „Geistesgabe“ des Sprachenredens oder Zungenredens
eingehen. Das Wort Gottes sollte dazu immer aufgeschlagen daneben liegen. Es war mein
Wunsch, mich von Vorurteilen frei zu machen und bereits übernommene Sichtweisen kritisch
zu hinterfragen.
Noch einen Gedanken möchte ich vorwegschicken. Das Thema „Zungenreden“ hat schon
viele Gemüter erhitzt und sicher auch hier und da zu Spaltungen geführt. Es liegt mir fern,
irgendeinen Grabenkampf gegen unsere Geschwister aus charismatischen Kreisen zu führen,
sondern ich möchte lediglich versuchen, dieses Thema anhand von Bibelstellen zu behandeln.
Persönlich bin ich der Überzeugung, dass eine gesunde Lehre Christen vereinigt und nicht
trennen wird. Da wir bei der Behandlung dieses Themas auf Schlussfolgerungen und
Interpretationen angewiesen sind, möchte ich mich so vorsichtig wie möglich, aber doch auch
so deutlich wie nötig ausdrücken. Bevor nun jetzt jemand, der die Zungengabe befürwortet,
hier abbricht, möchte ich ihn doch herausfordern weiterzulesen, da ich auch nicht die Ansicht
vertrete, dass es die Zungenrede heute überhaupt nicht mehr geben könnte.

Wer ist der Geber der „Geistesgaben“?

Bevor wir uns mit dem eigentlichen Thema des Zungenredens beschäftigen können, müssen
wir einige Vorfragen beantworten. Wenn wir dies nicht tun, stehen wir bereits im Ansatz in
Gefahr, schiefzulaufen.
Der Ausdruck „die Gaben des Heiligen Geistes“ oder auch „Geistesgabe“ vermittelt eigentlich
einen falschen Eindruck. Viele denken dabei daran, dass der Heilige Geist bestimmten
Menschen Gaben gegeben hat. Richtig ist aber, dass der große Geber der Gaben der Herr
Jesus selbst ist. Denn wir lesen in Epheser 4,7-8:
Eph 4,7-8: Jedem Einzelnen aber von uns ist die Gnade gegeben worden nach dem
Maß der Gabe des Christus. Darum sagt er: „Hinaufgestiegen in die Höhe, hater die
Gefangenschaft gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben“ {Ps 68,19}.
Also nicht der Heilige Geist teilt die Gaben aus, sondern der zum Himmel aufgestiegene
Jesus Christus, wenn auch der Heilige Geist nicht unbeteiligt ist – siehe 1. Korinther 12,11:
„Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, einem jeden insbesondere austeilend, wie er
will.“

Wem und wozu wurde die Gabe gegeben?

Die zweite Frage lautet: Wem und wozu wurde die Gabe gegeben? Lesen wir Epheser 4,11:
Eph 4,11: Und er hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten und
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Stephan IsenbergZungenrede – heute noch?
1. Korinther 12; 14
andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer, …
Diese Stelle zeigt sehr schön, dass der Herr Jesus der Geber jeder Gabe ist. Auch zeigt
zumindest Epheser 4, dass zum Beispiel ein Lehrer nicht nur eine Gabe empfangen hat,
sondern dass er selbst auch eine Gabe an die Gemeinde ist. Nicht nur der Mensch, sondern
auch die Gemeinde empfängt durch den verherrlichten Herrn im Himmel eine Gabe. Wofür?
Lesen wir in Epheser 4,12 weiter: „… zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes,
für die Auferbauung des Leibes Christi.“
Wir halten also fest: „Jedem Einzelnen aber von uns ist die Gnade gegeben worden nach dem
Maß der Gabe des Christus“ (Eph 4,7), und: „Jedes Glied hat da seinen besonderen Platz,
und damit ist immer ein bestimmter Dienst verbunden“ (H.L. Heijkoop, Der Brief an die
Epheser). Aber diesen Dienst bekommt man nicht, um sich selbst zu bedienen, sondern für
die Auferbauung und Vollendung des Leibes Christi. Dies deutet meines Erachtens der Vers
12 an: „zur Vollendung der Heiligen, … für die Auferbauung des Leibes Christi“ (Eph 4,12).
Das Ziel der Gaben ist, dass „wir alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und zur
Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Mann, zu dem Maß des vollen Wuchses
der Fülle des Christus“ (Eph 4,13).
Das müssen wir sehr gut verstehen, besonders wenn es gleich speziell um die Gabe des
Zungenredens geht. Eine Gabe wurde nicht dazu gegeben, dass man persönlich erbaut wird
oder dass andere einem Respekt zollen müssen [obwohl man auch sagen muss, dass 1.
Korinther 14,28 Raum lässt für die Annahme, dass die Zungengabe auch der
Selbstauferbauung dienen kann – jedenfalls ist das aber nicht das Hauptziel dieser Gabe, wie
aus dem ganzen Kapitel 14 deutlich hervorgeht]. Bei einer Gabe darf nie die Person im
Mittelpunkt stehen, sondern immer Christus und sein Wort. Die Gabe des Evangelisten hat die
Aufgabe, Menschen zu dem einen Leib hinzuzufügen. Der Lehrer, dem es gegeben wurde,
bestimmte Dinge zu erklären und verständlich auszudrücken, muss sich nicht selbst etwas
erklären, sondern er tut es im Hinblick auf andere. Der Hirte wird sich nicht selbst weiden
wollen, sondern er führt seinen Dienst im Hinblick auf andere aus. Und so ist jede Gabe immer
darauf ausgerichtet, wem sie dienen kann – auch die Sprachengabe! Deshalb sagt der
Apostel Paulus auch in 1. Korinther 14,1.3: „Eifert aber um die geistlichen Gaben, vielmehr
aber, dass ihr weissagt … Wer aber weissagt, redet den Menschen zur Erbauung und
Ermahnung und Tröstung.“
Auch in 1. Korinther 12,7 heißt es: „Einem jedem aber wird die Offenbarung des Geisteszum
Nutzen gegeben.“ Hier könnte auf dem ersten Blick der Eindruck entstehen, als ginge es hier
tatsächlich um den Nutzen dessen, der eine Gabe ausübt. Aber das ganze zwölfte Kapitel
zeigt, dass wir hier nicht an den Nutzen für die Gabe oder den Ausübenden einer Gabe
denken müssen, sondern an den Nutzen für den einen Leib. Später ist zum Beispiel von dem
Auge die Rede. Das Auge ist ja nicht für sich selbst gegeben worden, sondern damit der
ganze Leib licht sei. Jedes Glied im Leib Christi übernimmt eine Funktion, die ein anderer
nicht übernehmen kann, und er übernimmt diese Funktion für andere, zum Nutzen anderer
Glieder.
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Stephan IsenbergZungenrede – heute noch?
1. Korinther 12; 14
Natürlich hat auch jener, der eine Gabe ausübt, einen Nutzen, denn er ist beim Ausüben einer
Gabe, zum Beispiel bei einer Wortverkündigung, auch immer „Absender“ und „Empfänger“ –
die Worte, die eine Gabe ausspricht, sind ebenso für ihn selbst. In dem Moment, wo wir durch
eine Gabe etwas an andere austeilen, sind wir sozusagen eine doppelte Person: Wir sind im
gleichen Moment Austeiler und Empfänger – insoweit hat auch die Gabe selbst einen Nutzen
davon. Jeder, der einmal einen Dienst für den Herrn tun durfte, wird den Segen empfunden
haben, den er dadurch empfangen hat.
Mit der Taufe des Heiligen Geistes verhält es sich nebenbei ähnlich. Die Taufe des Heiligen
Geistes ist nicht eine persönliche Segnung – das wäre Versiegelung –, nein, die Taufe des
Heiligen Geistes fügt uns zu dem einen Leib Christi hinzu (1Kor 12,13). Wir werden
zusammengeschmiedet mit anderen Gliedern des Leibes. Wenn wir von dem Herrn Jesus –
wie in den Evangelien verheißen wurde – mit dem Heiligen Geist getauft werden (z.B. Mt
3,11), dann werden wir zu dem einen Leib hinzugefügt. Das Wesen der Geisttaufe ist nicht,
dass wir dann alle in Zungen reden, sondern, dass wir zu dem einen Leib Christi hinzugefügt
werden. Der Apostel Paulus sagt in Epheser 2,18: „Denn durch ihn haben wir beide [Juden
und Heiden] den Zugang durch einen Geist zu dem Vater.“ Und in 1. Korinther 12,13 heißt
es: „Denn auch in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden
oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.“ –
Wenn der Heilige Geist wirkt, dann steht Er selbst nie im Vordergrund. In Apostelgeschichte
2,11 lesen wir: „Wie hören wir sie die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?“ In
Johannes 16,14 heißt es: „Der Heilige Geist wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen
wird er empfangen und euch verkündigen.“ – Der Heilige Geist wird nie sich selbst
großmachen, sondern immer den Herrn Jesus – siehe auch Johannes 15,26: „Wenn aber der
Sachwalter gekommen ist …, so wird er von mir zeugen.“
Daraus lernen wir: Eine Gabe/Dienst wird sowohl dem Bruder und der Schwester gegeben
(1Kor 12; Eph 4; Röm 12). Aber in erster Linie sind diese Glaubensgeschwister dann Gaben
von dem verherrlichten Herrn für seine Gemeinde (Eph 4; 1Kor 12). Eine Gabe ist nie für sich
selbst, sondern immer für andere.

