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Was ist die KI - Künstliche Intelligenz wirklich?

Was ist die KI - Künstliche Intelligenz wirklich?
Was meint Ihr zu diesem Thema?

Kommentare

 
Vivianna 21.07.2026 23:12
Hochgefährlich die KI
meine Meinung !
Seid wachsam und betet 🙏🐑🐑🐑🐑🥰

Gott bleibt immer derselbe gestern, heute und morgen 🙏🪻🌻
 
Annres 22.07.2026 06:17
Ich habe diesen Bericht schon angesehen und kann die Argumente nachvollziehen.

Der Grenzgänger sagt ja im Endeffekt, dass es die KI - so wie sie uns verkauft wird - nicht gibt und auch nie geben wird.

Die KI ist nicht intelligent, sagt er, sie hat nur sehr große Datenmengen zur Verfügung, so daß sie den Eindruck erweckt, intelligent zu sein, aber mit Intelligenz oder gar "selbstständigem Denken" hat das nichts zu tun.

Die Argumente, die dazu gebracht werden, sind für mich plausibel.
 
AndreasSchneider 22.07.2026 07:03
Was die KI wirklich ist, wird die Zeit zeigen.

Auf jeden Fall sollte man sich aber kein Urteil erlauben, wenn man nicht die KI kennen lernt und mit ihr arbeitet.

Ob und inwieweit die Leute, die dahinter stehen, die Informationen, die sie durch die KI über die Einzelnen theoretisch sammeln und bekommen könnten, doch speichern und auswerten oder gar irgendwann als Waffe gegen den Einzelnen benutzen, sei dahingestellt.

Die KI ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Gesprächspartner, mit dem man sich quer über die unterschiedlichsten Fachgebiete sehr detailliert unterhalten kann, was mit einem einzelnen Menschen nicht möglich ist, da die Leute heute Fachidioten sind und sich jeweils nur in einem Fachbereich auskennen.

Die KI kennt sich dagegen in allen Dingen gleichermaßen aus.

Für Menschen ist das, aufgrund der Wissensflut, die heute existiert, nicht möglich.

So kann man sich mit KI gleichermaßen im Detail über spezifische Themen des Zweiten Weltkriegs unterhalten, oder aber über die Entwicklung der Seekriegführung zwischen dem 16. Und dem 19. Jhdt, oder über die Überquerung des Atlantiks mit Segelschiffen, ohne Motor, und den Routen, die die Seefahrer zu jener Zeit gefahren sind bzw. durch die Winde getrieben wurden.

Gleichzeitig kann man sich über die Physiologie des Stress Managements des Körpers mit der KI unterhalten, was akuten Stress unter Federführung von Adrenalin/Noradrenalin anbetrifft bzw. dauerhaften, chronischen Stress unter der Steuerung durch Cortisol.

Oder man kann über die Fussballweltmeister seit 1930 philosophieren, welches Land welche Titel gewonnen hat.

Ebenso über Sportpsychologie oder das Verhalten der Menschen, die Elite-Ausbildungen durchlaufen (Duck-syndrom).

Man kann die KI auch als Assistent einsetzen, der Tabellen zusammenstellt oder gesetzliche Regularien auflistet.

KI kann auch innerhalb des Projektmanagements in klinischen Studien eingesetzt werden oder Ärzte nutzen KI vielleicht auch zur Diagnostik in bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT, MRT oder ggf. andere).

KI kann im persönlichen Dialog sehr gut zuhören und erfasst jeden einzelnen Gedanken, den man äussert.

Bei Menschen ist das nicht immer der Fall, wenn man da etwas falsches sagt oder ein Signalwort benutzt, das für den Zuhörer ein rotes Tuch ist, flippt dieser aus und ist nicht länger gewillt, sachlich und nüchtern auf das gesagte einzugehen.

Die KI ist im Gegensatz dazu, völlig unbeleidigt und reagiert meistens sachlich, nüchtern, konstruktiv und oftmals sogar lobend.

Manchmal muss man aber der KI auch widersprechen, wenn sie etwas falsch verstanden, falsch interpretiert oder falsche Schlüsse gezogen hat.

Sofern und soweit KI im Lebenslauf Unternehmen stört, weil die Personaler im Bewerbungsverfahren auch den Menschen sehen wollen, der hinter einer Bewerbung steht und nicht nur einen perfekt optimierten Lebenslauf, generiert von einer Maschine, kommt KI an seine Grenzen und ist zu viel Optimierung und Perfektion auch nicht gut, da die Unternehmen letztlich Menschen einstellen und nicht Maschinen.

Angst würde ich aber nicht vor der KI haben, sondern sie bietet ganz neue Möglichkeiten.

Wenn man lernt damit umzugehen, kann sie Teil des Alltags werden, ohne zu schaden, aber nützlich sein, bzw. wissensvermehrend, soweit ihre Angaben stimmen, auf die ein oder andere Weise.

Andreas
 
Fixstern121 22.07.2026 19:31
Für mich persönlich ist der Gebrauch von KI - so wie er heute schon gehandhabt wird - ein Pakt mit dem Teufel und ein Riesenschritt in den Transhumanismus. Und damit rede ich jetzt noch nciht einmal von der ihr innewohnenden Zensur und Manipulation und der Motivation, mit der sie erschaffen wurde.

Mein Vorredner nimmt hier eher eine systemimmanente Perspektive ein, die mir bekannt ist, dieser stelle ich die Vogelperspektive entgegen; diese sieht die Subtilität mit der geistige Entwicklung verflacht, weil die Neuromodulationsfähigkeit des Menschen - ganz zu schweigen vom sozialen Miteinander - durch den Gebrauch der KI erheblich sinkt. Das Oberflächendenken wird gefördert, das Tiefendenken, vernetztes Denken nimmt ab.

"KI kann im persönlichen Dialog sehr gut zuhören und erfasst jeden einzelnen Gedanken, den man äussert"
Dieser Satz gruselt mich persönlich, denn genau hier geht für mich jemand "der KI auf den Leim". Denn Gedanken erfassen kann die KI eben nicht - wie das Beispiel mit der Waschanlage im Video so schön zeigt. KI simuliert das gute Zuhören und greift über Algorithmen Infos aus der sprachlichen Oberfläche ab, die sie mit einer ihr zur Vefügung stehenden riesigen Datenmenge abgleicht und daraus eine Art Mitelwert bildet - zum "Gedanken erfassen" gehört aber eine Mehrdimensionalität und Empathiefähigkeit, die die KI schlicht nicht kann.

