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Meine Frage

Meine Frage
Meine Frage ist: Warum sagen manche Sabbatarier, der Sabbat sei ein Schatten der Wiederherstellung bei der Wiederkunft Jesu? Wo steht das in der Bibel? Nach meinem bisherigen Verständnis ist das eine adventistische Auslegung, keine ausdrückliche Aussage der Bibel.

Kommentare

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Treuka 04.07.2026 20:55
So was ähnliches sagtest du doch auch im Blog von JCBS.

Dass du in CHRISTUS deine Ruhe, deinen Sabbat hast. Ich denke es ist darin begründet, dass CHRISTUS sagte, dass wenn ER wiederkommt, ER sein 1000 jähriges Friedensreich aufrichten wird.

Hebr 4,9 Also bleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten; 

Offb 20,2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn für 1 000 Jahre


Und wenn man dann bedenkt:


2Petr 3,8 Dieses eine aber sollt ihr nicht übersehen, Geliebte, dass ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag!



Dann wären die tausend Jahre Messianisches Friedensreich auf Erden, die Sabbatruhe, von der geschrieben steht in Hebräer.
Aus der selben Anschauung sagt JESUS in der Offenbarung:


Offb 22,12 Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird.

Offb 3,11 Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit [dir] niemand deine Krone nehme!

Offb 22,7 Siehe, ich komme bald! Glückselig, wer die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!


Bald ? Es sind fast genau 2000 Jahre her, als der HERR gekreuzigt wurde und auferstanden ist. Aber nach göttlicher Zeitrechnung;


Ps 90,4 Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache.

2Petr 3,8 Dieses eine aber sollt ihr nicht übersehen, Geliebte, dass ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag!


Also war CHRISTUS nur 2 Tage weg.


Ich antworte dir nur, weil ich dich im anderen Blog gebeten habe, dass du deine Frage stellst. Wie gesagt, ich bin kein Adventist, nur ein Gläubiger, nur Max Mustermann.
Aber so verstehe ich diese Anschauung.
 
Shira 04.07.2026 21:10
Danke dir, Treuka, für deine Erklärung. Ich brauche jetzt etwas Zeit, um darüber nachzudenken. Bis später.
 
Treuka 04.07.2026 21:11
Ja bis später Shira 🙂
 
Salty 04.07.2026 21:26
Liebe Shira, 
auch Jesaja 56 und 58 könnte man dazu lesen. Dann hast Du noch etwas aus den hebräischen Schriften. Vom Gesetz abgesehen. 
Kommt natürlich immer drauf an, wie man das 1.000 jährige Reich theologisch einstuft. 
Schönen Abend Dir und Dir auch Treuka.
 
Treuka 04.07.2026 21:29
Wünsche ich dir auch Salty, danke 🙂
 
Salty 04.07.2026 21:44
@Shira: Ich hoffe meine Antwort passt, hatte den Blog von JCBS bis gerade noch gar nicht gelesen und hatte von daher den Hintergrund Deiner Frage nicht. Hab es jetzt erst einmal alles nachgelesen.
 
Ben78 04.07.2026 21:45
Shira, das ist nicht richtig. Sabbatianer widersprechen Paulus, wenn er sagt:

Das Evangelium hat nichts zu tun mit Speisen, Tränke, wöchentliche Sabbate, monatliche Neumonde, jährliche Feste, die alles war auferlegt bis zur richtigen Ordnung: Jesus!

Sie sind ein Schatten des Zukünftigen, bedeutet: Lasst euch deshalb von niemandem mehr - auch von keinen Sabbatianern - ein schlechtes Gewissen machen.
 
Ben78 04.07.2026 21:51
(Zitat) "Hebr 4,9 Also bleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten"

Damit ist nicht der Wochensabbat gemeint.

(Zitat) "2Petr 3,8 Dieses eine aber sollt ihr nicht übersehen, Geliebte, dass ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag!"

Tatsächlich hat Gott auch die Zeit geschaffen. Er bewegt sich außerhalb dieses physikalischen Phänomens. Gott ist gleichzeitig in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft, zu allen Zeitpunkten zugleich. Wenn er die Zukunft voraus sagt, dann nicht, weil er uns etwas erzählt, was für IHN erst noch kommt, sondern was aus seiner Sicht längst geschehen ist, weil ER selbst ist der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende allen seins.

(Zitat) "Offb 22,12 Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird."

"Werk" ist nicht gleichzusetzen mit "hat er den Sabbat gehalten?".

(Zitat) "Offb 3,11 Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit [dir] niemand deine Krone nehme!"

Die Krone kann man ganz wunderbar auch ohne Halten des Sabbats aufbehalten 🙂
 
Ben78 04.07.2026 21:53
PS: Deine Frage:

Kolosser 2,17
Speise, Trank oder (jährliche) Feiertage, (monatliche) Neumonde und (wöchentliche) Sabbate sind nur ein Schatten des Zukünftigen
 
Treuka 04.07.2026 21:54
Ben wieder einmal verstehst du anscheinend überhaupt nicht worum es hier geht. Es geht um die Aussage "bald" um im Kontext zu klären, dass bei GOTT 1 Tag ist wie 1000 Jahre und umgekehrt.
 
Treuka 04.07.2026 21:56
Deshalb habe ich diese Worte auch extra fett markiert. Hätte man drauf achten können.
 
Ben78 04.07.2026 21:56
PS: 

Hebr 10,1
Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukünftigen Dingen, aber nicht die Gestalt der Dinge selbst. Deshalb kann es die, die opfern, niemals vollkommen machen

Deshalb kann auch das Halten Sabbats einen Christen nicht vollkommen machen.

Wohl aber darf jeder Christ, wenn er es auf dem Herzen hat, den Sabbat halten. Aber keines Falls, darf er anderen Christen deshalb das Gewissen belassen. Das ist Sünde gegen das Evangelium.
 
Ben78 04.07.2026 21:56
belassen ist falsch, ich meinte belasten.
 
Wiederum 04.07.2026 22:26
Das Wort "Sabbate", also der Plural von Sabbat, meint die 7 jährlichen Sabbate, die zu den biblischen Festen gehören. 
Diese Feste waren der Vorschatten auf Jesu kommen. 
Wenn wir glauben, daß Jesus der angekündigte Messias ist und daß Sein Reich jetzt inwendig in den geisterfüllten Gläubigen ist, haben sich die zeremonialen Feste bereits erfüllt.

Lukas 17:
20 Als Er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete Er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, daß man es beobachten könnte. 
21 Man wird nicht sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch [inwendig in euch].

Dann gibt es kein kommendes 1000-jähriges Reich. Dann regiert Jesus schon heute als König in den Herzen der Gläubigen. 

Auch die Aussage Jesu in

Offenbarung 3: 
11 Siehe, Ich komme bald; halte fest, was du hast, damit [dir] niemand deine Krone nehme!

...bedeutet nicht, daß Jesus schnell kommen würde, nachdem Johannes die Offenbarung schrieb. 
Es meint, daß Jesus plötzlich, schnell und überraschend kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.

Offenbarung 16:
15 – Siehe, Ich komme wie ein Dieb! Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht! –
 
Wiederum 04.07.2026 22:31
Der wöchentliche Sabbat bleibt gültig. 6 Tage sollst du arbeiten und am 7. Tag ruhen. 
Diese 7 Tage-Woche tut den Menschen gut. 
Der 7. Tag der Woche ist der Sabbat.
Der 1. Tag ist der sogenannte Sonntag.
Von Urlaub ist keine Rede. Früher arbeitete man gleichmäßig und ruhte am Sabbat. Man hielt Gottes Feste aus Freude und Dankbarkeit. 
Zeit für Gott und Zeit für Familie.
 
Shira 04.07.2026 22:37
Danke für alle Ansichten 👍, ich bin fleißig am Recherchieren. Ich möchte die verschiedenen Meinungen verstehen. 
Bitte nicht persönlich werden.
 
Steve2112 04.07.2026 22:40
Jesus wird alles wiederherstellen. Und Gott ruhte am siebten Tag. Und der siebte Tag ist der Sabbat. Und Jesus bestätigte den Sabbat, als er sagte er sei für den Menschen gemacht. Nur die Juden hielten ihn gesetzlich. Und aus Angst vor Strafe. Das war und ist falsch.
 
Digrilimele 04.07.2026 22:47
Ist mal wieder ganz super hier, jeder hat seine eigene Auslegung......

Nur gut, dass es der Heilige Geist ist, der mir die volle  Wahrheit offenbart.

