Päpste und Kriege in der Moderne
16.04.2026 08:19
Päpste und Kriege in der Moderne
16.04.2026 08:19
Päpste und Kriege in der Moderne
Angesichts der zerstörerischen Kraft moderner Waffen ist es sehr schwierig, wie in vergangenen Jahrhunderten von der Möglichkeit eines „gerechten Krieges" zu sprechen. Bereits 1963 schrieb Johannes XXIII. in der Enzyklika Pacem in terris, dass es im Atomzeitalter fast unmöglich sei, sich vorzustellen, dass Krieg als Mittel der Gerechtigkeit angesehen werden könne. Dem schließt sich Leo XIV. an, der den Frieden zu einem der zentralen Themen seines Pontifikats macht.
Lesen Sie auch
Papstappell an die schweigende Mehrheit, die Frieden will
11/04/2026
Papstappell an die schweigende Mehrheit, die Frieden will
Andrea Tornielli - Algier/Algerien
In Zeiten, in denen wieder von einem „gerechten Krieg“ die Rede ist, mag es sich lohnen, daran zu erinnern, was das Lehramt der Päpste in den letzten einhundert Jahren zum Thema des Friedens gesagt hat. Ein Lehramt, das nach und nach bereichert und vertieft wurde und zur Erkenntnis gelangt ist, dass die Möglichkeit eines „gerechten Krieges“ immer unwahrscheinlicher wird. Die Überlegungen hinsichtlich der Theologie der vergangenen Jahrhunderte und der möglichen Rechtfertigungen für einen Krieg sehen ab von der Tatsache, dass Kriege mit Stöcken und Schwertern geführt wurden und nicht mit tödlichen Waffen und computergesteuerten Drohnen, als die Theologen der Vergangenheit über diese Themen schrieben. Denn diese Tatsache wirft moralische Fragen von dramatischer Tragweite auf, und tatsächlich ist das Bewusstsein gewachsen, dass Krieg kein gangbarer Weg ist.
Vom Brief Benedikts XV. an die Kriegsparteien aus dem Jahr 1917, in dem er den Ersten Weltkrieg als „unnützes Blutvergießen“ bezeichnet, bis hin zu den Bemühungen Pius XII., den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu verhindern; von den Worten Johannes XXIII., der bereits 1963 in Pacem in terris schrieb, dass es „im Atomzeitalter der Vernunft [widerstrebt], den Krieg noch als das geeignete Mittel zur Wiederherstellung verletzter Rechte zu betrachten“, über den Aufruf Pauls VI. vor der UNO „Nie wieder Krieg“ bis hin zu den erfolglosen Versuchen Johannes Pauls II., die verhängnisvollen Konflikte im Nahen Osten zu verhindern, haben die Nachfolger Petri es nicht versäumt, ihre von Prophetie und Realismus geprägte Stimme zu erheben, leider meist ohne Gehör zu finden.
„Der Gebrauch von Waffen darf nicht Schäden und Wirren mit sich bringen, die schlimmer sind als das zu beseitigende Übel“
Referenztext ist in erster Linie der Katechismus der Katholischen Kirche, der das Recht auf Notwehr anerkennt, aber auch für den Verteidigungskrieg „strenge Bedingungen“ festlegt, „die gleichzeitig gegeben sein müssen“: „Der Schaden, der der Nation oder der Völkergemeinschaft durch den Angreifer zugefügt wird, muss sicher feststehen, schwerwiegend und von Dauer sein. Alle anderen Mittel, dem Schaden ein Ende zu machen, müssen sich als undurchführbar oder wirkungslos erwiesen haben. Es muss ernsthafte Aussicht auf Erfolg bestehen. Der Gebrauch von Waffen darf nicht Schäden und Wirren mit sich bringen, die schlimmer sind als das zu beseitigende Übel. Beim Urteil darüber, ob diese Bedingung erfüllt ist, ist sorgfältig auf die gewaltige Zerstörungskraft der modernen Waffen zu achten.“ Wer kann leugnen, dass sich die Menschheit heute gerade wegen der Eskalation des Konflikts und der Macht der „modernen Waffen“ am Rande des Abgrunds befindet?