Die Liebe als Triebfeder für die Gabe

Nicht nur, dass es die unbeschreibliche Liebe des Christus ist, der dem Leib Gaben gegeben
hat, um seine Gemeinde zu reinigen, zu nähren und zu pflegen, so ist auch die Liebe Gottes
ausgegossen worden in unsere Herzen. Es heißt in Römer 5,5:
Röm 5,5: Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen
Geist, welcher uns gegeben worden ist.
Diese Liebe muss nun die Triebfeder für jede Ausübung einer Gabe sein. Ein Hirte, der nur
„Spaß“ daran hat, andere zu ermahnen und zu kritisieren, was sie alles falsch gemacht
haben, oder ein Lehrer, der anderen zeigen möchte, wie gelehrt er ist, oder ein Evangelist,
dem es darum geht, anderen zu beweisen, wie feurig er predigen kann, hat nur wenig bis gar
nichts von der Triebfeder verstanden, die nötig ist, um eine Gabe auszuüben. Der Herr Jesus
wurde „Freund der Sünder“ genannt; Gott hatte die Welt so geliebt, dass Er nicht wollte, dass
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Stephan IsenbergZungenrede – heute noch?
1. Korinther 12; 14
irgendjemand verlorengehe. Was war das für eine vollkommene Triebfeder? Es war die Liebe
Gottes selbst, die nun ausgegossen wurde, durch den Heiligen Geist, in unsere Herzen. Wie
war der Herr Jesus besorgt und bekümmert um das eine Schaf, das verlorengegangen war.
Wie liebte Ihn der Vater dafür, dass Er bereit war, sich als der gute Hirte für die Schafe
hinzugeben (Joh 10,17). Diese Liebe muss die Triebfeder eines Hirten sein, der diese Gabe
empfangen hat.
Es ist nicht von ungefähr, dass im ersten Korintherbrief ausgerechnet zwischen den Kapiteln
12 bis 14 das dreizehnte Kapitel über die Liebe steht. Dort, wo es um den Missbrauch der
Gaben geht, widmet der Apostel Paulus dieser Liebe ein ganzes Kapitel. Aus uns heraus
können wir diese Liebe nicht aufbringen. Wir können eine Gabe empfangen haben, aber sie
bringt uns und anderen so lange nichts, solange wir keinen Gebrauch davon machen. Und
das Fleisch kann dies nicht bewerkstelligen. Aber wer aus dem Geist geboren ist, hat die
Kraftquelle in sich und die Möglichkeit, die Gabe, die er vom Herrn bei oder nach seiner
Bekehrung empfangen hat, zu nutzen und nutzbringend einzusetzen. Wir können nun mit dem
Herzen Jesu Christi lieben, weil die Liebe Gottes durch den Heiligen Geist in uns
ausgegossen wurde. Wir können nun zu einer Quelle lebendigen Wassers werden. Aus uns
können Ströme lebendigen Wassers fließen (Joh 7). Warum? Weil der Herr Jesus damals in
Johannes 7,39 sagte: „Dies aber sagte er von dem Geist, welchen die an ihn Glaubenden
empfangen sollten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht
worden war.“
Daraus lernen wir: Eine Gabe kann nur durch die Kraft des Geistes und durch die Triebfeder
der Liebe nutzbringend eingesetzt werden!


Drei Missverständnisse

1. Empfang des Geistes und Zungenrede gehören zusammen

Wir kommen nun zu der speziellen Gabe des Zungenredens. Dabei möchte ich zuerst einige
Missverständnisse ausräumen. Es gibt Christen, die die Taufe mit dem Heiligen Geist mit dem
Zungenreden derart verquicken, dass sie sagen, dass man erst dann den Geist empfangen
hat, wenn man auch in anderen Sprachen sprechen kann. Das führt dann oftmals dazu, dass
viele Gläubige verunsichert werden, manche den christlichen Weg ganz aufgeben und andere
in der Gefahr stehen, sich selbst etwas vorzumachen. Aber mit der Schrift ist diese
Interpretation nicht zu rechtfertigen. Natürlich finden wir das Zungenreden öfter mit der Gabe
des Heiligen Geistes verbunden (Apg 2; 10; 19), doch dies ist überhaupt nicht zwingend und
noch lang kein Indiz dafür, dass diese beiden Dinge in irgendeiner Abhängigkeit voneinander
stehen. Denken wir nur an die dreitausend Menschen, die in Apostelgeschichte 2,41 errettet
und getauft wurden. Es heißt dort zwar, dass sie die Gabe des Heiligen Geistes empfangen
haben, aber wir finden nichts davon, dass alle anfingen, in Sprachen zu reden. Ich möchte es
noch einmal wiederholen: Man verquickt hier zwei unterschiedliche Dinge miteinander, indem
man nicht unterscheidet zwischen der „Gabe des Heiligen Geistes“ und der „Gabe des
Zungenredens“. Das Wesen der Geistestaufe ist nicht, dass wir anfangen, in Sprachen zu
reden, sondern dass wir zu dem einen Leib getauft wurden, wie es in 1. Korinther 12,13 heißt.
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Stephan IsenbergZungenrede – heute noch?
1. Korinther 12; 14
Aus 1. Korinther 12,8-11.28-30 geht deutlich und ohne Zweifel hervor, dass die
Sprachengabe nicht alle hatten! Zudem wird hier deutlich, welche Rangordnung das
Zungenreden einnehmen sollte – dazu sind auch Stellen wie Römer 12,6-8 und Epheser 4
hilfreich, wo die Zungenrede überhaupt nicht unter den Gaben erwähnt wird.

2. Zungen sind Sprachen, die es vorher nicht gegeben hat

Ein weiteres Missverständnis besteht darin, dass mit Begründung von Markus 16,17b gesagt
wird, bei der Zungenrede handle es sich um effektiv neue – also noch nie da gewesene –
Sprachen. Es heißt in Markus 16,17b: „Sie werden in neuen Sprachen reden.“
Ein Griechischexperte erklärt hierzu, dass hier das Wort kainos benutzt wird, was bedeute,
dass diese Sprache „neu für die Sprechenden“ war. Es handelt sich hier also nicht um eine
neuartige Sprache, sonst hätte hier das Wort neos benutzt werden müssen. Nun gut, wenn
Sie und auch ich keine Griechischexperte sind, hilft uns dieses Argument noch nicht viel
weiter. Doch auch die „Einfältigen“ müssen nicht irregehen (Jes 35,8). Wenn wir die
Begebenheit am Pfingsttag in Apostelgeschichte 2 genauer lesen, dann werden wir
feststellen, dass es dort heißt: „Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in
der wir geboren sind … wie hören wir sie die großen Taten Gottes in unseren Sprachen
reden?“ Das zeigt sehr deutlich, dass es hier um echte Sprachen ging und nicht um neuartige
Sprachen, im Sinn von „noch nie da gewesen“.
Alles andere würde auch mit dem oben Gesagten nicht konform gehen. Wenn eine Sprache
irgendein Kauderwelsch wäre, dann würde dadurch keiner erbaut, ermahnt oder getröstet
werden (1Kor 14). Die Gabe, die eigentlich dem Leib hätte dienen sollen, verfehlt so ihr Ziel.
Manche argumentieren noch mit 1. Korinther 13,1, wo wir den Ausdruck „Sprachen der
Engel“ finden. Diese Stelle führt man als Beleg dafür an, dass die Zungensprache eben eine
völlig neue Sprache sein könnte. Aber wer den Zusammenhang in 1. Korinther 13
berücksichtigt, wird feststellen, dass dies ein hypothetischer Fall war, den Paulus hier
aufbringt.

