Freud und Leid liegen oft sehr nahe beeinander!
22.07.2026 10:06
Freud und Leid liegen oft sehr nahe beeinander!
22.07.2026 10:06
Freud und Leid liegen oft sehr nahe beeinander!
Gestern habe ich meinen Geburtstag gefeiert, ich habe viel Schönes und Wunderbares erlebt im Familienkreis, so dass ich noch ganz berührt bin, auch hier im Forum habe ich viel Wertschätzung erfahren.
Heute nun gehe ich zu einer Beerdigung.
Ein Freund von uns ist im Alter von nur 61 Jahren an Krebs gestorben, es wird eine evangelische Beerdigung sein, ein Freund, der Pfarrer ist, wird die Trauerfeier abhalten.
Heute nun gehe ich zu einer Beerdigung.
Ein Freund von uns ist im Alter von nur 61 Jahren an Krebs gestorben, es wird eine evangelische Beerdigung sein, ein Freund, der Pfarrer ist, wird die Trauerfeier abhalten.
Kommentare
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Engelslhaar 22.07.2026 10:07
Meine Frage an euch: Habt ihr das auch schon erlebt, dass Freude und Trauer so nahe beieinander liegen in eurem Leben?
Arina 22.07.2026 10:16
Liebe Engelshaar,
von mir herzliche Grüße zu deinem Geburtstag nachträglich und Gottes Segen.🎼
Arina
von mir herzliche Grüße zu deinem Geburtstag nachträglich und Gottes Segen.🎼
Arina
paloma 22.07.2026 10:28
Liebe Engelshaar,
das Leben ist manchmal wirklich so,dass Freude u Trauer sich abrupt abwechseln u uns diese Wucht der Ereignisse mächtig überfordert.
Ich kann das gut nachvollziehen u bitte für dich,dass unser guter Vater im Himmel dich u die Trauergäste fest in seinen Händen hält.Erzählt einander die schönen Erlebnisse u Gedanken mit dem gemeinsamen Freund,das hilft ein bisschen.
Als ich mich von meiner lieben Mutter verabschieden musste,spielten draußen in der Herbstsonne ihre Urenkel mit den Blättern die vom Baum fielen u wenige Tage später kam ihr letztes Urenkelchen zur Welt.
Für mich war das ein Wechselbad der Gefühle,die kaum zu verarbeiten waren u doch haben sie gezeigt,dass das Leben weitergeht,auch wenn wir geliebte Menschen verabschieden müssen.
Das sind Zerreißproben in unserem Leben,wo man nur noch Jesus Namen flüstern kann u er uns durch dieses dunkle Tal begleitet.
Wie gut,wenn man wissen darf,dass man die geliebten Menschen wiedersehen darf - ein Trost der Gläubigen,der am Grab aufleuchtet u anderen Trauernden zeigen kann,wie wertvoll die Beziehung zu Gott ist,
der Geburt,Leben u Sterben in seiner Hand hat u uns in allem begleiten möchte.
Mein herzliches Mitgefühl,liebe Engelshaar.
💌🌹🍃
das Leben ist manchmal wirklich so,dass Freude u Trauer sich abrupt abwechseln u uns diese Wucht der Ereignisse mächtig überfordert.
Ich kann das gut nachvollziehen u bitte für dich,dass unser guter Vater im Himmel dich u die Trauergäste fest in seinen Händen hält.Erzählt einander die schönen Erlebnisse u Gedanken mit dem gemeinsamen Freund,das hilft ein bisschen.
Als ich mich von meiner lieben Mutter verabschieden musste,spielten draußen in der Herbstsonne ihre Urenkel mit den Blättern die vom Baum fielen u wenige Tage später kam ihr letztes Urenkelchen zur Welt.
Für mich war das ein Wechselbad der Gefühle,die kaum zu verarbeiten waren u doch haben sie gezeigt,dass das Leben weitergeht,auch wenn wir geliebte Menschen verabschieden müssen.
Das sind Zerreißproben in unserem Leben,wo man nur noch Jesus Namen flüstern kann u er uns durch dieses dunkle Tal begleitet.
