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Christen und Karneval 3 😁

Christen und Karneval 3 😁
Das Wort Karneval kommt  von carne vale = "Fleisch, lebe wohl".


Karneval ist ursprĂŒnglich christlich gedacht als ein letztes gemeinsames Mahl im Bewusstsein, dass danach Stille kommt - vierzig Tage Fasten bis Ostern, eine Zeit der SelbstprĂŒfung, der inneren Umkehr und des Verzichts nicht nur auf Essen, sondern auf Ego, Rechthaben und Ablenkung. 

Ohne dieses "Danach" wird er zu bloßem LĂ€rm ohne Richtung.

Kommentare

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Shira 14.02.2026 14:12
Heute wird gesagt, alles sei erlaubt, damals war es nur dem Hofnarren erlaubt, den König zu verspotten - und selbst das diente der Wahrheit, nicht der Enthemmung
 
WundervollesLeben 14.02.2026 14:29
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Wer sagt alles ist erlaubt.?
Der Karneval ist auch nicht
Die totale Enthemmung.

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WundervollesLeben 14.02.2026 14:38
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Ich habe den Karneval noch nie
So intensiv erlebt wie in christlichen
Gemeinden.

Die Menschen freuen sich das die
dunkele Jahreszeit der Winter zu
Ende geht.
Nach dieser frohen Zeit beginnt die
Fastenzeit.

Es ist doch etwas schönes wenn
Menschen froh und lustig sein können
Und das auch dĂŒrfen.

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(Nutzer gelöscht) 14.02.2026 14:45
Auf der Strasse rennen heute Hexen,DĂ€monen,Teufel etc,etc rum
Was sagt die Bibel dazu??
 
(Nutzer gelöscht) 14.02.2026 14:49
Also bitte!
 
WundervollesLeben 14.02.2026 14:54
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Auf der Strasse laufen heute Engel,
Priester, Nonnen Indianer ,Herzen,
Polizisten,Krankenschwestern,
Viele viele lustige Menschen herum
Ach ja ich habe die Hexen und
Teufel vergessen welche von den
Karnevalisten auf die Schippe genommen
Werden.

Ich bin mir sicher das unser Herrgott
Wohlwollend auf seine feiernde
Gemeinde blickt.

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Shira 14.02.2026 14:58
Wer sagt alles ist erlaubt.?

Ich habe es nicht nur hier gelesen; ich habe angeheiratete Verwandte in Eschweiler, und sie haben ein paar "Ernst" in der Familie.
 
BeB 14.02.2026 15:02
Gibt verschiedene Deutungen im Bezug zum Karneval Fasching im VerhÀltnis zum Christ sein bzw der Kirchen.
Je nach Duldung der Herrschaft gab es regional große Unterschiede die sich nach dem Ende der deutschen Kleinstaaten weiter vermischten.
   Eine der vielen ErklÀrungen wÀre das die Obrigkeit das Leben an den zwei Tagen genehmigte um den Unterschied zu den nÀchsten 40 Tagen der Enthaltsamkeit zu verdeutlichen.
   In anderen Überlieferungen war es nicht nur dem Hofnarren vorbehalten ĂŒber Obrigkeit und Herrschaft her zu ziehen, zudem boten die Masken zusĂ€tzlich ne gewisse AnonymitĂ€t und verzerrten auch die Akustik der Stimme etwas.
 
WundervollesLeben 14.02.2026 15:03
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Ich bin entsetzt .........
Was fĂŒr ein trauriges Leben
mĂŒssen diese armen Menschen
fĂŒhren welche sich Hier als
Miesepieter auten.
Ich wĂŒnsche diesen Menschen
Freude Frohsinn Gelassenheit
Im Herzen.
Gottes Segen sei mit Euch

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BeB 14.02.2026 15:06
In gewissen alemannischen Gebieten spielt tatsĂ€chlich noch der frĂŒhe heidnische Brauch der Geistersaustreibung und somit das möglichst schnelle beendigen des Winters mit rein....
Wobei das heutzutage in der aufgeklÀrten Welt nur noch der Unterhaltung der Leute und des Brauchtums dient
 
WundervollesLeben 14.02.2026 15:11
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Was gibt es schöneres als fröhliche
feiernde Menschen.
Sie tun Niemanden etwas zuleid.

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Shira 14.02.2026 15:21
Heute hier im Dorf ist das Zampern.

