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Am 31. 10. ist der Spuk vorbei?

Am 31. 10. ist der Spuk vorbei?
Am 31. 10. ist der Spuk erstmal vorbei?

Als ich meine Regenfässer winterfest machen wollte, bin ich entsetzt-
Feinstes Güllewasser, nanu ich halte gar keine Schweine?
Erschreckend, denn bis 31.10 dürfen Viehbauern ohne Begrenzung ihre Gülle auf die Felder spritzen, natürlich angesäuert mit Schwefelsäure um den Düngeffekt zu erhöhen.
wo ist das Problem?

Gülle enthält massenhaft Clostridien,  Colibakterien- multiresistente keime, Arzneimittelrückstände, Antibiotika usw.
Eigentlich sollte Gülle nur kurz vor Regen aufgebracht werden, halt sich nur kein Schwein dranlachendes Smiley

Deshalb landet die auch über Aerosole in meinen Regenfässern, aber genauso in deiner Lunge, in deinem Darm.
die zugesetzte Schwefelsäure wirkt stark ätzend zusätzlich.
Wenn Du auf dem Land wohnst und dich kränklich fühlst weisst Du jetzt warum-

Ein Verbrechen an Mensch und Tier, mein Hund ist auch krank.
ich finde die massenhafte Gülle sollte nicht verkauft sondern entsorgt werden, aber wohin mit dem Gift?

Erst wenn unser Trinkwasser komplett verseucht ist  werden Bauern und politiker umdenken- 
Ich kann dich nur warnen dich in der Nähe von frischen Güllerfeldern aufzuhalten.
Multiresistente keime sind gefährlich und werden unterschätzt.

Ich würde lieber was schönes über die Landwirtschaft schreiben, aber es fällt mir nichts ein-

Rosenwunder

Kommentare

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Rosenwunder 28.10.2026 11:12
Für Kinder und alte Menschen ist es besonders gefährlich, führt zu schweren Magen Darminfekten mit Dehydration.
 
Rosenwunder 28.10.2026 11:13
Gülle ist zusätzlich noch ein großes Geschäft, Bauern kaufen zusätzlich noch viel Gülle aus Holland, billiger Dünger-
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker
 
Herrklavierspieler 28.10.2026 11:29
Hauptsache deren Rubel rollt 😠
 
Rosenwunder 28.10.2026 12:32
Genau so ist es lieber Klavierspieler, am Ende gibt es ein böses Erwachen in der Landwirtschaft, wenn alles Trinkwasser verseucht ist.
Gearscht sind auch  die wenigen Biobauern, die sich abmühen für eine Veränderung und  von den Großbauern ausgelacht werden.
Hier bei mir im Ort ist das so-
Ich kenne einen Biobauern , er hat mir  erzählt wie mit ihm ungegangen wird.........
Ein Plaket: rettet die Bienen haben die gleichen Bauern in tausend Stücke gerissen.
Sie können die Wahrheit nicht vertragen. 
 
WundervollesLeben 28.10.2026 13:23
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Die Gülle wurde schon immer auf die
Felder gebracht.
Das Problem heute ist aber die
Massentierhaltung und grosse
Güllemengen .Das verkraftet unsere
Natur auch nicht mehr es belastet auch 
unser Trinkwasser.

Wenn man bedenkt das früher,als es noch
Plumsklos gab auch das auf die Felder
oder den eigenen Gemüsegarten
aufgebracht wurde .


⚘
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NicetomeetFEM 28.10.2026 15:00
Es scheint in unserer Gesellschhaft  ein Kluft zu  gegebn zuwischen Rentnerinnen und Menschen, die ehrlicher Arbeit nachgehen.

Landwirte betreiben ehrliche Arbeit. Mit hohem Risiko und Kapitaleinsatz.
 
Rosenwunder 28.10.2026 15:40
Stimmt Bauern haben ein hohes Risiko an Parkinson zu erkranken wenn Du das meinst.
 
Rosenwunder 28.10.2026 15:43
Wißt ihr was Leute, ich glaube inzwischen das Trinkwasser ist bereits kontaminiert von landwirtschaftlichen zusätzen wie Gülle und Glyphosat- da mbrauchen wir nicht mehr drauf zu warten-

ich trinke gefiltertes wasser, meinem Hund gebe ich Leitungswasser, und die Schale hat in letzter Zeit immer einen braunen Rand , obwohl ich sie reinige . Oh oh
 
Wiederum 28.10.2026 15:47
Früher wurde nicht die reine Gülle, sondern Strohmist auf den Acker gebracht und sofort eingearbeitet. Das machte den Boden fruchtbar. 
Heutzutage wird gerade im Frühjahr viel zu viel Gülle ausgebracht. Die Tanks unter den Ställen müssen geleert werden. 
Ich habe inmitten solcher Agrarwirtschaft gewohnt und sehr gelitten. Die Felder ringsum waren oft schwarz vor Gülle, tagelang. Es stank! Und es wurde noch viel Gülle aus den Niederlanden gebracht in Tanklastwagen. Die Fahrer fragten mich nach dem Weg zu einem bestimmten Bauern. 
Die wenigen noch wildlebenden Tiere wie Rehe und Hasen liefen alle zum Acker des Biobauern, sonst wären sie verhungert. 
Als ich eine neue Bleibe suchte, habe ich sehr darauf geachtet, nicht wieder zwischen Mais- und Getreidefeldern zu wohnen. Auch Grünland wird gegüllt und gegen sogenanntes Unkraut gespritzt. Nur eine bestimmte Grassorte darf wachsen. Blühendes "Unkraut" wie Löwenzahn und Kornblumen ist unerwünscht. Man sollte das erkennen.
Den Bauern von früher gibt es kaum noch. Jetzt sind es Sklaven der Agrarindustrie geworden. Alles nach Vorschrift, so wie der Landwirtschaftsberater ihnen aufträgt. Säen, spritzen, düngen, ernten, nur die vorgeschriebenen Sorten. Ständig neue Kreditaufnahme und hohe Verschuldung, um neue Maschinen zu kaufen. 