3. 1. Korinther 14,1-4.21-23

Es muss noch auf einen sehr interessanten Zusammenhang hingewiesen werden, der uns
zum dritten Missverständnis führt. Wenn Juden zu Hause oder in der Synagoge das Alte
Testament lasen, dann war es egal, ob ein Jude aus Kreta, Arabien oder Asien kam: Es
wurde in Hebräisch gelesen. Die großen Taten Gottes kannten die Israeliten lediglich in der
hebräischen Sprache – sie sprachen meines Wissens sogar auch im Gebet zu Gott nur
Hebräisch. Nun hörten sie zum ersten Mal die großen Taten Gottes in ihrer eigenen Mundart.
Es erschienen ihnen „zerteilte Zungen“. Bisher wurde der Name Gottes in einer Zunge
(Sprache) verherrlicht, nun sollte der Name Gottes und seine mächtigen Taten, durch
„zerteilte“ (viele) Sprachen verkündigt werden. Das Gericht der Sprachenverwirrung von
Babel sollte zeitweise aufgehoben werden. Die Jünger sollten nicht, wie einst in Matthäus
10,5, nur den Juden die Frohe Botschaft bringen, sondern jetzt sollten sie auch auf einen
„Weg der Nationen“ gehen – die Zeit war gekommen und eine gewaltige Veränderung stand
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Stephan IsenbergZungenrede – heute noch?
1. Korinther 12; 14
bevor. Der Prophet Jesaja hatte dies bereits prophetisch vorhergesagt. Der Apostel Paulus
zitiert in 1. Korinther 14,21 eine Stelle aus Jesaja 28,11: „Ich will in anderen Sprachen und
durch andere Lippen zu diesem Volk reden, und auch also werden sie nicht auf mich hören,
spricht der Herr.“ Dann fährt der Apostel Paulus fort und sagt: „Daher sind die Sprachen zu
einem Zeichen, nicht den Glaubenden, sondern den Ungläubigen.“
Dann kommt allerdings die Schwierigkeit, denn es heißt nun in 1. Korinther 14,23 weiter:
„Wenn nun die ganze Versammlung an einem Ort zusammenkommt und alle in Sprachen
reden, und es kommen Unkundige oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, dass ihr
von Sinnen seid?“ – Was soll das bedeuten? Zuerst sagt Paulus, dass die Sprachenrede für
die Ungläubigen sei, und einen Vers weiter sagt er, dass es nicht sinnvoll wäre, in Sprachen
zu reden, wenn Ungläubige anwesend wären. Das klingt nach einem Widerspruch. Bisher
habe ich mir diese Schwierigkeit immer dadurch erklärt, dass es in Vers 22 einzig um
ungläubige Juden ging. Denn in der von Paulus zitierten Jesajastelle (1Kor 14,21) ging es um
das Volk der Juden. In Vers 23, so dachte ich, ging es dann allein um Ungläubige aus den
Nationen, und für jene ist die Sprachengabe eben nicht gedacht, sondern allein für die
ungläubigen Juden, weil ihnen dies so verheißen war.
Nun, das scheint mir zwar ein schönes Argument dafür zu sein, um die Sprachengabe für die
heutige Zeit ad absurdum zu führen, aber ich glaube, dass diese Auslegung verschiedenen
anderen Bibelstellen nicht gerecht wird. Denken wir zum Beispiel an die Predigt des Petrus
bei Kornelius (Apg 10,46); hier heißt es ausdrücklich, dass die mitgereisten Juden sich
verwunderten, dass auch die Nationen den Heiligen Geist empfangen haben, und auch hier
finden wir das gleiche Phänomen wie zu Pfingsten, nämlich dass sie anfingen, in Sprachen zu
reden. Es ist offenbar so, dass auch für die Nationen diese Gabe bestimmt war. Später sagt
dann auch Petrus, dass er sich an die Begebenheit des Pfingsttages zurückerinnerte, als er
sah, wie auch die aus den Nationen den Geist empfingen und auch in der Kraft des Geistes in
Sprachen redeten (Apg 11,15). Obwohl es hier um die Nationen ging, so müssen wir aber
auch hier festhalten, dass bei der Begebenheit mit Kornelius auch wieder Juden dabei waren
und diese Zungenrede der Nationen auch ihnen zum Zeichen wurde.
Es bleibt aber noch eine andere Lösung für dieses Problem übrig. Paulus hatte (natürlich!)
recht, als er sagte, dass die Sprachen ein Zeichen für die Ungläubigen wären. Vielleicht
müssen wir hi
 
(Nutzer gelöscht) 10.04.2026 20:46
Ich bin KEIN Phantom !!! , 
und auch kein Geistwesen ,sagte ich Danniele heute bereits mal ! Bin eine Person ( w) und 52 Jahre jung 

@Klavierspielerin , Gelöschte und Gesperrte sind durchaus reale Menschen ! 

Damit ihr mir glaubt , hier ein Selfie von mir 



Cherub
 
DezentEigen 10.04.2026 20:54
... Hmm
Eigentlich fand ich das Thema dieses Blogs an sich intetessant... 

Doch wie oft zuvor geht es plötzlich um ein gegenseitiges Niedermachen... 

Nicht jeder gegen jeden, aber das allgemeine Gefühl hier für mich ist erneut eher das Gegenteil von einem "liebevollem Umgang" miteinander... 
(Und nein, ich habe nicht alle Kommentare gelesen, weil es mir irgendwann mit der Rechthaberei zu viel war... Wärend andere sehr tolerant miteinander und dem Zungenreden umgegangen sind, selbst wenn es für sie nicht verständlich oder nachvollziehbar ist... Dafür von mir ein herzliches Danke! Da steckt dann wieder der liebevolle Umgang drin!)

So viel dazu...

Zum Thema, unabhängig von den vorherigen Kommentaren:
Als ich das erst Mal unerwartet in einer charismatischen Gemeinde gelandet war und die anfingen mit Zungengebet, dachte ich salopp ausgedrückt in etwa... Die haben einen am der Waffel... 

Etliche Jahre später und einer erheblich tieferen Beziehung zum Schöpfer des Universums/unserem himmlischen Vater, habe ich Ihn tatsächlich sogar darum gebeten... Und dieses Geschenk erhalten... Und ja, für mich ist es ein Geschenk!

Auch wenn ich nicht sehr Gebrauch mache, ich merke beim Beten, dass viel mehr mein Herz spricht... (Das klingt für manche vielleicht sehr schräg, andere verstehen mich wahrscheinlich)
... Mein Mund formt Silben, die ich sonst nicht mal ansatzweise aussprechen könnte und innerlich weiß ich, dass diese Worte reiner Lobpreis sind... Den ich so, sozusagen in meiner Muttersprache, nicht ausdrücken kann... 
<- Interessanterweise gibt es dann Christen, die das mitunter als "krank" bezeichnen... Warum, weiß ich nicht... Unser himmlischer Vater versorgt jeden Einzelnen von seinen Kindern mit genau dem, was sie brauchen... Manchmal erst, wenn sie danach fragen...♥️

In meiner alten Gemeinde hat der Pastor auch gerne in Zugen gebetet, wenn er sehr emotional im Gebet war... Auf einer Konferenz fing ihn mal ein anderer Teilnehmer ab und sagte ihm, er hätte in Suaheli gesprochen... (Is' klar...  ️ ☝️😋 Japp, ist ihm wirklich passiert... Als er nachfragte, was er denn gesagt hätte, sagte der andere quasi "Du hast Gott in den höchsten Tönen gelobt!"zwinkerndes Smiley

Wenn man als lebendiger Christ mit Jesus unterwegs ist, dann darf man auch heutzutage noch Wunder erwarten... Das ist ja das Unglaubliche an unserem Gott!  Wir dürfen täglich... (Heftig... "täglich"!) im Glauben wachsen und uns weiter in Seine Richtung hin entwickeln... Stillstand im Glauben wäre irgendwie so, als wenn Gott doch eingeschränkt sei, was Er aber niemals war, ist und auch niemals sein wird... 
... Wenn für den einen in Zungen reden dazu gehört, dann weiß ich nicht, warum es hier von manchen indirekt/direkt(?) als Teufelszeug verschrien wird...

So...
... Ich hoffe das war nicht allzu verwirrend... 
Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen einen wundervollen und segensreichen Abend! ️
️♥️
 
moboko 10.04.2026 21:23
Habe gerade gemerkt das mein Beitrag unvollständig ist, hier der Rest.