Und was sagt ER mir: " Ich sage es dir, wenn es soweit ist und bis dahin,  bleib im Vertrauen. Überlass die Dinge mir, denn meine Wege und Gedanke sind weit über den  euren."
 
Steve2112 04.07.2026 23:14
Wenn man mal sola Scriptura anwenden würde, gäbe es nicht viele Auslegungen. 🤷
 
Ben78 04.07.2026 23:45
(Zitat) "Das Wort "Sabbate", also der Plural von Sabbat, meint die 7 jährlichen Sabbate, die zu den biblischen Festen gehören"

Das kann man dort zwar hineinlesen, ist aber nicht naheliegend.

Denn Paulus verwendet eine Standardformel für den jüdischen Festkalender, die sich so durch das ganze Alte Testament zieht.

Jährliche Feiertage,
monatliche Neumonde,
wöchentliche Sabbate

Paulus fasst damit das gesamte alttestamentliche Zeremonial-, Ernährungs- und Festtagsgesetz zusammen (weil er das AT kennt) und sagt dazu "die ein Schatten der künftigen Dinge sind [..] Um den Kampfpreis soll euch niemand bringen"

Was ist der Kampfpreis? Etwa Sabbat oder Speisegebote?
Nein, sondern wer sich diese Dinge ganz oder teilweise wieder auferlegen lässt, der hat sich um den Kampfpreis bringen lassen.

"Du bist Nichtjude, also musst du jüdisch leben!" ist sicher nicht der neue Bund.

Der Sabbat ist den Juden gegeben worden, damit sie sich an den Auszug aus Ägypten erinnern (5. Mose 5,15).

Welche Sabbatruhe ist dem Herrn den wirklich wichtig? Der Wochensabbat?

Im Neuen Testament verschiebt sich das Verständnis des Sabbats von einer rein rituellen Pflicht (dem Einhalten eines bestimmten Wochentags) hin zu einer geistlichen Realität, die durch Jesus Christus und den neuen Bund erfüllt ist. Der Sabbat wird im übertragenen Sinn als Zustand des Friedens, der Erlösung und der Gemeinschaft mit Gott verstanden.

Im Judentum des ersten Jahrhunderts war das Halten des Sabbats mit extrem detaillierten und strengen Vorschriften verbunden, was von vielen Menschen als Last empfunden wurde. 

Apg 15,10
Schon damals gab es "Fromme", die sprachen: Man muss den Nichtjuden gebieten, das Gesetz des Mose zu halten! Da stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Gott hat keinen Unterschied gemacht zwischen uns (die wir den Sabbat halten) und ihnen, den Nichtjuden (die nicht den Sabbat halten). Er reinigte ihre Herzen ebenso durch den Glauben.
Warum versucht ihr denn nun Gott dadurch, dass ihr ein Joch auf den Nacken der (nichtjüdischen) Jünger legt, das weder ihr noch eure Väter zu tragen vermochten? Vielmehr glauben wir, durch Jesu Gnade selig zu werden, auf gleiche Weise wie auch die Nichtjuden.
 
Treuka 05.07.2026 09:53
"Der Sabbat ist den Juden gegeben worden." von 23:45 

Das stimmt nicht, denn es ist den Israeliten gegeben worden, da waren sie noch kein geographisch abgestecktes Volk. Und auch damals sind schon Jene mitgegangen, die an den GOTT Abrahams, Isaaks und Jakobs glaubten;

2.Mose 12,38 Es zog aber auch viel Mischvolk[6] mit ihnen, und Schafe und Rinder und sehr viel Vieh.
 
Treuka 05.07.2026 09:56
GOTT ist der Selbe, gestern, heute und morgen;

Hinaus aus Ägypten (aus die Sklaverei, aus der Sklaverei der Sünde) durch das geteilte Meer (die Taufe) ins verheißene Land (ins Paradies GOTTES).
 
Treuka 05.07.2026 09:57
*aus der Sklaverei
 
Treuka 05.07.2026 10:22
Und zur Apostelgeschichte 15;

Das hatten wir schon im anderen Blog, da hast du @Ben dich auch gewehrt zu erkennen, dass du diese Geschichte nicht verstanden hast. Und als ich dir das anhand der Schrift zeigen wollte, hast du dich leider als beratungsresistent geoffenbart.

In der Geschichte geht es darum, dass gläubig gewordene Juden und gläubig gewordenen Christen zusammen sitzen und die Juden den ehemaligen Heiden das ganze Gesetz Mose auferlegen wollten, dass sie selbst nicht halten konnten, obwohl sie es kannten. Wie sollten die Heiden, des es nicht kannten dann schaffen. Dann mischten sich Paulus und Jakobs ein;

Apg 15,5-21 Aber einige von der Richtung der Pharisäer, die gläubig geworden waren, standen auf und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses zu halten!  Da kamen die Apostel und die Ältesten zusammen, um diese Sache zu untersuchen.  Nachdem aber eine große Auseinandersetzung stattgefunden hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Männer und Brüder, ihr wisst, dass Gott lange vor diesen Tagen mitten unter uns die Heiden erwählt hat, dass sie durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben kommen sollten.  Und Gott, der die Herzen kennt, legte für sie Zeugnis ab, indem er ihnen den Heiligen Geist gab gleichwie uns;  und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte.  Weshalb versucht ihr denn jetzt Gott, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legt, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten?  Vielmehr glauben wir, dass wir durch die Gnade des Herrn Jesus Christus gerettet werden, auf gleiche Weise wie jene.  Da schwieg die ganze Menge und hörte Barnabas und Paulus zu, die erzählten, wie viele Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Heiden getan hatte.  Nachdem sie aber zu reden aufgehört hatten, ergriff Jakobus das Wort und sagte: Ihr Männer und Brüder, hört mir zu!  Simon hat erzählt, wie Gott zuerst sein Augenmerk darauf richtete, aus den Heiden ein Volk für seinen Namen anzunehmen.  Und damit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht:  »Nach diesem will ich zurückkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten,  damit die Übriggebliebenen der Menschen den Herrn suchen, und alle Heiden, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der Herr, der all dies tut.«  Gott sind alle seine Werke von Ewigkeit her bekannt.  Darum urteile ich, dass man denjenigen aus den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten auflegen soll,  sondern ihnen nur schreiben soll, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht, vom Erstickten[1] und vom Blut zu enthalten.  Denn Mose (das Gesetz) hat von alten Zeiten her in jeder Stadt solche, die ihn verkündigen, da er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.  


Da geht es darum, dass man den grade eben bekehrten, den frisch gebackenen Christen erst einmal keine weiteren Lasten auferlegen soll, außer sich von Götzenopfer fern zu halten, vom Erstickten, vom Blut und von der Unzucht, denn sie würden ja sowieso an jedem Sabbat in die Synagoge gehen, um da vom Gesetz unterrichtet zu werden. Genau so steht es da und das habe ich dir schon mehrmals versucht zu erklären, aber du weigerst dich vehement das zu akzeptieren, weil ein stolzes Herz nicht umkehrt. Dann ist das wie Perle vor die Säue werfen. 

Damals hat man überhaupt nicht über den Sabbat diskutiert, weil jedem klar war, was er bedeutet. Reformierte Juden saßen zusammen mit den ehemalgien Heiden in der selben Synagoge, am selben Tag. 

Auch kontert Paulus in dieser Geschichte nicht dem verlangen der gläubig gewordenen Juden, sein Leben nach dem Gesetz auszurichten, sondern bemängelt die Ungeduld Jener über die gläubig gewordenen Heiden. Paulus bemängelt, dass die reformierten Juden nichts aus ihrer eigenen Vergangenheit gelernt haben. Alle sind einer in Christus Jesus ob ehemals Juden oder ehemals Heiden;

Gal 3,28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.


Alles Geschwister, den selben VATER, den selben großen BRUDER, die selben Regeln.
 
Treuka 05.07.2026 10:28
Deswegen habe ich auch kritisiert bei dir @Ben, dass du immer nur Bruchstückhaft denkst und zitierst. Du musst aber unbedingt weiter ausholen, um das ganze Bild zu erfassen. Genau wie in der Apostelgeschichte.

Natürlich verstehst du diese Stellen nicht, wenn du sie nicht in der Fülle betrachtest. Und da geht es erst einmal nicht um Sabbat oder nicht, nicht um Gesetz oder nicht, sondern wie ein Kind das Buch seines VATERS liest.

Man muss es ernst meinen mit GOTT, sonst wird man nicht verstehen. Nur wer GOTT mit ganzem Herzen sucht, dem wird aufgetan.

Es geht leider meistens ums Gewinnen, nicht aber ums Verstehen. Jeder hat seine Brille auf und will nur seine Position sichern. Aber dafür gibt es nun mal die Schrift, dass man an ihr alles prüfen kann.
 
