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gläubig versus seelenverwandt

gläubig versus seelenverwandt
Ich habe festgestellt, dass es mir doch sehr wichtig ist, dass mein Partner gläubig ist.
Doch was ist gläubig?
Es gibt leider nicht mehr so viele gläubige Menschen wie vor ein paar hundert Jahren. Und heute sind die christlichen Glaubensrichtungen so verschieden, dass es selten passt. Auch sind Menschen, die sich mit Glaubensfragen auseinandersetzen eher "esoterisch" unterwegs  
Passt es dann auf der Glaubensebene, passt es auf all den anderen Ebenen nicht, und ich bin unglücklich.
Andersrum ist es dann so
Ich finde jemand, der passt in vielerlei Hinsicht, aber die Person kann mit Glauben nichts anfangen
Wieder bin  ich unglücklich. 

Was ist nun besser

Der Partner, der zwar meinen Glauben teilt, aber in allen anderen Aspekten des Lebens  nichts mit mir gemeinsam hat 
Und mit dem ich das Leben gemeinsam meistern soll.
Der Partner, mit dem ich ein gemeinsames Leben mit allen Höhen und Tiefen meistern kann, aber niemals die Kraft und Schönheit des gemeinsamen Glaubens erleben kann.
Aber den Glauben vielleicht in einer Gemeinde erlebe; wenn er es nicht unterbindet.  Oder den Glauben zumindest für mich allein habe.

Oder ich bleibe allein.

Was ist also besser bezogen auf eine lebenslange Beziehung  / Ehe

Einzige Gemeinsamkeit der Glaube ohne weitere  Gemeinsamkeiten 
Oder viele Gemeinsamkeiten ohne gemeinsamen Glauben?

Auch wenn es ein theoretisches Konstrukt ist....
Wo würdet ihr glücklicher werden?
Was würdet ihr wählen?

Über eine friedliche Diskussion 
freut sich wie immer 

das Engeli

Kommentare

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Angelina71 02.09.2025 00:17
Also da muß ich gar nicht lange überlegen.
Der Mensch, mit dem ich mein Leben verbringen möchte, muß unbedingt auch eine lebendige Beziehung zu Jesus haben.
Bei anderen Dingen könnte ich evtl Abstriche machen.

Und da bin ich mir so sicher, weil ich in der Vergangenheit so eine Beziehung hatte.
Er war kein Christ, stand dem Glauben aber doch positiv gegenüber. Also dachte ich, dass ich mit viel Gebet, und Gesprächen über meinen Glauben ihn näher zu Gott bringen könnte.
Aber, das war ein Trugschluß, und ich habe sehr darunter gelitten. Und er empfand mit der Zeit mein Bemühen nervend, und missionarisch.
NEIN, das möchte ich definitif nicht nochmal!
 
Engeli 02.09.2025 00:36
Ich hatte beides.
Mir ging es ähnlich wie Dir. 
Es harmonierte wunderbar. Ich fühlte mich wohl und glücklich  Getragen und beschützt. Wir konnten  gemeinsam lachen und weinen. Er war immer für mich da. Doch er lehnte alles was mit Jesus zu tun hatte ab
Er hat mir meinen Glauben gelassen, aber ich durfte Jesus ihm gegenüber nicht ansprechen.
Ging nicht lange gut. 
Und dann lernte ich jemand kennen mit dem ich in Glaubensfragen harmonisierte. Das war schön. Doch schnell merkte ich, dass er in allen anderen Belangen unzuverlässig war. Wir nichts gemeinsam hatten und er meine Welt nicht verstand oder verstehen wollte. 
Doch das Leben ist halt nicht nur Glaube. 
Es gibt Freuden und Schönes, aber auch Probleme und Sorgen. Dinge, wo man Hilfe und Unterstützung braucht.

Ich weiss, dass die beiden jetzt nicht die Regel sind; sondern eher die Ausnahmen
Und in der Regel werden es Mischungen sein.

 Ich habe was über mich gelernt und über das Leben.
 
gura 02.09.2025 01:39
Muss es denn überhaupt jemand sein? Wenn es passt, dann gern. Ich würde weder hier noch da Abstriche machen wollen.