Es bleibt aber noch eine andere Lösung für dieses Problem übrig. Paulus hatte (natürlich!)
recht, als er sagte, dass die Sprachen ein Zeichen für die Ungläubigen wären. Vielleicht
müssen wir hier wirklich zuerst an die ungläubigen Juden denken, weil diese Zungengabe in
der Apostelgeschichte dreimal erwähnt wird, wo etliche Juden anwesend waren,aber Paulus
beschränkt diesen Satz nicht auf sie . Die Lösung für unser Problem ist, dass ein
Ungläubiger – egal ob aus den Juden oder den Nationen – nichts davon hat, wenn alle in
Sprachen redeten, wobei die Betonung auf alle liegt. Sie würden annehmen müssen, dass sie
von Sinnen wären. Natürlich weil man eben in der Regel nur eine Sprache verstehen würde
und der Rest würde einem Ungläubigen verborgen bleiben, ob nun Juden oder Heiden.
Deshalb wäre es besser, wenn man die Gabe des Sprachenredens nicht über Gebühr
betonte, sondern zuerst danach strebte, zu weissagen. Das Kapitel 14 beginnt deshalb auch
mit den Worten: „Strebt nach der Liebe; eifert aber um die geistlichen Gaben, vielmehr aber,
dass ihr weissagt. Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht Menschen, sondern Gott;
denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse. Wer aber weissagt, redet den
Menschen zur Erbauung und Ermahnung und Tröstung. Wer in einer Sprache redet, erbaut
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Zungenrede – heute noch?

1. Korinther 12; 14
sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Versammlung.“
Hier haben wir das eigentliche Problem der Korinther. Sie waren so stolz auf ihre geistlichen
Gaben, dass sie damit voreinander prahlten, sie hatten eben nicht mehr den anderen im Blick,
sondern sich selbst – sie strebten nicht nach der Liebe, die den anderen im Blick hat. Der
Apostel Paulus will nicht sagen, dass es unbedingt erstrebenswert ist, in einer Sprache zu
sprechen, weil man dann schließlich nur Gott reden und erheben würde, sondern er will
sagen: Wenn ihr etwas redet in einer Sprache, die kein Mensch versteht, dann wird nur Gott
dies noch verstehen, und das ist schlecht, weil keiner dadurch erbaut, ermahnt oder getröstet
würde. Paulus gibt hier also nicht an, dass dies der große Sinn der Zungengabe wäre (wie
hier und da gesagt wird!); dass man dann schließlich nur Gott reden würde, sondern er nennt
die Folgen, die entstehen, wenn man in einer Sprache spricht, die andere nicht verstehen.
Und das ist durchaus nicht erstrebenswert. Auch will der Apostel nicht sagen, dass es
erstrebenswert ist, „Geheimnisse zu reden“ (wie ebenfalls gesagt wird!), sondern dass das
Ergebnis für die anderen ist, dass sie nichts mehr verstehen und ihnen das „Geplappere“ des
anderen verborgen bleibt – es bleibt ihnen ein Geheimnis.
Und zuletzt will der Apostel auch nicht sagen, dass wir uns in der Stille ruhig selbst erbauen
sollten und in einer Sprache reden sollten (wie ebenfalls gesagt wird!), sondern er bringt das
Problem damit auf den Punkt, indem er sagt: „Ihr dient euch nur selbst, wenn ihr so
weitermacht. Aber, liebe Korinther, das ist nicht das Ziel eurer Gabe!“ (Siehe oben.) Dass
Paulus dies so wahrscheinlich gedacht hat, geht eben aus dem Vers 22 hervor, wo es klar
gesagt wird, dass die Zungengabe eben nicht ein Reden nur zu Gott sein sollte oder eine
gute Möglichkeit der Selbstauferbauung oder des Sprechens in Geheimnissen, sondern dort
wird eben gesagt, dass die Zungengabe in erster Linie für die Ungläubigen ist. Natürlich
wollte der Apostel Paulus (nach 1. Korinther 14,5), dass alle in Sprachen reden sollten – denn
es war tatsächlich eine einzigartige und auch großartige Gabe –, aber eben nicht alle auf
einmal und nur, wenn die Gemeinde dadurch erbaut würde. Aber Paulus sagt hier auch
durchaus nicht, dass alle Christen in einer fremden Sprache sprechen müssten. Er geht nur
von einem hypothetischen Fall aus.

Bewahrung vor Missbrauch der Gabe

Da der Apostel Paulus so sehr darauf bedacht war, dass die Gaben ihrem Zweck dienten, so
fügt er in 1. Korinther 14,5.27 hinzu, dass immer ein Ausleger da sein sollte, wenn jemand in
einer Sprache sprechen würde. Und damit nicht die ganze Zeit einer nach dem anderen in
Sprachen sprechen würde, legt der Apostel Paulus außerdem noch fest, dass höchstens zwei
oder drei in Sprachen sprechen sollten und einer da sein sollte, der auslegt (1Kor 14,27).
Stellen wir uns vor, wir würden heute lediglich zusammenkommen und zwanzig Lieder in
Spanisch singen und dann wieder auseinandergehen. Was würde uns diese Stunde wohl
gebracht haben?
Um den Missbrauch der Gabe des Zungenredens einzudämmen, hat Paulus also drei Dinge
festgeschrieben:
1. Es sollen höchstens zwei oder drei während einer Zusammenkunft reden (1Kor 14,27).
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Stephan IsenbergZungenrede – heute noch?
1. Korinther 12; 14
2. Frauen sollen schweigen in der Gemeinde (1Kor 14,34).
3. Der Zungenredner soll nur reden, wenn ein Ausleger in der Gemeinde da ist (1Kor
14,5.27).
Heute müssten wir noch mindestens einen Punkt hinzufügen, der aber aus der Schrift
hervorgeht (siehe oben!):
4. Es muss eine echte vorhandene Sprache sein, die auch von Ungläubigen verstanden
werden kann (Apg 2,8.11; 1Kor 14,9.23).
Ich würde gern noch hinzufügen:
5. Der Herr Jesus, sein Werk oder Gott und seine Taten müssen großgemacht werden
(Joh 16,14; Apg 2,11).
6. Es sollte eine wirkliche Notwendigkeit für die Ausübung der Gabe bestehen (1Kor
14,22).

Fazit

Für uns Gläubige hier in Deutschland, die alle einer Sprache mächtig sind, ist diese Gabe
meines Erachtens zu vernachlässigen. Es sei denn, ein ungläubiger Ausländer käme in die
Gemeinde und jemand hätte auf einmal die Gabe, in der Heimatsprache des Ungläubigen
einige Gedanken zu äußern, dann meine ich, sollte man dies auf keinen Fall unterbinden. Im
Gegenteil, ich fände dies sehr schön, wenn es geschehen würde. Auch wäre es denkbar,
dass diese Gabe heutzutage auf den Missionsfeldern noch zu finden ist.
Es ist erstaunlich, dass die Zungengabe gerade in Korinth korrigiert werden musste, einer
Hafen- und Handelsstadt, in der viele Menschen verschiedener Nationalitäten
zusammenkamen. Grundsätzlich machte es also durchaus Sinn, dass wir gerade in Korinth
von dieser Gabe hören. Das Gleiche gilt für den Pfingsttag. Hier heißt es in Apostelgeschichte
2,5: „Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer,
die unter dem Himmel sind.“
Auch ist es sehr erstaunlich, dass wir außer in der Apostelgeschichte und im 1. Korintherbrief
nirgends von der Gabe des Zungenredens lesen und dass diese Gabe sehr mit dem Beginn
einer neuen Zeitepoche verbunden wurde. Dies stimmt auch mit 1. Korinther 13,8 über, dass
die Sprachengabe bis zum Kommen des Herrn aufhören und die Gabe der Prophezeiung und
der Erkenntnis bis zum Schluss bleiben sollte, um dann mit einem Schlag weggenommen zu
werden. Das Wort „aufhören“ setzt einen gewissen Prozess voraus, wobei das Wort
„weggenommen“ einen Bruch von jetzt auf gleich macht. Aber wann der Prozess wirklich
abgeschlossen wurde oder noch wird, kann man nicht so genau festlegen. Das müssen wir
allen jenen eingestehen, die glauben, dass es die Gabe des Zungenredens auch noch heute
gibt. Wobei jene, die sich extrem mit dieser Sprachengabe schmücken, sich ernsthaft fragen
sollten, ob allein diese Stelle in 1. Korinther 13,8 nicht genug Anlass wäre, ein die
Sprachengabe wenig leiser zu proklamieren.
Seite 9 von 10 soundwords.de/a827.html

Zungenrede – heute noch?

