weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Kalenderblatt 17. März: Patrick von Irland

Kalenderblatt 17. März: Patrick von Irland
Es gibt Heilige, deren Gedächtnis irgendwann in Vergessenheit gerät. Bei Patrick von Irland (5. Jahrhundert) ist es genau umgekehrt: Seine Beliebtheit scheint immer weitere Blüten zu treiben. Patrick wurde als Beamtensohn im römischen Britannien geboren und entstammte einer kirchlich geprägten Familie: Sein Vater war Diakon und sein Großvater sogar Priester. Mit etwa 15 Jahren wurde Patrick von heidnischen Piraten entführt und als Sklave nach Irland gebracht. Hier musste er Schafe hüten, lernte aber auch die irische Sprache und Kultur kennen. Erst Jahre später gelang Patrick die Flucht und er kehrte in seine Heimat zurück, wo er Priester und Mönch wurde. Dann aber habe ihn im Traum die "Stimme der Iren" aufgefordert, wieder an den Ort seiner Gefangenschaft zu gehen und dort den Glauben zu verkünden. 432 kam Patrick mit 24 Gefährten nach Irland und wirkte mehrere Jahrzehnte erfolgreich als Missionar. Dieser Zeitpunkt war ein Glücksfall für das europäische Christentum: Kurz darauf zogen die Römer aus Britannien ab und das Land fiel unter die Herrschaft heidnischer Germanenstämme. Allein Irland blieb christlich und wurde zum Ausgangspunkt der anschließenden Mission Europas. Patrick starb am 17. März 461 oder 493. Sein Gedenktag wird heute nicht nur auf der Insel mit Paraden und Straßenfesten groß gefeiert. Irische Migranten verbreiteten den St. Patrick's Day auf der ganzen Welt – von Amerika über Südafrika bis Australien.




" Schön, wir hätten diesen Inhalt auch: Verfassung Irlands vom 1. Juli 1937"
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/162632/



" Pilgern auf die harte Tour · Barfuß in Irland"
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/163101/

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
Klavierspielerin2 17.03.2026 07:45
Lesung (Ez 47,1-9.12)
Ich sah, wie Wasser vom Tempel hervorströmte; und alle, zu denen das Wasser kam,wurden gerettet (vgl. Messbuch, Antiphon zum sonntäglichen Taufgedächtnis)


Der Mann, der mich begleitete,
   führte mich zum Eingang des Tempels
und siehe,
   Wasser strömte unter der Tempelschwelle hervor
   nach Osten hin;
denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten.
Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab,
   südlich vom Altar.
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus
   und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen.
Und siehe, das Wasser rieselte an der Südseite hervor.

Der Mann ging nach Osten hinaus,
   mit der Messschnur in der Hand,
   maß tausend Ellen ab
   und ließ mich durch das Wasser gehen;
das Wasser reichte mir bis an die Knöchel.
Dann maß er wieder tausend Ellen ab
   und ließ mich durch das Wasser gehen;
das Wasser reichte mir bis zu den Knien.
Darauf maß er wieder tausend Ellen ab
   und ließ mich hindurchgehen;
das Wasser ging mir bis an die Hüften.
Und er maß noch einmal tausend Ellen ab.
Da war es ein Fluss,
   den ich nicht mehr durchschreiten konnte;
denn das Wasser war tief,
ein Wasser, durch das man schwimmen musste,
ein Fluss, den man nicht mehr durchschreiten konnte.
Dann fragte er mich:
   Hast du es gesehen, Menschensohn?
Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang.

Als ich zurückging,
   siehe, da waren an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume.
Er sagte zu mir:
   Dieses Wasser fließt hinaus in den östlichen Bezirk,
es strömt in die Áraba hinab und mündet in das Meer,
in das Meer mit dem salzigen Wasser.
So wird das salzige Wasser gesund.
Wohin der Fluss gelangt,
   da werden alle Lebewesen,
   alles, was sich regt, leben können
und sehr viele Fische wird es geben.
Weil dieses Wasser dort hinkommt,
   werden sie gesund;
wohin der Fluss kommt,
   dort bleibt alles am Leben.

