Wiedereingliederung
04.10.2026 04:10
Wiedereingliederung
04.10.2026 04:10
Wiedereingliederung
Nach fast 3 Monaten krank wegen einem Bruch des Handgelenks und Einsatz einer Platte, habe ich mit dem Arzt eine Wiedereingliederung vereinbart. Der Arzt hat allerdings nur die Stunden aufgeschrieben, keine Einschränkungen.
Nun soll ich am Tag 1 nach 2 Stunden Übergabe die Essenswägen holen und das Essen verteilen und die nächsten beiden Tage einen Rollstuhlfahrer mit Myoklonien aus dem Bett holen.
In Woche 2 hätte ich dagegen leichte Aufgaben.
Nun wollte ich dies tauschen.
Die Einrichtungsleitung und die Wohnbereichsleitung lehnen dies ab. Ich müsse doch gleich testen, ob ich meine Arbeit wenn auch im reduzierten Umfang jetzt machen könne. Denn nach der Eingliederung bin ich dann 6 Stunden evtl. alleine im Dienst und müsse alles machen.
Ich sagte, dass ich dies gerne langsam testen möchte. Dies ginge aber nicht.
Kann jemand aus eigener Erfahrung berichten, wie bei ihr/ihm die Wiedereingliederung verlaufen ist?
Nun soll ich am Tag 1 nach 2 Stunden Übergabe die Essenswägen holen und das Essen verteilen und die nächsten beiden Tage einen Rollstuhlfahrer mit Myoklonien aus dem Bett holen.
In Woche 2 hätte ich dagegen leichte Aufgaben.
Nun wollte ich dies tauschen.
Die Einrichtungsleitung und die Wohnbereichsleitung lehnen dies ab. Ich müsse doch gleich testen, ob ich meine Arbeit wenn auch im reduzierten Umfang jetzt machen könne. Denn nach der Eingliederung bin ich dann 6 Stunden evtl. alleine im Dienst und müsse alles machen.
Ich sagte, dass ich dies gerne langsam testen möchte. Dies ginge aber nicht.
Kann jemand aus eigener Erfahrung berichten, wie bei ihr/ihm die Wiedereingliederung verlaufen ist?
Kommentare
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adonia 04.10.2026 05:51
Frag deinen Arzt und lass den entscheiden, ob du unter den gegebenen Umständen lieber noch aussetzen solltest. Man darf sich nicht hinten an stellen, nur weil die kein Personal haben in solchen Einrichtungen
(Nutzer gelöscht) 04.10.2026 07:50
Was würdest Du machen wenn Du selbständig wärst?
Nach 3 Monate Ausruhzeit dürften diese von Dir beschriebenen Tätigkeiten kein Problem sein!
Und wenn die Hand eingebunden ist, oder eingeschränkt, Essenswägen, sowie Essteller haben wirklich kein Gewicht!
Was seid ihr nur für "starke"😉 Frauen!
Nach 3 Monate Ausruhzeit dürften diese von Dir beschriebenen Tätigkeiten kein Problem sein!
Und wenn die Hand eingebunden ist, oder eingeschränkt, Essenswägen, sowie Essteller haben wirklich kein Gewicht!
Was seid ihr nur für "starke"😉 Frauen!
Sadie 04.10.2026 07:53
Guten Morgen
Lass dich von der Einrichtung nicht unter Druck setzen.
Du bist rechtlich gesehen, immer noch zu 100 % im Krankenstand.
Die Wiedereingliederung ist kein normaler Dienst, sondern ein Test, was deine Hand nach dem Bruch schon schafft.
Wenn der Arzt nur die Stunden aufgeschrieben hat, bedeutet das nicht, dass du sofort alles machen musst.
Wenn eine Aufgabe nicht geht oder die Hand schmerzt, hast du das Recht zu sagen, das schaffe ich noch nicht.
Wenn es gar nicht geht, packst du deine Sachen und gehst nach Hause. Das darf dir niemand als Fehlen anrechnen.
Schau einfach, wie es läuft, wenn du merkst, dass der Plan zu stressig ist, geh zum Arzt, der kann die Wiedereingliederung jederzeit anpassen oder verlängern.
deine Gesundheit geht vor.
Die Einrichtung muss sich an dein Tempo anpassen, nicht umgekehrt
Gute Besserung
Lass dich von der Einrichtung nicht unter Druck setzen.
Du bist rechtlich gesehen, immer noch zu 100 % im Krankenstand.
Die Wiedereingliederung ist kein normaler Dienst, sondern ein Test, was deine Hand nach dem Bruch schon schafft.
Wenn der Arzt nur die Stunden aufgeschrieben hat, bedeutet das nicht, dass du sofort alles machen musst.
Wenn eine Aufgabe nicht geht oder die Hand schmerzt, hast du das Recht zu sagen, das schaffe ich noch nicht.
Wenn es gar nicht geht, packst du deine Sachen und gehst nach Hause. Das darf dir niemand als Fehlen anrechnen.
Schau einfach, wie es läuft, wenn du merkst, dass der Plan zu stressig ist, geh zum Arzt, der kann die Wiedereingliederung jederzeit anpassen oder verlängern.
deine Gesundheit geht vor.
Die Einrichtung muss sich an dein Tempo anpassen, nicht umgekehrt
Gute Besserung
(Nutzer gelöscht) 04.10.2026 08:00
7.53
Das weiß sie sicher, jeder hat Zugang zur KI.
Das weiß sie sicher, jeder hat Zugang zur KI.
KindGottes 04.10.2026 08:01
Guten Morgen,
in der Wiedereingliederung ist man noch krankgeschrieben. Wenn es nicht geht, würde ich mich weiter krankschreiben lassen. Arbeitgeber nehmen keine Rücksicht. Sobald man da ist, hat man seine Arbeit zu erledigen. Die Gesundheit geht immer vor. Wenn durch die schwere Arbeit in einem Pflegeheim das Handgelenk ruiniert ist, nützt das niemandem etwas. Ich denke, dass es ein halbes Jahr dauert, bis das Handgelenk für Arbeiten im Pflegedienst wieder richtig verheilt ist.
in der Wiedereingliederung ist man noch krankgeschrieben. Wenn es nicht geht, würde ich mich weiter krankschreiben lassen. Arbeitgeber nehmen keine Rücksicht. Sobald man da ist, hat man seine Arbeit zu erledigen. Die Gesundheit geht immer vor. Wenn durch die schwere Arbeit in einem Pflegeheim das Handgelenk ruiniert ist, nützt das niemandem etwas. Ich denke, dass es ein halbes Jahr dauert, bis das Handgelenk für Arbeiten im Pflegedienst wieder richtig verheilt ist.
Sadie 04.10.2026 08:11
@KindGottes
Die Wiedereingliederung ist eine Krankschreibung ,ich selbst habe als ich noch im Arbeitsleben war 2x eine Wiedereingliederung mitgemacht .
Die Wiedereingliederung ist eine Krankschreibung ,ich selbst habe als ich noch im Arbeitsleben war 2x eine Wiedereingliederung mitgemacht .
KindGottes 04.10.2026 08:32
Liebe Sadie,
ja, hatte ich mit meinem Kommentar so gemeint und stimme deinem Kommentar von 7.53 Uhr zu 100 % zu. 🫠
ja, hatte ich mit meinem Kommentar so gemeint und stimme deinem Kommentar von 7.53 Uhr zu 100 % zu. 🫠
Angelina71 04.10.2026 08:44
Ich hatte vor kurzem die Situation mit meiner Kollegin, die in der Wiedereingliederung war.
Sie war zusätzlich im Dienst, also mit mir zusammen, und nicht alleine. Und selbstverständlich haben wir es so besprochen, dass sie sich noch schont, und nur die Arbeiten macht, die sie auch wirklich bewältigen kann, ohne Schmerzen zu bekommen.
@ichmB
du wirst immer bösartiger 🙈
Sie war zusätzlich im Dienst, also mit mir zusammen, und nicht alleine. Und selbstverständlich haben wir es so besprochen, dass sie sich noch schont, und nur die Arbeiten macht, die sie auch wirklich bewältigen kann, ohne Schmerzen zu bekommen.
@ichmB
du wirst immer bösartiger 🙈
Arina 04.10.2026 08:57
Wiedereingliederung bedeutet ja nicht, dass du dein Handgelenk so stark belasten sollst ,dass ein erneuter Schaden entsteht, der dann deine Hand für immer schädigen könnte.
Der Arbeitgeber soll
Rücksicht nehmen und wenn dies nicht der Fall ist, würde ich so den Dienst erst gar nicht antreten, sondern den Arzt konsultieren und ihm berichten. Schließlich geht es um deine Gesundheit.
Handgelenke neigen sehr schnell dazu, zu brechen.