1. Korinther 12; 14
Mein Gebet ist, dass besonders jene von diesem Artikel angesprochen wurden, die eine
herzliche Beziehung zum Herrn Jesus haben und vielleicht unter Druck einer bestimmten
Gruppe stehen, aber doch tief im Herzen spüren, dass jenes „Gestammel“ keinerlei Erbauung
bringt und auch von der Schrift her keine Unterstützung hat. Auch jene, die Lehrer der
überzogenen oder auch gemäßigteren Anwendung der Sprachengabe sind, möchte ich
liebevoll bitten, diesen Artikel anhand des Wortes zu untersuchen und mich, wenn nötig, auf
Missdeutungen von meiner Seite betreffs bestimmter Schriftstellen hinzuweisen. Ich bekenne
gern, auch nur stückweise zu erkennen und noch dazulernen zu müssen.
Seite 10 von 10 soundwords.de/a827.html
 
Lavendeltee 10.04.2026 21:31
Och  so lange Texte😯....


Danke @Dezenteigen👍
 
FrauSausewind 11.04.2026 02:00
Klavier 

' Zungenrede' gibt's bei uns nicht mehr....."

Wer ist uns? Und was heißt "nicht mehr?

Ich hoffe zu "uns"  zähle ich als Ur- Katholikin nicht dazu!
Zungenreden war und ist  nicht Katholisch!

Und übrigens ist Cheru echt!
Eine 52 jährige Frau und das weißt Du!
Hast doch früher viel mit ihr sympathisiert und jetzt, wo Du nicht mehr von ihr profitierst für Deine "Werbezwecke" schmeißt Du sie weg und stempelst sie als Fake ab?
Du musst auf Deinen Charakter auf passen!
Glaubens  Werbung macht  nicht heilig.

Sherezine wäre eine andere Nummer.
Hat aber mit Cheru nichts zu tun!
Das ihr Katholiken aber auch  so blind und taub seid!
 
Klavierspielerin2 11.04.2026 08:20
Jaja, du " Urkatholikin", ich werde nie deinen Stand des " Urkatholizismus" erreichen und hinke immer hinterher. Dennoch, ich bleib ' dran 😉
 
FrauSausewind 11.04.2026 09:20
Hat mit Glaube nichts zu tun, Deine Dreistigkeit!
Da sind Ungläubige oftmals besser.
 
FrauSausewind 11.04.2026 09:29
Jetzt hast Du mir aber immer noch nicht geantwortet 
Ich wollte wissen was Du mit "Nicht mehr" gemeint hast bezüglich Zungenreden, die es bei "uns" wie Du sagtest,  nicht mehr geben soll.
Wer ist "uns"?
Im Ur- Katholizissmus gibt es nämlich diese Sprache nicht. Oder 
Meintest Du etwa Deine früheren Freikirchen, in denen Du vor Deiner Um Konvertierung zum Katholizissmus aktiv warst?
 
Sherezade 11.04.2026 09:43
Bin nur noch erstaunt..
moboko hat einen Artikel gepostet, wo der Autor selbst schreibt, dass er kein Griechisch kann...
Der Autor hat  sich (leider) auch nicht mit den Sprachen/Sprachkenntnissen  befasst..
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 10:24
Mobokos Text  ist größtenteils richtig erklärt ,

denn es wird klar daß es immer um existierende Sprachen ging und um ein einmaliges Erlebnis ,besser Zeichen ging,  im Sinne der Missionierung anderer Völker .

Noch einmal ,
die Charismatische Zungenakrobatik ist nicht biblisch und eine okkulte Handlung , dern Laute ,Gurren und Phantasieworte haben den Ursprung in der eigenen Phantasie und im der irdischen Geister =Dämonenwelt .


Man muss nicht griechisch können um die Aussagen von Paulus genau zu erfassen.



Habe hier einen Text  für die Fans ,für Sherezade ,von Roger Liebi gefunden ( der Griechisch und Altes Testament... studiert hat)

https://www.leseplatz.de/media/e4/65/dc/1736523545/leseplatz-sprachenreden-oder-zungenreden-roger-liebi-255556000-leseprobe.pdf

Cherub
 
Sherezade 11.04.2026 11:10
Natürlich sind Sprachen wichtig. Nicht umsonst wird im Korintherbrief von "auslegen" geschrieben.Im Altgriechischen wird nun mal zwischen " auslegen" und " übersetzen " unterschieden. Bekommt man mit , wenn man die Originaltexte liest.
Ich verlasse mich neben meinen eigenen Sprachkenntnisse auf  renommierte Bibelwissenschaftler und bei komplexen Sachen üblicherweise auf Altphilologen...
Liebi folgt seiner subjektiven Einstellung und nicht dem Text...die

Nochmals..man kann sich gerne mit Charismatik und Pfingstbewegung kritisch befassen...nur eben nicht mit Textverfälschung ...

Den römisch-katholischen Schreibern, rate ich doch mal sich mit den Aussagen ihrer eigenen Kirche über Charismen zu befassen..brav die Papers und Aussagen der Päpste lesen...
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 11:20
Paulus selbst unterscheidet sehr klar zwischen in neuen Zungen „reden“ und in neuen Zungen „beten.“
Er stellt klar, wie und wo man sie nutzen darf oder sollte.
Gott ist ein Gott der Ordnung.

Dass man Fremdsprachen übersetzt und nicht auslegt, lässt doch klar erkennen, dass die Zungrnrede etwas anderes ist.

Allerdings musste ich feststellen, dass in manchen neuen Bibelübersetzungen anstelle des Verbs „auslegen“  einfach „übersetzen“ steht.

Wenn man solch eine Übersetzung hat, kann man den Unterschied nicht mehr erkennen. Das ist dann Manipulation, Verfälschung des Wortes Gottes.
 
DezentEigen 11.04.2026 11:23
Danke Parabella!

Genau über diesen Punkt zwischen "reden" und "beten" habe ich letzten Sonntag noch mit einer Freundin gesprochen... Und hab's leider vergessen, das in meinen "ellenlangen" Text aufzugreifen... Aber das hast du jetzt ja gemacht! 😊
 
FrauSausewind 11.04.2026 11:33
Ach, Herbst ist auch wieder da.
😄  War mir klar!
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 12:04
"Übersetzen " stimmt , nicht auslegen !

SPRACH  - und Schriftverständnis der Bibel sind sich sicher daß man Übersetzen verwenden sollte !
( steht auch in der Leseprobe oben so drin)

Das Wort auslegen ist falsch und vermittelt einen
falschen Sinn und ist nicht das was Paulus und die griechische Sprache meinen.

Cherub
 
Sherezade 11.04.2026 12:30
Ja, ja...all die ganzen Mainstream- Fuzzis...übersetzen falsch...
Allein die ganzen Übersetzungsfehler vom Englischen ins Deutsche...
Immer die miesen Tricks der Verfälscher....finde es unmöglich, dass man so simple Sachen wie z.B. Dragonfly und Butterfly immer noch mit Libelle und Schmetterling übersetzt..da steht eindeutig Drachen- und Buttefliege!😎

Bei den Bibelübersetzungen ist es nicht besser...  Paulus und die Sklaven...stimmt auch nicht...waren eigentlich Facharbeiter und halt unterbezahlt...
Genauso Buch der Richter 15...auch falsch..nix mit 300 Füchsen...in Wahrheit Kuscheldecken mit richtig plüschigen Fransen...

 "Ironie off"
 
FrauSausewind 11.04.2026 12:30
""Übersetzen " stimmt , nicht auslegen !"

So ist das richtig!
Gerade wegen des Auslegens entstehen ja die falschen Interpretationen und verzerrten Gottesbilder.
 
FrauSausewind 11.04.2026 12:33
Die besten Übersetzer waren unsere Ur- Väter, daran orientieren ich mich als Ur- Katholikin und nicht an irgend welchen Hobby Bibel- Übersetzer, die aus den Böden sprießen wie Büsche.
 
FrauSausewind 11.04.2026 12:34
Sherezine verweist immer auf Lesestoff.
Ob sie die Inhalte seiner Empfehlungen selbst kenn, bleibt offen.
 
Sherezade 11.04.2026 12:59
Hatte zum Thema einen Link gesetzt...aber ok..  dann noch eine Quellenangabe...
Stefan Schreiber, Begleiter durch das Neue Testament, 2. Auflage, Matthias Grünewald Verlag, 2022, S. 312.

Da steht es auch so...
 
Sherezade 11.04.2026 12:59
Hatte zum Thema einen Link gesetzt...aber ok..  dann noch eine Quellenangabe...
Stefan Schreiber, Begleiter durch das Neue Testament, 2. Auflage, Matthias Grünewald Verlag, 2022, S. 312.

Da steht es auch so...
 