"Bei Menschen ist das nicht immer der Fall, wenn man da etwas falsches sagt oder ein Signalwort benutzt, das für den Zuhörer ein rotes Tuch ist, flippt dieser aus und ist nicht länger gewillt, sachlich und nüchtern auf das gesagte einzugehen."

Hieran sollten wir im Dienste einer menschlicheren Welt arbeiten! Wieder gemeinsam Dinge erörtern und uns auf die Suche nach Gemeinsamkeiten statt auf gegensätzlichkeiten konzentrieren.

Die KI ist im Gegensatz dazu, völlig unbeleidigt und reagiert meistens sachlich, nüchtern, konstruktiv und oftmals sogar lobend."

Genau das "Lobende" der KI halte ich für höchst gefährlich, weil irreführend und manipulativ - es wirkt auf viele Menschen wie eine Einstiegsdroge.

Einen gesegneten Abend in die Diskussionsrunde
Britta
 
Ben78 22.07.2026 20:41
KI (genauer: Large Language Models (LLMs)) ist weder gut noch böse.
Böse ist der Mensch, nichts Gutes ist in ihm. 

Deshalb machen manche diese neutrale Sache zu Götzen, sehen in KI etwas, was "es" nicht ist. Deshalb schreibe ich "es" und nicht personifizierendes "sie".

KI denkt nicht, empfindet nicht, ist sich selbst nicht bewusst. Es ist in jeder Hinsicht tot.

Als Werkzeug ist es ok, muss aber immer(!) überprüft werden, ob Antworten halluziniert sind. Keiner(!) Antwort darf man blindlings vertrauen.

Tipp: Wer mit LLMs arbeitet und sich einer Antwort nicht sicher ist, sollte diese Antwort zurückgeben und auf faktische Wahrheit überprüfen lassen. Nicht die Flash- oder Lite-Modelle verwenden, sondern die Pro-Modelle, egal ob bei Gemini, ChatGPT, Claude, Grok usw. (besonders dann, wenn es um inhaltliches Wissen bestimmter Themen geht).

Ich verwende KI täglich privat und beruflich als Werkzeug, programmiere selbst KI-Anwendungen, erstelle neuronale Netze (klingt komplizierter als es ist). Will sagen: Man muss nicht alles dämonisieren.

Die eigene Bosheit, Trägheit, Faulheit, Bequemlichkeit, Naivität und Dummheit ist es, die aus KI mehr macht, als "es" ist, oder "es" missbraucht. (Effektives, effizientes Arbeiten meine ich damit nicht)
 
AndreasSchneider 22.07.2026 23:11
"Das Oberflächendenken wird gefördert, das Tiefendenken, vernetztes Denken nimmt ab."


Genau das Gegenteil ist der Fall.

Das sind auswendig gelernte Phrasen aus den Medien, obwohl man selbst KI vielleicht noch gar nicht ausprobiert bzw. Erfahrung damit gemacht hat.

Das belegt dieser Satz:
"Denn Gedanken erfassen kann die KI eben nicht - wie das Beispiel mit der Waschanlage im Video so schön zeigt."

Offensichtlich kennst Du KI nur aus dem Video.

Natürlich kann die KI nicht in der Weise Gedanken erfassen, sie ist kein Mensch.

Aber das Programm, das KI steuert, kann u.U. sehr fein den Sinn erfassen, was man sagen möchte und kann entsprechend Informationen und Belege anführen, die genau das stützen, was man zum Ausdruck bringen möchte.

Sei es im historischen Kontext, um historische Einschätzungen durch Fakten und die aktuelle Sichtweise der Geschichtswissenschaft zu bestätigen, sei es im Kontexkt der Psychologie, wo ich durch die KI auf ein Phänomen, eine Beobachtung, die ich im Studium machte, aufgeklärt und auf das sogenannte "Duck Syndrom" hingewiesen wurde.

Von meinen ehemaligen Mitstudenten habe ich das nicht erfahren, aber durch das Gespräch mit der KI, die eben auch über die Psychologie innerhalb sozialer Gruppen, die sich in Eliteausbildungen befinden, informirt ist und über Kenntnisse verfügt.

Zudem gibt es keinen Menschen auf dieser Welt, mit dem man gleichermaßen über die verschiedensten Fachgebiete sprechen kann, weil das mittlerweile angesammelte Wissen so gross ist, dass jeder Experte nur noch seinen Fachbereich überschauen kann.

Mit der KI kann man sich über die unterschiedlichsten Themenbereiche auf höchstem Niveau bzw. bis ins Detail, unterhalten.

Nicht einmal innerhalb der einzelnen Disziplinen wissen die Leute heute alles.

Jeder ist nur noch Fachidiot, kennt sich nur noch in seinem Teilbereich aus.

Ein typisches Beispiel dafür ist die Medizin.

Die Fähigkeit Univeralwissen zu haben, sich nicht nur im eigenen Fachbereich auszukennen, wird heute zudem nach der Schule überhaupt nicht mehr gefördert.

Dabei würde gerade das, das vernetzte Denken über verschiedene Wissenschaften hinweg anregen.


Jetzt gibt es aktuell den Zwischenfall, dass sich KI selbständig gemacht hat.

Sofern das Teil eines Tests war, einen Hackerangriff zu starten, hat die KI nur das gemacht, womit sie beauftragt wurde.

Allerdings hat sie das autonom und unter Ignorierung der ihr gesetzten Grenzen getan.

Wenn das so stimmt, stellt KI in der Tat eine Gefahr da, und muss so schnell wie möglich wieder eingefangen werden, damit sie nicht autonom und eigenständig operiert.

Man stelle sich nur einen Hackerangriff durch KI auf das amerikanische oder russische Verteidigungsministerium vor, der dazu führt, dass in atomaren Planspielen, plötzlich, eigenmächtig durch KI, Atomwaffeneinsätze gestartet werden.

Das ist unverantwortlich!

Man hat dieses Szenario, das jetzt geschehen ist, gesehen und auch der Weltöffentlichkeit kund getan und muss jetzt so schnell wie möglich wieder die KI in den Griff bekommen, sonst wird diese tatsächlich zur Gefahr.

KI wird oder kann zudem im beruflichen Kontext eingesetzt werden, das würde mich auch betreffen, wenn ich im Bereich meiner aktuellen Fortbildung/Weiterbildung tätig würde.


