Für mich als katholischer Christ bedeutet das Fegefeuer, dass Gott den Menschen nach dem Tod noch reinigt, wenn er zwar zu Gott gehört, aber innerlich noch nicht vollkommen frei von Schuld, Egoismus oder den Folgen der Sünde ist. Es ist ein Übergang zum Himmel.
Ich verstehe es als Ausdruck von Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zugleich, Gott nimmt den Menschen ernst, lässt ihn aber nicht unvollendet vor sich treten.
Die Grundlage dafür sehe ich in der Bibel z.B. im Korintherbief oder im Buch der Makkabäer sowie in der Lehre der Kirche, wie sie der Katechismus beschreibt.
Fegefeuer
12.05.2026 11:04
Fegefeuer
12.05.2026 11:04
Fegefeuer
An die katholischen Glaubensgeschwister: welchen Stellenwert im Glauben hat bei euch der Begriff "Fegefeuer"?
Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 12.05.2026 12:21
Guck mal an was ich Schönes gefunden habe :
Nach katholischer Tradition und den Berichten vieler Heiliger können sowohl der Schutzengel als auch Maria den Seelen im Fegefeuer (den sogenannten „armen Seelen“) beistehen und sie besuchen.Hier sind die Details:Maria als Trösterin: Maria, als Mutter Gottes und Mutter aller Gläubigen, gilt als Fürsprecherin der leidenden Seelen. Es wird berichtet, dass sie ins Fegefeuer hinabsteigt, um den Seelen Erleichterung und Trost zu bringen, insbesondere jenen, die sie zu Lebzeiten verehrt haben.
Schutzengel: Der Schutzengel begleitet die Seele nach dem Tod zum Gericht und oft auch in den Reinigungszustand des Fegefeuers. Heilige wie Franziska Romana berichteten, dass der Schutzengel die Seele dort öfters besucht und durch seine Gegenwart Trost in den Läuterungsqualen spendet.
Befreiung: Durch die Fürsprache Marias und das Gebet der Engel werden Seelen aus dem Fegefeuer erlöst und in den Himmel geführt.Die Verbindung der Seelen zu Maria und ihren Schutzengeln bleibt somit auch über den Tod hinaus bestehen.
👉 Finde es toll ,dass man besucht wird und nicht alleine dort ist !
--+-------
Ich glaub, daß ich im Fegefeuer schöngemacht werde 😊 also noch schöner als eh schon 😊
Cherub
Nach katholischer Tradition und den Berichten vieler Heiliger können sowohl der Schutzengel als auch Maria den Seelen im Fegefeuer (den sogenannten „armen Seelen“) beistehen und sie besuchen.Hier sind die Details:Maria als Trösterin: Maria, als Mutter Gottes und Mutter aller Gläubigen, gilt als Fürsprecherin der leidenden Seelen. Es wird berichtet, dass sie ins Fegefeuer hinabsteigt, um den Seelen Erleichterung und Trost zu bringen, insbesondere jenen, die sie zu Lebzeiten verehrt haben.
Schutzengel: Der Schutzengel begleitet die Seele nach dem Tod zum Gericht und oft auch in den Reinigungszustand des Fegefeuers. Heilige wie Franziska Romana berichteten, dass der Schutzengel die Seele dort öfters besucht und durch seine Gegenwart Trost in den Läuterungsqualen spendet.
Befreiung: Durch die Fürsprache Marias und das Gebet der Engel werden Seelen aus dem Fegefeuer erlöst und in den Himmel geführt.Die Verbindung der Seelen zu Maria und ihren Schutzengeln bleibt somit auch über den Tod hinaus bestehen.
👉 Finde es toll ,dass man besucht wird und nicht alleine dort ist !
--+-------
Ich glaub, daß ich im Fegefeuer schöngemacht werde 😊 also noch schöner als eh schon 😊
Cherub
antonius34 12.05.2026 13:23
Wird bei den meisten notwendig sein das sie schöner werden. Schau heute die Mode an, lauter zerrissene lumpen bei so vielen...
Olli 12.05.2026 13:25
🤔 Für mich ist das Fegefeuer absoluter ABERGLAUBE
und ist in der Bibel wie die kath.Kirche es lehrt nicht
zu finden. Auch keine Führsprache oder Besuche von
Engeln, Maria oder sonstigen Heiligen finde ich nicht
in der Bibel.
Sorry, bin nicht RK, aber durch Christie vollkommene
Erlösung von allen meinen Sünden erlöst und habe
Heilsgewissheit ! Dazu braucht es keine Hilfskräfte,
oder Feuer! NUR JESUS CHRISTUS !!!😊
und ist in der Bibel wie die kath.Kirche es lehrt nicht
zu finden. Auch keine Führsprache oder Besuche von
Engeln, Maria oder sonstigen Heiligen finde ich nicht
in der Bibel.
Sorry, bin nicht RK, aber durch Christie vollkommene
Erlösung von allen meinen Sünden erlöst und habe
Heilsgewissheit ! Dazu braucht es keine Hilfskräfte,
oder Feuer! NUR JESUS CHRISTUS !!!😊
8PrimeNoctem8 12.05.2026 13:37
Sind denn dann die ersten Kirchenväter die teilweise sogar Schüler der Apostel waren auch dem Aberglaube verfallen?
Haben Sie die Lehre nicht so gut verstanden wie du?
Haben Sie die Lehre nicht so gut verstanden wie du?
moboko 12.05.2026 16:56
Apokryphe Schriften durften aus Gründen der Reinheit und kanonischen Festlegung nicht in die Tempelvorhöfe von Jerusalem gebracht werden.
Diese Schriften wurden als nicht-inspiriert angesehen und waren oft spät entstanden, was ihre Aufnahme in die hebräische Bibel verhinderte.
Kein Zutritt zum Tempel: Levitische Tempelwächter verwehrten das Mitführen apokrypher Bücher auf den Tempelberg, da sie nicht zum verbindlichen Kanon gehörten.
Abgrenzung vom Kanon: Alttestamentliche Apokryphen stammen oft aus der Zeit des hellenistischen Judentums und wurden von Juden nicht als kanonisch akzeptiert.
Definition: "Apokryph" bedeutet "verborgen" oder "geheim". Diese Texte wurden oft als zweifelhaft oder inhaltlich abweichend von den heiligen Schriften eingestuft.
Unterschiedliche Traditionen: Während die katholische Kirche einige apokryphe Schriften (Deuterokanonische Schriften) anerkennt, fehlen sie im hebräischen Kanon und meist in protestantischen Bibeln.
Diese Schriften wurden als nicht-inspiriert angesehen und waren oft spät entstanden, was ihre Aufnahme in die hebräische Bibel verhinderte.
Kein Zutritt zum Tempel: Levitische Tempelwächter verwehrten das Mitführen apokrypher Bücher auf den Tempelberg, da sie nicht zum verbindlichen Kanon gehörten.
Abgrenzung vom Kanon: Alttestamentliche Apokryphen stammen oft aus der Zeit des hellenistischen Judentums und wurden von Juden nicht als kanonisch akzeptiert.
Definition: "Apokryph" bedeutet "verborgen" oder "geheim". Diese Texte wurden oft als zweifelhaft oder inhaltlich abweichend von den heiligen Schriften eingestuft.
Unterschiedliche Traditionen: Während die katholische Kirche einige apokryphe Schriften (Deuterokanonische Schriften) anerkennt, fehlen sie im hebräischen Kanon und meist in protestantischen Bibeln.
(Nutzer gelöscht) 12.05.2026 17:52
Welche Bibelstelle sagt über das Fegefeuer aus?
Olli 12.05.2026 18:15
Heute 15:37
Gott gibt jedem Menschen zu Lebzeiten
Gelegenheiten zur Buße/Umkehr !!
Gott gibt jedem Menschen zu Lebzeiten
Gelegenheiten zur Buße/Umkehr !!
8PrimeNoctem8 12.05.2026 18:22
1. Korinther 3,15... 1. Petrus 1,7
Und wenn der katholische Olli möchte, hab noch mehr katholische Quellen dazu
Und wenn der katholische Olli möchte, hab noch mehr katholische Quellen dazu
8PrimeNoctem8 12.05.2026 18:26
@Klavierspielerin
Die "neuen Christen" glauben sie müssen nur einmal Buße tun und glauben und alles ist erledigt.
Die "neuen Christen" glauben sie müssen nur einmal Buße tun und glauben und alles ist erledigt.
