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Ich möchte

Ich möchte
Ich möchte, Ich möchte,
ich möchte selbstlos sein.

Kommentare

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Arina 21.07.2026 07:58
Warum bist du es nicht?
 
pieter49 21.07.2026 08:02
Ach @Bambus2026; selbstlos ist ein gefährliche Krankheit !!

...ich vermute das ca. 85 % von den ''deutsche'' Bevölkerung, bzw. west-Europa, schon Infiziert ist !?

(...)
 
Bambus2026 21.07.2026 08:12
Es war eine Kritik an einem Anderen Thread wo überall "ich möchte" stand.

@pieter49
Die 85% die du meinst sind ja gerade nicht selbstlos. Da sie kein Ich mehr haben.
Es braucht das Ich damit die Persönlichkeitsentwirklung stattfinden kann.
Ohne Persönlichkeit kein selbstloses Handeln.
 
Arina 21.07.2026 08:17
Selbstlosigkeit, erstrebenswert? Selbstlos, sich loslassen. Bedeutet im Kern, das eigene Ego, Kontrollzwänge und starre Selbstbilder aufzugeben um Raum für ein echtes  Mitgefühl und innere Freiheit zu schaffen.
Wer sein Ego aufgibt, zurückstellt, kann der Welt unvoreingenommen und offen begegnen.


Ja, ich empfinde es als erstrebenswert.
 
Arina 21.07.2026 08:22
Es bedeutet ja nicht, das jemand seine Persönlichkeit aufgibt. Es zeigt vielmehr die  Stärke einer Persönlichkeit.
 
pieter49 21.07.2026 10:05
um 08:12 Uhr, vom Blogersteller, du hast Recht werter Bambus !

Vielen Dank, für dein Nachhilfe-Unterricht !!
 
malen 21.07.2026 11:08
man muss erst mal ein Selbst haben, damit man es aufgeben kann, 
manche Menschen haben kein Selbst, es wurde zerstört, niedergetrammpelt , unterdrückt und mißhandelt, 
und so ist ihre Selbstlosigkeit nur eine Verängerung von Quälerei und Erniedrigung und absolut nicht erstrebenswert, und ganz bestimmt nicht im Namen Jesu oder in Seinem Sinn. 

Das ist ein Unterschied, den man unbedingt beachten sollte
 
NicetomeetFEM 21.07.2026 11:38
@malen

Selbst wenn man mit Folter zur Demut getrieben wurde : Demut ist Demut.
 
malen 21.07.2026 12:44
das ist eine kranke Sicht @NicetomeetFEM
 
(Nutzer gelöscht) 21.07.2026 12:57
Das Christentum ist aufgebaut auf reiner Selbstlosigkeit, man kann i vorwerfen das Ego des Menschen schlecht zu reden .

Die selbstlose Abkehr vom menschlichen Ego ist Ziel des Christen ,aber was steht hinter dieser ganzen Demut , eigentlich eine göttliche Selbsterhöhung ,denn der Christ maßt sich nichts weniger an als Abbild Gottes zu sein und die Demutshaltung wird mit einem Paradies belohnt.


Also wo ist darin die Selbstlosigkeit ,wenn der Christ nach dem Himmel und einem Platz neben Gott doch strebt - damit belohnt wird !

Ist das nicht echte nicht eine echte egoistische Selbsterhöhung des eigenen Ichs ? 

Der Christ nennt sich Ebenbild Gottes - noch was Maßloseres scheint es nicht zu geben........



Und um demütig zu werden und um dieses Ziel zu erreichen greifte mam sogar noch zur 

Selbstgeißelung ( siehe Mönche...)


Cherub
 
vertrauen2015 21.07.2026 13:04
@nice 11:38
das ist nichts weiter als ein relig. Geist/Dämon der dich treibt.

denn unser Kampf gilt nicht Fleisch und Blut, sondern den Gewalten an himmlischen Örtern
Eph. 6

eine Demutshaltung, die dich durch relig. Übungen beugt und erzeugt wird. (das ist keine wahre Demut )

dann gibt es die gottgegebene Demut, wenn ein stolzer hartgewordener Mensch sich durch die Gnade GOTTES verändert.
 
paloma 21.07.2026 13:22
Nein Cherub,nicht wir selbst,sondern Gott hat den Menschen erhöht.