Was nicht heißt, dass eine Beziehung auch Arbeit ist und dass es mitunter auch Zeit braucht, bis sich ein Verstehen einstellt, aber die Tendenz muss erkennbar sein. Obwohl, wenn ich ehrlich bin, warte ich schon auf den, der Jesus liebt und mit dem ich mich auf Anhieb verstehe. Vielleicht gibt es ihn ja doch. Und wenn nicht - ist mein Leben nicht auch so reich und erfüllt genug?
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 03:17
Ich erlaube mir hier zuschreiben, weil ich auch sehr lange allein war und meinen Mann ja auch erst vor einigen Jahren hier fand und mir die Fragen hier nicht fremd sind.

Für mich war immer klar, dass ein Mann den ich heiraten werde, gläubig sein muss und dass auch nicht jede Gemeinderichtung passt. Da war ich glaube ich ziemlich realistisch. 
Und die Aussage in der Heiligen Schrift, nicht am Joch der Ungläubigen zu ziehen, war auch ein Grund.
Dass mit dieser Einstellung und Vorgabe die Auswahl nicht sehr groß sein würde, war auch klar. Deshalb bin ich auch davon ausgegangen, dass ich allein bleiben würde und habe mir mein Leben ohne Rücksicht auf einen Mann eingerichtet 
Kompromisse wollte ich keine eingehen, habe zuviel Leid gesehen, dass das verursacht hatte.

Ich kann die Gedanken verstehen die du hast. Aber mir wäre ein "gut verstehen" allein zu wenig.
Ich denke, man muss in der Kennenlernphase prüfen und beten, was man an Unterschieden tragen kann. Und manche Dinge die kann man als Mensch gar nicht lösen. Ich bete, dass Gott Dinge die ich nicht lösen kann klärt und eingreift.
Besonders wenn man älter ist, bringt jeder sein Paeckle mit ...
Und in Nächten wie diesen, wo ich aufgrund von Muskelspannungen nicht schlafen kann, bete ich für andere und für uns, die Dinge die anstehen. 
Zu wissen, dass Gott uns zusammengefuehrt hat, hilft, aber ohne ihn hätten wir es auch nicht bis hierher geschafft.

Lieber allein als unglücklich in einer Ehe wo der andere Jesus nicht kennt. Denn ich glaube immer noch, dass nur ER eine Ehe zusammenhalten kann und nicht Gemeinsamkeiten.

Und nicht vergessen:

Jeder Stand hat seine Plage.

Will heißen, Schwierigkeiten hat man als Lediger und auch als Verheirateter, wenn auch andere 

Wenn Gemeinsamkeiten wegfallen, was bleibt dann noch? Menschen und Vorlieben können sich ändern. Und Geistliche Gemeinschaft, für einander beten und auch so einander tragen in schweren Tagen, das möchte ich nicht missen. Und mit Jesus in der Mitte, anders ginge es gar nicht.

Aber das muss letztlich jeder selbst betend entscheiden.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 03:28
Ergänzung:
Gläubig bedeutet für mich wiedergeboren, nur "ein frommer Tatsch` recht nicht, Angelina hat es gut beschrieben.
Und solche Dinge kann man auch gleich an Anfang per PN klären, erspart Herzleid und man kuesst keine Frösche sondern hoffentlich einen ehrlichen Mann.
 
perlental 02.09.2025 03:28
Das sehe ich auch wie du Janinaj. 

Alles andere bringt nichts fruchtbares auf Dauer! Nur Schmerz und Herzeleid
 
Mischael 02.09.2025 04:20
Für mich käme auch nur eine Ehe zu Ehren GOTTES im gleichen Joch infrage.

GOTTES Wille geschehe. 
Unser HERR GOTT liebt seine Geschöpfe und meint es gut.
Darauf darf ich vertrauen.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 09:19
Die Dämchen 0:17 / 3:17 liegen falsch -

Das ist eine wenig geistliche und unreife Einstellung im Glauben bzw. Unglauben: 

Denn:

Der Geistliche Klon und der Biologische Klon sind sich in der Analyse gleich .