Das beste ist, man wohnt im ungenutzen Ödland wie in Ostfriesland im Moor oder hier in Andalusien in den wilden Bergen. Bloß kein Ackerbau ringsum. 

Monokulturen werden immer viel gespritzt und gedüngt. 
Schade um den fruchtbaren Boden in den Ebenen. Wem nützt die Umweltzerstörung? Ist sie gewollt?
 
Rosenwunder 28.10.2026 15:55
Stimmt alles was Du sagst liebe Wiederum, ich lebe zwischen Ackerflächen und es macht mit und meinem Hund total zu schaffen.
Mein Gemüse baue ich nur noch unter Folientunneln an, sonst ist es ungenießbar.
Ich dürfte kein Landwirtschaftsminister sein, dann würden die Fetzen fliegen.
So kann Gott nur eingreifen mit Weisheit und Erkenntnis der Bauern.
Mir tun auch die vielen Wildtiere leid, wann ändert sich was?
Vermutlich erst wenn es zu spät ist.
 
Rosenwunder 28.10.2026 16:01
Ich finde auch es ist in den letzten Jahren viel schlimmer geworden oder ich bin bereits sensbilisiert auf Spritzmittel und Gülle.
Schau mal einem Bauern aus der Nähe ins Gesicht, dann siehst wie schlecht es ihnen selbst geht!
Trotzdem machen sie weiter ohne Rücksicht auf Verluste!!!
Möge Gott endlich eingreifen*

Amen 
 
Rosenwunder 28.10.2026 16:03
Wenn ich sehe wie sie die Böden auslaugen und kaputt düngen, macht es mich wirklich einfach nur noch          t r  a  u r i g.
 
Wiederum 28.10.2026 16:14
Mir gingen heute Morgen folgende Verse durch den Kopf. 

Psalm 100:
3 Erkennt, daß der Herr Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst, zu Seinem Volk und zu Schafen Seiner Weide. 

Gerade Schafe sind sehr empfindlich und fressen nicht jedes Futter. Nicht gegüllt, gedüngt und nicht schimmelig. Darum gedeihen Schafe nur auf Ödland. 
Kühe dagegen fressen fast alles, was ihnen vorgeworfen wird. Oft bekommen sie nur Maissilage. Mais ist so beliebt, weil man ihn fast nicht überdüngen kann. Er wird heftig mehrmals gegüllt, solange er noch kurz genug zum Überfahren ist. 

Wir sollten als Schafe auf Gottes Weide mit Jesus als unserem Hirten genügsam sein und ursprüngliche inhaltsreiche Nahrung bevorzugen.
Nicht die verlockende Supermarktqualität mit verführerischem Äußeren. 
Das gilt auch im geistigen Sinn. 

Herr, Dein Wort, die edle Gabe,
diesen Schatz erhalte mir;
denn ich zieh es aller Habe
und dem größten Reichtum für.
Wenn Dein Wort nicht mehr soll gelten,
worauf soll der Glaube ruhn?
Mir ist's nicht um tausend Welten,
aber um Dein Wort zu tun. 

Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1725)
 
NicetomeetFEM 28.10.2026 16:17
Mögen alle Bauern bankrott gehen ?

Möge all  ihr Land zwangsversteigert werden ?

Möge kein Tier mehr gezüchtet werden ?

Mögen alle Menschen Bio-Veganer werden ?

Und und vielleicht noch AMEN ???
 
Wiederum 28.10.2026 16:21
Wir sollten so gut wie möglich Selbstversorger werden. Ansonsten hängen wir im System fest und unterstützen es. Solange, bis es uns entsorgt als unnützer Bürger, der nur Geld kostet.   Leider wird es bald so kommen.
 
NicetomeetFEM 28.10.2026 16:43
Klingt auuf jeden Fall sehr nach Öko-Sekte.
 
Alysa 28.10.2026 16:48
Bei meiner Oma im Haus gab es in die 90er Jahre hinein nicht mal eine Leitung für Abwasser. Jeder Eimer Brauchwasser musste die Treppe hinunter getragen und dort auf dem Misthaufen ausgekippt werden. Auch das Plumpsklo befand sich im Garten am Haus.

Und selbst vor etwa 35 Jahren noch leerten mein Ex-Mann und sein Vater regelmäßig unsere eigene Jauchegrube und düngten damit die Wiese für unsere Tiere, damit wir im Sommer Heu machen konnten. Erst 1993 wurde unsere Straße an die Kanalisation angeschlossen.

Schon Mitte der 80er Jahre verboten die staatlichen Landwirtschaftsbetriebe, Gülle auf die Weideflächen aufzubringen, da sich herausgestellt hatte, dass die Kühe nicht mehr trächtig werden könnten. Die Rückstände der Anti-Baby-Pille machten es schon damals unmöglich.

Und ja, auch das heutige Trinkwasser enthält  Rückstände von Medikamenten.
 