Wie gut,wenn man wissen darf,dass man die geliebten Menschen wiedersehen darf - ein Trost der Gläubigen,der am Grab aufleuchtet u anderen Trauernden zeigen kann,wie wertvoll die Beziehung zu Gott ist,
der Geburt,Leben u Sterben in seiner Hand hat u uns in allem begleiten möchte.
Mein herzliches Mitgefühl,liebe Engelshaar.
💌🌹🍃
Engelslhaar 22.07.2026 10:38
Liebe Paloma, danke für deinen einfühlsamen Beitrag: Deine Mutter wurde zu Grabe getragen und wenige Tage später kommt das Ur-Enkelchen zur Welt, der Kreislauf des Lebens!
Alysa 22.07.2026 10:45
Meine Mutter starb mit 66 J. am 19. Geburtstag unserer Tochter.
Mein jüngster Sohn verließ diese Erde an seinem Tauftag, der 27 Jahre zuvor gewesen war.
Mein jüngster Sohn verließ diese Erde an seinem Tauftag, der 27 Jahre zuvor gewesen war.
Engelslhaar 22.07.2026 10:48
Liebe Alysa, deine Mutter hat diese Erde viel zu früh verlassen.
Und dass dein Sohn nur 27 Jahre alt geworden ist, da fehlen mir die Worte bei diesem großen Schmerz.
Und dass dein Sohn nur 27 Jahre alt geworden ist, da fehlen mir die Worte bei diesem großen Schmerz.
Engelslhaar 22.07.2026 10:49
Komfortzone, vielen Dank! Kannst du auch nicht in dem Geburtstagsblog schreiben? Das ist schade!
Du hast mir ja auch noch eine Mail geschickt, lieben Dank! Du weißt, dass ich dich schätze!
Du hast mir ja auch noch eine Mail geschickt, lieben Dank! Du weißt, dass ich dich schätze!
paloma 22.07.2026 10:51
Geistliche Geburt u Sterben an einem Tag,bei deinem Sohn,liebe Alysa,das ist bewegend.
Geburtstag u Todestag eines anderen fiel in meiner Familie auch bereits zusammen.So was kann man nicht vergessen...
Geburtstag u Todestag eines anderen fiel in meiner Familie auch bereits zusammen.So was kann man nicht vergessen...
Alysa 22.07.2026 11:14
Da mein Sohn schwerst behindert war, bedeutete es für alle, trotz aller Trauer, Erlösung und Erleichterung. Er wohnt jetzt ja "nur" eine Etage höher.😉
israelgreece2019 22.07.2026 11:44
Viel Kraft, dies zu verarbeiten, wünsche ich Dir auch, liebe Engelshaar!!
Ich habe ähnliches erlebt: mein Mann verstarb - und unser Enkel erblickte ein paar Monate später das Licht der Welt....
Ich habe ähnliches erlebt: mein Mann verstarb - und unser Enkel erblickte ein paar Monate später das Licht der Welt....
WEGE 22.07.2026 12:02
Mögen die Psalmworte Dich trösten, liebe Engelshaar,
der Herr Dich segnen,
mit besonderen Begegnungen am heutigen Tag.
Liebe Alysa,
ich kann es aus eigenem Erleben nachempfinden.
Wie ein Fingerabdruck, ist jede Trauer anders.
Verarbeitung hängt viel mit
Nähe zum Herrn zusammen.
Das persönliche Umfeld, ist von Bedeutung, ein Leben lang.
Viele Faktoren spielen eine Rolle.
Nichts ist vergleichbar.
der Herr Dich segnen,
mit besonderen Begegnungen am heutigen Tag.
Liebe Alysa,
ich kann es aus eigenem Erleben nachempfinden.
Wie ein Fingerabdruck, ist jede Trauer anders.
Verarbeitung hängt viel mit
Nähe zum Herrn zusammen.
Das persönliche Umfeld, ist von Bedeutung, ein Leben lang.
Viele Faktoren spielen eine Rolle.
Nichts ist vergleichbar.
Lieblingsmenschin 22.07.2026 12:48
Mein Vater starb ein Tag nach dem Hochzeitstag mit meiner Mutter am 14.02.
Er ist im KH gestürzt und hat sich eine Hirnblutung zugezogen, die man nicht operieren konnte.
Er machte dem Hochzeitstag voll und starb dann im Kreise seiner Frau, allen Kindern und dem Pfarrer.