Die Teilnehmer ziehen mit Musik durch den Ort, sammeln Eier, Speck, Wurst und Geld ein, um abends gemeinsam zu feiern. Es soll den Winter vertreiben. Heute sammeln sie vor allem Alkohol und Geld.😆

Sie sind lustig, freuen sich und sind schön verkleidet, als Biene oder als GĂ€rtner, als Leitkegel..einen riesen großen BĂ€r gibt es auch.😆. Keine Hexe und keinen Teufel....
 
WundervollesLeben 14.02.2026 15:33
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Ich bekomme davon wenig mit.
Wohne in der Natur und freue mich
Das der Schnee schmilzt und die
Tage wieder lÀnger werden.


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Alleshinterfragen 14.02.2026 15:34
Was gibt es schöneres als fröhliche
feiernde Menschen.
Sie tun Niemanden etwas zuleid.

Sind die Menschen von Herzen fröhlich, ist alles ok.
Brauchen sie dazu Alkohol, wird es schon kritisch.
Wie viele jugendliche Schnapsleichen laden nach der Fasnet in der Notaufnahme?
Diese tun zumindest ihrem Körper was zu leide.

Andere pöbeln ihre Mitmenschen an, pinkeln in deren GÀrten oder randalieren.
 
WundervollesLeben 14.02.2026 15:41
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Alleshinterfragen
Na ja  die welche solches tun
machen das dann auch nicht nur an
Karneval/Fasnacht.

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Alleshinterfragen 14.02.2026 15:48
Teilweise
Aber an Fsnet scheint es ohne Alk nicht zu gehen.

Beim Stockacher Narrengericht muss Söder zeigen, dass er ein richtiger Bayer ist und einen Masskrug mit Bier leeren. Dann muss er etliche Liter Wein spendieren und die Stockacher noch auf das Oktoberfest einladen.
Das sind sicher keine Menschen, die man als Alkoholiker betrachtet.
Aber in der 5. Jahreszeit scheint ja alles erlaubt.
 
(Nutzer gelöscht) 14.02.2026 15:49
Ist ja auch alles erlaubt, aber nicht alles dient dem Guten....
 
WundervollesLeben 14.02.2026 15:55
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Ich bin grundsÀtzlich gegen
Verallgemeinerungen.

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Autumn 14.02.2026 16:14
Wenn hier alljĂ€hrlich wegen Halloween ein großes Geschrei ist,
dann sollten Diese auch die mystischen Fasnet/Faschingshexen kritisch sehen.

Der Spaß wird oft durch Alkohol angeheizt, das ist bekannt.
Da gehen viele SchnÀpse die Kehlen runter.



Was dann passieren kann zeigte ein tragischer Unfall vor ein paar Jahren
in der Stadt Eppingen:
Eine 18-JĂ€hrige wurde von verkleideten Hexen beim Nachtumzug in einem Kessel mit heißem Wasser verbrĂŒht.
Das hat 2018 deutschlandweit fĂŒr Schlagzeilen gesorgt.
Die Frau musste mit ihren schweren Verbrennungen im Krankenhaus behandelt werden.
Der Fall wurde spÀter vor Gericht verhandelt.

Die Hexen haben die junge Zuschauerin in ihrer Tollheit und vermutlich Angetrunkenheit ĂŒber den Hexenkessel gehalten, wobei ihre FĂŒĂŸe ins brĂŒhheiße Wasser gerieten.
Da hörte natĂŒrlich der Spaß auf.
Die Stadt hat bis heute diesen Umzug gestrichen.
 
(Nutzer gelöscht) 14.02.2026 16:19
Das ist doch hier gar kein richtiger Karneval. In Rio, da gibt's noch richtig Karneval.

 
WundervollesLeben 14.02.2026 16:20
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@AUtumn
Das spricht tatsĂ€chlich fĂŒr dich .....
Hier einen Vorfall aus dem Jahr 2018
einzustellen.

Mir fehlen da die Worte.

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hansfeuerstein 14.02.2026 16:24
Freud und Leid und Auferstezung treiffen ereignisreich in diesen ZeitablÀufen zusammen...
 
Autumn 14.02.2026 16:39
WvL ... dein Kommentar ist lÀcherlich.
Das Jahr ist hierbei unbedeutend, die Narben an den FĂŒĂŸen lebenslang.