 
Rosenwunder 28.10.2026 17:35
Alysia schön was Du erzählst, die Dinge ändern sich und wir lernen dazu, auch in der Landwirtschaft.
Gottes wunderbare Schöpfung dürfen wir nicht so mit Füssen treten, auch nicht aus wirtschaftlichen Gründen.
das mißfällt unserem Gott*
und ich finde auch ,wer die Möglichkeit hat sollte sich weitestgehend selbst versorgen.
Nicht jeder hat die Möglichkeit, aber es gibt inzwischen viele Gemeinschaftsgärten.
Finde ich persönlich super, in Gemeinschaft gärtnernlachendes Smiley
Hab auch noch ne Fläche frei lachendes Smiley)
 
Rosenwunder 28.10.2026 17:39
Möge ein kluger inspirierter Kopf Methoden entwickeln die Spritzmittel überflüssig machen und achtsamer Umgang mit Gülle die Herzen der Bauern erreichen. 
 
Rosenwunder 28.10.2026 17:45
ich sehe auch, dass Bauern Tag ein Tag aus arbeiten, oft ohne Pause.
Jahr für Jahr neue größere Maschinen kaufen , sich verschulden-

Aber das rechtfertigt nicht solch einen Umgang mit unserer wunderbaren Schöpfung.

Anstatt mal umzudenken und ne Rolle rückwärts zu wagen.
Ich kenne Biobauern, die heilfroh sind, das sie mutig genug waren ihren Hof umzustellen.
Und es funktioniert*
 
Wiederum 28.10.2026 17:49
@NicetomeetFEM Heute, 16:43

Was ist schlimm an einem umweltverträglichen Leben?
Ich meine nicht die sogenannte Grüne Energiegewinnung, die die Umwelt massiv schädigt. 
Stattdessen Menschen, die mit der Natur leben und sie nicht zerstören. 

Genesis 2:
15 Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre.
 
Rosenwunder 28.10.2026 17:53
ich lebe auch bewußt im Einklang mit der Natur und den Wildtieren und Pflanzen die mich umgeben, mich versorgen und nähren.
Ein kleines intaktes Ökosytem.

Auch Gott zur Ehre*
Abends bin ich müde von der Arbeit im Garten und genieße die Gemeinschaft mit unserem Gott.
Das hat mit Sekte gar nix zu tun Nico...
 
NicetomeetFEM 28.10.2026 17:55
Was ist so schlimm, wenn sich Arbeit lohnt ?
 
Rosenwunder 28.10.2026 18:14
Ganz einfach Nico, wenn der Gewinn auf Kosten Anderer basiert oder Andere massiv schädigt.
 
NicetomeetFEM 28.10.2026 18:32
Ok, angenommen man macht mit Arbeit Gewinn, wie du meinst.

Wie machst du deinen Gewinn zum Leben ?

Was ist da erlaubt ?
 
pieter49 28.10.2026 19:09
Landwirte, Ackerbauer und Gärtner, die Gemüse anbauen, werden bald kein Nachfolger mehr haben...

Die letzte Generation, hat kein Lust mehr !!

...und warum auch (??), viel Arbeit für wenig Geld ...?!

Dann bleibt uns nur noch Dosengemüse aus China ... ?!

Prost Mahlzeit !!

  .  .  .

Menschen sollten nur Kaufen, was sie auch essen und nicht für die Bio-Tonne.
 
Wiederum 28.10.2026 19:11
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Was sind wahre Werte? 
Nicht Geld, sondern Gottes Segen und Sein Frieden in unseren Herzen. 
Weniger ist mehr.
 
NicetomeetFEM 28.10.2026 19:14
Du meinst Geld brennt gut zum Wärem in Winter ?
 
Alysa 28.10.2026 20:56
Zitat von Rosenwunder

 "...Finde ich persönlich super, in Gemeinschaft gärtnern 🙂
Hab auch noch ne Fläche frei 🙂)..."

Würdest du in meiner Nähe wohnen, wäre ich beim Gärtnern dabei.

So muss halt mein Balkon reichen und die Fläche unter meinem Balkon.
 
Rosenwunder 28.10.2026 21:34
ich persönlich bin das Gejammer der Bauern leid, vielleicht haben sie keine Lust mehr weil sie spüren das sie nur Knechte der Agrarwirtschaft sind und nicht in Einklang mit der Schöpfung und Natur arbeiten-
ich persönlich kenne zwei Biobauern, die ihre Arbeit lieben und sie aus ethischer und christlicher Überzeugung tun und die das Tierwohl  jeden Tag aufs neue erfeut.

das beeindruckt mich sehr*


 Entschuldigung für die unverblümten Worte.
 
Rosenwunder 28.10.2026 21:38
ja liebe Alysa, ich wünsche mir das sehr, gemeinsam macht es mehr Spass und Garten kann man auch teilen .
Werde jetzt eine Anzeige aufgeben in meiner Region, denn viele möchten wieder selbst anbauen und ernten.
Brunnenwasser ist auch genug da , mit gold nicht zu bezahlen bei den wasserpreisenlachendes Smiley
 
Alysa 29.10.2026 07:46
Brunnenwasser ist ein gutes Stichwort.

Eine Freundin von von mir ist sehr froh darüber, eigenes (sauberes) Brunnenwasser nutzen zu können.
 
Rosenwunder 29.10.2026 07:48
j weil Regenwasser ist inzwischen so dreckig , das man es besser nicht auf die Pflanzen machtlachendes Smiley
 
pieter49 29.10.2026 08:02
85% der Bauer arbeitet nach den Wünschen von den Landwirtschaftskammern, bzw. EU, und die Empfehlen : Viel und Günstig produzieren !!
Auch mit Hilfe von Chemie und Turbo-Dünger und für den Tieren: Turbofutter !!

Und jetzt haben wir den Salat !!

