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Die 10 Gebote

Die 10 Gebote
Wer meint, daß die 10 Gebote heute nicht mehr gelten, hält sich für klüger als Gott oder er sagt einfach, er glaube nicht an Ihn.
Gott meint, was Er gesagt hat. 
Er irrt sich nicht. 
Er ist allwissend, allsehend, allgegenwärtig.
Es schmerzt Ihn, den Vater, zu sehen, wie ungehorsam Seine Kinder sind. 
Sollte Gott gesagt haben?
Sein Wort wird verdreht und verfälscht. 
Aus dem Sabbat wird der Sonntag. 
Anstatt der Ehe zwischen Mann und Frau werden gleichgeschlechtliche Beziehungen gesellschaftlich anerkannt. 
Anstatt Vater und Mutter zu ehren, werden die Eltern oft abgeschoben und verachtet. 

Warum widerstreben auch viele, die sich für gläubig halten?
Haben sie keine Ehrfurcht mehr vor Gott und vor Seinem Wort?

Die Wiederholung der zehn Gebote
5. Mose 5:
1 Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich heute vor euren Ohren rede; lernt und bewahrt sie, um sie zu tun!
2 Der HERR, unser Gott, hat am Horeb einen Bund mit uns geschlossen.
3 Nicht mit unseren Vätern hat Er diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier alle am Leben sind.
4 Von Angesicht zu Angesicht hat der HERR auf dem Berg mit euch geredet, mitten aus dem Feuer.
5 Ich stand zu derselben Zeit zwischen dem HERRN und euch, um euch die Worte des HERRN zu verkündigen; denn ihr habt euch vor dem Feuer gefürchtet und seid nicht auf den Berg gegangen. Und Er sprach:

6 Ich bin der HERR, dein Gott, der Ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe.
7 Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben!

8 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern ist, tiefer als die Erdoberfläche.
9 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn Ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die Mich hassen,
10 der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die Mich lieben und Meine Gebote halten.

11 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der Seinen Namen missbraucht.

12 Halte den Sabbattag und heilige ihn, wie es dir der HERR, dein Gott, geboten hat!
13 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun;
14 aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Rind, noch dein Esel, noch all dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit dein Knecht und deine Magd ruhen wie du.
15 Denn du sollst bedenken, dass du auch ein Knecht gewesen bist im Land Ägypten und dass der HERR, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hat dir der HERR, dein Gott, geboten, dass du den Sabbattag halten sollst.

16 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie es dir der HERR, dein Gott, geboten hat, damit du lange lebst und es dir gut geht in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!

17 Du sollst nicht töten!

18 Du sollst nicht ehebrechen!

19 Du sollst nicht stehlen!

20 Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten!

21 Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten; und du sollst dich nicht gelüsten lassen nach dem Haus deines Nächsten, noch nach seinem Acker, noch nach seinem Knecht, noch nach seiner Magd, noch nach seinem Rind, noch nach seinem Esel, noch nach allem, was dein Nächster hat!

Ein kurzes Video über 2 Söhne, die ihre Mutter verachten. 
Jeder, der sich heute noch für jung und erfolgreich hält, wird auch alt und hilfsbedürftig werden, falls er nicht vorher stirbt. 

Kommentare

 
Wiederum 24.11.2025 13:10
Zum Nachdenken. Wie behandle ich meinen Nächsten?

Matthäus 25:
31. Wenn aber der Sohn des Menschen in Seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit Ihm, dann wird Er auf dem Thron Seiner Herrlichkeit sitzen,
32. und vor Ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und Er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet,
33. und Er wird die Schafe zu Seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu Seiner Linken.
34. Dann wird der König denen zu Seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten Meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!
35. Denn Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt Mich gespeist; Ich bin durstig gewesen, und ihr habt Mir zu trinken gegeben; Ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt Mich beherbergt;
36. Ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt Mich bekleidet; Ich bin krank gewesen, und ihr habt Mich besucht; Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu Mir gekommen.

37. Dann werden Ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir Dich hungrig gesehen und haben Dich gespeist, oder durstig, und haben Dir zu trinken gegeben?
38. Wann haben wir Dich als Fremdling gesehen und haben Dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben Dich bekleidet?
39. Wann haben wir Dich krank gesehen oder im Gefängnis, und sind zu Dir gekommen?
40. Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, Ich sage euch: Was ihr einem dieser Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr Mir getan!

41. Dann wird Er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von Mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!
42. Denn Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt Mich nicht gespeist; Ich bin durstig gewesen, und ihr habt Mir nicht zu trinken gegeben;
43. Ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt Mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt Mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt Mich nicht besucht!
44. Dann werden auch sie Ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir Dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben Dir nicht gedient?
45. Dann wird Er ihnen antworten: Wahrlich, Ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr Mir auch nicht getan!
46. Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.
 
Wiederum 24.11.2025 14:23
Gottes Wort ist wahr und es soll verkündet werden. Das ist der Auftrag wahrer Jünger. 
Warnen, bevor es zu spät ist. Gott macht keine Kompromisse. 
Es gibt nur ein "gerettet" oder ein "verloren". "Drinnen" oder "draußen" sein. 

Matthäus 28:
19 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
20 und lehrt sie alles halten, was Ich euch befohlen habe.

Sprüche 24:
11 Errette, die zum Tod geschleppt werden, und die zur Schlachtbank wanken, halte zurück!
12 Wenn du sagen wolltest: »Siehe, wir haben das nicht gewußt!« – wird nicht der, welcher die Herzen prüft, es erkennen, und der auf deine Seele achthat, es wahrnehmen und dem Menschen vergelten nach seinem Tun? 

Hesekiel 3:
18 Wenn Ich zu dem Gottlosen[Gesetzlosen] sage: »Du mußt gewißlich sterben!«, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen und ihn am Leben zu erhalten, so wird der Gottlose um seiner Missetat willen sterben; aber sein Blut werde Ich von deiner Hand fordern! 
19 Warnst du aber den Gottlosen und er kehrt doch nicht um von seiner Gottlosigkeit und von seinem gottlosen Weg, so wird er um seiner Missetat willen sterben; du aber hast deine Seele gerettet!
20 Wenn aber ein Gerechter sich von seiner Gerechtigkeit abkehrt und Unrecht tut, und Ich lege einen Anstoß vor ihn hin, so wird er sterben; wenn du ihn nicht warnst, wird er um seiner Sünde willen sterben, und an seine Gerechtigkeit, die er getan hat, wird nicht gedacht werden; aber sein Blut will Ich von deiner Hand fordern! 
21 Wenn du aber den Gerechten gewarnt hast, daß der Gerechte nicht sündigen soll, und er dann nicht sündigt, so wird er gewißlich am Leben bleiben, weil er sich hat warnen lassen; und du hast deine Seele gerettet! 

Wenn sogar schon an den 10 Geboten Anstoß genommen wird, worüber können heutige Christen sich dann noch austauschen in einem ökumenischen Forum?
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 14:27
Ihr vermeintlichen Gesetzeskenner stoßt euch an Jesus Christus.
 
Wiederum 24.11.2025 14:58
Jesus selbst ist das Wort und Er verkündigte die Worte des Vaters. 
Die Zeremonialgesetze gelten nicht mehr im Neuen Bund. 
Wohl aber die Moralgesetze. 
Was stört euch denn daran?Jesus ist Gott.
Er existierte vor Grundlegung der Welt und Er war der Gesetzgeber auf dem Sinai.

https://www.schlachterbibel.de/de/bibel/1_petrus/1/13-25?hl=1#hl
 
Annres 24.11.2025 15:33
"... die Moralgesetze [gelten]. Was stört euch daran?"

Ich finde, du hast recht, dass die moralischen Gesetze Mose auch für Christen gelten, aber das Sabbat-Gebot ist 1. m.E. nicht moralisch und 2. war es ausdrücklich nur für das Volk bestimmt, das er aus Ägypten geführt hat.

Du hast ja sogar im Beitrag 13:01 den Vers 5.Mose 5,6 noch fettgedruckt, da steht doch haarklein, dass die Gebote Mose nur für das Volk Israel/Juden gilt.

Die Moralgebote hat Christus in der Bergpredigt ausdrücklich wiederholt und sogar verfeinert, aber wenn der Sabbat auch für die damaligen Heiden - jetzt Christen -  heilsentscheidend wäre, hätte er das sicher unmissverständlich gesagt.