Der Arbeitgeber soll
Rücksicht nehmen und wenn dies nicht der Fall ist, würde ich so den Dienst erst gar nicht antreten, sondern den Arzt konsultieren und ihm berichten. Schließlich geht es um deine Gesundheit.
Handgelenke neigen sehr schnell dazu, zu brechen.
hansfeuerstein 04.10.2026 13:46
Im Endeffekt muss jeder schauen wo er bleibt, weder der Arzt wird detaillierte Vorgaben machen, noch wird die Einrichtung penibel auf irgend einen Plan achten. Man muss eben sehen, wie es im Alltag klappt, und sich entwickelt. Kann gut sein, dass man es trotzdem "probiert" auch mal alleine vor Ort zu sein, dann sieht man schon. Wenn man Probleme bekommt, muss man den Mut haben sich wieder krank schreiben zu lassen, weil eben vielleicht DInge gefordert sind, die nicht gehen. Dann muss irgendwann irgendwann eben eine vorübergehende oder dauerhafte Berufsunfähigkeit entschieden werden
hansfeuerstein 04.10.2026 13:49
Ich kenne es vom Sport her, dass zur Rekonvaleszenz bewusste Belastungen dazu gehören, die eben nicht überreizt werden dürfen. Sportler genesen deshalb so rasch, weil sie sehr schnell beginnen wieder zu belasten, unter Anleitung versteht sich. Der Normalmensch muss also versuchen sich langsam und steigernt wieder zu belasten, eine Belastungssteuerung findet über reduzierte Stunden statt.
hansfeuerstein 04.10.2026 14:25
Möglichst nicht von vorn herein nein sagen, sondern besser: ok, ich hab´s probiert.
liebeslied 04.10.2026 14:29
Zitat:
"Ich sagte, dass ich dies gerne langsam testen möchte.
Dies ginge aber nicht."
Was ist das für eine Aussage? Sie sagt aus, dass es scheißegal ist, welche Quälerei oder weiteren Schäden entstehen könnten. Gesundheit egal, hauptsache der Rubel rollt weiter und wenn das Gelenk ganz im Eimer ist, wird eben erstetzt durch eine andere Arbeitskraft!
Pass gut auf dich auf und teste in Ruhe was möglich ist, liebe Alleshinterfragen.
"Ich sagte, dass ich dies gerne langsam testen möchte.
Dies ginge aber nicht."
Was ist das für eine Aussage? Sie sagt aus, dass es scheißegal ist, welche Quälerei oder weiteren Schäden entstehen könnten. Gesundheit egal, hauptsache der Rubel rollt weiter und wenn das Gelenk ganz im Eimer ist, wird eben erstetzt durch eine andere Arbeitskraft!
Pass gut auf dich auf und teste in Ruhe was möglich ist, liebe Alleshinterfragen.
(Nutzer gelöscht) 04.10.2026 17:04
Angelina71Heute, 08:44
........
@ichmB
du wirst immer bösartiger 🙈
Wieso wirst Du schon wieder persönlich?
Ich habe einen sachlichen, noch dazu sehr weisen Kimmentar ab gegeben, jeder Arbeitgeber würde mir Recht geben!
Was glaubt ihr warum so viele Firmen Insolvent gehen?
Nicht NUR weil die Deutsche Wirtschaft am Boden liegt, sondern mit ein Gund ist dass das Deutsche Volk über keine Arbeitsmoral mehr verfügt. Zu Deutsch: Werden immer fauler!
Jeder sieht nur sein Recht und seine eigene Belastungsgrenze, dass hat es früher so nicht gegeben!
Was haben die Deutschen früher, später dann incl. Gastarbeiter aus anderen Ländern geschuftet!
"Es war einmal".
Ihr werdet Euch um schauen, wenn es diese ganzen sozialen Leistungen mal nicht mehr gibt!
Und das wird kommen!
Dann kriecht ihr gerne mit allen Vieren zur Arbeit, bevor ihr nochts mehr zu mampfen habt!
........
@ichmB
du wirst immer bösartiger 🙈
Wieso wirst Du schon wieder persönlich?
Ich habe einen sachlichen, noch dazu sehr weisen Kimmentar ab gegeben, jeder Arbeitgeber würde mir Recht geben!
Was glaubt ihr warum so viele Firmen Insolvent gehen?
Nicht NUR weil die Deutsche Wirtschaft am Boden liegt, sondern mit ein Gund ist dass das Deutsche Volk über keine Arbeitsmoral mehr verfügt. Zu Deutsch: Werden immer fauler!
Jeder sieht nur sein Recht und seine eigene Belastungsgrenze, dass hat es früher so nicht gegeben!
Was haben die Deutschen früher, später dann incl. Gastarbeiter aus anderen Ländern geschuftet!
"Es war einmal".
Ihr werdet Euch um schauen, wenn es diese ganzen sozialen Leistungen mal nicht mehr gibt!
Und das wird kommen!
Dann kriecht ihr gerne mit allen Vieren zur Arbeit, bevor ihr nochts mehr zu mampfen habt!
(Nutzer gelöscht) 04.10.2026 17:08
Furchtbar, diese marode Arbeitsmoral heut zu Tage!
Glaubt ihr das ein (erfolgreicher )Geschäftsmann nach einem Handgelenkbruch 3 Monate zu Hause sitzen kann?
Gewiss nicht!
Das kann man sich nur heut zu Tage im Angestelten- Verhältnis erlauben!
Glaubt ihr das ein (erfolgreicher )Geschäftsmann nach einem Handgelenkbruch 3 Monate zu Hause sitzen kann?
Gewiss nicht!
Das kann man sich nur heut zu Tage im Angestelten- Verhältnis erlauben!
(Nutzer gelöscht) 04.10.2026 17:09
Dann jammern wie man die Eingliederungszeit überstehen soll,- verweichlichtiger geht es ja wohl nicht mehr!!!
Nicht gegen Alleshinterfragen, sondern allgemein!
Nicht gegen Alleshinterfragen, sondern allgemein!
Alleshinterfragen 04.10.2026 17:12
Super, herzlichen Dank für die vielen Kommentare.
Mir wurden die Zettel für die Wiedereingliederung nicht unterschrieben, als ich sagte, dass ich es mir nicht unbedingt zutraue, gleich in den ersten 3 Tagen solche Arbeiten zu übernehmen.
Eigentlich wäre mein Arzttermin erst Ende des Monats, um dann über meine Erfahrungen zu sprechen. Nun ist die Frage, ob ich früher einen bekomme.
Es ist auf der anderen Seite auch die Frage, ob ich mich aufdrängen soll, wenn ich das Gefühl habe, sie wollen mich erst wieder, wenn ich wirklich sicher bin, dass ich alle Arbeiten schaffe.
Mir wurden die Zettel für die Wiedereingliederung nicht unterschrieben, als ich sagte, dass ich es mir nicht unbedingt zutraue, gleich in den ersten 3 Tagen solche Arbeiten zu übernehmen.
Eigentlich wäre mein Arzttermin erst Ende des Monats, um dann über meine Erfahrungen zu sprechen. Nun ist die Frage, ob ich früher einen bekomme.
Es ist auf der anderen Seite auch die Frage, ob ich mich aufdrängen soll, wenn ich das Gefühl habe, sie wollen mich erst wieder, wenn ich wirklich sicher bin, dass ich alle Arbeiten schaffe.
Alleshinterfragen 04.10.2026 17:14
Wenn ich selbständig wäre, würde ich mir die Arbeit natürlich so einteilen, wie ich sie schaffe.
Es ist ja nicht so, dass ich gerade nichts tue. Ich schaue auch bei der Hausarbeit wie ich den Arm immer mehr belasten kann.
Es ist ja nicht so, dass ich gerade nichts tue. Ich schaue auch bei der Hausarbeit wie ich den Arm immer mehr belasten kann.
Alleshinterfragen 04.10.2026 17:19
Ein Wagen mit dem Essen für 16 Personen und warmen Wasser hat sehr wohl Gewicht. man muss auch 2 Wägen ziehen, also den mit dem warmen Essen und den kleinen mit Salat etc.
Man holt dies aus dem Keller, bugsiert die Wägen in den Aufzug, holt sie im EG wieder raus. Muss dann die Tür aufschließen, die Wägen um die Ecke ziehen und darauf achten, dass die Tür nicht piepst, also Alarm auslöst, weil sie zu lange offen ist.
Als ich sagte, dass mir ja Bewohner helfen könnten, hieß es, dass ich mich als Fachkraft doch nicht degradieren kann bzw. die Bewohner nicht ausnützen könne. Die Heimleitung meinte, sie könne ja auch keinen Bewohner fragen, ob er ihre Arbeit macht und ein Arzt könne nicht zu einem Patienten kommen und ihn um Hilfe zu bitten. Ich finde diese Beispiele falsch, denn Bewohner in der Eingliederungshilfe können mich doch in der Hinsicht unterstützen oder?