Mache mir auch Sorgen !!

 . . .
 
Nemrac73 29.10.2026 08:50
@wiedrum

Am besten werden alle Selbstversorger schreibst du...

Wie stellst du dir das vor? Sollen alle in die Einöde Spaniens fliehen?
Nur weil das dein Weg ist, ist es nicht der Weg für alle

Selbstversorger ist in Deutschland nicht möglich, zumindest für einen Großteil nicht.
Aber schimpfen wir ruhig weiter auf die Landwirtschaft, dann wird es die auch kicht mehr geben.

Wer bewirtschaftet dann die ganzen Flächen?

Aber pieter schreibt es, zum Glück gibt es ja dann noch die Dosen aus dem Supermarkt die aus China kommen.

Ich habe auch einen Garten, Pflanze einiges an und es soll in den nächsten Jahren mehr werden. Ich gieße mit regenwasser und bei uns hat es auch keinen braunen Rand. Auch das Leitungswasser nicht.
Aber wenn man vollzeit berufstätig ist, einen arbeitsweg zu bewältigen hat ist es auch nicht so einfach den Garten zu bewirtschaften.

Es gibt eben nicht nur Rentner im.land
 
Wiederum 29.10.2026 09:49
@Nemrac73
Ja, das weiß ich wohl. Das Geld hat die Landbevölkerung Spaniens in die Städte und Industrie gezogen, oft auch ins Ausland. Darum ist Spanien so leer mit vielen verlassenen Dörfern im Landesinnern. Im Osten Deutschlands ist es ähnlich. 

Im Alten Bund lebte man von seinem Land und mit seiner Familie in Dorfgemeinschaften.  
Das Land wurde nicht verkauft, sondern es wurde im Halljahr zurückgegeben. Schuldenerlaß. Das Land war wertvoll und die Lebensgrundlage. Wer Eigentum hatte, der liebte und pflegte es für kommenden Generationen. 

3. Mose 25:
10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt im Land eine Freilassung ausrufen für alle, die darin wohnen. Es ist das Halljahr, in dem jeder bei euch wieder zu seinem Eigentum kommen und zu seiner Familie zurückkehren soll. 
13 In diesem Halljahr soll jedermann wieder zu seinem Eigentum kommen. 

Eine Bevölkerung ohne Land ist abhängig. So soll es in Zukunft sein: Besitzlos und glücklich? 
Welcher Bauer hat heute noch Kinder, die den Betrieb übernehmen wollen?
Es heißt immer: Es lohnt sich nicht. Es ist zu mühsam. 

Als selbstständiger Gärtner habe ich immer von meinem Land gelebt und immer nebenbei Obst und Gemüse angebaut und Hühner gehalten, denn ich wollte das nicht verlernen. Es kam mir sinnvoller und erfüllender vor als viel Geld auf dem Konto durch unselbstständige Arbeit mit geregelter Arbeitszeit und Urlaub.
 
schaloemchen 29.10.2026 10:53
Deutsche Rentner fliehen in die Wärme
Mallorca, Bulgarien, dort gibt es ganze Dörfer sogar mit einem Arzt, alles günstiger als hier solange die Rente aus Deutschland fließt, kann man im Ausland gut leben

Städtler ackern und sichern die deutschen Renten
was machen die Rentner, wenn das System kollabiert?

unsere Wirtschaft wird gerade zerstört ...

auch ein Selbstversorger ist vom System abhängig solange er Strom, WAsser, Getreide etc. etc kaufen muss

"der Mensch lebt nicht vom Brot alleine"
man hat gut reden, solange man noch alles hat
Bibel kann man nicht essen

Bibel ohne Brot...
Brot ohne Bibel ...

?
 
Julia1960 29.10.2026 11:42
Als selbstständiger Gärtner habe ich immer von meinem Land gelebt und immer nebenbei Obst und Gemüse angebaut und Hühner gehalten, denn ich wollte das nicht verlernen. Es kam mir sinnvoller und erfüllender vor als viel Geld auf dem Konto durch unselbstständige Arbeit mit geregelter Arbeitszeit und Urlaub.

Dann sei einfach froh, dass Du die Zeit dafür hattest und eben auch die Möglichkeiten, also das Geld um Dir Land zu kaufen.
Die meisten Menschen gehen einer unselbständigen Arbeit nach, ohne hierdurch viel Geld auf dem Konto zu haben.
Und ohne genug Geld, kann man sich keinen Grund und Boden kaufen. Was schon mal eine Grundlage wäre, um überhaupt etwas anbauen zu können.

Kenne eine Familie mit 2 kl. Kindern, die hatten sich mal einen Garten gepachtet, dort ein wenig angebaut und Hühner gehalten. Mussten dies aber aus Zeitgründen wieder aufgeben. Denn auch so ein gepachteter Garten ist mitunter nicht gerade in der Nachbarschaft und es kostet Zeit da dann täglich hin zu fahren. Wer hat die denn, wenn er arbeiten geht?
 
vertrauen2015 29.10.2026 11:43
ja solange die Rente aus Deutschland kommt, geht es den Rentnern ganz gut. Doch auch dieser Wohlstand wird sich nicht halten, wenn das Land keinen Rentennachwuchs (kinder) mehr hat.
 
Wiederum 29.10.2026 11:51
Für ein schickes Eigenheim mit unkrautfreiem Rasen und giftiger Hecke ringsum reicht es bei vielen Deutschen. Dafür nehmen sie oft lebenslangen Kredit auf. Aber Obst und Gemüse anbauen? Sie wissen gar nicht mehr, wie es geht. 
Und ja, ihre Zeit ist knapp, aber Urlaub muß sein und die Kinder werden ständig zu irgendwelchen Veranstaltungen gefahren, um keine Außenseiter zu sein. Mitschwimmen in der Gesellschaft kostet das eigene Leben und Denken. 
Ein Aussteigerleben ist anders. Man wird belächelt und verspottet.
 