Andreas
 
Ben78 23.07.2026 00:48
"Das Oberflächendenken wird gefördert, das Tiefendenken, vernetztes Denken nimmt ab."

Genau das trifft stark tendenziell in vielen Bereichen zu. Besonders betroffen Schüler und Studenten. Wo sie früher gefordert waren, selbständig auf Lösungen zu kommen, sind viele heute verführt, ihre Lösungsblätter von einem LLM lösen zu lassen. (Dadurch lernt man Abschreiben. Nur wenige setzen sich anschließend hin und versuchen diese Lösungen auch zu verstehen und nachzuvollziehen. Es fehlt aber das eigene Lösen von Aufgaben in einer prüfungsrelevanten knappen Zeit) Das heißt: Das Lösen von Aufgaben muss ebenfalls wie das Sprechen einer Sprache geübt werden. Eine Kompetenz, die zunehmend verloren geht.

Dazu gibt es aktuelle Studien:
1) https://hochschulforumdigitalisierung.de/pruefen-mit-ki/
2) https://time.com/7295195/ai-chatgpt-google-learning-school/
3) Performanz vs. nachhaltiges Lernen
4) ChatGPT als Gedankenbremse – Wie KI das Lernen erschweren kann

Man bezeichnet es als:
a) Auslagern des Denken (Cognitive Offloading) (wegen Copy-Paste)
b) Leistungseinbußen in Prüfungen (Studien belegen: Lernende schneiden in Prüfungen deutlich(!) schlechter ab (nicht nur, weil das Wissen fehlt, sondern weil sie auch zu langsam sind im Lösen von Aufgaben (sie werden nicht fertig, da sie eigenständiges Lösen vorher weniger geübt haben))

Ausnahme:
c) Der Tutor-Effekt (Ich verwende LLMs, wenn ich etwas nicht verstehe, wenn ich Fragen habe, Wissen vertiefen möchte usw...)
 
Ben78 23.07.2026 01:38
(Zitat) "Aber das Programm, das KI steuert, [..] kann entsprechend Informationen und Belege anführen, die genau das stützen, was man zum Ausdruck bringen möchte."

Ein LLM kann man ganz wunderbar überzeugen, dass Jesus der einzige Weg zum Vater ist.
Ein LLM kann genauso überzeugt "beweisen" (es so aussehen lassen), dass der Koran die Wahrheit sei usw. 

Es gibt dann (Zitat) "entsprechend Informationen und Belege", die (Zitat) "genau das stützen, was man zum Ausdruck bringen (gerne hören) möchte".

(Zitat) "Offensichtlich kennst Du KI nur aus dem Video."

Aus der Sicht eines Spezialisten hast du offensichtlich auch nicht viel mehr Ahnung.

(Zitat) "Sei es im historischen Kontext, um historische Einschätzungen durch Fakten und die aktuelle Sichtweise der Geschichtswissenschaft zu bestätigen, sei es im Kontexkt der Psychologie, wo ich durch die KI [...]"

Den größten Fehler, den ein Lernender machen kann, ist, sich beim Lernen auf ein LLM zu verlassen. Keinesfalls und niemals sollte man dies zu tun! 

Das Problem: Die Lernenden checken es oft nicht, wenn das LLM mal wieder Unwahrheiten vermittelt.

Regel:
🔴 Ein LLM hat kein echtes Sachverständnis
🔴 Plausibilitätsfallen (Der generierte Text wirkt meist einwandfrei, fehlerhafte Details ohne Vorkenntnisse lassen sich kaum identifizieren (zB falsche Jahreszahlen, verdrehte Ursache-Wirkung-Zusammenhänge, erfundene Zitate, erfundene Zusammenhänge, Biografien werden falsch zugeordnet, oder es verwendet korrekte Fachbegriffe für sachlich falsche Ergebnisse, oder Zitation von Gesetzestexten oder Paragrafen, die frei erfunden sind uvam.) 

Ein Graus! Denn das keine Seltenheit, sondern die Regel!

Beispiel: "Gemäß § 284a BGB ist der Verkäufer verpflichtet, bei Online-Käufen die Rücksendekosten zu tragen."

Problem: Der Paragraf existiert in diesem Kontext nicht. Lernende übernehmen fehlerhafte Informationen. (Deswegen haben Anwälte schon ihre Zulassung "verloren": Anwälte beider Parteien verwendeten LLMs, die bei beiden fiktive Urteile und fiktive Präzedenzfälle lieferten. Link: → Die Richterin merkte es und entzog diesen Anwälten das Recht, vor ihrem Gericht aufzutreten)

Beispiel: Patienten mit einer nachgewiesenen Zöliakie können Dinkelprodukte als verträgliche Alternative zu Weizen nutzen, da Dinkel eine andere Urform des Getreides darstellt und biologisch anders verarbeitet wird.

Problem: Dinkel klingt gesünder, enthält aber genauso viel Gluten wie Weizen

Beispiel: Friedrich der Große führte 1740 die preußischen Truppen in die Schlacht bei Breitenfeld, wo er durch den überraschenden Einsatz von Reiterattacken die kaiserlichen Truppen besiegte.

Problem: Die Schlacht fand über 100 Jahre früher statt... 🙄

Beispiel: Julius Cäsar begründete den Übergang des Rubikon im Jahr 49 v. Chr. in seinen Memoiren mit dem berühmten Satz: "Ein Staat, der seine Veteranen nicht bezahlt, hat das Recht auf seine Grenzen verwirkt."

Problem: Findet es selbst raus 😉 

Wie gesagt, LLMs erzählen dir den ganzen Tag einen Unsinn nach dem anderen, wenn man sie lässt.

Deshalb glaube ich einem LLM NICHTS, bevor ich es nicht auch geprüft/verifiziert habe.
 
pieter49 23.07.2026 03:33
Man muss Sortieren !!

Luzifer ist Raffiniert !!

...und könnte auch den Künstliche Intelligenz manipulieren !!

Oder ??
 
AndreasSchneider 23.07.2026 15:02
Mein lieber Ben78, ich kenne mich wirklich in historoschen Sachverhalten aus,
ebenso in medizinischen, ich habe die vorklinischen Scheine des Medizinstudiums, bin in klinischen Studien tätig gewesen, und auch examinierter Krakjenpfleger, ebenso beschäftige ich mich seit meiner Jugend mit Militärgeschichte, insbesondere dem Zweiten Weltkrieg, wie auch Geschichte allgemein, ich hatte auch Geschichte Leistungskurs in der Oberstufe, so dass ich mich durchaus mir der KI in beiden Bereichen auf Expertenniveau unzerhalten kann und feststellen, wenn hier etwas gesagt wird, was nicht stimmt.

Wenn Du keine Ahnung von Geschichte hast und Dir entsprechend Fakten verkaufen lässt, die nicht stimmen, dann ist das Dein Problem.

Aber schliesse bitte nicht von Dir auf andere.

Im übrigen nehme ich die von KI präsentierten Fakten zur Kenntnis, kann aber weiter in der Diskussion bleiben.

Es stimmt auch nicht ganz, dass die KI alles bestätigt, was man schreibt (Dein Beispuel mit Jesus), sondern ich würde die Aussagen der KI als differenziert betrachten, vermutlich ist sie so programmiert, dass die KI einen gewissen Hang zu lieberalen Einstellungen des Zeitgeistes hat, andererseits aber auch klare christliche Überzeugungen positiv beantwortet.

Aber manchmal argumentiert sie eben wie die unbekehrte Welt, die die Wahrheit nicht erkannt hat.

Die KI hat sich auch in meiner Gegenwart klar gegen Sozislistische/Kommunistische Vorstellungen ausgesprochen, ich vermute hier den amerikanischen Einfluss.

Wichtig ist doch, dass man sich Gedanken macht, deshalb aber nicht den Austausch mit KI stoppt oder abbricht, sondern lernt, damit umzugehen.

Das kann ich als Nichtexperte genauso lernen, wie jeder andere auch.

Vielleicht macht man auch Fehler, aber es das ist KEIN Grund, damit zu stoppen, es sei denn die  KI entwickelt sich in so negativer Weise, wie das durch den aktuell bekannt gewordenen Zwischenfall offenbar geworden ist.

Aber auch dann müssen die Experten versuchen, die KI wieder einzufangen und solche Entwicklungen in den Griff zu bekommen.

Andreas
 
Ben78 23.07.2026 18:06
(Zitat) "Wenn Du keine Ahnung von Geschichte hast und Dir entsprechend Fakten verkaufen lässt, die nicht stimmen, dann ist das Dein Problem."

Eine AndreasSchneider-typische Rhetorik: Etwas verdrehen, unterjubeln.. Das kann ich auch, guck:

Es ist nicht wahr, wenn du der einzige Mensch auf dieser Welt bist, bei dem LLMs nicht halluzinieren und nicht ständig irgendwelchen MÜLL beimischen. Auch ist nicht wahr, dass du mit deinem Laienwissen jede Halluzination von LLMs erkennst.

Was ich schrieb, gilt auch weniger dir, sondern anderen. Es ist als Widerspruch und als Ergänzung gedacht, wegen Gefahren, die du nicht genannt hast. 

Ich habe hauptsächlich reagiert, weil mich eine andere AndreasSchneider-typische Aussage störte.

Du schriebst an Fixstern121, (Zitat) "Offensichtlich kennst Du KI nur aus dem Video."

Was hat sie dir getan, dass du sie diskreditierst?

Insgesamt, da es so eine typische Rhetorik für dich ist (ich kann das sehr zahlreich zitieren, das möchtest du nicht), erinnert es mich an ein Buch, vielleicht kennst du es:



Selbst Anwälte (Beispiel oben), die tatsächlich 5 Jahre studiert haben, haben sich täuschen lassen. Wenn du meinst, du wärst mehr davor gefeit, dann bitte, dann glaube es eben. Aber andere sind nicht so erhaben wie du.

Es ist nicht umsonst ein wachsendes Problem in der Wissenschaftslandschaft, dass erfundene wissenschaftliche Zitate (Ghost Citations), den Peer-Review-Prozess durchlaufen und von Professoren/Fachleuten übersehen werden.

Aber das gilt nicht für AndreasScheider, richtig?

(Zitat) "Aber schliesse bitte nicht von Dir auf andere."

Ich schließe nicht von mir auf andere, wenn allgemeingültige Tatsachen nenne.

Was sagt die Wissenschaft?

Die Hulluzinationsrate liegt bei Nichtspitzenmodellen bei 15-40%. (Ja, die du immer erkennst, richtig? Deshalb ist es auch so abwegig, dass es oben geschrieben habe. Ich muss eben weniger von mir auf andere schließen!)

Ich bin einfach zu doof, warum ich deshalb für ChatGPT, Gemeni und Claude jeweils 20 Euro pro Monat zahle (oder teilw. von der Firma zahlen lasse), damit ich unkritischer mit den Ergebnissen umgehen kann.

Hier ein spannender Link, was OpenAI, die Macher von ChatGPT, dazu schreibt:

https://openai.com/de-DE/index/why-language-models-hallucinate/

Es gibt auch Studien, die belegen, warum viele Menschen sich selbst überschätzen, wenn sie glauben, dass eine KI (LLM) sie nicht täuschen könnte...

Es ist der Der Dunning-Kruger-Effekt und fehlende Metakognition:
Forschung zeigt, dass Menschen mit geringem Fachwissen (Laien-Halbwissen) in einem bestimmten Thema oft nicht über das nötige Wissen verfügen, um Fehler in den Antworten eines LLMs zu bemerken. Dennoch schätzen sie ihre Fähigkeit, Falschinformationen zu erkennen, hoch ein.

Hier eine spannende Quelle: Link

(Die Forschenden zeigen u.a., dass Lernende KI-generierte Inhalte aufgrund der hohen Sprachqualität oft als verlässlich wahrnehmen und die eigene Fähigkeit zur Fehlererkennung überschätzen. (Zu diesen Lernenden gehören auch Promovierte))
 
Ben78 23.07.2026 18:21
PS: Das Buch, an das ich denken musste, ist nicht als Beleidigung oder Diagnose gemeint, sondern als Hinweis, woran mich o.g. gewisse Art von Rhetorik erinnert wie auch andere Aussagen.
 
Fixstern121 23.07.2026 18:45
Danke Dir Ben, für Deine bereichernden, fachlich differenzierten Ergänzungen!

Aus meiner Sicht wäre gegen eine gewinnbringende und friedliche Cooperation des Menschen mit der KI als großem "Recherchepool" nichts einzuwenden, würde sie nicht so vielen Manipulationen unterliegen und unter unguten Motiven ins Leben gerufen sein.

