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Luther, der Sonntag und was reformatorische Theologie auszeichnet

Luther, der Sonntag und was reformatorische Theologie auszeichnet
Hier darf man gerne sein Wissen oder Nichtwissen einstellen...
Bin also gespannt..

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 15:02
Gute Idee - 

Luther war ein Reformator, ungewollter Kirchengründer, Kinderlieb und ist nach wie vor nicht der Protestanten ihr Papst. 
Luther war mal katholisch, direkt hat den Wert der Frau erkannt und mitgeholfen, dass deren Stellung enorm gestiegen ist (hat seiner Frau das Erbe zukommen lassen ohne Vormund, gegen die damals gültigen Landesgesetze).

Der Sonntag ist der Ruhetag und es gibt in der Ev. Kirche keine Sonntagspflicht und keinen Sonntagszwang. Ist schon befreiend.

Was zeichnet ref. Theologie aus: (die Reihenfolge stellt keine Wertung dar)
Freiheit eines Christenmenschen, das Priestertum aller Gläubigen, Pfarrer haben keine Sonderstellung
Man kann einzelne Gruppierungen stehen lassen und es ist demokratischer als die RKK.
Es gibt keine Hirarche dahingehend, dass ein Oberhaupt über der Bibel steht oder Tradition noch höher bewertet wird. 

Die Rechtfertigungslehre ist sehr wichtig: Der Mensch ist wirklich verloren ohne Jesu Gnade, deshalb können Werke auch nicht (mit)erlösen. 
Und weil man keine Miterlöser braucht, genügt allein der Glaube, allein Jesus, allein die Gnade. Amen. 

Ref. Theologie hat eine Aufklärung erlebet, was nicht unbedingt schlecht sein muss, wenn man die eigenen Wurzeln kennt. 
Die Vielfalt wie wir sie heute haben ist bezeichnend und nicht unbedingt nur schlecht. Weil niemand einen Alleinvertretungsanspruch erheben kann, kann man sich auch stehen lassen. Jedenfalls habe ich das mal so erlebt. 

Und es gibt kein Kirchengesetz das eine Ehe verbieten kann. Das hab ich erst gestern gelernt, dass es das gibt. War mir bis dato gar nicht so klar ... Und boah, das fand ich schon klasse, auch wenn das eigentlich grad so gar nicht mein Thema ist, aber das ist auch Freiheit. 
Wenn das jetzt zu spontan, wild und unreflektiert rüber kommen, dann darf auch gerne gelöscht werden.
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 15:02
Du liest doch gerne Bücher. Wenn man Luther im Zusammenhang mit Sonntag und Theologie betrachtet, sollte man auch seine andere Seite nicht verschweigen. Man kann sich kritisch und fundiert mit ihm auseinandersetzen:

-Lyndal Roper: Martin Luther: Renegade and Prophet - zeigt Luthers Widersprüche, seine vulgäre Sprache, Gewaltbereitschaft und seinen Hass gegen Juden.

- Susan C. Karant-Nunn & Merry E. Wiesner-Hanks: Luther on Women - eine Sammlung seiner Aussagen über Frauen, Ehe, Geburt und Hexen, die deutlich machen, wie abwertend er oft war.

- Martin Luther: Von den Juden und ihren Lügen - seine berüchtigte antisemitische Hetzschrift, die später sogar von den Nazis aufgegriffen wurde.

-Auch Historiker wie Thomas Kaufmann analysieren nüchtern, dass Luther im Bauernkrieg die Gewalt gegen aufständische Bauern befürwortete ("schlagt sie tot wie die tollen Hunde"zwinkerndes Smiley.
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 15:06
Der Smiley war nicht beabsichtigt.
 
Sherezade 05.09.2025 15:20
Danke für Eure Beiträge..
Selbstverständlich kenne ich die Bücher und noch viel mehr...🙂
Ein von mir geschätzer Prof/ Systematische Theologie hat in den 6oer mit der  EKD für seine Aussagen mächtig Stress gehabt... war für die Erwachsenentaufe...

Wenn es um Frauen und Geschlechterrollen geht, darf man gerne nicht nur Luther abarbeiten...hat eine lange Geschichte bis in die Antike und den Kirchenschriftstellern...in der RKK sind einige heilig gesprochen wurde, in der ev. Kirche hat man einen Gedenktag... sollte man besser in Mahntag umbenennen...

Auch der christliche Antijudismus und Antisemitismus hat eine lange Geschichte... beginnt in der Antike... z.b. Justin...der war für den Sonntag...
 
Miri21 05.09.2025 15:33
In den Tischreden (Lat. Colloqu. Mens. Tom. IL fol. 165) sagt Luther selbst, daß seine Käthe ihn bei sechs Kindern zum Vater gemacht: Johannes (1526), Elisabeth (1527), Magdalena (1529), Martinus (1531), Paulus (1533) und Margareta (1534). Luther bekennt sich aber loco citato fol. 226 als Vater noch eines vierten Sohnes mit Namen Andreas, den er nicht von der Bora hatte, aber von ihr erziehen ließ; er sagt wörtlich: “Si Andream filium meum virgis non punissem... wenn ich Andreas, meinen Sohn, nicht mit Ruten bestraft hätte...” Die Aufklärung dazu ist in den deutschen Tischreden, II. Teil, fol. 20, zu lesen: “Daß die gute Frau Käth filium adulterinum (ehebrecherischen Sohn) gesäuget habe.”
 
Sherezade 05.09.2025 15:35
@janinaj,
finde es genau passend...genau dies zeichnet es aus...eine eigene Meinung haben können, kein enges Lehramt... der akademische Anteil ist immer nur ein Hilfsmittel und sollte immer hinterfragt werden...und wir wissen ja, wie viele Irrtümer es gibt und gab...wie viel Blut geflossen ist..
 
Sherezade 05.09.2025 15:35
@janinaj,
finde es genau passend...genau dies zeichnet es aus...eine eigene Meinung haben können, kein enges Lehramt... der akademische Anteil ist immer nur ein Hilfsmittel und sollte immer hinterfragt werden...und wir wissen ja, wie viele Irrtümer es gibt und gab...wie viel Blut geflossen ist..
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 15:41
Biblisch-theologisch:

-Christen sehen im Sonntag die Feier der Auferstehung Jesu (Johannes 20,1; Matthäus 28,1). Anders als der Sabbat (Samstag) im Judentum, der an die Schöpfung erinnert, gilt der Sonntag als "Tag des Herrn" - ein Tag der Freude und des Gedenkens an Christus.

-Apostelgeschichte 20,7: Die Christen versammelten sich am ersten Tag der Woche, um das Brot zu brechen und gemeinsam zu feiern.

Typologische Begründung:

- Der Sonntag kann als "neuer Schöpfungstag" gesehen werden, in Anlehnung an den Sabbat, aber auf Christus hin interpretiert. (Römer 6,4; Kolosser 2,16-17)  der Sabbat als Schatten, der auf die Auferstehung und das neue Leben hinweist.
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 15:57
Wieder ein Blog, der Spaltung erzeugen soll.
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 16:09
Keine Spaltung Rosanna - Ein Lied das Martin Luther schrieb 1535 für seine Gemeinde und Kinder, um die Weihnachtsgeschichte zu verkünden.😀. Von Adventisten und von Katholiken gesungen.





 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 16:22
No, Rosanna, nur die Begründung für den eigenen Standpunkt.

Wenn ich spalten wollte, hätte ich es anders formuliert....Warum ich nicht katholisch bin, das könnte man einen Keil treiben, nennen.

Aber eigene Standpunkte haben darf man doch.
Mir kommt das Konfessionsgezerfe manchmal so vor, als müssen man sich schon fast entschuldigen, dass man Evangelisch ist und sich auch noch erdreistet das laut zu sagen 

Erinnert ein wenig an nach dem 2. WK wo man auch nicht überall und immer Deutsch sein dürfte.
Die deutsche Verwandtschaft von Prinz Philipp wurde auch unterschlagen.

Ich habe mir früher nie Gedanken gemacht über die Unterschiede von RKk und evangelisch. Das müsste ich erst hier lernen und Kirchengeschichte hilft viel und ist ein ganz spannendes Thema, übrigens auch dahingehend wie, wann und warum welche Gemeinderichtung entstanden ist 

Man kann es positiv, als Bereicherung sehen oder als Bedrohung empfingen und alle anderen zum Feind machen. Diese Verantwortung und Wahl hat jeder.
 
Sherezade 05.09.2025 16:29
Der Blog soll keine Spaltung erzeugen... eher mehr verstehen...
Zum Sonntag:
Die ersten Nachfolger hielten  den Sabbat als Tag der Ruhe und trafen sich dann nach dem Sabbat  (am Tag der Auferweckung) zum Brechen des Brotes... wie es genau ablief ist historisch ungeklärt...
Auch wird der Sabbat nicht nur bei Adventisten oder messianischen Christen gehalten..auch in orientalischen Kirchen...
Wenn wir in der Schrift über die sog. Judaisierer lesen, geht um das Einhalten aller möglichen und unmöglichen Sabbatvorschriften... menschengemacht... von denen Jesus Christus befreit hat...Jesus hat den Sabbat weder gebrochen, noch aufgehoben...
 
Palmeros 05.09.2025 16:43
Judaisierer lesen, geht um das Einhalten aller möglichen und unmöglichen Sabbatvorschriften... menschengemacht.

So ist es , auch dafür kam Jesus als Mensch auf diese Erde um zu zeigen 
wie Gott seine Gebote im praktischen Leben verstanden haben möchte . Insbesondere 
sollte auch der Sabbat als das was er tatsächlich ist , nämlich als Geschenk Gottes an uns Menschen verstanden werden und keine Zwangsjacke mit unnötigen Verordnungen die es peinlichst einzuhalten gilt , sein . Sein besonderer Segen den er auf diesen für Ihn auch heiligen Tag gelegt hat,  soll auch uns zuteil werden . 