Er ist im KH gestürzt und hat sich eine Hirnblutung zugezogen, die man nicht operieren konnte.
Er machte dem Hochzeitstag voll und starb dann im Kreise seiner Frau, allen Kindern und dem Pfarrer.
hansfeuerstein 22.07.2026 13:10
Es liegt stets nah beieinander. Nur, unsere moderne Gesellschaft versucht krampfhaft den Leid-Teil auszublenden. Die Gegenwart lebt in erheblichen Teilen in Scheinwelten, um die Menschen anzutreiben Dinge für wichtig anzusehen, die es nicht sind. Kürzlich habe ich eine Bestatterin gehört, die gesagt hat, die Menschen sollten sich mehr lieb haben und aufhören so zu streiten, das sei es nicht wert. Und sich keine Angst machen lassen, denn auch die Angst ist es nicht wert.
Arina 22.07.2026 13:24
Leben und Tod gehen Hand in Hand. Bereits nach unserer Geburt sind wir mit einem Bein im Jenseits. Ist eine Wahrheit, die in unserer Kultur weitgehend verdrängt wird.
Es existieren Kulturen, die den Tod jährlich am Grabe der Verstorbenen feiern.
Wir sind Gast.
Es existieren Kulturen, die den Tod jährlich am Grabe der Verstorbenen feiern.
Wir sind Gast.
Arina 22.07.2026 14:30
Der Verlust eines geliebten Menschen ist natürlich immer mit Trauer verbunden.
KindGottes 22.07.2026 14:38
Arina 13.24 Uhr: Tatsächlich ist es so, dass wir eine Zeit als Gast hier auf der Erde verweilen.
Manche haben ein langes Leben vor sich, andere haben den größten Teil hinter sich. Trotzdem werden wir früher oder später alle den gleichen Weg gehen. Wie groß die Trauer um einen geliebten Menschen ist, hängt vielleicht stark von unserem Glauben ab, wenngleich ich trotz meines Glaubens an unseren HERRN sehr lange um meine verstorbene Mutter getrauert habe und wusste, dass sie jetzt beim HERRN ist.
Der Brauch mit dem jährlichen Gedenken an einen verstorbenen Menschen finde ich sehr schön. 🙂
Manche haben ein langes Leben vor sich, andere haben den größten Teil hinter sich. Trotzdem werden wir früher oder später alle den gleichen Weg gehen. Wie groß die Trauer um einen geliebten Menschen ist, hängt vielleicht stark von unserem Glauben ab, wenngleich ich trotz meines Glaubens an unseren HERRN sehr lange um meine verstorbene Mutter getrauert habe und wusste, dass sie jetzt beim HERRN ist.
Der Brauch mit dem jährlichen Gedenken an einen verstorbenen Menschen finde ich sehr schön. 🙂
israelgreece2019 22.07.2026 16:49
"Der Tod kommt immer zu früh - auch wenn man ihn erwartet hat"
-Unbekannt-
-Unbekannt-
Engelslhaar 22.07.2026 16:56
Die Beerdigung hat mich sehr berührt, der evangelische Pfarrer, der ein Freund von uns ist, hat diese sehr persönlich gestaltet und als dann der Sarg in den Boden versenkt wurde, das war ein Moment , den ich nie vergessen werde.
Der sehr alte Vater wankte zum Grab, zum Herzerweichen, er hat am offenen Grab noch Abschiedsworte gesprochen.
Wir waren dann bis 16 Uhr noch zum Essen in einem Kölschen Brauhaus zusammen und haben uns Fotos angesehen und Geschichten von Volker erzählt.
Ich muss das erst mal alles verarbeiten.
Der sehr alte Vater wankte zum Grab, zum Herzerweichen, er hat am offenen Grab noch Abschiedsworte gesprochen.
Wir waren dann bis 16 Uhr noch zum Essen in einem Kölschen Brauhaus zusammen und haben uns Fotos angesehen und Geschichten von Volker erzählt.
Ich muss das erst mal alles verarbeiten.