Man holt dies aus dem Keller, bugsiert die Wägen in den Aufzug, holt sie im EG wieder raus. Muss dann die Tür aufschließen, die Wägen um die Ecke ziehen und darauf achten, dass die Tür nicht piepst, also Alarm auslöst, weil sie zu lange offen ist.
Als ich sagte, dass mir ja Bewohner helfen könnten, hieß es, dass ich mich als Fachkraft doch nicht degradieren kann bzw. die Bewohner nicht ausnützen könne. Die Heimleitung meinte, sie könne ja auch keinen Bewohner fragen, ob er ihre Arbeit macht und ein Arzt könne nicht zu einem Patienten kommen und ihn um Hilfe zu bitten. Ich finde diese Beispiele falsch, denn Bewohner in der Eingliederungshilfe können mich doch in der Hinsicht unterstützen oder?
(Nutzer gelöscht) 04.10.2026 17:43
Also diese Idee Du könntest die Bewohner fragen ob sie Dir helfen finde ich gut!
Du machst zu viel Wirbel, Alleshinterfragen.
Einfach machen und die Bewohner mit ein beziehen.
Nicht zu viel fragen und schlafende Hubde wecken.
Den Bewohner schadet es sicher nicht wenn sie etwss mit an packen, ganz im Gegenteil!
Man sieht es ja hier, womit und wie solche Leute oftmals ihre Zeit vertreiben vor lauter Langeweile.
Du machst zu viel Wirbel, Alleshinterfragen.
Einfach machen und die Bewohner mit ein beziehen.
Nicht zu viel fragen und schlafende Hubde wecken.
Den Bewohner schadet es sicher nicht wenn sie etwss mit an packen, ganz im Gegenteil!
Man sieht es ja hier, womit und wie solche Leute oftmals ihre Zeit vertreiben vor lauter Langeweile.
(Nutzer gelöscht) 04.10.2026 18:00
Selbstverständlich kann ein Arzt den Patienten fragen, ob er den Verband hält beim Verbinden. Nur als Beispiel.
Ich finde diese Beispiele auch falsch.
Ich finde diese Beispiele auch falsch.
Alleshinterfragen 04.10.2026 18:04
Ich arbeite über 35 Jahre beim gleichen Träger und bin seit 2018 in der Eingliederungshilfe.
Die Heimleitung kam erst in diesem Jahr und die Wohnbereichsleitung auch. somit bin ich mit 63 Jahren nicht nur die älteste Mitarbeiterin sondern auch die, die am längsten da ist.
Und vorher habe ich immer Bewohner gefragt, für mich war das "Eine Hand wäscht die andere" und kein Ausnutzen.
Die Heimleitung kam erst in diesem Jahr und die Wohnbereichsleitung auch. somit bin ich mit 63 Jahren nicht nur die älteste Mitarbeiterin sondern auch die, die am längsten da ist.
Und vorher habe ich immer Bewohner gefragt, für mich war das "Eine Hand wäscht die andere" und kein Ausnutzen.
Nemrac73 04.10.2026 18:41
Ich habe den Eindruck, manche haben keine Ahnung was es heißt in der Pflege zu arbeiten
hansfeuerstein 04.10.2026 19:35
So ist das in unseren Tagen. Da zahlen jeder Insasse im Monat soviel wie kaum jemand monatlich je verdient, und dann wird die eigentliche Leistung auf jemanden gelastet, der selber noch Hilfe bräuchte. Da sagen sich viele, wozu soll ich überhaupt erst anfangen etwas zu arbeiten, bringt doch nur Ärger? Am Besten man zahlt monatlich 5000 Euro und macht dann alles in Eigenregie selber. Es stimmt eben vieles nicht mehr zusammen.
Autumn 04.10.2026 20:37
Wenn du den Eindruck hast, dass der Arbeitgeber die Wiedereingliederung boykottiert, dann rate ich, das denen zu melden, die für die Wiedereingliederung bezahlen, vermutlich das Arbeitsamt oder die Krankenkasse.
Dort hat man ja ein Interesse, dass es erfolgreich ist.
Der Arbeitgeber hat eine kostenlose Arbeitskraft, aber das ist ja zielgebunden.
Pass auf, dass deine Wiederherstellung und Genesung nicht gefährdet ist.
Dort hat man ja ein Interesse, dass es erfolgreich ist.
Der Arbeitgeber hat eine kostenlose Arbeitskraft, aber das ist ja zielgebunden.
Pass auf, dass deine Wiederherstellung und Genesung nicht gefährdet ist.
KatinkaStern 04.10.2026 22:20
Ich stimme Autumn, 20:37, vollkommen zu.
Wärend der Wiedereingliederung darf kein Mitarbeiter als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt werden.
Dir muss die Möglichkeit zugestanden werden einer Tätigkeit noch nicht gewachsen zu sein.
Zu 17:12
Liebe Alleshinterfragen,
Dein Engagement ehrt dich! Sicher machst du dir Gedanken um die Bewohner und das Team. Vielleicht fällt dir auch langsam die Decke auf den Kopf und du willst endlich wieder ran.
Erst Ende des Monats hättest du den Termin beim Arzt und auch erst dann würde deine Eingliederung vermutlich starten.
Also auch dann noch nicht volle Belastung für dein Handgelenk, in diesem körperlich sehr schweren Job. Sehe ich das richtig?
Mein Empfinden in dieser Sache: Das dein Arbeitgeber HEUTE nicht bereit ist dich vorzeitig wieder aufzunehmen und dir dadurch eine schrittweise und vermutlich längere Eingliederung zu gewähren finde ich wirklich schwierig und nicht nachvollziehbar.
Er muss nichts für deine Leistung bezahlen und hat dich als Zusatzkraft. Allerdings möchte er dich -als unbezahlte Zusatzkraft- voll einsatzfähig. (Jeder erfolgreiche Unternehmer würde sich nicht für NICHTS kaputt machen lassen. Dann wäre er kein erfolgreicher Unternehmer mehr. 😉)
Und liebe @Alleshinterfragen, dein Unternehmen bist in diesem Falle DU und deine physische Belastbarkeit.
Wenn dein Arbeitgeber heute nicht bereit ist die Eingliederung so zu gestalten das dein Handgelenk in dem Maße gefordert und trainiert werden kann, wie es dir (deinem Unternehmen) dient, dann hab gut auf dich Acht, wenn die wirkliche Wiedereingliederung beginnt.
Wärend der Wiedereingliederung bist du kein bezahlter und voll belastbarer Mitarbeiter!! Du hast jeder Zeit das RECHT Aufgaben abzulehnen, wenn sie dich (dein Handgelenk) überlastet könnten. Und der Arbeitgeber ist verpflichtet dir diese Möglichkeit einzuräumen.
(Da er ja ein erfolgreicher Geschäftsmann ist sollte er dich und deine Arbeitskraft auch zu schätzen wissen. - Erfahrene Angestellte wie du sind mehr als Gold wert.)
Reichen Segen und Gottes Weisheit dir!!
Wärend der Wiedereingliederung darf kein Mitarbeiter als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt werden.
Dir muss die Möglichkeit zugestanden werden einer Tätigkeit noch nicht gewachsen zu sein.
Zu 17:12
Liebe Alleshinterfragen,
Dein Engagement ehrt dich! Sicher machst du dir Gedanken um die Bewohner und das Team. Vielleicht fällt dir auch langsam die Decke auf den Kopf und du willst endlich wieder ran.
Erst Ende des Monats hättest du den Termin beim Arzt und auch erst dann würde deine Eingliederung vermutlich starten.
Also auch dann noch nicht volle Belastung für dein Handgelenk, in diesem körperlich sehr schweren Job. Sehe ich das richtig?
Mein Empfinden in dieser Sache: Das dein Arbeitgeber HEUTE nicht bereit ist dich vorzeitig wieder aufzunehmen und dir dadurch eine schrittweise und vermutlich längere Eingliederung zu gewähren finde ich wirklich schwierig und nicht nachvollziehbar.
Er muss nichts für deine Leistung bezahlen und hat dich als Zusatzkraft. Allerdings möchte er dich -als unbezahlte Zusatzkraft- voll einsatzfähig. (Jeder erfolgreiche Unternehmer würde sich nicht für NICHTS kaputt machen lassen. Dann wäre er kein erfolgreicher Unternehmer mehr. 😉)
Und liebe @Alleshinterfragen, dein Unternehmen bist in diesem Falle DU und deine physische Belastbarkeit.
Wenn dein Arbeitgeber heute nicht bereit ist die Eingliederung so zu gestalten das dein Handgelenk in dem Maße gefordert und trainiert werden kann, wie es dir (deinem Unternehmen) dient, dann hab gut auf dich Acht, wenn die wirkliche Wiedereingliederung beginnt.