Die Erhöhung des Egos ist ein ganz anderes Ding.

Ersteres führt zur Identität in Gott u Liebe.
Zweiteres zu Nabelschau u Isolation,getrennt sein von Gott u Menschen u am Ende von seinem wahren Wesen.
 
malen 21.07.2026 13:35
wir sollten auch unterscheiden zwischen Selbst und Ego
 
Annres 21.07.2026 15:08
Durch Folter wird niemand zur Demut getrieben, höchstens zur Unterwürfigkeit, was das Gegenteil von Demut ist.

Zum demütig oder sanftmütig sein gehört m.E. Mut und die freie Entscheidung.
 
hansfeuerstein 21.07.2026 15:20
Gott erhöht die Niedrigen und reisst sie empor, das kann man erfahren. Wer hoch schwebt, wird ihn kaum erfahren... 
Es ist aber wichtig, den Lebenskampf zu bestreiten, für seine Sachen einzutreten, und das steht nicht im Konflikt. Denn der Egotrip ist wieder was anderes und steht dem Thema doch nah.
 
Bambus2026 21.07.2026 17:34
@malen

Nein also selbstloses Handeln bedeutet eben nicht dass man sich selbst deswegen aufgeben muss. Es ist lediglich eine Begleiterscheinung von dem Was Jesus Lehrte.

Er sagte ja: "Wer mir nachfolgen will der vereugne sich selbst".

Das bedeutet: Wir sollen nicht unseren weltlichen Gelüsten/Spaß/Macht ect. hinterherstreben,
sondern wir sollen uns auf die unsichtbaren Geistigen Dinge ausrichten.

Es gibt einen guten Vortrag in dem der Pfarrer Hans Milch die Bischöfe nach dem 2. WK kritisiert dass quasi die Nachkriegszeit nicht aufgearbeitet wurde, dass nicht differenziert wurde ect. und so, so sagte er, trug das bei vielen Menschen zu einer zerstörung des "Ich" bei.
Darum sagte ich: "Ohne das ich gibt es keine Persönlichkeitsentwicklung".

Aber nur mit Persönlichkeit ist selbstloses Handeln und Denken überhaupt nur möglich.
In der Persönlichkeit selbst ist der "Reflektor"(Das "Ich" werlches quasi reflektiert für die Seele) was gerecht ist und was nicht, was Sinnvoll ist und was nicht ect.

Und was das Ego betrifft: Das hat ganz gewiss jeder lol grinsendes Smiley.

Es gibt jedoch Esoterische falsche Lehren die immer davon reden man müsse 
das Ego töten ect. was aber (glaube ich) Schwachsinn ist.
 
Bambus2026 21.07.2026 17:38
Gerade stellt sich mir eine Frage:

Ist der Mensch ohne ein Ego überhaupt fähig zu lachen oder zu weinen?

Und tatsächlich Bedeutet Ego offenbar "Ich".

Zitat:
„Ego“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet schlicht „ich“. Heute bezeichnet es das Selbstbild oder die Identität eines Menschen – also die bewusste Vorstellung davon, wer man ist, welche Rolle man in der Welt einnimmt und wie man auf andere wirkt."


Das Ich zu töten ist letztendlich eine falsche Lehre aus dem Osten bzw. auch aus dem Buddhismus und viele esoterische Strömungen haben das aufgegriffen, auch Scientology und andere. Aber es ist ein Irrweg.
 
Annres 21.07.2026 17:43
Mit "töten" des Egos ist die Überwindung des Egos gemeint und das ist m.E. im Prinzip biblisch, wenn man das Ego mit dem "Fleisch und seinen Gelüsten" gleichsetzt, das es zu überwinden gilt.
 