Jeweils steht das eigene Ich im Mittelpunkt und im Endeffekt nicht die Liebe und schon lange nicht der Heilige Geist in Christus.  

Die echte Liebe ,welche immer ein Mysterium und ein Geschenk ist , ist die unvoreingenommene Annahme des Nächsten / Partners ohne Missionierung einerseits und

andererseits vom tieferen gläubigen christlichen Verständnis her ,wenn man denn eines hat , dann ist Gott derjenige der das Herz anrührt und Glauben schenkt und nicht wue in euren Statements die Frau ,die sich anstelle Gottes um beim Mann den Glauben zu erzeugen und zu verordnen.👉 Das ist nicht im Heiligen Geist ,sondern im Ungeist , der diese Dämchen oben in ihren eigenen egoistischen Mittelpunkt stellt ,der selbst Gott das Heft aus der Hand nehmen läßt.

Prüfe wer sich ewig binden ------ Hallo !! 
Prüfe nicht den anderen sondern dich selbst !!

Kleines 1x1 des Glaubens

Cherub
 
israelgreece2019 02.09.2025 09:21
Vor Jahren hörte ich in einer Predigt einen tollen Vergleich bezüglich einer Beziehung mit einem "nichtgläubigen" Partner, bei welchem man meint, man könnte ihn im Laufe der Zeit bekehren:
"das ist so, als steht man auf einem Stuhl und versucht, den unten stehenden mit einem Arm nach oben zu sich auf den Stuhl zu ziehen!"
Das ist physikalisch so gut wie nicht möglich da sich ggf. beide verletzen könnten. 
Im sozialen Umfeld durfte ich die Erfahrung machen, dass dieser Vergleich passt. Meistens merkt man es nicht gleich, zu Beginn. Aber da man auch seine menschlichen Schwächen hat, ist es immer wieder interessant zu verfolgen, wie der ungläubige Part genau weiß, wie sich "Christen" zu verhalten haben......
Dieser oben gebrachte Vergleich soll aber nicht heißen, dass es von vornherein "aussichtslos" ist, dass sich der ungläubige Partner bekehrt, diese Erfahrung durfte ich bei einigen Paaren auch schon machen aber vom gläubigen Part braucht es diesbezüglich auch viel Geduld und Weisheit. 
Sicher gibt es neben dem Glauben auch noch andere, wesentliche Punkte, wo Einstimmigkeit herrschen sollte.....
 
paloma 02.09.2025 10:14
Engeli, wie deine Erfahrung zeigt,gibt's da doch kein Entweder/Oder.
Weder ist es einfach mit einem Christen, mit dem ich wenig gemeinsam habe, noch ist es einfach mit einem Menschen,wo es einiges gemeinsam gibt,aber das Wichtigste kann ich nicht mit ihm teilen.

Halbe Sachen kommen doch nicht von einem vollkommenen Gott.

Zugegeben,es ist nicht einfach zu finden,aber es muss beides passen.
Wir brauchen da echt Gottes Führung.

Übrigens: Ich hatte von beidem " ein bisschen".Das hätte eine Chance,aber nur,wenn beide sich miteinander weiterentwickeln.

Ehen sind echt angegriffen heutzutage - Gott schütze Familien u Partnerschaften u hilf uns,sorgsam mit solch einem Schatz umzugehen!!
 
Palmeros 02.09.2025 10:38
das ist so, als steht man auf einem Stuhl und versucht, den unten stehenden mit einem Arm nach oben zu sich auf den Stuhl zu ziehen!"

Ja und die Wahrscheinlichkeit eher vom Stuhl herunter gezogen zu werden ist wie wir wissen 
nicht zu unterschätzen . Man ist dann doch eher geneigt der Beziehung zu liebe Kompromisse 
einzugehen die u.U. den Glauben aufweichen können . 
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 10:44
Cherub du kannst Menschen gar nicht einschätzen, das zeigt schon dein erster Satz.

Und mit dem Rest brauche ich mich gar nicht befassen. Sich dem Leben mit seinen Haerten und im Vertrauen, darauf, dass Jesus trägt und führt hast du leider nicht sehr viel Erfahrung.

