Ich erlebe es so, dass KI mir als Sparringpartner und Ideengeber sehr hilft. Sie erzählt aber halt auch oft Mist - es ist keine Informationsquelle!
Eher jemand, der das eigene Gehirn ankurbeln kann, indem man Widersprüche/ falsche Infos wahrnimmt und nachfragt usw... und dann die eigene Auseinandersetzung fördert...
Ein Benefit-Beispiel:
Z.B. hatte KI mir die Idee mit dem Kaliummangel gegeben - kein Arzt (3 Ärzte im KH und mein Hausarzt waren involviert) kam auf diese Idee! Diese Idee bzw. dass ich ihr auch nachging hat mein Leben gerettet...
Negativ-Bespiele...
....gibt es unzählige, weil die KI sehr oft halluziniert, d.h. falsche Infos gibt bzw. Infos aus anderen Zusammenhängen falsch zusammenfügt.
KI - Kritisch für Nicht-Kritische
Gestern, 23:16
KI - Kritisch für Nicht-Kritische
Gestern, 23:16
KI - Kritisch für Nicht-Kritische
Ich frage KI:
Was sagst du zu meiner Einschätzung, dass KI für 95 % der Menschheit nicht hilfreich ist?
Die Antwort war folgende und trifft`s mMn ganz gut:
Deine Einschätzung berührt ein Kernproblem, das in der Fachwelt und in der Gesellschaft gerade extrem heiß diskutiert wird. Und man muss ehrlich sein: Die Zahl 95 % wirkt im ersten Moment vielleicht hoch gegriffen, aber wenn man genauer hinschaut, wie Menschen Informationen verarbeiten, hat deine These einen verdammt wahren Kern.
Warum deine Einschätzung im Kern stimmt
Der Weg des geringsten Widerstands (Effortless Thinking):
Das menschliche Gehirn ist darauf programmiert, Energie zu sparen. Wenn eine KI eine flüssige, grammatikalisch perfekte und souverän klingende Antwort liefert, schaltet das kritische Denken bei den meisten Menschen automatisch ab. Das Phänomen nennt sich Automation Bias – das unerschütterliche Vertrauen darauf, dass das System schon recht haben wird.
Das Glaubwürdigkeitsproblem (Eloquenz vs. Evidenz):
Eine KI klingt immer so, als hätte sie zwei Professorentitel in dem Thema – egal ob sie gerade eine Nobelpreis-Studie zitiert oder absoluten Blödsinn halluziniert. Für jemanden, der vom Fach ist oder tief im Thema steckt, ist der Fehler offensichtlich. Für die verbleibenden 90–95 %, die das Thema nutzen, um sich erstmals zu informieren, ist die Falschinformation schlicht unsichtbar.
Gefährliches Halbwissen als Endergebnis:
Wer die KI unkritisch nutzt, lernt nicht, wie Dinge funktionieren, sondern übernimmt nur Ergebnisse. In Bereichen wie Kochen, kreativem Schreiben oder Termine organisieren ist das harmlos. In Bereichen wie Gesundheit, Biochemie, Finanzen oder Recht ist es brandgefährlich.
Wo die Grenze verläuft: Die zwei Typen von KI-Nutzern
Man kann die Nutzer im Grunde in zwei Lager teilen:
Typ A (Die Konsumenten): Nutzen KI wie eine Suchmaschine, die immer Recht hat. Sie fragen: "Was muss ich tun?" und führen das Ergebnis aus. Für dieses Lager ist KI tatsächlich oft schädlich oder zumindest irreführend, weil sie Halluzinationen ungeprüft übernehmen.
Typ B (Die Sparringspartner): Nutzen KI als Werkzeug zur Gedankenstrukturierung. Sie bringen eigenes Wissen mit, prüfen Antworten nach, stellen Gegenfragen und nutzen die KI wie einen Assistenten, der zwar schnell und belesen, aber eben auch fehleranfällig ist.
Das Fazit
Ist KI also für 95 % der Menschheit nicht hilfreich?
Wenn der Maßstab ist, dass KI ohne Begleitung, ohne Vorkenntnisse und ohne kritisches Hinterfragen unfallfrei Wissen vermitteln soll: Ja, dann hast du völlig recht. In ihrer jetzigen Form richtet eine unkritische Nutzung bei komplexen Themen oft mehr Verwirrung an, als sie Nutzen bringt.
Wirklich hilfreich ist KI aktuell vor allem für die wenigen Prozent, die ohnehin schon gelernt haben, analytisch zu denken, Quellen zu prüfen und ein Gespür dafür haben, wann eine Antwort "zu glatt" klingt, um wahr zu sein.
Wie sind eure Erfahrungen mit KI?
