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Ich habe euch nie gekannt! Matthäus 7:23

Ich habe euch nie gekannt! Matthäus 7:23
Matthäus 7:
21 Nicht jeder, der zu Mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen Meines Vaters im Himmel tut
22 Viele werden an jenem Tag zu Mir sagen: 
Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt und in Deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in Deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? 
23 Und dann werde Ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von Mir, ihr Gesetzlosen [die ihr die Gesetzlosigkeit tut]! 

Wie kann man etwas in Jesu Namen tun?
Hat man den Auftrag Jesu dazu?

Matthäus 10:
5 Diese zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Begebt euch nicht auf die Straße der Heiden und betretet keine Stadt der Samariter; 
6 geht vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 
7 Geht aber hin, verkündigt und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen! 
8 Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es! 


Was bedeutet es, Jesus zu kennen?
Kennst du Ihn?
Gläubige, die behaupten, Ihm zu dienen, sollten im Willen Gottes leben und Seine Gebote halten. 
Leider wird oft ein falscher Jesus und ein falsches Wort verkündet.
Hauptsache aktiv sein: Evangelisieren, gute Werke vor den Menschen tun, Besuchsdienst, Worship Musik spielen auf Events usw... 

Was zieht die ungläubigen Menschen an?
Wie bekommt man sie in die Kirchen und Gemeinden?
Sind es rein fleischliche Bedürfnisse oder suchen sie Jesus, der selbst die Wahrheit ist?

Jesaja 55:
6 Sucht den Herrn, solange Er zu finden ist; ruft Ihn an, während Er nahe ist!

Folgendes Video mit auf youtube einstellbarer deutscher Tonspur erklärt gut den Unterschied zwischen kennen (gehört haben von) und kennen ( persönlich erfahren haben).

Ein jeder prüfe sich selbst: Zu welcher Menge gehöre ich? Kennt Jesus mich? 

Kommentare

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Wiederum 06.07.2026 14:27
Ein Kommentar unter dem Video (übersetzt mit DeepL)

@Keeter904 vor 3 Wochen (bearbeitet) 9:30 
Meine Überlegungen zum Thema Gesetzlosigkeit:
Ich schätze diese Diskussion sehr und möchte gerne behutsam etwas mitteilen, das meinen eigenen Glaubensweg vertieft hat – demütig angeboten, als Mitreisender.

So viel hängt von diesem einen Wort ab: Gesetzlosigkeit. Wenn Jesus sagt: „Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr, die ihr die Gesetzlosigkeit betreibt“ (Matthäus 7,23), lautet das griechische Wort „anomia“. Es bedeutet wörtlich „ohne Gesetz“ oder „ohne Thora“. Dies ist kein vager Begriff für allgemeine Bosheit; es ist ganz konkret der Zustand, fern von Gottes Weisung zu leben.

Ich schätze die Unterscheidung des Referenten zwischen „oida“ (das Wissen um Fakten) und „ginōskō“ (intimes, beziehungsorientiertes Wissen) sehr. Jesus sagt in der Tat: „Ich habe euch nie innig gekannt.“ 
Aber ich möchte vorsichtig hinzufügen, dass dies die Verbindung zum Gesetz sogar noch verstärkt. 
Johannes verwendet genau dieses Wort in 1. Johannes 2,3–4: „Daran erkennen wir (ginōskō), dass wir Ihn erkannt haben (ginōskō), wenn wir Seine Gebote halten.“ Derjenige, der Intimität beansprucht, während er die Gebote missachtet, ist genau der Mensch, von dem sich Jesus abwendet. 
Das Fehlen von „ginōskō“ und das Fehlen Seines Gesetzes sind ein und dasselbe. 
Wie 1. Johannes 3,4 klar feststellt: „Sünde ist Gesetzlosigkeit.“ 
Die Menschen, von denen sich Jesus in Matthäus 7 abwandte, vollbrachten mächtige Taten, aber ihre Beziehung zu Gottes Gesetz war zerbrochen.
An dieser Stelle kommen die Gebote ins Spiel. Als die Pharisäer Jesus mit dem wichtigsten Gebot auf die Probe stellten (Matthäus 22,37–40), wollten sie Seine theologische Tiefe ergründen. 
Jesus geriet nicht ins Straucheln; Er zitierte das Schema (5. Mose 6,5) und 3. Mose 19,18 und enthüllte damit die gesamte Struktur der Tora. 
Als er sagte: „An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten“, impliziert das griechische Wort für „hängen“ (kremannumi) Abhängigkeit und Stütze, nicht Aufhebung. Die Thora konkretisiert diese beiden Prinzipien in praktischen Einzelheiten. 
Die Anweisungen der Thora zu verwerfen bedeutet, die Liebe ihrer von Gott definierten Substanz zu berauben. 
Wie es in 1. Johannes 5,3 heißt: „Das ist die Liebe zu Gott, dass wir Seine Gebote halten.“

Diese Harmonie zieht sich bis zum Ende der Bibel durch. Offenbarung 12,17 und 14,12 definieren die Heiligen sowohl durch den Glauben als auch durch den Gehorsam: „Das sind die, die die Gebote Gottes halten und den Glauben an Jesus bewahren.“ Beides steht Seite an Seite.