Immer nachdrücklicher wurde das „Nein“ zum Krieg auch während des Pontifikats von Papst Franziskus bekräftigt, der in der Enzyklika Fratelli tutti schrieb: „So entscheidet man sich dann leicht zum Krieg unter allen möglichen angeblich humanitären, defensiven oder präventiven Vorwänden, einschließlich der Manipulation von Informationen. In der Tat gaben in den letzten Jahrzehnten alle Kriege vor, ›gerechtfertigt‹ zu sein. […] Der springende Punkt ist, dass durch die Entwicklung nuklearer, chemischer und biologischer Waffen und durch die enormen und wachsenden Möglichkeiten der neuen Technologien, der Krieg eine außer Kontrolle geratene Zerstörungskraft erreicht hat, die viele unschuldige Zivilisten trifft. Es stimmt: ›Nie hatte die Menschheit so viel Macht über sich selbst, und nichts kann garantieren, dass sie diese gut gebrauchen wird.‹ Deshalb können wir den Krieg nicht mehr als Lösung betrachten, denn die Risiken werden wahrscheinlich immer den hypothetischen Nutzen, der ihm zugeschrieben wurde, überwiegen. Angesichts dieser Tatsache ist es heute sehr schwierig, sich auf die in vergangenen Jahrhunderten gereiften rationalen Kriterien zu stützen, um von einem eventuell ›gerechten Krieg‹ zu sprechen. Nie wieder Krieg!“
„Nie hatte die Menschheit so viel Macht über sich selbst, und nichts kann garantieren, dass sie diese gut gebrauchen wird“
Sein Nachfolger Leo XIV. hat den Frieden zu einem der zentralen Themen seines Pontifikats gemacht: Angesichts des Wahnsinns der Eskalation des Krieges und der maßlosen Ausgaben für die Aufrüstung setzt er mit ebenso viel Realismus wie prophetischer Weitsicht den von seinen Vorgängern bereits eingeschlagenen Weg fort und fordert Frieden, Dialog und Verhandlungen. Die in den vergangenen Jahren verübten Massaker an der Zivilbevölkerung erschüttern das Gewissen von Milliarden Menschen auf der ganzen Welt, die auf den Bischof von Rom blicken. Papst Leo fordert, wie Jesus in Getsemani, eindringlich dazu auf, das Schwert in die Scheide zu stecken. „Überall sind Drohungen zu vernehmen, statt Aufrufe zum Zuhören und zur Begegnung“, sagate er bei der Gebetsvigil am Samstag, 11. April. Und er erklärte: „Wer betet, ist sich seiner Grenzen bewusst, er tötet nicht und droht nicht mit dem Tod. Dem Tod unterworfen ist hingegen, wer dem lebendigen Gott den Rücken gekehrt hat, um sich selbst und seine eigene Macht zum stummen, blinden und tauben Götzen zu machen, dem alle Werte geopfert werden und der verlangt, dass die ganze Welt vor ihm die Knie beugt. Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes! Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg! Wahre Stärke zeigt sich im Dienst am Leben.“
(vatican news - jw)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Lesen Sie auch
Papstappell an die schweigende Mehrheit, die Frieden will
11/04/2026
Papstappell an die schweigende Mehrheit, die Frieden will
Andrea Tornielli - Algier/Algerien
In Zeiten, in denen wieder von einem „gerechten Krieg“ die Rede ist, mag es sich lohnen, daran zu erinnern, was das Lehramt der Päpste in den letzten einhundert Jahren zum Thema des Friedens gesagt hat. Ein Lehramt, das nach und nach bereichert und vertieft wurde und zur Erkenntnis gelangt ist, dass die Möglichkeit eines „gerechten Krieges“ immer unwahrscheinlicher wird. Die Überlegungen hinsichtlich der Theologie der vergangenen Jahrhunderte und der möglichen Rechtfertigungen für einen Krieg sehen ab von der Tatsache, dass Kriege mit Stöcken und Schwertern geführt wurden und nicht mit tödlichen Waffen und computergesteuerten Drohnen, als die Theologen der Vergangenheit über diese Themen schrieben. Denn diese Tatsache wirft moralische Fragen von dramatischer Tragweite auf, und tatsächlich ist das Bewusstsein gewachsen, dass Krieg kein gangbarer Weg ist.