8PrimeNoctem8 12.05.2026 18:26
Sünden machen sie selbst mit Gott aus... alles was dazu in der Bibel steht ist egal
(Nutzer gelöscht) 12.05.2026 18:30
Johann Tetzel:
Wenn das Geld im Kasten klingt,die Seele aus dem Fegfeuer springt !🤔
Wenn das Geld im Kasten klingt,die Seele aus dem Fegfeuer springt !🤔
(Nutzer gelöscht) 12.05.2026 18:34
Sorry,mir geht es wie Julia,hab gerade nachgelesen,finde nicht dass es mit dem Fegfeuer zu tun hat
8PrimeNoctem8 12.05.2026 18:50
Ich schreibe das gerne allgemein weil es mit dem Blogthema eigentlich nix zu tun hat und ich der Dame aufgrund ihres Wissens eher nicht antworten möchte.
Mag aber trotzdem den Geschwistern wieder zeigen wie das Verständnis derer ist die keine Sakramente brauchen.
Gerade WEIL Christen auch nach ihrer Bekehrung weiterhin sündigen, braucht es die von Christus eingesetzte sakramentale Vergebung der Kirche.
Ich regel das nur direkt privat mit Gott klingt zunächst fromm, ignoriert aber schlicht, was Christus selbst eingesetzt hat.
Denn der auferstandene Herr sagt in Johannesevangelium 20,22–23 ausdrücklich zu den APOSTELN:"Empfangt den Heiligen Geist.
Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten." Das ist KEINE symbolische Deko. Das ist konkrete Vollmacht zur Sündenvergebung.
Und Jakobus schreibt:"Bekennt einander eure Sünden."
Die frühe Kirche kannte also keineswegs nur ein völlig privates "ich sag’s halt innerlich Jesus", sondern konkrete kirchliche Sündenvergebung und genau hier zeigt sich wieder das Problem vieler moderner Bibelauslegungen. Man nimmt Verse über Gottes Gnade, ignoriert aber die Stellen, in denen Christus seiner Kirche tatsächliche Vollmacht gibt.
Denn seien wir ehrlich. Wenn die Apostel gar keine reale Autorität zur Sündenvergebung hätten, dann wäre Joh 20 komplett sinnlos formuliert.
Wozu sollte Christus sagen:"Wem IHR die Sünden vergebt…" wenn in Wahrheit niemand außer der Einzelne selbst beteiligt sein soll?
Die römisch-katholische Kirche behauptet dabei nicht, der Priester vergebe aus eigener Macht.
Christus vergibt. Der Priester handelt im Auftrag Christi. Genau deshalb nennt Paulus die Apostel, Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes.
Die Beichte ist keine spätere katholische Erfindung, sondern direkte Folge der Vollmacht, die Christus seinen Aposteln und damit der Kirche gegeben hat.
Mag aber trotzdem den Geschwistern wieder zeigen wie das Verständnis derer ist die keine Sakramente brauchen.
Gerade WEIL Christen auch nach ihrer Bekehrung weiterhin sündigen, braucht es die von Christus eingesetzte sakramentale Vergebung der Kirche.
Ich regel das nur direkt privat mit Gott klingt zunächst fromm, ignoriert aber schlicht, was Christus selbst eingesetzt hat.
Denn der auferstandene Herr sagt in Johannesevangelium 20,22–23 ausdrücklich zu den APOSTELN:"Empfangt den Heiligen Geist.
Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten." Das ist KEINE symbolische Deko. Das ist konkrete Vollmacht zur Sündenvergebung.
Und Jakobus schreibt:"Bekennt einander eure Sünden."
Die frühe Kirche kannte also keineswegs nur ein völlig privates "ich sag’s halt innerlich Jesus", sondern konkrete kirchliche Sündenvergebung und genau hier zeigt sich wieder das Problem vieler moderner Bibelauslegungen. Man nimmt Verse über Gottes Gnade, ignoriert aber die Stellen, in denen Christus seiner Kirche tatsächliche Vollmacht gibt.
Denn seien wir ehrlich. Wenn die Apostel gar keine reale Autorität zur Sündenvergebung hätten, dann wäre Joh 20 komplett sinnlos formuliert.
Wozu sollte Christus sagen:"Wem IHR die Sünden vergebt…" wenn in Wahrheit niemand außer der Einzelne selbst beteiligt sein soll?
Die römisch-katholische Kirche behauptet dabei nicht, der Priester vergebe aus eigener Macht.
Christus vergibt. Der Priester handelt im Auftrag Christi. Genau deshalb nennt Paulus die Apostel, Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes.
Die Beichte ist keine spätere katholische Erfindung, sondern direkte Folge der Vollmacht, die Christus seinen Aposteln und damit der Kirche gegeben hat.
Amilia 12.05.2026 19:10
Im Übrigen, auch in den Freien Evangelischen Gemeinden wird die Beichte d.h. das persönliche Sündenerkenntnis vor einem autorisierten Seelsorger angeboten. Jeden Sonntag im Gottesdienst wird dieses Angebot öffentlich ausgesprochen.
8PrimeNoctem8 12.05.2026 19:11
So sollte es ja auch sein... ist ja egal wer das ist, aber es ist eben biblisch. Mehr sagte ich ja nicht 🤷🏻♂️
8PrimeNoctem8 12.05.2026 19:12
Wollte nur eigentlich nicht drauf eingehen weil die Frage der Blogerstellerin ja eine andere war.
8PrimeNoctem8 12.05.2026 19:24
@Klavierspielerin
Die meisten treten aus, haben sich aber leider nie wirklich damit beschäftigt. Ebenso sind viele dabei und merken gar nicht dass sie aufgrund ihres Umfelds und Zuspruch der falschen Menschen längst selbst davon verabschiedet haben
Die meisten treten aus, haben sich aber leider nie wirklich damit beschäftigt. Ebenso sind viele dabei und merken gar nicht dass sie aufgrund ihres Umfelds und Zuspruch der falschen Menschen längst selbst davon verabschiedet haben
Olli 12.05.2026 19:31
Hallo Julia, stimme dir auf diesem Wege😉
100% in deinen Kommentaren zum Thema zu!!
100% in deinen Kommentaren zum Thema zu!!
(Nutzer gelöscht) 12.05.2026 19:48
Eigentlich ist das Gleichnis vom Reichen Prasser und Lazarus auch ein Gleichnis vom Fegefeuer und nicht nur von Himmel und Hölle und Gerechtigkeit.
Wären es nur Himmel und Hölle ,gäbe es keine Kommunikation und für die Seele in der Hölle gäbe es keine Konfrontation mit ihrer Schuld ..
Der Prasser wird aber auf sein getanes Unrecht angesprochen und er hat sein Leben vor Augen im göttlichen Licht.
Er scheint in einer läuternden Situation zu sein und er sieht wo Unrecht und Mangel herrschten in seinem irdischen Leben.
Zwar sieht es für den Prasser unumkehrbar aus im Gleichnis ,was zur Hölle passen würde , aber die Art und Weise der Konfrontation mit seinem irdischen Leben und seinen Sünden und die Pein deuten auf einen Läuterungsort hin.
----+++------
Meiner Ansicht nach muss die Seele geläutert im Sinne von auch verklärt werden um würdig zu sein für den verklärten ( makellosen) Leib den sie später bekommt.
Also verklärte ( geläuterte ) Seele muss zum verklärten Leib passen.
Cherub
Wären es nur Himmel und Hölle ,gäbe es keine Kommunikation und für die Seele in der Hölle gäbe es keine Konfrontation mit ihrer Schuld ..
Der Prasser wird aber auf sein getanes Unrecht angesprochen und er hat sein Leben vor Augen im göttlichen Licht.
Er scheint in einer läuternden Situation zu sein und er sieht wo Unrecht und Mangel herrschten in seinem irdischen Leben.
Zwar sieht es für den Prasser unumkehrbar aus im Gleichnis ,was zur Hölle passen würde , aber die Art und Weise der Konfrontation mit seinem irdischen Leben und seinen Sünden und die Pein deuten auf einen Läuterungsort hin.
----+++------
Meiner Ansicht nach muss die Seele geläutert im Sinne von auch verklärt werden um würdig zu sein für den verklärten ( makellosen) Leib den sie später bekommt.
Also verklärte ( geläuterte ) Seele muss zum verklärten Leib passen.
Cherub
Amilia 12.05.2026 19:50
Auch die evangelische Kirche ist wie die RKK eine Körperschaft öffentlichen Rechts, also kein Vereinsstatus.
Vereinsstatus haben tatsächlich nur Freikirchen.
Vereinsstatus haben tatsächlich nur Freikirchen.
Lapis 12.05.2026 19:55
Nur weil ich das gerade sehe,
auch der Bund evangelisch freikirchlicher Gemeinden hat den Status Körperschaft des öffentlichen Rechts (KDÖR).
auch der Bund evangelisch freikirchlicher Gemeinden hat den Status Körperschaft des öffentlichen Rechts (KDÖR).
8PrimeNoctem8 12.05.2026 19:58
Aber ich glaube auch nur die evangelische Landeskirche, oder gehören da alle evangelikalen Spaltungen auch dazu?