Wie hat jemand kürzlich an dich geschrieben:
Werde endlich erwachsen. Dem schließe ich mich an, heute hast du die Chance dazu.

Ende.

Und du brauchst gar nicht mehr auf mich eingehen. Denn ich habe ein reelles Leben und Aufgaben und dort auch Verpflichtungen.
 
JC2013 02.09.2025 10:57
Aus meiner Erfahrung heraus ist eine einfache Antwort nicht möglich. 
Sowohl das Beispiel dass ein toleranter, nicht gläubiger Ehemann zum Glauben findet ist mit der Gnade Gottes möglich, wie auch menschlich und geistlich "ganz passend" es scheitern kann, trotz dass beide wiedergeborene Christen sind und geistlich relativ in die gleiche Richtung blicken ohne größere, fundamentale Unterschiede. 
Es bleibt im Einzelfall zu prüfen vor dem Herrn was Sein Wille ist und Ihm zu folgen. 
Wichtig für mich ist: bin ich alleine auch zufrieden und glücklich und wünsche mir eine Ergänzung/Gehilfin dann bin ich vielleicht auch eher bereit an Kompromissen und an mir zu arbeiten für eine gelingende Ehe mit dem beidseitigen Wunsch sie so zu führen wie es sich der Herr gedacht hat. Dies ist jedoch auch ein lebenslanger Prozess.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 10:59
Ja Janinaj dein Jesus ist nur Deko für dein Ego😀


Unchristlich und der falsche Weg ist ,den Partner bekehren zu wollen oder zu missionieren , das alles widerspricht dem christlichen Kern und dem Wirken des Hl.Geistes . Gott bekehrt die Herzen und der echte Christ soll  als Beispiel in Liebe neben dem anderen Leben! So geschieht das,wovon in der Bibel die Rede ist , den anderen neugierig und eifersüchtig auf den Glauben machen .Ihr wisst nicht was Liebe und Glauben sind im Herrn.

Klont euch nur weiter ,dem Teufel gefällts ,weil.ihr abstößt statt anzuziehen !!

Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 11:10
Und um den eigenen Egoismus komplett zu machen , ist nicht nur Jesus Deko sondern der Partner ist auch noch zum eigen Dekoartikel geworden.

Der Mittelpunkt in so einer Klonbeziehung ist nicht Gott sondern das eigene erweiterte  Selbst, das stagniert und nie im Glauben wächst .
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 11:26
Wer ist hier Kind ??

Doch wohl eher du J. Und A. und P. und Konsorten - Kind im Geist und Kind im Glauben -

Ichwillichwillichwill Kind vor Gott ,anstatt Danke Gott - Sorge du dich um ihn / den anderen 

Kein Wunder lief der Typ von Angelina von ihr weg , NegativBeispiel fürs Christentum dieses unreife Verhalten von A.

Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 11:29
Und Palmeros tut gut daran bei seinen Hunden zu bleiben , die kann man wenigstens nicht zwangsmissionieren und deren Seelen kommen noch eher in den Himmel als seine 😄😄😄
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 11:37
..oder bellen sie schon die 10 Gebote ....?

😂😂😂😂😂😂
 
paloma 02.09.2025 13:41
10.59 @ Cherub du schreibst es selbst " neben dem anderen leben", wer will das schon?  Man möchte doch miteinander leben u teilen,was Bedeutung hat.
Und von missionieren des anderen war gar nicht die Rede,denn es ging hier um die Partnerwahl

Was du beschreibst ist der Ratschlag im Wort,wie man als Verheirateter damit umgeht,wenn einer gläubig geworden ist u der andere will von Glauben nichts wissen.

Und wie JC2013 schrieb,ist natürlich alles möglich....
Aber wenn man die Wahl hat,ist es mMn umsichtig,auf das zu achten,was harmoniert,für beide.

Offensichtlich stolperst du ja auch nicht ganz blind in eine Partnerschaft,denn du bist schon eine Weile hier...vllt liegts aber auch etwas am Umgangston mit anderen,der schon öfters schmählich ist 🙈
 
paloma 02.09.2025 13:48
PS: Und Gott lässt uns die freie Wahl,mit der wir ja selbst klar kommen müssen.