Vom Brief Benedikts XV. an die Kriegsparteien aus dem Jahr 1917, in dem er den Ersten Weltkrieg als „unnützes Blutvergießen“ bezeichnet, bis hin zu den Bemühungen Pius XII., den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu verhindern; von den Worten Johannes XXIII., der bereits 1963 in Pacem in terris schrieb, dass es „im Atomzeitalter der Vernunft [widerstrebt], den Krieg noch als das geeignete Mittel zur Wiederherstellung verletzter Rechte zu betrachten“, über den Aufruf Pauls VI. vor der UNO „Nie wieder Krieg“ bis hin zu den erfolglosen Versuchen Johannes Pauls II., die verhängnisvollen Konflikte im Nahen Osten zu verhindern, haben die Nachfolger Petri es nicht versäumt, ihre von Prophetie und Realismus geprägte Stimme zu erheben, leider meist ohne Gehör zu finden.
„Der Gebrauch von Waffen darf nicht Schäden und Wirren mit sich bringen, die schlimmer sind als das zu beseitigende Übel“
Referenztext ist in erster Linie der Katechismus der Katholischen Kirche, der das Recht auf Notwehr anerkennt, aber auch für den Verteidigungskrieg „strenge Bedingungen“ festlegt, „die gleichzeitig gegeben sein müssen“: „Der Schaden, der der Nation oder der Völkergemeinschaft durch den Angreifer zugefügt wird, muss sicher feststehen, schwerwiegend und von Dauer sein. Alle anderen Mittel, dem Schaden ein Ende zu machen, müssen sich als undurchführbar oder wirkungslos erwiesen haben. Es muss ernsthafte Aussicht auf Erfolg bestehen. Der Gebrauch von Waffen darf nicht Schäden und Wirren mit sich bringen, die schlimmer sind als das zu beseitigende Übel. Beim Urteil darüber, ob diese Bedingung erfüllt ist, ist sorgfältig auf die gewaltige Zerstörungskraft der modernen Waffen zu achten.“ Wer kann leugnen, dass sich die Menschheit heute gerade wegen der Eskalation des Konflikts und der Macht der „modernen Waffen“ am Rande des Abgrunds befindet?
Immer nachdrücklicher wurde das „Nein“ zum Krieg auch während des Pontifikats von Papst Franziskus bekräftigt, der in der Enzyklika Fratelli tutti schrieb: „So entscheidet man sich dann leicht zum Krieg unter allen möglichen angeblich humanitären, defensiven oder präventiven Vorwänden, einschließlich der Manipulation von Informationen. In der Tat gaben in den letzten Jahrzehnten alle Kriege vor, ›gerechtfertigt‹ zu sein. […] Der springende Punkt ist, dass durch die Entwicklung nuklearer, chemischer und biologischer Waffen und durch die enormen und wachsenden Möglichkeiten der neuen Technologien, der Krieg eine außer Kontrolle geratene Zerstörungskraft erreicht hat, die viele unschuldige Zivilisten trifft. Es stimmt: ›Nie hatte die Menschheit so viel Macht über sich selbst, und nichts kann garantieren, dass sie diese gut gebrauchen wird.‹ Deshalb können wir den Krieg nicht mehr als Lösung betrachten, denn die Risiken werden wahrscheinlich immer den hypothetischen Nutzen, der ihm zugeschrieben wurde, überwiegen. Angesichts dieser Tatsache ist es heute sehr schwierig, sich auf die in vergangenen Jahrhunderten gereiften rationalen Kriterien zu stützen, um von einem eventuell ›gerechten Krieg‹ zu sprechen. Nie wieder Krieg!“
„Nie hatte die Menschheit so viel Macht über sich selbst, und nichts kann garantieren, dass sie diese gut gebrauchen wird“