FrauSausewind 11.04.2026 13:14
Ich kann auch Links posten.
Heisst noch lange nichts!
Man braucht nur im Internet suchen, hier ein pflastern, fertig!
Aber jeder wie er kann und wie er es für richtig hält.
Glaube allerdings nicht, dass Christen, die im Glauben gefestigt sind, sich alles rein ziehen was ihnen aufgetischt wird.
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 13:21
Sehr richtig betont FrauSausewind ,
daß Sprachenrede  für Katholiken NICHTs gilt ,denn das sagt AUGUSTINUS damals so:

mit dem Sterben der Apostel und derer, die
durch sie zum Glauben gekommen waren,
210 die Zeichen und Wunder der Frühzeit tatsächlich verschwanden.

Augustinus schrieb um 392 n.Chr.:

»Warum geschehen heute solche Dinge nicht? Sie würden niemanden bewegen, wenn sie nicht wunderbar
wären. … Gott ist darum in Weisheit mit uns umgegangen, indem er sie ein für alle Mal gab, um die Welt zu
überzeugen, damit sie sich in der Folge auf die Menge
verlasse, die auf diese Weise überführt wurde.«


Augustinus äußerte sich nicht allein zu den apostolischen Zeichen im Allgemeinen, sondern ebenso speziell
zum Zeichen des Sprachenredens
( nicht Zungenrede!!) . 
Dieser bedeutende Kir-
chenlehrer seiner Zeit erklärte, dass durch die Sprachenrede das Kommen des Heiligen Geistes durch ein sichtbares Zeugnis unter Beweis gestellt worden war. 
Ferner habe das Sprachenreden Gottes Plan der Weltmission
deutlich gemacht, dass nämlich die Frohe Botschaft von
Jesus Christus nun allen Menschen in allen Sprachen ver-
kündigt werden sollte. Das Zeichen der Sprachenrede
habe sich ereignet, doch danach sei es verschwunden.


Seit Augustinus , wissen wir Katholiken um die Einmaligkeit der Sprachenrede der frühen Apostel 

Es gibt KEINE Charismatische Zungenakrobatik mit Fantasiesprache und Lallen 
In der RKK. 

Cherub
 
Sherezade 11.04.2026 13:59
https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/neues-testament/zungenrede-glossolalie

"...Innerhalb des NT äußert sich → Paulus am ausführlichsten zur Glossolalie, er kann das Phänomen des Redens „in Zunge(n)“ ([ἐν] γλωσσῇ / -αῖς; en glōssē / -ais) schon als bekannt voraussetzen. In 1Kor 12,10 nennt er sowohl die „Arten“ der Glossolalie (γένη γλωσσῶν; genē glōssōn) als auch ihre Deutung / Übersetzung in seiner Liste der Geistesgaben (→ Charisma) (1Kor 12,8-11.28). In 1Kor 14 zeigt sich jedoch, dass gerade die Gabe der Glossolalie in Korinth (zumindest von einigen) höher geschätzt wurde, als es Paulus lieb war – obwohl er selbst diese Gabe hatte (1Kor 14,18). Das ganze Kapitel will im Grunde den Stellenwert dieses unverständlichen Redens zugunsten der verständlichen, in diskursiver Sprache vorgetragenen → Prophetie relativieren. Paulus lehnt sie nicht rundweg ab, aber er will sie in die gemeindliche Ordnung einbinden. Sie soll dem Aufbau der → Gemeinde dienen (1Kor 14,12-17), und daher müssen alle davon profitieren können; sie bedarf also der „Übersetzung“. Um ihren Nutzen für alle zu gewährleisten, beschränkt Paulus also die Zahl der Sprecher und lässt sie überhaupt nur zu, wenn auch ein „Übersetzer“ anwesend ist (1Kor 14,27-28). Damit ist das Beten und Reden mit Verstand deutlich höher bewertet (1Kor 14,14-19), und das ekstatische Phänomen der Glossolalie wird durch die Übersetzung „entzaubert“ (Lindemann). Das Charisma der Glossolalie als solches wird damit in die je persönliche Beziehung des Sprechers mit Gott verwiesen...."


Der Autor ist römisch- katholischer Theologe...auch hier eine kritische Betrachtung, aber eben keine Negierung...


Wie ich schon schrieb... man unterscheide zwischen Glossolalie und Xenoglossie..
 
FrauSausewind 11.04.2026 14:29
13.21
👍
 
AndreasSchneider 11.04.2026 14:36
Seit wann ist Augustinus das Mass der Dinge?

Andreas
 
AndreasSchneider 11.04.2026 14:37
Sonderlehren der RKK ...
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 14:51
 
Für Katholiken: 

 Sein Zitat : 

" Zuerst ,zur Zeit in Jerusalem , sprach Einer alle Sprachen , Jetzt und Heute sprechen Alle eine Sprache, wie der Leib Christi alle Sprachen spricht " 

👉 nix von Blablala lalllala , Leo verwendet das Wort Sprache im Sinne einer verständlichen ,vorhanden , Sprache 

Cherub
 
Sherezade 11.04.2026 15:16
Augustinus überträgt die Aussagen in der Apostelgeschichte auf den Korintherbrief. Nur checkte er nicht, dass andere Worte gewählt wurden..
Man sollte halt wissen, dass er Lateiner war und es mit dem Altgriechischen nicht so hatte...hat er doch glatt selbst geschrieben...
Sollte man wissen...
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 15:46
Wenn es um Gott und Sein Wort geht, sollte man akzeptieren, dass es eben übernatürliche Dinge gibt, die wir Menschen nicht erklären,  nicht verstehen können.

Wenn alles logisch erklärt und mit Dogmen festgelegt werden soll, beschränkt man Gott und Seine Allmacht, stellt sich über Gott. 

Man verpasst sehr viel, wenn man alles unter Kontrolle haben will und Gott vorschreibt, was richtig ist.
 
FrauSausewind 11.04.2026 16:01
Hier geht es aber nicht um übernatürliche Dinge, sondern um die Zungesprache!!!!
Darum bitten die Zungesprecher nicht selten, wie ich selbst lesen konnte in diesem Blog.
Also nix- übernatürlich!
 
FrauSausewind 11.04.2026 16:01
Ausserdem gibt es noch den Satan!
Also Vorsicht!
 
pieter49 11.04.2026 16:08
Und werte @Parabella, was sagt John Nelson Darby, dazu ??

Warum gibt es bei den Baptisten (Billy Graham) und Darbysten, kein Zungensprecher ??

NUR, in den Pfingstgemeinden ...?!

(...)
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 16:32
Werter Pieter, auf theologische Streitigkeiten lasse ich mich nicht ein.

ich kenne die Meinung von Roger Liebi, von John MacArthur, besonders aus seinem Buch“Fremdes Feuer“, in dem er alles Übernatürliche leugnet und als in der Vergangenheit abgeschlossen betrachtet.

Aber lassen wir doch Gott die Freiheit, zu bestimmen, was er zulässt. 

Dass es Fehlentwicklungen gibt, leugne ich nicht, aber ich habe nicht zu urteilen.
 
Sherezade 11.04.2026 17:18
Zungenrede beschränkt sich nicht nur auf Pfingstgemeinden...hat man auch in anderen Kirchen...nur nicht im Gottesdienst, sondern so wie es bei Paulus steht und er es gehandhabt  hatte...
 
Autumn 11.04.2026 17:51
Ein Hinweis für Herbstprince/Parabella:

Es ist völlig ok, immer wieder mal für ein paar Monate zu pausieren.

Es genügt aber, dies mit ein paar Worten mitzuteilen,
statt sich hier eine dramatische und mehrtägige Verabschiedung zu leisten.

Beim nächsten Mal werden nicht mehr so Viele am Bahnhof stehen.
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 19:20
Danke für die überschwängliche Freundlichkeit mir gegenüber.
Bin auch gleich wieder fort - 
Habe eigentlich nur Palmeros und Angelina71 gratulieren wollen.

Mein erster Kommentar im Blog, der schon auf S. 3 war, fand von lieben Menschen, die ich schätze, Zustimmung, ohne mich wegen meines erneuten Auftauchens hier zu verurteilen.

Diese lieben Geschwister grüße ich ganz herzlich und freue mich, dass sie reine Gedanken haben. 
  


.
 
Engelslhaar 11.04.2026 19:31
Das hat mir KI erzählt über Papst Leo und Zungenreden:

"Papst Leo XIV. ordnet die Zungenrede (Glossolalie) in seiner Predigt vom September 2025 als Teil des Pfingstereignisses ein, betont jedoch, dass sie kein fortdauernder, notwendiger Bestandteil der Kirche sei. Unter Berufung auf den heiligen Augustinus deutet er sie eher als charismatische Ausdrucksform der Einheit im Glauben, statt als bloßes unverständliches Sprechen"

Klingt das negativ? Ich meine nicht.
 