KindGottes 22.07.2026 17:33
Liebe Engelslhaar,
dein Kommentar fand ich gerade sehr bewegend. Die Vorstellung, dass ein alter Mann in das Grab seines Sohnes schaut, ist eine traurige Vorstellung. 😥
dein Kommentar fand ich gerade sehr bewegend. Die Vorstellung, dass ein alter Mann in das Grab seines Sohnes schaut, ist eine traurige Vorstellung. 😥
Engelslhaar 22.07.2026 18:52
Ich finde das nachdenkenswert, dass wir ja nicht wissen, wann wir einen Menschen zum letzten Mal sehen!
Manchmal grüßen mich Menschen, ich gehe achtlos vorüber und es kann gut sein, dass man sich nie wieder sieht!
Manchmal grüßen mich Menschen, ich gehe achtlos vorüber und es kann gut sein, dass man sich nie wieder sieht!
KindGottes 22.07.2026 19:15
Ich laufe gelegentlich über den Friedhof und da wird einem die eigene Endlichkeit wieder bewusst. Kleine Dinge, die uns ärgerten, verlieren ihre Bedeutung.
Wenn Menschen grüßen, grüße ich grundsätzlich zurück. Wurde mir als Kind schon beigebracht, auch dann, wenn mir die Menschen nicht auf Anhieb bekannt sind. 🙂
Wenn Menschen grüßen, grüße ich grundsätzlich zurück. Wurde mir als Kind schon beigebracht, auch dann, wenn mir die Menschen nicht auf Anhieb bekannt sind. 🙂
Schmetterling2022 22.07.2026 22:32
Ja, mein Vater starb vor 6 Jahren an Krebs und meine Schwester hatte ihm einen Tag zuvor noch mitgeteilt, dass sie nochmal schwanger ist. Die Kleine hat in der Trauerphase über vieles hinweggeholfen.
Paulada 22.07.2026 23:12
Eine sehr gute Bekannte von mir, erlebt die Sache mit Leben und Tod, derzeit sehr arg!
Am 8. Juni hat sie ihren 68igsten Geburtstag gefeiert. In den Wochen davor UND danach ist sie quasi von einer Beerdigung zur nächsten gegangen. Und momentan geht es so weiter.
Manche der Verstorbenen waren schon 90 und älter, andere erst 58 und 62.
Ihr eigener Mann hat nur einige Tage vor ihrem Geburstag eine 15 minütige Reanimation gehabt und die ganze Situation überlebt.
Wenn wir älter werden, tritt der Tod uns naturgemäß öfter entgegen. Aber wenn es in so kurzer Zeit so häufig aufeinander trifft, ist das schon sehr hart.
Jeder weiß, wie schmerzlich der Tod eines Menschen sein kann. Dann aber gleich ein paar Tage danach noch jemand und noch jemand...da kommt man mit dem Trauern kaum noch hinterher. - Ganz platt gesagt. - Aber ist es nicht so?
Wenn dann die Freude über ein neues Lebewesen, dass geboren wird, gelebt werden dürfte, kann man das in einer Trauer kaum bewerkstelligen.
ABER es kann genau das sein, was einem in der Trauer hilft. Als ein JA - das Leben geht weiter. Ein Mensch geht, ein Mensch kommt. Und die Welt dreht sich weiter und ich selbst existiere ja auch noch. Und darf weiterleben.
Das Sterben an sich und der Tod haben in unserer Gesellschaft nicht mehr so den Raum, um den Abschied bewusst wahrzunehmen. Quasi zu zelebrieren. Ganz früher hielt man zu Hause die Totenwache. Der Tod war selbstverständlicher gegenwärtig, als es dieser Zeit ist. Finde ich.
Vielleicht würde es uns dann etwas leichter fallen, den Tod als Teil des endlichen Lebens etwas leichter zu akzeptieren.
Dennoch, wenn jemand stirbt, erwischt es einen eiskalt. Etwas Wesentliches ist zu Ende. Schluss, aus. Der Lebenshauch dahin. Unwiederkehrbar.
Für mich gerade besonders interessant, dass das Thema hier auftaucht - gerade wegen der Situation, in der meine Bekannte steckt...und, weil ich HEUTE ein Buch dazu angefangen habe zu lesen.
Ich habe den Eindruck, dass meine Bekannte es derzeit nur übersteht, weil sie es verdrängt. Irgendwann wird es sie wieder einholen.