Und das stört mich daran: Dass aus Ressentiments der katholischen Kirche gegenüber die jüdische Sabbat-Feier plötzlich heilsentscheidend wäre, obwohl sie gar nicht für Nicht-Juden vorgesehen ist.
 
Wiederum 24.11.2025 15:53
@Annres
Der Sabbat wird zuerst in der Schöpfung erwähnt. 

1. Mose 2:
2 Und Gott hatte am siebten Tag Sein Werk vollendet, das Er gemacht hatte; und Er ruhte am siebten Tag von Seinem ganzen Werk, das Er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an Ihm ruhte Er von Seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als Er es machte.

Gott ruht nicht, weil Er müde war. 
Er gab den Sabbat als Geschenk für die Menschen, damit sie sich erholen könnten und Zeit für Gemeinschaft mit Ihm und für die Familie hätten.
Er schuf den Menschen und Er weiß, was ihm gut tut. 

Ist denn das 1. Gebot moralisch? Was soll "moralisch" bedeuten?
Es ist das Gegenteil von Gesetzlosigkeit. 
Wer Gott nicht fürchtet und anerkennt, folgt anderen Göttern. Oft liebt er nur sich selbst.

2. Timotheus 3:
1 Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. 
2 Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, 
3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, 
4 Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; 
sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; 
5 dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. 
Von solchen wende dich ab!
 
Autumn 24.11.2025 16:37
Die Sabbat-Diskussionen finden hauptsächlich online statt,
hier auf CsC ein Dauerbrenner und jetzt anscheinend auch über das Wochende hinaus.

Ich kenne fast alle Gemeinden in meiner Stadt, auch die vielen freien Gemeinden, z.T. sehr bibeltreu.
Dort war das noch nie ein Thema.
Nirgendwo dort wird Sabbat gehalten, obwohl unter den Mitgliedern und Leitenden auch einige scharfe Kritiker der RKK sind und nicht wenig Ausgetretene.
Habe von denen noch nie gehört, man möge doch aus Distanz zur Kath. Kirche den Sabbat halten.
Auch dort ist der Sonntag der Herrentag, der Tag der Auferstehung.

Die Sabbatianer sind größtenteils online vernetzt und treten in der realen Öffentlichkeit kaum in Erscheinung.
Deshalb treten sie in Internet-Foren überproportional zutage und geben ein verzerrtes Bild einer Sabbat-Diskussion ab.
Ich kenne persönlich keinen einzigen Sabbatianer.
 
Wiederum 24.11.2025 17:12
Es ging mir um die 10 Gebote, deren 4. sich auf den Sabbat bezieht. Dieses Gebot wird totgeschwiegen. 
Wer sagt, er halte alle Gebote so wie der reiche Jüngling, und hält den Sabbat nicht - was stimmt nicht mit ihm? 
Unwissenheit, Trotz, Traditionen, angepaßter Herdentrieb? 
Nach dem Motto: Alle machen das, warum sollte es falsch sein?

Der reiche Jüngling kannte keine Sonntagskirche. Das war nicht sein Problem. 
Aber die sogenannten bibeltreuen Gemeinden heute?

Matthäus 19:
16 Und siehe, einer trat herzu und fragte Ihn: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen? 
17 Er aber sprach zu ihm: Was nennst du Mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! 
Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote! 
18 Er sagt zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: Das »Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! 
19 Ehre deinen Vater und deine Mutter!« und »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!«

Gibt es irgendwo einen Ausspruch Jesu, der den Sabbat für abgeschafft erklärt?
 
Wiederum 24.11.2025 17:21
Früher war ich in einer Gemeinde, deren Prediger immer verkündete: Es gibt kein Sonntagsgebot in der Bibel! Mehr sagte er nicht. 
Wir versammelten uns am Sonntag und an kirchlichen Feiertagen. 

Als mir dann die Wahrheit über den Sabbat aufging durch das Lesen von Gottes Wort, habe ich ihn sofort mit Freuden gehalten, obwohl ich eine Gärtnerei mit fast endlos viel Arbeit hatte und Kunden, die am Sabbat einkaufen wollten. Meine Helfer kamen dann stattdessen am Sonntag. Gott segnete das.
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 17:41
Die Kernbotschaft von Hebräer 4:

Die Ruhe Gottes ist immer verfügbar.

Der Sabbat-Tag war nur ein Schatten.

Jetzt gilt die wirkliche, fortwährende Sabbat-Ruhe, unabhängig von einem bestimmten Wochentag.
 
Autumn 24.11.2025 18:14
Wiederum, ... was du 17:21 erzählst

... ist nichts anderes als frömmelnde Religiosität.

Genau das, was dich früher abgestoßen hat,
praktizierst du jetzt selber, ...
nur in einer anderen Verpackung.
 
Wiederum 24.11.2025 18:43
Warum ist der Sabbat kein Schatten der zukünftigen Dinge? 
Er soll noch heute gehalten werden, denn er wurde von Gott selbst eingesetzt und gesegnet. 
Gedenke des Sabbattages.
Gott will an diesem Tag Gemeinschaft mit Seinen Kindern haben. 
Die katholische Kirche hat das Sonntagsgebot mit Gewalt eingeführt. Das ist religiöser Brauch. 
Ich halte den Sabbat fröhlich und ungezwungen ohne Vorschriften. Kein Kaufen und Verkaufen. 
Früher habe ich 7 Tage/ Woche gearbeitet. Als ich begann, den Sabbat zu halten, schaffte ich dieselbe Arbeit an 6 Tagen.
 
Wiederum 24.11.2025 18:45
Wißt ihr, ich will gar nicht streiten und die persönlichen Angriffe sind unschön. 
Ich kann meine Blogs sofort schließen, so wie es viele andere Blogersteller machen. 
Das finde ich unpassend für eine Diskussion.
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 19:26
Ehrlich gesagt, stelle ich mir Folgendes vor, wenn wir denn mal vor unserem Gott stehen. 
Er könnte sowas sagen wie:"Liebe Kinder, ihr habt gestritten, ob ihr mich am Sabbat oder am Sonntag ehren sollt. Es war so unnötig. Wisst ihr, ich habe einfach immer nur in euer Herz geschaut. Ob ihr das, was ihr tut, aus Liebe tut. Nicht aus Gehorsam. Pflicht. Moralischem Anspruch. Oder vermeintlich alles richtig zu machen.
Die Gesetze, die ich euch gegeben hat, sollten euch die Augen öffnen dafür, dass keiner von euch, wenn er wirklich ehrlich ist, diese Gesetze sein ganzes Leben hindurch halten kann. Wie es Israel ebenso zeigte und zeigt. Um euch zu öffnen dafür, dass jeder, wirklich jeder auf Gnade angewiesen ist. Welche Liebe schenkt. Um euch herunterzuholen von eurer Selbstgerechtigkeit. So liebe Kinder, und wisst ihr was. Ich liebe euch. Trotzdem."
 
Wiederum 24.11.2025 19:40
Hier noch einmal ein Video auf Englisch aus der Sabbatreihe. Es geht nicht um Gesetzlichkeit. Es geht um Glauben, denn wegen ihres Unglaubens konnten die meisten Israeliten nicht in die Ruhe Gottes eingehen. Sie kamen in der Wüste um. Wir können in Seine Ruhe kommen, wenn wir Ihm vertrauen und glauben und gehorchen. 
So wie die Israeliten in der Wüste das Manna nur an 6 Tagen sammeln durften. Am 7. Tag war keins zu finden. 
Der Sabbat ist ein Zeichen. 
Gottes Volk hält ihn als Zeichen für die Ungläubigen, die noch nicht in Seine Ruhe eingegangen sind. 
Gläubige dürfen in Jesus ruhen schon hier auf Erden und erst recht in Ewigkeit. 


In dieser letzten Folge unserer Sabbat-Reihe werden wir uns damit befassen, warum der Sabbat so wichtig ist, welche Strategien es gibt, um den Sabbat in einer hektischen Welt einzuhalten, und wie er in Christus erfüllt wird. Wir werden uns auch einige wichtige Passagen in Hebräer 3 und 4 ansehen. Nach diesen Schlüsselversen ist das Christlichste, was wir tun können, den Sabbat zu feiern, da er ein Bild für viele Dinge ist – darunter auch für den Tag der Wiederkunft Christi.

 
johnny67 24.11.2025 19:51
18:43

"Er soll noch heute gehalten werden, denn er wurde von Gott selbst eingesetzt und gesegnet.
Gedenke des Sabbattages.
Gott will an diesem Tag Gemeinschaft mit Seinen Kindern haben.
Die katholische Kirche hat das Sonntagsgebot mit Gewalt eingeführt. Das ist religiöser Brauch."