Wenn Jesus in Matthäus 5,17 sagt: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern um es zu erfüllen“, bedeutet das griechische Wort plēroō, bis zum Äußersten zu erfüllen. Er verkörperte das Gesetz in vollem Umfang und zeigte uns, wie liebevoller Gehorsam aussieht – und Er ruft uns dazu auf, Ihm nachzueifern (Mt 5,19–20). 
Seine Auseinandersetzungen am Sabbat dienten nicht der Abschaffung des Sabbats; Er stellte vielmehr die von Menschen gemachten Traditionen der Pharisäer in Frage.

Um es klar zu sagen: Hier geht es keineswegs darum, sich das Heil zu verdienen. Wir werden aus Gnade durch den Glauben gerettet (Epheser 2,8–9), aber gerettet für gute Werke (2,10). 
Gehorsam ist die Frucht, nicht die Wurzel. 
Wie die Reformatoren sagten: Wir werden allein durch den Glauben gerettet, aber der Glaube, der rettet, steht niemals allein.

Schließlich gehe ich davon aus, dass einige mit den Briefen des Paulus Gegenargumente vorbringen werden. Petrus warnte, dass die Schriften des Paulus „schwer zu verstehen sind, die von Unwissenden und Unbeständigen verdreht werden“ (2. Petrus 3,15–16). 
Paulus widerspricht Jesus niemals. Er schrieb ganz klar: „Heben wir dann das Gesetz durch den Glauben auf? Keineswegs! Im Gegenteil, wir bestätigen das Gesetz“ (Römer 3,31). Er bekräftigte, dass das Alte Testament „nützlich zur Lehre der Gerechtigkeit“ sei (2. Timotheus 3,15–17).

Das ist die Verheißung des Neuen Bundes: Der Maßstab ändert sich nicht, sondern ist nun in unsere Herzen geschrieben (Jeremia 31,33). 
Gesetzlosigkeit ist das, was bleibt, wenn dieser Maßstab abgelehnt wird; 
wahres, inniges Erkennen (ginōskō) entsteht, wenn er angenommen wird. 
Falls jemand eine Erläuterung zu den Schriften des Paulus wünscht, hinterlasst bitte einen Kommentar. Gnade und Friede sei mit euch allen.
 
NicetomeetFEM 06.07.2026 14:38
Es ist ziemlich üblich hier, anderen den Glauben abzusprechen.
 
vertrauen2015 06.07.2026 14:43
.................es geht immer auch darum, welche Motivation dahinter steckt.

Mache ich diese Dinge um mich selbst zu ehren, oder gebe ich JESUS die Ehre ? Dafür braucht es keine großangelegte Bühne.

_Gaben die GOTT schenkt, werden deshalb nicht diese Person in den Mittelpunkt stellen, sondern immer den Geber der Gaben: JESUS CHRISTUS und IHM Allein die Ehre geben.
 
Wiederum 06.07.2026 14:45
2. Korinther 13:
5 Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! 
Oder erkennt ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr unecht wärt!

Es geht darum, ob Jesus, der wahre echte biblische Jesus, mich kennt. 
Oder folge ich einer Täuschung? Falsche Propheten, falsche Jesusse...
Habe ich mir meinen eigenen Jesus ausgedacht?
Folge ich den Verführern?
 
NicetomeetFEM 06.07.2026 14:47
Vermute mal sehr stark, sie hat einen Anlass.
 
NicetomeetFEM 06.07.2026 15:30
Dass ich keine Antwort bekomme, dürfte  an einer Art Sprachbarriere liegen.
 
perlental 06.07.2026 20:23
@NTM... wie meinst du das?

und wem hat sie den Glauben abgesprochen? 

hat sie die Bibel zitiert?
 
hansfeuerstein 06.07.2026 23:55
Jeder glaubt halt inzwischen was anderes. Hat es überhaupt schon ein Sterbilicher in den Himmel geschafft? Alles offen heutzutage.😉
 
NicetomeetFEM 07.07.2026 00:49
@Perlental

Im Eingangspost Vers 23 sagt Jesus zu Gläubigen ( zumindest denken sie wie wir, dass sie es sind ) : ich habe euch  nie gekannt.

