Papst zu Fronleichnam: Glauben öffentlich bezeugen
04.06.2026 08:28
Papst zu Fronleichnam: Glauben öffentlich bezeugen
04.06.2026 08:28
Papst zu Fronleichnam: Glauben öffentlich bezeugen
Papst Leo XIV. hat dazu ermutigt, die Fronleichnamsprozessionen als öffentliches Zeichen des Glaubens lebendig zu halten. Bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch erinnerte er an das Hochfest des Leibes und Blutes Christi.
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„In dieser Woche wird das Hochfest des heiligsten Leibes und Blutes Christi gefeiert, oder, nach der bekannteren lateinischen Bezeichnung, das Hochfest Corpus Domini“, sagte der Papst. „In der Eucharistie betrachten wir Jesus als Brot, das gebrochen und für jeden von uns hingegeben wird.“
Das im Mittelalter entstandene Fest feiert die Gegenwart des auferstandenen Christus in den Gaben von Brot und Wein in der Eucharistiefeier. Papst Urban IV. führte Fronleichnam 1264 als allgemeines Kirchenfest ein. Der offizielle Termin ist der zweite Donnerstag nach Pfingsten. In manchen Ländern, darunter Italien und Spanien, wird das Hochfest liturgisch am darauffolgenden Sonntag gefeiert.
Prozession als Zeichen der Gegenwart Christi
Zu Fronleichnam bezeugen Katholiken ihren Glauben an diese bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Bei den Prozessionen wird das Allerheiligste, Christus in Gestalt einer konsekrierten Hostie, in einer Monstranz durch die Straßen getragen.
In Rom hatte Papst Johannes Paul II. auch aufgrund seiner Erfahrung in Polen der Fronleichnamsprozession als öffentlicher Glaubenskundgebung besonderes Gewicht gegeben. 1982 feierte er die Messe erstmals am frühen Donnerstagabend vor der Lateranbasilika und trug die Monstranz anschließend persönlich zur Basilika Santa Maria Maggiore. Später wurde dafür ein umgebauter Pritschenwagen verwendet, auf dem der Papst vor der Monstranz kniete.
Benedikt XIV. führte diese Tradition fort. Papst Franziskus verzichtete seit Beginn seines Pontifikats auf diese Mitfahrt. 2017 verlegte er Messe und Prozession vom Donnerstag auf den folgenden Sonntag, um mehr Gläubigen die Teilnahme zu ermöglichen und den römischen Werktagsverkehr zu entlasten. In den Folgejahren feierte er Fronleichnam auch außerhalb - unter anderem in Ostia und im römischen Stadtteil Casal Bertone.
„Ausdruck der eucharistischen Volksfrömmigkeit sind die Prozessionen mit dem Allerheiligsten Sakrament“
Papst Leo XIV. nahm die römische Fronleichnamsprozession im vergangenen Jahr wieder auf. Nach der Messe vor der Lateranbasilika trug er die Monstranz zur Basilika Santa Maria Maggiore und spendete dort den eucharistischen Segen.
Bei der Generalaudienz knüpfte Leo XIV. nun erneut an die Bedeutung der Fronleichnamsprozessionen an, „die durch die Straßen vieler Orte ziehen“. Sie seien ein „Ausdruck der eucharistischen Volksfrömmigkeit“, sagte er. „In diesem Zusammenhang ermutige ich dazu, diese schöne Form des öffentlichen Zeugnisses des Glaubens lebendig zu halten.“
2026 Fronleichnamsprozession in Spanien
Papst Leo XIV. wird Fronleichnam in diesem Jahr während seiner Spanienreise begehen. Nach dem offiziellen Programm seiner Apostolischen Reise vom 6. bis 12. Juni feiert er am Sonntag, 7. Juni, in Madrid eine Messe auf der Plaza de Cibeles; daran schließt sich die Fronleichnamsprozession an.
(vatican news - bp)
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Das im Mittelalter entstandene Fest feiert die Gegenwart des auferstandenen Christus in den Gaben von Brot und Wein in der Eucharistiefeier. Papst Urban IV. führte Fronleichnam 1264 als allgemeines Kirchenfest ein. Der offizielle Termin ist der zweite Donnerstag nach Pfingsten. In manchen Ländern, darunter Italien und Spanien, wird das Hochfest liturgisch am darauffolgenden Sonntag gefeiert.
Prozession als Zeichen der Gegenwart Christi
Zu Fronleichnam bezeugen Katholiken ihren Glauben an diese bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Bei den Prozessionen wird das Allerheiligste, Christus in Gestalt einer konsekrierten Hostie, in einer Monstranz durch die Straßen getragen.
In Rom hatte Papst Johannes Paul II. auch aufgrund seiner Erfahrung in Polen der Fronleichnamsprozession als öffentlicher Glaubenskundgebung besonderes Gewicht gegeben. 1982 feierte er die Messe erstmals am frühen Donnerstagabend vor der Lateranbasilika und trug die Monstranz anschließend persönlich zur Basilika Santa Maria Maggiore. Später wurde dafür ein umgebauter Pritschenwagen verwendet, auf dem der Papst vor der Monstranz kniete.