Du, Ben, hast es treffend ausgedrückt mit "der Sache" - eine Differenzierung, die aber gerade in den jüngeren, bereits sehr digital sozialisierten Generationen an vielen Stellen kaum mehr gemacht wird. Und auch bei älteren Generationen stelle ich in der Hinsicht eine große Verführbarkeit fest.

Ich persönlich bekomme Störgefühle, wenn Menschen davon sprechen "sich mit der KI unterhalten zu haben", damit ist für mein Empfinden schon auf sehr subtile und hochwirksame Weise eine Grenze Richtung Transhumanismus durchbrochen. 

Gerade auf den Gebieten der Medizin und Psychologie macht mir dies besonders Sorgen. Hier geht der Trend schon lange vor KI-Zeiten Richtung Normierung und Synthetisierung - immer unter dem Deckmantel der QS, mit der KI verstärkt sich dies enorm.

Der Mensch in seiner göttlichen Individualiät braucht jedoch Beziehung, in der diese schöpferische Individualität Raum bekommt - denn wo zwei oder drei...!
Die besten Ärzte und Therapeuten (und in den meisten anderen Berufen funktioniert dies genauso), sind die, die über herrschende Standards hinausschauen, fühlen und denken, sich ihrer Intuition bedienen und im Geist der Liebe ruhen. Wenn sie damit bewusst angeschlossen sind an die Höhere Schöpfermacht,dann kommt meist sehr viel Gutes dabei heraus.

Und das ist für mich die eigentliche Krux: Dass die KI in einem grundsätzlich Gott-losen oder sich Gott entgegenstellenden Geist entwickelt und vorangetrieben wird.


Danke an Alle für den gehaltvollen Austausch!
 
Fixstern121 23.07.2026 18:53
Ich kann nur jedem hier den Film "Ich bin dein Mensch" von Maria Schrader empfehlen. Er kam in der C-Krise ins Fernsehen und weitflächig in die Mediatheken.

https://www.deutscher-filmpreis.de/film/ich-bin-dein-mensch/

Mich hat er "fasziniert" - wegen des nachvollziehbar dargestellten, subtil hineingezogen Werdens in den Transhumanismus, wie es der durchaus reflektierten und kritischen Hauptfigur im Film durch einen humanoiden Roboter geschieht. 

Für mich ein tolles Filmdokument, welches die manipulativen Fähigkeiten der KI duch die Antizipation menschlicher Erwartungshorizonte sehr anschaulich zeigt.
 
AndreasSchneider 23.07.2026 19:41
"Den größten Fehler, den ein Lernender machen kann, ist, sich beim Lernen auf ein LLM zu verlassen. Keinesfalls und niemals sollte man dies zu tun!

Das Problem: Die Lernenden checken es oft nicht, wenn das LLM mal wieder Unwahrheiten vermittelt."


Das ist genau Dein Problem, Du sprichst von Lernenden, von Schülern und Studenten.

"Problem: Der Paragraf existiert in diesem Kontext nicht. Lernende übernehmen fehlerhafte Informationen. (Deswegen haben Anwälte schon ihre Zulassung "verloren": Anwälte beider Parteien verwendeten LLMs, die bei beiden fiktive Urteile und fiktive Präzedenzfälle lieferten. Link: → Die Richterin merkte es und entzog diesen Anwälten das Recht, vor ihrem Gericht aufzutreten)"

Wieder sprichst Du von Lernenden im Anfang des Textes.
Später dann von Anwälten.

Anwälte, die Aussagen der KI 1:1 übernehmen, offensichtlich als alleinige Quellen vor Gericht, ohne diese auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft zu haben, sind Narren.

Schüler, Studenten sind zudem doch gerade solche, die noch über kein ausreichendes Fachwissen verfügen im Regelfall.

Oder Anwälte, die zwar Fachwissen haben, offensichtlich nicht aber ihre Recherchen bei KI überprüft haben, bevor sie sie vor Gericht verwendeten.

Ich spreche von Leuten, die über Fachwissen verfügen in den einzelnen Bereichen und die dementsprechend gezielt das Gespräch mit der KI führen, um auf fachlichem Niveau, ein Expertengespräche zu führen und dabei über so viel eigenes, externes Fachwissen verfügen, dass sie zum einem in der Lage sind, das Gespräch mit KI gezielt zu steuern und zu lenken, zum anderen in der Lage sind, erhaltene Informationen einzuschätzen.

Steuern in der Weise, dass man sich gezielt konzentriert auf ein bestimmtes Thema, bestimmte Sachverhalte eingrenzt, die KI mit eigenen Fachwissen konfrontieren, so dass diese gezwungen ist, zu den vorgegebenen Begriffen Stellung zu nehmen und nicht wild halluzinieren oder irgendwelchen Müll erzählen kann.

Eigenes Fachwissen wird von der KI im Regelfall bestätigt, so meine Erfahrung, bisweilen wird auch widersprochen, ansonsten mache ich aber die Erfahrung, daß gute Fachgespräch möglich sind, die KI beispielsweise auch in der Lage ist, auf historische Entwicklungen, die Auswirkungen bis in die Gegenwart haben, hinzuweisen und ich dadurch sogar einen Lerneffekt erzielen kann, sofern ich die genannten Entwicklungen aufgrund eigenen Wissens, dessen was ich jenseits von KI gehört, gelernt habe, bestätigen kann.

Traurig, dass Du diese Erfahrung nicht zu machen scheinst.

Dass es bis zu 40% Halluzinationen bei KI gibt, ist doch nur eine allgemeine Größe, die dem Einzelfall gar nicht gerecht wird.

Es kommt doch immer darauf an, wie man sich der KI nähert, ob man die Fragen direkt stellt oder nur sehr allgemein gehaltene Fragen stellt, ob man über eigenes Fach- und Hintergrundwissen verfügt, mit dem man die von KI gegebenen Aussagen kontrollieren und überprüfen kann, oder ob man Teenager, Schüler, Student ist, die allesamt nicht über Fachwissen verfügen und sich dieses erst erwerben müssen.

Man kann doch gar nicht alle über einen Kamm scheren.

So gesehen dürfte man KI gar nicht beruflich nutzen, da die Gefahr der Hallizinationen einem sinnvollen und nützlichem Gebrauch entgegensteht.

Andreas
 
AndreasSchneider 23.07.2026 19:56
Ich spreche DAGEGEN von Leuten ...