Sein Nachfolger Leo XIV. hat den Frieden zu einem der zentralen Themen seines Pontifikats gemacht: Angesichts des Wahnsinns der Eskalation des Krieges und der maßlosen Ausgaben für die Aufrüstung setzt er mit ebenso viel Realismus wie prophetischer Weitsicht den von seinen Vorgängern bereits eingeschlagenen Weg fort und fordert Frieden, Dialog und Verhandlungen. Die in den vergangenen Jahren verübten Massaker an der Zivilbevölkerung erschüttern das Gewissen von Milliarden Menschen auf der ganzen Welt, die auf den Bischof von Rom blicken. Papst Leo fordert, wie Jesus in Getsemani, eindringlich dazu auf, das Schwert in die Scheide zu stecken. „Überall sind Drohungen zu vernehmen, statt Aufrufe zum Zuhören und zur Begegnung“, sagate er bei der Gebetsvigil am Samstag, 11. April. Und er erklärte: „Wer betet, ist sich seiner Grenzen bewusst, er tötet nicht und droht nicht mit dem Tod. Dem Tod unterworfen ist hingegen, wer dem lebendigen Gott den Rücken gekehrt hat, um sich selbst und seine eigene Macht zum stummen, blinden und tauben Götzen zu machen, dem alle Werte geopfert werden und der verlangt, dass die ganze Welt vor ihm die Knie beugt. Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes! Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg! Wahre Stärke zeigt sich im Dienst am Leben.“
(vatican news - jw)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
NicetomeetFEM 16.04.2026 10:18
Der höchst relevante Heilige Krieg der Mohammedaner gegen Juden und Christen wir aber ignoriert.
Klavierspielerin2 16.04.2026 12:19
...ich habe den Eindruck @nice, dass du ignorierst, dass sehr wohl bekannt ist, dass es radikale Muslime gibt.
NicetomeetFEM 16.04.2026 12:37
Du hast gestern noch die Bischofskonferenz zitiert, dass der Islam ständig Europa erobern will.
Also nicht nur vereinzelte Muslimterroristen.
Also nicht nur vereinzelte Muslimterroristen.
Klavierspielerin2 16.04.2026 12:51
Das ist im Laufe der Geschichte eben ersichtlich.
Bereits vor Jahren wurde konstatiert, dass nicht der Islam zu stark, sondern das Christentum zu schwach sei.
Wie du @nice vor kurzem geraten hast, dass " Aufklärung"nötig sei, geschieht bereits seit langem.
Bereits vor Jahren wurde konstatiert, dass nicht der Islam zu stark, sondern das Christentum zu schwach sei.
Wie du @nice vor kurzem geraten hast, dass " Aufklärung"nötig sei, geschieht bereits seit langem.
NicetomeetFEM 16.04.2026 12:58
Es ist, wie du selbst sagst, offensichtlich dass Europa gerade erobert wird.
Deshalb erkenne ich nicht, wie der Papst, die großen Gemeinsamkeiten mit den Muslimen.
Und wer, ausser mir, klärt hier über den Islam auf ?
Deshalb erkenne ich nicht, wie der Papst, die großen Gemeinsamkeiten mit den Muslimen.
Und wer, ausser mir, klärt hier über den Islam auf ?
vertrauen2015 16.04.2026 13:11
Welche Gemeinsamkeiten hat jetzt der Islam mit dem Christentum ?
Wer den SOHN leugnet ist der Antichristus (gegen)
1. Joh. 2.22-23
Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass JESUS der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.
Wer den SOHN leugnet ist der Antichristus (gegen)
1. Joh. 2.22-23
Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass JESUS der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.
Klavierspielerin2 16.04.2026 13:18
Es gibt ja tatsächlich Gemeinsamkeiten unter den monotheistischen Religionen- das ist gut genaues zu wissen, um antwortfähig zu sein!
Nicht nur Muslimen, sondern auch unseren eigenen Leuten gegenüber.
Frag' doch mal an einer Prozession, die Zaungäste, ob sie wissen, was diese genau bedeutet- selten weiß es jemand.
