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Was haltet ihr von einer Besteuerung der Superreichen?

Was haltet ihr von einer Besteuerung der Superreichen?
Mich interessiert eure Meinung dazu!

Ich möchte die Userinnen und User bitten, die mich gesperrt haben, nicht bei mir zu schreiben. Solltet ihr das trotzdem machen, werde ich eure Beiträge kommentarlos löschen.

Außerdem möchte ich auch nicht, dass ihr Videos einstellt. Mich interessiert eure Meinung und nicht irgendein Video. Ich denke, dass ihr in der Lage seid, eure Meinung mit eigenen Worten zu formulieren.

Ich freue mich auf eure Beiträge!

Kommentare

 
Annres 05.06.2026 15:29
Mein Wunsch:

Höhere Besteuerung der Reichen
Niedrigere Besteuerung der Handwerker und Geringverdiener
Allgemeine Steuersenkungen
und besonders wichtig:
Konsequente und personenbezogene Bestrafung bei Steuerverschwendungen, auch und im besonderen, wenn es um Waffenlieferungen in fremde Länder geht.

Ich glaube allerdings nicht, dass mein Wunsch in Erfüllung gehen wird.
 
cabernet 05.06.2026 15:38
Eine höhere Besteuerung der Superreichen finde ich auch in Ordnung. Superreich ist per Defininition jemand, der mehr als 100 Millionen Dollar Vermögen hat. Die Zahl der Superreichen in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 1100 auf gut 5.000 gestiegen. 27 Prozent des gesamten Finanzvermögens der Deutschen, gut 12,4 Billionen Euro, befinden sich in den Händen von 0,006 Prozent der Bevölkerung. Tendenz steigend.Deshalb sollten die Superreichen m. E. höher besteuert werden.
 
schaloemchen 05.06.2026 15:50
die hauen einfach ab
was viele bereits gemacht haben
 
cabernet 05.06.2026 15:58
schaloemchen, in der Schweiz gibt es bereits seit Jahrzehnten eine Vermögenssteuer. Eine massenhafte Flucht von Reichen hat die Schweiz darum aber nicht zu verzeichnen, weil auch Multimillionäre und Milliardäre offenbar Lebensqualität und soziale Bindungen schätzen.
 
Steve2112 05.06.2026 16:04
Was leider bei dieser Debatte oft übersehen wird. Das die echten Superreichen kaum steuern zahlen. Und der Ruf nach höheren Steuern der Bevölkerung an den Staat, er fast immer nur durch die Besteuerung von Besserverdienern beantwortet und den Mittelstand dadurch immer mehr  ausgetrocknet wird. Und die echten Superreichen dies am Ende noch zu ihrem Vorteil gereicht.
 
Amilia 05.06.2026 16:13
Ich hab eigentlich keine Ahnung von Finanzwirtschaft. Deswegen ist mein Gedanke dazu vielleicht auch Quatsch. Ich schreib's trotzdem. Soll die Wirtschaft in Gang kommen,  sind Investitionen vielleicht sinnvoller, als höhere Steuern.
 
cabernet 05.06.2026 16:13
Klavierspielerin, willst du dich an dem Beitrag beteiligen oder hast du Langeweile?
 
Engelslhaar 05.06.2026 16:18
Die Reichen mit den höchsten Einkommen bezahlen doch schon mehr als fünfzig Prozent der gesamten Einkommensteuer, wie viel sollen die denn noch bezahlen?  Wenn noch  mehr geschröpft wird, investieren immer mehr im Ausland.
Man sollte bei den hohen Transferleistungen sparen und nicht die Leistungsträger bestrafen.
 
linuxfan 05.06.2026 16:28
>> Höhere Besteuerung der Reichen <<

Auf keinem Fall !
Wenn man das tut, flieht das Kapital in andere Länder und Arbeitsplätzen gehen verloren.
 
cabernet 05.06.2026 16:32
In der Schweiz wandern die Superreichen nachweislich nicht ab. Und die Superreichen haben kaum steuerpflichtige Einkommen, weil ihr Vermögen in Aktien, Unternehmensanteilen, Immobilien und Auslandskonten stecken. Dagegen zahlt eine deutsche Arbeitnehmerfamilie 43% Steuern und Sozialabgaben. Ist das gerecht?
 
maxderdritte 05.06.2026 17:18
Ich denke der Staat hat eig kein Einnahmeproblem,
sondern ein Ausgabe(Verschwendungs)problem!