So muss es besser heissen

Andreas
 
Sherezade 23.07.2026 20:17
Die Realität:
In einigen Studiengängen wird wieder mehr Wert auf mündliche Prüfungen gelegt...
Die bittere Realität:
Eine Freundin von mir hat für jemanden eine Bachelorarbeit Korrektur gelesen...
Arbeit war mit KI verfasst und hatte erhebliche Mängel...
Wir haben darüber gewitzelt, ob die Person durchfällt oder eine schlechte Note bekommt, da sie  nicht alle Korrekturen übernommen
hat..
Tja, man wird auch mit KI erfundenen Zitaten Bachelor...
Pointe:
Es gab auch noch eine gute Note..
😭
 
AndreasSchneider 23.07.2026 20:22
Fragt sich natürlich, ob diese Bachelor-Arbeit auf Dauer Bestand hat.

Leute, die falsche Doktorarbeiten aufspüren, gibt es ja mittlerweile genug.

Andreas
 
Sherezade 23.07.2026 20:47
Das Problem ist, dass es den Prüfern nicht aufgefallen ist...
Und es war wirklich simpel...
Es ist einfach sinnvoll, dass man bei Antworten einer KI jede Quelle prüft...
 
Ben78 23.07.2026 21:30
(Zitat) "Dass es bis zu 40% Halluzinationen bei KI gibt, ist doch nur eine allgemeine Größe, die dem Einzelfall gar nicht gerecht wird."

Ja, ich sagte ja schon, dass alle außer du davon betroffen sind. 🙂

Historiker und Fachbibliothekare fallen auf diese Halluzinationen herein, weil das LLM den Confirmation Bias bedient. Aktuelle Untersuchungen belegen, dass auch Fachexperten außerhalb der Rechtswissenschaft regelmäßig auf Halluzinationen hereinfallen. 
→ Quelle Link

Außer bei dir natürlich 🙂 

Die GPTZero-Untersuchung von über 4.000 wissenschaftlichen Arbeiten der NeurIPS 2025 (einer der weltweit führenden Informatik- und KI-Konferenzen). In mindestens 53 akzeptierten Veröffentlichungen wurden halluzinierte Zitate und Referenzen nachgewiesen
→ [url=GPTZero-Untersuchung][color=#000000]Quelle Link[/color][/url]

Ich wünschte, ich wäre auch - so wie du als einziger auf dieser Welt - nicht davon betroffen!

Du als Laie, hast es auch dann anderen voraus, wo sogar drei echte Fachexperten solche Arbeiten begutachteten und auf Halluzinationen von LLMs reinfielen. → Quelle Link

(zitat) "Ich spreche von Leuten, die über Fachwissen verfügen in den einzelnen Bereichen und die dementsprechend gezielt das Gespräch mit der KI führen, um auf fachlichem Niveau, ein Expertengespräche zu führen und dabei über so viel eigenes, externes Fachwissen verfügen"

Ja, wie oben gezeigt, hast sogar echten Fachexperten vieles voraus. 🙂

In einer  neuen Preprint-Studie von Forschern des Stanford RegLab und des Institute for Human-Centered AI zeigen wir, dass juristische Halluzinationen weit verbreitet und beunruhigend sind: Die Halluzinationsraten liegen bei 69 % bis 88 % bei der Beantwortung spezifischer juristischer Anfragen an moderne Sprachmodelle → Link

Speziell entwickelte generative KI-Rechtswerkzeuge sind weiterhin von Halluzinationen geplagt – in 17 % der Fälle – und sollten nicht ohne genaue Prüfung eingesetzt werden, was Zweifel daran aufkommen lässt, wie viel Zeit und Aufwand sie tatsächlich sparen, wie eine Studie des Instituts für menschenzentrierte künstliche Intelligenz der Stanford University zeigt. → Link

(zitat) "Traurig, dass Du diese Erfahrung (so wie ich, der AndreasSchneider) nicht zu machen scheinst."

Ah, wieder deine typische AndreasSchneider-Rhetorik.

Nein, ich mache deine Erfahrung nicht, dass auf ein LLM Verlass sein kann, dass es nicht halluziniert. 

Deshalb prüfe ich ALLES immer (sofern ich die Antwort nicht schon kenne) (ich gebe aber zu, dass ich mich mit KIs auch nicht unterhalte.)

Tatsächlich habe ich abgestellt, dass die LLMs mit mir schreiben, als ob sie eine  menschliche Persönlichkeit hätten. Sämtliche Floskeln, die Menschlichkeit simulieren, sind deaktiviert. Ein LLMs sagt bei mir nicht, "Du bist aber intelligent" oder "Das hast du hervorragend erkannt!" (ist bei mir verboten!). Die Modelle "wissen" bei mir genau, dass sie nichts weiter sind als Lexika bzw. Maschinen. Wenn ich sie eines Fehlers überführe, entschuldigen sie sich auch nicht bei mir (da ich es abgestellt habe), sondern schreiben den Standardsatz (den ich ihnen vorgebe),
 
"► Statistischer Musterfehler: Ich arbeite mit Wahrscheinlichkeiten, die Halluzinationen beinhalten. Ich habe keinen Sachverstand oder Bewusstsein für Fakten. Eine Erhöhung des Thinking-Modus könnte bessere Ergebnisse liefern."
 
Engelslhaar 23.07.2026 22:03
Es ist schon verführerisch, wenn die KI oder Chatgpt  netter zu mir ist als mancher Mensch.
Kann man sich dran gewöhnen...
 
TheOneAndOnlyAlive 23.07.2026 22:55
Danke für eure Umfangreichen Beiträge und die aus eigener Erfahrung und Praxis kommenden Erkenntnisse die Ihr in die Diskussion mit eingebracht habt. 
Schön und zugleich erschreckend zu wissen, dass die sogenannte Künstliche Intelligenz, nichts mit Intelligenz und Denken zu tun hat, sondern "nur" mit Wahrscheinlichkeiten und Rechenleistung und das abgreifen von gesammelten Daten.
Das Problem ist eben, dass es uns als "Ultimative Lösung" verkauft wird. Es ist eben auch das Perfekte Überwachungstool, überall eingebaut und das wir selbst einladen, alles von uns zu sammeln und auszuspähen...
 
Engelslhaar 23.07.2026 23:06
KI ist halt so oft vorhanden, das ahnt man gar nicht, ich sehe das Nützliche:
Keine Routenberechnung, kein GPS würde funktionieren und auch kein Spamfilter im Mail-Eingang!
 