Engelslhaar 11.04.2026 19:32
Autumn, warum bist du bloß immer so hämisch und unversöhnlich! Inhaltlich stimme ich dir oft zu. Aber diese Haltung des in Wunden wühlen und auf vermeintliche Fehler hinweisen, das muss doch nicht sein!
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 19:37
Liebe Parabella,

dein Dienst gilt ausschließlich Jesus.
 
Engelslhaar 11.04.2026 19:41
Ach schade, jetzt hat sie sich gelöscht.
Kein Wunder, wenn man schon wieder mit Gemeinheiten und Häme empfangen wird!
 
Lavendeltee 11.04.2026 19:45
@pieter 

Es gibt  auch unter Baptisten welche, die diese Gabe empfangen haben, übrigens auch Katholiken...

Ich war vor Jahren in einer Gemeinde in Südengland, die irgendwann mal , wohl John Wesly gegründet hatte.
Das war die beste Church/Gemeinde, die ich jemals betreten habe.


Old Scool....Damen trugen noch zum Teil Kopfbedeckung, aber diese Christen waren nicht im geringsten gesetzlich.
Man wartete auf den Herrn/Heiligen Geist...dann stimmte einer ein Lied ein, ein anderer empfing einen Vers...irgendwann begann einer zu predigen.
Ohne E-  Gitarre, Schlagzeug etc.nur Gitarre..

...aber  vom Heiligen Geist wunderbar geführt.
Auch dort gab es Christen, die in Zungen geredet haben.
Und es waren keine Pfingstler.
 
Lavendeltee 11.04.2026 19:48
Oh neeee, ich wollte ihr sogleich schreiben....das sie sich ja nicht wieder anmeldet....wegen solchen garstigen Aussagen!!!!
Ich habe mir noch fast gedacht,  das dies passieren könnte....
 
Lavendeltee 11.04.2026 19:59
sorry....abmeldet..soll es heißen.
 
Autumn 11.04.2026 20:03
Ach Engelslhaar, spiel dich doch nicht auf!
Ich schreibe nur, was andere denken und sich nicht getrauen.

Es ist schon dreist, nach so einer tränenreichen Abschiedstour über mehrere Tage und Blogs hinweg, sich hier wieder wortlos reinzuschleichen, in der Hoffnung, das Forum sei so dement, sich nicht mehr daran zu erinnern.

Die Anmeldung, "nur um P. und A. zu gratulieren", war nur ein Vorwand.
Danach wollte sie hier weitermachen, als sei sie nie weg gewesen
und meint, das Forum macht alles mit und niemand sagt was.
Man kann's ja mal versuchen, gell?

Einen Gruß und Gratulation hätte sie auch ausrichten lassen können.
Sie ist ja vernetzt.

Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.
 
(Nutzer gelöscht) 11.04.2026 20:04
Korrektur und Ergänzung zu 19:45 Uhr / England :

John Wesley war Evangelikaler Prediger und gründete die Methodisten 

Methodisten praktizieren in der Regel keine charismatische  Züngelei !

Katholiken sowieso nicht.

Cherub
 
Lavendeltee 11.04.2026 20:08
@Cherub...

Doch, sehr wohl...!!
 
schaloemchen 11.04.2026 21:13
17:51
böse

20:03
abartig

was für böse Phantasien und Unterstellungen
es verschlägt einem die Sprache
aber wenn man 100 Rechnungen offen hat...
wundert es nicht
 
schaloemchen 11.04.2026 21:38
Kurz bevor Jesus wieder zurück in den Himmel ging, gab Er den Jüngern noch wichtige Anweisungen mit:

Zum einen gab Er ihnen den Missionsauftrag (der auch für alle Christen gilt).
Und zum anderen kündigte Er ihnen die Zeichen an, 
die den Gläubigen (das heißt: alle Christen) folgen sollten:

“Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.”
(Markus 16,17-18 SLT, Hervorhebung von uns)

https://message-for-you.net/10-gruende-fuer-das-sprachengebet/#grund1



die Gemeinde (StaatsKirchen sowieso) hat HEUTE 😭 nichts mehr vom Jesu Auftrag
keine Kraft, keine Autorität
beraubt, beschnitten, schwach, weltlich, angepasst, unsichtbar, machtlos,


sie treiben keine Dämonen aus, haben eher selbst Angst vor ihnen
fast alle Christen sind selbst krank, haben keine Autorität, können deswegen auch nicht für Ungläubige im Glauben beten
der Zustand des Leibes ist katastrophal 😭
weit weg von dem Auftrag, den Jesus uns gab
(hier und da gibt es Gott sei Dank wenige Ausnahmen)

was ich immer wieder sage: Lehren sind wie Beton
hat man in der ersten Gemeinde eine Lehre gehört
bleibt man darin meistens bis zum Tod 

der Feind streut Lügen, Ängste vor Übernatürlichem

die wenigen, die Kraft und Autorität bekommen haben, die versucht er auf Abwege zu bringen, sie fangen im Geist an und enden im Fleisch
ähnlich wie Mose auf den Stein haute
und Gott ihn bestraft hat, er durfte nicht in das verheißene Land rein
Menschen sind unvollkommen
das ändert aber den Auftrag Jesu nicht
das Wort bleibt


also wer die Sprachen ablehnt, wird sie weiter ablehnen
wer in Sprachen betet, bete weiter

WICHTIG: der Herr an ERSTER STELLE !
Durst und Hunger nach IHM
wer sich nach MEHR ausstreckt, wird MEHR bekommen
wer mit dem zufriden ist, was er hat, wird darin bleiben
 
Lavendeltee 11.04.2026 21:40
👍👍👍
 
Klavierspielerin2 11.04.2026 21:42
@schaloem, sei doch nicht so pessimistisch.

" Wenn ihr Werk aus Menschen ist, wird es vergehen; ist es aus Gott, kann man es nicht zerstören"
 
Wiederum 11.04.2026 21:56
Oft frage ich mich: Warum kannte Jesus diese angeblich Gläubigen nicht, die doch so eifrig meinten, in Seinem Geist und für Ihn zu wirken?

Matthäus 7:
21 Nicht jeder, der zu Mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen Meines Vaters im Himmel tut. 
22 Viele werden an jenem Tag zu Mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt und in Deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in Deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? 
23 Und dann werde Ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von Mir, ihr Gesetzlosen [die ihr die Gsetzlosigkeit tut]! 

Viele Menschen sind so eifrig in der "Reichsgottesarbeit" und Jesus kennt sie nicht. Noch nie gekannt.
 
schaloemchen 11.04.2026 22:11
Wiederum

was Du erlebt hast, ist schrecklich
möge der Herr Dich tief heilen

das ist aber kein Grund das Kind mit dem Bad auszuschütten
der Auftrag Jesu bleibt
wird auch mit Matth. 7 nicht aufgehoben
 
Wiederum 11.04.2026 22:50
Wir werden immer wieder aufgefordert, die Geister zu prüfen und die Frucht des Geistes zu beurteilen. 
Wenn wir sagen: Das war eine Ausnahme, das trifft auf meine Gemeinde nicht zu! Ich wurde nicht vom antichristlichen Geist verführt! 
...wird uns das nicht helfen. 
Wir wurden gewarnt. 
Wir brauchen Glaubensgehorsam. Wir müssen die Wahrheit suchen.

Johannes 7,38 Wer an Mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Falsche Auslegung und Schwärmerei führt in die Irre.
Seid nüchtern und wacht.
Es gibt genug schockierende Videos online über die Auswüchse des charismatischen Geistes und über die Lügen und Täuschungen der berühmten Führer dieser Bewegung.
Selbst habe ich viel Schlimmes erlebt und ganz bestimmt möchte ich das nicht noch einmal erleben.
Die Leute waren irre und voller Ängste.
 
FrauSausewind 11.04.2026 23:13
20.03 

👍
 
FrauSausewind 11.04.2026 23:21
Ihr Abschiedsblog diente u.a. dazu, um die User unter Druck zu setzen, mich zu rügen.
Sie hatte mich nämlich direkt, öffentlich  angesprochen in ihrem großen Abschiedsblog und sich  in der Opferrolle gebadet, weil ich ein Grund dafür war, dass sie sich nun ab melden müsse.
So hat sie das dargestellt.
Das sind die Geistlichen, wo Gott auf sie  übernatürlich waltet.😉🤡
 
AndreasSchneider 12.04.2026 05:00
"Matthäus 7:
21 Nicht jeder, der zu Mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen Meines Vaters im Himmel tut."


Das ist die Frage, ob man Gottes Willen tut.