Nein. Christen stehen nicht mehr unter dem mosaischen Gesetz. Sind also auch nicht mehr an Kleider-, Speise-, Ritual-, Opfergesetze etc. einschließlich des Sabbats gebunden. Alles war für das Volk Israel, nachzulesen in der Schrift. Wir sind einfach frei in Christus. Uns leitet der Heilige Geist. Ganz einfach.

Und von Gemeinschaft oder Sabbatversammlungen, wie es hier gewisse STA und Co. abhalten, steht auch nichts geschrieben. Einfach nur ausruhen. Ganz einfach.

Christen versammelten sich von Anfang an am Sonntag, da hat die katholische Kirche nichts eingeführt, wurde höchstens übernommen. Wieder ganz einfach.

Wir folgen Christus nach, und sind glücklich damit. Der Rest soll sich halt weiter knechten, und glücklich mit ihren Gesetzen werden. So ganz scheinen sie es mir aber nicht zu sein. Haben immer oft ein schlechtes Gewissen und wirken irgendwie bedrückt.

Ich fühle mich dagegen mit meinem Herrn Jesus ganz leicht, frei wie ein Vogel und fliege über alle Gesetze hinweg. Das ist so schön. Nachahmung empfohlen. Ganz einfach.
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 19:55
Um es nochmal klarer zu machen, nicht umsonst hat Jesus die Gesetzt noch erweitert, 
Matth. 5, 21 - 48:
"21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemanden tötet, soll dem Gericht verfallen sein.
22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
23 Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe!
25 Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist! Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins Gefängnis geworfen.
26 Amen, ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.[1]
27 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen.
28 Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
29 Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
30 Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.
31 Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben.
32 Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.
33 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast.
34 Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron,
35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs!
36 Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen.
37 Eure Rede sei: Ja ja, nein nein; was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen.
38 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.
39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin!
40 Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel!
41 Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm!
42 Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab!
43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.[2]
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
45 damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?
47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
48 Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!"

Und jetzt darf jeder sich selbst und alles, was hier auf CsC zu lesen ist, prüfen. Inwiefern auch nur einer diese Gesetze einhält und vollkommen ist. Obwohl wir es ja sein sollen. Wird keinem gelingen. Da geht es um Demut. Entgegen jeglicher Selbstgerechtigkeit.
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 20:01
"wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein."
Man lasse nur mal diesen Satz auf sich wirken. Abgesehen davon möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass es x verschiedene Bibelübersetzungen gibt, von der lateinischen Vulgata, in welcher das Wort Hölle 117 x vorkommt  bis hin zur Neuen Konkordanten Übersetzung, dem Urtext am nächsten, in welcher das Wort Hölle kein einziges Mal vorkommt.Anderes Thema.
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 20:12
Wärst Du jemals in Deinem eigenen, frei erfundenen  Bibelglauben angekommen, Wiederum, und würde Dich die Bibelsucht wirklich zufrieden stimmen, hättest Du es nicht nötig, Deine Intepretationen ständig breit zu treten und Du hättest auch nicht das Verlangen, andere belehren zu müssen.

Ich bin ja der festen Überzeugung das Du mit Bibel lesen in eine Sucht rein gerutscht bist.
Weisst Du ja, habe ich Dir schon oft gesagt.
Würde Dir jemand die Bibel weg nehmen, würdest Du die selben psychischen  Entzugserscheinungen bekommen wie ein Alkoholiker.
Wetter?
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 20:13
Aber das streitet Du vehement ab.
Macht jeder Suchtkranke.
 
Sherezade 24.11.2025 20:23
Liebe Wiederum,
Dein Blog ist vollkommen ok! Bin in der Landeskirche... also tiefenentspannt... in meinem Umfeld nehmen wir den Schabbat als Geschenk an... genauso wie er  gedacht war...als Geschenk und befreit von Gesetzlichkeit... im Glauben an den Auferweckten und seinen Worten und Handeln...
Eben Schöpfungstheologie....

Ach so, wenn man den Schabbat nicht in der Schöpfungstheologie sieht... auch ok und sich frei von allem wähnt... eine bestehende Sonntagsplicht passt da dann wohl auch nicht rein...
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 20:27
"Bin in der Landeskirche... also tiefenentspannt... "

Ja, als Fake kann man wirklich vielschichtig  sein!😉
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 20:32
Und in der "Landeskirche" den Sabbat halten.....😅
 
Sherezade 24.11.2025 21:20
Tja, dann mal Landesbischof Tilman Jeremias (Landesbischof ) zur Kenntnis nehmen. 
Sabbat-Gottesgeschenk für alle...
Dazu dann noch sehr viele Andere...
Zur Bildung für die RKK ... ein Link und die Aussage eines kath. Theologen:
https://auslegungssache.at/3768/der-sabbat-im-neuen-testament-i/
 
Wiederum 24.11.2025 21:24
Also ich war noch nie bei den Adventisten und möchte keiner werden.
Ich möchte Gottes Wort verstehen und danach leben ohne organisierte Religion.  
Um Sein Wort zu verinnerlichen, darf man darüber nachdenken Tag und Nacht, 
im Gebet mit Ihm verbunden, voller Vertrauen und ohne trennende Religion.
Gottes Wort ist lebendig und schenkt Kraft zum Überwinden und zur Nachfolge, auch wenn Menschen spotten und verleumden. 
Gott ist der Richter und jeder wird empfangen, was er verdient hat. 

Dazu fällt mir Psalm 1 ein:
1 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen,
2 sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht.
3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl.

4 Nicht so die Gottlosen, sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
5 Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
6 Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten; aber der Weg der Gottlosen führt ins Verderben.
 
Wiederum 24.11.2025 21:25
 
Sherezade 24.11.2025 21:26
Man muss nicht alle Ansichten von Tilman Jeremias teilen... jedoch hier der O-Ton:
"Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig (Exodus 20) – Als Ziel der Woche gibt der Sabbat den voraus liegenden Tagen Struktur und Sinn. Er bewahrt die Arbeit davor, Selbstzweck oder gar Lebenssinn sein zu müssen. Der Sabbat ist Zeit nicht als Aufgabe, als Auftrag, sondern als Gottesgeschenk. Indem ich diese Zeit nach außen hin ungefüllt lasse, bestätige ich dankbar deren Charakter als Gabe Gottes. Meiner Bestimmung als Geschöpf werde ich im Sein vor Gott gerecht, im Gotteslob, im Empfangen; das Tun und Leisten bleibt im Blick darauf immer das Vorletzte. Damit ist der Sabbat Inbegriff der Rechtfertigung, des Lebens allein aus der Gnade Gottes, der Passivität im Bezug auf das eigene Heil"
 
Sherezade 24.11.2025 21:33
auch nice Guido Baltes...
"Nach jüdischem Verständnis ist der Sabbat keine Last, sondern Geschenk: Ein Zeichen der Gegenwart und Herrschaft Gottes mitten in der Alltagswelt, und doch von ihr unterschieden. Eine Erinnerung an die ursprüngliche Ordnung der Schöpfung und ein Ausblick auf ihre endgültige Wiederherstellung. Das alles aber wird zeichenhaft deutlich, wo Menschen am Sabbat geheilt werden: Gottes Herrschaft zeigt sich mitten in der Welt, die Herrschaft des Bösen wird überwunden und Menschen erleben Heilung und Heil. Das ist der sichtbare Anbruch der messianischen Zeit und gleichzeitig ein Machterweis des messianischen Königs. Der Sabbat wird also durch die Heilungen Jesu weder gebrochen noch aufgelöst. Das ist auch nicht nötig. Denn Jesus kam, ihn zu erfüllen."
 
(Nutzer gelöscht) 24.11.2025 21:43
21.24

Liebe Wiederum, mit Bibelversen um sich hauen ist gerade jetzt, im Zeitalter des Internetes wahrlich keine Kunst!
Jeder kann in Sekunden mit der Suchmaschine die "richtigen" Verse ein kopieren.
Etwas Anderes wäre es, wenn man nicht die Möglichkeiten des Internetes hätte.
Da würde sich nämlich Bibelkenntnis zeigen, weil man wirklich  nur das  posten könnte was man auch  weiss.
Aber so, nein, dass hat Gott für uns  nicht  vorgesehen.
Seine Worte verheizen, dass ist nicht gut.
Aber jedem das Seine.
 