Warum? Weil das katholisch ist und wir Katholiken bereits seit gut 500 Jahren zur deutschen Minderheit gehören.
Nicht nur Muslimen, sondern auch unseren eigenen Leuten gegenüber.
Frag' doch mal an einer Prozession, die Zaungäste, ob sie wissen, was diese genau bedeutet- selten weiß es jemand.
Warum? Weil das katholisch ist und wir Katholiken bereits seit gut 500 Jahren zur deutschen Minderheit gehören.
Klavierspielerin2 16.04.2026 13:21
Tipp: sich mal mit der ' Regensburger Rede 'von Papst Benedikt beschäftigen ( hatte hansfeuerstein auch vor kurzem drauf hingewiesen).
Klavierspielerin2 16.04.2026 13:35
Gemeinsamkeiten zu wissen bedeutet für mich, dass ich besser einschätzen kann, wie ich einem, z b. muslimischen Fragesteller, begegnen und antworten kann.
Und im besten Fall habe ich sein Interesse gewinnen können. Der Heilige Geist will allen Völkern ' die gute Nachricht '- über bringen.
Von R.Reschika,
' Wie viele Engel können auf einer Nadelspitze tanzen? Alles, was Sie über Religion noch nicht wissen'
wäre für einen ersten Überblick mein Tipp.
Und im besten Fall habe ich sein Interesse gewinnen können. Der Heilige Geist will allen Völkern ' die gute Nachricht '- über bringen.
Von R.Reschika,
' Wie viele Engel können auf einer Nadelspitze tanzen? Alles, was Sie über Religion noch nicht wissen'
wäre für einen ersten Überblick mein Tipp.
Annres 16.04.2026 13:42
1. Joh. 2.22-23
Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass JESUS der Christus ist?
Wenn wir diese Aussage prüfen, kann man sehr leicht feststellen, wer der Anti-Christ ist:
Im Islam wird nicht geleugnet, dass Jesus ein Gesandter Gottes und der Messias ist und es steht sogar ausdrücklich im Koran, dass Jesus der Messias ist.
Von den drei abrahamitischen Religionen leugnet nur das Judentum, dass Jesus der Messias ist!
Warum nimmst du diesen Vers, um zu implizieren, dass der Islam der Anti-Christ sei, wo doch das Leugnen des Messias nur auf das Judentum zutrifft, @Vertrauen?
Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass JESUS der Christus ist?
Wenn wir diese Aussage prüfen, kann man sehr leicht feststellen, wer der Anti-Christ ist:
Im Islam wird nicht geleugnet, dass Jesus ein Gesandter Gottes und der Messias ist und es steht sogar ausdrücklich im Koran, dass Jesus der Messias ist.
Von den drei abrahamitischen Religionen leugnet nur das Judentum, dass Jesus der Messias ist!
Warum nimmst du diesen Vers, um zu implizieren, dass der Islam der Anti-Christ sei, wo doch das Leugnen des Messias nur auf das Judentum zutrifft, @Vertrauen?
NicetomeetFEM 16.04.2026 13:54
Hier die Regensurger Rede von Papst Benedikt :
https://epub.uni-regensburg.de/406/1/Papstredeneu.pdf nsburg.de/406/1/Papstredeneu.pdf
https://epub.uni-regensburg.de/406/1/Papstredeneu.pdf nsburg.de/406/1/Papstredeneu.pdf
Klavierspielerin2 16.04.2026 14:50
Mal abgesehen davon, dass dich mein Blogthema " Päpste und Kriege in der Moderne" nicht interessiert, weißt du nun, dass deine Befürchtung bereits seit langem bekannt ist.
Sei darum so nett und teile deine Infos den Protestanten mit, nicht in meinen Blogs so tun, als ob wir nicht informiert wären.📢wir sind's!
Sei darum so nett und teile deine Infos den Protestanten mit, nicht in meinen Blogs so tun, als ob wir nicht informiert wären.📢wir sind's!
Annres 16.04.2026 14:51
Zitat: "Die Leute vergessen, dass Ägypten sechs Jahrhunderte lang vollständig christlich war."