Wiederum 29.10.2026 11:55
@vertrauen2015
Und was ist mit den Rentnern IN Deutschland, wenn keine Rente mehr fließt?
Kein Unterschied. 
Wenn die ganzen unnützen Ausgaben für "Entwicklungshilfe" und Kriege gestoppt würden, wäre wieder Geld für die Bevölkerung vorhanden. 
Wir werden sehen, wie das angeblich sichere Deutschland für seine Bevölkerung sorgt.
Ich habe jahrelang Steuern und Abgaben bezahlt und könnte von meiner Miekerrente gar nicht in Deutschland leben. 
Aber jeder, wie er will...
 
Nemrac73 29.10.2026 11:57
Vor allem bringt es dem deutschen Handel auch kuchts, wenn die Rente ins Ausland überwiesen wird und  dort ausgegeben wird.

Aber das kann man als endlos Diskussion führen wenn man möchte und am Ende denkt jeder er macht es richtig.

Ich bin ein sehr verdtöndnisvoller Mensch und verstehe es wen  man sich im Alter irgendwo im Süden zur Ruhe setzt und in einem.milderen Klima das Alter genießt. 

Aber das ist doch kicht für alle eine Lösung.

Ich bewundere viel mehr die, die hier bleiben und versuchen auch mit wenig Rente hier zu leben und dann auch noch andere unterstützen. Sei es die eigene Familie, enkel z.B. oder auch nich ehrenamtlich etwas tun.

Ich bin dankbar für das was ich habe und was ich mir leisten kann. Ich freue mich über meine kinder und dass sie nicht allzu weit weg wohnen, ebenso wie meine mutter. 
Ich kenne die Selbstständigkeit und das angestelltenverhältnis, ich denke es hat beide svor- und Nachteile. Aber wir müssen aufhören, schwarz und weiß zu denken und immer das als richtig hinstellen was wir denken und falsch das der anderen.

Und das war auch zu Jesu Zeiten schon so, dass es verschiedene Berufe gab. Er war Zimmermann, da steht nichts von Ackerbau und Viehzucht. Nur als beispiel
 
Nemrac73 29.10.2026 11:59
Meine Eltern waren auch selbstständig und meine Mutter lebt von ihrer Rente. Mittlerweile mit 90 Jahren hat sie natürlich nicht mehr so viele Ausgaben, aber auch als mein Vater noch lebte hatte ich nie den Eindruck dass sie kein Geld haben. Sie waren eben sparsam, so konnten sie von den beiden Renten leben obwohl mein Vater bis zum Schluss sehr hohe kv und pv Beiträge zahlen musste
 
Wiederum 29.10.2026 12:08
@Nemrac73
Jesus war höchstwahrscheinlich ein Steinmetz, denn es gab damals nicht viel Holz in Israel. 
Darum spricht Jesus vom Eckstein und anderen Steinen, die behauen werden.
Die wenigen Bäume wurden von den Römern für ihre Kreuzigungen abgeholzt. 

Ich habe nie behauptet, daß jeder Bauer oder Gärtner werden soll. Jeder wie er will, kann und möchte.
Was ist, wenn die Regale im Supermarkt leer sind?
Wenn es keinen Sprit mehr für das teure Auto gibt, um zur Arbeit zu fahren?
Weniger ist mehr. 

Bekannte von mir kamen letztens auf einem geduldigen Pferd angeritten. Sie wohnen hoch oben in den Bergen. Das Auto ist immer kaputt, der Sprit zu teuer. Das Pferd sucht sich sein Futter selbst...
 
vertrauen2015 29.10.2026 12:09
man kann doch nicht das Eine gegen das Andere aufwiegen. 

Wer ein sparsamer Mensch ist und gelernt hat mit dem was er hat auszukommen, kommt immer klar. Auch wenn es teurer wird.
 
Julia1960 29.10.2026 12:26
Was ist, wenn die Regale im Supermarkt leer sind?

Ganz ehrlich? Mein Vertrauen in den Herrn ist groß genug, dass ich keine Angst davor habe, dass er mich verhungern lassen wird.
Und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, sein soll, dass er mich zu sich holt, dann ist es eben so.
Das wirklich schöne Leben steht uns als Christen doch noch bevor.

Und wenn die Endzeit da sein soll bzw. wird, dann trifft es eh alle Menschen, egal wo man lebt.
 
Julia1960 29.10.2026 12:36
Ein Aussteigerleben ist anders. Man wird belächelt und verspottet.

Wer ist denn man? Ich belächle und verspotte niemanden, der Aussteiger ist.

Ich habe jahrelang Steuern und Abgaben bezahlt und könnte von meiner Miekerrente gar nicht in Deutschland leben.
Aber jeder, wie er will...


Ok, das ist/war Dein Weg. Ich z.B. kann von meiner Rente, dem, wie ich für mein Alter vorgesorgt habe, hier leben.
Wenn Du das nicht kannst, könntest, ist Dein Auswandern eben Dein Weg gewesen, aus Deiner persönlichen Not heraus.
 
Julia1960 29.10.2026 12:40
Mitschwimmen in der Gesellschaft kostet das eigene Leben und Denken.

Wiederum, Du meinst also Aussteiger würden verspottet werden.
Lese hier, dass Du Menschen, die anders leben, einen anderen Lebensweg gehen, das eigene Denken, denken können absprichst.