Wärend der Wiedereingliederung bist du kein bezahlter und voll belastbarer Mitarbeiter!! Du hast jeder Zeit das RECHT Aufgaben abzulehnen, wenn sie dich (dein Handgelenk) überlastet könnten. Und der Arbeitgeber ist verpflichtet dir diese Möglichkeit einzuräumen.
(Da er ja ein erfolgreicher Geschäftsmann ist sollte er dich und deine Arbeitskraft auch zu schätzen wissen. - Erfahrene Angestellte wie du sind mehr als Gold wert.)
Reichen Segen und Gottes Weisheit dir!!
Alleshinterfragen 04.10.2026 22:44
@Katinka Stern
Du hast es wirklich gut erfasst. Danke für Deine Empathie. Ich wollte die Kollegen unterstützen, es gibt ja auch etliche Büroarbeit. Mein Kollege meinte, ich könne doch die Kardex(e) wieder aktualisieren. Das hätte ich gerne gemacht.
Auch die Bewohner liegen mir am Herzen. Ich habe erfahren, dass es etliche Rückfälle gab und viel Chaos in der Gruppe.
Aber nun soll gleich am Anfang Jobs machen, die ich auch vorher nicht unbedingt gerne gemacht habe. Die Essenswagen holen war schon vorher mit der Ritzarthrose schwer. Und die Pflege unseres ungeduldigen Rollstuhlfahrers, der einem öfter mit Ausdrücken begrüßt, ist auch nicht leicht. Er kippt während des Umsitzens ab und zu mehrfach im Bett um und manchmal muss man zupacken, dass er sich nicht den Kopf anschlägt oder zwischen Bett und Rollstuhl auf dem Boden landet. Da kann ich mich nicht vorher vorbereiten. Und die Heimleitung meinte, dass ich aus hygienischen Gründen die große Manschette nicht tragen kann. Da passt kein Handschuh drüber. Und wenn er fällt, dann zu klingeln statt spontan zu helfen kann ich mir nicht vorstellen.
Nun stehe ich vor dem Dilemma, dass ich einerseits so viel Lebenszeit in dieser Einrichtung verbracht habe, dass die 3 Monate krank sicher keine reine Fehlzeit war, da ich so oft länger gearbeitet habe.
Und auf der anderen Seite, dass eine verlängerte AU 66,70€ pro Tag bedeutet. Wir haben einen Festlohn und bekommen je nachdem Wochenenden-, Feiertags- und Nachtzuschläge, sowie für jede Nachtbereitschaft 33€ pro Nacht. Das kann im Monat mehr als 500€ sein.
Da ich aber in den 6 Wochen bevor ich das Krankengeld bekam, nicht gearbeitet habe, fehlen diese zusätzlichen Bestandteile bei der Berechnung.
Die Wiedereingliederung hätte ab dem 12.10. starten sollen, krank geschrieben bin ich bisher bis zum 25.10. Wahrscheinlich werde ich erst danach den nächsten Versuch zur Wiedereingliederung starten.
Ich habe natürlich auch das Kranksein genossen, endlich mal Monate, wo ich lauter freie Wochenenden hatte, kein Einspringen, keine Diskussion mit Bewohnern, sondern das schöne Wetter genießen können.
Aber ich habe mir natürlich auch Gedanken über meine Zukunft gemacht. Ich habe schon im Frühjahr das Gefühl gehabt, dass ich nicht bis fast 77 diese Arbeit machen will und mich schon nach meiner Rente erkundigt und mir überlegt, wie ich die Lücke füllen kann, wenn ich mit 65 in Rente gehe.
Du hast es wirklich gut erfasst. Danke für Deine Empathie. Ich wollte die Kollegen unterstützen, es gibt ja auch etliche Büroarbeit. Mein Kollege meinte, ich könne doch die Kardex(e) wieder aktualisieren. Das hätte ich gerne gemacht.
Auch die Bewohner liegen mir am Herzen. Ich habe erfahren, dass es etliche Rückfälle gab und viel Chaos in der Gruppe.
Aber nun soll gleich am Anfang Jobs machen, die ich auch vorher nicht unbedingt gerne gemacht habe. Die Essenswagen holen war schon vorher mit der Ritzarthrose schwer. Und die Pflege unseres ungeduldigen Rollstuhlfahrers, der einem öfter mit Ausdrücken begrüßt, ist auch nicht leicht. Er kippt während des Umsitzens ab und zu mehrfach im Bett um und manchmal muss man zupacken, dass er sich nicht den Kopf anschlägt oder zwischen Bett und Rollstuhl auf dem Boden landet. Da kann ich mich nicht vorher vorbereiten. Und die Heimleitung meinte, dass ich aus hygienischen Gründen die große Manschette nicht tragen kann. Da passt kein Handschuh drüber. Und wenn er fällt, dann zu klingeln statt spontan zu helfen kann ich mir nicht vorstellen.
Nun stehe ich vor dem Dilemma, dass ich einerseits so viel Lebenszeit in dieser Einrichtung verbracht habe, dass die 3 Monate krank sicher keine reine Fehlzeit war, da ich so oft länger gearbeitet habe.
Und auf der anderen Seite, dass eine verlängerte AU 66,70€ pro Tag bedeutet. Wir haben einen Festlohn und bekommen je nachdem Wochenenden-, Feiertags- und Nachtzuschläge, sowie für jede Nachtbereitschaft 33€ pro Nacht. Das kann im Monat mehr als 500€ sein.
Da ich aber in den 6 Wochen bevor ich das Krankengeld bekam, nicht gearbeitet habe, fehlen diese zusätzlichen Bestandteile bei der Berechnung.
Die Wiedereingliederung hätte ab dem 12.10. starten sollen, krank geschrieben bin ich bisher bis zum 25.10. Wahrscheinlich werde ich erst danach den nächsten Versuch zur Wiedereingliederung starten.
Ich habe natürlich auch das Kranksein genossen, endlich mal Monate, wo ich lauter freie Wochenenden hatte, kein Einspringen, keine Diskussion mit Bewohnern, sondern das schöne Wetter genießen können.
Aber ich habe mir natürlich auch Gedanken über meine Zukunft gemacht. Ich habe schon im Frühjahr das Gefühl gehabt, dass ich nicht bis fast 77 diese Arbeit machen will und mich schon nach meiner Rente erkundigt und mir überlegt, wie ich die Lücke füllen kann, wenn ich mit 65 in Rente gehe.
Alleshinterfragen 04.10.2026 22:45
Sorry, ich meinte natürlich 67. Meine Generation wird es sicher nicht treffen, wenn spätere Jahrgänge evtl. bis 77 arbeiten müssen.
KatinkaStern 04.10.2026 23:33
Oj man, liebe @Alleshinterfragen, das erklät deinen vorzeitigen Versuch der Wiedereingliederung...
Ja, in Jobs wie der unseren sind die Schichtzuschläge tatsächlich bedeutend. Erst recht wenn es vor der AU sechs Wochen lang keine gab. (Autsch!)
Das kann unschließbare Lücken ausmachen.
Das macht deinen "verfrühten" Versuch nachvollziehbar.
Offensichtlich hast du ein tolles Team hinter dir, das deine Einsatzwilligkeit zu schätzen weiß und dir gern lang liegen gebliebenen Bürokram anvertrauen würde.
(Wer sollte das denn sonst tun, bei der ständigen Überlastung? Schade, dass die Führungsebene das nicht wahrnehmen kann. )
Ich habe leider keinen echt guten Rat für dich. - Außer das du der Gruppe und dem Team mehr dienst (+ deine tatsächlichen Rente erhöhst) wenn du voll "funktionstüchtig" bleibst,. - Diese mageren Monate durchstehst (auch wenn es weh tut 😔).
Dein Handgelenk ist mehr wert -auch für deine Rentenzeit- als jeder € den du irgendwie raus schlägst. UND wertvoller als jede Entlastung für dein Team, dass dich dann evtl. vorzeitig verliert, weil du nicht mehr kannst, wie du gern würdest.
Dein Unternehmen bist du! 🙂
Aber eines noch - Mach deinem Namen Ehre und hinterfrage. 😉
Frag vor allen anderen IHN was SEIN Plan und Weg ist - jetzt in dieser Situation
Ja, in Jobs wie der unseren sind die Schichtzuschläge tatsächlich bedeutend. Erst recht wenn es vor der AU sechs Wochen lang keine gab. (Autsch!)
Das kann unschließbare Lücken ausmachen.
Das macht deinen "verfrühten" Versuch nachvollziehbar.
Offensichtlich hast du ein tolles Team hinter dir, das deine Einsatzwilligkeit zu schätzen weiß und dir gern lang liegen gebliebenen Bürokram anvertrauen würde.
(Wer sollte das denn sonst tun, bei der ständigen Überlastung? Schade, dass die Führungsebene das nicht wahrnehmen kann. )
Ich habe leider keinen echt guten Rat für dich. - Außer das du der Gruppe und dem Team mehr dienst (+ deine tatsächlichen Rente erhöhst) wenn du voll "funktionstüchtig" bleibst,. - Diese mageren Monate durchstehst (auch wenn es weh tut 😔).