Also ich möchte da schon gerne seine Führung...gebranntes Kind...
 
Angelina71 02.09.2025 14:05
@janinaj,
danke für deine Offenheit, wie du deine Ehe beschrieben hast.
Du bist für mich ein wirklich sehr aufbauendes, und Mut machendes Beispiel dafür, dass es die beste Entscheidung im Leben ist, sich auch beim Thema Partnerwahl auf die Führung Gottes zu verlassen.
Unser Vater im Himmel hat eine viel größere, und weitere Perspektive auf unser Leben, als wir Menschen, die jemals haben könnten. ER bringt auch Menschen mit dem Ziel zusammen, dass diese sich geistlich ergänzen und unterstützen, und dass sie im besten Fall zusammen als SEIN Werkzeug viel Gutes für Jesus bewirken können.
Das ist eigentlich auch mein Wunsch. Denn nichts ist segensreicher, als sich voll und ganz von Gott leiten und gebrauchen zu lassen. Und wenn man das in Einigkeit mit seinem Partner tun kann, dann treten wohl andere partnerschaftliche Probleme eher in den Hintergrud.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 14:39
Paloma , nicht jeder ist aus suchenden Motiven hier ,oder ? Ich brauche zb. keine Ergänzung im Glauben.

Und es ging im ersten Kommentar schon um Missionierung und falsch verstandene Liebe .

Aber im Wesentlichen geht es doch um was Grundlegendes , und zwar darum , dass gläubig oder seelenverwandt den Blick auf die Liebe und die richtigen Motive verschleiern .Krasser gesagt sind diese Bedingungen eine schlechte Parodie von Liebe und ! Ein falsch verstandener christliche Glaube.

Denn auch Gläubigsein als Vorbedingung zählt zu den bloß geteilten Interessen die nichts weiter sind als nur geteilte Interessen!

Der wahre Mensch wird nicht erkannt und die wahre Liebe sind nicht gleiche Interessen.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 15:02
1.Korinther7
39 Eine Frau ist an ihren Mann gebunden, solange er lebt. Wenn er stirbt, ist sie frei und kann heiraten, wen sie will, vorausgesetzt, der Betreffende gehört wie sie dem Herrn.

Ob ledig oder verwitwet, die Ehe sollte "im Herrn" geschlossen werden, also mit jemandem, der ebenfalls gläubig ist und im Glauben lebt.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 15:07
Das ist aber nicht katholisch Lena , diese Bedingung gibt es in der KK nicht
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 15:24
@Cherub2,

In Ausnahmefällen kann eine Dispens erteilt werden, um einen Ungläubigen kirchlich heiraten zu lassen, vorausgesetzt, er ist über die religiöse Bedeutung der Ehe informiert.

Die katholische Kirche legt Wert darauf, dass Paare, auch wenn nur einer von beiden gläubig ist, ihre Ehe in der Kirche schließen sollten, anstatt in einer wilden Ehe zusammenzuleben. 

So wird die Ehe kirchlich gesegnet, die religiöse Dimension gewahrt und die geistliche Verpflichtung sichtbar.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 15:33
Also ich weiss dass es ausreicht wenn nur 1 ner katholisch ist und getauft ist , nicht mal die Firmung ist notwendig und selbst ! Gläubigsein ist nicht Bedingung ,auch nicht die Ehevorbereitung.

Der Andere , Religionsfremde etc ...muss nur sein Ledigsein bezeugen .
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 15:52
Mit der Dispens von der Disparitas cultus wird die Ehe als gültig anerkannt, aber sie ist nicht sakramental, da ein Partner nicht getauft ist. 
Das bedeutet, dass die Ehe in den Augen der Kirche zwar gültig ist, aber nicht die gleichen geistlichen Gnaden wie eine sakramentale Ehe verleiht.

Codex Iuris Canonici (CIC) Gesetzbuch der katholischen Kirche.