Ben78 05.07.2026 10:59
(Zitat) "Das hatten wir schon im anderen Blog, da hast du @Ben dich auch gewehrt zu erkennen, dass du diese Geschichte nicht verstanden hast."

Nein, es ist umgekehrt, dass die anderen diese Geschichte nicht verstanden haben und sich aufgrund ihrer Indoktrination weigern (sie können es auch gar nicht anders) die Wahrheit zu erkennen.

(Zitat) "denn sie würden ja sowieso an jedem Sabbat in die Synagoge gehen,"

Das steht da nicht, mit keinem Wort.

Die Tatsache ist, die ersten Christen versammelten sich, wenn es um Jesu ging, hier und dort in den Häusern. Damals schon ist hier der erste Tag der Woche belegt,

► um das Brot zu brechen
► um eine Predigt zu hören
► um Geld zu sammeln

Apg 20,7
Am ersten Tag der Woche aber, als wir versammelt waren, das Brot zu brechen, predigte ihnen Paulus

1. Korinther 16,1
Was aber die Sammlung für die Heiligen betrifft: Wie ich es in den Gemeinden von Galatien angeordnet habe, so tut auch ihr! An jedem ersten Tag der Woche

Offenbarung 1,10
Ich war im Geist am Tag des Herrn (damit war damals und ist heute der erste Tag der Woche gemeint = Auferstehungstag), und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune. (Bitte hier keine Geschichtsfälschung betreiben wie üblich)

Johannes 20,19
Als es nun an jenem Tag, dem ersten der Woche, Abend geworden war und die Türen da, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch!

Lukas 24,1..
An dem ersten Tag der Woche aber [..] zwei von ihnen gingen an selbigem Tag nach Emmaus [..] Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch lag, nahm er das Brot und segnete es; und als er es gebrochen hatte, reichte er es ihnen [..] Und sie erzählten, wie er von ihnen erkannt worden war am Brechen des Brotes.

Wie ich bereits schon sagte, andere dürfen es leugnen so viel sie wollen, doch es ändert nichts an der Tatsache, dass Jesus etwas versprochen hat (wie auch vieles andere)

Schaut man nun in die Reihen der Sabbatprediger, die anderen erzählen wollen, sie würden die Schriften falsch verstehen, obwohl sie sie selbst falsch verstehen, dann findet man dort alles, aber fast nie und nichts von dem, was Jesus versprochen hat.

Joh 14,21
Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Ergo, halten sie nicht Jesu Gebote, zumindest nicht die, auf die es IHM ankam. Denn Jesus war kein Lügner.

Da sich Jesus ihnen nicht offenbart, gilt für ebenso für sie, wie für die meisten anderen Christen, die meinen, anderen etwas voraus zu haben:

Offb 3,17
Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. Ich rate dir...

Aber sie wollen nicht. Sie sind ja die Elite!

Joh 14,12
➡️ Wahrlich, wahrlich: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun 

Wo sind sie denn, diese Werke der selbsternannten Elite? Nein, Jesus muss ein Lügner gewesen sein, sie sind es(!), obwohl sie ►NICHTS◄ davon vorweisen können. 

Im Gegenteil, sie fühlen sich vielleicht noch angegriffen, wenn man ihnen die Wahrheit sagt. Aber sie hassen die Wahrheit, weshalb sie SOLCHE WAHRHEITEN (es ist jedes Wort richtig, das ich hier schreibe) einfach übergehen.

Mt 10,8
➡️ Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus. Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch.

Nada, nichts! Wie auch, da sie nichts davon empfangen haben, die selbsternannte Elite.

Und obwohl diese Wahrheit Zähneknirschen bereitet, übergehen sie sie weiterhin! Nein, sie sind die Elite!
 
Treuka 05.07.2026 11:02
Ein hoffnungsloser Fall...
 
Palmeros 05.07.2026 11:05
Kolosser 2,17
Speise, Trank oder (jährliche) Feiertage, (monatliche) Neumonde und (wöchentliche) Sabbate sind nur ein Schatten des Zukünftigen


Wer in der Lage ist 1+1 zu addieren , der versteht beim Lesen , dass eine Schattenhandlung 
auf den Zukünftigen immer mit Sünde und deren endgültige Sühnung zu tun haben muss. 
Alleine schon deswegen kann der wöchentliche Ruhetag den Gott am 7 Tag nach seiner Schöpfung im Paradies festgelegt hat,  nicht damit gemeint sein, denn zu diesem Zeitpunkt 
gab es noch gar keine Sünde . 
 
Palmeros 05.07.2026 11:12
Im Übrigen kann man getrost davon ausgehen , dass die eigene Bibelauslegung 
insbesondere in Bezug auf Aussagen von Paulus nicht stimmen kann , wenn diese gegen 
Gottes Willen resp. seinen Geboten entgegensteht  . Der Gesetzgeber ist der Einzige 
der sein gegebenes Gesetz hätte ändern können . Hat er aber nicht . 
Und wir dürfen auch getrost davon ausgehen dass die Apostel insgesamt nicht gegen 
Gottes Ordnungen verkündet haben .
 
Treuka 05.07.2026 11:14
Das ist alles sehr richtig Palmeros, aber ich fürchte nur weil es in der Bibel steht, heißt es noch lange nicht, dass es da steht 😅
 
Palmeros 05.07.2026 11:15
Ja Treuka - da gebe ich Dir recht - ist meine leidvolle Erfahrung hier bei CsC
 
Shira 05.07.2026 11:24
Ich freue mich über die vielen Kommentare. 😊 Aber bis ich das alles auseinandergeklabüstert habe....🥵🥵
 
Treuka 05.07.2026 11:26
Bonjour ma grande soeur 🙂👋
 
Palmeros 05.07.2026 11:31
Ich freue mich über die vielen Kommentare. 😊 Aber bis ich das alles auseinandergeklabüstert habe....

Shira , konzentrier Dich auf den Schluss, den Du weisst ja dass das Beste immer erst dann kommt 😅
 
Shira 05.07.2026 11:44
Salut p'tit frère 😊

Ich habe schon alle gewarnt, dass ich heute ab 13 Uhr für niemanden da bin. Ich sitze in meinem Zimmer und versuche zu verstehen, was hier alles geschrieben wurde. Das wird was! 😅 Bei JEDEM Kommentar denke ich: Ja, er oder sie hat recht! 😂😅
 
Shira 05.07.2026 11:45
Palmeros,

Ich habe tatsächlich auf dich gewartet
 
Ben78 05.07.2026 11:48
(Zitat) "Ein hoffnungsloser Fall..."

Ja, das weiß ich von Indoktrinierten schon lange, die eben nur so denken und die Schrift  nur so verstehen können, wie andere es in sie hineingeprägt haben. Auch die Anmaßung kriegt man aus ihnen genauso wenig heraus, wie bei den Zeugen Jehova, denn: Sie sind die Elite!
 
Ben78 05.07.2026 11:51
(Zitat) "Wer in der Lage ist 1+1 zu addieren , der versteht..."

Wie ich sagte, sie machen es wie die Zeugen Jehova: Die Bibel und klare Aussagen müssen entwerten werden, damit die Bibel zu ihrem Confirmation Bias (zu ihren Glaubensvorurteilen passt). Dass der Sabbat den Nichtjuden nie gelehrt wurde, kann schließlich nicht sein. Denn die in den Augen von Nichtadventisten äußerst falsche Prophetin E.G.White muss schließlich die Wahrheit kennen...
 
Ben78 05.07.2026 11:59
Irgendwo muss da eine Barriere sein, warum Indoktrinierte so sehr gefangen sind in ihrer falschen Schriftauslegung und sich auch dann nicht wundern, wenn man ihnen beweist, dass sich KEINE der vielen Versprechen Jesus unter ihnen nicht bewahrheitet haben.

Das ist wie bei dieser Ufo-Sekte, wo die Anhänger auf die Ankunft der Außerirdischen noch zu Lebzeiten ihres Gurus glaubten. Auch als der Guru längst gestorben und damit als falscher Prophet überführt war, hielten seine Anhänger trotzdem noch an seiner Irrlehre fest.

Strukturell gibt zwischen diesen und jenen keinen Unterschied, warum sie so denken, wie sie heute denken. 

Ich kenne Jesus, Jesus hat sich mir offenbar, ich kenne es, wenn ER mir etwas sagt, zeigt oder offenbart.

Aber die, die das nicht kennen - so wie die ersten Christen ab der Apostelgeschichte - die wissen es besser. Ich wiederhole: Obwohl sich keine der vielen Versprechen und Verheißungen unter ihnen oder in ihren Leben erfüllen.