Annres 21.07.2026 17:45
Steht nicht auch in der Bibel sinngemäß, dass das Fleisch "getötet" werden muss, damit der Mensch/der Geist zum Leben erwacht?
 
malen 21.07.2026 18:49
Was ich im Wesentlichen als hinderliches Ego sehe ist der Mensch, der ohne Gott leben will. Mit Gott zu leben bedeutet, Seine Stimme zu hören und ihr zu folgen. Unser Ego dabei ist für Gott kein Problem. Unser Ego kann uns allerdings auch denken lassen wir seien sehr fromm und gerecht,  wenn wir so handeln, wie wir meinen damit gottgefällig zu sein, im Endeffekt bedienen wir dann aber auch nur unseren Stolz, wenn wir das gar nicht von Gott haben, sondern von unserer Seele eventuell und im schlimmsten Fall vom religiösen Geist. 

Es ist ein Prozess, der lebenslang anhält.
 
AndreasSchneider 21.07.2026 21:26
Selbstlosigkeit ist göttliche Tugend und absolut erstrebenswert.

Sich beispielsweise aufopfern für andere, sich selbst und seine Interessen zurückstellen, um der Partnerschaft,  der Beziehung willen, ist eine notwendige Voraussetzung, dass es überhaupt gelingt.

Die Überwindung des Eigenlebens zur  Selbstlosigkeit ist aber auch, wie angeklungen, daran gekoppelt, sich nicht der falschen Demut hinzugeben, da man in diesem Zustand sein Eigenleben nicht sehen oder finden kann.

Gott zu dienen ist daran gekoppelt, frei von der Sünde, (in diesem Fall frei von falscher Demut), zu sein (Röm.6,22).

Andreas
 
AndreasSchneider 21.07.2026 23:34
"Mit "töten" des Egos ist die Überwindung des Egos gemeint und das ist m.E. im Prinzip biblisch, wenn man das Ego mit dem "Fleisch und seinen Gelüsten" gleichsetzt, das es zu überwinden gilt."


Das ist richtig.

Manche neigen jedoch zur falschen Demut, so dass sie das so nicht sehen können, sondern verstehen "Selbstverleugnung, Demut, das Töten des Fleisches" usw. immer falsch, da diese Ausdrücke immer die falsche Demut, zu der sie neigen, aktiviert, so dass sie etwas daraus machen, was, biblisch gesehen, gar nicht gemeint ist und sie in Folge zu falschen Schlüssen, zu einem falschen Verständnis von gut und böse kommen.

Es gilt deshalb, die falsche, selbsterwählte Demut zu erkennen und sich von ihr zu reinigen.

Für mich war das ein wichtiger Schlüssel, um mich von aller falschen Demut zu reinigen und nur noch auf den Geist zu hören, anstatt der eigenen, menschlichen, selbsterwählten Form der Demut zu verfallen und diese zu suchen und zu praktizieren.

"Laßt euch niemand das Ziel verrücken, der nach eigener Wahl einhergeht in Demut und Geistlichkeit der Engel, davon er nie etwas gesehen hat, und ist ohne Ursache aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn und hält sich nicht an dem Haupt, aus welchem der ganze Leib durch Gelenke und Fugen Handreichung empfängt und zusammengehalten wird und also wächst zur göttlichen Größe.
So ihr denn nun abgestorben seid mit Christo den Satzungen der Welt, was lasset ihr euch denn fangen mit Satzungen, als lebtet ihr noch in der Welt?
"Du sollst", sagen sie, "das nicht angreifen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren", was sich doch alles unter den Händen verzehrt; es sind der Menschen Gebote und Lehren, welche haben einen Schein der Weisheit durch selbst erwählte Geistlichkeit und Demut und dadurch, daß sie des Leibes nicht schonen und dem Fleisch nicht seine Ehre tun zu seiner Notdurft." (Kol.2,18-23)


Die selbsterwählte Geistlichkeit, die selbsterwählte Demut, von der hier die Rede ist, ist letztlich keine wahre Demut vor Gott, sondern eine Haltung, die lediglich den Schein der Weisheit hat, aber keine wirkliche Weisheit darstellt, denn sie schont des Leibes nicht und tut dem Fleisch nicht seine Ehre zu seiner Notdurft.