Wenn man Trauern kann, dann sollte man es auch tun.
Wenn Leben und Frohes kommt, darf man sich freuen.
Wenn beides nah beieinander liegt, kann darin eine große Chance bestehen, etwas kostbares kennen zu lernen, was man anders nie kennengelernt hätte.
Am 8. Juni hat sie ihren 68igsten Geburtstag gefeiert. In den Wochen davor UND danach ist sie quasi von einer Beerdigung zur nächsten gegangen. Und momentan geht es so weiter.
Manche der Verstorbenen waren schon 90 und älter, andere erst 58 und 62.
Ihr eigener Mann hat nur einige Tage vor ihrem Geburstag eine 15 minütige Reanimation gehabt und die ganze Situation überlebt.
Wenn wir älter werden, tritt der Tod uns naturgemäß öfter entgegen. Aber wenn es in so kurzer Zeit so häufig aufeinander trifft, ist das schon sehr hart.
Jeder weiß, wie schmerzlich der Tod eines Menschen sein kann. Dann aber gleich ein paar Tage danach noch jemand und noch jemand...da kommt man mit dem Trauern kaum noch hinterher. - Ganz platt gesagt. - Aber ist es nicht so?
Wenn dann die Freude über ein neues Lebewesen, dass geboren wird, gelebt werden dürfte, kann man das in einer Trauer kaum bewerkstelligen.
ABER es kann genau das sein, was einem in der Trauer hilft. Als ein JA - das Leben geht weiter. Ein Mensch geht, ein Mensch kommt. Und die Welt dreht sich weiter und ich selbst existiere ja auch noch. Und darf weiterleben.
Das Sterben an sich und der Tod haben in unserer Gesellschaft nicht mehr so den Raum, um den Abschied bewusst wahrzunehmen. Quasi zu zelebrieren. Ganz früher hielt man zu Hause die Totenwache. Der Tod war selbstverständlicher gegenwärtig, als es dieser Zeit ist. Finde ich.
Vielleicht würde es uns dann etwas leichter fallen, den Tod als Teil des endlichen Lebens etwas leichter zu akzeptieren.
Dennoch, wenn jemand stirbt, erwischt es einen eiskalt. Etwas Wesentliches ist zu Ende. Schluss, aus. Der Lebenshauch dahin. Unwiederkehrbar.
Für mich gerade besonders interessant, dass das Thema hier auftaucht - gerade wegen der Situation, in der meine Bekannte steckt...und, weil ich HEUTE ein Buch dazu angefangen habe zu lesen.
Ich habe den Eindruck, dass meine Bekannte es derzeit nur übersteht, weil sie es verdrängt. Irgendwann wird es sie wieder einholen.
Wenn man Trauern kann, dann sollte man es auch tun.
Wenn Leben und Frohes kommt, darf man sich freuen.
Wenn beides nah beieinander liegt, kann darin eine große Chance bestehen, etwas kostbares kennen zu lernen, was man anders nie kennengelernt hätte.
paloma 23.07.2026 00:40
Ja Paula,es ist oft schwer,im Alltag zu trauern u viele Menschen verschließen sich od es kommen Plattitüden,wo man besser geschwiegen hätte,wie Hiobs Freunde am ersten Tag.
Mir persönlich war ein Trauercafé sehr hilfreich,weil alle in Trauer sind u man versteht,was jeder durchmacht.Das ist so hilfreich u die Kommunikation so pur,wie man es eher selten vorfindet. Es gibt auch Trauergespräche einzeln.Mit Hilfe verdrängt man nicht so viel,sondern kann sich eher auf diesen Prozess einlassen. Das hilft!
Mir persönlich war ein Trauercafé sehr hilfreich,weil alle in Trauer sind u man versteht,was jeder durchmacht.Das ist so hilfreich u die Kommunikation so pur,wie man es eher selten vorfindet. Es gibt auch Trauergespräche einzeln.Mit Hilfe verdrängt man nicht so viel,sondern kann sich eher auf diesen Prozess einlassen. Das hilft!
Sozo 23.07.2026 14:20
Leid muss nicht immer Tod bedeuten. Auch bei einer Geburt z.B. liegen großer Schmerz und tiefes Glück ganz nah beieinander 😉.

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