Amilia 12.05.2026 20:00
Tatsächlich, ich muss mich korrigieren: In Deutschland sind mehrere große evangelische Freikirchen und deren Verbände als Körperschaften des öffentlichen Rechts (KdöR) anerkannt. Dazu zählen insbesondere die Baptisten (BEFG), der Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG), der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) und die Mennoniten. [1, 2, 3]
(Nutzer gelöscht) 12.05.2026 20:22
Glaube hilft , Vergebung der Sünden musste durch die Apostel trotzdem sein und erst mit der Taufe wird der Heilige Geist sicher geschenkt und die Sünde abgewaschen.
Nur gläubiger Christ zu sein ohne Kirche,Lehre und Sakramente ist zu wenig ,weil der Gläubige nicht beim schönen Glauben stehnbleiben darf.
Glaube allein macht noch nicht heilig sozusagen.
Der Heilige Geist kommt durch die Sakramente ,wie bei Paulus der nach seinem Damaskusgeschehen erst die Hände auferlegt bekommen hat um den Geist Gottes zu empfangen.
Und nur Glaube ohne Heiligen Geist führt nicht zur Veränderung .
Cherub
Nur gläubiger Christ zu sein ohne Kirche,Lehre und Sakramente ist zu wenig ,weil der Gläubige nicht beim schönen Glauben stehnbleiben darf.
Glaube allein macht noch nicht heilig sozusagen.
Der Heilige Geist kommt durch die Sakramente ,wie bei Paulus der nach seinem Damaskusgeschehen erst die Hände auferlegt bekommen hat um den Geist Gottes zu empfangen.
Und nur Glaube ohne Heiligen Geist führt nicht zur Veränderung .
Cherub
Lapis 12.05.2026 20:31
Mich würde interessieren, welche Auswirkungen es auf das Glaubensleben hat, wenn man ein Fegefeuer nach dem Tod erwartet. Geht man damit gelassen und vertrauensvoll um, weil man davon ausgeht, dass man auch dort unter dem Schutz Gottes ist?
Ich bin ja nicht katholisch, mit meiner Frage will ich nicht provozieren.
Ich bin ja nicht katholisch, mit meiner Frage will ich nicht provozieren.
Lapis 12.05.2026 20:46
@Klavierspielerin, dann gehst du davon aus, nicht an diesen Ort zu kommen? Habe ich das richtig herausgelesen?
(Nutzer gelöscht) 12.05.2026 21:18
Die Frage stellt sich gar nicht Lapis , das Fegefeuer ist für einen normalo Katholiken sonnenklar und wird als notwendig angenommen .
Und das Fegefeuer wird dem Menschen selber erst gerecht , ganz persönlich wird das eigene ganze Leben im Licht betrachtet und aufgedeckt was unbewußt war, man sieht wo was gefehlt hat ,man gefehlt hat und wieso manches so sein musste , und dieses Ansehen ist auch mit Gefühlen verbunden und kann unangenehm sein alber hilfreich.
Ich hoffe sehr ,dass ich es bis ins Fegefeuer schaffe!😁😁😃
Weil einen Heiligenstatutus und einen Durchmarsch auf Wolke 7 schaff ich nicht mehr 😂😂
😂
Cherub
Und das Fegefeuer wird dem Menschen selber erst gerecht , ganz persönlich wird das eigene ganze Leben im Licht betrachtet und aufgedeckt was unbewußt war, man sieht wo was gefehlt hat ,man gefehlt hat und wieso manches so sein musste , und dieses Ansehen ist auch mit Gefühlen verbunden und kann unangenehm sein alber hilfreich.
Ich hoffe sehr ,dass ich es bis ins Fegefeuer schaffe!😁😁😃
Weil einen Heiligenstatutus und einen Durchmarsch auf Wolke 7 schaff ich nicht mehr 😂😂
😂
Cherub
hansfeuerstein 12.05.2026 21:32
Es kommt halt u.A. aus dem Korintherbrief
Das Feuer als Prüfstein: Das Bild beschreibt das Endgericht Gottes. Wie ein Lauffeuer prüft dieses Ereignis, aus welchem Material die Lebenswerke eines Menschen bestehen.
Was verbrennt (Holz, Heu, Stroh): Dies symbolisiert oberflächliche, selbstsüchtige oder rein irdische Taten und Ambitionen. Sie haben keinen ewigen Bestand und werden im Feuer vernichtet. Der Erbauer geht hierbei völlig leer aus.
Was bleibt (Gold, Silber, Edelsteine): Dies steht für aufrichtige Taten, Liebe und den Glauben. Sie überstehen die Prüfung.
Die Rettung „wie durchs Feuer“: Das bedeutet, der Mensch selbst wird zwar gerettet und geht nicht verloren, aber sein gesamtes irdisches Lebenswerk verbrennt. Er steht am Ende mit leeren Händen da – vergleichbar mit jemandem, der gerade noch knapp und nackt aus einem brennenden Haus entkommen konnte.
Das Feuer als Prüfstein: Das Bild beschreibt das Endgericht Gottes. Wie ein Lauffeuer prüft dieses Ereignis, aus welchem Material die Lebenswerke eines Menschen bestehen.
Was verbrennt (Holz, Heu, Stroh): Dies symbolisiert oberflächliche, selbstsüchtige oder rein irdische Taten und Ambitionen. Sie haben keinen ewigen Bestand und werden im Feuer vernichtet. Der Erbauer geht hierbei völlig leer aus.
Was bleibt (Gold, Silber, Edelsteine): Dies steht für aufrichtige Taten, Liebe und den Glauben. Sie überstehen die Prüfung.
Die Rettung „wie durchs Feuer“: Das bedeutet, der Mensch selbst wird zwar gerettet und geht nicht verloren, aber sein gesamtes irdisches Lebenswerk verbrennt. Er steht am Ende mit leeren Händen da – vergleichbar mit jemandem, der gerade noch knapp und nackt aus einem brennenden Haus entkommen konnte.
moboko 12.05.2026 22:04
https://www.gotquestions.org/Deutsch/fegefeuer.html
Was sagt die Bibel über das Fegefeuer?
Antwort
Gemäß dem katholischen Lexikon ist das Fegefeuer ein Platz „der Läuterung [...], um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können, die jener erfahren muss, der in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist “. Um es nach der katholischen Glaubenslehre zusammen zu fassen ist das Fegefeuer ein Platz, zu dem die Seelen der Christen nach dem Tod gehen, um von den Sünden gereinigt zu werden, die während des Lebens nicht völlig zufrieden gestellt wurden. Stimmt diese Glaubenslehre mit der Bibel überein? Überhaupt nicht!
Jesus starb, um die Strafe für all unsere Sünden zu bezahlen (Römer 5:8). In Jesaja 53:5 steht geschrieben, „aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt“. Jesus litt für unsere Sünden, damit wir vom Leiden befreit sein konnten. Zu sagen, das auch wir für unsere Sünden leiden müssen bedeutet, das das Leiden Jesu nicht ausreichend war. Zu sagen, das wir für unsere Sünden in der Läuterung des Fegefeuers büßen müssen bedeutet, die Zulänglichkeit des Sühneopfers von Jesu zu leugnen (1. Johannes 2:2). Der Gedanke, das wir nach dem Tod für unsere Sünden zu leiden haben steht im Gegensatz zu allem, was die Bibel über die Erlösung lehrt.
Die hauptsächliche Passage in der Schrift, auf die Katholiken im Bezug auf das Fegefeuer hinweisen, ist in 1. Korinther 3:15, wo es heißt, „wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch“. Diese Passage (1. Korinther 3:12-15) ist eine Illustration von Dingen, die durchs Feuer gehen als eine Beschreibung der Werke der Gläubigen, wenn sie gerichtet werden. Wenn unsere Werke/Taten von guter Qualität sind „Gold, Silber, kostbare Steine“, dann werden sie unbeschädigt durch das Feuer hindurch gehen, und wir werden dafür belohnt werden. Wenn unsere Werke jedoch von schlechter Qualität sind „Holz, Heu und Stroh“, so werden sie im Feuer verbrennen und es gibt keine Belohnung. Diese Passage spricht nicht davon, das die Gläubigen durchs Feuer gehen, sondern das die Taten/Werke der Gläubigen durchs Feuer gehen. 1. Korinther 3:15 bezieht sich auf den Gläubigen, wie er „den Flammen entkommt“, nicht „von den Flammen geläutert“ zu werden.
So wie viele katholische Starrsinnigkeiten basiert das Fegefeuer auf einem Missverständnis der Natur des Opfers Christi. Katholiken sehen die Messe/ Eucharistiefeier als Wieder-Darreichung des Opfers Christi an weil sie es übersehen, das das einmalige Opfer Jesu absolut und perfekt ausreichend war (Hebräer 7:27). Katholiken sehen verdienstvolle Werke als Beitrag zur Erlösung durch das Fehlen der Erkenntnis, das die opfernde Bezahlung Jesu keine anderen „Beiträge“ braucht (Epheser 2:8-9). Ähnlicherweise wird das Fegefeuer von Katholiken als ein Platz der Läuterung zur Vorbereitung auf den Himmel angesehen, weil sie nicht erkennen, das wir wegen dem Opfer Jesu schon geläutert, rechtschaffen erklärt, verziehen, erlöst, versöhnt und geheiligt sind.