Auch die Blogerstellerin hatte vor Jahren ĂŒber ihr Erlebnis mit Hexen berichtet, das ihr in bleibender, negativer Erinnerung ist.
Warum hast du ihr nicht geantwortet, dass dir da "die Worte fehlen",
da lÀngst vergangen?

Lass endlich von mir ab!
Du hast bis heute meine Frage an dich nicht verkraftet, was diese durch PĂŒnktchen aufgeblĂ€hten Leerzeilen bei dir zu bedeuten haben.
Das muss dich hart getroffen haben.
Zeig erstmal Gesicht, bevor du mich wieder anpöbelst!
 
Nemrac73 14.02.2026 16:41
Fasching/Fastnacht/Karneval ist austreiben der wintergeister.  
Da muss ich autumn recht geben, ĂŒber halloween wurd sich jedes aufgeregt, sogar pber den christbaum und das feiern von Weihnachten wird sich aufgeregt weil heidnischen.
Aber Karneval ist auf einmal völlig in Ordnung und auch gleich noch christlich.
 
WundervollesLeben 14.02.2026 16:49
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Nemrac
Ich habe mich noch nie ĂŒber
Dies oder Das aufgeregt.
Werde ich auch nicht.
Warum auch ?

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WundervollesLeben 14.02.2026 16:51
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Friedliche Menschen soll
Man in Frieden Leben lassen.
Leider können das nicht alle.
Nur so entstehen Kriege.

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WundervollesLeben 14.02.2026 18:17
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Ich möchte hier einmal klarstellen
Das die nĂ€rrische Jahreszeit fĂŒr mich
Keine ĂŒbermĂ€ĂŸige Bedeutung hat.
Eine Zeit wie jede andere auch welche
Zum Jahresablauf gehört.

Durch Kirchengemeinde und die
Vereine habe ich natĂŒrlich auch meine
Erfahrung mit Fasnacht/Karneval.
Ich selber habe noch nie 
Alkoholexzesse erlebt (ich selbst trinke
nie Alkohol)..
NatĂŒrlich gibt es an den tollen Tagen sicher
Auch solche Ausschreitungen.
Aber Alkoholexzesse gibt es immer und
ĂŒberall nicht nur an Karneval/Fasnacht. 

Ich selber habe in diesem Jahr bei den
Vereinen nicht geholfen weil ich krank bin.
Ich freue mich aber ĂŒber alle die Menschen
Welche lustig und fröhlich sein können
In dieser Zeit.Das Leben ist schwer genug
FĂŒr die Menschen.

So  .....   Dabei möchte ich es jetzt auch
belassen. Ich wĂŒnsche allen noch eine
Schöne Zeit mit oder ohne Fasnacht/
Karneval.

Seid gesegnet

"Ma Mut och jönne könne "

Freuen wir uns doch mit all Denen
Welche fröhlich und von Herzen feiern
können.
Den Alten Kindern,junge Leuten
Den Kranken den Einsamen,
All Denen die diesen Karneval zum
letzten mal erleben werden,sich darĂŒber
freuen und nur fröhlich sein wollen.
                              đŸ§ĄđŸ«‚đŸ§Ą


đŸŒ»
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Olli 14.02.2026 18:20
đŸ€”Â Es ist und bleibt in erster Linie
ein katholischer Brauch, also habt
mit allen Anderen etwas Geduld 
und Nachsicht und feiert schön
auf ...... .... .... 
Mir fehlen gerade die Worte 😉
Am Mittwoch gibtÂŽs dann fĂŒr 
ALLE das AschekreuzÂ đŸ€”
 
Shira 14.02.2026 19:07
Nemrac,

Fasching/Fastnacht/Karneval ist austreiben der wintergeister. 

Das "Geister vertreiben" gehört nicht zum christlichen Ursprung von Fastnacht/Fasching/Karneval.


carne vale = "Fleisch, ade".

Ist gedacht als ein letztes gemeinsames Mahl im Bewusstsein, dass danach Stille kommt - vierzig Tage Fasten bis Ostern.