Nieten die Anderleute Geld verprassen!
 
AndreasSchneider 05.06.2026 17:31
Sozialistisches Gedankengut, wie eine Neiddebatte ist falsch.

Der Sozialismus hat alle diese Länder arm gemacht und ruiniert, von den diktatorischen Elementen ganz abgesehen.

Der Mensch darf nicht künstlich gebremst werden in seiner Aktivität und seinem Fleiss, aufgrund einer allgemeinen Gleichmacherei.

Jeder ist seines Glückes Schmied und durch alleinige Transferleistungen wird niemand auf Dauer glücklich.

Die Superreichen werden vielleicht nicht oder nur wenig besteuert, aber sie liegen dem Staat auch nicht auf der Tasche, soweit sie keine Sozialleistungen in Anspruch nehmen.

Wenn sie darüberhinaus Arbeitgeber sind und für Arbeitsplätze sorgen, tragen sie mehr zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bei, als jeder Harz-IV- Empfänger, der nur staatliche Leistungen bezieht, nichts aber zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Staates beiträgt.

Schwieriges Thema.

Im Kapitalismus gibt es nunmal Reiche und weniger Reiche.

Ich bin deshalb aber nicht neidisch.

In Deutschland haben wir ohnehin keinen freien Kapitalismus, sondern die soziale Marktwirtschaft.
Die soziale Absicherung in Deutschland ist sehr hoch und viel höher als in den USA zum Beispiel.

In den USA gibt es vielleicht eine Armut, wie wir sie hier überhaupt nicht kennen!

Aber auch die Sozialleistungen kosten den Staat viel Geld.

Kennedy hatte es so formuliert und ich schließe mich dieser Haltung an:

Der Einzelne soll nicht fragen, was der Staat für ihn tun kann, sondern er soll fragen, was kann ich für den Staat tun.

Wenn alle nur ihren eigenen Vorteil suchen, ist der Staat bald pleite.

Sucht dagegen jeder, was er selbst für sich und den Staat tun kann, dann und nur dann kann die Gesellschaft gedeihen.

Andreas
 
AndreasSchneider 05.06.2026 17:46
Die Superreichen zahlen vielleicht keine Steuern, reine Hartz-IV-Empfänger, ohne jeglichen Zuverdienst, aber auch nicht.

Andreas
 
Nemrac73 05.06.2026 17:51
Ich schließe mich den Ausführungen von AndreasSchneider an, genau so ist es.

Die, die am wenigsten für den Staat tun und am meisten Sozialleistungen bekommen, sind auch diejenigen die am meisten am.sraat meckern
 
cabernet 05.06.2026 18:02
AndreasSchneider, es geht bei dieser Debatte nicht um sozialistisches Gedankengut, sondern um soziale Gerechtigkeit. Ich hatte oben bereits erwähnt, dass die Superreichen (Menschen die ein Vermögen > 100 Millionen $ besitzen) kaum Steuern bezahlen, weil ihr Vermögen in Aktien, Unternehmensanteilen, Immobilien und Auslandskonten stecken. Dagegen zahlt eine deutsche Arbeitnehmerfamilie 43% Steuern und Sozialabgaben. Das ist m. E. nicht gerecht! Arbeit wird sehr hoch in Deutschland besteuert, aber Einkommen aus Kapitalerträgen relativ niedrig.

Es geht auch nicht um Transferleistungen, sondern um eine gerechte Besteuerung. 

Der französische Ökonom Gabriel Zucman hat m. E. ein einfaches Modell ins Spiel gebracht: Personen mit mehr als 100 Millionen Dollar zahlen jährlich eine Mindeststeuer von zwei Prozent auf ihr Gesamtvermögen. Radikal ist das nicht: Wer die zwei Prozent bereits über andere Steuern entrichtet, muss keinen Cent mehr zahlen. Wer darunter liegt, gleicht die Differenz aus. In Deutschland würde der Staat durch eine solche Mindeststeuer 17 Milliarden Euro einnehmen. Das rettet zwar nicht den Haushalt, wäre aber genug, um manch gefährdete Sozialleistung zu retten und ein paar neue Brücken zu bauen. Das Steuersystem fairer machen würde es allemal.

Ich glaube auch nicht, dass Superreiche, wie du schreibst, gebremst werden. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, wenn ich ein Vermögen von 100 Millionen Dollar besitzen würde und 2 Millionen davon als Steuer abgeben müsste mich ausgebremst fühle. Wenn ich in so einer Situation wäre, würde ich garantiert mehr als 2 Millionen Dollar für soziale Aktivitäten ausgeben. Wie war das noch mit der Verantwortung als Christ? Und damit würde ich genau das tun, was Kennedy gesagt hat.
 
Haegar 05.06.2026 18:19
Man müsste erst mal definieren, was Superreiche sind.
Die Superreichen in Deutschland, denkt man z.B. an die SAP-Gründer oder Würtz tragen und trugen doch zum Wohlstand in diesem Land bei...
 
cabernet 05.06.2026 18:24
Haeger, siehe 15:38 Uhr
 
Haegar 05.06.2026 18:31
Wenn Reiche gegängelt werden, so wie in Deutschland, dann gehen sie und sie haben auch genügend andere Möglichkeiten. Das Beispiel Schweiz taugt nicht, weil das Steuersystem wesentlich einfacher ist und das Land/die Gesellschaft auch sicherer und weniger neidbehaftet ist...
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2026 18:32
Luxemburg aber
 
Sadie 05.06.2026 18:32
Dass manche Superreiche versuchen könnten, Vermögen ins Ausland zu verlagern, ist ein berechtigter Einwand.
Die Frage ist aber, wie groß dieser Effekt tatsächlich wäre und ob man ihn durch internationale Zusammenarbeit begrenzen kann.
Mir geht es dabei nicht darum, Sozialleistungen immer weiter auszubauen.
Wichtiger wäre für mich, Arbeitnehmer und Familien zu entlasten, die einen großen Teil der Steuer und Abgabenlast  tragen.
Wenn zusätzliche Einnahmen genutzt würden, um Steuern und Sozialabgaben für Beschäftigte zu senken oder in Infrastruktur und Bildung zu investieren, hätte die gesamte Gesellschaft etwas davon.
Diese Debatte sollte deshalb nicht nur um Umverteilung gehen, sondern auch Um die Frage, wie Steuerlast fair verteilt werden kann
 
AndreasSchneider 05.06.2026 18:35
Wenn das stimmt, dass die Reichen mit den höchsten Einkommen mehr als 50 % der Einkommenssteuer bezahlen, ist das schon ein recht ordentlicher Beitrag.

Die Hartz-IV-Empfänger zahlen, wie gesagt, keinen einzigen Cent Steuern,  soweit sie nichts dazuverdienen.

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2026 18:37
Inklusive die GKV das ist mitunter auch richtig Geld was WIR bezahlen@Andreas
 
cabernet 05.06.2026 18:40
Haegar, das stimmt, dass das Steuersystem in der Schweiz wesentlich einfacher ist. Aber Einkommen aus Arbeit macht den geringsten Teil großer Vermögen aus.
 
pieter49 05.06.2026 18:42
16:04 Uhr

Wenn man gewinn macht muss man doch Steuern bezahlen ?

Das ist doch Selbstverständlich !

Auch über den Zinsen die man bekommt, weil das auch Einkommen ist ...

Oder ?

Oder; haben die Reichen Narrenfreiheit ??

Hoffentlich muss der Friedrich Merz, auch Steuern bezahlen, der ist auch Super - Reich !!!

  .  .  .
 
Haegar 05.06.2026 18:45
Ein Vermögen zu verwalten oder verwalten zu lassen, ist auch sehr viel Arbeit...
 
cabernet 05.06.2026 18:47
AndreasSchneider, laut Wirtschaftswoche zahlt die BMW-Erbin Susanne Klatten einer Studie zufolge weniger Abgaben als der Durchschnittsbürger. Und grundsätzlich bezahlen, laut dieser Studie, Superreiche weniger Steuern als der Mittelstand in Deutschland.
 
Haegar 05.06.2026 18:49
Frau Klatten zahlt weniger Abgaben als ich, schwer vorzustellen...
 
AndreasSchneider 05.06.2026 18:54
Die Hartz-IV-Empfänger zahlen auch weniger Abgaben, als der Durchschnittsbürger.

Nur mit dem Unterschied, dass es nur 5000 Superreiche gibt in Deutschland, dem gegenüber aber 3 bis 5 Millionen Hartz-IV-Empfänger.

Nur mal so zum Nachdenken ....

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2026 18:56
Is so...richtig Andreas 👍🏻
 
Haegar 05.06.2026 19:01
Hartzer haben gar keine Abgaben, oder? Also Mehrwertsteuer, Tabaksteuer, Alkoholsteuer meine ich jetzt nicht...
So gesehen, zahlen auch Obdachlose und Asylanten Steuern.
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2026 19:03
Naja @Haeger doch... wenn sie einkaufen die Mehrwertsteuer
 
Haegar 05.06.2026 19:06
Sagte ich doch...
 
AndreasSchneider 05.06.2026 19:18
Zumindest im Kommentar 18:47 Uhr ist von Durchschnittsbürgern bzw. dem Mittelstand die Rede.

Soweit damit Arbeitnehmer oder Arbeitgeber gemeint sind, haben die Hartz-IV-Empfänger solche Abgaben nicht, soweit sie nur vom reinen Hartz-IV leben.

Andreas
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2026 19:21
Also Vorteil????
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2026 19:21
Also ich wäre schon dafür, das die Superreichen in Deutschland extra besteuert würden. 

Nur ist das wohl kaum durchzusetzen. Wenn man genug Kapital hat, öffnen sich viele Türen und Tore um sich dem zu entziehen. 

Ansonsten kann ich mich nur dem User Max anschließen, die größten Steuereinnahmen nützen nix, wenn diese missbraucht und sinnlos verschleudert werden .  

Apropo Schweiz, die meisten Superreichen in der Schweiz, sind keine Schweizer 😉
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2026 19:29
Komm nach Luxemburg mein Freund 😎
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2026 19:31
Damit hatte ich mich auch schon beschäftigt. 😎
 
(Nutzer gelöscht) 05.06.2026 19:33
Beschde leben... in meiner Branche mega 😉
 
cabernet 05.06.2026 19:33
Vielen Dank für eure Beiträge. Ich schließe jetzt den Blog. Ich möchte aber abschließend noch auf 4 Punkte hinweisen:

Zuviel soziale Ungleichheit ist für eine Demokratie nicht gut. Das Vertrauen in die Demokratie sinkt und die Populisten bekommen Zulauf. Die USA sind ein negatives Beispiel wenn Reiche immer reicher werden. Peter Thiel und Jeff Bezos erkaufen sich z. B. die Gunst von Donald Trump. Auch auf die Demokraten üben Superreiche Einfluss aus. Und gleichzeitig zahlen Konzerne wie Amazon und Walmart ihren Angestellten so geringe Löhne, dass der Staat sie mit Lebensmittelkarten unterstützen muss. Das ist auch eine Umverteilung von unten nach oben.

Laut Eurobarometer ist in Deutschland eine Mehrheit dafür die Superreichen mehr in die Pflicht zu nehmen. 69% der Deutschen unterstützen eine Steuer für die Superreichen. Ich denke, hier sollte man den Wähler mal ernst nehmen.

Aus den Beiträgen schließe ich, dass die meisten Teilnehmer anstatt die Superreichen zu besteuern, lieber länger arbeiten, am Gesundheitssystem und an der Pflege, am Bürger- und Elterngeld, am Bafög, an Rentnerinnen und Rentner und an Inklusionshilfen für schwerbehinderte Jugendliche sparen wollen. Oder gibt es hier vielleicht mehr Superreiche als ich vermutet habe.

Es ging in diesem Beitrag nicht um Bürgergeld oder andere Transferleistungen. Darauf habe ich hingewiesen. Trotzdem wurde dieses Thema immer wieder in die Diskussion eingebracht, obwohl das ein ganz anderes Thema ist. Nur mal so zum Nachdenken…
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