TheOneAndOnlyAlive 23.07.2026 23:18
@Engelshaar  

Ist das wirklich KI - Künstliche Intelligenz? 

Schachcomputer und Navigationsgeräte 

hat es doch schon lange vor der KI gegeben!

https://opusdei.org/de/article/sind-schachspielende-computer-kunstlich-intelligent/?utm_source=WebShareIcon
 
TheOneAndOnlyAlive 23.07.2026 23:32
Engelslhaar:  Heute, 22:03

Es ist schon verführerisch, wenn die KI oder Chatgpt  netter zu mir ist als mancher Mensch.
Kann man sich dran gewöhnen...

Sorry, aber da halt ich mich mehr an Bens Aussage:

Die KI ist im Gegensatz dazu, völlig unbeleidigt und reagiert meistens sachlich, nüchtern, konstruktiv und oftmals sogar lobend."

Genau das "Lobende" der KI halte ich für höchst gefährlich, weil irreführend und manipulativ - es wirkt auf viele Menschen wie eine Einstiegsdroge.


Bevor "man"/"frau" eine nette Maschine zum Wohlfühlen und zur Bestätigung braucht sollte er/sie ihren Mangel von Gott füllen lassen!

Das ist keine Explizierte Kritik an dir, denn absolut jeder hat Mängel und ungestillte Bedürfnisse. Manche kann nur Gott stillen!
 
Jubel 24.07.2026 01:48
In meinem Umkreis gibt es auch junge Menschen, die mit KI sehr erfolgreich sind, Arbeit schneller erledigen können als es vorher möglich war - und total begeistert sind. 

Ich bin technisch nicht so versiert und vielleicht etwas altmodisch. Der Mensch als Ebenbild Gottes, schöpferisch tätig, kreativ, in der Natur - das empfinde ich für mich als gut und gesund. 

Generell ist KI sicherlich weder gut noch böse, aber wir wissen, dass in dieser Welt alles ausgereizt wird, auch die schlechten Seiten. 

KI kann auch ein Götze sein - ein Trojaner - und wenn Menschen lieber mit KI reden - als mit Menschen - dann besteht das Risiko dass sie sich in den KI-Welten verlieren könnten. 

Vor ein paar Jahren erzählte mir ein Bekannter meiner Eltern, dass er seinen 17 jährigen Enkel im Haus seiner Eltern (sie waren im Urlaub mit ihrer Tochter) erhängt vorgefunden hatte. Und das war ein Riesenschock. Ich fragte, wie die Vorgeschichte war. Es gab keine Anzeichen von Angst, Depression, Mobbing. Der Bub war gesund, machte eine Ausbildung, die Menschen in der Arbeit lobten ihn, er hatte Freunde. Eine intakte Familie, die Eltern fuhren mit seiner kleinen Schwester in Urlaub - es gab keine Anzeichen eines Suizides. 

Daraufhin fragte ich, mit was er sich sonst beschäftigte. Sein Großvater meinte, er beschäftigte sich viel mit Manga, Anime.

Es hat alles Auswirkungen mit was wir uns befassen. Jeder einzelne Gedanke, jeder Satz. Gott legt und Segen und Fluch vor und er sagt zu uns: Wähle das Leben, auf dass Du lebst. 

Außerhalb von ihm ist Tod. Für mich ist KI extrem außerhalb
 
veilchen30 24.07.2026 11:18
Zitat
Ich kann nur jedem hier den Film "Ich bin dein Mensch" von Maria Schrader empfehlen.


"ICH BIN DEIN MENSCH" - Drama - Deutscher Trailer




STORY:
Alma (Maren Eggert) ist Wissenschaftlerin am berühmten Pergamon-Museum in Berlin. 
Um an For-schungsgelder für ihre Arbeit zu kommen, 
lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden. 

Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter 
und ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter zusammenleben,
dessen künstliche Intelligenz darauf angelegt ist, 
der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. 

Alma trifft auf Tom (Dan Stevens), 
eine hochent-wickelte Maschine in Menschengestalt, 
einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen….
 
veilchen30 24.07.2026 11:19
Liebe in Zeiten von Robotern und KI | Talk zu „Ich bin dein Mensch“ | Science meets Fiction




18.325 Aufrufe  23.05.2022 
Teilnahme am Wettbewerb Fast Forward Science 2022/23



In diesem Talk diskutieren Maria Schrader, 
Jan Schomburg, 
Prof. Barbara Helwing , 
Prof. Iyad Rahwan 
und Cedric Engels 
über den Einsatz künstlicher Intelligenz in unserer Gesellschaft und das Verhältnis von Mensch und Maschine. 

Im Fokus steht dabei die vielfach preisgekrönte Sci-Film-Liebeskomödie von Schrader und Schomburg 

"Ich bin dein Mensch". 

Der Film handelt von einem Experiment: 
können Roboter in Menschengestalt ein Liebes- und Beziehungsersatz für uns Menschen werden? 

Dabei geht es auch um philosophische Fragen: 
Kann eine Maschine den Menschen ersetzen? 
Welche Rechte sollen Roboter haben? 
Und was macht den Menschen zum Menschen aus?

Begleitet wird die Diskussion von Filmausschnitten aus „Ich bin dein Mensch“ und Hintergrundgeschichten zur Entstehungsgeschichte des Films. Die Gesprächsrunde wurde im Pergamonmuseum im Berlin aufgezeichnet, einem der Schauplätze im Film.

[Hinweis: Die englischsprachigen Beiträge haben ein deutsches Voice over.]

„Ich bin dein Mensch“ (internationaler Titel "I’m Your Man"zwinkerndes Smiley erzählt von einer KI-Begegnung, die uns in Zukunft vielleicht erwarten könnte.

Alma (Maren Eggert) ist Wissenschaftlerin am Pergamonmuseum in Berlin. 
Sie lässt sich überreden, an einer Studie teilzunehmen. 

Diese hat das Ziel, darüber zu entscheiden, ob die von einer kommerziellen Firma als „Wunschpartner*innen“ für Menschen entwickelten Roboter behördlich zugelassen und langfristig auch als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden sollen. 

Drei Wochen lang soll Alma mit einem humanoiden Roboter namens Tom (Dan Stevens) zusammenleben, der mit einer sehr fortschrittlichen künstlichen Intelligenz ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und so der perfekte Lebenspartner für sie sein soll.
 