Sie überlesen diesen Teil einfach. "Neinnnnnnnnnnn! Wir! sind! die! Elite!"

Nein, sind sie nicht. Sie sind nicht besser als jede andere Sonderlehre, die sich was auf sich einbildet.

In einer Psychiatrie waren mal gleich drei Menschen gleichzeitig, die sich für Jesus hielten. Sie Psychologen und Psychiater überlegten, ob es heilend wirken kann, wenn diese drei sich gegenseitig vorstellt und in einen Raum setzt. Das Gegenteil geschah: Jeder dieser drei Irrigen versuchte den anderen beiden zu erklären, warum er der wahre Richtige ist und die anderen beiden die Falschen.

STRUKTURELL PASSIERT HIER GENAU DAS GLEICHE!
 
Palmeros 05.07.2026 11:59
Ben: was bringst Du denn immer die Zeugen Jehovas ins Spiel . Die sind doch bei diesem Thema doch eher so gepolt wie Du ! 
Zudem würde ich Dir mal zu etwas mehr Demut raten , übrigens eine Frucht des Geistes 
die man bei Denen ganz deutlich zu spüren bekommt die tatsächlich eine Beziehung zu Jesus haben . 
Was mich betrifft , so wurde ich ganz bestimmt nicht indoktriniert , denn ich habe über 4 Jahrzehnte ein Gott fernes Leben geführt . Als Jesus nach dieser langen Zeit vor meiner Tür stand , da habe ich Ihn in mein Herz gelassen . Seiner mir geschenkten  Erkenntnis folgend habe ich dann eine Gemeinde gesucht, die dieser entsprach . Niemand ausser der Hl. Geist  hat mich in irgendeiner Art und Weise geleitet oder gar indoktriniert . 
Du nanntest im Sabbat Blog von JBCS diese Erkenntnis verdreht und sogar satanisch .
Und genau an dieser Stelle mein Freund,  wäre ich sehr vorsichtig mit Deinen Festlegungen Denn Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall .
 
Ben78 05.07.2026 12:11
(Zitat) "was bringst Du denn immer die Zeugen Jehovas ins Spiel"

Siehe meinen letzten Kommentar, der erklärt es perfekt.

(Zitat) "Die sind doch bei diesem Thema doch eher so gepolt wie Du !"

Ne, die kennen Jesus nicht. Jesus ist für die nur jemand, von dem sie gehört oder gelesen haben. Aber alle Versprechen und Verheißungen, die er gab und heute noch erfüllt, findet man nicht unter ihnen. Deshalb vergleiche ich sie ja so treffen mit deiner Sonderlehre.

(Zitat) "Zudem würde ich Dir mal zu etwas mehr Demut raten , übrigens eine Frucht des Geistes die man bei Denen ganz deutlich zu spüren bekommt die tatsächlich eine Beziehung zu Jesus haben"

Soll ich nochmal zeigen, was ein Mensch erlebt, wenn er eine Beziehung zu Jesus hat. Möchtest du alle diese deine Richtung bloßstellenden Bibelstellen nochmal sehen? Ich füge sie gerne hier an und du wirst eines nach dem anderen abhakten müssen und sagen, "Haben wir nicht", "Gibt es bei uns nicht", "Erleben wir nicht". Aber ihr seid die Elite! Natürlich, natüüüürlich!

(Zitat) "Was mich betrifft , so wurde ich ganz bestimmt nicht indoktriniert , denn ich habe über 4 Jahrzehnte ein Gott fernes Leben geführt . Als Jesus nach dieser langen Zeit vor meiner Tür stand , da habe ich Ihn in mein Herz gelassen"

Das zeichnet dich natürlich gegenüber allen anderen Christen als vorzüglicher aus, weil alle anderen Christen, die zum Glauben gekommen sind, natürlich nicht auf so eine Weise zum Glauben gekommen sind. Natürlich, natüüürlich!

(Zitat) "Seiner mir geschenkten  Erkenntnis folgend habe ich dann eine Gemeinde gesucht, die dieser entsprach"

Wie viele Katholiken soll ich dir zeigen, die auf die gleiche Weise in die Katholiken Kirche gefunden haben? 😉 (Da muss schon etwas mehr von dir kommen als Plattitüden)

(Zitat) "Niemand ausser der Hl. Geist  hat mich in irgendeiner Art und Weise geleitet oder gar indoktriniert ."

Das behaupten auch die Zeugen Jehova, Katholiken, Pfingstler, Apostolischen, Brüder, Baptisten, Orthodoxen... Natürlich haben sie alle eine Erkenntnis vom Heiligen Geist! Weil der Heilige Geist die einen dieses lernt, anderen jenes, und noch ganz anderen das Gegenteil! Du hast ihnen NICHTS voraus. Oder willst du sie diskriminieren?

Voraus hättest du ihnen dann etwas, wenn du Jesus auf diese Weise kennen würdest:

Wie war es denn ab der Apostelgeschichte?
► Der Geist SPRICHT zu Philippus (Apg8,29)
► SPRICHT Jesus zu ihm: ... (Apg 9,5)
► SAGT der Geist zu ihm: "Siehe, ..." (Apg10,19)
► Der Herr aber SPRACH... (Apg 22,10)

🔴 Dem einen wird durch den Geist gegeben...
► die GABE, gesund zu machen
► die Kraft, Wunder zu tun
► prophetische Rede
► die Gabe, die Geister zu unterscheiden (das ist eine übernatürliche Gabe von oben her, die ein Mensch nicht erlernen oder sich nehmen kann)
► mancherlei Zungenrede
► die Gabe, sie auszulegen

🔴 Strebt aber nach den größeren Gaben! (1Kor 12,31)

🔴 1. Korinther 14,26
Wie ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder [..] eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Alles geschehe zur Erbauung!

🔴 1. Korinther 14,30
Wenn aber einem andern, der dabeisitzt, eine Offenbarung zuteilwird, so schweige der erste.

🔴 1. Thessalonicher 5,19
Den Geist löscht nicht aus. Prophetische Rede verachtet nicht.

Gott / Jesus hat sich
► einzelnen offenbart,
► zu ihnen gesprochen,
► ihnen Aufträge gegeben,
► ihnen Zukünftiges gezeigt,
► Verbote ausgesprochen,
► sie weissagen lassen,
► ihnen prophetische Eindrücke gegeben,
► sie in Zungen reden lassen,
► sie Tote auferwecken
► und Dämonen austreiben lassen.
► sie Kranke heilen lassen
► Er hat sie auch andere Wunder wirken lassen.

War es nicht so, dass sie zu Ihm gesprochen haben
► und er selbst auch antwortete?

Sagte Jesus nicht, wer an mich glaubt,
► von dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen?

Im Allgemeinen würde ich sagen: Dort, wo man Religion lebt statt Beziehung, da findet man diese oben aufgezählten Dinge nicht. Egal wie eingebildet diese Leute auch sind

➡️ Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun

➡️ Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein

Und hier spreche ich die Wahrheit, wenn ich sage, dass all dies gerade in deiner Richtung als alltägliche Realität wie etwas nicht unübliches NICHT zu finden ist. Wenn du jetzt mit Ausnahmen kommst, die gibt es auch bei den EKDlern, Katholiken, sogar bei den Zeugen Jehova, Methodisten, usw...
 
Ben78 05.07.2026 12:27
Man muss schon die Bibel ganz nehmen! Und sich an der ganzen Bibel messen, und nicht alle bei sich selbst unerfüllten Versprechen Jesu so tun, als wären sie nicht versprochen worden bereits im Hier und Jetzt.

Auch die Zeugen Jehova machen es dann so wie ihr:

"Mh, stimmt. Das haben wir alles nicht, das kennen wir alles nicht! Dafür gibt es nur eine Erklärung! Nicht wir sind falsch, sondern Gott hat aufgehört, zu seinen Leuten zu sprechen und so zu wirken wie es damals Normalität war! Hach, danke Jehova, dass du uns diese Erkenntnis gegeben hast!"

🤮
 
Ben78 05.07.2026 12:34
🔴 Disclaimer: ️Nichts️, was ich schreibe, spricht irgendjemandem den Glauben ab. Da, wo es jemand behauptet, hat er meinen Text und meine Motivation missverstanden oder unterstellt dort etwas, was ich nicht geschrieben habe. ️Auch soll niemand sich herabgesetzt fühlen, denn damit fange ich am besten bei MIR selbst an.
 
Palmeros 05.07.2026 12:51
Soll ich nochmal zeigen, was ein Mensch erlebt, wenn er eine Beziehung zu Jesus hat. Möchtest du alle diese deine Richtung bloßstellenden Bibelstellen nochmal sehen?

Nein die kenne ich alle selbst ! 

meine Kommentare von 11:05 und 11:12 beantworten doch Deine Bibelvers -ergüsse 
die Du nach meiner gegebenen Erkenntnis zumindest teilw. eben falsch auslegst . 
Im Zweifel mein Lieber , steht immer noch Gottes Wille den er in seinen Geboten festgelegt hat und die er verbindlich allen Menschen bis alles geschieht gegeben hat . Und wenn 
meine Erkenntnis dem nicht widerspricht dann muss ich mir auch nicht krampfhaft aus irgendwelchen Apostelaussagen meine Geschichte legitimieren . 
 
Palmeros 05.07.2026 12:56
Ben : Dein Disclaimer in Ehren,  Aber in dem Du z. B. durch meine Kommentare wohl  offensichtlich getriggert bist - folgen lediglich abwertende Aussagen gegen Adventisten 
. Das verstehe ich nicht . Du kannst dich doch mit mir auseinandersetzen aber hör auf 
ganze Gemeinschaften durch den Schlamm zu ziehen . Auch das ist einer Nachfolge Jesu 
nicht würdig .
 
(Nutzer gelöscht) 05.07.2026 15:47
Zu 

".....Alleine schon deswegen kann der wöchentliche Ruhetag den Gott am 7 Tag nach seiner Schöpfung im Paradies festgelegt hat,  nicht damit gemeint sein, denn zu diesem Zeitpunkt
gab es noch gar keine Sünde ..."



Das ist falsch , denn es gab die Schlange !! 

Im Paradies / Eden.

👉 Die Sünde / das Böse war im Paradies bereits vorhandene 


👉 darum war Eden nicht vollkommen ohne Böses  , 
erst die NEUE Schöpfung nach der Parusie wird OHNE Böses und Sünde sein .


👉 deshalb ist der Sabbat ein Tag wie jeder andere in der irdischen Schöpfung ,der sich nach Zeit , Datum und nach Berechnungen der  Elemente in der Schöpfung richtet.



👉 DARUM ist die erwähnte Sabbatruhe die noch aussteht , die Endgültige Ruhe  in der Herrlichkeit auf der Neuen Erde / Reich Gottes .



Cherub
 
pieter49 05.07.2026 15:55
Man sieht es : Unterschiedliche Ansichten und unterschiedliches Verständnis...!?

Der Apostel Paulus, würde es Wahrscheinlich als Stückwerk einstufen ...!?

(...)
 
Shira 05.07.2026 21:19
Liebe Salty,

Danke! Ja, Jesaja 56 und 58 sind tatsächlich interessant in dem Zusammenhang.

In Jesaja 56 wird z.B. auch der Fremde erwähnt, der den Sabbat hält und sich an den Bund hält - das zeigt: Sabbat ist im Alten Testament eng mit dem Bund Gottes verbunden.

Und in Jesaja 58 geht es stark um den Sinn des Sabbats: nicht nur äußerlich ruhen, sondern Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und echtes Leben vor Gott.

Das passt eigentlich gut zu dem Grundgedanken, den wir im Neuen Testament sehen: dass es nicht nur um einen äußeren Ruhetag geht, sondern um die Ausrichtung des Lebens auf Gott.

Zur Frage des 1000-jährigen Reiches: das ist dann wirklich schon eine eigene Auslegungsebene (je nach theologischer Sichtweise sehr unterschiedlich verstanden). Ich denke, für die Sabbatfrage ist erstmal der biblische Grundweg entscheidend: Schöpfung - Sinai-Bund - Erfüllung in Christus.
 
Shira 05.07.2026 21:38
Ben, 21,45

Danke, Ben. Da bin ich ganz bei dir. Paulus richtet den Blick auf Christus als Erfüllung der Schatten.
 
Shira 05.07.2026 21:42
Ben, 21,51

Vor allem Hebräer 4 finde ich hier wichtig. Der Hebräerbrief spricht von einer Sabbatruhe, die in Christus beginnt und ihre Vollendung noch erwartet. Das ist mehr als nur die Frage nach einem Wochentag.
 
Shira 05.07.2026 21:47
Ben, 21:56

Da stimme ich dir zu. Den Sabbat freiwillig zu halten ist etwas anderes, als ihn anderen Christen als verbindlich aufzuerlegen
 
Shira 05.07.2026 21:53
Wiederum,  22.26

Danke, Wiederum. Dass die Feste auf Christus hinweisen, kann ich nachvollziehen. Meine Frage bezieht sich aber speziell auf den wöchentlichen Sabbat. Wo sagt die Bibel ausdrücklich, dass er ein Schatten der Wiederkunft Jesu ist?
 
Shira 05.07.2026 21:57
Wiederum, 22:31

Dass der Sabbat gut für den Menschen ist, steht für mich hier gar nicht zur Debatte. Meine Frage war nur, wo die Bibel ausdrücklich sagt, dass der wöchentliche Sabbat ein Schatten der Wiederkunft Jesu ist.
 
Shira 05.07.2026 22:00
Danke, Steve. Ich frage nur nach der Bibelstelle, die ausdrücklich sagt, dass der wöchentliche Sabbat ein Schatten der Wiederkunft Jesu ist. Ich finde diese Aussage so nicht im Text.
 
Shira 05.07.2026 22:33
Digrilimel,

Ja, das habe ich auch schon erlebt - dieses Vertrauen, dass Gott führt und man nicht alles sofort wissen muss.
 
Shira 05.07.2026 23:10
Treuka,

Ich verstehe deinen Zusammenhang und die Bibelstellen, die du verbindest. 
Also .....eine direkte Stelle in der Bibel gibt es nicht? Ich habe auch keine gefunden.
 
Shira 05.07.2026 23:57
Was ich heute rausgefunden habe biblisch:

1. Schöpfung: Gottes Ruhe (kein Gebot an den Menschen)

Bibelstelle                                 Aussage
Genesis 2,2-3                            Gott ruht am 7. Tag, segnet und heiligt ihn

Wichtig:

Gott heiligt den siebten Tag selbst
kein Gebot an Adam und Eva, den Sabbat zu halten
kein "Du sollst den Sabbat halten" in der Schöpfung


2. Gesetz am Sinai: Sabbat wird Gebot für Israel

Bibelstelle                                       Aussage
2.Mose 20,8-11                               Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst
2.Mose 31,13                                  Sabbat ist ein "Zeichen zwischen mir und euch"

Wichtig:

Sabbat wird jetzt Gebot im Bund mit Israel
er ist ausdrücklich ein Bundeszeichen für Israel


3. Christus: Die Sabbatruhe ist schon jetzt da - aber noch nicht vollendet

Bibelstelle                                          Aussage
Matthäus 11,28                                  Kommt zu mir… ich werde euch Ruhe geben
Hebräer 4,3                                       Wir, die wir geglaubt haben, gehen in die Ruhe ein
Hebräer 4,9-10                                  Es bleibt eine Sabbatruhe für das Volk Gottes

Wichtig:

Die Bibel sagt: Wer glaubt, tritt schon jetzt in Gottes Ruhe ein (Hebr 4,3)
Diese Ruhe ist aber noch nicht vollständig sichtbar abgeschlossen (Hebr 4,9)
Die volle Vollendung dieser Ruhe liegt noch in der Zukunft bei Gott

Das bedeutet:

jetzt schon echte Ruhe in Christus
aber noch nicht die volle Vollendung dieser Ruhe am Ende


4. zeitliche Reihenfolge

Phase                                                                      Inhalt
1. Schöpfung                                                           Gottes Ruhe (Genesis)                                          
2. Israel (Sinai)                                                        Sabbat als Gebot + Bundeszeichen
3. Christus                                                               Erfüllung und neue Ruhe


5. Paulus: Gesetz kommt später (nicht Ursprung)
Bibelstelle                                                                Aussage
Römer 4                                                                  Abraham wird gerecht vor dem Gesetz
Römer 5                                                                  Das Gesetz kam später hinzu

Wichtig:

Gottes Plan beginnt nicht mit dem Gesetz
das Gesetz ist eine spätere Bundesphase


6. Hebräerbrief: Sabbatruhe bleibt und wird erfüllt

Bibelstelle                                                                   Aussage
Hebräer 4,9                                                                Es bleibt eine Sabbatruhe für das Volk Gottes
Hebräer 4,10                                                              Wer in Gottes Ruhe eingeht, ruht von seinen Werken

Wichtig:

Sabbatruhe ist nicht abgeschafft
sie ist größer als ein Wochentag
sie wird in Christus erfüllt


Kurz:
Der Sabbat beginnt in der Schöpfung als Gottes geheiligte Ruhe, wird im Sinai-Bund als Bundeszeichen für Israel zum Gebot und wird im Neuen Testament in Christus bereits jetzt als wirkliche Ruhe erfahren (Hebr 4,3), aber noch nicht vollendet, da die volle Sabbatruhe erst am Ende der Zeit zur Vollendung kommt (Hebr 4,9–10).
 