Stimmt, aber das waren arianische Christen, Nachkommen der Vandalen, die neben Frankreich und Spanien dann Nordafrika christianisierten. Diese arianischen Christen zogen dann weiter nach Italien und ließen dort ihr Leben. Bei den christianisierten - oder besser arianisierten Nordafrikanern und Arabern kam dann Mohammed, mit dessen Religion sie eher übereinstimmten, weil Jesus Christus nach wie vor Gesandter Gottes und Messias war, aber eben laut der islamischen Überzeugung nicht gleich dem Vater.
@Klavier: Die Muslime sehen Jesus nicht nur als Propheten:
[url=15]Jesus im Koran[/url]
15 Suren des Koran erwähnen Jesus oder beziehen sich auf ihn in etwa 108 Versen: in sechs mekkanischen sowie in neun medinischen Suren. Îsâ ist der arabische Name für Jesus im Koran. Elfmal wird Jesus als »der Messias« (al-masîh) bezeichnet.
'Messias' bedeutet 'der Gesalbte' bedeutet 'Christus'!
Habe das oben nur erwähnt, weil 1. Joh. 2.22 uns zeigt, wer der Anti-Christ ist und dieser Vers dann auf den Islam definitiv nicht zutrifft.
Stimmt, aber das waren arianische Christen, Nachkommen der Vandalen, die neben Frankreich und Spanien dann Nordafrika christianisierten. Diese arianischen Christen zogen dann weiter nach Italien und ließen dort ihr Leben. Bei den christianisierten - oder besser arianisierten Nordafrikanern und Arabern kam dann Mohammed, mit dessen Religion sie eher übereinstimmten, weil Jesus Christus nach wie vor Gesandter Gottes und Messias war, aber eben laut der islamischen Überzeugung nicht gleich dem Vater.
@Klavier: Die Muslime sehen Jesus nicht nur als Propheten:
[url=15]Jesus im Koran[/url]
15 Suren des Koran erwähnen Jesus oder beziehen sich auf ihn in etwa 108 Versen: in sechs mekkanischen sowie in neun medinischen Suren. Îsâ ist der arabische Name für Jesus im Koran. Elfmal wird Jesus als »der Messias« (al-masîh) bezeichnet.
'Messias' bedeutet 'der Gesalbte' bedeutet 'Christus'!
Habe das oben nur erwähnt, weil 1. Joh. 2.22 uns zeigt, wer der Anti-Christ ist und dieser Vers dann auf den Islam definitiv nicht zutrifft.
Annres 16.04.2026 15:08
Ich irre mich nicht, aber es bringt wohl nix, wenn ich jetzt alle 108 Verse aufliste.
Andere ausdrückliche Bezeichnungen für Jesus im Koran sind:
'Geist Gottes' und 'Wort Gottes'.
Habe oben den Link falsch eingegeben, hier sind die Verse nachzulesen: Jesus im Koran
Andere ausdrückliche Bezeichnungen für Jesus im Koran sind:
'Geist Gottes' und 'Wort Gottes'.
Habe oben den Link falsch eingegeben, hier sind die Verse nachzulesen: Jesus im Koran
Annres 16.04.2026 15:09
Und diese Verse im Koran müssen nicht mal interpretiert werden, weil es wortwörtlich so drinsteht.
Klavierspielerin2 16.04.2026 15:14
Ich besitze den Koran. Allerdings verlasse ich mich auf die Aussagen aller mir bekannten Quellen.
Aber, wäre es so, dass Muslime Jesus als Messias erkannt hätten, wären sie keine Muslime, sondern Christen, bzw. Arianer.
Aber, wäre es so, dass Muslime Jesus als Messias erkannt hätten, wären sie keine Muslime, sondern Christen, bzw. Arianer.
hansfeuerstein 16.04.2026 19:27
Ich will frieden, ich tue ja auch keinem was, funktioniert halt ld. nicht. insbesondere nicht, wenn Staaten so agieren. Man muss Verantwortung übernehmen, für die Menschen die einem anvertraut sind.