Ganz ehrlich, da fällt mir nur dazu ein: Wer verspottet hier wen?

Das meine ich nicht böse, aber denke, hierüber solltest Du als Christin mal nachdenken.
 
vertrauen2015 29.10.2026 12:46
dann ist @wiederum die Einzige die den wirtschaftlichen Untergang Europas überlebt hat und wir werden dürfen dann kommen und um Asyl und Nahrung bitten ?

Gibt schon Christen, die ganze Ländereien aufkaufen, Lebensmittel und Korn sammeln um bei derartigen Ausfällen (Notlagen) Christen aufzufangen und sie dann versorgen.

AT
Josef sah die mageren Jahre voraus und füllte 7 Jahre lang, die Kornkammern Pharaos um ein ganzes Land (Egypthen) vor dem Hungertod zu retten.
 
Julia1960 29.10.2026 12:48
Du sagst, Wiederum, Du hattest in Deutschland eine Gärtnerei? Du hast da nur Gemüsepflanzen und Obstbäume verkauft?

Keinen Rasensamen, Rasendünger, giftige Hecken, Zierblumenpflanzen?

In allen Gärtnereien hier in meiner Umgebung, werden nicht ausschließlich Gemüsepflanzen und Obstbäume verkauft, daher meine Fragen.

Frage das einfach mal so, denn wenn Du auch so etwas verkauft hast, von diesen Kunden Jahre gelebt hast, finde ich es nicht in Ordnung, heute so verächtlich über Menschen zu reden, die eben nur Rasen haben.

Bin da auch kein Freund davon, bei mir ist alles wild mit Wildkräutern für die Tiere. Aber darum geht es gar nicht.
 
schaloemchen 29.10.2026 12:56
wenn man statt Rasen ein paar Kartoffeln oder Salat ums Haus hat...
die die Schnecken eh abfressen...

nach dem Regen kommen Schnecken, nach 1 Std ist alles weg
 
Wiederum 29.10.2026 13:04
@Julia1960
In Deutschland habe ich Stauden für den Naturgarten vermehrt und verkauft. Winterharte Pflanzen für nützliche natürliche Gärten. Nebenbei Geflügelzucht von seltenen aussterbenden Rassen. Viele Küken! So schön zu beobachten. Meine Kunden waren sehr dankbar.
Mir geht es nicht darum, euch zum Gärtnern oder Auswandern zu motivieren. 
Ich habe nur meine Sicht beschrieben und wie dankbar ich bin für die Natur und Gottes Schöpfung ringsum. 

2. Korinther 9,6 Das aber [bedenkt]: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten.

Mit Gottes Hilfe hat es immer gereicht, auch wenn es sich laut Steuerberater nicht lohnte. Das war ein Wunder.
 
Lavendeltee 29.10.2026 13:19
Ich habe es hier schon einmal erwähnt.

Ich bin seit Jahren Mitglied der Vereinigung „Einheit der Christen".

Vor über 20 Jahren hat ein Freund von mir eine Broschüre zusammengestellt, in der alle Christen der Gegend aufgelistet sind, die sich gegenseitig helfen wollen oder können.
In unserem Umkreis.

Darin vertreten sind Geschäftsleute, Landwirte, Handwerker, Physiotherapeuten … aus allen möglichen Berufe..usw.

Die Idee;sich kennenzulernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Zum anderen, wird Gott jeden einzeln in der Endzeit führen und Aufgaben/Verantwortung geben.
Es werden christliche Ärzte eigene Praxen eröffnen, um unabhängig zu sein.
Ich glaube auch an eine Josephversorgung, in der kommenden Zeit.

Ich erinnere mich an eine Frau in der Schweiz,  ihr hat Gott gesagt  sie soll Weizen als Vorrat anlegen.
Sie hat einen Hof, bestellte Fässer aus Italien...
Nicht für sie persönlich, sondern für Christen die zu ihr kommen werden und sie versorgen wird.

Denken wir an die Witwe, der Krug Mehl ging nicht aus. 

Nicht jeder muss auswandern.
Das wäre zu eng und zu klein gedacht.

Denken wir an all die Versorgungswunder in der Endzeit, und wie kreativ Gott ist.

Kontakte werden wertvoll sein und die Gegenseitige Hilfe auch.
Das Hören, wozu jeder einzelene Berufen ist, mit Sicherheit auch.

Bei uns gibt es keine Kleingärten mehr zu mieten, außer du hast Kontakte. 
Wenn es sein soll, wird Gott dafür sorgen, dass du einen bekommst.

Wir benötigen keine Angstmacher, sondern Mutmacher und Unterstützer und offene Herzen, Augen  und Ohren um Gottes Wunder  Weisheit und Führung zu erwarten...

Der Krug Mehl ging nicht aus...
 
Rosenwunder 29.10.2026 14:04
Danke Lavendeltee, Du sprichst mir aus dem Herzen, jeder lebensweg ist Anders und Maria hat diesen Weg gewählt, und ich habe großen Respekt vor ihrem Mut.
Andererseits kann es für Andere richtig sein hier zu bleiben-

Wichtig ist im Andersein respektvoll zu bleiben.

Also ich mag das gemüse aus dem Supermarkt auch nicht mehr gern essen und baue selbst an, aber für ne 4 köpfige würds nicht reichenlachendes Smiley
Also großer LUxus und viel ARBEIT ihr  Lieben.