Und ob die Apostel auch am 1. Tag der Woche das Brot gebrochen oder Geld gesammelt  oder auch das Abendmahl gehalten haben ist doch in diesem Zusammenhang nicht relevant.
Gott ist der Souverän und seine eindeutigen und unmissverständlichen Worte bedürfen 
unsererseits keiner Diskussion oder Zweifel daran . Fürchtet Gott und gebet Ihm die Ehre .
 
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 16:52
Was ist mit Hebräer 4?
 
Sherezade 05.09.2025 16:53
Es gibt keine Hinweise darauf, dass Luther einen unehelichen Sohn mit dem Namen Andreas hatte.
@Miri,
 setze also eine nachprüfbare Quellenangabe.Bei den Tischgesprächen also Jahrezahl und Herausgeber.. so ist es nur etwas kryptisch..
 
hansfeuerstein 05.09.2025 17:03
Die tausenden Denomimationen die alle gegeneinader arbeiten sind doch ein Alptraum. Das kann man einfach nicht ignorieren. Es hat viel mit dem Glaubensabfall seit ein paar Jahrhunderten zu tun.
 
Sherezade 05.09.2025 17:03
Die Sabbatruhe im Hebräerbrief bezieht sich doch wohl eher auf die innere Einstellung...Ruhe im Herren...die wahre Ruhe..
Auslegung vom Hebräerbrief ist auch nicht einfach...merkt man wenn die verschiedenen Kommentare und den Diskurs darüber liest...
 
Palmeros 05.09.2025 17:17
Was ist mit Hebräer 4? 

Hat nichts mit dem wöchentlichen Sabbat zu tun . Kontext ab Hebr. 3 beachten 

das Volk Israel war verstockt und konnte deswegen nicht in die Ruhe , ins verheissene Land 
einziehen . Sie weigerten sich zu glauben . Sie konnten nicht eingehen wegen Ihres Unglaubens . Ein Typus für den Unglauben und die Weigerung Jesus die Tür zu öffnen wenn 
es heisst " Heute wenn Du seine Stimme hörst " dann verstocke Dein Herz nicht .
Denn wer sein Herz verstockt der wird wie die Hebräer damals nicht ins gelobte Land einziehen . 

Hebr. 4,5 und an dieser Stelle wiederum , sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen 

vers7. so bestimmt er wiederum einen Tag ein "Heute" wenn ihr seine Stimme hört 
so verstockt eure Herzen nicht 

Also bleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten , nämlich der Einzug ins neue Jerusalem - die neue Erde - das gelobte Land 
Die  Verheissung gilt auch noch heute , denn derjenige der Jesus seine Herzenstür öffnet wenn er anklopft , wird einmal in seine Ruhe eingehen wenn er wiederkommt .
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 17:35
Hans, wo bitte arbeiten Denominationen gegeinander?
Weißt du was die Gebietswoche der dt. EV. Allianz ist? Eher das Gegenteil....
Und wenn es ein Gegeneinander gab, dann immer wieder RKk gegen den Rest der Welt.

Ein Alptraum für alle Minderheiten ...Und dieses ewige Klagen, dass es viele Richtungen gibt...
Das scheint immer nur ein Problem von systemtreuen RKklern zu sein, jedenfalls hier im Forum.
Einerseits wird der Alleinvertretungsanspruch bestritten, aber andererseits immer dieses Gejammer, auch von Klavierspielerin, und das seit Jahren.

Dann beschwert euch bitte beim Schöpfer und nicht hier. Hier ist niemand für die Reformation verantwortlich und sorry, auch nicht unbedingt jeder findet es schlecht.

Unterschiede gibt es und die kann man stehen lassen und muss nicht immer bewerten und negativ bewerten auch nicht.

Hat hier jemand außerhalb der RKk jemals darüber geklagt, dass es verschiedene Ev. Gemeinden und Freikirchen gibt?
Spontan fällt mir keiner ein ...

Wenn es so ein Alptraum ist, dann ignoriere es halt, Verfolgung und Zwangsrekrutierung ist hoffentlich nicht in Planung.... Man, ..
 
Sherezade 05.09.2025 17:42
Also ich bin da bei meinem ersten Lehrbuch über Kirchengeschichte... der Autor war Mitglied der bekennenden Kirche ...
Er fand die Fülle der "jungen Kirchen", die im 19 und 20 Jhd entstanden sind super... für ihn zeigte es die Kraft des Glaubens....Gottes Wirksamkeit...

Mit all unseren Unterschieden gehen wir halt in Diskurs... wenn er fruchtbar ist, lernen wir dazu, ändern manchmal unsere Sichtweise , gewinnen einen neuen Blick auf bestimmte Bibelstellen oder befassen uns mit überlesenen Stellen...
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 17:48
Und welcher Glaubensabfall bitte?
In den Freikirchen wohl.eher weniger ... In den beiden Antskirchen schon, hat aber eher damit zu tun, dass man zu wenig missioniert und am Wort bleibt und eine nicht unerhebliche Rolle spielt auch der s. Missbrauch in beiden Antskirchen.

Ausgerechnet Pietisten und Bibeltreue die versuchen auch innerhalb der Amtskirche zu missionieren und Jesus Erlösung zu zeigen, die waren oft genug Spott ausgesetzt, von Seiten der Amtskirche und von den Spezialisten hier im Forum die nahezu jedes Blogthema hernehmen um über Gläubige aus dieser Richtung herzuziehen , fange ich besser gar nicht an.
Wenn man empfindlich wäre, dann könnte man dieses Gebaren einen Alptraum nennen.

Und wie hier manche mit Menschen umgehen die aus der RKk ausgetreten sind, das ist haarestraeubend. Und hierzu habe ich verschiedene Rückmeldungen.
Auch ein Alptraum für diejenigen.
 
Miri21 05.09.2025 18:22
Der protestantische Geschichtsforscher Hagen sagt in “Literarische und religiöse Verhältnisse im Reformationszeitalter”: “Die Ansicht Luthers von der Ehe ist fast dieselbe, welche man im heidnischen Altertum hatte und wie sie später in der Französischen Revolution wieder zum Vorschein gekommen war.”

Aus Eisleben schrieb Luther seiner Käthe: “Ich habe so starke Anfechtungen vor den schönen Weibern, daß ich weder Sorge noch Furcht habe vor allerlei Unkeuschheit. (De Wette V. 783.)

Luther hielt Ehebruch für erlaubt und verkündet dies von der Kanzel in der Predigt “vom ehelichem Leben” (1526) mit den Worten: “Will Frau nicht, so komme die Magd; will sie dann nicht, so laß dir eine Esther geben und die Vasthi fahren, wie der König Assuerus tat.” (Luthers Werke, Jen. Ausgabe, II. fol. 168.)

Herzog Georg von Sachsen hatte an Luther 28. Dez.1525 geschrieben:
...“wann sind mehr Ehebrüche geschehen, als seitdem Du geschrieben: die Frau möge sich je nach Umständen auch an einen andern halten? Also tut der Mann auch minder... Dies alles hat Dein Evangelium gebracht... (Walch. XIX. 611-619). Mein Luther, behalte Du Dein Evangelium, das unter der Bank hervorgezogen ist, wir wollen bei dem Evangelium Christi bleiben, wie das die christliche Kirche angenommen hat und hält.”
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 18:37
Find den Satz von Luther super :

" Mose soll man mir nicht ins Brautbett 👰Christi legen !" 

( Damit machte Luther Schluß mit dem ganzen Gesetz ,samt Sabbat , des AT und der Juden)
 
Palmeros 05.09.2025 18:44
Damit machte Luther Schluß mit dem ganzen Gesetz ,samt Sabbat , des AT und der Juden)

Selbst wenn Luther damit Schluss gemacht hätte was er nicht hat , dann ist Luther nicht Gott
sondern ein fehlbarer Mensch gewesen . 

Schau mal was Gottes Sohn selbst in Matth. 5/17 und 18 gesagt hat :

17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.

Das Gesetz und die Propheten (das schliesst Mose mit ein) 


also setz Dich wieder hin und vergiss Deinen verdrehten Gedanken wieder ganz schnell
 
Sherezade 05.09.2025 18:52
Ach so... hab mir die Mühe der Nachforschung beim Beitrag von Miri gemacht..
Wenn man c& p macht, sollte man vorher selbst prüfen...las zusammengeschusterten Mist...aber lustig... bin gerührt, dass man olle Schinken rausgekramt hat und  mühevoll der eigenen Ideologie folgend kombiniert hat...jedenfalls nett, wenn man sich für die Historie der Geschichtswissenschaft und die Historie der Theologie interessiert...unett ist nur, dass ich da auch komplett erfundene Sachen fand...zeigt zumindest Phantasie...
 
Sherezade 05.09.2025 19:00
Palmeros hat es um 18.44h genau richtig gesagt!
Luther war weder Gott, noch Prophet... nur ein Mensch mit Fehlern und Irrungen, aber dennoch vielen guten Gedanken... deshalb wird er nach wie vor gelesen und erforscht...und ich wiederhole mich... Luther war der Ansicht, dass lautere Theologie nicht ohne Wissenschaft auskommt... zeigt Weitsicht und  impliziert eben auch, dass man bullshit ad acta legen muss... 
Wenn man dies nicht täte, würde man den Gedanken refomatorischer Theologie ad absurdum führen...
 