Canon 1086 §1: Ein Ehe zwischen zwei Personen, von denen eine in der katholischen Kirche getauft oder in sie aufgenommen wurde und die andere nicht getauft ist, ist ungültig.

Canon 1124: Eine Ehe zwischen zwei getauften Personen, von denen eine in der katholischen Kirche getauft oder in sie aufgenommen wurde und die andere Mitglied einer Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft ist, die mit der katholischen Kirche keine volle Gemeinschaft hat, kann nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der zuständigen Autorität gefeiert werden.

Canon 1125: Die zuständige Autorität kann eine solche Erlaubnis gewähren, wenn ein gerechter und vernünftiger Grund vorliegt. Sie darf sie nur gewähren, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: 1. Der katholische Partner erklärt, dass er die Verpflichtung übernimmt, den katholischen Glauben zu bewahren und zu leben. 2. Beide Partner erklären, dass sie sich bemühen werden, alle gemeinsamen Kinder im katholischen Glauben zu taufen und zu erziehen. 3. Beide Partner sind über die Zwecke und wesentlichen Eigenschaften der Ehe unterrichtet, die keiner der beiden Partner ausschließen darf.

Canon 1126: Es obliegt der Bischofskonferenz, die Methode festzulegen, in der diese Erklärungen und Versprechen, die immer erforderlich sind, abgegeben werden müssen und wie sie im äußeren Forum festzulegen sind und der nichtkatholischen Partei mitgeteilt werden.

Canon 1127 §1: Die Vorschriften des Can. 1108 sind auch für die Form zu beachten, die bei einer gemischten Ehe zu beobachten ist.

Canon 1127 §2: Wenn schwerwiegende Schwierigkeiten die Beobachtung der kanonischen Form hindern, hat die zuständige Autorität des katholischen Partners das Recht, in Einzelfällen von der Form zu dispensieren, nachdem sie die Autorität des Ortes, in dem die Ehe gefeiert wird, konsultiert hat und eine öffentliche Form der Feierlichkeit zur Gültigkeit beachtet wird.

Canon 1128: Die zuständigen Autoritäten und andere Seelsorger sind dafür zu sorgen, dass der katholische Ehepartner und die Kinder aus einer gemischten Ehe nicht der geistlichen Hilfe entbehren, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen, und sie sollen den Ehepartnern helfen, die Einheit des ehelichen und familiären Lebens zu fördern.

Canon 1129: Die Vorschriften der Canones 1127 und 1128 sind auch auf Ehen anzuwenden, die durch das Hindernis der Disparitas cultus gemäß Can. 1086 §1 verhindert werden.

Sodele....

Ich persönlich würde nur jemanden heiraten, der geistlich ist.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 16:18
Dieser Dispens ist nur Formalität ubd wird sogut wie immer gewährt. 

Jedenfalls ist nur die Taufe des einen Kath. Partners  Voraussetzung , und 
das Brautleute-Gespräch mit dem Pfarrer reicht aus ,auch ohne Ehevorbereitungskurs .


Folgendes muss im Gespräch nur unterschrieben werden:

2. Das Versprechen des katholischen Partners
Die Dispens wird nur unter der Voraussetzung gegeben, dass

a) der katholische Partner folgendes Versprechen schriftlich oder wenigstens mündlich abgibt:

„Ich will in meiner Ehe als katholischer Christ leben und den Glauben bezeugen. Ich bin mir bewusst, dass ich als katholischer Christ die Pflicht habe, unsere Kinder in der katholischen Kirche taufen zu lassen und im katholischen Glauben zu erziehen. – Ich verspreche, mich nach Kräften darum zu bemühen, dieses sittliche Gebot zu erfüllen, soweit das in meiner Ehe möglich ist.“

(Sind keine Kinder mehr zu erwarten, so verbleibt nur der erste Satz.)