Aber ich erlebe viele Menschen die kränkeln durch die vielen Pestizide im Essen.
Bei liefert der Bauer die Pestzide gratis mit dem Wind: ich baue nur noch unter Folientunneln und im Geweächshaus an.
 ich könnte ausflippen, das könnt ihr mir glauben.
 
Rosenwunder 29.10.2026 14:07
Und einses ist sicher , wenn es in den Städten brennt......dann kann man mit einem Acker auf dem Land oder in den Bergen noch gut leben.

Und verhungern dauerd auch ne Weile.
Wir sollten nicht streiten , sondern uns lieber  zusammenschließen und zusammenhalten.
Es wird nämlich ungemütlich
 
HopeinJesus 29.10.2026 14:11
2.Kor,9 V6....dieser Vers hat sicher ganz viel damit zu tun, 
was wir als Christen auch vorangig in Menschen gesät, investiert haben,
 zB Gottes Liebe,Hoffnung,Hilfe, Barmherigkeit  usw
 
HopeinJesus 29.10.2026 14:36
und dann auch ernten werden...lt Vers
 
Julia1960 29.10.2026 15:41
Danke für Deine Antwort, liebe Wiederum um 13.04.

Hoffe, Du hast meine Kommentare nicht falsch verstanden oder böse aufgefasst. Finde es schön, wenn Du von Deinem Leben berichtest und für Dich war das der richtige Weg.
Aber wie gesagt, nicht jeder ist dazu in der Lage, weder finanziell, noch von der Zeit her.

Hier im Ort kenne ich jemand, der hat mal versucht Hühner zu halten. Versucht sage ich daher, da er massive Probleme mit seinen Nachbarn bekam. Hühner wären zu laut.
Wenn man recht eng aufeinander wohnt, muss man auch Rücksicht aufeinander nehmen.

Und nicht jeder kann aufs Land ziehen. Nicht jeder kann und will die weiten Fahrtwege auf sich nehmen, um an seinen Arbeitsplatz zu kommen und nicht jeder hat einen Beruf, um vor Ort eine Arbeitsstelle zu finden.
Und Selbstversorger kann auch nur der sein, der das Geld für Land hat oder geerbt hat.

Auch bietet sich nicht jeder Garten, Boden dafür an, Gemüse anzubauen.

Selber hatte ich hier zu Beginn mal ein kl. Gemüsebeet angelegt. Außer Zucchini war alles sozusagen für die Katz.
Von dem vielen Brokkoli war die Ernte gut 500 Gramm, max. 1 kg damals und dafür täglich gegossen. Der Chinakohl wurde von Schnecken gefressen, Möhren war auch nichts. Außer einige Erdbeeren und mal Radieschen, war nicht viel.
Selbst der Pflücksalat war mehr als spärlich.
Hier wurde beim Bau damals viel mit Schutt aufgefüllt und nur eine dünne Schicht Erde drauf.
Dazu kam noch, dass wenn an die 10-12 Stunden außer Haus durch Job, dann eh kaum Zeit blieb.

Aber Wildkräuter, Kräuter, mediterrane Pflanzen gedeihen wunderbar.
 
Julia1960 29.10.2026 15:42
Und die vielen Menschen, die in Großstädten direkt leben, haben erst recht keine Möglichkeit. Da haben wohl die Allerwenigsten das Geld für ein Haus mit Garten. Die, die es da gibt, können sich nur Menschen leisten, die entweder sehr viel verdienen oder eben geerbt haben.
 
Julia1960 29.10.2026 15:44
Und einses ist sicher , wenn es in den Städten brennt......dann kann man mit einem Acker auf dem Land oder in den Bergen noch gut leben.

Das ist klar. Im Krieg ging es denen auch gut, die das Glück hatten und Häuser mit Gärten hatten. Teils auch Vieh hielt.
 
linuxfan 29.10.2026 16:21
Ich trinke nur destilliertes Wasser.
Habe so ein gerät gekauft:

https://www.vergleich.org/wasserdestilliergeraet/

die Geräte sind zwar günstig, aber die Stromkosten und der Zeitaufwand nicht unerheblich.
Aber das ist mir das reine Wasser wert.
 
schaloemchen 29.10.2026 16:31
im Krieg haben Menschen Hunger und wenn es brennt, gehen sie auf die Dörfer los und alles wird weg sein noch bevor es reif ist

heute klaut niemand Äpfel im Schrebergarten, dann schon ...
 
schaloemchen 29.10.2026 16:34
Ernten und sähen im Korinther

da geht es im Kontext nicht um Saat und Ernte, sondern ums Geben
sie haben die Gemeinde in Jerusalem finanz. unterstützt

1 Denn von der Dienstleistung für die Heiligen euch zu schreiben, halte ich für überflüssig; 
2 denn ich kenne ja eure Willigkeit, welche ich den Mazedoniern gegenüber von euch rühme, daß Achaja seit vorigem Jahre bereit gewesen sei; und euer Eifer hat viele angespornt
6 Das aber bedenket: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten.
7 Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat; 
nicht mit Unwillen oder aus Zwang; 
denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!
 
Julia1960 29.10.2026 16:37
Nun ich weiß aus Erzählungen meines Vaters und Großvaters, dass sie damals Samstags in der Früh mit einem Handwagen los gelaufen sind. Den ganzen Tag unterwegs waren bis spät am Abend und der Großvater dann bei Bauern die Zigarettenmarken eintauschte für Kartoffeln.
 
Julia1960 29.10.2026 16:42
Und manches mal bekamen sie auch ein kl. Stück Butter für diese Zigarettenmarken.

Mein Vater hat als Bub auch bei Nachbarn den Garten umgegraben, um einen Teller Suppe zu bekommen.