An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen.
Ihr Laub wird nicht welken
und sie werden nie ohne Frucht sein.
Jeden Monat tragen sie frische Früchte;
denn ihre Wasser kommen aus dem Heiligtum.
Die Früchte werden als Speise
   und die Blätter als Heilmittel dienen.



Evangelium vom Tag

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 5, 1–16

Es war ein Fest der Juden und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf Hebräisch Betesda.
In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte.
Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.
Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden?
Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein.
Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Liege und geh!
Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Liege und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat.
Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Liege nicht tragen.
Er erwiderte ihnen: Der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Liege und geh!
Sie fragten ihn: Wer ist denn der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Liege und geh?
Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war. Jesus war nämlich weggegangen, weil dort eine große Menschenmenge zugegen war.
Danach traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Sieh, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt!
Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte.
Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.
 
Klavierspielerin2 17.03.2026 07:46
Worte der Päpste
Jesus richtet an diesen Gelähmten eine Frage, die überflüssig erscheinen mag: „Willst du gesund werden?“ (V. 6). Es ist jedoch eine notwendige Frage, denn wenn man seit vielen Jahren blockiert ist, dann kann auch der Wille, gesund zu werden, schwinden. […] Tatsächlich antwortet dieser Mann ausführlicher auf die Frage Jesu und offenbart seine Lebensauffassung. Er sagt zunächst, dass er keinen Menschen hat, der ihn in den Teich trägt: Es ist also nicht seine Schuld, sondern die der anderen, die sich nicht um ihn kümmern. Diese Haltung wird zum Vorwand, um zu vermeiden, selbst Verantwortung zu übernehmen. […] Jesus hilft ihm dagegen zu entdecken, dass sein Leben auch in seinen eigenen Händen liegt. Er fordert ihn auf, aufzustehen, sich aus seiner chronischen Lage zu erheben und seine Liege zu nehmen (vgl. V. 8). Jene Liege darf nicht verlassen oder weggeworfen werden: Sie steht für seine Vergangenheit als Kranker, sie ist seine Geschichte. Bis zu jenem Augenblick hat die Vergangenheit ihn blockiert: Sie hat ihn gezwungen, wie ein Toter dazuliegen. Jetzt ist er es, der jene Liege nehmen und sie dorthin tragen kann, wohin er will: Er kann entscheiden, was er aus seiner Geschichte machen will! Es geht darum zu gehen, die Verantwortung zu übernehmen für die Entscheidung, welchen Weg er gehen will. Und das dank Jesus! (Papst Leo XIV., Generalaudienz, 18. Juni 2025)
 
Engelslhaar 17.03.2026 08:51
 
Engelslhaar 17.03.2026 08:53
 
antonius34 17.03.2026 08:59
Aalle sollen die Gaben der Natur
Und der Gnade,  die sie von Gott 
Erhalten haben, ausnutzen und auf 
Möglichst wirksame und tatkräftige 
Weise davon Gebrauch machen für die
Ziele, die Gottes würig sind. Vinzenz  pallotti
 
paloma 17.03.2026 11:00
 
Klavierspielerin2 17.03.2026 11:08
Montag, 16.03.2026: Heilungsexerzitien Blessed - Bethesta: Willst du gesund werden?, 1. Vortrag
Ref.: P. Klaus Einsle (Legionäre Christi) 

https://www.horeb.org/mediathek/podcasts/events/?tx_sicpodcastlist_pi1%5Buid%5D=76034&tx_sicpodcastlist_pi1%5Baction%5D=show&tx_sicpodcastlist_pi1%5Bcontroller%5D=Podcast&cHash=49f94767dd1c3c34ad2dfdcd3797bfbc
 
Klavierspielerin2 17.03.2026 11:34
Habe durch einen Exegeten erfahren, dass die o.g. Perikope Ezechiels, die Taufe meint.
 
Klavierspielerin2 17.03.2026 21:21
The Chosen
Johannes
Joh 5, 1–16

weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren