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Kalenderblatt 17. April: Katharina Tekakwitha

Kalenderblatt 17. April: Katharina Tekakwitha
Unterdrücktes Opfer der Missionare oder selbstbestimmte Rebellin? Diese außergewöhnliche Heilige lässt sich nur schwer einordnen – und fasziniert vielleicht darum bis heute so viele Menschen. Tekakwitha (um 1656-1680) wurde im heutigen US-Bundesstaat New York als Tochter eines Lokalherrschers des Volkes der Mohawk geboren. Ihre Mutter gehörte der mit den Franzosen verbündeten katholischen Nation der Algonkin an und war von den Mohawk entführt worden. Im Jahr 1660 tötete eine Pockenepidemie fast Tekakwithas gesamte Familie. Sie überlebte knapp – gezeichnet von Pockennarben und halb blind. Daraufhin kam sie in das Mohawk-Dorf ihres Onkels, welches nach der militärischen Unterwerfung durch die Franzosen Jesuitenmissionare aufnehmen musste. Gegen den Willen ihrer Verwandten entschied sich Tekakwitha für das Christentum und die Ehelosigkeit. Bei ihrer Taufe nahm sie den Namen Katharina, genannt Káteri, an und floh in die 300 Kilometer entfernte Missionsstation im heutigen Montréal. Dort wollte sie eine Gemeinschaft indigener Ordensfrauen gründen, doch die Jesuiten lehnten ab. Stattdessen wirkte Káteri als Katechetin und pflegte Kranke. Wie viele indigene Konvertitinnen dieser Periode legte sie sich so harte Bußübungen auf, dass ihre Gesundheit darunter litt. Sie starb entkräftet am 17. April 1680 mit den Worten: "Jesus, ich liebe dich." Papst Benedikt sprach die "Lilie der Mohawks" 2012 vor tausenden angereisten Indigenen heilig.

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Klavierspielerin2 17.04.2026 07:47
Lesung (Apg 5,34-42)
Sie freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden


In jenen Tagen
   erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamáliël,
ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer;
er befahl, die Apostel für kurze Zeit hinauszuführen.
Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut,
   was ihr mit diesen Leuten tun wollt!
Vor einiger Zeit nämlich
   trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes.
Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an.
Aber er wurde getötet
und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben.
Nach ihm
   trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf;
er brachte viel Volk hinter sich
   und verleitete es zum Aufruhr.
Auch er kam um
   und alle seine Anhänger wurden zerstreut.

Darum rate ich euch jetzt:
   Lasst von diesen Männern ab
   und gebt sie frei;
denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk
   von Menschen stammt,
   wird es zerstört werden;
stammt es aber von Gott,
   so könnt ihr sie nicht vernichten;
sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen.
Sie stimmten ihm zu,
riefen die Apostel herein
   und ließen sie auspeitschen;
dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen,
und ließen sie frei.

Die Apostel aber gingen weg vom Hohen Rat
und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren,
   für seinen Namen Schmach zu erleiden.
Und sie ließen nicht ab,
   Tag für Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren,
   und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus.
 
Klavierspielerin2 17.04.2026 07:48
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 6, 1-15

In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt.
Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.
Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder.
Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe.
Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?
Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte.
Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll.
Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!
Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer.
Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.
Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt.
Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.
Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.
Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.

Worte der Päpste
Versuchen wir nun, uns in diesen Jungen hineinzuversetzen. Die Jünger bitten ihn, alles zu teilen, was er zu essen hat. Es scheint ein sinnloses, ja ein ungerechtes Ansinnen zu sein. Warum sollte man einem Menschen, noch dazu einem Jungen, das wegnehmen, was er von zu Hause mitgebracht hat und das er von Rechts wegen behalten dürfen sollte? Warum sollte man jemandem etwas wegnehmen, das ohnehin nicht reicht, um alle satt zu machen? Aus menschlicher Sicht ist das nicht logisch. Für Gott aber schon. Ja, gerade dank dieser kleinen unentgeltlichen und daher heroischen Gabe kann Jesus alle speisen. Dies ist eine großartige Lehre für uns. Sie sagt uns, dass der Herr mit dem Wenigen, das wir ihm zur Verfügung stellen, eine Menge tun kann. Es wäre schön, wenn wir uns jeden Tag fragen würden: »Was bringe ich Jesus heute?« Er kann viel tun mit einem von uns gesprochenen Gebet, mit einer Geste der Nächstenliebe, die wir für andere tun, ja sogar mit unserer Armseligkeit, die wir seiner Barmherzigkeit überlassen. Jesus unsere Beschränktheiten überlassen, und er wirkt Wunder. Gott liebt es, so zu handeln: er tut große Dinge, ausgehend von den kleinen, unentgeltlichen. (Papst Franziskus, Ange
lus, 25. Juli 2021)
 
Engelslhaar 17.04.2026 07:50
 
Engelslhaar 17.04.2026 07:50
 
antonius34 17.04.2026 08:09
Die Welt  braucht Heilige.
Keine Mahnung ist so zeitgemäß 
Wie diese. Nur durch  Heilige, die den
Alltag heiligen, wird unser Glaube glaubwürdig
Für die Welt. 

Max  Josef  Metzger,  1887 ,1944
Selig 17.11.24
 
hansfeuerstein 17.04.2026 21:40
Die Hl. von früher sind tadellos.
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