Shira 06.07.2026 00:00
Was ich historisch dazu rausgefunden habe, stelle ich morgen noch ein
 
Wiederum 06.07.2026 00:38
Die Frage ist: Gelten die 10 Gebote nur für das damalige Volk Israel?
Warum hat die Kirche das Sabbatgebot gestrichen?
 
Shira 06.07.2026 00:49
Ist meine Tabelle so unverständlich?
 
Shira 06.07.2026 00:51
Die Zehn Gebote stehen im Kontext des Bundes mit Israel. 
Im Neuen Testament wird nicht von "Streichen" gesprochen, sondern von Erfüllung in Christus und dem neuen Bund.
 
Shira 06.07.2026 00:52
Der Shabbat findet seine Erfüllung in Jesus Christus als die wahre Ruhe (Hebr 4).
 
Shira 06.07.2026 00:57
Anders gesagt: In der Gemeinschaft mit Jesus wird die Sabbatruhe in Gott Wirklichkeit.
 
Shira 06.07.2026 00:58
In other words: In fellowship with Jesus, the Shabbath rest in God becomes a reality.
 
Shira 06.07.2026 01:07
In der Bibel werden die Zehn Gebote nicht einfach "abgeschafft". Sie gehören zum moralischen Kern des Gesetzes und spiegeln Gottes Willen wider.

Aber im Neuen Testament wird betont:

Die Gebote stehen ursprünglich im Kontext des Bundes mit Israel (2.Mose 20)
Christen leben unter dem neuen Bund in Christus
Das Gesetz wird nicht einfach übernommen, sondern durch Christus erfüllt und innerlich vertieft

Paulus sagt (Römerbrief), dass der Christ nicht "gesetzlos" ist, sondern dass Gottes Wille durch den Geist im Herzen wirkt.

Einfach gesagt:

Die Zehn Gebote sind nicht einfach "weg"
aber Christen leben sie nicht als Bundesgesetz wie Israel am Sinai
sondern in einer neuen Weise: durch Christus und den Heiligen Geist
 
Shira 06.07.2026 01:23
Galater 4,9-11 zeigt Paulus Sorge, dass die Gläubigen wieder in ein System äußerer religiöser Regeln zurückkehren und damit vom Leben in Christus abweichen.

"Wie könnt ihr wieder zu den schwachen und armseligen Elementen zurückkehren? Wollt ihr ihnen wieder von neuem dienen?
Ihr beachtet Tage, Monate, Zeiten und Jahre.
Ich fürchte um euch, dass ich mich vielleicht vergeblich an euch abgemüht habe."
 
Palmeros 06.07.2026 04:51
Was macht der neue Bund aus  ?

Hebr 10,16 Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen«, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich sie schreiben


Ihr beachtet Tage, Monate, Zeiten und Jahre.
Ich fürchte um euch, dass ich mich vielleicht vergeblich an euch abgemüht habe."

hier wird die Werksgerechtigkeit angesprochen . Ich kann natürlich nicht durch mein 
eigenes Bemühen alles richtig machen zu wollen meine Gerechtigkeit verdienen . 

Wer eine lebendige Beziehung zum Gesetzgeber hat und somit auch seine Gesetze im Herzen trägt , der wird auch von Ihm dazu befähigt dieses zu halten . Und das aus Liebe . 

Joh 15,10 Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe.
1Joh 5,3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
 
Treuka 06.07.2026 06:31
Shira du hast bis in die Nacht hinein gearbeitet für uns, dafür will ich dir danken 🙂

Allein das ist ja schon bemerkenswert und zeigt, wie ernst es dir ist mit dem HERRN und SEINEM Wort. Auch ist es sehr angenehm sich mit dir auszutauschen. Merci 🤗 

Du besitzt nicht nur Weisheit, sondern hast dazu auch noch einen großen Sprachschatz, auf den du zugreifen kannst. 

Ob ich dann später die Zeit finde, auf einige Sachen einzugehen, wird sich zeigen, sofern das bis dahin nicht bereits jemand anderes getan hat. 

Gnade sei mit dir und Frieden, von GOTT unserem VATER und unserem HERRN JESUS CHRISTUS, Amen.
 
pieter49 06.07.2026 06:44
Vielen Dank liebe @Shira, für deine Mühe und Aufmerksamkeit !!

,,Vergelt's Gott''
 
Palmeros 06.07.2026 07:14
Die Zehn Gebote sind nicht einfach "weg"

Das verdeutlicht Jesus selbst in Matthäus 5 17/18

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.  Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. (d.h. bis er wieder kommt ! )
 
Shira 06.07.2026 07:28
Palmeros,

Dass Gottes Wille in unsere Herzen geschrieben wird, sehe ich genauso. 
Meine Frage ist nur: Wo sagt das Neue Testament ausdrücklich, dass damit auch das Sabbatgebot des Sinai-Bundes gemeint ist? Gerade der Hebräerbrief spricht ja vom neuen Bund und von der Erfüllung in Christus.
 
Shira 06.07.2026 07:42
Palmeros. 

Im Text steht: "bis es alles geschieht" -  nicht "bis Jesus wiederkommt". "bis es alles geschieht"  heißt: die Erfüllung in Christus durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung. Den Zusatz "das heißt: bis er wiederkommt" finde ich im Text selbst nicht.
 
Palmeros 06.07.2026 08:23
Im Text steht: "bis es alles geschieht" -  nicht "bis Jesus wiederkommt"

heisst es davor nicht auch bis Himmel und Erde vergehen ? Und dies bezieht sich eindeutig auf seine Wiederkunft ! 

Wo sagt das Neue Testament ausdrücklich, dass damit auch das Sabbatgebot des Sinai-Bundes gemeint ist

Es geht um alle 10 Gebote (oder Worte) Nicht eines davon wurde durch den Gesetzgeber aufgehoben . Mal abgesehen davon dass der 7. Tag als Gottes Ruhetag bereits vor dem Sündenfall im Paradies eingesetzt wurde und er(der Sabbat) wir wissen sogar auch auf der Neuen Erde 
seine Bedeutung nicht verlieren wird , gab es den Sabbat nachweislich schon vor dem Sinai .
Das Volk Israel hatte schon zuvor von Gott die Anweisung bekommen am Freitag die doppelte Menge Manna zu sammeln um am Sabbat keine Arbeit verrichten zu müssen .
Diese Geschichte sollte jedem bekannt sein .  Nachzulesen in 2.Mos 16
 
Shira 06.07.2026 11:01
Danke dir, Palmeros. Ich nehme mir das in Ruhe vor und antworte später ausführlich. Aber jetzt muss ich ganz dringend arbeiten 😱. Bis später.
 
paloma 06.07.2026 13:22
Wirklich interessant,die verschiedenen Ausführungen u bedenkenswert.
Mir selbst sind die Gebote wichtig,weil Gott sie für die Menschen als Hilfe in ihrem Leben gab u ich empfinde sie als " richtig",auch die,die ich selbst lange nicht verstanden habe u erst durch Erfahrung ihren Wert begreifen konnte.
 
paloma 06.07.2026 13:35
In Jesus finden wir Ruhe,auch das ist eine wichtige Erkenntnis, Shira,die ich teile.
Dass Gott uns einen Rhythmus für unser Leben gab,empfinde ich als Hilfestellung.
Besonders im Berufsleben war es meine Rettung vor einem " Burnout",aber auch hinsichtlich der Beziehung zu Gott,hat mir die Regelmäßigkeit geholfen,vertieft u gefestigt. Damit will ich nicht sagen,dass es nur ein Ruhetag in der Woche ist,doch manchmal driften wir ab,sind überflutet von Pflichten... 
So markierte Gott den Shabbat,den er besonders segnete. Auch das nehme ich wörtlich,auch wenn viele Stimmen meinen,es ginge hauptsächlich ums " Ruhe Prinzip". Die Erklärung zu den Geboten wird nicht mitgeliefert,denn Gott hat Souveränität u Autorität.
Trotzdem lässt er uns die Wahl.
 