Der bloße Gedanke des Fegefeuers und die Lehren, die oft damit verhaftet sind (für die Toten zu beten, Ablass, verdienstvolle Werke für die Toten, usw.), mangeln alle am Verständnis, das der Tod Jesu ausreichend war, um für ALLE unsere Sünden zu bezahlen. Jesus, der die Verkörperung Gottes war (Johannes 1:1, 14), hat einen unendlichen Preis für unsere Sünden bezahlt. Jesus ist für unsere Sünden gestorben (1. Korinther 15:3). Jesus ist das Sühneopfer für unsere Sünden (1. Johannes 2:2). Das Opfer Jesu als Sühne der ursprünglichen Sünde oder für Sünden, die vor der Erlösung begangen wurden zu begrenzen ist ein Angriff auf die Person und das Werk Jesu Christi. Falls wir auf irgendeine Art für unsere Sünden bezahlen, büßen oder leiden müßten – würde das darauf hinweisen, das der Tod Jesu nicht ein perfektes, komplettes und ausreichendes Opfer war.
Für die Gläubigen bedeutet es, nach dem Tod „weg vom Leib und daheim beim Herrn“ zu sein (2. Korinther 5:6-8; Philipper 1:23). Beachte, das es nicht heißt „weg vom Leib und in das läuternde Fegefeuer“. Nein, wegen dem perfekten, kompletten und ausreichendem Opfer Jesu sind wir nach dem Tod sofort in der Gegenwart des Herrn, vollkommen gereinigt, frei von Sünde, vollkommen gemacht, und ultimativ geheiligt.
Was sagt die Bibel über das Fegefeuer?
Antwort
Gemäß dem katholischen Lexikon ist das Fegefeuer ein Platz „der Läuterung [...], um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können, die jener erfahren muss, der in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist “. Um es nach der katholischen Glaubenslehre zusammen zu fassen ist das Fegefeuer ein Platz, zu dem die Seelen der Christen nach dem Tod gehen, um von den Sünden gereinigt zu werden, die während des Lebens nicht völlig zufrieden gestellt wurden. Stimmt diese Glaubenslehre mit der Bibel überein? Überhaupt nicht!
Jesus starb, um die Strafe für all unsere Sünden zu bezahlen (Römer 5:8). In Jesaja 53:5 steht geschrieben, „aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt“. Jesus litt für unsere Sünden, damit wir vom Leiden befreit sein konnten. Zu sagen, das auch wir für unsere Sünden leiden müssen bedeutet, das das Leiden Jesu nicht ausreichend war. Zu sagen, das wir für unsere Sünden in der Läuterung des Fegefeuers büßen müssen bedeutet, die Zulänglichkeit des Sühneopfers von Jesu zu leugnen (1. Johannes 2:2). Der Gedanke, das wir nach dem Tod für unsere Sünden zu leiden haben steht im Gegensatz zu allem, was die Bibel über die Erlösung lehrt.
Die hauptsächliche Passage in der Schrift, auf die Katholiken im Bezug auf das Fegefeuer hinweisen, ist in 1. Korinther 3:15, wo es heißt, „wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch“. Diese Passage (1. Korinther 3:12-15) ist eine Illustration von Dingen, die durchs Feuer gehen als eine Beschreibung der Werke der Gläubigen, wenn sie gerichtet werden. Wenn unsere Werke/Taten von guter Qualität sind „Gold, Silber, kostbare Steine“, dann werden sie unbeschädigt durch das Feuer hindurch gehen, und wir werden dafür belohnt werden. Wenn unsere Werke jedoch von schlechter Qualität sind „Holz, Heu und Stroh“, so werden sie im Feuer verbrennen und es gibt keine Belohnung. Diese Passage spricht nicht davon, das die Gläubigen durchs Feuer gehen, sondern das die Taten/Werke der Gläubigen durchs Feuer gehen. 1. Korinther 3:15 bezieht sich auf den Gläubigen, wie er „den Flammen entkommt“, nicht „von den Flammen geläutert“ zu werden.
So wie viele katholische Starrsinnigkeiten basiert das Fegefeuer auf einem Missverständnis der Natur des Opfers Christi. Katholiken sehen die Messe/ Eucharistiefeier als Wieder-Darreichung des Opfers Christi an weil sie es übersehen, das das einmalige Opfer Jesu absolut und perfekt ausreichend war (Hebräer 7:27). Katholiken sehen verdienstvolle Werke als Beitrag zur Erlösung durch das Fehlen der Erkenntnis, das die opfernde Bezahlung Jesu keine anderen „Beiträge“ braucht (Epheser 2:8-9). Ähnlicherweise wird das Fegefeuer von Katholiken als ein Platz der Läuterung zur Vorbereitung auf den Himmel angesehen, weil sie nicht erkennen, das wir wegen dem Opfer Jesu schon geläutert, rechtschaffen erklärt, verziehen, erlöst, versöhnt und geheiligt sind.
Der bloße Gedanke des Fegefeuers und die Lehren, die oft damit verhaftet sind (für die Toten zu beten, Ablass, verdienstvolle Werke für die Toten, usw.), mangeln alle am Verständnis, das der Tod Jesu ausreichend war, um für ALLE unsere Sünden zu bezahlen. Jesus, der die Verkörperung Gottes war (Johannes 1:1, 14), hat einen unendlichen Preis für unsere Sünden bezahlt. Jesus ist für unsere Sünden gestorben (1. Korinther 15:3). Jesus ist das Sühneopfer für unsere Sünden (1. Johannes 2:2). Das Opfer Jesu als Sühne der ursprünglichen Sünde oder für Sünden, die vor der Erlösung begangen wurden zu begrenzen ist ein Angriff auf die Person und das Werk Jesu Christi. Falls wir auf irgendeine Art für unsere Sünden bezahlen, büßen oder leiden müßten – würde das darauf hinweisen, das der Tod Jesu nicht ein perfektes, komplettes und ausreichendes Opfer war.
Für die Gläubigen bedeutet es, nach dem Tod „weg vom Leib und daheim beim Herrn“ zu sein (2. Korinther 5:6-8; Philipper 1:23). Beachte, das es nicht heißt „weg vom Leib und in das läuternde Fegefeuer“. Nein, wegen dem perfekten, kompletten und ausreichendem Opfer Jesu sind wir nach dem Tod sofort in der Gegenwart des Herrn, vollkommen gereinigt, frei von Sünde, vollkommen gemacht, und ultimativ geheiligt.
hansfeuerstein 12.05.2026 22:13
Nö, das stimmt so nicht. Das ist eine Interpretation, die die Schrift nicht hergibt.
Es ist völlig klar, dass die Bibel Gleichnisse aufweist, die offensichtlich von einem Leben nach dem Tode sprechen, ohne den Himmel oder gleich die Hölle zu meinen. Darum geht es.
Es ist völlig klar, dass die Bibel Gleichnisse aufweist, die offensichtlich von einem Leben nach dem Tode sprechen, ohne den Himmel oder gleich die Hölle zu meinen. Darum geht es.
8PrimeNoctem8 12.05.2026 22:16
Das klingt zunächst sehr bibeltreu, basiert aber letztlich auf einer protestantischen Fehlinterpretation dessen, was die römisch-katholische Kirche tatsächlich über das Fegefeuer lehrt.
Denn die Kirche lehrt NICHT, Jesus habe nicht genug getan. Menschen müssten sich selbst erlösen. Das Kreuz sei unvollständig.
Das ist eine Karikatur katholischer Lehre.
Die römisch-katholische Kirche glaubt ausdrücklich, das Opfer Christi ist vollkommen ausreichend. Jede Rettung geschieht allein durch die Gnade Christi. Niemand bezahlt sich den Himmel selbst.
Der Punkt des Fegefeuers ist ein anderer Nicht neue Erlösung, sondern Reinigung dessen, der bereits gerettet ist.
Denn die Heilige Bibel sagt ebenso klar: Nichts Unreines wird hineingehen (Offb 21,27) und gleichzeitig sterben viele Christen eben nicht vollkommen geheiligt, obwohl sie in Gottes Gnade stehen.
Genau dort setzt die katholische Lehre an. Das Fegefeuer ist keine zweite Chance, keine Konkurrenz zum Kreuz, sondern die letzte Anwendung der reinigenden Gnade Christi.
Und die ständige Behauptung, das würde das Kreuz beleidigen ist letztlich ein künstlicher Gegensatz.