Sherezade 05.09.2025 19:09
@Miri,
hast Du  Karl Hagen oder Wilhelm Martin Leberecht de Wette gelesen oder kopierst Du nur?
Vermute Letzteres...
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 19:12
Ich denke daß die Katholische Kirche Luthers Satz wissenschaftlich reformieren darf und mit Überzeugung sagen kann : 

" Mose und Luther soll man mir nicht ins Brautbett 👰 Christi legen !" 


😂😂,sorry musste sein 😂😂
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 19:14
Kleine Ergänzung 

" Mose ,Luther und die Adventittis soll man mir nicht ins Brautbett👰 Christi legen !"
 
Palmeros 05.09.2025 19:19
Ja Cherub,  die RKK reformierte eben auch Gottes Wort nach Gutdünken und das schon vor vielen Jahrhunderten woraus sich dann Traditionen und Überlieferungen gebildet haben , denen Gläubige oft aus Unwissenheit folgen und bis aufs Blut verteidigen,  anstatt sich einmal selbst mit der Schrift zu beschäftigen und den Hl. Geist um Erkenntnis zu bitten.
 
Sherezade 05.09.2025 19:26
Antijudaismus ist zum k... vor allem wenn die Theologie da weiter ist...
Von Luther über Jesus den geborenen Juden, über v. Harnack den Juden bis das Menschliche siegte und einfach Jesus der Jude  war ein langer  Weg...

Genauso ekelhaft sind die Aussagen über Adventisten... und nein, ich bin keine und habe sicher an vielen Stellen ein anderes Verständnis... ändert nur nix...

The first duty of love is to listen...

Deshalb lese ich und ich prüfe auch... 
ok, bei kopierten und unreflektierten bullshit arbeite ich noch etwas am Mantel der überdeckenden Nächstenliebe...bin da noch nicht so gut...
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 19:31
Wenn ich richtig unterrichtet bin, dann entstand Lotus negative Einstellung den Juden gegenüber aufgrund der Tatsache, dass er wohl versuchte Juden zu missionieren und da sie nicht dieses als Messias erkannten und Annahmen musste dieses Projekt als gescheitert gelten Punkt dies war wohl der Grund warum er ihnen gegenüber so negativ eingestellt war. Das ist zu bedauern und muss man auch zur Kenntnis nehmen keine Frage. Das allerdings dies ausgerechnet für ein anderes verschiedene grundlage war um Verfolgung für diese Personengruppe zu rechtfertigen ist mehr als schändlich. Man kann nur hoffen,  dass man sich ein Beispiel nimmt und dies sich nicht wiederholt.

Luther war auch ein Kind seiner Zeit und hat an diesem Punkt einen Fehler gemacht.

Aber er war eben auch nur ein Mensch und fehlbar, dass er unfehlbar ist hat hier auch noch niemand behauptet.
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 19:37
Lustig ist ein gutes Stichwort Sherezade, ich finde es immer fast lustig, wenn Luther als Beispiel für den evangelischen Pfarrhaushalt herhalten muss.

Dies ist ja wohl erst im 19 Jahrhundert entstanden. Genau genommen war das ja kein typischer Pfarrhaushalt sondern eher ein Haushalt eines Professors, denn eine Gemeinde im üblichen Sinne hatte Luther ja nicht, er war ja in erster Linie Professor der Uni Wittenberg.
 
Sherezade 05.09.2025 19:38
Liebe janinaj,
 so ist es... Luther hatte in seinem realen Leben  wenig Kontakt zu Juden...da Du auch die Geschichte kennst, ist Dir bewusst, dass es eben auch Menschen gab, die dem jungen Luther folgten... damals waren es Pietisten...ok, heute hat man darüber auch eine etwas nuanciertere Sicht... ändert nur nix ... die haben Nächstenliebe gelebt...in ihrer Zeit, mit ihrem Horizont...
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 19:40
Der Auferstehungstag ist der Tag an dem Yeshua auferstanden war. Er ist der Erstling aus den Toten, und ging als Erstling zum himmlischen Vater. Der Tag der Erstlinge ist 1x im Jahr, am Tage nach dem Schabbat während der Woche der ungesäuerten Brote. 

Dagegen ist der Shabbat ein Ruhetag, der sich wöchentlich wiederholt. Auch die Wochentage wiederholen sich wöchentlich. Die Woche fängt an mit Tag eins. Tag sieben ist der Schabbat.
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 19:45
Ja, die meisten wissen auch nicht, dass man mit Luther sowohl die Kinder- als auch die Erwachsenentaufe begründen kann, je nach dem welchen Luther man heranzieht und zitiert...

Auch so ein Ding....

Habe damit kein Problem.... Taufe ist gut, wenn man gläubig ist, jedoch keine Voraussetzung erlöst zu sein, nicht heilsnotwendig.
Bin da mittlerweile immer sehr entspannt.

Wenn sich Leute taufen lassen ist es eine Freude und ein Zeugnis in dieser gottlosen sichtbaren Welt und für die unsichtbare sowieso.
 
Sherezade 05.09.2025 20:04
@janinaj,
Du sagst es ... er hatte da so seine Probleme🙂...
Da sind wir dann auch richtig... fragen, hinterfragen, neu lesen, anders verstehen der Schrift... immer wieder neu... neue Entdeckungen, neue Sichten...

Mit der Taufe hast Du ein besonderes Thema angesprochen... gibt von Luther aus dem Jahre 1528 eine kleine Schrift... geht darum, dass auch ungetaufte Kinder in den Himmel kommen...nix mit Limbus... zu der Zeit wohl ein Novum... er hat es biblisch begründet... mit Lukas... denke, man kann es auch auf Erwachsene übertragen...


Finde es super, dass nun Avocado schreibt... da sehen wir christliche Vielfalt...auch mit seiner Aussage sollte man sich befassen....gerade weil es in den Evangelien auch um Feste geht... nur wird da nix erklärt... der damalige Leser/Hörer wusst worum es geht und was die Ansage war...
 
(Nutzer gelöscht) 05.09.2025 20:30
meld mich nochmal kurz ;

Wollt den GANZEN vielen verschiedenen Evangelischen einen Vortrag 

von der Evangelischen Akademie Berlin posten:




Guckts mal an isch ganz nett 


Cherub 👰😇 


Scherzfrage :

Warum ist das Brautbett Christi  220x220 m ?

Damit die große fette alte katholische Braut Kirche reinpasst !
😂😂😂
😂
 
Sherezade 05.09.2025 21:49
Zumindest wenn man ein bisserl akademisch unterwegs ist, kennt man Pankritz...
Ich persönlich mag seine Auseinandersetzumg mit Calvin, Barth und der missverstandenen  Prädestination...
In dem Fall nix wirklich Neues unter der Sonne... Exodus oder Schöpfungstheologie...auch wenn ich ihn total schätze.... fehlt ein bisserl die Tiefe und Hinweise auf Quellen...geht vermutlich so auch nicht... ist auch das Problem vieler Videos... schriftlich ist er mir lieber🙂
 
Sherezade 05.09.2025 21:58
@janinaj,
mit dem Pfarrhaushalt sagst Du was... wenn man die Briefe von Luther an Katharina kennt und an seine Kinder und sein Briefe über den Verlust... dann weiß man, wie ungewöhnlich dieser Mensch war...gerade in seiner Zeit... man sieht so viele Facetten...da ist man dann beim AT... ok, war ja auch sein Ding...
Ich selber hab immer Probleme mit den dunklen Seiten... für mich als Heutige nur schwer nachvollziehbar...wie  er darauf kam... hab ich aber nicht nur bei Luther... geht mir zb auch so bei Anselm, Aquin oder Augstinus...
 
(Nutzer gelöscht) 06.09.2025 07:49
Ein Sachbeitrag zum Thema. Könnte man sich ja zum Wochenende einmal zu Gemüte führen:


 
Sherezade 06.09.2025 09:24
@VonOben,
 ich mag ihn ja... muss bei dem alten Vortrag dennoch etwas lachen... er gibt schlicht die Erkenntnisse wieder, die  in meinem ersten, teiweise veralteten und verstaubten Buch der Kirchengeschichte stehen.. Zimmer setzt nur ein paar eigene/neuere Akzente... 

Forschung ist noch ein bisserl weiter...sehr interressant:
Das andere Christentum: Zur transkonfessionellen Verflechtungsgeschichte von äthiopischer Orthodoxie und europäischem Protestantismus/Paulau
 
(Nutzer gelöscht) 06.09.2025 19:49
#wenn man die Briefe von Luther an Katharina kennt und an seine Kinder und sein Briefe über den Verlust... dann weiß man, wie ungewöhnlich dieser Mensch war...#

Ja, er hat sie auch mein "Herr Käthe" genannt, wohl auch aus Respekt für ihre praktische Arbeit und die Verantwortung für eine Art Wirtschaftsunternehmen ....

Ich glaube jetzt setze ich mich ganz schön in die Nesseln - aus kath. Sicht - aber egal, bin es ja nicht ...
Ich glaube Gott hatte Katharina in Kloster geschickt, aber eben auch wieder raus gerufen ... Wo sonst hätte sie so eine Bildung bekommen können, wirtschaften hat sie schon immer interessiert, Heilkunde gelernt bei der Sichenmeisterin im Kloster. 
Ich denke es waren Lehrjahre für den späteren "Dienst" in der Welt:
Die Klosterzeit war eine Vorbereitung um ihren Mann zu unterstützen. 

Das hat später dazu beigetragen, dass sie während der Pest Kranke gepflegt hat im Schwarzen Kloster, auch viele Kinder aus der Verwandtschaft die verwaist waren, wurden aufgenommen. Ganz zu schweigen von der Burse und den vielen Studenten ...Besuchern ... und, und und ...
Sie betrieb ja Landwirtschaft, Fischzucht und Ländereien wurden noch gekauft, Geld war immer knapp - da musste man wirtschaften können. Und Luther hat ja für seine Schriften kein Geld bekommen, wenn das stimmt. 