Sherezade 24.11.2025 21:50
Der Sabbat den Jesus verkündet hat , ist eine Einladung in die Ruhe Gottes zu kommen...

Von Bibelkenntnis würde es zeugen, wenn man die Bibel auch liest... dies ohne konfessionelle Brille... die 10 Gebote gibt es in zwei Fassungen... einmal begründet im Exodusgeschehen und einmal begründet in der Schöpfung... beide Fassungen sehen jedoch Ruhe für Alle vor...

Dazu dann noch sehr einfach Genesis2,3...
Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk erschaffen hatte.
 
Sherezade 24.11.2025 22:04
"Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der HERR den Sabbat gesegnet und ihn geheiligt."
 
Sherezade 24.11.2025 22:14
Ich zitiere nun mal Wiederum und ihre so bedeutsamen Satz und ihre Erkenntnis...

"Ich möchte Gottes Wort verstehen und danach leben ohne organisierte Religion."

Genau dies  ist es!

Dafür:👍❤

OT: 
Da ist man bei den Gedanken von Bonhoeffer....
 
Sherezade 24.11.2025 22:27
@Yonah,
hab über  Deinen Beitrag nachgedacht. Kannst Du ihn konkret erläutern ? Sprachlich und exegetisch ?
 
JesusComesBackSoon 24.11.2025 23:13
@sherezade: ... in sechs Tagen hat der HERR Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der HERR den Sabbat gesegnet und ihn geheiligt." 

Ich ergänze mal:
Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht. [MARK. 2,27]

Da der Sabbat von GOTT gesegnet wurde, lehnt natürlich jeder, der Sabbatheiligung ablehnt sei es nun bewusst oder auch unbewusst damit den Segen ab der mit dem Sabbat verbunden ist. Und ja es steht jedem frei auf diesen Segen verzichten zu wollen, das wird jedoch nicht ohne Konsequenzen bleiben.
 
Sherezade 24.11.2025 23:27
Genau dieser Satz aus Markus wird so oft nicht gesehen...die Segensvergessenheit...
Der Segen Gottes  und das Annehmen ....
 
johnny67 24.11.2025 23:31
21:50

"die 10 Gebote gibt es in zwei Fassungen... einmal begründet im Exodusgeschehen und einmal begründet in der Schöpfung... beide Fassungen sehen jedoch Ruhe für Alle vor...

Dazu dann noch sehr einfach Genesis2,3...
Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk erschaffen hatte."

Nochmal ganz langsam für die Schwerbegrifflichen. Der Sabbat wird in der Schöpfung als Tag von Gott geheiligt, an diesem Tag ruhte er. Wahrscheinlich war er nicht mal außer Atem. Aber, und jetzt kommt es wirklich ganz dicke, nirgends befehligt er weder Adam noch Eva, noch einem anderen Menschen diesen Tag besonders zu berücksichtigen. Klaro, Adam und Eva brauchten ja gar keine Ruhe, sie arbeiteten noch keine 6 Tage davor. Auch nach ihrer Vertreibung vom Paradies wurde ihnen der Sabbat nicht auferlegt.

Erst mit dem mosaischen Gesetz, also einige Tausend Jahre später, wurde der Sabbat mit den 10 Geboten für das israelische Volk eingeführt. Nicht früher, nicht später. Und im Exodusgeschehen geht es wiederum nur um dieses Volk, zur Erinnerung hat sie der Herr aus Ägyptenland geführt, und nur dieses (sein) Volk. Weder Adventisten noch andere Spezialisten davor oder danach. Auch wenn sie sich heute für das bessere Israel halten. Sind sie aber nicht. Sie werden es noch merken, spätestens, wenn ihre Vorhersagen wieder einmal nicht eintreffen.

Nirgends im neuen Testament spielt der Sabbat für uns Heidenchristen noch eine besondere Rolle. Er war ein Schatten auf Christus hin. Und jetzt haben wir den Herrn selbst. Soviel besser.

Was ist daran so schwer zu verstehen? Ich kapier das nicht.
 
Sherezade 25.11.2025 00:24
Um die Zeit bin ich zu müde für Wissenschaft und Datierung..
Aber es geht auch simpel..
Wenn man die Datierung von Texten als einziges Kriterium für die Glaubwürdigkeit und Inspiration der Schrift als Maßstab nimmt, wird die Schrift ad absurdum geführt..
Falls Wiederum den Blog offen lässt, schreib ich morgen noch was dazu.. auch über die Heidenchristen...dann aber mal warm anziehen..
 
(Nutzer gelöscht) 25.11.2025 00:30
Eh nur ab gekupfert vom Internet.🥱

Ich trage Bikini.🥱
 
(Nutzer gelöscht) 25.11.2025 00:34
Oder tu mir das erst gar nicht an.
Im Internet könnte ich selbst recherchieren, würde es mich interessieren.
Mich interessieren andere Themen als Ur Katholikin.
Sollen sich andere beeindrucken lassen.🥱
Manchen ist nichts zu teuer und nichts zu billig.
 
Wiederum 25.11.2025 01:46
Ihr könntet auch das obige Video "The Sabbath fulfilled in Christ" gestern 19:40 ansehen.
Ich habe es staunend angehört, weil so viele tiefgehende Zusammenhänge erklärt werden.
Die wenigsten Christen wissen um die wahre Bedeutung.
Sie lehnen den Sabbat ab, das Geschenk Gottes, zum Segen und zur Gemeinschaft mit Ihm.
 
Annres 25.11.2025 06:09
Und nochmal die Gretchenfrage:

Warum weigern sich Sabbatianer anzuerkennen, dass der erste Tag der Woche der Montag und der 7. Tag der Sonntag ist?

Kann man doch nicht immer wieder ignorieren oder leugnen, dass nicht die Kirche, sondern "christliche Staaten" festgelegt haben, dass der erste Tag der Woche der Montag ist, der 7. also der Sonntag.

Wo steht in der Bibel, dass der 7. Tag der Woche der Samstag sein muss?
 
Annres 25.11.2025 06:33
Wer als Christ den Sabbat feiert, kommt übrigens in Konflikt mit Christen UND Juden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schabbat
Das Jubiläenbuch (um 150 v. Chr.) setzt den regelmäßigen Wochenschabbat im ganzen Jahr als Teil des jüdischen Kalenders voraus. Jub 2,17–33 beschreibt ihn als besonders heiligen, aber nur von Israeliten, keinen Nichtjuden, zu befolgenden Feiertag.

Der Talmud hebt hervor, dass die Verpflichtung, den Schabbat zu halten, sich ausschließlich auf das jüdische Volk bezieht. Drastische Worte findet Resch Lakisch im Talmud (Sanhedrin 58b): „Ein Nichtjude der am Schabbat ruht, der ist des Todes schuldig.“
 
Autumn 25.11.2025 07:57
"Ihr könntet auch das obige Video "The Sabbath fulfilled in Christ" gestern 19:40 ansehen.
Ich habe es staunend angehört, weil so viele tiefgehende Zusammenhänge erklärt werden."

Das ist das Problem, Wiederum.

Die unzähligen Videos und Predigten, die du dir aus der Sabbat-Blase schon angehört hast ... und täglich geht es weiter. Viele davon sind aus der USA von anonymen Online-Predigern, die nicht mal ihren Namen angeben.

Ich bin mir sicher, wenn du nur mit offenem Herzen deine Bibel lesen würdest, hättest du hierzu eine andere Erkenntnis.
 
Autumn 25.11.2025 08:05
Yonah, ... zu deinem guten Beitrag 19:26:

Dein Schlusssatz:

" ... So liebe Kinder, und wisst ihr was. Ich liebe euch. Trotzdem."

Da sagen Manche, dass Gott nicht so amused ist über die Zweifler, die nicht an die Gnade glauben und zur Sicherheit dann lieber doch zurückgreifen in die Gesetzeskiste.
 
Wiederum 25.11.2025 09:28
An alle, die den Sabbat ablehnen: Meint ihr denn, die 10 Gebote sind nicht mehr gültig?