Denn dieselbe Bibel spricht auch nach der Rechtfertigung noch von Heiligung, Läuterung, Reinigung und geistlichem Feuer.
Selbst Hebr 12 sagt: Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er.
Zu 1 Kor 3: Die katholische Kirche benutzt die Stelle nicht isoliert, sondern im Gesamtzusammenhang der Tradition, ein Mensch wird gerettet, aber wie durch Feuer hindurch.
Natürlich geht es dort primär um das Werk, aber die frühe Kirche sah darin seit Jahrhunderten sehr wohl einen Hinweis auf eine reinigende Wirklichkeit nach dem Tod.
Und genau hier zeigt sich wieder das Grundproblem: Protestantische Auslegung tut oft so, als hätte vor Luther niemand die Schrift richtig verstanden.
Auch 2 Makk 12 wird regelmäßig ignoriert, weil dort für Verstorbene gebetet wird... etwas, das für Juden der Zeit Jesu keineswegs absurd war.
Dass Protestanten dieses Buch später aus ihrem Kanon entfernten, löst das historische Problem nicht. Besonders schief wird es bei der Eucharistie: Die römisch-katholische Kirche lehrt eben NICHT, dass Christus neu geopfert wird.
Sie lehrt, dass das eine Opfer Christi sakramental gegenwärtig wird.
Wer das ständig als magisches Neuopfer karikiert, kritisiert oft nicht die tatsächliche katholische Lehre, sondern ein selbstgebautes Zerrbild.
Das Kreuz Christi genügt vollkommen.
Das Fegefeuer ergänzt das Kreuz nicht
sondern ist Frucht seiner reinigenden Gnade
Die eigentliche Schwäche vieler protestantischer Angriffe besteht darin, dass sie katholische Lehre erst verzerren müssen, um sie anschließend leichter widerlegen zu können.
Denn die Kirche lehrt NICHT, Jesus habe nicht genug getan. Menschen müssten sich selbst erlösen. Das Kreuz sei unvollständig.
Das ist eine Karikatur katholischer Lehre.
Die römisch-katholische Kirche glaubt ausdrücklich, das Opfer Christi ist vollkommen ausreichend. Jede Rettung geschieht allein durch die Gnade Christi. Niemand bezahlt sich den Himmel selbst.
Der Punkt des Fegefeuers ist ein anderer Nicht neue Erlösung, sondern Reinigung dessen, der bereits gerettet ist.
Denn die Heilige Bibel sagt ebenso klar: Nichts Unreines wird hineingehen (Offb 21,27) und gleichzeitig sterben viele Christen eben nicht vollkommen geheiligt, obwohl sie in Gottes Gnade stehen.
Genau dort setzt die katholische Lehre an. Das Fegefeuer ist keine zweite Chance, keine Konkurrenz zum Kreuz, sondern die letzte Anwendung der reinigenden Gnade Christi.
Und die ständige Behauptung, das würde das Kreuz beleidigen ist letztlich ein künstlicher Gegensatz.
Denn dieselbe Bibel spricht auch nach der Rechtfertigung noch von Heiligung, Läuterung, Reinigung und geistlichem Feuer.
Selbst Hebr 12 sagt: Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er.
Zu 1 Kor 3: Die katholische Kirche benutzt die Stelle nicht isoliert, sondern im Gesamtzusammenhang der Tradition, ein Mensch wird gerettet, aber wie durch Feuer hindurch.
Natürlich geht es dort primär um das Werk, aber die frühe Kirche sah darin seit Jahrhunderten sehr wohl einen Hinweis auf eine reinigende Wirklichkeit nach dem Tod.
Und genau hier zeigt sich wieder das Grundproblem: Protestantische Auslegung tut oft so, als hätte vor Luther niemand die Schrift richtig verstanden.
Auch 2 Makk 12 wird regelmäßig ignoriert, weil dort für Verstorbene gebetet wird... etwas, das für Juden der Zeit Jesu keineswegs absurd war.
Dass Protestanten dieses Buch später aus ihrem Kanon entfernten, löst das historische Problem nicht. Besonders schief wird es bei der Eucharistie: Die römisch-katholische Kirche lehrt eben NICHT, dass Christus neu geopfert wird.
Sie lehrt, dass das eine Opfer Christi sakramental gegenwärtig wird.
Wer das ständig als magisches Neuopfer karikiert, kritisiert oft nicht die tatsächliche katholische Lehre, sondern ein selbstgebautes Zerrbild.
Das Kreuz Christi genügt vollkommen.
Das Fegefeuer ergänzt das Kreuz nicht
sondern ist Frucht seiner reinigenden Gnade
Die eigentliche Schwäche vieler protestantischer Angriffe besteht darin, dass sie katholische Lehre erst verzerren müssen, um sie anschließend leichter widerlegen zu können.
moboko 12.05.2026 22:17
Apg 26:18 um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbteil unter denen, die durch den Glauben ( nicht durch magische Sakramente) an mich geheiligt sind!
1Kor 6:11 Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes! ( nicht ertst noch Fegefeuer)
Joh 15:3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
1Kor 6:11 Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes! ( nicht ertst noch Fegefeuer)
Joh 15:3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
8PrimeNoctem8 12.05.2026 22:22
Du widerlegst die römisch-katholische Lehre hier gar nicht, sondern bestätigst nur, dass alles Heil von Christus kommt, genau das glaubt die Kirche ebenfalls.
Der Fehler ist deine künstliche Gegenüberstellung: Christus ODER Sakramente.
Katholisch gilt: Christus wirkt DURCH die Sakramente. Und dieses Gerede von magischen Sakramenten ist einfach Polemik statt ernsthafte Auseinandersetzung mit katholischer Theologie.
Ja Christen sind geheiligt, abgewaschen, gerechtfertigt und trotzdem spricht die Heilige Bibel weiterhin von Reinigung, Heiligung und davon, dass nichts Unreines vor Gott bestehen kann.
Das Fegefeuer bedeutet nicht: Jesus reicht nicht. Sondern: Die reinigende Gnade Christi vollendet den Menschen.
Der Fehler ist deine künstliche Gegenüberstellung: Christus ODER Sakramente.
Katholisch gilt: Christus wirkt DURCH die Sakramente. Und dieses Gerede von magischen Sakramenten ist einfach Polemik statt ernsthafte Auseinandersetzung mit katholischer Theologie.
Ja Christen sind geheiligt, abgewaschen, gerechtfertigt und trotzdem spricht die Heilige Bibel weiterhin von Reinigung, Heiligung und davon, dass nichts Unreines vor Gott bestehen kann.
Das Fegefeuer bedeutet nicht: Jesus reicht nicht. Sondern: Die reinigende Gnade Christi vollendet den Menschen.
hansfeuerstein 12.05.2026 22:24
Es gibt keine "magischen Sakramente", sind die Berührung durch Jesus Christus, die Wunder wirkt. Ich weiss, dass die Wundertätigkeit bei vielen eine rein geistige Angelegenheit ist, das stimmt so nicht, und deckt den biblischen Befund nicht. Die Vergebung der Sünden erfolgt nicht "allein" durch Glauben, das steht nämlich so auch nicht in der Bibel. Bevor man sich augenscheinlich wiedersprüchliche Bibeltexte um die Ohren wirft, muss man erstmal auf diejenigen eingehen, die evtl. nicht ins Schema passen, um den Kontext zu finden. Die Methode, das zählt nicht, weil hier steht das und das, funktioniert nicht, bzw. nur auf Kosten der Glaubwürdigkeit insgesamt.😉
hansfeuerstein 12.05.2026 22:32
Für viele ist Errettung eben gleichbedeutend mit Himmel, das ist inzwischen schon weit verbreitet, auch unter Katholiken....
BMX1 12.05.2026 22:57
Ja ..die Bibel...wenn sie schon liest..sollte man versuchen, diese zu verstehen. Wenn man es nicht versteht, sollte man jemanden fragen, der sich damit auskennt. Dafür ist ein Christliches Partnerforum nicht geeignet.
Das ist aber meine persönliche Meinung.
BMX 1
🙂
Das ist aber meine persönliche Meinung.
BMX 1
🙂
Lapis 12.05.2026 23:05
Die Ausgangsfrage war ja "welchen Stellenwert im Glauben hat bei euch das Fegefeuer?" Das ist doch eine subjektive Frage, die sich an die kath. Glaubensgeschwister richtet, insofern finde ich die hier okay.
Lapis 12.05.2026 23:44
Im Blog wurden allgemeine Infos zum Thema Fegefeuer besprochen. Das war auch interessant, aber möglicherweise wollte die Blogerstellerin mehr über den Stellenwert im Glauben erfahren.