Fastnacht stammt direkt von "Fasten-Nacht"   -->die Nacht / Zeit vor Beginn des Fastens

im SĂŒdwesten Deutschlands, Schweiz, Elsass

Fasching kommt von "Fastenschank"

letzter Ausschank von Wein/Bier vor dem Fasten
Bayern, Österreich, Ostdeutschland

 1.-3. Jahrhundert
FrĂŒhe Christen fasteten regelmĂ€ĂŸig, Fleischverzicht war normal vor Ostern

4. Jahrhundert
Die 40-tÀgige Fastenzeit wird verbindlich (nach dem Konzil von NicÀa, 325)

Das Austreiben von Wintergeistern stammt aus vorchristlichen BrÀuchen. 
Der christliche Karneval hatte einen anderen Sinn: den Übergang in die 40-tĂ€gige Fastenzeit vor Ostern.

Geistervertreibung ist heidnisch, Fastnacht ist christlich - das wird heute oft vermischt.
 
Shira 14.02.2026 19:09
Noch mal:  Fasching/Fastnacht/Karneval ist NICHT austreiben der wintergeister. 
 
Autumn 14.02.2026 19:49
https://www.friedrich-verlag.de/friedrich-plus/grundschule/musik/singen-stimme/mit-einem-rhythmical-den-winter-austreiben/



Im sĂŒddeutschen Raum und in der Schweiz findet teilweise bereits seit hunderten von Jahren, teilweise aber auch erst vor 50 Jahren wiederbelebt, die Alemannische Fastnacht statt.
Die berĂŒhmte Basler Fasnacht dĂŒrfte die bekannteste sein. Vom rheinlĂ€ndischen Karneval unterscheidet sie so einiges. Die gruseligen Masken und Larven werden oft von Generation zu Generation weitervererbt und auch die Fastnachtstermine variieren teilweise erheblich.
Die letzte „Bauernfastnacht“ findet sogar erst am vierten Sonntag in der Fastenzeit statt, am Sonntag Laetare – dem Sonntag des „Winteraustreibens“.
Traditionelle Figuren der Fastnacht sind Teufel, Hexen, Narren und die Wilden Leute (oft aus Stroh geformt). Ebenso wenig darf Guggenmusik fehlen.
 
Autumn 14.02.2026 20:10
14:56 

" ... und jetzt unterstellt man den Karnevalisten unzĂŒchtig zu sein weil die Funkelmariechen Mini tragen."

Klavierspielerin, ich habe gestern ĂŒbrigens diesbezĂŒglich nicht den MĂ€dchen unterstellt, unzĂŒchtig zu sein, sondern lediglich in die Runde gefragt, ob bei unseren erschreckend vielen Pervertierten die Funken mit ihren TĂ€nzen noch angebracht sind.

Das Problem sind die Perversen und nicht die MĂ€dchen.
Das möchte ich klar stellen.
 
(Nutzer gelöscht) 14.02.2026 21:47
Kann dann mal am 30. April jemand einen Blog zur Walpurgisnacht machen bitte? Interessiert mich mal, was es dazu so zu sagen gibt.

 
Sadie 15.02.2026 07:52
Der Fasching ist historisch mit dem Kirchenjahr verbunden und endet bewusst mit dem Beginn der Fastenzeit.

In vielen Regionen symbolisierten Masken und sogar Teufelsdarstellungen nicht die Verehrung des Bösen, sondern dessenEntlarvung  und Verspottung und gewissermaßen auszutreiben oder lĂ€cherlich zu machen .

Aus christlicher Sicht ist der Teufel kein gleichwertiger Gegenspieler Gottes, sondern eine bereits ĂŒberwundene Macht.

Ihn lÀcherlich darzustellen passt daher eher zur christlichen Hoffnung als zu einer Verherrlichung des Bösen.

Deshalb sollte man vorsichtig sein gewachsene, kirchliche Traditionen, vorschnell als unchristlich einzuordnen.
 
Sadie 15.02.2026 08:06
Das Funkenmariechen ist eine historische Figur aus den karnevalistischen Garden entstanden, als Teil einer Persiflage auf alte Stadtsoldaten , nicht als erotische Figur.

Wenn einzelne Menschen etwas sexualisieren liegt, die Verantwortung zunÀchst beim Betrachter.

Jesus macht im MatthÀus Evangelium deutlich ,dassGedanken und Begierden im Herzen beginnen.

Deshalb sollten wir vorsichtig sein,eine gewachsene Tradition pauschal als pervers zu bezeichnen.

Christliche NĂŒchternheit bedeutet auch ,nicht mehr hineinzuinterpretieren,als tatsĂ€chlich da ist.