Dein Handgelenk ist mehr wert -auch für deine Rentenzeit- als jeder € den du irgendwie raus schlägst. UND wertvoller als jede Entlastung für dein Team, dass dich dann evtl. vorzeitig verliert, weil du nicht mehr kannst, wie du gern würdest.
Dein Unternehmen bist du! 🙂
Aber eines noch - Mach deinem Namen Ehre und hinterfrage. 😉
Frag vor allen anderen IHN was SEIN Plan und Weg ist - jetzt in dieser Situation
hansfeuerstein 05.10.2026 00:27
Du solltest immer die rechtliche Situation im Auge behalten. Der Arzt schränkt keine bestimmten Tätigkeiten ein, sondern lediglich die tägliche Arbeitsbelastung in Stunden. Es ist dann also die Frage, wer was blockiert, in so einem Fall. Rechtlich ist die Situation einfach besser, wenn man sagt, habe ich probiert, geht eben nicht. (es sei denn, der Arzt würde das schon näher definiert haben). Generell würde ich auch ausrechnen, wie es mit einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben aussieht, also z.B. Berufsunfähigkeit, diese Rente ist bedeutend höher, als ein vorzeitiges Ausscheiden von der Regelaltersrente. Wer z.B. mit 63 offiziell in Rente gehen will, hat viel weniger Renteneinkommen als jemand der mit dem selben Alter in Berufsunfähigkeit gehen kann. Bei schwerer arbeit sollte man nicht die Zähne zusammenbeissen und trotzdem weitermachen.
justmore 05.10.2026 04:04
Einfach mal meine Meinung - probiere es aus!
Wie schon geschrieben wurde - du bist in der Wiedereingliederung zusätzlich da und ersetzt niemand!
Und du bist aus der Lohnfortzahlung, damit gewinnt dein Arbeitgeber zusätzliche Stunden ohne Kosten.
Hör auf deinen Körper, wenn es nicht geht, kümmer dich darum.
Hast du KG oder Physio? Was sagen die zur Belastungsmöglichkeit?
Wenn du selber in der Engliederungshilfe arbeitest - was würdest du einem Klienten raten der das mit dir bespricht?
...
... und ich wünsche dir Zuversicht und das du dir nicht zu sehr Sorgen machst!
Zitat: Mit Sorgen ist es wie mit Spagetti, man macht sich oft zuviele.
Also Ausprobieren aber auch auf das Handgelenk "hören" - und bedenken das wenn man mit Sport wieder anfängt, zwickt und zwackt es auch schon mal, bis die Muskeln wieder warm und locker sind. Ich bin sicher du kennst dich selber gut genug *zwniker*
So - für meine ersten Beitrag habe ich genug "klug-geschissen".
Wie schon geschrieben wurde - du bist in der Wiedereingliederung zusätzlich da und ersetzt niemand!
Und du bist aus der Lohnfortzahlung, damit gewinnt dein Arbeitgeber zusätzliche Stunden ohne Kosten.
Hör auf deinen Körper, wenn es nicht geht, kümmer dich darum.
Hast du KG oder Physio? Was sagen die zur Belastungsmöglichkeit?
Wenn du selber in der Engliederungshilfe arbeitest - was würdest du einem Klienten raten der das mit dir bespricht?
...
... und ich wünsche dir Zuversicht und das du dir nicht zu sehr Sorgen machst!
Zitat: Mit Sorgen ist es wie mit Spagetti, man macht sich oft zuviele.
Also Ausprobieren aber auch auf das Handgelenk "hören" - und bedenken das wenn man mit Sport wieder anfängt, zwickt und zwackt es auch schon mal, bis die Muskeln wieder warm und locker sind. Ich bin sicher du kennst dich selber gut genug *zwniker*
So - für meine ersten Beitrag habe ich genug "klug-geschissen".
Nemrac73 05.10.2026 07:18
Liebe Alleshinterfragen
Warst du mal zur reha, nach dem Bruch und der OP?
Ich arbeite in einer orthopädischen Reha-Klinik und unsere beiden sozialarbeiterinnen beraten unsere rehabilitanden immer zu den Themen, wie Wiedereingliederung, auch wie es mit BU rente oder Rente gehen kann.
Ich würde es an deiner Stelle auch nur langsam probieren, und diese schweren Arbeiten nicht machen, zumindest nicht in der ersten Woche. Ist das nicht möglich vom vorgesetzt her dann muss die Wiedereingliederung eben verschoben werden.
Ich habe selbst massive Probleme mit den Händen. Arthrose in allen Fingern, das Handgelenk kaputt und arthritis ist auch nich dabei..Manchmal weiß ich ich mal woher der Schmerz kommt. Aber er ist da.
Nach meiner OP am daumen wegen rhizarthrise bin ich nach 6 Wochen wieder arbeiten gegangen. Es war auch genau die Zeit, wo ich von 29 Std. Auf 39 Stunden aufgestockt habe, das war dann doppelt anstrengend. Und meine Kollegin hat mich in keiner Weise unterstützt bei Arbeiten die für die Hand schwerer waren. Jetzt nach knapp 4 Jahren tut es fast genauso weh wie damals.
Falls ich meine Hand wieder operieren lassen muss, da die elle zu lang ist, werde ich nicht eher arbeiten als es mir gut tut.
Das rate ich dir auch.
Die Hände brauchst du immer und es ist auch im Alltag sehr anstrengend
Warst du mal zur reha, nach dem Bruch und der OP?
Ich arbeite in einer orthopädischen Reha-Klinik und unsere beiden sozialarbeiterinnen beraten unsere rehabilitanden immer zu den Themen, wie Wiedereingliederung, auch wie es mit BU rente oder Rente gehen kann.
Ich würde es an deiner Stelle auch nur langsam probieren, und diese schweren Arbeiten nicht machen, zumindest nicht in der ersten Woche. Ist das nicht möglich vom vorgesetzt her dann muss die Wiedereingliederung eben verschoben werden.
Ich habe selbst massive Probleme mit den Händen. Arthrose in allen Fingern, das Handgelenk kaputt und arthritis ist auch nich dabei..Manchmal weiß ich ich mal woher der Schmerz kommt. Aber er ist da.
Nach meiner OP am daumen wegen rhizarthrise bin ich nach 6 Wochen wieder arbeiten gegangen. Es war auch genau die Zeit, wo ich von 29 Std. Auf 39 Stunden aufgestockt habe, das war dann doppelt anstrengend. Und meine Kollegin hat mich in keiner Weise unterstützt bei Arbeiten die für die Hand schwerer waren. Jetzt nach knapp 4 Jahren tut es fast genauso weh wie damals.
Falls ich meine Hand wieder operieren lassen muss, da die elle zu lang ist, werde ich nicht eher arbeiten als es mir gut tut.
Das rate ich dir auch.
Die Hände brauchst du immer und es ist auch im Alltag sehr anstrengend
hansfeuerstein 05.10.2026 12:30
Meine persönliche Empfehlung. In beruflichen Entscheidungen die Emotionen komplett raus nehmen.
Alleshinterfragen 05.10.2026 14:03
In beruflichen Entscheidungen die Emotionen rausnehmen, wie geht das?
Heute bin ich in die Praxis des Handchirugen und habe dort am Empfang die Situation geschildert. Die Mitarbeiterin hat dann mit dem Arzt gesprochen, es bliebe bei dem Termin Ende des Monats und er würde jetzt auch keinen Vermerk über Einschränkungen ausfüllen. Die Mitarbeiterin meinte, dass eine Wiedereingliederung eine Absprache von beiden Parteien wäre und der Arbeitgeber nicht einseitig bestimmen sollte, was ich machen muss. Sie würde jetzt im PC notieren, dass die Wiedereingliederung aufgrund der mangelnden Flexibilität des Arbeitgebers verschoben wird.
Von daher kann ich jetzt ja nicht zur Arbeit gehen und sagen, ich probiere es doch. Also so anbiedern muss ich mich auch nicht.
Vor allem, weil meine Tochter heute beim Telefonat erkannte, was Sache ist: Die behandeln dich da ja wie eine "Schülerpraktikantin", ich wisse doch selbst, welche Arbeit anfalle, sehe die Arbeit und tue das, was ich kann, ohne dass mir jemand vorschreiben muss, was ich genau von dann bis dann tue.
Klar habe ich noch weiter Ergotherapie, bisher allerdings in der Woche erst am Freitag wieder einen Termin. Da trainiere ich mit einem Gewicht von 1 kg und kann mit der Hand 10 kg drücken, mit der anderen über 20.