JesusComesBackSoon 13.05.2026 00:00
Gerne passend zum Thema das nachstehend Verlinkte:
DIE UNBIBLISCHE LEHRE VOM FEGEFEUER
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/74208/
DIE UNBIBLISCHE LEHRE VOM FEGEFEUER
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/74208/
hansfeuerstein 13.05.2026 00:25
Daher wurde daran festgehalten, weltweit, bis ins 16. Jahrhundert hinein, da wurde eine neue Heilslehre entwickelt.
8PrimeNoctem8 13.05.2026 07:15
@JCBS
Dein Artikel war tatsächlich vor fünf Jahren schon falsch. Schade dass da niemand drauf eingegangen ist. Denk tatsächlich erklärt die Dame etwas ganz anderes was die katholische Kirche eigentlich lehrt... beschäftigt ihr bzw. du dich denn auch mal selbst damit oder glaubst du einfach was über die Kirche da dann letztendlich behaupten wird??? Das wäre mal interessant zu wissen... aber gerne gehe ich auch kurz darauf ein. Sorry jetzt schon wenn es bisschen länger dauert, aber da ich keine KI nutze ist das nunma so😉
Also das ganze Argument bzw der ganze Artikel baut letztlich auf einem riesigen Zerrbild katholischer Lehre auf.
Die römisch-katholische Kirche lehrt NICHT dass Menschen sich den Himmel erkaufen, dass Christus nicht genügt oder dass Heilige besser retten als Jesus.
Das ist klassische antikatholische Polemik.
Katholisch gilt vielmehr, alles Heil kommt allein durch Christus. Jede Reinigung geschieht durch seine Gnade. Jeder Heilige ist selbst vollständig von Christus erlöst. Der Angriff funktioniert nur, weil katholische Lehre ständig verzerrt dargestellt wird.
Besonders auffällig ist die Behauptung: Der Glaube an das Weiterleben nach dem Tod sei Spiritismus.
Das ist absurd.
Dann wären die frühen Christen, die Kirchenväter, die Märtyrer und praktisch die gesamte historische Christenheit Spiritisten gewesen.
Die Bibel selbst zeigt... Mose und Elija bei der Verklärung, die Seelen unter dem Altar in der Offenbarung, Paulus mit dem Wunsch, bei Christus zu sein.
Christus zum Schächer: "Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
Das hat nichts mit Okkultismus zu tun.
Zum Fegefeuer... Die Kirche lehrt nicht, dass Menschen nachzahlen, weil Christus versagt hätte, sondern die Gnade Christi reinigt den Menschen vollkommen.
Denn nichts Unreines geht in Gottes Gegenwart ein. Das Fegefeuer ist also keine Konkurrenz zum Kreuz, sondern Anwendung seiner reinigenden Kraft.
Und dieses ständige: Ablass = Himmel gegen Geld, ist historisch ebenfalls eine grobe Vereinfachung.
Ja, es gab Missbräuche. Die Kirche selbst hat sie verurteilt.
Aber die eigentliche Lehre vom Ablass betrifft den Nachlass zeitlicher Sündenfolgen durch die Vollmacht der Kirche, nicht den Verkauf von Erlösung.
Das Grundproblem solcher Texte ist: Die römisch-katholische Kirche wird nicht erklärt, sondern karikiert. Man baut zuerst ein extremes Zerrbild: Rom ersetzt Christus, Rom verkauft Himmel, Rom macht Menschen zu Erlösern …und widerlegt anschließend dieses selbst erfundene Bild.
Das wirkt nur überzeugend, wenn man katholische Theologie nie ernsthaft studiert hat oder sich zumindest nie damit beschäftigt hat.
Nicht die katholische Lehre wird hier widerlegt, sondern eine protestantische Karikatur davon !!!
Dein Artikel war tatsächlich vor fünf Jahren schon falsch. Schade dass da niemand drauf eingegangen ist. Denk tatsächlich erklärt die Dame etwas ganz anderes was die katholische Kirche eigentlich lehrt... beschäftigt ihr bzw. du dich denn auch mal selbst damit oder glaubst du einfach was über die Kirche da dann letztendlich behaupten wird??? Das wäre mal interessant zu wissen... aber gerne gehe ich auch kurz darauf ein. Sorry jetzt schon wenn es bisschen länger dauert, aber da ich keine KI nutze ist das nunma so😉
Also das ganze Argument bzw der ganze Artikel baut letztlich auf einem riesigen Zerrbild katholischer Lehre auf.
Die römisch-katholische Kirche lehrt NICHT dass Menschen sich den Himmel erkaufen, dass Christus nicht genügt oder dass Heilige besser retten als Jesus.
Das ist klassische antikatholische Polemik.
Katholisch gilt vielmehr, alles Heil kommt allein durch Christus. Jede Reinigung geschieht durch seine Gnade. Jeder Heilige ist selbst vollständig von Christus erlöst. Der Angriff funktioniert nur, weil katholische Lehre ständig verzerrt dargestellt wird.
Besonders auffällig ist die Behauptung: Der Glaube an das Weiterleben nach dem Tod sei Spiritismus.
Das ist absurd.
Dann wären die frühen Christen, die Kirchenväter, die Märtyrer und praktisch die gesamte historische Christenheit Spiritisten gewesen.
Die Bibel selbst zeigt... Mose und Elija bei der Verklärung, die Seelen unter dem Altar in der Offenbarung, Paulus mit dem Wunsch, bei Christus zu sein.
Christus zum Schächer: "Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
Das hat nichts mit Okkultismus zu tun.
Zum Fegefeuer... Die Kirche lehrt nicht, dass Menschen nachzahlen, weil Christus versagt hätte, sondern die Gnade Christi reinigt den Menschen vollkommen.
Denn nichts Unreines geht in Gottes Gegenwart ein. Das Fegefeuer ist also keine Konkurrenz zum Kreuz, sondern Anwendung seiner reinigenden Kraft.
Und dieses ständige: Ablass = Himmel gegen Geld, ist historisch ebenfalls eine grobe Vereinfachung.
Ja, es gab Missbräuche. Die Kirche selbst hat sie verurteilt.
Aber die eigentliche Lehre vom Ablass betrifft den Nachlass zeitlicher Sündenfolgen durch die Vollmacht der Kirche, nicht den Verkauf von Erlösung.
Das Grundproblem solcher Texte ist: Die römisch-katholische Kirche wird nicht erklärt, sondern karikiert. Man baut zuerst ein extremes Zerrbild: Rom ersetzt Christus, Rom verkauft Himmel, Rom macht Menschen zu Erlösern …und widerlegt anschließend dieses selbst erfundene Bild.
Das wirkt nur überzeugend, wenn man katholische Theologie nie ernsthaft studiert hat oder sich zumindest nie damit beschäftigt hat.
Nicht die katholische Lehre wird hier widerlegt, sondern eine protestantische Karikatur davon !!!
Komfortzone 13.05.2026 08:01
Laut dem aramäisch-hebräischen Urtext, stimme ich Anderen zu, dass das Feuer in 1. Korinther 3 keinen Platz, keinen Ort beschreibt, in dem Christen geläutert werden. Die Taten werden im Feuer geprüft, der Christ wird gerettet, WIE wenn er durchs Feuer gerettet WÄRE. Das schließt eindeutig eine Rettung IM Feuer aus. Katholische Übersetzer im Mittelalter haben mehr oder weniger bewusst da etwas hineininterpretiert, was die Schrift nicht hergibt. Die Absicht war, den Menschen damals zusätzlich Angst zu machen, sehr wahrscheinlich um den Verkauf der Ablassbriefe zu maximieren. Jesus Christus hat für mich zumindest für diese Irrlehren mit seinem Tod bezahlt! Ich danke IHM sehr. ☺️
Komfortzone 13.05.2026 08:12
Bekannt ist der Satz „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt.“ (zugeschrieben dem Ablassprediger Tetzel)
Komfortzone 13.05.2026 08:38
Hier eine Biografie über Johann Tetzel, den Ablassprediger, der vor seinem Tod noch durch Luther Gnade erfahren hat.
https://www.tetzelhaus.de/tetzel
https://www.tetzelhaus.de/tetzel
Sherezade 13.05.2026 08:43
Der Glaube an das Weiterleben nach dem Tod ist hellenistische und pagane Gedankenwelt.
Christen glauben an das ewige Leben! Zwischen Weiterleben nach dem Tod und ewigen Leben besteht ein fundamentaler Unterschied...
Genau deshalb steht so auch im Glaubensbekenntnis...
Christen glauben an das ewige Leben! Zwischen Weiterleben nach dem Tod und ewigen Leben besteht ein fundamentaler Unterschied...
Genau deshalb steht so auch im Glaubensbekenntnis...