Solange man von Eigensinn beherrscht wird, kann man nicht davon sprechen, Gottes Willen zu tun.

Wer Teile des Neuen Testaments in Frage stellt, wie den Hebräerbrief oder 1.Kor.14, der tut bestimmt nicht Gottes Wille.

Solcher/solche stellt seine eigene Meinung und seinen eigenen Willen über Gottes Willen. 

Er/sie wählt aus, welchem Teil des NTs er/sie gehorchen will und welchem Teil nicht.

Das ist weder Demut noch Gehorsam.

Wir sollen in allen Stücken zu dem heranwachsen, der das Haupt ist, Christus.

"Lasset uns aber rechtschaffen sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken an dem, der das Haupt ist, Christus," (Eph.4,15)

Wenn man die neutestamentarische Lehre nicht vollumfänglich kennt (1.Tim.4,16) und in mehrfacher Weise eher den eigenen Willen tut, als den Gottes, kann man nicht für sich beanspruchen,  in Gottes Willen zu sein.


"Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern,
daß die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Dienstes, dadurch der Leib Christi erbaut werde, bis daß wir alle hinkommen zu einerlei Glauben und Erkenntnis des Sohnes Gottes und ein vollkommener Mann werden, der da sei im Maße des vollkommenen Alters Christi," (Eph.4,11-13)


Gott hat in Chisti Leib Diener berufen. 

Er hat Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer gesetzt, daß die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Dienstes.

Wir sollen zudem alle hinkommen zu einerlei Glauben und Erkenntnis des Sohnes Gottes (also kein Streit mehr darüber) und ein vollkommener Mann werden, im Masse des vollkommenen Alters Christi.

Gott will uns ausbilden durch Diener.

Dafür brauchen wir Älteste, erfahrene Brüder, die uns zeigen, wie es geht.

Wir können das nicht durch vernünftiges Denken oder philosophieren herausfinden.

Wir brauchen Anleitung und Unterweisung.

Insbesondere als Anfänger, Unwissende und Ungeübte, aber auch Fortgeschrittene und solche, die noch mehr fortgeschritten sind bzw. schon relativ weit gekommen sind.

Wir brauchen alle zusammen Unterweisung, die Verkündigung der Lehre usw.

Niemand kann sagen, dass er/sie das nicht braucht, dass er/sie alles verstanden hat und fortan ohne jegliche Unterweisung zielgerecht das Ziel des Glaubens erreicht.

Wir stehen alle in Gefahr zu irren, vom Weg abzukommen, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen zum Beispiel, oder unseren natürlichen Neigungen zu folgen.

Es braucht wahrer Ältester im Geist, wahrer Väter in Christus (1.Joh.2), die in der Lage sind, die Gemeinde zu unterweisen, zu führen und zu leiten.

Wenn man solche Älteste nicht hat und in allem vollständig auf sich selbst angewiesen ist, kommt schnell das eigene Fleisch, die eigenen Neigungen und Meinungen, negative Erfahrungen usw. ins Spiel.

Wir sollen uns aber nicht von diesen Dingen leiten lassen, sondern das reine, klare Wort Gottes zu uns nehmen, verkündigt von Brüdern, die geistliche Vollmacht haben, die Vorbilder sind, die das Leben erreicht haben, von dem das NT spricht.

Viele haben nicht das Glück gehabt,   
wahre Hirten und Lehrer gefunden zu haben und so darben sie, geistlich gesprochen, sie wissen weder klar über den schmalen Weg bescheid, noch arbeiten sie systematisch daran, in das neue Leben zu kommen (Röm.6,4).
Sie folgen ihren eigenen Gedanken anstatt Gottes Wort und behalten so ihr Eigenleben.
Sie erkennen weder ihre Natur, noch sind sie in der Lage, sie abzulegen.

Wer dann noch selbstklug ist oder sich weigert, alles zu prüfen, dem kann dann nicht geholfen werden, weil solche so von sich überzeugt sind, dass sie jegliche Hilfe von aussen ablehnen.

Solche müssen dann erst gegen die Wand fahren, bevor sie merken, dass ihr Verhalten bzw. ihre Einstellung falsch sind.

Sie müssen erst in einer Sackgasse landen, bevor sie merken, dass sie sich ein Eigentor geschossen haben, dass ihre Sturheit sie in diese miesliche Situation brachte, mit der sie jetzt, trotz allem, auch nicht zufrieden sind.

Anfänger und Amateure können die Wegleitung in Gottes Gemeinde nicht übernehmen, es braucht wahrer Apostel, Hirten, Propheten, Lehrer und Evangelisten.

Ein Lehrer, den wir alle haben, ist Gottes Wort selbst.

Dem Vers aus 1.Tim.4,16 kommt dabei ungeheure Bedeutung zu, da wir hier den Schlüssel erfahren, wie wir uns selbst retten können und die uns hören.


"Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören." (1.Tim.4,16)


Sich selbst im Blickfeld haben und die Lehre.

Dabei ist es zwingend erforderlich, die neutestamentarische Lehre vollumfänglich zu kennen.

Wenn man auf beides acht hat und darin beharrt, dann kann man sich selbst retten und die mich hören.

Das ist einer der grössten Verheissungen, die wir im NT haben.

Wer sich aber überall nur das zusammenschustert, was ihm/ihr gefällt, vom Alten Testament das, was mir dort gefällt und vom Neuen Testament nur das, was mir hier gefällt, der strebt nicht nach Vollkommenheit und kann nicht von sich behaupten, in Gottes Willen zu sein.

Jesus ermahnt uns zu Vollkommenheit (Math.5,48) und dazu ist erforderlich, auf sich selbst und auf die Lehre acht zu haben.

Das ist ein großes Ziel, aber lt Eph.4 sollen wir zum vollkommrnen Mann werden, im Masse des volkommenen Alters Christi.

Andreas
 
Autumn 12.04.2026 08:02
Frau schaloemchen meldet sich auch mal wieder zu Wort,
ist ja nach eigenen Angaben abgetaucht, weil es hier "zu langweilig" ist.

Wie schön, dass ich zu ihrer Unterhaltung beitragen konnte.

Abgetaucht wie die Israelis in ihre gut ausgestatteten Schutzbunker,
weil sie nun feststellen mussten,
dass Bomben auf Wohnhäuser doch nicht so lustig sind.

Unsere Ober-Israel-Apologetin, die bis heute mit dem genozidalen, menschenverachtenden Wahnsinn Israels sympathisiert, will nun wissen, wer hier im Forum böse und abartig sei.

Ihr werdet in Zukunft gute Fluchtorte und Verstecke brauchen,
denn die Welt ist ist angewidert von euch!
 
FrauSausewind 12.04.2026 09:59
"......Ihr werdet in Zukunft gute Fluchtorte und Verstecke brauchen,
denn die Welt ist ist angewidert von euch!......."👍

Deshalb verstecken sie sich ja, oder melden sich ab wie Herbst mit einem riessen Zenarium, und klammern sich an Gruppen, 
 weil sie alleine hier nicht unbeschadet durch kommen.

Das nennt sich dann:" Das Forum ist langweilig geworden".
Oder wie im Fall Herbst "Das Forum ist so gemein " 
Merken nur nicht das sie ernten, was sie gesät haben.
Blind, taub und 0,000 Öl in der Lampe.

Das sind die" Geistlichen", wo Gott übernatürlich auf sie ein  wirkt.
😀🤦‍♀️🥳
 
FrauSausewind 12.04.2026 10:07
Die Hersbst- Gruppierung braucht nicht so  tun, als wären sie gut nur weil  sie eine Art  Trauer um die Abmeldung inszenieren.
Göttliche Tugend zeichnet sich anders aus als mit künstlich herbeigeführten "Wir haben uns alle liebe,piep piep" usw.

Sie Alle wissen ganz genau das Herbst wieder auf taucht!
 
(Nutzer gelöscht) 12.04.2026 12:05
Wenn man den Begriff Glossolalie betrachtet ,hat ist diese Wortschöpfung samt Inhalt ein 
ganz moderner und konstruierter Begriff ! 
Aus dem 18/19 Jhdt. - Erfunden  und unbiblisch !

Dem anglikanischen Theologen
Frederic William Farrar (1831–1903) wird zugeschrieben, das Wort Glossolalie in seiner Arbeit The Life and Work of St. Paul im Jahr 1879 populär gemacht und maßgeblich in den englischen (und damit wissenschaftlichen) Sprachgebrauch eingeführt zu haben


Diese  erste zwanghafte Ekstase trat bei dem Kamisarden in Südfrankreich bei den Hugenotten auf 17 Jhdt.

Cherub
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