(MatthÀus 5,28 ,  15,19 ) ( Bergpredigt Kapitel5-7 ,)
 
(Nutzer gelöscht) 15.02.2026 08:36
Man kann es kurz und prÀgnant zusammenfassen: 

Wenn man ZĂŒgellosigkeit und in vielen Formen ĂŒber die StĂ€nge schlagen jetzt auch noch irgendwie christlich rechtfertigen kann, scheinbar?

Wo sind wir hingekommen? Wie kann man Christ sein (wollen) und so etwas gutheißen?
Das kann sich jeder selbst beantworten.

Denn wer Jesus lieb hat wird ein Zeugnis sein wollen fĂŒr IHN und dann kann man Ps. 1,1 als Richtschnur sehen. Damit ist alles gesagt.
 
Autumn 15.02.2026 09:09
Kinder, ich weiß ja, ihr habt es nicht leicht, bis ihr im Leben das "soll" erreicht
Was ihr getan, steht im Buche der Zeit, ob ihr nun Schmitz oder MĂŒller seid
Alle, die Zahlen die sauber gefĂŒhrt, werden am Ende addiert

Doch diese Rechnung hat keinen Verdruss sie bringt uns alle nur Plus
chorus
Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel
Weil wir so brav sind, weil wir so brav sind
Das sieht selbst der Petrus ein
Er sagt: "Ich lassâ€Č gern euch rein"
Ihr ward auf Erden schon die reinsten Engelein

Nacht war's und sicher schon lang nach zwei, da kam der Wachtmeister Bum vorbei
Drinnen im Wirtshaus, da hörte er Krach, deshalb trat ein er und schaute nach
"Macht euch nicht strafbar!", so sagte er laut, da habâ€Čn die andern geschaut
Was heißt denn strafbar? Sie wissen doch, Bum, langsam spricht es sich schon rum
chorus
Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel
Weil wir so brav sind, weil wir so brav sind
Das sieht selbst der Petrus ein
Er sagt: "Ich lass' gern euch rein"
Ihr ward auf Erden schon die reinsten Engelein. đŸŽ¶

Text: Kurt Feltz, Jupp Schmitz
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Man kann sich das Evangelium auch schön trinken und singen.
Nicht umsonst ein beliebter Karneval-Hit
 
Shira 15.02.2026 10:14
Guten Morgen,

Ich sehe es so:
Karneval hat ursprĂŒnglich einen sinnvollen Hintergrund. Es war ein gemeinsames Mahl, um VorrĂ€te wie Eier und Fleisch zu verbrauchen, bevor die Fastenzeit begann, damit nichts verdarb. Eier wurden dann gesammelt und nicht gegessen,  daher auch die besondere Bedeutung der Eier zu Ostern. Das hatte Ordnung, Maß und Sinn. Und das war gut.

Aber wer fastet heute noch so?
Heute ist Karneval fĂŒr viele zu einem Fest geworden, bei dem man zusĂ€tzlich einkauft: mehr SĂŒĂŸigkeiten, mehr Alkohol, mehr Konsum. Statt Verzicht kommt noch mehr obendrauf.

Und das Verkleiden? Ich frage mich ehrlich: Wer braucht das wirklich? Dient es Gott? Ich kann es mir schwer vorstellen.

Karneval war einmal gut.
Aber heute?

Vielleicht wÀre es an der Zeit, Karneval neu zu denken und an unsere Zeit anzupassen:
kein Schokoladen-, kein Kuchen-Überfluss  und vor allem etwas viel Wichtigeres: Ego-Fasten.
Weniger Ich. Weniger Selbstdarstellung. Mehr NĂ€chstenliebe. Mehr Stille.

Das wĂ€re fĂŒr mich ein Karneval, der Sinn hĂ€tte.
 
Shira 15.02.2026 10:31
Haben sie HĂ€user besetzt?
 
(Nutzer gelöscht) 15.02.2026 10:44
Dass viele an Fasching ĂŒber die StrĂ€nge hauen zeigen die Dramen in den Schwangerenberatungsstellen, weil da dann 10 Wochen spĂ€ter verzweifelte Frauen sitzen und ungewollt schwanger sind. 10 Jahre habe ich es miterlebt und meine Kolleginnen ebenfalls und wir reden hier nicht ĂŒber Orte in den sog. Karnevalshochburgen.
Das sind schlicht Tatsachen. 
Mehr gibt es nicht zu sagen.
 