Und bei Luther war es ja so, dass er durch die Klosterzeit eben erst begreifen konnte, dass Möncherei keinen in den Himmel bringt und er hat mit der Ehe mit Katharina auch dazu beigetragen, dass eben Ehe nicht mehr als eine Art böses Übel gesehen wurde. Finde ich schon toll.

Unter dem Verlust, dem Tod einer Tochter haben beide sehr, sehr gelitten und sie waren sich darin gegenseitig eine Stütze. Ein Vorbild für uns heute. 

Manchmal wünschte ich, ich könnte bei den beiden am Tisch sitzen, so wie die Studenten damals ...
Na, dann hebe ich mir das halt auch für den Himmel auf ...
 
(Nutzer gelöscht) 06.09.2025 19:55
#Ich selber hab immer Probleme mit den dunklen Seiten... für mich als Heutige nur schwer nachvollziehbar...wie  er darauf kam... #
Seinem Judenhass, oder was? Ja die Missionierung war schief gelaufen und das die ungute Reaktion darauf. 
Oder was meinst du mit den dunklen Seiten?
Kein Mensch ist perfekt, sonst wären wir ja Gott. Geht ja irgendwie auch nicht zwinkerndes Smiley 
Also, spätestens an dem Punkt ist mir Gnade aus ev. Sicht wieder sehr wichtig. Gnade - wirkliche Gnade, keine Sündenstrafen und man kann Heilsgewissheit haben. 

Schon toll, findest du nicht?

Natürlich sündigt man deshalb nicht wild drauf los. Das wird einem ja hier im Forum auch ganz schnell unterstellt, eben weil es ein anderes Menschenbild ist. Ich glaube, dass der Mensch im Kern nichts Gutes in sich trägt, also deshalb auch letztlich nicht an der Erlösung mitwirken kann. 
Dunkle Seiten, ja, aber als erlöstes Geschöpf, wenn ich mich an Jesu Kreuz klammere, doch letztlich nicht bedrohlich. Man leidet darunter, klar, man muss aber nicht daran zerbrechen, weil ER größer ist. 
Kann einem mit einem nicht guten Selbstwert wieder auf die Beine helfen. Weiss wovon ich rede ...
LG
 
Miri21 06.09.2025 20:14
Hass zerstört und trennt von Gott und kann bewirken, dass man sein ewiges Heil verwirkt - auch wenn man Heilsgewissheit verkündet. 

Und wenn der Mensch nichts Gutes in sich trägt, so sollte er wenigstens bei Gott Hilfe suchen und sich von Gottes Geist leiten lassen. Es kommt auch nicht auf den Selbstwert an, sondern auf Demut und Sanftmut.
Jesus war demütig und sanftmütig von Herzen, so sollen auch wir sein, daran erkennt man einen Christen.
 
(Nutzer gelöscht) 06.09.2025 20:50
Ich bin auf Sherezades Aussagen eingegangen.
Meine Aussagen muss man nicht teilen Miri.
Falls du mich indirekt ansprichst, warum nicht offen?

Falls du mich gemeint hast, 
Dann gilt folgendes:
Solche halboffenen Anschuldigungen die gar nicht zutreffen, finde ich schlicht verlogen.

Ich muss dazu nicht Stellung nehmen und wenn man eine andere Sicht auf Dinge hat, dann bedeutet das nicht Hass. 
Jeder hat das Recht sich abzugrenzen.
Weiter brauche und möchte ich mich dir gegenüber nicht mehr äußern.
Und Ratschläge dieser Art verbitte ich mir.
Hab einen schönen Abend 
Der Blog hat ein anderes Thema
 
Sherezade 06.09.2025 21:30
@janinaj,
Luther war in vielen Dingen seiner Zeit voraus... und dann doch Kind seiner Zeit..deshalb ist es aus meiner Sicht tragisch... Verfolgung der Täufer und Juden... zumal er ja den jüdischen Jesus erkannt hatte...
Der Schriftwechsel mit Katharina zeigt den liebevollen Umgang auf Augenhöhe...unglaublich ist auch seine Ausseinandersetzung mit Tod und Sterben... auch das Treffen zwischen Luther, Melanchthon und Abba Mika'el...hat Luther wohl extrem beeindruckt.... 
Du hast recht.. Gnade und Heilsgewissheit... dies ist es...die Rechtfertigung...weiß, dass Worthaus und Zimmer immer wieder einen Herzkasper bei polarisierenden Themen auslöst...
Bei mir auch...da nicht neutral und oft nicht ganz wissenschaftlich.. zur soliden Wissenschaft gehört es auch, dass man andere Ansichten erwähnt...sodass der Hörer seine eigenen Schlüsse ziehen kann...dennoch...
Zimmer  und die Erklärung der Rechtfertigung, die Erklärung der Sakramente und die Auferweckung Jesu und die  Reihe über die Offenbarung sind echt top... lohnt sich wirklich...
Da hat man dann  den bibeltreuen Lutheraner 🙂
Genauso machen Frank Lüdke, Armin Baum und Guido Baltes einen guten Job... da ist man dann in der anderen Ecke🙂



@miri,
deine Abwertungen zeugen nicht von Wissen und schon gar nicht von Nächstenliebe und Barmherzigkeit...Luther nicht gelesen und fake gepostet...
Leider, stimmt deine Sicht auf Jesus nicht so ganz... ja, er war sanftmütig und demütig... genauso war er nicht weichgespült... er fand durchaus extrem harte und heftige Worte und war auch mal richtig wütend...in den Bibelübersetzungen beschönigt..
 
Miri21 07.09.2025 13:30
20:14 war von Luthers Hass und Antisemitismus die Rede. Selbst wenn Missionierung "schief" läuft, braucht man keinen Hass oder Antisemitismus zu entwickeln.
Missionierung funktioniert nur im Gebet und mit dem Heiligen Geist. Mit Gott vermag man sehr viel, aber ohne Gott nichts...

Jesu hat uns gewarnt vor dem breiten Weg ins Verderben, vor Reichtum und Selbstgefälligkeit, vor falschen Christussen und vor der Hölle.

Ich habe nichts und niemand abgewertet, sondern schreibe nur allgemein. Tischreden von Luther bzw. Bücher über Luther habe ich gelesen. Und im letzten Buch "Luther wie er liebte und lebte" habe ich "zuviel" gelesen/erfahren...

Jesus Christus ist unser Vorbild, er ist der einzige Weg zum Vater. Durch Jesus Christus mit ihn und in ihm ist dem allmächtigen Vater alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit. Amen.
 
Klavierspielerin2 07.09.2025 13:37
Luther dient mir nicht zum guten Vorbild, das darf man ja doch mal feststellen.
 
schaloemchen 07.09.2025 13:50
mir ist Luther lieber
als Priester , die Kinder vergewaltigen und danach versetzt werden
 
Klavierspielerin2 07.09.2025 14:07
Wenn ich nur die Wahl zwischen diesen beiden hätte, lebte ich eben ohne Vorbild. 🤷
 
(Nutzer gelöscht) 07.09.2025 14:16
Ich hab hier nicht viel an Wissen beizutragen. Denke nur, wir Protestanten sollten uns mit den dunklen Seiten Luthers auseinandersetzen und daraus lernen.
 
Miri21 07.09.2025 14:36
13:30 sorry "liebte" war falsch, sollte leibte" heissen, d.h.  "Luther wie er lebte, leibte und starb".
 
Sherezade 07.09.2025 15:57
Birkenblatt hat es richtig gesagt... kritische Auseinandersetzung mit Luther... dies passiert ja auch... gehört zu den Merkmalen reformatorischer Theologie...
Ich lasse bewusst die Unwahrheiten vom 5.9 /15.33 h, 18.23 h stehen...

Klar ist, dass man die Schrift "Vom ehelichen Leben" nicht gelesen hat. Schlicht aus dem Kontext ...würde bei dieser Peinlichkeit vor lauter Scham in den Erdboden versinken wollen...

Mit Messlatte unten erwartete ich nicht mal, dass man sich mit der aktuellen wissenschaftliche Befassung des Eheverständnis von damals und heute auskennt...

Selbst meine Frage nach der Quelle und ob man Hagen und  de Wette gelesen hat, wurde nicht beantwortet...auch scheint nicht bekannt zu sein, wie man historisch mit den Tischreden umgehen muss...

Der Hinweis um 13.30 h auf das Büchlein bestätigt es...
Als Referenz über den Tod Luther wird Martin von Cochem zitiert... er wurde  1634 geboren...Luther starb 1546...

Da lob ich mir Bruder Martin und Melanchthon...das reformatorischen Gedankengut über die Notwendigkeit von schulischer Bildung...

Also mir geht da die Antichristtheologie von Luther und Wyclif durch den Kopf und was sie uns in der Jetztzeit zu sagen hat...
Alle Christen und Kirchen  haben Anlass das Inerscheinungtreten des Antichristen bei sich selbst zu fürchten und um Bewahrung davor zu beten...
 
Sherezade 07.09.2025 18:12
Und noch etwas zu dem Lutherzitat, welches Cherub zitierte...
Ist Pi mal Daumen richtig. Nur die Schlüsse sind falsch. Luther war Professor für Altes Testament. Er lehnte das AT nicht ab. Für ihn war das AT wesentlicher Bestandteil... bei diesem Zitat geht es um die Gegenüberstellung von Gesetzlichkeit und Evangelium...
Luther hat bekannterweise wenig Plan vom Judentum...wir sind 500 Jahre weiter... New Perspective on Paul...jedenfalls in der reformatorischen Theologie...
Zitate sollte man nur setzen, wenn man auch etwas damit verbinden kann... sonst wirkt es dümmlich..