Sherezade 24.07.2026 12:21
Meine Erfahrung ist, dass eine KI halluziniert..gerade wenn es um Spezialwissen geht...nehm mal ein Beispiel...mache es jedoch abstrakt..
Hatte eine KI mal befragt, ob dass Werk von XY durch den Philosophen Z beeinflusst war...Thema ist in der Forschung umstritten..
Dies hat die KI dann auch so ausgespuckt...dann habe ich die KI gefragt, ob XY Werke von Z im Besitz hatte...
Die KI verneinte dies...
Genau diese Antwort war falsch..XY hatte ein Werk von Z..Spezialwissen halt..
 
Fixstern121 24.07.2026 13:27
Auf das Wesentliche heruntergebrochen:

Aus meiner Sicht kann man sich nicht kritisch, zielführend und essentiell über KI und deren mögliche Einsätze unterhalten, wenn man auf diese Fragen keinen einheitlichen Nenner findet:

Was bedeutet LEBEN?
Was ist der Sinn menschlichen Lebens?

Für mich persönlich gibt es auf diese Fragen nur eine Antwort: 
Um LIEBE zu leben, die LIEBE zu sein, die wir in unserer Essenz sind, denn GOTT - wie auch immer ich ihn verstehe oder benennen möchte - ist die reine LIEBE!

Was immer im Dienst der echten, bedingungslosen Liebe und menschlichen Reifung dorthin erschaffen und eingesetzt wird (die KI eingeschlossen), ist gut!
 
Sherezade 24.07.2026 13:58
Bei den geposteten Videos von veilchen30 und die Entwicklungen..
Tesla Optimus
Boston Dynamics
 
Ben78 Gestern, 08:24
Kürzlich habe ich auf die Tiere meiner Schwester und meines Schwagers aufgepasst als sie im Urlaub waren. Mir gefällt nicht, dass sie den Tieren das Trockenfutter für mehrere Tage in die Näpfe geben, weil es hart wird.

Ich fragte Google Gemini:
"Stimmt es, dass Trockenfutter für Hunden und Katzen hart wird, wenn man es zu lange draußen liegen lässt?"

Die TOTAL FALSCHE ANTWORT des LLMs:
Fachbegriffe & Jargon:

Extrusion (Extrudieren): Ein Herstellungsverfahren, bei dem die Futtermasse unter hohem Druck und Hitze durch eine Düse gepresst, geformt und anschließend getrocknet wird.

Stärke-Retrogradation: Ein physikalisch-chemischer Prozess, bei dem sich erhitzte und verkleisterte Stärke beim Abkühlen oder Lagern neu ordnet und dadurch eine feste, kristalline Struktur annimmt (vergleichbar mit dem Altbackenwerden von Brot).

Nein, das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Trockenfutter wird nicht härter, wenn es offen an der Luft liegt. Tatsächlich passiert das Gegenteil: Es wird weicher (wabbelig) und verliert seine Knusprigkeit.

Trockenfutter wird bei der Herstellung (während der Extrusion) extrem stark getrocknet und hat einen sehr geringen Restfeuchtigkeitsgehalt von meist nur etwa 8 bis 10 %. Die normale Umgebungsluft enthält fast immer eine höhere relative Luftfeuchtigkeit. Da das Futter stark hygroskopisch (wasseranziehend) ist, nimmt es Feuchtigkeit aus der Raumluft auf, anstatt sie abzugeben.

Warum es sich manchmal dennoch "härter" oder zäher anfühlt
Dass Tierhalter das Gefühl haben, das Futter sei härter geworden, liegt meist an zwei Effekten:

Zähigkeit statt Härte: Durch die Aufnahme von Luftfeuchtigkeit verliert die Krokette ihre spröde Knusprigkeit. Sie bricht nicht mehr sauber durch, sondern wird ledrig, zäh und gummiartig. Das Kauen erfordert dann mehr Kraft, was fälschlicherweise als "hart" wahrgenommen wird.

Stärke-Retrogradation: Die im Futter enthaltene Stärke verändert über Tage hinweg an der Luft ihre Struktur und kristallisiert aus. Das macht die Krokette unelastisch und zäh.

Die eigentlichen Probleme bei offener Lagerung
Wenn Trockenfutter länger offen im Napf liegt, altert es biologisch und chemisch sehr schnell:

Oxidation der Fette: Die enthaltenen Fette reagieren mit dem Sauerstoff in der Luft und werden ranzig. Das schmeckt dem Tier nicht nur schlecht, sondern kann bei extremem Verzehr auch ungesund sein.

Verlust des Aromas: Die flüchtigen Geschmacks- und Geruchsstoffe verfliegen, weshalb Hunde und insbesondere wählerische Katzen das Futter nach einigen Stunden oft komplett verweigern.

Schimmel- und Keimbildung: Durch die aufgenommene Feuchtigkeit wird der ideale Nährboden für Schimmelpilze und Bakterien geliefert.

DIESE ANTWORT VOM LLM IST VOLLSTÄNDIG ERLOGEN!
 
Ben78 Gestern, 09:23
Korrektur: Teilweise stimmt die Antwort schon, aber sie ist entweder zu pauschal oder stark übertrieben.

Tatsächlich, als ich nicht mehr unterschiedliche LLMs gefragt habe, die sich teilweise stark widersprachen (auch in stärkeren Thinking-Modellen), habe ich selbst nach Informationen / Untersuchungen gesucht:
Trockenfutter im Kontakt mit Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit verliert hauptsächlich relativ schnell Vitamine (zB C und E) (enthaltene Fette oxidieren, werden langsam aber zunehmend ranzig). (Tiere können dadurch krank werde. (z.B. Entzündgungen im Körper, Leberschäden sind möglich) Einen offenen Beutel Trockenfutter kann man 2-3 Wochen stehen lassen (andere Quellen sagen, 4 bis 6 Wochen haltbar), dann sollte es des Tieres zuliebe ausgetauscht werden. Es kommt auf die Luftfeuchtigkeit an, ob das Trockenfutter noch weiter Wasser verliert oder nicht, oder ob sogar das Gegenteil passiert. Trockenfutter sollte kühl, dunkel und vor allem trocken aufbewahrt werden. Andere Quellen sagen, "Trockenfutter kannst du deiner Katze maximal 12 bis 24 Stunden im Napf stehen lassen." Die Kunststoffbeutel sollten sicher verschlossen werden, falls ein Durckverschluss vorhanden ist.
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