Der Pharisäer
Ermahnungsgedicht zu Lukas 18, 9-14
Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe. Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Lukas 18, 9-14 (Luther 1912)
Selbstgerecht schreitet er hinan
bis auf dem Tempelberg er kommet an.
Er geht hinein ins Gotteshaus,
doch plötzlich entdeckt er da: "Oh Graus!"
ein Zöllner steht mitten im Tempel zum Gebet;
dem Pharisäer schier der Gaul durchgeht.
Wie gut, betet er, dass ich nicht so einer bin
und dankt seinem Gott, legt seine Vorzüge ihm hin.
Stolzgeschwellt ist dabei seine eigene Brust,
an der Selbstbeweihräucherung hat er seine wahre Lust.
Der Zöllner dabei sich ganz als Sünder sieht,
während der Pharisäer sich in fromme Phrasen flieht.
Weil nicht sein kann was nicht sein darf,
er Gottes Gnad damit verwarf.
(Ermahnungsgedicht, Autor: Ekkehard Walter, 2018)
Hoffnung und Frieden 07.08.2025
07.08.2025 01:13
Hoffnung und Frieden 07.08.2025
07.08.2025 01:13
Hoffnung und Frieden 07.08.2025
Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 7. August 2025
Ihr erwartet wohl viel, aber siehe, es wird wenig; und wenn ihr’s schon heimbringt, so blase ich’s weg. Warum das?, spricht der HERR Zebaoth. Weil mein Haus so wüst dasteht; ihr aber eilt, ein jeder für sein Haus zu sorgen.
Haggai 1,9
Jesus sprach: Weh euch Pharisäern! Denn ihr gebt den Zehnten von Minze und Raute und allem Kraut und geht vorbei am Recht und an der Liebe Gottes. Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen.
Lukas 11,42
Die täglichen Losungen werden Ihnen zugesandt von der Evangelischen Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine.
Ihr erwartet wohl viel, aber siehe, es wird wenig; und wenn ihr’s schon heimbringt, so blase ich’s weg. Warum das?, spricht der HERR Zebaoth. Weil mein Haus so wüst dasteht; ihr aber eilt, ein jeder für sein Haus zu sorgen.
Haggai 1,9
Jesus sprach: Weh euch Pharisäern! Denn ihr gebt den Zehnten von Minze und Raute und allem Kraut und geht vorbei am Recht und an der Liebe Gottes. Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen.
Lukas 11,42
Die täglichen Losungen werden Ihnen zugesandt von der Evangelischen Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
paloma 07.08.2025 07:13
Schale um Schale die Aufgeblähtheit eines unwürdigen Daseins abtragen lassen,von dem ,der demütig u barmherzig über diese Erde ging.
Danke Jesus,dass du den Weg für uns gegangen bist. So führe uns weiter durch deine Liebe zu einer gesunden Selbsterkenntnis,dass wir durch dich den alten Menschen hinter uns lassen,um dir zu folgen .
Alles ist möglich durch den,der mich stark macht, Christus!
🌼🌿🌼💚🌼🍃🌼
Danke Jesus,dass du den Weg für uns gegangen bist. So führe uns weiter durch deine Liebe zu einer gesunden Selbsterkenntnis,dass wir durch dich den alten Menschen hinter uns lassen,um dir zu folgen .
Alles ist möglich durch den,der mich stark macht, Christus!
🌼🌿🌼💚🌼🍃🌼
Klavierspielerin2 07.08.2025 08:01
Jesus Christus hat gesagt:
"Sorgt euch nicht um euer Leben!
Ängstigt euch nicht!
Euch soll es um das Reich Gottes gehen;
dann wird euch das andere dazugegeben."
Darum beten wir:
Gott.
Wir fürchten,
wenn wir uns auf dich einlassen,
wird unser Leben noch schwerer;
wenn wir uns für deine Sache mühn,
kommen wir selber zu kurz.
Mach uns frei von der Angst.
Gib uns Freude an deinem Reich
und lass uns erfahren,
dass dir allein die Zukunft gehört.
Das gewähre uns durch Jesus Christus.
"Sorgt euch nicht um euer Leben!
Ängstigt euch nicht!
Euch soll es um das Reich Gottes gehen;
dann wird euch das andere dazugegeben."
Darum beten wir:
Gott.
Wir fürchten,
wenn wir uns auf dich einlassen,
wird unser Leben noch schwerer;
wenn wir uns für deine Sache mühn,
kommen wir selber zu kurz.
Mach uns frei von der Angst.
Gib uns Freude an deinem Reich
und lass uns erfahren,
dass dir allein die Zukunft gehört.
Das gewähre uns durch Jesus Christus.
Rosenwunder 07.08.2025 09:00
jesus Du bist gekommen für die Schwachen, für die Vergessenen,
Die Gerechten bedürfen
des Arztes nicht.
Du bist gekommen
das Verlorene wieder zu finden und
zu heilen*
Die Gerechten bedürfen
des Arztes nicht.
Du bist gekommen
das Verlorene wieder zu finden und
zu heilen*
(Nutzer gelöscht) 07.08.2025 12:39
Lass Handel und Gewerbe unter uns dir geheiligt sein; lass es redlich zugehen in allen Dingen. Segne alle ehrliche Arbeit und mach uns treu in unserm Beruf; mach uns bereit, Opfer zu bringen und Liebe zu beweisen gegen jedermann, und lass wohlzutun und mitzuteilen uns nie vergessen.
Aus einer Liturgie der Brüdergemeinde
Aus einer Liturgie der Brüdergemeinde

Jetzt
Jeder ist eingeladen zur Ehre Gottes, Gehaltvolle Beiträge einzustellen .