Der Sabbat ist der 7. Tag. Er hat keinen anderen Namen. Die Römer nannten die Wochentage nach ihren Göttern. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Wochentag

Bei der Christianisierung des (althoch-)deutschen Sprachraums waren die Missionare darum bemüht, möglichst Wochentagsnamen durchzusetzen, die nicht an heidnische (römische oder germanische) Götter erinnerten. Das wird einerseits an Mittwoch deutlich, wo mit der Bezeichnung des Tages im Wochenablauf der eigentlich zu erwartende Name Wotan (vgl. engl. Wednesday) umgangen wurde. Das andere Beispiel ist die Benennung des Tages vor Sonntag: Das aus dem Lateinischen (Saturni dies) entlehnte Satertag dehnt sich zwar bis ins Englische aus (Saturday), wird aber im deutschen Sprachraum mehr und mehr durch zwei andere Begriffe verdrängt – einen neutralen Sonnabend und einen christlich geprägten Samstag. Satertag/Saterdag erhält sich nur im Niederdeutschen Raum und heute auch da nur noch in der Mundart.

Sonnabend ist der in Nordostdeutschland gebräuchliche Name und bezeichnet den ganzen Tag vor dem Sonntag (wie auch Heiligabend im Nordosten den ganzen Tag vor dem ersten Weihnachtstag bedeutet).

Der Samstag ist sprachgeschichtlich aus der Bezeichnung für den Sabbat hervorgegangen. Dieser Ausdruck verbreitete sich unter lautlicher Abwandlung vom Orient aus über Griechenland, die Donau aufwärts, in den romanischen Sprachraum (französisch samedi, italienisch sabato) und in die deutschen Bistümer Mainz und Trier. Mittlerweile wandert diese Bezeichnung weiter nach Norden und scheint den „Sonnabend“ allmählich zu verdrängen. 

Gott schuf die 7 Tagewoche, die für den Menschen gut ist. 
Vom Sonntag oder einer Auferstehungsfeier am 1. Tag der Woche steht nichts in der Bibel. 
Bis 322 AD wurde der Sabbat als Ruhetag gehalten. Danach wurde der Sonntag zwangsweise eingeführt. 

Der Sabbat ist ein Zeichen Gottes für Sein Volk. Im Neuen Bund gehören alle wiedergeborenen Gläubigen zu Gottes Volk und die Herkunft zählt nicht mehr. 
Nicht die äußere Beschneidung, sondern das beschnittene Herz ist entscheidend zur Zugehörigkeit. 
Der Glaube an Jesus, der der Weg zum Vater ist. Die Anerkennung der göttlichen Autorität. Er ist der Herr und Richter. Die Unterordnung unter Gottes Willen hat nichts mit Gesetzlichkeit zu tun. Sie ist überlebenswichtig. Dein Wille geschehe! Wer eigene Wege geht, kommt um. Der breite und der schmale Weg. 

2. Mose 31:
12 Und der Herr redete mit Mose und sprach: 
13 Rede du zu den Kindern Israels und sprich: 
Haltet nur ja Meine Sabbate! Denn das ist ein Zeichen zwischen Mir und euch für alle eure [künftigen] Geschlechter, damit ihr erkennt, daß Ich der Herr bin, der euch heiligt.
14 Und deshalb sollt ihr den Sabbat halten, weil er euch heilig ist. 
Wer ihn entheiligt, der soll unbedingt sterben; wer an ihm eine Arbeit verrichtet, dessen Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk! 
15 Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebten Tag ist der Sabbat völliger Ruhe, heilig dem Herrn. Jeder, der am Sabbattag eine Arbeit verrichtet, der soll unbedingt sterben! 
16 So sollen die Kinder Israels den Sabbat halten, indem sie den Sabbat feiern für alle ihre Geschlechter, als ein ewiger Bund. 
17 Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels; denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht; aber am siebten Tag ruhte Er und erquickte sich.
 
(Nutzer gelöscht) 25.11.2025 09:49
Christen in Christus lehnen nicht den jüdischen Sabbat ab, sie erhöhen und verherrlichen zusammen mit dem Geist der Wahrheit Jesus Christus in Auferstehung.
 
johnny67 25.11.2025 10:05
01:46

„Die wenigsten Christen wissen um die wahre Bedeutung.
Sie lehnen den Sabbat ab, das Geschenk Gottes, zum Segen und zur Gemeinschaft mit Ihm.“

Das grenzt schon irgendwie an Gehirnwäsche. Was soll denn diese „wahre“ Bedeutung sein? Der Sabbat ist zum Erholen von der Arbeit da und das wars dann schon. Dieses Ausruhen lehnt auch niemand ab. Deshalb ist der Sabbat für den Menschen da, und nicht umgekehrt. Mal ausspannen tut gut.

Aber um mit unserem Herrn Jesus Christus Gemeinschaft haben zu können, dazu braucht es keinen Sabbat. Nirgendwo ist das eine Bedingung. Das geht immer und zu jeder Zeit. Christen vergöttern keine Gesetze, Feste und Tage, wir verherrlichen „nur“ unseren Herrn. Viel besser, viel zufriedenstellender. Das Heil liegt nicht im Sabbat, sondern in Jesus. Mit ihm sollen und haben wir Gemeinschaft. Den Sabbat als Voraussetzung, um mit Gott Gemeinschaft haben zu können, also ein klares Nein!

Ich empfehle öfters mal ins NT zu schauen. Leider sind hier manche mit dem AT stehen geblieben und wollen heute die besseren Juden sein. Aber mit Jesus kam eine neue Zeit.
 
JesusComesBackSoon 25.11.2025 10:18
@johnny67: Der Sabbat wird in der Schöpfung als Tag von Gott geheiligt, an diesem Tag ruhte er. Wahrscheinlich war er nicht mal außer Atem. Aber, und jetzt kommt es wirklich ganz dicke, nirgends befehligt er weder Adam noch Eva, noch einem anderen Menschen diesen Tag besonders zu berücksichtigen. Klaro, Adam und Eva brauchten ja gar keine Ruhe, sie arbeiteten noch keine 6 Tage davor.

Wer den Sabbat als reinen Ausruhetag versteht hat seinen wirklichen Sinn nicht verstanden. 
ER ist als Gedenktag der Schöpfung ein besonders Segensgeschenk für den Menschen, so wie geschrieben steht: "Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR." [PS. 111,4]

Erst mit dem mosaischen Gesetz, also einige Tausend Jahre später, wurde der Sabbat mit den 10 Geboten für das israelische Volk eingeführt. Nicht früher, ...

Wenn der HERR selber sagt: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht. [MARK. 2,27] und klar geschrieben steht wann das geschah - nämlich am Ende der Schöpfung - sollte es eigentlich nicht schwer sein zu kapieren, dass Deine vorstehende Behauptung falsch ist. Wir sehen auch klar an dem Wunder des Manna das vor der Gesetzesverkündigung am Sinai nur sechs Tag gegeben wurde dass der Sabbat bereits Gültigkeit besaß - dies wird auch durch das folgende Zeugnis der Schrift bestätigt:

"Es geschah aber am siebten Tag, dass etliche vom Volk hinausgingen, um zu sammeln; und sie fanden nichts. Da sprach der HERR zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und meine Anweisungen zu halten? Seht, der HERR hat euch den Sabbat gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tag für zwei Tage Brot; so soll nun jeder an seiner Stelle bleiben, und niemand soll am siebten Tag seinen Platz verlassen! So ruhte das Volk am siebten Tag." [2. MO. 16,27-30]
 
JesusComesBackSoon 25.11.2025 10:31
@Annres: Wer als Christ den Sabbat feiert, kommt übrigens in Konflikt mit Christen UND Juden:

Das Ziel eines Kindes Gottes sollte darin bestehen nicht mit GOTT in Konflikt zu sein. Und wenn Glaubensgehorsam Konflikte mit anderen ergeben, so liegt das Konfliktproblem im Ungehorsam der anderen und wird solange bestehen bis dieser Ungehorsam aufgegeben wird.
 
vertrauen2015 25.11.2025 10:35
deshalb ist noch ein Ruhetag für GOTTES altes Bundes-Volk vorgesehen:

Heute wenn ihr Seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht, wie damals die Vorväter in der Wüste. Hebr. 3.15

JESUS CHRISTUS unser Friede
 
JesusComesBackSoon 25.11.2025 10:37
@johnny67: Nirgends im neuen Testament spielt der Sabbat für uns Heidenchristen noch eine besondere Rolle. Er war ein Schatten auf Christus hin.

In welchem Sinne war denn der Sabbat ein Schatten? Wie kann etwas ein Schatten sein, dass vor dem Sündenfall installiert wurde?
 
babblegabble 25.11.2025 10:50
🙂 @johnny67

Ich stimme diesem und deinen anderen Kommentaren zu.