Klavierspielerin2 16.04.2026 19:34
Ja, darum muss man halt auch mit dazu bei tragen, hab' was für den Einstieg:
Die Top 5 Fragen von Muslimen - und unsere Antworten | radio horeb Leben mit Gott ... https://share.google/IHr7RiFzmJIWGntH2
Die Top 5 Fragen von Muslimen - und unsere Antworten | radio horeb Leben mit Gott ... https://share.google/IHr7RiFzmJIWGntH2
hansfeuerstein 16.04.2026 19:35
Ich sehe halt, dass es seit Vat.II eine historisch beispiellose Appeasement Politik gegenüber dem Islam gibt, ohne bisher dem geringsten Erfolg, wenn man nüchtern ist.....
Klavierspielerin2 16.04.2026 19:44
...und ich bin überzeugt, dass die Kirchenspaltung vor rund 500 Jahren der Auftakt für die heutige Schwächung des europäischen Christentums ist.
( 50 Jahre nach der Reformation waren 9/10 zum Protestantismus übergegangen und heute beweinen wir den übrig gebliebenen Rest)
( 50 Jahre nach der Reformation waren 9/10 zum Protestantismus übergegangen und heute beweinen wir den übrig gebliebenen Rest)
vertrauen2015 16.04.2026 20:15
das stimmt @annres nicht nur im Islam 13:42
da der HERR die Seinen kennt, wird es offenbar werden. Auch gibt es im Christentum/Judentum......usw. viele Ungläubige die nicht an den SOHN glauben und auch die Auferstehung von JESUS/YESHUA leugnen.
--------------------------------
doch ER wird wieder kommen und JEDER wird es sehen, den sie durchbohrt haben.
mit Hilfe der KI geschrieben:
Die Bibelstelle Offenbarung 1.7: Und er wird wiederkommen! Auf den Wolken wird er kommen, und alle werden ihn sehen, auch die, die ihn durchbohrt haben. Sein Anblick wird alle Völker der Erde in Schrecken und Trauer versetzen.
Ja, Amen, so wird es sein.
Sacharja 12,10: Johannes zitiert hier Sacharja 12,10, wo es heißt: „Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben...“.
Bedeutung:
Wiederkunft: Jesus wird sichtbar für jeden Menschen zurückkehren, nicht mehr in Niedrigkeit, sondern in Herrlichkeit.
„Den sie durchbohrt haben“: Dies bezieht sich direkt auf die Kreuzigung Jesu, bei der er durchbohrt wurde, vgl. Johannes 19,37.
Erkennen und Trauer: Wenn Jesus wiederkommt, werden diejenigen, die ihn verworfen haben (insbesondere das Haus David/die Bewohner Jerusalems, aber auch alle Völker), erkennen, wen sie durchbohrt haben. Dies wird eine tiefe, aufrichtige Reue und Wehklage auslösen.
Die Stelle in Sacharja zeigt, dass Gott sich mit DEM identifiziert, der durchbohrt wurde – es ist der Messias.
da der HERR die Seinen kennt, wird es offenbar werden. Auch gibt es im Christentum/Judentum......usw. viele Ungläubige die nicht an den SOHN glauben und auch die Auferstehung von JESUS/YESHUA leugnen.
--------------------------------
doch ER wird wieder kommen und JEDER wird es sehen, den sie durchbohrt haben.
mit Hilfe der KI geschrieben:
Die Bibelstelle Offenbarung 1.7: Und er wird wiederkommen! Auf den Wolken wird er kommen, und alle werden ihn sehen, auch die, die ihn durchbohrt haben. Sein Anblick wird alle Völker der Erde in Schrecken und Trauer versetzen.
Ja, Amen, so wird es sein.
Sacharja 12,10: Johannes zitiert hier Sacharja 12,10, wo es heißt: „Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben...“.
Bedeutung:
Wiederkunft: Jesus wird sichtbar für jeden Menschen zurückkehren, nicht mehr in Niedrigkeit, sondern in Herrlichkeit.
„Den sie durchbohrt haben“: Dies bezieht sich direkt auf die Kreuzigung Jesu, bei der er durchbohrt wurde, vgl. Johannes 19,37.