Komfortzone 13.05.2026 08:51
Im Verlauf lehnte Luther auch den Ablass insgesamt ab.
https://www.domradio.de/artikel/historikerin-ueber-den-ablass-als-geschaeft-mit-der-suende?utm_source=perplexity
"Was Luther wirklich geärgert hat, war, dass die Menschen durch den Ablass versucht sein konnten, nicht mehr ernsthaft Buße zu leisten, um sich mit Gott zu versöhnen. Der Ablass, so wie er damals gepredigt wurde, stellte sich als eine Art Vollkasko-Versicherung für das Jenseits dar, allerdings mit Eigenbeteiligung. Schließlich musste man ja einen Betrag bezahlen. Das System missfiel Luther zutiefst. Direkt in seiner ersten Wittenberger These forderte er, das ganze Leben solle Buße sein und genau diesen harten Weg konnte man mit Hilfe der Ablässe umgehen."
https://www.domradio.de/artikel/historikerin-ueber-den-ablass-als-geschaeft-mit-der-suende?utm_source=perplexity
"Was Luther wirklich geärgert hat, war, dass die Menschen durch den Ablass versucht sein konnten, nicht mehr ernsthaft Buße zu leisten, um sich mit Gott zu versöhnen. Der Ablass, so wie er damals gepredigt wurde, stellte sich als eine Art Vollkasko-Versicherung für das Jenseits dar, allerdings mit Eigenbeteiligung. Schließlich musste man ja einen Betrag bezahlen. Das System missfiel Luther zutiefst. Direkt in seiner ersten Wittenberger These forderte er, das ganze Leben solle Buße sein und genau diesen harten Weg konnte man mit Hilfe der Ablässe umgehen."
pieter49 13.05.2026 08:57
...ich Unterstreiche den Beiträge, von 00:24 und 00:25 Uhr
Außerdem habe ich gerade im Luther Bibel (Revidiert 2017) 1Kor. 3 gelesen !!
Und habe festgestellt, das es damals wie heute, schon ein Rechthaberisch Geist gab ...?!
Als @ALL, bitte : Kein Grund zum Ruhm !!
Außerdem habe ich gerade im Luther Bibel (Revidiert 2017) 1Kor. 3 gelesen !!
Und habe festgestellt, das es damals wie heute, schon ein Rechthaberisch Geist gab ...?!
Als @ALL, bitte : Kein Grund zum Ruhm !!
8PrimeNoctem8 13.05.2026 09:09
Gehört alles zwar nicht zum Thema, aber gehe auch gerne darauf ein.
Die Heilige Bibel und der Katechismus der Katholischen Kirche lehren klar... Der Mensch ist zum ewigen Leben berufen und die Gemeinschaft mit Gott wird durch den Tod nicht ausgelöscht.
Der Katechismus sagt ausdrücklich: Der Tod ist das Ende des irdischen Lebens (KKK 1013), aber nicht das Ende der Existenz der Person.
Denn unmittelbar nach dem Tod erfolgt das persönliche Gericht (KKK 1021–1022).
Das ergibt nur Sinn, wenn der Mensch nach dem Tod nicht einfach völlig aufhört zu existieren.
Auch die Schrift selbst spricht deutlich davon: Jesus zum Schächer: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. (Lukasevangelium 23,43) Nicht: Irgendwann nach völliger Nichtexistenz.
Paulus schreibt: Ich habe das Verlangen aufzubrechen und bei Christus zu sein. (Phil 1,23)
In der Offenbarung des Johannes erscheinen die Seelen der Märtyrer vor Gott.
Die römisch-katholische Kirche lehnt dabei ausdrücklich die Vorstellung ab, der Mensch besitze aus sich selbst eine göttliche Unsterblichkeit wie in manchen heidnisch-philosophischen Systemen.
Der Mensch lebt nach dem Tod nur, weil Gott ihn erhält und zum ewigen Leben beruft.
Das ist etwas völlig anderes als bloß hellenistische Seelenphilosophie Und genau deshalb bekennt die Kirche im Glaubensbekenntnis: Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Denn die endgültige Vollendung des Menschen geschieht in der leiblichen Auferstehung.
Aber daraus folgt nicht, dass zwischen Tod und Auferstehung völlige Nicht-Existenz herrscht.
Der Tod trennt den Menschen nicht von Christus. Die Gemeinschaft mit Gott endet nicht im Grab und das ewige Leben beginnt bereits in der Vereinigung mit Christus.
Die Heilige Bibel und der Katechismus der Katholischen Kirche lehren klar... Der Mensch ist zum ewigen Leben berufen und die Gemeinschaft mit Gott wird durch den Tod nicht ausgelöscht.
Der Katechismus sagt ausdrücklich: Der Tod ist das Ende des irdischen Lebens (KKK 1013), aber nicht das Ende der Existenz der Person.
Denn unmittelbar nach dem Tod erfolgt das persönliche Gericht (KKK 1021–1022).
Das ergibt nur Sinn, wenn der Mensch nach dem Tod nicht einfach völlig aufhört zu existieren.
Auch die Schrift selbst spricht deutlich davon: Jesus zum Schächer: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. (Lukasevangelium 23,43) Nicht: Irgendwann nach völliger Nichtexistenz.
Paulus schreibt: Ich habe das Verlangen aufzubrechen und bei Christus zu sein. (Phil 1,23)
In der Offenbarung des Johannes erscheinen die Seelen der Märtyrer vor Gott.
Die römisch-katholische Kirche lehnt dabei ausdrücklich die Vorstellung ab, der Mensch besitze aus sich selbst eine göttliche Unsterblichkeit wie in manchen heidnisch-philosophischen Systemen.
Der Mensch lebt nach dem Tod nur, weil Gott ihn erhält und zum ewigen Leben beruft.
Das ist etwas völlig anderes als bloß hellenistische Seelenphilosophie Und genau deshalb bekennt die Kirche im Glaubensbekenntnis: Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Denn die endgültige Vollendung des Menschen geschieht in der leiblichen Auferstehung.
Aber daraus folgt nicht, dass zwischen Tod und Auferstehung völlige Nicht-Existenz herrscht.
Der Tod trennt den Menschen nicht von Christus. Die Gemeinschaft mit Gott endet nicht im Grab und das ewige Leben beginnt bereits in der Vereinigung mit Christus.
Sherezade 13.05.2026 09:15
https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Ablass_(Mittelalter)
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011741/2016-07-28/
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011741/2016-07-28/
8PrimeNoctem8 13.05.2026 09:23
Heute hat der Ablass mit den populären Klischees vom Himmel gegen Geld praktisch nichts mehr zu tun.
Aus römisch-katholischer Sicht bedeutet der Ablass nicht Vergebung der Schuld selbst, nicht Freikaufen und nicht eine Art magischer Punktehandel.
Die Schuld der Sünde wird allein durch Gottes Gnade vergeben, insbesondere in Reue, Beichte und Umkehr.
Der Ablass betrifft nach katholischem Verständnis die sogenannten zeitlichen Sündenfolgen, also die innere Läuterung und Heilung des Menschen, die trotz vergebener Schuld noch notwendig sein kann.
Der Katechismus der Katholischen Kirche erklärt den Ablass deshalb als Hilfe aus dem Gnadenschatz Christi und der Gemeinschaft der Kirche (KKK 1471).
Heute ist ein Ablass typischerweise verbunden mit Gebet, Beichte, Eucharistie, Werken der Frömmigkeit, Barmherzigkeit usw...
Nicht mit Geldzahlungen. Natürlich bleibt historisch die Erinnerung an mittelalterliche Missstände bestehen. Aber genau deshalb wurde die Praxis später deutlich gereinigt und theologischer präzisiert.
Der Ablass soll keine Angstmaschine sein, sondern Ausdruck der geistlichen Solidarität der Kirche und der verwandelnden Gnade Christi.
Nicht Bezahlung für Erlösung, sondern Hilfe auf dem Weg der Heiligung.
Aus römisch-katholischer Sicht bedeutet der Ablass nicht Vergebung der Schuld selbst, nicht Freikaufen und nicht eine Art magischer Punktehandel.
Die Schuld der Sünde wird allein durch Gottes Gnade vergeben, insbesondere in Reue, Beichte und Umkehr.
Der Ablass betrifft nach katholischem Verständnis die sogenannten zeitlichen Sündenfolgen, also die innere Läuterung und Heilung des Menschen, die trotz vergebener Schuld noch notwendig sein kann.
Der Katechismus der Katholischen Kirche erklärt den Ablass deshalb als Hilfe aus dem Gnadenschatz Christi und der Gemeinschaft der Kirche (KKK 1471).
Heute ist ein Ablass typischerweise verbunden mit Gebet, Beichte, Eucharistie, Werken der Frömmigkeit, Barmherzigkeit usw...
Nicht mit Geldzahlungen. Natürlich bleibt historisch die Erinnerung an mittelalterliche Missstände bestehen. Aber genau deshalb wurde die Praxis später deutlich gereinigt und theologischer präzisiert.
Der Ablass soll keine Angstmaschine sein, sondern Ausdruck der geistlichen Solidarität der Kirche und der verwandelnden Gnade Christi.