                                                                      ………………………………………

katholischer Partner

b) der ungetaufte Partner folgende Erklärung schriftlich oder wenigstens mündlich abgibt:

„Ich werde meinem katholischen Ehepartner in seiner Religionsausübung volle Freiheit lassen. Der katholischen Taufe und der katholischen Erziehung der aus unserer Ehe hervorgehenden Kinder werde ich nichts in den Weg legen.“

                                                                      ………………………………………

ungetaufter Partner

Unterzeichnet der ungetaufte Partner die Erklärung nicht, ist wenigstens festzustellen: „Der ungetaufte Partner ist von der Gewissenspflicht und dem Versprechen des katholischen Partners unterrichtet. Er unterzeichnet das Versprechen nicht aus folgenden Gründen: …

                                                                      ………………………………………

Priester
 
Nemrac73 02.09.2025 16:21
Beide Optionen aus dem eingangstext sind m.E. nicht gut.
Das Optimum ist ein gläubiger Partner mit dem ich mich auch sehr gut verstehe und viele Gemeinsamkeiten habe. Das ist dann vielleicht die Stecknadel im Heuhaufen, aber die ist es wert.

Ich möchte meinen Mann auch nicht missionieren, ich möchte einen Mann der bereits gläubig ist.

Ich habe auch schon anderes erlebt. Mwi  exmann war katholisch, dem Glauben kicht abgeneigt. Am Anfang unserer Ehe ging er  dann mit mir zum hauskreis, den wir gefunden hatten, er begann die Bibel zu lesen....aber irgendwann hörte das auf. Als die kinder ganz klein waren besuchten wir als familie den Gottesdienst, als die kinder größer waren uns man sie nicht nehe mitnehmen konnte ging nur noch ich.  Bei uns war damals der kindergottesdienst nicht parallel, leider. Auch zum hauskreis ging er nicht mehr. Die christliche Erziehung der Kinder kam nur von meiner Seite, und es wurde je älter sie wurden von ihm dagegen gewirkt.

Ich hatte danach eine kurze Beziehung mit einem Atheisten,  der meinte dann ich könnte mein Hobby, die Kirche ruhig beibehalten.  Das stört ihn nicht.. Ende der Beziehung.

Jetzt habe ich einen Mann geheiratet, der gläubig ist, mit dem ich zusammen beten kann, den Gottesdienst oder andere christliche Kreise besuchen kann. Wir können uns gemeinsam auch ne predigt im Internet ansehen uns uns darüber austauschen und halten morgens jetzt gemeinsam eine kleine Andacht. Außerdem verstehen wir uns auch ansonsten sehr gut
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 16:22
Eigentlich kann man so bald ,so schnell als möglich heiraten , alles kein Problem, 

Geburtsurkunde , Taufschein vom kath. Ehepartner , Brautleutegespräch, Dispenspapier von Diözese, Traulizenz  vom Standesamt und 2 Trauzeugen noch dazu - fertig 😄😄
 
Nemrac73 02.09.2025 16:24
Cherub 15:33

Es reicht wenn man katholisch ist, gläubig sein ist nicht nötig.


Genau hier liegt ein Problem,  das katholisch und gläubig  also auch christliche und gläubig bei dir zwei paar Schuhe sind.

Das habe ich in der Ehe dann auch gemerkt
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 16:25
Ich will nicht heiraten !! Hab mich nur erkundigt ,da ich heiratsfähige Tochter habe ...
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 16:28
Nicht bei mir Nemrac ,die Kirche setzt das nicht voraus ! Dahinter steckt ein tieferer Sinn ,warum die Taufe höher gewertet wird als das private Glaubensleben,- ich denke daß ,es mit dem Sakrament def Tauf und seiner in sich gestifteten Sicherheit und Verlässlichkeit zu tun hat - die Taufe ist soz .der beständigste und unauflöslichste  Anteil im Glauben des Christen, nicht der Glaube ,der natürlichen Schwankungen unterliegt.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 16:30
Darum reicht wohl der Taufschein als Bedingung zur kirchlichen Heirat aus.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 16:38
Benedikt XVI. und auch Johannes Paul II. haben wiederholt gesagt, dass der Glaube das "innere Fundament" der Ehe ist.

Man kann natürlich den Glauben vorspielen, aber wenn jemand bei der Trauung nur so tut, als ob er glaubt oder die Ehe ernst meint, aber innerlich das Gegenteil will, dann spricht man im Kirchenrecht von einem "Willensmangel" (CIC can. 1101 §2).