10.05 Uhr-Kommentar ist auf den Punkt gebracht. 👍
 
JesusComesBackSoon 25.11.2025 10:57
@Yohan: Ehrlich gesagt, stelle ich mir Folgendes vor, wenn wir denn mal vor unserem Gott stehen.
Er könnte sowas sagen wie:"Liebe Kinder, ihr habt gestritten, ob ihr mich am Sabbat oder am Sonntag ehren sollt. Es war so unnötig. Wisst ihr, ich habe einfach immer nur in euer Herz geschaut. Ob ihr das, was ihr tut, aus Liebe tut. Nicht aus Gehorsam. Pflicht. Moralischem Anspruch. Oder vermeintlich alles richtig zu machen.


Eines ist wahr GOTT möchte keinen Gehorsam aus Angst oder Selbstgerechtigkeit heraus. Genauso wahr ist aber auch, das wahre Liebe tätigen Gehorsam einschließt. So steht geschrieben:

... das ist die Liebe Gottes, daß wir seine Gebote halten; [1. JOH. 5,3]

an dem merken wir, daß wir ihn kennen, so wir seine Gebote halten. Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in solchem ist keine Wahrheit. Wer aber sein Wort hält, in solchem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. [1. JOH. 2,3-5]
 
Sherezade 25.11.2025 11:18
Der Konflikt zwischen Judentum und Christentum besteht nicht im Schabbat. Es trennt der Glaube an den Auferweckten.

Wenn man sich mit dem Buch der Jubiläen und dem Mischnatraktat befasst, zeigt dies genau die menschengemachte Entwicklung, die Jesus angekreidet hat. Von einem Geschenk zu einem umfangreichen Regelsystem.

Wer hier Nachfolger aburteilt, ,die den Schabbat begehen, ist nicht mehr im biblisch unterwegs...auch nicht in NT...weder in den Evangelien, noch bei Paulus..
 
JesusComesBackSoon 25.11.2025 11:52
@johnny67: ... Das Heil liegt nicht im Sabbat, sondern in Jesus. ...

Wieso unterstellst Du eigentlich anderen zu meinen das Heil läge im Halten irgendeines der Gebote?
Eines ist völlig klar, wenn der Gesetzgeber im Herzen eine Gläubigen nach Seiner Verheißung Wohnung bezogen  hat, dann wird sein Leben von Tag zu Tag mehr auch dem Leben des Heilandes entsprechen. Und von IHM wird bezeugt: Siehe, ich komme; im Buch ist von mir geschrieben. Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz habe ich in meinem Herzen. [PS. 40,7-8]

Weiter steht geschrieben:

Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war: [PHIL. 2,5]
Wer da sagt, daß er in ihm bleibt, der soll auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat. [1. JOH. 2,6]

Eigentlich sollte es nicht schwer sein zu verstehen, was als Resultat der Kombination dieser Texte auch bezüglich des Sabbats der Wahrheit entspricht.
 
Annres 25.11.2025 13:08
"Wieso unterstellst Du eigentlich anderen zu meinen das Heil läge im Halten irgendeines der Gebote?"

Das liegt wahrscheinlich daran, dass manche Sabbathalter hier den Nicht-Sabbat-Haltern immer wieder vorbeten, dass ein Christ verpflichtet sei, den Sabbat zu halten.

Also scheint der Sabbat nach Ansicht der Sabbat-Halter doch "heilsentscheidend" zu sein?
 
Wiederum 25.11.2025 13:22
Das Halten des Sabbats gehört zum Gehorsam gegenüber Gottes Anweisungen. 
So wie schon oben zitiert:
Da sprach der HERR zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, Meine Gebote und Meine Anweisungen zu halten? Seht, der HERR hat euch den Sabbat gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tag für zwei Tage Brot; so soll nun jeder an seiner Stelle bleiben, und niemand soll am siebten Tag seinen Platz verlassen! So ruhte das Volk am siebten Tag." [2. MO. 16,27-30]

Wer zu Gottes Wohlgefallen leben und Ihm Freude machen möchte, hält gerne Seine Gebote.
Der liest auch gern die Bibel und betet ohne Zwang aus ganzem Herzen. Keine vorgefertigten Gebete.
 
Sherezade 25.11.2025 13:43
Jesaja 56, 6 hat auch was...
"Und die Fremden, die sich dem HERRN zugewandt haben, ihm zu dienen und seinen Namen zu lieben, damit sie seine Knechte seien, alle, die den Sabbat halten, dass sie ihn nicht entheiligen, und die an meinem Bund festhalten, die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethaus.."

Dies natürlich ohne Opferkult..
 
Autumn 25.11.2025 13:44
Zur Gehirnwäsche und Manipulation zähle ich auch,
dass hier immer wieder angedeutet wird,

nur wer den jüdischen Sabbat halte, der habe Gott wirklich lieb.

Das erinnert mich an Frau Merkels Impfaufforderung zwischen den Zeilen, wer seine Oma lieb hat, lässt sich impfen.
 
Annres 25.11.2025 14:18
@Wiederum und Sherezade:

Was Gott zu Mose sagte, gehört zum alten Bund, genauso die Worte in Jesaja.

Der alte Bund mit dem Haus Juda ist aber zu einem Ende gekommen, wie ausdrücklich in Hebräer 8 nachzulesen ist:

Hebräer 8:
7 Denn so jener, der erste [Bund], ohne Mängel gewesen wäre, hätte es keinen zweiten [= neuen Bund] gebraucht.
8 Denn er tadelt sie und sagt: "Siehe, es kommen die Tage, spricht der HERR, daß ich über das Haus Israel und über das Haus Juda einen neuen Bund machen will;
9 nicht nach dem Bund, den ich mit ihren Vätern gemacht habe an dem Tage, da ich  sie aus Ägypten führte. Denn sie sind nicht geblieben in meinem Bund, so habe ich ihrer auch nicht wollen achten, spricht der HERR.
10 Und das ist der Bund, den ich machen will dem Hause Israel [geistiges Israel!] nach diesen Tagen, spricht der HERR: Ich will geben mein Gesetz in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben, und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein...
13 Mit dem Worte neuer Bund hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber verjährt und veraltet ist, das geht dem Verschwinden entgegen.

Auch sollte man nicht vergessen, dass die Christen den Juden mit ihrer Gesetzlichkeit nicht nacheifern sollen, sondern die Juden sollen den Christen nacheifern:

"Was Israel sucht, das erlangte es nicht; die Auserwählten aber erlangten es. Die andern sind verstockt... So sage ich nun: Sind sie darum angelaufen, daß sie fallen sollten? Das sei ferne! Sondern aus ihrem Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, auf daß sie [die Juden] denen [den Heiden] nacheifern sollten."
 
Autumn 25.11.2025 14:38
"Wieso unterstellst Du eigentlich anderen zu meinen das Heil läge im Halten irgendeines der Gebote?"

Warum trägt die STA den Sabbat sogar in ihrem Namen?

Er ist die "heilige Kuh" dieser Glaubensgemeinschaft,
also zentraler und wesentlicher Aspekt,
und doch wohl Teil deren Botschaft und Evangeliums.
 
Wiederum 25.11.2025 15:05
Der Sabbat ist weder eine jüdische noch eine Erfindung der Adventisten. 
Er gilt für Gottes Volk. 

Der Sabbat wird im 4. Gebot genannt. 
Er wurde schon vor der Gesetzgebung gehalten und wird in der Endzeit immer wichtiger.
Das antichristliche Kirchensystem hat den Sabbat bekämpft und wird es immer intensiver tun.

Offenbarung 12,17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.

Der Großteil der Christen läuft dem Antichristen hinterher und wird ihn anbeten und einem falschen Evangelium folgen.
Wer überwindet, wird erben. 
Der persönliche Glaube zählt.
 
(Nutzer gelöscht) 25.11.2025 15:55
@Wiederum , erstens ist es erschrecken wie du die ganze Geschichte der Christenheit ignorierst und boykottierst und zweitens stimmt deine These nicht ,denn :

Das Zeugnis Jesu Christi sind nicht die 10 Gebote !! 

cherub
 
johnny67 25.11.2025 16:01
11:18

„Wer hier Nachfolger aburteilt, ,die den Schabbat begehen, ist nicht mehr im biblisch unterwegs...auch nicht in NT...weder in den Evangelien, noch bei Paulus..“

Wer den Sabbat halten will, der darf das ruhig tun, jedem seine Sache. Aber wogegen ich bin, ist, dass hier nicht nur penetrant dafür geworben wird, sondern den anderen ein schlechtes Gewissen eingeredet werden soll. Und er eine heilsentscheidende Bedeutung erhält, was maßlos überzogen ist, aber strenggenommen von einigen so gelehrt wird (s. auch Annres 13:08).