Palmeros 06.07.2026 16:15
Trotzdem lässt er uns die Wahl

Ja Gott lässt jedem Menschen seinen freien Willen , jedoch sollte man bei seinen Entscheidungen wissen,  dass seine Gebote nicht nur eine Empfehlung darstellen 
und auch keine Option zulassen .
 
Hes 20,19 denn ich bin der HERR, euer Gott. Nach meinen Geboten sollt ihr leben, und meine Gesetze sollt ihr halten und danach tun
 
vertrauen2015 06.07.2026 17:04
auch David erkannte: Ich irrte umher wie ein verloren gegangenes Schaf ohne einen Hirten

Psalm 119
wie sehr liebe ich deine Wege, Weisungen Psalm 119

Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Ich sinne darüber nach den ganzen Tag. (5Mo 6,6; Ps 119,119)
 
paloma 06.07.2026 18:15
26.25 Das impliziert meine Ausführung  bei genauem Lesen @ Palmeros,
aber sein Prinzip der Freiwilligkeit impliziert auch, dass es nur durch Erkenntnis und/oder Liebe gelingen kann.
 
Palmeros 06.07.2026 18:21
Paloma : Es sollte auch Deinen Kommentar nicht korrigieren sondern ergänzen 😊

ich hatte das schon so gelesen wie Du es gemeint hattest .
 
(Nutzer gelöscht) 06.07.2026 19:05
Es geht um die Quelle der Ruhe :

Der Sabbat hatte im AT die Funktion der physischen Ruhe und war das Zeichen der Jüdischen Nation.

Im AT konnte Gott nur den Sabbat als Ruhe anbieten weil ! Der Heilige Geist die Kraft - und RuheQuelle erst im NT mit Christus dauerhaft gespendet wurde !!

Darum ist das beharren auf Sabbat im Kern ein Akt des Unglaubens und ein Mangel am Vertrauen auf den Heiligen Geist DER RUHE gibt.

Darum braucht es den Sabbat für Christen nicht mehr , weil sie Gnade und Heiligen Geist haben ,was im AT gefehlt hat !!


Cherub 😊
 
Shira 06.07.2026 19:06
Palmeros,

"Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht."
Matthäus 5,18

Die frühen Christen, die den Aposteln zeitlich viel näher waren, haben Matthäus 5 nicht so verstanden, dass alle Gebote unverändert bis zur Wiederkunft bestehen bleiben, sondern dass Christus das Gesetz zur Erfüllung und Vollendung bringt - so wie der Hebräerbrief die Sabbatruhe in Christus entfaltet (Hebr 4). Diese Sicht findet man bereits bei Justin der Märtyrer, Irenäus von Lyon und später bei Augustinus von Hippo. 
Die heute verbreiteten detaillierten Endzeit-Auslegungen, wie sie viele Bewegungen seit dem 19. Jahrhundert vertreten, finden sich bei diesen frühen Kirchenvätern so nicht.
Der moderne Dispensationalismus mit detaillierten Endzeitplänen wurde im 19. Jahrhundert vor allem durch John Nelson Darby entwickelt und beeinflusst bis heute viele evangelikale Gruppen.

Kannst du dir nicht vorstellen, dass "bis Himmel und Erde vergehen" auf den gewaltigen Wendepunkt durch Tod und Auferstehung Jesu hinweist - den Beginn der neuen Schöpfung und des neuen Bundes? Sowie es die Frühchristen gelesen haben.

Auf jeden Fall sagt der Text selbst nicht ausdrücklich, dass damit die Wiederkunft Jesu oder das Ende der Welt gemeint ist.




Du schreibst: Wer eine lebendige Beziehung zum Gesetzgeber hat und somit auch seine Gesetze im Herzen trägt, der wird auch von ihm dazu befähigt, diese zu halten. Und das aus Liebe.

Du beziehst das auf Hebräer 10,16 - wie erklärst du dann Römer 2,14-15? Dort sagt Paulus, dass Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, und damit zeigen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist. 
Bedeutet das dann, dass diese Heiden von Natur aus auch den Sabbat am siebten Tag gehalten haben?



Ja, in 2. Mose 16 musste Israel den Sabbat beachten.
Liest man 2. Mose 16 im Zusammenhang, sieht man, dass Gott die Israeliten etwa einen Monat nach dem Auszug aus Ägypten in die Sabbatruhe einweist. Kurz darauf (etwa 3-6 Wochen), bei der Ankunft am Sinai, wird der Sabbat dann als Gebot im Rahmen des Bundes gegeben.
In der Bibel selbst findet sich jedoch keine ausdrückliche Aussage, dass Abraham, Isaak, Jakob oder Noah den Sabbat gehalten haben.



Es wäre schön, wenn wir immer nur einen Bibelabschnitt oder einen Vers nach dem anderen besprechen würden. Dann kann man den jeweiligen Text auch wirklich im Zusammenhang lesen und verstehen.

Ich kenne es noch aus der Zeit, als ich selbst in einer Gemeinschaft mit besonderen Auslegungen war: Man zitierte einen Vers, dann den nächsten Gegenvers, dann wieder einen anderen - so lange, bis die eigene Lehre zu passen schien.

Dabei besteht die Gefahr, dass nicht mehr der Zusammenhang des Textes entscheidet, sondern die fertige Lehre. Wenn man Verse beliebig miteinander verknüpft, kann man am Ende fast alles beweisen - überspitzt gesagt sogar, dass Jesus Rotkäppchen war.

Deshalb ist mir der unmittelbare Kontext eines Bibeltextes wichtiger als eine Aneinanderreihung von Einzelversen.
 
Treuka 06.07.2026 19:17
Apg 15,5-21 Aber einige von der Richtung der Pharisäer, die gläubig geworden waren, standen auf und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses zu halten!  Da kamen die Apostel und die Ältesten zusammen, um diese Sache zu untersuchen.  Nachdem aber eine große Auseinandersetzung stattgefunden hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Männer und Brüder, ihr wisst, dass Gott lange vor diesen Tagen mitten unter uns die Heiden erwählt hat, dass sie durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben kommen sollten.  Und Gott, der die Herzen kennt, legte für sie Zeugnis ab, indem er ihnen den Heiligen Geist gab gleichwie uns;  und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte.  Weshalb versucht ihr denn jetzt Gott, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legt, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten?  Vielmehr glauben wir, dass wir durch die Gnade des Herrn Jesus Christus gerettet werden, auf gleiche Weise wie jene.  Da schwieg die ganze Menge und hörte Barnabas und Paulus zu, die erzählten, wie viele Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Heiden getan hatte.  Nachdem sie aber zu reden aufgehört hatten, ergriff Jakobus das Wort und sagte: Ihr Männer und Brüder, hört mir zu!  Simon hat erzählt, wie Gott zuerst sein Augenmerk darauf richtete, aus den Heiden ein Volk für seinen Namen anzunehmen.  Und damit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht:  »Nach diesem will ich zurückkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten,  damit die Übriggebliebenen der Menschen den Herrn suchen, und alle Heiden, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der Herr, der all dies tut.«  Gott sind alle seine Werke von Ewigkeit her bekannt.  Darum urteile ich, dass man denjenigen aus den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten auflegen soll,  sondern ihnen nur schreiben soll, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht, vom Erstickten[1] und vom Blut zu enthalten.  Denn Mose (das Gesetz) hat von alten Zeiten her in jeder Stadt solche, die ihn verkündigen, da er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird. 


Da geht es darum, dass man den grade eben bekehrten, den frisch gebackenen Christen erst einmal keine weiteren Lasten auferlegen soll, außer sich von Götzenopfer fern zu halten, vom Erstickten, vom Blut und von der Unzucht, denn sie würden ja sowieso an jedem Sabbat in die Synagoge gehen, um da vom Gesetz unterrichtet zu werden.

Das ist das beste Beispiel für das, was du sagst Shira. Das Kapitel bringe ich jetzt schon zum 3. Mal. Diese mal habe ich es extra fett, unterstrichen und kursiv markiert.
Ganz wichtig ist immer der Kontext, da gebe ich dir Recht, aber vor allem die Gegenseite, reist das immer gerne aus dem Kontext, oder besser noch, lässt ihn einfach komplett außer acht.

Die ersten Christen waren die aus der Apostelgeschichte;

Apg 11,26 und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Es begab sich aber, dass sie ein ganzes Jahr zusammen in der Gemeinde blieben und eine beträchtliche Menge lehrten; und in Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.


Ob reformierte Juden, oder bekehrte Heiden, für beide galt seit je her, am Sabbat gingen sie in die Versammlung und hörten dort die Torah. Niemand diskutierte über den Sabbat, alle kamen zusammen am Sabbat, so wie es unmissverständlich zu lesen ist in der Apostelgeschichte 15.