Oder um es allgemein für einige Beiträge zu sagen... so mit good old Karl Barth:
"Sünde ist auch Dummheit und Dummheit ist auch Sünde."
 
(Nutzer gelöscht) 07.09.2025 19:48
Mir ist der Bibelübersetzer Luther lieber als falsche Brüder im babylonischen Gewand der Sünde.
 
Klavierspielerin2 07.09.2025 22:29
Luthergedenkstätten..

Luthers historische Kutte wird restauriert.

Die mutmaßliche Mönchskutte Martin Luthers gehört zu den Höhepunkten der Ausstellung im Wittenberger Lutherhaus. Während das Gebäude saniert wird, erhält auch das Gewand eine Auffrischung.


Bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung in den Wittenberger LutherMuseen im Frühjahr 2027 soll auch die bekannte Kutte des Reformators Martin Luther (1483-1546) restauriert werden. Das Kleidungsstück aus dem 16. Jahrhundert weist mehrere Beschädigungen auf und soll für die Nachwelt erhalten werden, sagte der Vorstand der Stiftung, Thomas Müller, in Wittenberg.

Die Restaurierung werde rund 12.000 Euro kosten und soll vermutlich Ende kommenden Jahres erfolgen. Finanziert werden die Arbeiten den Angaben zufolge über den Freundeskreis der LutherMuseen sowie den Rotary Club Wittenberg.


Die "Lutherkutte" sei von ganz zentraler Bedeutung, sagte die Vorsitzende des 2022 gegründeten Freundeskreises, Sigrid Bias-Engels: "Die Besucher werden hier still und andächtig." Das Gewand sei eng mit Luthers Namen verbunden und Teil seiner Wirkungsgeschichte.


Es gehe nicht darum, dass die Kutte nach der Restaurierung wie neu aussehe, betonte Bias-Engels. Stattdessen solle sie ihr Aussehen behalten, allerdings müssten einige Schäden beseitigt werden, damit das Gewand auch von künftigen Generationen besichtigt werden könne.

Eine neue Figurine soll demnach das Gewicht des Gewandes besser aufnehmen und gleichmäßiger verteilen. Auch Stiftungsvorstand Müller machte deutlich, dass die Kutte nicht "überrestauriert" werden soll.

Der Präsident des Rotary Clubs Wittenberg, Rando Gießmann, sagte, in dem Ausstellungsstück verbinde sich vieles, etwa Regionalgeschichte, Authentisches und Kultur. Ebenso würden Kinder und Jugendliche von der Kutte angesprochen.
Auch nach dem Beginn der Reformation trug der frühere Augustinermönch Martin Luther den Angaben zufolge weiterhin eine Mönchskutte. Sie besteht aus Wolle und ist in der Tradition des Bettelordens der Augustiner bewusst schlicht gehalten.

Er legte das Gewand endgültig ab
Das schwarze Obergewand mit der charakteristischen "cuculla", einer Kragenkapuze, trug Luther der Überlieferung zufolge bis 1524. Dann legte er das Gewand endgültig ab, um den Bruch mit dem katholischen Mönchtum deutlich zu machen. Bereits in seiner Schrift "De votis monasticis" (deutsch: "Über die Mönchsgelübde"zwinkerndes Smiley hatte er 1521 die Gelübde der Ordensleute für wirkungslos erklärt und sie aufgefordert, ihre Klöster zu verlassen. Im Juni 1525 heiratete Luther schließlich die frühere Nonne Katharina von Bora (1499-1552).


Luthers Ehefrau und ihr Ring
Schau zeigt Ehering der Katharina von Bora
https://www.evangelisch.de/inhalte/244783/25-06-2025/luthergedenkstaetten-luthers-historische-kutte-wird-restauriert
 
Klavierspielerin2 07.09.2025 22:32
Ohne Smiley.
 
Klavierspielerin2 07.09.2025 22:37
Laut Stiftung Luthergedenkstätten wird das Mönchsgewand seit Jahrhunderten Luther zugeschrieben. Ob es sich wirklich um eine Kutte des Reformators handle, könne aber nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Bekannt sei, dass Kurfürst Friedrich der Weise (1463-1525) Luther in den Jahren 1521/22 ein Gewand geschenkt habe.

Seit 1983 befindet sich die Mönchskutte in der Sammlung der Luthergedenkstätten in Wittenberg. Dort ist sie dauerhaft ausgestellt, aktuell in der Sonderausstellung "Buchstäblich Luther" im Augusteum. Das Lutherhaus wird momentan energetisch saniert und soll im Frühjahr 2027 wiedereröffnet werden. Bis dahin soll die Kutte restauriert sein, hieß es. Die Arbeiten sollen laut Müller öffentlich ausgeschrieben werden. Die Restaurierung könne nicht vor Ort erfolgen.
 
Sherezade 08.09.2025 09:03
Bei normalen Infos sollte ein Link ausreichen. Der Blog dient Ansichten und Meinugen...
Wenn man sich zu "De votis monasticis Martini Lutheri iudicium" äußern möchte...ok...
Jedoch nur, wenn man die Schrift  Luthers gelesen hat, sich  mit dem Kirchenrecht zur Zeit der Reformation auskennt und zugleich den Blick auf den damaligen Zustand des Papsttums und den Lebenswandel der damaligen Päpste geworfen  hat..
Im Artikel geht es schlicht um die Erhaltung musealer Gegenstände. Falls unterschwellig ein Schwenker zur Heiligenverehrung und zu Reliquien gezogen werden soll... dies existiert nicht in den reformatorischen Kirchen.
Die entsprechenden Stellen in der Schrift a la Schweißtuch des Paulus oder Schatten des Petrus werden nicht ignoriert. Sie zeigen antike magische Gedankenwelten von Menschen auf. Heilungen/ Wunder werden im Sinne einer Kondeszendenz Gottes gesehen.
Auch zur Heiligenverehrung ( letztlich bei Tod und Auferstehung) gibt es Texte. Sei es Luther selbst oder aktuelle evangelische Sichten... wenn man dazu Schreiben möchte... auch ok..setze jedoch adäquates Sachwissen voraus d.h. nur Darstellung römisch-katholischer Sicht reicht nicht.
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 09:58
Luther hat Heiligenverehrung abgelehnt nachzulesen in in "von den guten Werken"1520. 

Ich kann mir nicht vorstellen dass er selbst so begeistert gewesen wäre, wenn man seine Kuttre restauriert. Aber das ist meine persönliche Meinung. 

Unstrittig ist sicher, dass er Heiligenverehrung nie wollte undauch nie so in den Mittelpunkt gerückt werden wollte. 
Ich könnte jetzt eine eine Aussage die er über sich selber getätigt hat, da diese aber für heute geboren doch arg unanständig klingt lasse ich es lieber. 
Wie schon bereits festgestellt, er war Mensch fehlbar, ein Kind seiner Zeit und doch bin ich sehr froh und dankbar, dass er wieder Evangelium in eine damals doch geistlich sehr dunkle Zeit gebracht hat. 

Übrigens sieht in die katholische Kirche heute wohl einerseits nicht mehr als Ketzer an, andererseits wurden die Beschlüsse von Trient nicht aufgehoben nach meinem Kenntnisstand und die Flüche wohl auch nicht zurückgenommen Das war schon schlimm damals.
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 10:14
So hat doch jeder was zu bewundern , die einen eine Kutte von einem reformatorischen Nonnenverführer 
die anderen zb.eine heilige Holz- Reliquie vom Kreuz Christi.

Kann man doch so au den Punkt bringen oder ..?

Ich bin fürs Holz ..
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 10:16
Cherub☝️


Und noch was :

Wie "dumm" ist erst diese  Aussage( Zitat)  von K.Barth denn :

" Der Sabbat 👑 ist die Krone der Schöpfung "
 
Sherezade 08.09.2025 10:59
@janinaj,
kann ich mir auch vorstellen...  das Reden von Lutheranern/ einer lutherischen Kirche (aufoktroyiert und nun gängig ) hätte ihn mehr als erbost...ihm ging es um Christuszentriertheit...

@Cherub,
danke, für den nichtssagenden Kommentar.
"Boredom is rage spread thin."
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 11:20
Das ist eine rein jüdische Sichtweise und Interpretation , Sabbat wäre Krone der Schöpfung( Barth) , die hat mir dem Christentum nichts zu tun . 
Als Ebenbild Gottes ist der Mensch die zentrale Figur für Gott und sein Beziehung zur Schöpfung ,dem Menschen übergibt er seine göttliche Verantwortung und nur durch den Menschen kann Gott das Heil und die Heiligung der Welt wieder erschaffen. Der Mittelpunkt der Schöpfung ist kein Sabbat sondern das Ebenbild Gottes und der zu ihm beziehungsfähige Mensch

Darum ist für das Christentum kein irdischer Tag von Bedeutung sonder der 1 Tag der Neuen Schöpfung ,der keiner Neumonde und Berechnungen mehr bedarf, weil dieser 8 Tag der Verweis auf die Ewigkeit ist ,der alle Elementarmächte und die Zeit übersteigt , dementsprechend sinngemäß übersteigt der Sonntag den irdischenn Sabbat der Berechnungen.
 