Nicht Bezahlung für Erlösung, sondern Hilfe auf dem Weg der Heiligung.
pieter49 13.05.2026 09:26
Also: man konnte damals ein Platz im Himmel kaufen ??
Oder ??
Wie darf ich das Verstehen ??
Oder ??
Wie darf ich das Verstehen ??
8PrimeNoctem8 13.05.2026 09:30
@pieter49
Nein, nach offizieller Lehre konnte man niemals einfach einen Platz im Himmel kaufen.
Die römisch-katholische Kirche lehrte immer Erlösung kommt allein durch Gottes Gnade, durch Christus, nicht durch Geld.
ABER... Historisch gab es im Spätmittelalter reale Missstände rund um den Ablasshandel.
Und genau deshalb entstand bei vielen Menschen der Eindruck man könne sich oder Angehörigen mit Geld geistliche Vorteile erkaufen.
Prediger wie Johann Tetzel haben das teilweise extrem verkürzt, emotionalisiert oder missverständlich dargestellt.
DAS war genau das Problem.
Wichtig ist aber dazu... Missbrauch einer Praxis ist nicht automatisch identisch mit der offiziellen Glaubenslehre.
Die Kirche selbst hat diese Übertreibungen später deutlich korrigiert und reformiert.
Heute bedeutet Ablass nicht Himmel kaufen, sondern eine geistliche Hilfe im Rahmen von Umkehr, Gebet, Beichte, Eucharistie und christlicher Buße.
Der mittelalterliche Missbrauch war real. Die Karikatur Katholiken kaufen Himmelstickets trifft die eigentliche Lehre aber trotzdem nicht korrekt.
Nein, nach offizieller Lehre konnte man niemals einfach einen Platz im Himmel kaufen.
Die römisch-katholische Kirche lehrte immer Erlösung kommt allein durch Gottes Gnade, durch Christus, nicht durch Geld.
ABER... Historisch gab es im Spätmittelalter reale Missstände rund um den Ablasshandel.
Und genau deshalb entstand bei vielen Menschen der Eindruck man könne sich oder Angehörigen mit Geld geistliche Vorteile erkaufen.
Prediger wie Johann Tetzel haben das teilweise extrem verkürzt, emotionalisiert oder missverständlich dargestellt.
DAS war genau das Problem.
Wichtig ist aber dazu... Missbrauch einer Praxis ist nicht automatisch identisch mit der offiziellen Glaubenslehre.
Die Kirche selbst hat diese Übertreibungen später deutlich korrigiert und reformiert.
Heute bedeutet Ablass nicht Himmel kaufen, sondern eine geistliche Hilfe im Rahmen von Umkehr, Gebet, Beichte, Eucharistie und christlicher Buße.
Der mittelalterliche Missbrauch war real. Die Karikatur Katholiken kaufen Himmelstickets trifft die eigentliche Lehre aber trotzdem nicht korrekt.
Sherezade 13.05.2026 09:32
Man kann es in einem Satz sagen:
Keinen Freikauf von der Hölle, aber Verkürzung vom Fegefeuer.
Keinen Freikauf von der Hölle, aber Verkürzung vom Fegefeuer.
8PrimeNoctem8 13.05.2026 09:35
Das Problem im Spätmittelalter war vielmehr, dass genau dieser Eindruck durch manche Prediger und Missbräuche entstand.
Und ehrlich: Dieses ständige Reduzieren komplexer theologischer Zusammenhänge auf: 👉 Himmel kaufen, Fegefeuer verkürzen, Punktehandel mit Gott Ist historisch und theologisch ungefähr so präzise wie: Protestanten glauben, jeder könne sich seine Wahrheit selbst basteln.
Polemisch zugespitzt vielleicht, aber eben keine faire Darstellung.
Der Ablass sollte nie Gottes Gnade ersetzen, sondern war eingebettet in Reue, Beichte, Umkehr, Gebet und geistliche Buße.
Dass daraus teilweise eine entstellte Frömmigkeit wurde, war genau der Missbrauch, den die Kirche später selbst korrigiert hat.
Und ehrlich: Dieses ständige Reduzieren komplexer theologischer Zusammenhänge auf: 👉 Himmel kaufen, Fegefeuer verkürzen, Punktehandel mit Gott Ist historisch und theologisch ungefähr so präzise wie: Protestanten glauben, jeder könne sich seine Wahrheit selbst basteln.
Polemisch zugespitzt vielleicht, aber eben keine faire Darstellung.
Der Ablass sollte nie Gottes Gnade ersetzen, sondern war eingebettet in Reue, Beichte, Umkehr, Gebet und geistliche Buße.
Dass daraus teilweise eine entstellte Frömmigkeit wurde, war genau der Missbrauch, den die Kirche später selbst korrigiert hat.
Sherezade 13.05.2026 09:53
Das Thema ist in diesem Forum ist nicht neu...
Hab vor längerer Zeit schon mal auf Gunther Wenz verwiesen..evangelische Gedanken zum Fegefeuer...
Hab vor längerer Zeit schon mal auf Gunther Wenz verwiesen..evangelische Gedanken zum Fegefeuer...
8PrimeNoctem8 13.05.2026 10:00
Die Blogerstellerin, hat Katholiken gefragt welchen Stellenwert das für KATHOLIKEN hat.
(Nutzer gelöscht) 13.05.2026 10:10
An die Sabbatoma Sherezade !
Kannst du deine Unterstellungen mir gegenüber in deinem KackBlog gestern unterlassen!!
Nur weil ich eine Bibelstelle Mt 7,6 treffend und richtig erläutert habe ,was du Dummpunse, nicht gecheckt hast ,und daraufhin mir Neid oder Missgunst unterstellt hast gestern !
Noch einmal , mir geht es um die Wahrheit und um Lehre und wenn eine schwarze Eva( Angeli.) ihre Seele verkauft hat für einen warmen Unterschlupf bei einem Adventisten ,dann tut das mir für alle die überwiegend naive Evangelischen leid , die von der STA Seite geködert werden !!
Ein Katholik kann da nie Opfer werden ,aber Sabbatomas wie DU schon !
Ps : Esau verkaufte seine Seele und sein Vorrecht für ein warmes Linsengericht ,- Weiber oder Typen verkaufen ihre Seelen um einen abzukriegen und tun dafür fast alles !😂😁
Ich erwarte nicht dass du Sabbatoma das kapierst übrigens zahlst du auch schon kräftig 10 % monatlich vom Bruttolohn an die Sekte ?
Oder arbeitest du die Mitgliedschaft ANDERS ab ?
Cherub 🦋
Kannst du deine Unterstellungen mir gegenüber in deinem KackBlog gestern unterlassen!!
Nur weil ich eine Bibelstelle Mt 7,6 treffend und richtig erläutert habe ,was du Dummpunse, nicht gecheckt hast ,und daraufhin mir Neid oder Missgunst unterstellt hast gestern !
Noch einmal , mir geht es um die Wahrheit und um Lehre und wenn eine schwarze Eva( Angeli.) ihre Seele verkauft hat für einen warmen Unterschlupf bei einem Adventisten ,dann tut das mir für alle die überwiegend naive Evangelischen leid , die von der STA Seite geködert werden !!
Ein Katholik kann da nie Opfer werden ,aber Sabbatomas wie DU schon !
Ps : Esau verkaufte seine Seele und sein Vorrecht für ein warmes Linsengericht ,- Weiber oder Typen verkaufen ihre Seelen um einen abzukriegen und tun dafür fast alles !😂😁
Ich erwarte nicht dass du Sabbatoma das kapierst übrigens zahlst du auch schon kräftig 10 % monatlich vom Bruttolohn an die Sekte ?
Oder arbeitest du die Mitgliedschaft ANDERS ab ?
Cherub 🦋
Sherezade 13.05.2026 10:30
Entsprechen die Beleidigungen und Lügen von 10.10 h der gelöschten Nutzerin dem allgemeinen Niveau der RKK?
Komfortzone 13.05.2026 10:35
Nein, die katholische Kirche hat beim Ablasshandel nicht die wahre Natur von Gottes Gnade verstanden oder gelernt – stattdessen missbrauchte sie diese Lehre im Mittelalter gravierend. Nachdem Luther die 95 Thesen verfasste, betraf die katholische Lehre lediglich Katholiken, nicht mehr andere Christen, und schon gar nicht DEN MENSCHEN allgemein. "Offizielle Lehre" "Den Menschen". Das nenne ich katholisches Wording.
https://www.domradio.de/artikel/teilweise-oder-vollkommen-ueber-das-ablasswesen-der-katholischen-kirche?utm_source=perplexity
https://www.domradio.de/artikel/teilweise-oder-vollkommen-ueber-das-ablasswesen-der-katholischen-kirche?utm_source=perplexity

Jetzt
Angeblich 3prozent nur gleich im Himmel
10 Prozent Fegefeuer,
Rest du weißt.....