Erkennen und Trauer: Wenn Jesus wiederkommt, werden diejenigen, die ihn verworfen haben (insbesondere das Haus David/die Bewohner Jerusalems, aber auch alle Völker), erkennen, wen sie durchbohrt haben. Dies wird eine tiefe, aufrichtige Reue und Wehklage auslösen.
Die Stelle in Sacharja zeigt, dass Gott sich mit DEM identifiziert, der durchbohrt wurde – es ist der Messias.
hansfeuerstein 17.04.2026 00:09
Reporter: „Der Iran wird vier weitere Demonstranten hinrichten – darunter die erste Demonstrantin. Was sagen Sie dem Iran?“
US-Präsident Trump: „Sagen Sie das dem Papst.“
US-Präsident Trump: „Sagen Sie das dem Papst.“
Klavierspielerin2 17.04.2026 08:44
@vertrauen2015, Gemeinsamkeiten gibt es einige, z.b.glauben wir, Judentum, Christentum und Islam an eine leibliche Auferstehung, an das jüngste Gericht, an das Paradies und die Hölle. Da muss man allerdings genauer hinschauen. Das Gottesbild und Menschenbild ist unterschiedlich. Ich kann das jetzt nur stark verkürzt wiedergeben, bei Interesse ist das aber leicht, selbst zu recherchieren.
Klavierspielerin2 17.04.2026 09:00
Zu Jesus Christus scheiden sich zwar die Geister, aber seine Mutter kann zwischen Katholizismus und Islam eine Brücke des Verständnis sein, aber auch nur kurz momentan möglich, muss heute noch etwas anderes erledigt bekommen 🙂
" Maria" ist die einzige Frau, die im Koran erwähnt wird. Sogar, dass sie als Jungfrau Jesus gebar!
Da ich davon ausgehe, dass Gott allen Völkern die gute Nachricht bringen will, kann man z.B. auf ' Fatima ', den Marie Erscheinungsort in Portugal, aufmerksam werden. ' Fatima '? Die Lieblingstochter Mohammeds, genießt einen außergewöhnlichen Ruf im Islam.
Ausgerechnet in einem portugiesischen Kuh- Nest gab es 1917 ( rund 1000 Jahre nachdem der Ort nach der konvertierten Prinzessin ' Fatima ' benannt wurde) eine Marienerscheinung.
Kann man ja mal sich tiefer mit befassen und die danalige Mitteilung, aber tatsächlich ist das heute einer der bekanntesten Marienwallfahrtsorte der Welt, die Muslime anzieht.
" Fatima: Der Marienerscheinungsort, der Muslime neugierig machen könnte"
https://bistum-regensburg.de/news/fatima-der-marienerscheinungsort-der-muslime-neugierig-machen-koennte-5363
" Maria" ist die einzige Frau, die im Koran erwähnt wird. Sogar, dass sie als Jungfrau Jesus gebar!
Da ich davon ausgehe, dass Gott allen Völkern die gute Nachricht bringen will, kann man z.B. auf ' Fatima ', den Marie Erscheinungsort in Portugal, aufmerksam werden. ' Fatima '? Die Lieblingstochter Mohammeds, genießt einen außergewöhnlichen Ruf im Islam.
Ausgerechnet in einem portugiesischen Kuh- Nest gab es 1917 ( rund 1000 Jahre nachdem der Ort nach der konvertierten Prinzessin ' Fatima ' benannt wurde) eine Marienerscheinung.
Kann man ja mal sich tiefer mit befassen und die danalige Mitteilung, aber tatsächlich ist das heute einer der bekanntesten Marienwallfahrtsorte der Welt, die Muslime anzieht.
" Fatima: Der Marienerscheinungsort, der Muslime neugierig machen könnte"
https://bistum-regensburg.de/news/fatima-der-marienerscheinungsort-der-muslime-neugierig-machen-koennte-5363
Klavierspielerin2 17.04.2026 18:26
Das Lehramt der Päpste und die Atomwaffe
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/164229/
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/164229/

Jetzt