Sherezade 08.09.2025 12:01
Cherub,
 du hast Barth nicht gelesen und/oder seine Aussagen über den Sabbat nicht verstanden... von keinerlei Sachkenntnis getrübt..lass es also...
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 12:48
Predigt von Martin Luther 1525 

......
Daß aber Mose die Heiden nicht binde, kann man aus dem Text im 2. Buch Mose
beweisen, wo Gott selber spricht: "Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus
Ägyptenland, aus dem Diensthaus, geführt habe." (2. Mose 20, 2). Aus diesem Text
ersehen wir klar, daß selbst die 10. Gebote uns nicht angehen, denn er hat ja nicht uns
aus Ägypten geführt, sondern allein die Juden. Die Rottengeister wollen uns Mose mit
allen Geboten auf den Hals legen. Das wollen wir sein lassen. Mose wollen wir für einen
Lehrer halten, aber für unseren Gesetzgeber wollen wir ihn nicht halten, es sei denn,
daß er mit dem Neuen Testament und dem natürlichen Gesetz übereinstimme. Darum
ist es klar genug, daß Mose, der Juden Gesetzgeber ist und nicht der Heiden. Denn in
diesem Text hat Mose den Juden ein besonderes Zeichen gegeben, bei welchem sie
Gott ergreifen sollen: wenn sie ihn als den Gott anrufen, der sie aus Ägyptenland
geführt hat. Die Christen haben ein anderes Zeichen, bei welchem Sie Gott fassen als
den, der ihnen seinen Sohn "zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und Heiligung und zur
Erlösung gemacht" hat (1. Korinther 1, 30).
Weiter kann man es mit dem 3. Gebot bewahrheiten, daß Mose weder die Heiden noch
die Christen angeht. Denn Paulus und das Neue Testament heben den Sabbat auf, so
daß man mit Händen greifen kann, daß der Sabbat den Juden allein gegeben ist, denen
dies ein strenges Gebot war. Auch die Propheten haben darauf verwiesen, daß der
Juden Sabbat aufgehoben werden sollte. Jesaja spricht: "Wenn der Heiland kommen
wird, so wird eine solche Zeit sein: ein Sabbat am andern, ein Neumond am andern"
usw. (Jesaja 66, 23). Als wollte er sagen: es wird alle Tage Sabbat sein, es wird ein
solches Volk sein, daß keinen Unterschied zwischen den Tagen haben wird. Denn im
Neuen Testament ist der Sabbat nach der groben, äußerlichen Weise hinfällig, denn es
ist alle Tage heiliger Tag usw.
Wenn dir nun einer Mose mit seinen Geboten vorhält und dich drängen will, diese zu
halten, so sprich: Geh hin zu den Juden mit deinem Mose. Ich bin kein Jude, lass mich
unbehelligt mit Mose. Wenn ich Mose in einem Stück annehme (spricht Paulus Galater
5, 3), so bin ich schuldig, das ganze Gesetz zu halten. Denn kein Pünktlein geht uns an
bei Mose.....



(😁 10 Gebote gehn " uns" nichts an , - Luther  )
 
Sherezade 08.09.2025 13:58
Cherub,
du verstehst reformatorische Theologie nicht...also sehr einfach:
Um mit Luther zu beginnen..."lautere Theologie kommt ohne Wissenschaft nicht aus..." wenn er Dinge falsch eingeschätzt hat, ist es genau der Job lauterer Theologie Sichtweisen zu ändern! Und es hat sich in 5oo Jahren viel getan... 
Und schon wieder dein eigener Unsinn. Luther lehnte die 10 Gebote nicht ab! Auslegung findet man im großen Katechismus. Denn Sabbat ordnete er  " mit groben Verstand" dem Exodusgeschehen/ Gesetzlichkeit/ Werksgerechtigkeit (also nicht für Nachfolger) zu... deshalb nur Feiertagsheiligung... Sonntag so wegen der Gewohnheit und Ordnungsdrang...
In den reformatorischen Kirchen gibt es nun mal keine  Sonntagspflicht ! Wenn man Ruhetag  am Sabbat begeht, ist dies keine Sünde! Wenn ev. Christen dies für richtig halten... den Sabbat im Sinne der Schöpfungstheologie sehen und dabei die Bedeutung der Auferweckung nicht ignorieren, ist alles ok... die ersten Christen taten es genau so...
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 14:17
Danke Sherezade, habe keine Geduld mehr und bewundere deine Langmut... Muss mein Bein hochlegen und kann nur über Handy dabei sein ..
Da ist mir schreiben zu mühsam und mit der Dikttierfunktion schleichen sich so peinliche Fehler ein. Entschuldigung auch noch für die Fehler.
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 14:20
Da sich Lutheraner nach Luther benennen , darf man wohl Luther noch  zitieren 😁

Ausserdem sollte deine Kritik ,wenn sie denn inhaltlich ernst gemeint ist ,sich doch mehr  gegen die Sekten richten die den Sabbat als obligatorisch und heilsentscheidend aufstellen ,also solche wie Palmeros , Adventisten oder Sabbbatianer , die explizit den jüdischen Samstag einhalten und keinen anderen Tag alzeptieren.

Hier haben wir nämlich die klassische falsche Haltung von der Luther spricht , daß judaisierende Gesetzesverordnungen und Sabbat als alleinige Tage einzuhalten wären , was gegen die christliche Theologie spricht.

Der Sonntagsgedanke geht ja im Kern mit der Auslegung Luthers konform , denn hinterm Sonntag steckt ja die Aussage ,daß ,alle Tage zur Ruhe und Anbetung dienen, der Sonntag ist für alle heiligen Tag das Synonym mir dem katholische und evangelische Christen die Freiheit vor dem Gesetz und dem Alten Bund feiern.

Noch einmal , deine Gesinnung Sherezade müsste sich,wenn sie denn lauter und ernst ist ,gegen sabbatisierende Sekten richten.

Che..
 
Sherezade 08.09.2025 16:19
Cherub,
du  hast es immer noch nicht verstanden. Lutheraner ist eigentlich eine abwertende Bezeichnung der Reformationsgegner gewesen... wurde dann später gegen den eigentlichen Willen von Luther  übernommen. Er war für Christen...war ja auch mal eine  Fremdbezeichnung...
Und du hast noch viel mehr nicht gecheckt...speziell auch in der lutherischen Theologie gibt es eine Besinnung auf die Bedeutung des Sabbats... auch die Bedeutung der biblischen Feste... nur so versteht man Jesus und das NT...dies mit Gelassenheit und Tiefenentspannung...also ohne Gesetzlichkeit...zeigt halt, dass Du von evangelischer und universitärer Theologie keinen Plan hast... selbst der normale Durchschnittspastor/in hat damit kein Problem...
Vor allem hast die  Satz  von  Luther, dass lautere Theologie nicht ohne Wissenschaft auskommt nicht gecheckt...

Bundestheologie auch nicht gecheckt... weder vom AT, noch vom NT... da hast du dann ungefähr 100 Jahre Dornröschenschlaf gehabt... bei Gesetzlichkeit und Paulus waren es dann mehr als 40 Jahre...

Nochmals : in der reformatorischen Theologie gibt es keine Heiligung des Sonntags! Nicht vor 500 Jahren und auch nicht in der Jetztzeit !

Des Weiteren geht es in diesem Blog  nicht um die Unterschiede zu adventischer Theologie....
Und egal wie unterschiedlich wir aus den reformatorischen Kirchen sind... keine Kirche der Reformation akzeptiert:
- das Primat des Papstes
- das Jurisdiktionsprimat des Papstes
- das Dogma der Unfehlbarkeit
- Verehrung von Heiligen
- das Dogma der unbefleckten Empfängnis
- das römisch- katholische Verständnis der Sakramente
 
Sherezade 08.09.2025 16:26
Die Sonntagspflicht ist römisch-katholisch und nicht evangelisch!
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 16:55
Amen. So ist es 

Vielleicht kann sie es sich besser merken mit dem Argument:

Warum manche nicht katholisch sind. ...lachendes Smiley

Das Ganze erinnert mich an einen Blog wo ich ihr erklären wollte, warum die Witwenrente eine Leistung der Dt. Rentenversicherung nur bei Bedürftigkeit und nur gebunden an diesen Familiestand gezahlt wird ... War genauso hoffnungslos .... Als dann noch die Frage kam und ich die Berechnung der großen bzw. kleinen Witwenrente erklären sollte, habe ich gestreift.
War und ist eh nicht ihr Thema. Im Grunde wollen die meisten hier nichts lernen sondern nur wie eine Kuh wiederkäuen:

Katholisch ist immer am besten, auf allen anderen hackt man herum, man wechselt mal gelegentlich das Ziel, mal halt die Lutheraner, dann wieder die Calvinisten,  die Pietisten oder dann die Adventisten 
Zwischendrin wird noch betont, dass man mehr Sakramente hat als der Rest der Welt und Luther ist und war der böse Reformator, nein Soalter der die böse böse Religionsfreiheit gebracht hat 

Und dabei wird ganz vergessen, dass es vor Luther ja noch Wiclife und Hus gab ... Da ist man so im Kampf gegen Luther verblendet, dass man die Vorreformatoren gar nicht zur Kenntnis nimmt ... Dabei hat vieles was Luther bemängelt hat schon Hus ca. 100 Jahre vorher erkannt   .

Wenn es nicht irgendwie so traurig wäre könnte man lachen oder davon ausgehen, dass nie die Bildung Einzug gehalten hat oder nicht schlimmer  ... Immer noch die Dunkelheit des Mittelalters herrscht 
Traurig. Musste ich jetzt dich los werden
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 17:05
Lohnt es sich die sog. Tischreden Luthers zu lesen?
Eigentlich waren das ja wohl Mitschriften der Studenten bei Tisch, die dann ziemlich schnell und auch nicht von Luther freigegeben waren. Ist wohl schwierig zu entscheiden, was wirklich von ihm war.
Ich Stelle mir das so vor wie heute schon geschehen im Bundestag und dann die Nachrichten per WhatsApp....
Die Drucker damals haben sich ja wohl eine goldene Nase verdient.