Ganz schreckliche Zeit und bei den Erzählungen kamen mir schon die Tränen, was sie alles mitmachen mussten.
 
schaloemchen 29.10.2026 16:44
ein Hof oder Auswanderung ist die Frage der Prioritäten und des Geldes sprich Möglichkeiten

was ist mir wichtig?

Beziehungen? Familie...
gesunde Lebensmittel?
Bin ich Single mit oder ohne Geld?
Habe ich einen Partner der mitmachen würde?
Habe ich jemanden zu pflegen? (Partner, Eltern, ein behindertes Kind?)
Hat man Kinder und Enkel und will man darauf verzichten sie zu sehen für gesunde Lebensmittel? Bin ich bereit diesen Preis zu bezahlen?
Was, wenn ich den Hof nicht mehr bewirtschaften kann?
Habe ich Leute die mich dann auffangen?

usw usw

Eine Lebenssituation wie Wiederum sie hat, ist Einzelfall
kleine Rente
Geld auf der Kante für einen Hof
Vom Beruf Gärtner
Beziehungen nicht so wichtig?

Wir haben alle unterschiedliche Lebenssituationen und Möglichkeiten
 
Julia1960 29.10.2026 16:51
Ja, schaloemchen, jede Lebenssituation ist anders.

Kenne 2 Gärtner, die von früh bis spät arbeiten (gearbeitet haben), das heißt, der eine davon jetzt in Rente.

Beide aber dennoch kein Geld für eine eigene Gärtnerei, Land (gehabt) und immer nur Gärten von Privatpersonen oder Grünflächen von Unternehmen oder Gemeinden gepflegt. Sind Gärtner, aber können auch keine Selbstversorger sein, weder der eine Gärtner aktuell, noch der andere, der nun in Rente ist.

Der, der nun in Rente ist, hat auch keine finanziellen Mittel, um sich irgendwo im Ausland Grund und Boden zu kaufen.
 
Julia1960 29.10.2026 17:01
Wie schon gesagt, jeder wie es für ihn passt. Ich könnte, wenn ich es wollen würde, hier verkaufen, ins Ausland gehen..
Jedoch will ich das gar nicht. Einmal bin ich nicht besonders sprachbegabt und warum sollte ich mir diesen Stress antun?
Und warum alleine irgendwo hin in die Wildnis ziehen?
Zwar kann ich hervorragend mit mir alleine sein, aber ganz ehrlich, ich habe keine Lust dazu nun von früh bis spät mich um den Anbau meiner eigenen Lebensmittel kümmern zu müssen. Und was ist, wenn ich das nicht mehr kann?

Ich habe keine Angst, bin, fühle mich vom Herrn geschützt und wenn er meint, ich soll zu ihm kommen, dann wird es so sein.
 
Julia1960 29.10.2026 17:30
Bei liefert der Bauer die Pestzide gratis mit dem Wind: ich baue nur noch unter Folientunneln und im Geweächshaus an.

Wenn ich das lese, auch nicht prickelnd. Du, liebe Rosenwunder machst Dir so viel Mühe, Arbeit, Dir Dein Gemüse, Salat etc. selber anzubauen.

Denke, jeder von uns kann nur schauen, versuchen, sich gesund zu ernähren, wie, woher auch immer.
Letztendlich müssen wir aber wissen, unser Leben ist endlich und wir wissen doch, wo wir hingehen werden. Hoffe ich zumindest.
 
Rosenwunder 29.10.2026 18:21
ja danke für das konstruktive Gespräch über ein sehr ernstes Thema, jeder sucht sich, die für sich passende Lösung und der Herr wird uns dabei unterstützen.
Ohne ihn ist sowieso Alles nichts.
Aber wir können so viel lernen von einander, für krisenzeiten.
das finde ich richtig super*
Und vielleicht liest ein Bauer unsere Gedanken und Einwände und es bewegt ihn zur Veränderung seiner
landwirtschaftlichen Strukturen-
 
Rosenwunder 29.10.2026 18:28
@ linuxfan ich habe auch ein Destiliergerät, ist aber echt ziemlich kostspielig, deshalb habe ich auf carbonitfilter umgestellt-
 
Julia1960 29.10.2026 18:32
Liebe Rosenwunder,

ich kann schlecht einschätzen, inwieweit die Landwirte ihre Dinge wirklich ändern können, um selber auch zu überleben.

Letztendlich kann jeder von uns im eigenen Verantwortungsbereich schauen und versuchen, möglichst umweltfreundlich zu leben und auch auf das Wohl der Tiere zu achten.

Die ganze Menschheit kann keiner von uns ändern.
 
Julia1960 29.10.2026 18:41
Wichtig finde ich, dass wir stimmig und zufrieden sind mit unserem Leben, egal wo, wie wir es leben.
Und eben den Herrn haben und ihm vertrauen und die Gewissheit haben, dass er uns liebt uns schützt und wo wir hingehen werden.
 
Rosenwunder 30.10.2026 06:48
Danke julia , ja wir können nicht ganze Welt ändern, aber in meinem kleinem Ökösytem passe ich auf das ich wertschätzend und Naturnah bin..
Und glaube mir Bauern können was ändern, sie sehen aber  keinen Grund darin.
Nur die Schlepper werden immer größer.

Im Gegenteil sie verhöhnen Biobauern, selbst erlebt.

Aber Gott hat seine Ohren überall
 
vertrauen2015 30.10.2026 09:44
Nur die Schlepper werden immer größer 06:48

Nehmen oft ganze Straßen für ihre Traktoren samt Gerätschaften ein😧

Wahre Worte @rosenwunder
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