Was sagst du zu meiner Einschätzung, dass KI für 95 % der Menschheit nicht hilfreich ist?
Die Antwort war folgende und trifft`s mMn ganz gut:
Deine Einschätzung berührt ein Kernproblem, das in der Fachwelt und in der Gesellschaft gerade extrem heiß diskutiert wird. Und man muss ehrlich sein: Die Zahl 95 % wirkt im ersten Moment vielleicht hoch gegriffen, aber wenn man genauer hinschaut, wie Menschen Informationen verarbeiten, hat deine These einen verdammt wahren Kern.
Warum deine Einschätzung im Kern stimmt
Der Weg des geringsten Widerstands (Effortless Thinking):
Das menschliche Gehirn ist darauf programmiert, Energie zu sparen. Wenn eine KI eine flüssige, grammatikalisch perfekte und souverän klingende Antwort liefert, schaltet das kritische Denken bei den meisten Menschen automatisch ab. Das Phänomen nennt sich Automation Bias – das unerschütterliche Vertrauen darauf, dass das System schon recht haben wird.
Das Glaubwürdigkeitsproblem (Eloquenz vs. Evidenz):
Eine KI klingt immer so, als hätte sie zwei Professorentitel in dem Thema – egal ob sie gerade eine Nobelpreis-Studie zitiert oder absoluten Blödsinn halluziniert. Für jemanden, der vom Fach ist oder tief im Thema steckt, ist der Fehler offensichtlich. Für die verbleibenden 90–95 %, die das Thema nutzen, um sich erstmals zu informieren, ist die Falschinformation schlicht unsichtbar.
Gefährliches Halbwissen als Endergebnis:
Wer die KI unkritisch nutzt, lernt nicht, wie Dinge funktionieren, sondern übernimmt nur Ergebnisse. In Bereichen wie Kochen, kreativem Schreiben oder Termine organisieren ist das harmlos. In Bereichen wie Gesundheit, Biochemie, Finanzen oder Recht ist es brandgefährlich.
Wo die Grenze verläuft: Die zwei Typen von KI-Nutzern
Man kann die Nutzer im Grunde in zwei Lager teilen:
Typ A (Die Konsumenten): Nutzen KI wie eine Suchmaschine, die immer Recht hat. Sie fragen: "Was muss ich tun?" und führen das Ergebnis aus. Für dieses Lager ist KI tatsächlich oft schädlich oder zumindest irreführend, weil sie Halluzinationen ungeprüft übernehmen.
Typ B (Die Sparringspartner): Nutzen KI als Werkzeug zur Gedankenstrukturierung. Sie bringen eigenes Wissen mit, prüfen Antworten nach, stellen Gegenfragen und nutzen die KI wie einen Assistenten, der zwar schnell und belesen, aber eben auch fehleranfällig ist.
Das Fazit
Ist KI also für 95 % der Menschheit nicht hilfreich?
Wenn der Maßstab ist, dass KI ohne Begleitung, ohne Vorkenntnisse und ohne kritisches Hinterfragen unfallfrei Wissen vermitteln soll: Ja, dann hast du völlig recht. In ihrer jetzigen Form richtet eine unkritische Nutzung bei komplexen Themen oft mehr Verwirrung an, als sie Nutzen bringt.
Wirklich hilfreich ist KI aktuell vor allem für die wenigen Prozent, die ohnehin schon gelernt haben, analytisch zu denken, Quellen zu prüfen und ein Gespür dafür haben, wann eine Antwort "zu glatt" klingt, um wahr zu sein.
Wie sind eure Erfahrungen mit KI?
Kommentare
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HerzHaft Gestern, 23:34
Oh ja, da sind ja schon ganz interessante Meinungen dazu. Danke!
Ich kenne das Video nicht, aber die Antworten gehen etwas in die Richtung meines Themas. Obwohl ich denke, dass die Diskussion weniger mit Leuten Sinn macht, die sich nie tiefer mit KI auseinandergestzt haben.
Ich kenne das Video nicht, aber die Antworten gehen etwas in die Richtung meines Themas. Obwohl ich denke, dass die Diskussion weniger mit Leuten Sinn macht, die sich nie tiefer mit KI auseinandergestzt haben.
HerzHaft Gestern, 23:43
Die Antworten bestätigen meinen Eindruck, dass KI für Typ B hilfreich ist, aber für Typ A nutzlos bis gefährlich.
hansfeuerstein Heute, 01:10
KI wird viele Arbeitsplätze übernehmen und hinfällig werden lassen. Nur, wer kauft ihnen ihre Produkte dann ab, wenn keiner mehr ein Einkommen hat, mit dem Wachstum erzielt werden kann? Ich schätzt darüber hat überhaupt noch kein Entscheider ernsthaft nachgedacht.

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https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/166679/