Engelslhaar 15.02.2026 10:44
In KI gefunden:

Nein, Deutschland bestand seit der Reformation (ab 1517) nicht durchgÀngig und nicht zu jedem Zeitpunkt hauptsÀchlich aus evangelischen Christen.
Die religiöse Landschaft in Deutschland war nach der Reformation ĂŒber Jahrhunderte hinweg konfessionell gespalten, mit starken evangelischen Gebieten (vor allem Norden und Osten) und starken katholischen Gebieten (vor allem SĂŒden und Westen).
 
(Nutzer gelöscht) 15.02.2026 10:49
Bayern war zeitweise nur kath. und evangelische wurden aus Österreich vertrieben und mussten ca. 200 Jahre im Untergrund leben.

Kein KI, mein Wissen aus BĂŒchern und berichten der Nachfahren.
 
(Nutzer gelöscht) 15.02.2026 10:58
Und was bedeutet das heute? Nichts. Ich lebe heute ... Und ich lebe gerne und dieses Konfessionshickhack bringt nichts. Gibt nur ei ungutes Bild ab. 
Man kann auch feiern ohne Karneval.
Wenn man zur Rechtfertigung des Ganzen schlappe 3 Blogs braucht...
Das heißt schon was.
Aber danke fĂŒr den Einblick hier. Ich weiss damit umzugehen.
 
Palmeros 15.02.2026 11:21
Ihn(Satan) lÀcherlich darzustellen passt daher eher zur christlichen Hoffnung als zu einer Verherrlichung des Bösen.

Ganz im Gegenteil :

Satan kann gut damit leben wenn man Ihn lÀcherlich macht , denn dadurch wird 
er verharmlost und zu einem zahnlosen Tiger degradiert . 

Eph 6,12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die MĂ€chte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen ⟹MĂ€chte⟩ der Bosheit in der Himmelswelt.
 
Sadie 15.02.2026 11:31
@ janinaj 8:36 Uhr 

Mir ging es nicht  darum ZĂŒgelosigkeit zu rechtfertigen.

Historisch gesehen, zeigt Karneval /Fasching in der Kirche vor allem :“ Das böse wird symbolisch ĂŒberhöht und ins LĂ€cherliche gezogen“  .

Als Vorbereitung auf die Fastenzeit

Es ist also eine kirchliche Tradition, die uns an die christliche Hoffnung erinnert, nicht ein  Freifahrtschein fĂŒr alles.

Als christorientiert man sich weiterhin an Liebe ,Weisheit, und Gottes Wort(Psalm 1,1 )
 
Sadie 15.02.2026 11:47
@janinaj 10:44 Uhr 

Aus den Erfahrungen in den Beratungsstellen darf man nicht automatisch der Tradition der christlichen Kirchen die Schuld zuschieben

Man muss ĂŒberlegen, ob die Frauen, die ĂŒber die StrĂ€nge schlagen, tatsĂ€chlich christlich handeln oder Christen sind bevor man verallgemeinert .

Wer unverantwortlich handelt, trĂ€gt die Folgen fĂŒr sich selbst. Das liegt an dem Personen und nicht an der Tradition.
 
Sadie 15.02.2026 11:54
@Palmeros 

Karneval stellt das Böse symbolisch dar, nicht um es zu verharmlosen,sondern um zu zeigen  ,dass Christus bereits gesiegt hat 

(Epheser 6,12)
 
Palmeros 15.02.2026 12:05
Karneval stellt das Böse symbolisch dar, nicht um es zu verharmlosen,sondern um zu zeigen  ,dass Christus bereits gesiegt hat

Denkst du wirklich,  dass irgendwer dieses Treiben auf den Strassen und in den Festhallen 
unter diesem Aspekt sieht ? Wo man sich vor dem Start erst einmal krĂ€ftig vorglĂŒhen muss 
um den Frontallappen zumindest tlw. ausser Betrieb zu setzen, damit solche Gedanken erst gar keine Chance haben .
 
Sadie 15.02.2026 13:13
@Palmeros
NatĂŒrlich denken viele beim Feiern nicht an geistliche Inhalte.
Aber das Problem ist dann nicht die Tradition an sich, sondern wie Menschen damit umgehen.
Missbrauch hebt den Ursprung nicht auf.
 
Shira 15.02.2026 13:37
Klavierspielerin, Gestern, 21:37

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