Benedikt XIV. führte diese Tradition fort. Papst Franziskus verzichtete seit Beginn seines Pontifikats auf diese Mitfahrt. 2017 verlegte er Messe und Prozession vom Donnerstag auf den folgenden Sonntag, um mehr Gläubigen die Teilnahme zu ermöglichen und den römischen Werktagsverkehr zu entlasten. In den Folgejahren feierte er Fronleichnam auch außerhalb - unter anderem in Ostia und im römischen Stadtteil Casal Bertone.
„Ausdruck der eucharistischen Volksfrömmigkeit sind die Prozessionen mit dem Allerheiligsten Sakrament“
Papst Leo XIV. nahm die römische Fronleichnamsprozession im vergangenen Jahr wieder auf. Nach der Messe vor der Lateranbasilika trug er die Monstranz zur Basilika Santa Maria Maggiore und spendete dort den eucharistischen Segen.
Bei der Generalaudienz knüpfte Leo XIV. nun erneut an die Bedeutung der Fronleichnamsprozessionen an, „die durch die Straßen vieler Orte ziehen“. Sie seien ein „Ausdruck der eucharistischen Volksfrömmigkeit“, sagte er. „In diesem Zusammenhang ermutige ich dazu, diese schöne Form des öffentlichen Zeugnisses des Glaubens lebendig zu halten.“
2026 Fronleichnamsprozession in Spanien
Papst Leo XIV. wird Fronleichnam in diesem Jahr während seiner Spanienreise begehen. Nach dem offiziellen Programm seiner Apostolischen Reise vom 6. bis 12. Juni feiert er am Sonntag, 7. Juni, in Madrid eine Messe auf der Plaza de Cibeles; daran schließt sich die Fronleichnamsprozession an.
(vatican news - bp)
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Kommentare
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hansfeuerstein 04.06.2026 11:48
Muslime missionieren in unserer ehemaligen christlichen Heimat, mit dem Geld welches durch unsere Regierung zur Verfügung gestellt wird. Dafür werden sie dann auch noch unterstützt. Was soll man dazu sagen? Dass es den Leuten unserer Gegenwart auf diese Weise gelingt den Glauben zu bewahren, ist höchst zweifelhaft, und wiederspricht jeder Logik.
(Nutzer gelöscht) 04.06.2026 19:37
Aber die Gnade läßt sich erstens nicht in das Lehramt pressen und zweitens erfassen wir von der Größe Gottes immer nur ein Stückwerk.
Unsere Beurteilungen und Bewertungen sind immer kleiner als Gottes Weite die jeden einzelnen aufnimmt .
Schließlich ist jeder Mensch Abbild Gottes und inwieweit mit welchen Facetten weiß nur Gott allein , dh.keiner kann das bewerten oder wissen oder bemängeln.
👉Gott hätte auch die Möglichkeit durch einen Sünder oder Diversen zu uns zu sprechen !
Also wenn auch die Monstranz nicht die Diversität spiegeln sollte ( was ich nicht glaube) kommt sie aber zu jedem und zur diversen Menschheit , gerade an Fronleichnam !
Cherub 🦋
Unsere Beurteilungen und Bewertungen sind immer kleiner als Gottes Weite die jeden einzelnen aufnimmt .
Schließlich ist jeder Mensch Abbild Gottes und inwieweit mit welchen Facetten weiß nur Gott allein , dh.keiner kann das bewerten oder wissen oder bemängeln.
👉Gott hätte auch die Möglichkeit durch einen Sünder oder Diversen zu uns zu sprechen !
Also wenn auch die Monstranz nicht die Diversität spiegeln sollte ( was ich nicht glaube) kommt sie aber zu jedem und zur diversen Menschheit , gerade an Fronleichnam !
Cherub 🦋
(Nutzer gelöscht) 04.06.2026 20:02
Naja , mit der Monstranz und Prozession bezeugt ja Christus selbst, daß er da ist für jeden und durch " alle Strassen und Gassen" zieht ..
In erster Linie ist die Monstranz die Sichtbarmachung des Gottes , der da ist mitten in der Öffentlichkeit und Menschenmenge.
Mit dem Kommentar davor habe ich Bezug genommen auf den ersten Film und das Wort Öffentlichkeit erläutert ,und bekanntlich ist die Öffentlichkeit bunt ..zum Glück noch bunt 😃
Cherub
In erster Linie ist die Monstranz die Sichtbarmachung des Gottes , der da ist mitten in der Öffentlichkeit und Menschenmenge.
Mit dem Kommentar davor habe ich Bezug genommen auf den ersten Film und das Wort Öffentlichkeit erläutert ,und bekanntlich ist die Öffentlichkeit bunt ..zum Glück noch bunt 😃
Cherub
Autumn 04.06.2026 21:43
Noch wichtiger als eine jährliche Prozession als öffentliches Zeichen des Glaubens ist natürlich ein tagtägliches Sichtbarwerden und Demonstrieren des Glaubens im Alltagsleben.
Ich denke, dass das der Menschheit wirklich dienlich ist
und Gott daran Seinen Gefallen hat.
Ich denke, dass das der Menschheit wirklich dienlich ist
und Gott daran Seinen Gefallen hat.

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