Man kann natürlich alles aus dem Kontext reißen, man kann das aber auch einfach jedes mal behaupten, wenn es gegen die eigene Überzeugung geht, da schenkt sich hier niemand was.
 
Shira 06.07.2026 19:22
Paloma,

Ich verstehe sehr gut, was du mit dem Rhythmus und der Hilfe im Alltag meinst - das hat ja auch eine sehr praktische und geistliche Seite.

Interessant ist aber, dass sich die frühen Christen schon sehr früh am "Tag des Herrn" versammelt haben, also am ersten Tag der Woche. In den Evangelien und der Apostelgeschichte erscheinen die Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus immer wieder an diesem ersten Tag (z.B. der Tag der Auferstehung und später die Erscheinung vor den Jüngern). Auch die ersten christlichen Gemeinden trafen sich an diesem Tag zum Brotbrechen und Gebet ( Apg 20,7; 1 Kor 16,2; Offb 1,10).

Dieser "Tag des Herrn" war also schon lange vor Kaiser Konstantin ein fester Bezugspunkt der Christen, weil er mit der Auferstehung Jesu verbunden war - nicht erst eine spätere kirchliche Festlegung.
 
Treuka 06.07.2026 19:26
Mt 28,1 Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen.

Der Tag der Auferstehung CHRSITI kennen wir alle denke ich mal. Das ist auch überhaupt kein Thema. Aber selbst in diesem Vers steht ja schon, dass es der Tag nach dem Sabbat war, also GOTT hielt den Tag ja sogar im Heilsprozess ein 🙂
 
Shira 06.07.2026 19:30
Schon im Neuen Testament und in der frühesten Zeit der Kirche sieht man, dass es verschiedene Entwicklungen gab:

Jüdisch-christliche Gemeinden, die weiterhin stark am Sabbat und an jüdischen Bräuchen festhielten. Paulus spricht in seinen Briefen mehrfach die Sorge an, dass Gemeinden wieder unter Gesetzlichkeit geraten könnten (z.B. Gal 4,10–11).

Heidenchristliche Gemeinden, die nicht aus dem Judentum kamen und deshalb den Sabbat nicht als Gebot übernahmen, sondern ihren Glauben auf Christus und die Auferstehung ausrichteten.


Es gab keine einheitliche Praxis in den ersten Jahrzehnten
Aber klar ist: Die Auferstehung Christi wurde sehr früh zum Mittelpunkt des "Herrentags"
Und gleichzeitig gab es weiterhin Gruppen, die den Sabbat hielten
 
Treuka 06.07.2026 19:35
Shira, ich schaue mir manchmal Debatten an. Nicht nur über Sabbat, sondern Christen vs Muslime, Atheisten vs Kreationisten usw.

Das Problem ist auch hier einfach, dass es sehr müßig ist, denn jeder pfeffert hier seine Verse rein, friss oder stirb, keiner wartet auf den anderen und manche sind einfach auch nicht die, für die sie sich halten.

Und vor allem der Blogersteller hat alle Hände voll zu tun, überhaupt den Überblick zu behalten. Keiner kann mehr nachvollziehen weswegen jemand vllt beleidigt ist oder überreagiert oder sonst was. Egal, "gefällt mir". 

Man sollte das besser moderieren können. 4 Menschen debattieren, 2 vertreten die eine Meinung und 2 die andere, alle anderen schauen zu. Ist hier nur bedingt möglich, aber es sind einfach zu viele. 
Aber aus der Natur der Sache wird es niemals, aber auch wirklich niemals eine Einigung geben. 

Wir können auch Youtube Videos machen, wo sich dann 4 Leute treffen und dann....ach nein, was rede ich da, das gibt nur Ärger 😅
 
(Nutzer gelöscht) 06.07.2026 19:38
Zu deinem Fettkursiven Treuka;
"Denn Mose (das Gesetz) hat von alten Zeiten her in jeder Stadt solche, die ihn verkündigen, da er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird. " 

Da geht es um das friedliche Gemeindeleben nicht um den Sabbatbesuch !

👉Die Begründung (Vers 21): Jakobus erklärt damit, warum dieser Kompromiss nötig ist. Weil in jeder Stadt überall Juden leben, die in der Synagoge an jedem Sabbat aus der Tora (dem Gesetz Mose) vorgelesen bekommen, haben sie strenge Ansichten darüber, was rein ist und was nicht. Wenn die Heidenchristen diese absoluten Grundregeln (wie den Verzehr von Blut) missachtet hätten, wäre es für die Judenchristen unmöglich gewesen, mit ihnen Gemeinschaft zu haben.
Der Vers ist also eher eine Brücke der Rücksichtnahme, damit das Zusammenleben der beiden sehr unterschiedlichen Gruppen in der Urgemeinde funktioniert.


Und noch etwas : Heidenchristen oder Heiden waren KEINE vollwertigen Gemeindemitglieder und nur als  Randbesucher in der Synagoge zugelassen 

Weil sie NICHT beschnitten waren !

👉 es geht also lediglich um den Minimal- Kompromiss  für die Heidenchristen wenn sie kein Opferfleisch essen sollten .


Cherub
 
Shira 06.07.2026 19:39
im Neuen Testament werden mehrere Erscheinungen des auferstandenen Jesus am ersten Tag der Woche (Sonntag) beschrieben bzw. damit verbunden:

1. Erste Erscheinung am ersten Tag der Woche
Johannes 20,19
Am Abend des ersten Tages der Woche erscheint Jesus den Jüngern im verschlossenen Raum (ohne Thomas).

2. Eine Woche später (wieder Sonntag)
Johannes 20,26
"Nach acht Tagen" (jüdisch gezählt wieder der erste Tag der Woche) erscheint Jesus erneut - diesmal mit Thomas.

3. Emmaus-Jünger + Rückkehr zu den Jüngern
Lukas 24,13-36
Am selben Tag der Auferstehung (der erste Tag der Woche) erscheint Jesus den Emmaus-Jüngern und später den versammelten Jüngern.

4. Spätere neutestamentliche Praxis (Sonntag)

Aostelgeschichte 20,7
"Am ersten Tag der Woche, als wir zum Brotbrechen versammelt waren …"

1 Korinther 16,2
Sammlung und gemeinschaftliche Praxis am ersten Tag der Woche.

Und die Auferstehung und neue Schöpfung Sonntag.

Das alles sagt mir etwas.
 
(Nutzer gelöscht) 06.07.2026 19:39
Wenn der Sabbat so wichtig gewese. Wäre als Heilstag als Heiliger Tag ,wäre Christus da auferstanden mit Glanz und Gloria !


Cherub 😊
 
Treuka 06.07.2026 19:42
Cherub du bist die Parodie eines seriösen Menschen 😉
 
(Nutzer gelöscht) 06.07.2026 19:45
Und du die Parodie eines Christen Treuka 😉

Cherub 😊
 
Treuka 06.07.2026 19:48
Sagte der kleine Timmi, bis er merkte, dass er kein Fahrrad bekommt.
 
Shira 06.07.2026 19:54
Ich muss jetzt meine Raubtiere füttern 😊 Ihr könnt ja weiterdiskutieren.

Ich habe gesagt, wie ich es verstehe (meine Tabelle 😊) und den "Tag des Herrn" als Praxis und geistlichen Ruhetag, weil mich beeindruckt hat, dass Jesus sich nach der Auferstehung immer wieder am Tag des Herrn den Jüngern offenbart hat. 
Aber wichtig ist, dass jeder in seinem Gewissen vor Gott frei und in Frieden ist.
👋
 
(Nutzer gelöscht) 06.07.2026 20:04
Ein viel wichtigere Frage drängt sich hier auf !

Wenn kein Jota der ganzen Schrift  vergeht und kein Bund abgeschafft ist und wenn seit Abraham Gottes Auserwählte beschnitten waren und wenn hier die Männern das Alte Testament für gültig erachten und dessen  Geboten und Zeichen und Förderung von Gott doch so schätzen - WARUM seid ihr Männer nicht auch  beschnitten?  ? 👉 Jesus war beschnitten und hielt den Sabbat !!!!!!!


Cherub
 
Shira 07.07.2026 13:47
Irenäus war kein Antijudaist, nur weil er sagte, dass Christus den Alten Bund erfüllt hat. Das ist eine Aussage, die auch in der Bibel selbst bezeugt wird. Man sollte vorsichtig sein, Menschen aufgrund solcher Aussagen als antijüdisch zu bezeichnen. Für jede ungerechte Verurteilung eines Menschen wird man sich letztlich vor Gott verantworten müssen.
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