Bisher hatte ich nur eine Kniespiegelung und bin dann auch wieder zur Arbeit, als ich gut ohne Krücken laufen konnte. Ob ich um das Knie noch eine Bandage hatte, hat niemanden gestört.
Nun ist es die Hand und da spielen halt dann hygienische Gründe eine Rolle: Handschuhe, Desinfektion.
Heute bin ich in die Praxis des Handchirugen und habe dort am Empfang die Situation geschildert. Die Mitarbeiterin hat dann mit dem Arzt gesprochen, es bliebe bei dem Termin Ende des Monats und er würde jetzt auch keinen Vermerk über Einschränkungen ausfüllen. Die Mitarbeiterin meinte, dass eine Wiedereingliederung eine Absprache von beiden Parteien wäre und der Arbeitgeber nicht einseitig bestimmen sollte, was ich machen muss. Sie würde jetzt im PC notieren, dass die Wiedereingliederung aufgrund der mangelnden Flexibilität des Arbeitgebers verschoben wird.
Von daher kann ich jetzt ja nicht zur Arbeit gehen und sagen, ich probiere es doch. Also so anbiedern muss ich mich auch nicht.
Vor allem, weil meine Tochter heute beim Telefonat erkannte, was Sache ist: Die behandeln dich da ja wie eine "Schülerpraktikantin", ich wisse doch selbst, welche Arbeit anfalle, sehe die Arbeit und tue das, was ich kann, ohne dass mir jemand vorschreiben muss, was ich genau von dann bis dann tue.
Klar habe ich noch weiter Ergotherapie, bisher allerdings in der Woche erst am Freitag wieder einen Termin. Da trainiere ich mit einem Gewicht von 1 kg und kann mit der Hand 10 kg drücken, mit der anderen über 20.
Bisher hatte ich nur eine Kniespiegelung und bin dann auch wieder zur Arbeit, als ich gut ohne Krücken laufen konnte. Ob ich um das Knie noch eine Bandage hatte, hat niemanden gestört.
Nun ist es die Hand und da spielen halt dann hygienische Gründe eine Rolle: Handschuhe, Desinfektion.
Alleshinterfragen 05.10.2026 14:08
Ich arbeite in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Sucht und psychischer Erkrankung. Die sind alle sowieso schon lange aus dem 1. Arbeitsmarkt draußen, sie gehen in Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder haben im Rahmen der Arbeitstherapie Aufgaben.
Von daher ist das eine ganz andere Situation.
Ich danke nochmals allen recht herzlich, die sich Gedanken zu dem Thema machen und sich hier äußern. Super, dass es hier so eine Unterstützung gibt.
Ob ich nun eine Reha wegen der Hand bekomme, weiß ich nicht. Das kann ich beim nächsten Gespräch abklären. Ich habe keine Versicherung wegen Berufsunfähigkeit .
Von daher ist das eine ganz andere Situation.
Ich danke nochmals allen recht herzlich, die sich Gedanken zu dem Thema machen und sich hier äußern. Super, dass es hier so eine Unterstützung gibt.
Ob ich nun eine Reha wegen der Hand bekomme, weiß ich nicht. Das kann ich beim nächsten Gespräch abklären. Ich habe keine Versicherung wegen Berufsunfähigkeit .
hansfeuerstein 05.10.2026 14:27
Ich verstehe das. Man muss sich heutzutage massiv auf die Hinterbeine stellen, um überhaupt etwas zu bekommen. Eine Reha wäre bei solcher Vorgeschichte das Mindeste. Da spart man eben Geld. Du als Patientin könntest soetwas nur beeinflussen, indem du weiter bzw. öfter Krank geschrieben wirst. Dann erst haben die ihrerseits Interesse eine Reha zu genehmigen. Es ist kein anbiedern, wenn Du, in deinem Ermessen einfach darauf eingehst was die wollen, damit schon mal die Spitze nimmst, und dann sofort sagst, geht ld. doch nicht. Wenn sich das hinzieht, wird irgendwann eine Untersuchung/Beurteilung durch einen Vertrauensarzt erfolgen. Man braucht keine Berufsunfähigkeitsversicherung um in die Berufsunfähigkeitsrente zu gelangen, nur so als Info.
(Nutzer gelöscht) 05.10.2026 14:58
Hallo Alleshinterfragen,
noch ein kleiner Tip von mir, evtl. dem VdK Sozialverband beizutreten.
Dies wurde mir bei meiner 1.Reha in 2011 empfohlen.Was ich dann auch gemacht habe.
Als es dann 2020 soweit war,hat VdK Erwerbsminderungrente für mich 'durchgeboxt".
Alleine hätte ich das niemals durchgestanden.
Wäre dann wohl vorzeitig mit Abschlägen in Rente gegangen.
Könnte mir vorstellen, dass Du auch in Deiner derzeitigen Situation fachliche Unterstützung bekommst.
Jahresbeitrag 84 Euro.
Alles Gute Dir 💪
noch ein kleiner Tip von mir, evtl. dem VdK Sozialverband beizutreten.
Dies wurde mir bei meiner 1.Reha in 2011 empfohlen.Was ich dann auch gemacht habe.
Als es dann 2020 soweit war,hat VdK Erwerbsminderungrente für mich 'durchgeboxt".
Alleine hätte ich das niemals durchgestanden.
Wäre dann wohl vorzeitig mit Abschlägen in Rente gegangen.
Könnte mir vorstellen, dass Du auch in Deiner derzeitigen Situation fachliche Unterstützung bekommst.
Jahresbeitrag 84 Euro.
Alles Gute Dir 💪
Alleshinterfragen 05.10.2026 15:13
Ich denke meine Krankheiten sicher seit Corona kamen immer dann, wenn ich sie brauchte.
Ich bekam Corona einen Tag nachdem ich als Ungeimpfte gemeldet wurde, habe mich in der Kirche erkältet, damit ich nicht über Weihnachten einen 10-12 Stunden Dienst arbeiten muss und flog jetzt vom Fahrrad, damit ich nicht über kurz oder lang Burnout bekommen hätte.
Sie Situation im Juli war ja so, dass ich Nachtbereitschaft hatte, mit einem Bewohner in Diskussion gehen musste, wie ich abends die Küche putze und dann in der eigentlich vorletzten Nacht noch eine Bewohnerin hatte, die Schriftzeichen an ihren Beinen sah, Blut überall an den Wänden und Menschen, die durch den Spiegel gehen. Sie schrie nur noch.
Die Polizei, die der Bewohner verständigt hatte, mit dem ich die Tage vorher die Diskussionen hatte, wollte dann zuerst mal meinen Familienstand wissen, bevor sie die Bewohnerin ins ZfP brachten. Ich glaube dazu hatte ich auch was in einem Blog geschrieben.
Jedenfalls habe ich mir dann eine freie Woche erkämpft und hätte am Wochenende wieder arbeiten müssen. Am Freitagabend lag ich dann auf einem kiesigen Radweg und hatte das Rad auf den Beinen liegen und Schmerzen in der linken Hand.
Ich bekam Corona einen Tag nachdem ich als Ungeimpfte gemeldet wurde, habe mich in der Kirche erkältet, damit ich nicht über Weihnachten einen 10-12 Stunden Dienst arbeiten muss und flog jetzt vom Fahrrad, damit ich nicht über kurz oder lang Burnout bekommen hätte.
Sie Situation im Juli war ja so, dass ich Nachtbereitschaft hatte, mit einem Bewohner in Diskussion gehen musste, wie ich abends die Küche putze und dann in der eigentlich vorletzten Nacht noch eine Bewohnerin hatte, die Schriftzeichen an ihren Beinen sah, Blut überall an den Wänden und Menschen, die durch den Spiegel gehen. Sie schrie nur noch.
Die Polizei, die der Bewohner verständigt hatte, mit dem ich die Tage vorher die Diskussionen hatte, wollte dann zuerst mal meinen Familienstand wissen, bevor sie die Bewohnerin ins ZfP brachten. Ich glaube dazu hatte ich auch was in einem Blog geschrieben.
Jedenfalls habe ich mir dann eine freie Woche erkämpft und hätte am Wochenende wieder arbeiten müssen. Am Freitagabend lag ich dann auf einem kiesigen Radweg und hatte das Rad auf den Beinen liegen und Schmerzen in der linken Hand.
Alleshinterfragen 05.10.2026 15:19
Aber bis zu diesem Gespräch bezüglich der Wiedereingliederung hörte ich immer: "Wann kommst Du wieder? Wir brauchen Dich!" ,wenn ich krank war.
Und nun ging ich wohl mit der Überzeugung ins Gespräch, die Bewohner und Mitarbeiter freuen sich, wenn ich wieder komme. Und dann war es doch eine narzisstische Kränkung zu erfahren, dass man mich gar nicht so willkommen heißt, wie ich dachte. Ich hatte mir vorgestellt, der Bogen vom Arzt wird gleich unterschrieben und dann würde ich am ersten Arbeitstag mit der Wohnbereichsleitung gemeinsam besprechen, wie ich nun wieder arbeiten könne und nicht das mir ein ausgearbeiteter Plan vorgelegt wird und es dann heißt, entweder so oder gar nicht.