Davon muss man sich reinigen.

Man soll sich NATÜRLICH verhalten und das sagen und denken und tun, was man für richtig hält.

Erst, wenn man das gelernt hat, soweit man es nicht von Natur aus schon kann, kann man feststellen, inwieweit sich das Fleisch darüberhinaus meldet und versucht, aufzudrängen.

Erst dann kann man verstehen in Wahrheit, wozu wahre Demut ermahnt, nämlich die Tendenzen des Fleisches, die sich dann zeigen, zu verleugnen und zu überwinden.

Insofern ist ein gewisses "Ego" gesund und natürlich.

Dagegen richtet sich Gottes Wort nicht.

Sondern nur gegen die Ausschläge und Tendenzen des "Egos", die tatsächlich zu weit gehen, die im Sinne des Neuen Testaments Sünde oder Bosheit, in welcher Form auch immer, darstellen.

Wer also zur falschen Demut neigt, muss lernen, gegen sich selbst zu kämpfen, gegen die eigene Neigung, sich permanent demütigen zu wollen zum Beispiel, obwohl der Geist gar nicht in jedem Einzelfall davon spricht, sich zu demütigen auf die Weise.

Solche müssen vielmehr lernen, freimütig zu sein, sich zu melden, wenn sie bisher geschwiegen haben, ihre eigene Meinung zu vertreten, wenn sie bisher immer klein beigegen haben, sich zu wehren, wenn sie bisher sich benachteiligen oder auf sich herumtrampeln ließen, die Wahrheit zu sagen, wenn sie bisher aus Menschenfurcht, Feigheit, Ehrsucht oder Stolz unterliessen die Wahrheit zu sagen.

Erst wenn man das gelernt hat, kann man feststellen, was die eigentlichen Neigungen des Fleisches sind, die auch in den "Leisetretern" wohnen, die aber solange verdeckt und unsichtbar für sie selbst bleiben, solange sie sich nicht von der falschen Demut, der selbsterwählten Demut, die KEINE Demut von Gott ist, reinigen.

Man muss sich an das Haupt halten, wie in Kol.2 steht, darf nicht seinen eigenen, menschlichen Vorstellungen von Demut folgen, die völlig in die Irre führen.

Wir sind zudem nicht primär den Menschen verpflichtet, sondern alleine Gott, von dem wir unsere Anweisungen erhalten, wir sollen nicht der Menschen Gebote und Satzungen folgen (Kol.2,18-23), nicht den Menschen gefällig sein (Gal.1,10), sondern dem Heiligen Geist, der alleine uns in alle Wahrheit leiten kann.

Wir kennen die vollständige Wahrheit nicht, sondern brauchen den Geist, der uns erst die Wahrheit über uns selbst zeigen und offenbaren muss.

Sich vom Geist leiten lassen, ist wahre Demut, seine menschlichen Vorstellungen von Demut zu gebrauchen, ist Hochmut.

Andreas
 
Bambus2026 22.07.2026 08:16
Hi Andreas

Danke für diese guten Gedanken.


Also was mir noch eingefallen ist(was mir passiert ist).

Zitat von deinem Beitrag:
"sondern eine Haltung, die lediglich den Schein der Weisheit hat, aber keine wirkliche Weisheit darstellt, denn sie schont des Leibes nicht und tut dem Fleisch nicht seine Ehre zu seiner Notdurft."


Ich betete einmal abends das vater unser.
Und während dem Beten hat sich eben ein "Wind" angebahnt(bzw. peditum/flatus).

Warum sollte man das während dem Beten nicht dürfen? Das überlegte ich dann.
Denn was kann man dafür? Wenn doch Gott es so geschaffen hat dass man eben zur Hälfte
ein Tier ist.
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