Die Ehe ist dann vor Gott nicht gültig, auch wenn sie äußerlich in der Kirche gefeiert wurde.
 
Nemrac73 02.09.2025 16:54
Es geht ja beim glaube nicht um die Heirat an und für aich. Sondern um das ewige Leben.
Und das erlangen wir nicht allein durch die taufe, sondern durch den Glauben. 

Aber da ist auch jede Diskussion umsonst
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 17:08
Nun ,dann geh mal zum Pfarrer und sag ihm : ich hab das ewige Leben ,bin aber ungetauft - verheiraten sie mich !?
 
Klavierspielerin2 02.09.2025 17:44
In der katholischen Kirche ist die Ehe ein Sakrament von 7.
In den evangelischen nicht 

Warum das so ist, kann man sich ja damit näher beschäftigen- ihr werdet staunen.
 
HopeinJesus 02.09.2025 18:10
Staunen tue ich auch immer wieder über Vieles in der RKK
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 19:51
Gibt es Seelenverwandte?

"Seelenverwandtschaft gibt es nicht. Das ist die esoterische Variante von Platons Kugelmenschen. Unsere gesamte Kultur ist durchtränkt von diesen romantischen Liebesmythen. Ich halte das für extrem gefährlich", sagt Christian Thiel, Buchautor und Beziehungsberater, in einem Interview mit Die Zeit. In Platons Werk "Symposium" ist die Rede von Kugelmenschen. Diese hatten vier Arme und Beine und einen Kopf mit zwei Gesichtern, wurden aber von Zeus getrennt und waren deshalb unvollständig. Als Mensch sei man also dazu verdammt, auf ewig seine andere Hälfte zu finden, um Ganzheit zu erlangen - so der Mythos.
 
(Nutzer gelöscht) 02.09.2025 20:00
Da sind wir wieder beim Judentum angelangt : 
( dürfte den Schaloms und Sabbatianer gefallen)


Bashert: jüdische Auffassung von Seelenverwandtschaft

Bashert (באַשערט) ist ein jiddisches Wort, das „Schicksal“ bedeutet.[4] Es wird häufig im Zusammenhang mit göttlich vorherbestimmter Ehegatte oder Seelenverwandter verwendet, bezeichnet als „basherte“ (weiblich) oder „basherter“ (männlich). Das Wort findet auch Verwendung, um das Geschick oder Schicksal eines günstigen oder wichtigen Ereignisses, einer Freundschaft oder eines Geschehens zum Ausdruck zu bringen.

Die Idee von Seelenverwandten findet sich in der klassischen rabbinischen Literatur. Das Sprichwort, „Ehen werden im Himmel geschlossen“ wird durch eine Geschichte aus dem Midrasch veranschaulicht: Nachdem eine römische Hausmutter von Rabbi Jose ben Chalafta gehört hatte, dass Gott alle Ehen arrangiert, sagte sie, dies sei eine leichte Sache und prahlte, dass sie dazu ebenso befähigt sei. So versammelte sie ihre Sklaven und Sklavinnen und sortierte sie paarweise. Am nächsten Morgen aber kamen sie alle zu ihr, um sich zu beschweren. Da gab sie zu, dass für geeignete Ehen göttliche Intervention notwendig sei.

(Genesis Rabba lxviii. 3-4).
Doch sogar Gott selbst findet die Fügung der richtigen Partner ebenso schwierig wie die Teilung des Roten Meeres.

(Genesis Rabba lxviii. 3-4; also Babylonischer Talmud, tractates Soṭah 2a; Sanhedrin 22a; comp. M. Ḳhhh. 18b; „Sefer Hasidim,“ § 1128).
Im modernen Sprachgebrauch sagen jüdische Single, sie suchen ihren Bashert; das heißt, sie suchen die Person, die sie perfekt ergänzen und welche sie perfekt ergänzt. Da davon ausgegangen wird, dass von Gott vorherbestimmt wurde, wen man heiratet, gilt der Ehegatte als der Bashert per Definition, unabhängig davon, ob des Paares Eheleben gut läuft oder nicht.
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