Die logische Frage : Wem genau will Wiederum das stecken ? ( Also dass er von Jesus abgelehnt wird, obwohl er sich  einbildet gläubig zu sein )
 
NicetomeetFEM 07.07.2026 01:05
@Perlental

Und mit de " Art Sprachbarriere " von gestern 15:30 will ich andeuten, dass ich und Wiederum in einer völlig unterschiedlichen Gedankenwelt leben. 

Ihr Universum von gedanklichen Schlussfolgerungen unterscheidet sichziemlichstark von meinen gedanklichen Schlussfolgerunngen.

Uns fehlen gemeinsame " Wahrheiten ". Wie sie mir mit so einien hier fehlen.

Wwollte das aber nicht  ausführlich darlegen und habe es " Art Sprachbarriere " genannt um das anzudeuten.
 
perlental 07.07.2026 09:14
ok. Danke für deine Erklärung... 

das was Jesus gesagt hat, steht in der Bibel und es ist wichtig, dass wir manchmal daran erinnert werden!

JEDER ist angesprochen und ich höre darin keinen Vorwurf (bzw Verurteilung). 

Ich höre: jeder prüfe sich selbst anhand der Bibel und auch all dem anderen was dort gesagt/geschrieben wurde.
 
vertrauen2015 07.07.2026 10:07
Wie kann man etwas in Jesu Namen tun?
Hat man den Auftrag Jesu dazu?


Ja 

es ist der Missionsauftrag an Alle Nachfolger: Geht hinaus in die ganze Welt und macht sie zu Jüngern (Nachfolgern/Gläubige):

In Meinem Namen werden sie Kranke heilen (ihnen die Hände auflegen, Dämonen befehlen zu gehen.......
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dann gibt JESUS noch ein anderes Beispiel/Gleichnis:

von den anvertrauten Talenten/Gaben, die es zu vermehren gilt

Das Gleichnis von den anvertrauten Talenten (Gaben) Matth. 25,14–30

Es ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging. Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort ging der Diener, der die fünf Talente erhalten hatte hin, wirtschaftete mit ihnen und gewann noch fünf weitere dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei weitere dazu. 

Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kehrte der Herr jener Diener zurück und hielt Abrechnung mit ihnen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener. Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener. Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen. Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! 
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Es kam aber auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mensch bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Sieh her, hier hast du das Deine. Sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Du hättest mein Geld auf die Bank bringen müssen, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. 

Nehmt ihm also das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben werden und er wird Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
 
perlental 07.07.2026 10:09
ergänze 

matth 10.32

Wer mich bekennt vor den Menschen, den will auch ich bekennen vor meinem himmlischen Vater.“
 
Wiederum 07.07.2026 10:12
Oft lese ich Psalm 1. Gott unterscheidet in Gerechte und Gottlose. 
Wie werde ich gerecht vor Ihm?

Es ist gut, wenn Menschen fragend werden. 
Niemand wird als geretteter gläubiger Christ geboren.
Kirchenzugehörigkeit und Sakramente retten nicht!
Allein der Glaube mit nachfolgendem Wandel.  
Umkehr und Wiedergeburt und echte entschiedene Nachfolge tut not.  

Johannes 3:
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, Ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird [von oben gezeugt wird], so kann er das Reich Gottes nicht sehen! 

Lukas 10,25 Und siehe, ein Gesetzesgelehrter trat auf, versuchte Ihn und sprach: Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu erben?

Lukas 18,18 Und es fragte Ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu erben?

Apostelgeschichte 16,30 Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muß ich tun, daß ich gerettet werde?

Wer noch nie seine Sünden und Verlorenheit erkannt hat, muß aufwachen und zu Gott umkehren. 

Psalm 1:
1 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen,
2 sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht.
3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl.

4 Nicht so die Gottlosen, sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
5 Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten; aber der Weg der Gottlosen führt ins Verderben.
 
Wiederum 07.07.2026 10:22
Manche Menschen wollen anderen ihren Glauben aufzwingen. Das führt nur zu Widerstand und Abwehr. 
Jesus tat es nie.
Die fragenden suchenden Menschen kamen zu Ihm und hörten Ihm zu, oft stundenlang. 
Jesus weiß, wann die Zeit reif ist. 
Nikodemus kam heimlich in der Nacht zu Ihm und Er sprach deutliche Worte. 

Johannes 3:
10 Jesus erwiderte und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? 
11 Wahrlich, wahrlich, Ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, was wir gesehen haben; und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. 

So sollen wir immer bereit sein, Zeugnis zu geben. Wir dürfen säen und Gott schenkt das Wachstum im Glauben und an Erkenntnis.
 
vertrauen2015 07.07.2026 12:49
Joh. 3.10 (im Zusammenhang)

Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster der Juden. Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? 
Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden. Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.

Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag das zugehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist Israels Lehrer und weißt das nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an. 

Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage? Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.
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