Ich denke halt, dass extrem schwer der Nachweis geführt werden kann, was Luther nun wirklich gesagt hat  
Deshalb bin ich hier eher vorsichtig... Nicht dass man an der Nase herumgeführt wird, wie die vielen Touristen auf der Wartburg mit den Tintenfleck, den man immer wieder nachmalen muss
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 17:30
Meine Aussage sind auf einer Linie zum Film, 
von Prof .Pangritz 2019 und darum recht aktuell😄😄

Siehe 👉 05.09.2025 20:30 

Ab Minute 27 

Luther / Schrift : Wider die Sabbater 1539 

Luther sagt ,daß der Sabbat selbst für die Juden abgeschafft ist , seitdem Kommen Christi dem Messias.Der Sabbat gilt nicht mehr für die Christen aber sogar AUCH nicht mehr für die Juden...! 😄


Che..
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 17:42
Großer Katechismus 1529 Luther : 

"..Darum geht uns das Gebot ( Sabbat) nach groben Verstand nichts an ,da es ein ganz äusserliches Ding wie auch andere Satzungen des AT ...welche durch Christum alle freigelassen sind..., ..es ist immerdar Feiertag...
 
Palmeros 08.09.2025 17:50
Was für Menschen jeder Generation gilt ,  bestimmt noch immer Gott selbst . 

Und nur daran haben wir  uns zu orientieren !!
 
Sherezade 08.09.2025 18:56
Cherub,
 du willst nur infantil aufmischen... nutzlos... wer meine nur Texte überflogen hat, hat  Aussagen und Inhalt verstanden...


@janinaj,
 habe gleich einen Termin und danach schreibe ich hier..speziell zu den Tischreden gibt es ein paar neuere Dinge... Hus und Wyclif lasse ich natürlich  nicht weg...
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 19:41
Christen müssen unterscheiden welche Orientierung richtig ist , selbst euer Luther sagte das :
So sagt er in seiner „Vorrede auf das Neue Testament“
von 1522: „Wie das Alte Testament ein Buch ist, in dem Gottes
Gesetz und Gebot […] geschrieben sind, so ist das Neue Testa-
ment ein Buch, in dem das Evangelium und Gottes Verheißung
[…] geschrieben sind“.29 Und in der „Vorrede auf das Alte Testa-
ment“ von 1523 schreibt er: „So wisse nun, dass dieses Buch ein
Gesetzbuch ist, das da lehrt, was man tun und lassen soll […],
gleichwie das Neue Testament ein Evangelium oder Gnadenbuch ist "
...
.....

Luther ignoriert also das am Alten Testament, was er für spezi-
fisch jüdisch hält, wertet das in ihm Gebotene negativ als „Gesetz"  ab, das die Juden zur Werkgerechtigkeit verführe, und
nimmt positiv auf, was er als Verheißung in ihm erkennt, die
auf Christus hinweise, ja ihn schon enthalte. Auf diesen dritten
Punkt ist nun einzugehen und dabei herauszustellen, dass Lu-
ther ihn verabsolutiert und sich von daher entschieden gegen
jedes Hören auf jüdische Auslegung wehrt. „Beherrschend ist
in allen das Judentum betreffenden Schriften des Reformators
nachzuweisen, ja in Gestalt seiner Schriftauslegung regelrecht zu
beweisen, dass Jesus Christus der in der Schrift Alten Testaments
angekündigte Messias ist.“45 Luther dekretiert: „Wir Christen ha-
ben den Sinn und das Verstehen der Bibel, weil wir das Neue
Testament, d.h. Jesus Christus, haben, der im Alten Testament
verheißen und danach gekommen ist und mit sich das Licht und
das Verstehen der Schrift gebracht hat.“46 Da nun die Juden Jesus
nicht als Messias akzeptieren, formuliert er an anderer Stelle kurz
und bündig: „Die Juden verstehen die Bibel nicht, weil sie de-
ren Gegenstand (res) nicht verstehen.“47 Und dieser Gegenstand,
diese „Sache“ ist nach Luther Jesus Christus.
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 20:04
Danke Sherezade, vielleicht hast du ja eine Buchempfehlung zu den Tischreden ... ich erinnere mich an die Aussage eines Pfarrersohns zu diesem Thema: Davon haben wir im Bücherschrank die ganze Wand voll ... 
Eingedenk dieser Aussage wären einige sicher interessant ... Aber Bücherschrank mit ganzer Wand an Größe brauche ich dann doch eher nicht.

Was ich ja - für mich ganz neu entdeckt habe ist die Luther 1545 unrev. in heutigem Deutsch, darin lese ich sehr, sehr gerne ...
Gerade die bekannten Texte eröffnen einem nochmals eine ganz neue Sicht ...

Und es eilt nicht ... ich muss zur Zeit nur sehr oft mein Bein hochlegen, damit es nicht schlimmer wird und mit Handy rutscht mir das eine oder andere Wort unpassend durch. Sorry.
 
Sherezade 08.09.2025 21:06
Cherub,
bin nun sehr deutlich...
hör auf... du schnallst es nicht... auch wenn wir Luther schätzen und  mit den schrecklichen Schriften von Luther klar kommen müssen...die Besonderheiten sind eben, dass man in der reformatorischen Theologie  bullshit ad acta legt... also Luther gegen Luther.. so einfach ist es...unsere Tradition ist, dass wir nicht auf tradierten bullshit beharren...
Keine starren und unveränderlichen Dogmen... genau dies zeichnet reformatorische Theologie aus... wir orientieren uns an der Schrift... wenn es neue Einsichten gibt...Umkehr und Buße... genau dies zeichnet unser Glaubensverständnis auch... genau dies ist auch Luther... und dann hat man halt Luther gegen Luther...
Und nochmals Luther war Alttestamentler  … er hat das AT nicht ad acta gelegt... erzähl keinen Mist...Luther hatte nur teilweise eine falsche Sicht...
Dein Antijudaismus ist unerträglich und nicht sachgerecht!
Ist jedoch niedlich, dass Du Luthers  Schriften zitierst... nur leider dumbohaft und ohne Sachwissen...

Auch wenn es OT oder doch Topic ist... du bist höchts bedauerlich nur mit Antijudaismus und Sabbat unterwegs... meine landeskirchliche Gemeindepastorin liebt den Schabbes...so wie Jesus es tat.... sie will es auch in Bibelstunden thematieren... natürlich mit evangelischer Entspanntheit  und frei von der Gesetzlichkeit der römisch- katholischen Sonntagspflicht 😅



@janinaj,
mit den Tischreden hast Du echt ein Thema angesprochen... mittlerweile wieder sehr im Fokus der Forschung... die Tischreden wurden ja von den Zuhörern verfasst... aktuell forscht  man intensiver... man vergleicht  die Tischreden und Luthers eigene Schriften... man versucht also rauszufinden, was  wirklich Luther war  oder wie es der Zuhörer verstanden hat...also Zufügungen...

Mit Hus und Wyclif hast Du ein Fass aufgemacht... schreib zu diesen Themen eher wenig... mir ist das Blut der Kirchengeschichte bewusst... auch das unschuldig vergossene Blut als Folge der Reformation... gerade wenn ich an den jungen  und den alten Luther denke... nee,  zu keiner Zeit echt tolerant... jedoch schrieb der junge Luther, dass man Ketzer mit der Schrift und nicht mit dem Feuer überwinden solle... also Luther gegen Luther...genau in seinem Sinn... Luther war sprachaffin... er sah jedoch seine eigene Grenzen... dazu ist auch der Hintergrund der damaligen theologischen Ausbildung interessant...also auch verschiedene Übersetzungen anschauen... egal, welches Verständnis Du dadurch bekommst oder hast... 

Hus wurde angelogen (sicheres Geleit ) und verbrannt... Wyclif wurde nach 30 Jahren exhumiert, die Überreste verbrannt und die Asche im Fluss verstreut...Vordenker der Reformation... die ist wie die Bibel nicht vom Himmel gefallen...
Man kann  gerne noch so lustige Sachen wie die Kadaversynode abarbeiten... auch den heidnischen Unsinn vom Heiligen Augustinus... und noch viel mehr...


Zu Deiner Buchfrage... es gibt ein neueres Werk... hab es noch nicht gelesen... werde aber  Ende des Monats einen Freund besuchen... der ist Prof und weiß sicher mehr darüber...
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 21:29
Ich nehme an,  daß der Kleine Katechismus von Luther immer noch gütlig ist :

Kleiner Katechismus
Lehrstück über den Glauben: Martin Luthers „Kleiner Katechismus“ aus dem Jahr 1529 beschreibt die Hauptstücke des Glaubens. Der Kleine Katechismus ist in der EKiR in Gebrauch

DAS ERSTE HAUPTSTÜCK

Die zehn Gebote,
wie sie ein Hausvater den Seinen einfältig vorhalten soll

Das erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht.

Was ist das?

Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen.

Das zweite Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnützlich führen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

Was ist das?

Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir bei seinem Namen nicht fluchen, schwören, zaubern, lügen oder trügen, sondern denselben in allen Nöten anrufen, beten, loben und danken.

Das dritte Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.

Was ist das?

Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern dasselbe heilig halten, gerne hören und lernen.


👉"Feiertag ist immerdar " OTon Luther

Kein Spur von irgendeinem Sabbat 😆


4- 10 lasse ich mal weg
 
Sherezade 08.09.2025 22:19
Cherub,
so frei nach Lichtenberg...
Bei deinen Beiträgen ist es sinnvoller einem Schaf, das Apportieren zu lehren...
Mein Haustiere waren voll gut im Apportieren...sowohl Hunde als auch die Katzen... nur konnten sie die Zeitung nicht lesen, verstehen oder gar reflektieren...