Und nun ging ich wohl mit der Überzeugung ins Gespräch, die Bewohner und Mitarbeiter freuen sich, wenn ich wieder komme. Und dann war es doch eine narzisstische Kränkung zu erfahren, dass man mich gar nicht so willkommen heißt, wie ich dachte. Ich hatte mir vorgestellt, der Bogen vom Arzt wird gleich unterschrieben und dann würde ich am ersten Arbeitstag mit der Wohnbereichsleitung gemeinsam besprechen, wie ich nun wieder arbeiten könne und nicht das mir ein ausgearbeiteter Plan vorgelegt wird und es dann heißt, entweder so oder gar nicht.
Alleshinterfragen 05.10.2026 15:21
Ja, das mit dem VdK wäre eine Idee, mich schreckt es nur immer ab, dass es so heißt, ich bin doch keine Kriegsversehrte. Aber ich habe demnächst eine Gästin, die da Mitglied ist, dann werde ich mit ihr mal reden.
Nemrac73 05.10.2026 15:39
Eine reha bekommt .An nicht weil man ständig krank geschrieben ist. Eine reha kann jeder beantragen, der sie nötig hat. Und wenn du einen bruch an der Hand hattest mit op und zusätzlich vorher auch schon eine Rhizarthrose sind das Indikationen für eine orthopädische Reha und deine Arbeitskraft zu erhalten.
Ich würde den Hausarzt oder Orthopäden drauf ansprechen, dass du einen rehaantrag stellen möchtest. Dann kann er das in die Wege leiten und die Rentenversicherung übernimmt das. Manchmal wird abgelehnt, dann geht man in Widerspruch.
Ich hatte vor 8 Jahren meine erste Reha, wegen der Arthrose. War vorher nie krank geschrieben deshalb und habe sie dennoch sofort bewilligt bekommen.
Ich würde den Hausarzt oder Orthopäden drauf ansprechen, dass du einen rehaantrag stellen möchtest. Dann kann er das in die Wege leiten und die Rentenversicherung übernimmt das. Manchmal wird abgelehnt, dann geht man in Widerspruch.
Ich hatte vor 8 Jahren meine erste Reha, wegen der Arthrose. War vorher nie krank geschrieben deshalb und habe sie dennoch sofort bewilligt bekommen.
Alleshinterfragen 05.10.2026 15:44
Vor 8 Jahren war die Situation noch anders. Aber natürlich werde ich das mit der Reha versuchen, denn eigentlich hatte ich sowieso vorgehabt, in diesem Jahr in Reha zu gehen, um mal weine Auszeit zu haben.
Viele meinen hier, ich hätte es versuchen sollen, den Bewohner aus dem Bett zu holen. Nun sind für mich, Bewohner keine Versuchskaninchen. Also ich darf niemanden bitten, mir zu helfen, den Essenswagen zu holen. Soll aber dann einem Rollstuhlfahrer ohne Beine und mit Myoklonien behilflich sein mittels Rutschbrett vom Bett in den Rollstuhl zu sitzen? Was würde ich hören, wenn ich dann falsch handle???
Viele meinen hier, ich hätte es versuchen sollen, den Bewohner aus dem Bett zu holen. Nun sind für mich, Bewohner keine Versuchskaninchen. Also ich darf niemanden bitten, mir zu helfen, den Essenswagen zu holen. Soll aber dann einem Rollstuhlfahrer ohne Beine und mit Myoklonien behilflich sein mittels Rutschbrett vom Bett in den Rollstuhl zu sitzen? Was würde ich hören, wenn ich dann falsch handle???
Lapis 05.10.2026 15:51
@Alleshinterfragen, so wie sich das anhört, wurde wahrscheinlich kein Krankenrückkehrgespräch mit dir geführt???
Ich denke, wenn sie dir kein bisschen entgegenkommen und sagen, "entweder so oder gar nicht", dann würde ich mich für gar nicht entscheiden, auch wenn es finanziell schmerzlich ist.
Für mich hätte die Heilung oberste Priorität, und ich würde nichts auf s Spiel setzen. Du allein weißt, was geht und was nicht. Ich finde es sehr ärgerlich, dass man einer langjährigen Mitarbeiterin an der Stelle nicht entgegen kommt.
Ich denke, wenn sie dir kein bisschen entgegenkommen und sagen, "entweder so oder gar nicht", dann würde ich mich für gar nicht entscheiden, auch wenn es finanziell schmerzlich ist.
Für mich hätte die Heilung oberste Priorität, und ich würde nichts auf s Spiel setzen. Du allein weißt, was geht und was nicht. Ich finde es sehr ärgerlich, dass man einer langjährigen Mitarbeiterin an der Stelle nicht entgegen kommt.
hansfeuerstein 05.10.2026 15:57
Na ja, ohne einem entspr. Hebekran/Lift geht das in dem Fall eben nicht.
Lapis 05.10.2026 16:18
Du kannst argumentieren, dass du für die rechtmäßige Versorgung der Bewohner die Verantwortung in deiner akuten Situation nicht übernehmen kannst.
Alleshinterfragen 05.10.2026 17:25
Genau, aber ich könnte viele andere Dinge tun.
Einen Lifter gibt es bei uns nicht, teilweise zieht man halt den Bewohner am Hosenbund vom Bett auf den Rollstuhl.
Vorher habe ich meinen Laptop mit der linken Hand die Treppe hoch zum Drucker getragen. Da habe ich schon gemerkt, dass es mich anstrengt.
Für mich bleibt aber immer noch die Frage: Beruf und Emotionen. Schade, dass niemand auf mein Gefühl eingegangen ist. Jahrelang hatte ich das Gefühl, gebraucht zu werden und hab deshalb selten nein gesagt, wenn es darum ging, einzuspringen oder mehr zu arbeiten. Und jetzt werde ich nach 3 Monaten Krankheit so behandelt, als sei es egal ob und wann ich wieder komme.
Einen Lifter gibt es bei uns nicht, teilweise zieht man halt den Bewohner am Hosenbund vom Bett auf den Rollstuhl.
Vorher habe ich meinen Laptop mit der linken Hand die Treppe hoch zum Drucker getragen. Da habe ich schon gemerkt, dass es mich anstrengt.
Für mich bleibt aber immer noch die Frage: Beruf und Emotionen. Schade, dass niemand auf mein Gefühl eingegangen ist. Jahrelang hatte ich das Gefühl, gebraucht zu werden und hab deshalb selten nein gesagt, wenn es darum ging, einzuspringen oder mehr zu arbeiten. Und jetzt werde ich nach 3 Monaten Krankheit so behandelt, als sei es egal ob und wann ich wieder komme.
Lapis 05.10.2026 19:38
Das kann ich nachfühlen, aber gräme dich nicht.
Vielleicht führt das dazu, dass es dir jetzt leichter fällt an dich zu denken.
Vielleicht führt das dazu, dass es dir jetzt leichter fällt an dich zu denken.
Nemrac73 05.10.2026 20:10
Ich kann dich auch gut verstehen, mir würde es genauso gehen.
ich mache meine arbeit auch gerne und.mit freude, ich möchte dass es meinen rehabilitanden zum Besten dient was ich tue. Da ich auch arge probleme mit den händen habe fällt es mir manche tage wirklich schwer, aber ich gehe trotzdem arbeiten und gebe mein Bestes.
Und wenn man mit Menschen arbeitet geht es eben nicht ohne Emotionen.
Dennoch dürfen wir uns auch nicht ausnutzen lassen, das sehe uch auch immer etwas als Gefahr.
ich mache meine arbeit auch gerne und.mit freude, ich möchte dass es meinen rehabilitanden zum Besten dient was ich tue. Da ich auch arge probleme mit den händen habe fällt es mir manche tage wirklich schwer, aber ich gehe trotzdem arbeiten und gebe mein Bestes.
Und wenn man mit Menschen arbeitet geht es eben nicht ohne Emotionen.
Dennoch dürfen wir uns auch nicht ausnutzen lassen, das sehe uch auch immer etwas als Gefahr.
hansfeuerstein 05.10.2026 21:13
Das ist ein entscheidender Punkt, lb. @Alleshinterfragen, das weiss nur kein Aussenstehender und auch kein Arzt. Sprich von einem solchen Ausstattungsmangel geht keiner aus. Man muss sich bewusst sein, dass sie die älteren MA oft hinausdrängen wollen, insbesondere wenn sie irgendwelche Einschränkungen haben. Da muss man den Kopf oben behalten, denn der Wert des Menschen ändert sich nicht.Daher ist es gut ganz nüchtern auf die rechtlichen Dinge zu achten, um an der Stelle keine Angriffspunkte zu liefern. Es geht schliesslich und letzten Endes um Geld, denn davon lebt man.