Sozusagen dem Erkennungszeichen der wahren Christen, gegenüber der abgefallenen Christenheit mit dem Erkennungszeichen und Malzeichen der Sonntagshuldigung (Wiederum 15:05). Das ist, pardon, Banane. Weder spielte der Sabbat in der Vergangenheit noch in der Endzeit diese Rolle. Ich glaube eher, hier sind einige von der Rolle.

Ich frage mich nur, was passiert bei ausbleibender Prophezeiung, werden sich diesmal die STA & Co. dann auflösen? Ich befürchte, es wird dann einfach wieder um einige Jahrzehnte verschoben werden. Das hat bis jetzt noch immer funktioniert.
 
JesusComesBackSoon 25.11.2025 16:05
@johnny67: Ich frage mich nur, was passiert bei ausbleibender Prophezeiung, ...

Welche eventuell ausbleibende Prophezeiung meinst Du? 
 
JesusComesBackSoon 25.11.2025 16:09
@Autumn: Warum trägt die STA den Sabbat sogar in ihrem Namen?

Nun die Notwendigkeit ergab sich um sich von sonntaghaltenden Adventisten abzugrenzen.

Man sollte auch nicht vergessen, dass es vor den STA bereits Siebenten-Tags-Baptisten gab. 
 
JesusComesBackSoon 25.11.2025 16:11
@johnny67 ... wogegen ich bin, ist, dass hier nicht nur penetrant dafür geworben wird, sondern den anderen ein schlechtes Gewissen eingeredet werden soll.

Also ich möchte hier niemand etwas einreden.
 
Wiederum 25.11.2025 16:48
Mich wundert immer, warum es so viel Widerstand und Empörung gegen den Sabbat gibt. Ich meine den biblischen Sabbat. Keine hinzugefügten menschlichen Bräuche und Vorschriften. 
Niemand wird gezwungen, meine Beiträge zu lesen.
Ich wollte nur die Videos der Sabbatreihe von Dance of Life empfehlen und noch einmal deutlich die 10 Gebote aufschreiben. 
Mir hat noch niemand erklärt, warum er das 4. Gebot für abgeschafft hält. 
Luther übersetzte: Du sollst den Feiertag heiligen. So kenne ich es aus der evangelischen Kirche. Unsere Sonntagsheiligung bestand in meiner Kindheit aus Gottesdienstbesuch in Sonntagskleidern, danach Sonntagsbraten und Sonntagsspaziergang. Am Sabbat wurde aufgeräumt, geputzt und gebadet.
 
Sherezade 25.11.2025 17:12
@Wiederum,
Luther war Antijudaist. Eine  kritische Befassung Luther war zur Zeit deiner Eltern noch kein Thema...
Die Geschichte beginnt  in der Antike... Ersatztheologie...auch der Einfluss der römischen Politik ist nicht zu unterschätzen... die Einführung des Fiscus Judaicus und die Folgen...
 
Sherezade 25.11.2025 17:33
Dazu kommt dann noch die christliche Umdeutung paganer Gebräuche und Feste...da ist man dann schon in der vorkonstantinischen Zeit...
Wenn man sich mit dem Thema befassen will, kommt man mit Internet nicht weiter...
 
Autumn 25.11.2025 18:15
16:48 Wiederum, ich finde es nicht schön,
wie du über dein Elternhaus regelmäßig negativ und abwertend berichtest.

Das was du über den Samstag und Sonntag schreibst, das war in vielen deutschen Haushalten und Familien so.
Auch bei uns wurde samstags geputzt, Kuchen gebacken, Essen vorbereitet für den nächsten Tag und gebadet.
Einmal pro Woche badete die ganze Familie  (im selben Badewasser). Zuerst wir Kinder, dann die Mama und zum Schluss der Papa. Die Nachkriegsgeneration machte das so.

Der Sonntag war ausschließlich Familientag mit Gottesdienst, Sonntagsessen, Besuche, Spaziergänge, Spiele spielen.

Habe noch nie abwertend darüber gesprochen.
Bin dankbar für alles, was meine Eltern leisten konnten, so gut es ging.
 
Palmeros 25.11.2025 18:24
Auch bei uns wurde samstags geputzt, Kuchen gebacken, Essen vorbereitet für den nächsten Tag und gebadet.
Einmal pro Woche badete die ganze Familie  (im selben Badewasser). Zuerst wir Kinder, dann die Mama und zum Schluss der Papa. Die Nachkriegsgeneration machte das so.


Dasselbe in Grün , nur eben alles am Freitag 😉
 
Wiederum 25.11.2025 19:29
@ Autumn Heute, 18:15
Warum empfindest du meine Kommentare als negativ und abwertend?
Damals war es so. 
Über den Glauben wurde in meiner Familie, mein Vater Pastor, nie gesprochen. Das war Privatsache.

Im Konfirmandenuntericht lernte ich Luthers Kleinen Katechismus auswendig. 
https://www.luther-gesellschaft.de/material/texte-zu-luther/kleiner-katechismus.html 

Das dritte Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.
Was ist das?
Wir sollen Gott fürchten und lieben,
daß wir die Predigt und sein Wort nicht verachten,
sondern es heilig halten, gerne hören und lernen.

Also keine Spur vom Sabbat.
 
(Nutzer gelöscht) 25.11.2025 19:48
Die Diskussion geht endlos weiter. Um was geht es denn?! Um ein Rechthaben?
Oder dürfen wir mit den Augen der Liebe schauen lernen. Dass es da Christen gibt, die glauben, mit der Einhaltung des Sabbats Gott am meisten zu dienen. Dass es da Christen gibt, die glauben, mit dem Sonntagsgedenken die Auferstehung von Jesus Christus zu würdigen. Ja. Und?!

Die Fragen von annres und automn dürfen wirklich zum Nachdenken anregen.
- befinden wir uns als Christen in einer Werks-Heilsgewissheit?
- müssen wir uns die Liebe Gottes verdienen?

Wieviel von dem, was wir glauben, dass es die Wahrheit ist, hat zu tun damit, was wir in unserer eigenen Geschichte, unserer Kindheit, unserer Gesellschaft erfahren haben?
 
Wiederum 25.11.2025 20:10
Es geht um die biblische Wahrheit. 

Johannes 8:
31 Da sprach Jesus zu den Juden, die an Ihn glaubten: 
Wenn ihr in Meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig Meine Jünger
32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

Johannes 17:
16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch Ich nicht von der Welt bin. 
17 Heilige sie in Deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. 
18 Gleichwie Du Mich in die Welt gesandt hast, so sende auch Ich sie in die Welt. 
19 Und Ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit. 

Alle Religionen und menschliche gute Werke sind nichtig, wenn sie nicht zur Ehre Gottes getan werden. Das 1. Gebot. Lieben wir den wahren biblischen Gott an 1. Stelle oder woran hängt unser Herz?
 
Palmeros 25.11.2025 20:21
Die Leitplanken hat Gott unmissverständlich gesetzt. 

Was wir in unserer Kindheit erfahren haben hat uns bestimmt geprägt,  aber nicht 
Wahrheits resistent gemacht.  Das gesellschaftliche Gewohnheiten das eigene Verhalten beeinflussen und steuern ist leider Realität,  weil bequem und von der 
Mehrheit akzeptiert,  aber das sollte uns nicht davon abhalten nach dem Willen Gottes zu fragen und gegebenenfalls auch zur Korrektur bereit sein wenn das eigene Verhalten dem entgegen steht.
 
(Nutzer gelöscht) 25.11.2025 20:27
Wiederum: Ich schätze dich sehr, als Mensch und in deiner Lebensschichte. Nur bitte hör mit diesem moralischen Zeigefinger auf. Du selbst hast so sehr die Führung Gottes erfahren, ganz anders, als du sie dir vorgestellt hast. Ist Gott nicht so viel größer als jede unserer Vorstellungskraft? Wollen wir Gott wirklich einsperren in eine Bibel, welche zwar eine ohne Frage große Rolle spielt, jedoch durch ihre unzähligen Übersetzungen bereits gut zu prüfen ist?
Und sollen wir Liebe einsperren in Gesetzlichkeit? ist das die Freiheit, von der Jesus Christus sprach?

Ich bleibe bei meiner Geschichte. Für Gott geht es um wirklich anderes.