Speziell beim Feiertag siehst du eben keine Sonntagsheiligung...
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 22:38
Hunde ,Katzen oder Schafe 
blickens besser als Sherezade 

Feiertag ist doch immerdar 
nur der Dumme hält den Sabbat da 

Für Hunde ,Katzen oder Schafe 
Ist das ganz klar 
Fressen und feiern sie doch immerdar !
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 23:01
Biber halten den Sabbath... und bestimmt auch viele andere Tiere
 
(Nutzer gelöscht) 08.09.2025 23:04
Saturday RESTING Beavers - Full Documentary 
 
Sherezade 08.09.2025 23:32
Bewundere den Aktivismus von Cherub... bin da jedoch sowas von simpel und bei Stanislaw Jerzy Lec...

" Höret auf, geistige Dürre fruchtbar zu machen"
 
Sherezade 08.09.2025 23:55
und noch was @cherub
 
Es gibt keine Heiligung des Sonntags in den reformatorischen Kirchen..dazu sollte man wissen, dass Luther und Melanchthon  anno 1534 ein Treffen mit einem äthopischen Christen hatten... also halten des Sabbats +  den Tag der Auferweckung...die deutschen Reformatoren waren geflasht... könnte ein paar Dinge verständlicher machen.. auch die Konflikte... aber... so what... du willst nur aufmischen.. ohne Befassung mit Hintergründen... ohne den Gedanken, dass dann auch mal Umkehr, innere Einkehr aka Buße angesagt sein könnte...da ist man doch wieder bei Bruder Martin... man solle täglich den alten Adam ersäufen...ist dir fern...
 
Sherezade 09.09.2025 00:06
Noch ein nicer Lesetipp für cherub... Gottfried Arnold.. ok, viele Dinge können den heutigen Erkenntnissen nicht standhalten... dennoch... das Drama begann aus seiner Sicht mit den Tod der ersten Apostel...der Vefall.... hat er nicht unrecht... gerade, wenn man die Schrift betrachtet..dies ohne konfessionelle Brille und mit aktuellem Wissen um History...
 
(Nutzer gelöscht) 09.09.2025 04:19
Ja, um bei Luther zu bleiben: 
Das Biest kann schwimmen
 
Miri21 09.09.2025 14:22
Bruder Martin... man solle täglich den alten Adam ersäufen...

????????????

Von der Wartburg schrieb Luther: “Ich bin ein feister Mönch geworden... ich
brenne von der Flamme meines ungezähmten Fleisches... ich glühe vor Wollust...” (De Wette II, 22, 13. Juli 1521.) Pastor May ist der Meinung, Luther sei krank gewesen. Richtig, allein der hl. Paulus litt an der gleichen Krankheit [2 Kor 12,7], bewahrte aber gleichwohl seine Keuschheit, weil er jene Mittel fleißig gebrauchte, welche das Christentum bietet. Luther verwarf diese und fiel immer tiefer in Unsittlichkeit. “Beten kann ich nicht, muß fluchen,” sprach der Reformator, “fasten ist aber lästerlich vor Gott, kein Saufen noch Fressen, keine Völlerei und Trunkenheit wäre so böse als Fasten, wäre besser gewesen, Tag und Nacht vollgesoffen.” (Kirchenpostille, Walch XI. 730.) Angehmes Evangelium für Säufer und Schlemmer!

“Wir essen uns zu tot, wir trinken uns zu tot, wir schlafen uns zu tot, wir farzen und scheußen uns zu tot.” (Tischreden fol. 45b, 54 a.)
Demnach nahm das Essen und Trinken einen bedeutenden Platz ein. Aus Eisenach schrieb er am 2. Juli 1540 seiner “Käthi”:

“Ich fresse wie ein Böhme und saufe wie ein Deutscher, das sei Gott gedankt” und von Eisleben am 6. Febr. 1546: “Wir haben zu fressen und saufen genug.” Luther hatte eine stets reichlich ausgestattete Küche in Wittenberg und Überfluß an süßen und ausländischen Weinen. Jeden Mittag und Abend pflegte er einen Sexter süßen, ausländischen Weines auszutrinken! Diesem Brauch huldigte er wacker noch am Vorabend seines Todes, dem 17. Febr. 1546.
 
(Nutzer gelöscht) 09.09.2025 14:32
Jeder der einiger Maßen bescheid weiss, weiss was den alten Adam ersäufen bedeutet. Der Sünde entgegentreten. 
Und jeder hat blinde Flecken im Leben ... gar keine Frage. 

Und dass das Leben genießen keine Sünde ist, ist ja wohl bekannt. Und wer sich mit Calvin und Luther beschäftigt hat, der weiss, dass sie nicht nur im der Lehre Unterschiede hatten. 

Wenn man schon seinen Lebensstil als so negativ sieht: Da war er nicht allein, Fürstbischöfe hatten den Titel ja auch nicht umsonst. ... Die lebten auch nicht asketisch in der Zelle, nur Luther wird es halt angekreidet. Das ist halt so. Und wird man auch nicht ändern können. Zumindest hier im Forum nicht, in meiner reellen Welt sieht es Gott sei es wirklich gedankt, besser aus. 

Jedenfalls interessiert er mich in erster Linie als Theologe und nicht sein Lebensstil. 

Wer mich näher kennt, der würde mir vielleicht auch meine kritische Haltung und die qm-Zahl meiner Wohnung vorwerfen ... Denn mit weniger könnte man fast immer leben.
Also was soll das?
 
(Nutzer gelöscht) 09.09.2025 14:34
Was mich aus kath. Sicht bzw. grundsätzlich mal interessieren würde:

Warum ist eigentlich immer von Katharina von Bora die Rede? Eigentlich hatte sie ja mit der Heirat ihren eigenen Nachnamen und Titel abgelegt, weiss das jemand, am besten mit Quelle? 

Vermutungen möchte ich nicht als Antwort, die die führen nicht weiter. 

Danke für den der es weiss.
 
(Nutzer gelöscht) 09.09.2025 14:35
sherezade: 
Ich komme gerne auf die Buchempfehlung zurück bzw. kannst mir das ja dann mitteilen.
 
(Nutzer gelöscht) 09.09.2025 14:37
Gestern bin ich noch auf 

www.projekt-gutenberg.org

gestoßen und habe darin einzelne Tischreden gelesen, die sind dort gut nach Thema sortiert und ich musste nicht mit Buch im Bett liegen. 

Jedenfalls war es für mich ein schöner Abend.
 
(Nutzer gelöscht) 09.09.2025 17:29
G.Arnold -ein radikaler Pietist ?? Ich bin dich nicht bescheuert so ne Scheiße zu lesen...


Außerdem reichen deine paar grauen Zellen nicht mal soweit ,zu erkennen was Luther mit 
" Feiertag immerdar " meinte..
Wenn man das blicken würde,dann würde sich ein echter Lutheraner fernhalten von jeglichem Feiertag oder Ruhetag ,der da Sabbat heißt 

Ich blicks wohl eher wie man einer dieser Refomatorenschätzchen hier..

Und ! Der Sonntag gilt demnach natürlich auch nicht für euch - ist er doch ein Apostolisch katholischer und Urkirchlicher Herrentag.

Che
 
Sherezade 09.09.2025 18:12
Zu 14.22 h:
Die Zitate stammen nicht von Luther. Sie sind Unterstellungen seiner Gegner...
Des Weiteren:
Worte wie : "fressen " und " saufen " waren im 15/ 16.Jhd Umgangssprache..also volkstümlich und nicht vulgär...

Über den Weinkonsum von Luther ist recht viel bekannt... ausländische Weine trank er extrem selten... da die Beiträge einfach nur ungeprüfte Polemik sind und nicht den Tatsachen entsprechen, spare ich mir Ausführungen...

Richtig ist, dass Luther die Fastenpraxis der katholischen Kirche kritisierte. Er war der Überzeugung, dass man sich mit Fasten nicht den Himmel erarbeiten kann. Jedoch lehnte er Fasten nicht prinzipell ab...


Zu 17.29 h :
Gottfried Arnold Werk ist ein wichtiger Beitrag zur Täuferbewegung und trug zur Rehabilitierung und dem Verstehen der Täuferbewegung bei... die wurden ja von beiden Kirchen gnadenlos verfolgt..
Zudem kann man Pietisten nicht hoch genug achten... bei Pietisten war kein christlicher Antijudaismus angesagt... 

Als sich der Sonntag durchsetze gab es keine Urkirche mehr bzw. die Zeit des frühen Christentums war vorbei.Da befindet man sich dann in der Zeit der alten Kirche...
 
Klavierspielerin2 09.09.2025 18:26
Ach jetzt erscheint deine Frage @sherez., die du mir vor einigen Monaten stelltest, in neuem Licht.
" Richtig ist, dass Luther die Fastenpraxis der katholischen Kirche kritisierte. Er war der Überzeugung.. " 

Zu deiner damaligen Frage, die Antwort: nein, es gibt keine" kirchenrechtlichen Konsequenzen, wenn man nicht fastet!

Fasten dient zu: siehe in dier Bibel nach.
 
Sherezade 11.09.2025 11:04
Auch wenn das bewusste Brechen der Fastenregeln  in der  römisch-katholischen nicht mehr kirchenrechtlich und weltlich ( war früher so) abgestraft wird, so wird es doch als Sünde gesehen ..oder gab es da Änderungen?
In den evangelischen Kirchen wird auch gefastet. Jedoch hat man zu den entsprechenden Bibelstellen eine andere Sicht und Nichtfasten ist keine Sünde...
 
Klavierspielerin2 12.09.2025 18:25
Warum sollte das Sünde sein. Fasten hat ja einen Sinn und dient einem Ziel, so steht's schon im AT.
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