(Nutzer gelöscht) 05.10.2026 21:20
Das ist eine nicht zu verachtende, menschliche Enttäuschung.
Du musst jetzt feststellen das Du nur eine" Nummer" warst/bist, so zu sagen.
Ist das zufällig ein amerikanischer Träger bezüglich dieser Einrichtung?
Leider geht der Trend immer mehr in diese Richtung.
"
Einen Lifter gibt es bei uns nicht, teilweise zieht man halt den Bewohner am Hosenbund vom Bett auf den Rollstuhl."
Das empfinde ich für die Rollstuhlfahrer entwürdigend und unprofessionell.
Hat es da bei Dir nie gebimmelt?
Wer sich so wenig Gedanken um das Wohl der Würde dieser Menschen macht, dem ist auch das Personal schnurze.
Meine Meinung!
Du musst jetzt feststellen das Du nur eine" Nummer" warst/bist, so zu sagen.
Ist das zufällig ein amerikanischer Träger bezüglich dieser Einrichtung?
Leider geht der Trend immer mehr in diese Richtung.
"
Einen Lifter gibt es bei uns nicht, teilweise zieht man halt den Bewohner am Hosenbund vom Bett auf den Rollstuhl."
Das empfinde ich für die Rollstuhlfahrer entwürdigend und unprofessionell.
Hat es da bei Dir nie gebimmelt?
Wer sich so wenig Gedanken um das Wohl der Würde dieser Menschen macht, dem ist auch das Personal schnurze.
Meine Meinung!
(Nutzer gelöscht) 05.10.2026 21:26
Ich möchte noch sagen:
Wir verbringen mehr Zeit in der Arbeit für Andere, als für uns.
Da ist klar das man Emotionen hat, es sei denn der Mensch ist ein Rhoboter. Soll es ja Alles geben heut zu Tage.
Und wer Emotionen von seiner Arbeit trennen kann, besonders in dieser Branche, hat seinen Beruf verfehlt!
Wir verbringen mehr Zeit in der Arbeit für Andere, als für uns.
Da ist klar das man Emotionen hat, es sei denn der Mensch ist ein Rhoboter. Soll es ja Alles geben heut zu Tage.
Und wer Emotionen von seiner Arbeit trennen kann, besonders in dieser Branche, hat seinen Beruf verfehlt!
(Nutzer gelöscht) 05.10.2026 21:28
Insofern spricht das Herzblut, welches mit in Deinen Beruf fließt, eindeutig für Dich!
Trotzdem finde ich das wir eine bessere Arbeitsmoral brauchen.
Trotzdem finde ich das wir eine bessere Arbeitsmoral brauchen.
Alleshinterfragen 05.10.2026 22:52
Wie gesagt, wir sind eine Eingliederungshilfeeinrichtung, eigentlich kein Pflegeheim. Es gibt nur diesen einen Rollstuhlfahrer, dem die Beine vor ca 20 Jahren von einem Zug abgefahren wurden. Deswegen kam noch nie jemand auf die Idee nach einem Lifter zu fragen. Es gibt Tage, die aber immer weniger werden, da schafft er den Transfer auch alleine. Aber er saß auch schon unzählige Male auf dem Boden. Es gab eine Zeit, da war er sehr oft als Notfall in der Klinik. Kaum war eine Wunde verheilt, zog er sich die nächste zu.
Ich denke, dass die Arbeitsmoral der Babyboomer in der Regel eine sehr gute ist. Man musste arbeiten, denn draußen standen ja noch 10 andere, die den Job wollten.
Meine jüngeren Kollegen heute wissen, dass sie langsam tun können, man braucht sie ja.
Ich denke, dass die Arbeitsmoral der Babyboomer in der Regel eine sehr gute ist. Man musste arbeiten, denn draußen standen ja noch 10 andere, die den Job wollten.
Meine jüngeren Kollegen heute wissen, dass sie langsam tun können, man braucht sie ja.
Alleshinterfragen 05.10.2026 22:58
Danke für die über 50 Kommentare zu meinem Thema und das hier ganz friedlich und gesittet geschrieben wird.
(Nutzer gelöscht) 05.10.2026 23:40
Gerne und immer doch!👍
HopeinJesus 06.10.2026 19:48
Ich habe sehr viele Jahre bereits in diesem Bereich gearbeitet..( ca 40 Jahre )
und gerade in diesem Bereich ist es unbedingt nötig zu lernen,
früh auch an sich zu denken u für sich selber passend zu sorgen...
denn allein durch die Schichtarbeit muß man auch automatisch auf vieles verzichten....
u Schichtarbeit hat körperliche negative Folgen...
auch kann man an Vielem nicht regelmäßig teilnehmen.....
das betrifft verschiedene Bereiche : zB Freundschaften, Gemeindeveranstaltungen u Anderes
Wenn man nicht lernt auch - Nein zu sagen, zB betr einspringen, wird man schnell ausgenutzt
u macht evtl auch schnell viele Überstunden, die man schlecht abbauen kann....
Ja es gibt soviele Situationen dort wo man dauernd gebraucht wird.......
...aber genau deswegen ist es auch superwichtig verantwortungsvoll mit sich selber umgehen
Betr Wiedereingliederung gibt es gesetzliche Vorgaben, Vorschriften usw,
an die der Arbeitgeber sich zu halten hat....
und gerade in diesem Bereich ist es unbedingt nötig zu lernen,
früh auch an sich zu denken u für sich selber passend zu sorgen...
denn allein durch die Schichtarbeit muß man auch automatisch auf vieles verzichten....
u Schichtarbeit hat körperliche negative Folgen...
auch kann man an Vielem nicht regelmäßig teilnehmen.....
das betrifft verschiedene Bereiche : zB Freundschaften, Gemeindeveranstaltungen u Anderes
Wenn man nicht lernt auch - Nein zu sagen, zB betr einspringen, wird man schnell ausgenutzt
u macht evtl auch schnell viele Überstunden, die man schlecht abbauen kann....
Ja es gibt soviele Situationen dort wo man dauernd gebraucht wird.......
...aber genau deswegen ist es auch superwichtig verantwortungsvoll mit sich selber umgehen
Betr Wiedereingliederung gibt es gesetzliche Vorgaben, Vorschriften usw,
an die der Arbeitgeber sich zu halten hat....
Alleshinterfragen 07.10.2026 09:22
ja, es stimmt, dass man auf vieles verzichtet. Es ist schwer, sich z.B. bei einem Kurs anzumelden, weil man weiß, dass man da vermutlich nicht regelmäßig teilnehmen kann. Eigentlich sollte es doch möglich sein, an einem Tag in der Woche immer nur Frühdienst oder frei zu haben, aber das funktioniert nicht.
Jetzt freue ich mich, mir die Zeit selbst einteilen zu dürfen. Aber das Perfide ist, dass es mir dann um so schwerer fällt, mich wieder auf die Arbeit einzulassen, je länger ich daheim bin.
Irgendwann ist der Punkt, dass man die Schichtarbeit nicht mehr will. Egal was die Politik meint.
Ob ich noch die nächsten 3 Jahre durchhalte, weiß ich nicht.
Jetzt freue ich mich, mir die Zeit selbst einteilen zu dürfen. Aber das Perfide ist, dass es mir dann um so schwerer fällt, mich wieder auf die Arbeit einzulassen, je länger ich daheim bin.
Irgendwann ist der Punkt, dass man die Schichtarbeit nicht mehr will. Egal was die Politik meint.
Ob ich noch die nächsten 3 Jahre durchhalte, weiß ich nicht.
justmore 09.10.2026 19:36
Arina - fandest du mich derart drüber?
Irgendwie dachte ich, wenn man hier nach Rückmeldungen fragt sind diese auch willkommen. Ich dachte auch das ich u.a. Fragen gestellt habe und nicht nur drauf gehauen habe. Ich wollte sicher niemand damit auf die Füße treten. Wobei es völlig ok ist die nicht zu beantworten.
Irgendwie dachte ich, wenn man hier nach Rückmeldungen fragt sind diese auch willkommen. Ich dachte auch das ich u.a. Fragen gestellt habe und nicht nur drauf gehauen habe. Ich wollte sicher niemand damit auf die Füße treten. Wobei es völlig ok ist die nicht zu beantworten.
Angelina71 09.10.2026 20:01
@justmore
also ich fand deinen Kommentar richtig gut!
Empathisch, und auch echt gute Hinweise.
Laß dich nicht abschrecken, und schreib ruhig öfter mal deine Meinung in den Blogs.😉
also ich fand deinen Kommentar richtig gut!
Empathisch, und auch echt gute Hinweise.
Laß dich nicht abschrecken, und schreib ruhig öfter mal deine Meinung in den Blogs.😉

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