Es gibt ein schönes Zitat: "Man kann die Bibel nur wörtlich nehmen, oder ernst. Beides zugleich geht nicht." Pinchas Lapide
 
Sherezade 25.11.2025 20:38
Auch wenn ich Lapide schätze..das Zitat öffnet den Weg zu einer Komplexitätsreduktion innerhalb der Schrift...
Soll man dann die Auferweckung nicht wörtlich nehmen? Wohl nicht..

Man kann Bibeltexte annehmen oder ablehnen. Steht jedem Mensch frei. Nur sollte man vorher auch eine solide Auslegung machen und dann seine Ablehnung begründen...
 
(Nutzer gelöscht) 25.11.2025 21:54
Sherezade: Keineswegs, wenn man Lapide ernst nimmtzwinkerndes Smiley
Vermutlich kann ich es hier garnicht oft genug wiederholen. Es gibt alleine zu dem Begriff Hölle in den Übersetzungen gravierende Abweichungen. In der lateinischen vulgata taucht das Wort 117 x auf, in der neuen konkordanten Übersetzung kein einziges Mal. 
Ich frage mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich den  so bibeltreuen Christen begegne, auf welchen der vielen Texte sie sich beziehen. 
Ich fragte mich sehr oft, wie so manche Christen noch ruhig schlafen können, angesichts ihrer Überzeugung, dass mindestens 80 - 90 % der Menschheit in der Hölle landen.
Eine solide Auslegung. Von all den Laienchristen. Wie mag die wohl aussehen?
 
Sherezade 25.11.2025 22:22
Jedem Menschen steht es frei sich mit Bibelwissenschaft und wie sie funktioniert ein bisserl zu beschäftigen... hilft bei Unterscheidungen...
Beim Sabbat ist es gar nicht komplex...
In den Evangelien wird nicht der ganze Dekalog wörtlich zitiert. Über den Sabbat wird ja von einigen Menschen behauptet, dass dieses Gebot überhaupt nicht wiederholt wird.
Dann wäre man bei dem Schweigen über bestimmte Sachen und welche Folgerungen man daraus ziehen kann... wissenschaftlich spricht man vom Argumentum e silentio...

Also entweder es ist schnurz oder so selbstverständlich, dass man es gar nicht erst erwähnen muss...
Man schaut sich dann also den historischen Kontext an...Jesus verkündete in Galiläa... gesandt zu den verlorenen Schafen Israels...

Dann ist es es doch klar, dass der Sabbat einfach selbstverständlich war... es gab jedoch innerhalb des Judentums Auseinandersetzungen, was am Sabbat erlaubt ist und was nicht... genau dazu hat der Auferweckte Stellung bezogen...


Hölle? Die unterschiedlichen Worte dafür sind bekannt...wenn man sich damit befasst...auch hier einen Blick in den Kontext... Jesus hat die Hölle nicht näher beschrieben... wozu auch... jeder der Zuhörer wusste, was damit gemeint war... wir Heutigen müssen uns dies erschließen... dafür befasst man sich dann mit allen möglichen Quellen aus der Zeit...
 
Sherezade 25.11.2025 22:36
Noch nebenbei..
Das Zählen wie oft, welche Wörter oder Aussagen in der Schrift vorkommen, sollte man ad acta legen.. wer dies macht ist in der Laientruppe unterwegs...

Johannes 3, 16
"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

Genau dieser Satz kommt in der Form nur einmal in der Schrift vor. Wenn man mit Zählungen unterwegs wäre, dann wäre wohl Schafzucht, Weinbau und Ackerbau wichtiger... wird ja dauernd erwähnt...
 
Annres 26.11.2025 06:31
"Man schaut sich dann also den historischen Kontext an...Jesus verkündete in Galiläa... gesandt zu den verlorenen Schafen Israels... Dann ist es es doch klar, dass der Sabbat einfach selbstverständlich war"

Das ist eine hahnebüchene Schlußfolgerung.

Hier gibt es dazu eine biblisch begründete Gegenmeinung:

https://www.gotquestions.org/Deutsch/sabbatgebot.html
In Kolosser 2, 16-17 erklärt der Apostel Paulus: „So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines Feiertages, Neumondes oder Sabbats. Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen; der Leib aber ist Christus eigen.“ Ähnlich sagt Römer 14,5 aus: „Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei seiner Meinung gewiss.“ Diese Schriften machen klar, dass für Christen das Einhalten des Sabbats eine Frage der geistlichen Freiheit und kein Befehl von Gott ist. Am Beispiel vom Einhalten des Sabbats wird in Gottes Wort gelehrt, uns gegenseitig nicht zu verurteilen. Es ist ein Thema, bei dem jeder Christ seiner eigenen Überzeugung folgen muss.

In den Anfangskapiteln der Apostelgeschichte waren die Christen überwiegend Juden. Als Heiden durch Jesus Christus nach und nach erlöst wurden, hatten die jüdischen Christen ein Dilemma. In welchen Aspekten des mosaischen Gesetzes und der jüdischen Tradition sollten heidnische Christen nun unterrichtet werden, diese einzuhalten? Die Apostel trafen sich und besprachen das Thema in Jerusalem (Apostelgeschichte 15). Die Entscheidung war: „Darum meine ich, dass man die von den Heiden, die sich zu Gott bekehren, nicht beschweren soll, sondern ihnen schreibe, dass sie sich enthalten sollen von Befleckung durch Götzen und von Unzucht und vom Erstickten und vom Blut“ (Apostelgeschichte 15,19-20). Das Sabbatgebot war keines der Gebote, dass die Apostel für nötig erachteten, den heidnischen Gläubigen aufzuerlegen. Es ist undenkbar, dass die Apostel versäumen würden, das Sabbatgebot mit einzuschließen, wenn es Gottes Gebot für Christen gewesen wäre, den Sabbat einzuhalten.
 
Annres 26.11.2025 06:35
Ergänzung:

"Wenn wir, oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündete, als wir euch verkündet haben - Fluch darüber."

Die Bibel enthält 4 Evangelien und in keinem davon ist die Rede, dass Heiden-Christen den Sabbat halten müssen. Ihr predigt also ein anderes Evangelium als die Apostel.
 
Sherezade 26.11.2025 08:55
Die Seite ist laienhaft und  ist eher nicht an solider  Bibelwissenschaft und anderer Wissenschaft  orientiert.
In jeder neueren Einleitung zum NT, in jedem Fachbuch über das frühe Christentum, in jeder Kirchengeschichte wird bestätigt, dass Jesus und die frühen Nachfolger den Sabbat hielten.

Wie ich schon schrieb im NT werden nicht alle Gebote explizit wiederholt.Fällt beim genauen Lesen der Texte auf und da ist man dann beim Argumentum e silentio...

Ferner sollte man sich eben auch schnöde mit der Vergangenheit und der Geschichte auskennen, wenn man über das Thema von Sabbat zum Sonntag schreibt...
 
Sherezade 26.11.2025 09:07
Auch beim Kolosserbrief beachte man den Hintergrund...klassisch gesagt..Sitz in Leben..
Genauso sollte man sich mit der Anordnung der Schrift und die Bedeutung  auskennen...erst das "AT", dann die Evangelien, Apostelgeschichte und dann die Briefe ...und was Theologie in Briefform bedeutet...
 
Klavierspielerin2 26.11.2025 09:11
Du@sherez.hast vor kurzem geschrieben, dass das Thema ' Sabbat ' für dich " durch" sei.

Das sieht aber wirklich nicht danach aus, du beißt dich sogar daran fest.
 
Palmeros 26.11.2025 09:34
Klavier: 

wenn es um die Wahrheit geht , lohnt es sich einmal tiefer zu graben !
 
Sherezade 26.11.2025 09:43
Genau. Das Thema ist insofern durch, da der Sonntag seine Ursache in der Geschichte/Kirchengeschichte und nicht in der Bibel hat.
Dies sollte man sich einfach bewusst machen...egal wie man damit umgeht...
 
Klavierspielerin2 26.11.2025 11:52
Das ist eben deine persönliche Betrachtungsweise, die nicht jeder teilt.
Zu erwarten, dass Orthodoxe und rk- Christen das protestantistische ' sola scriptura ' anzuwenden ist naiv und würde bereits oft erklärt dass, dies für die beiden Kirchen sehr ernst genommen wird:

" So stehet denn fest, liebe Brüder, und haltet euch an die überlieferten Lehren, die euch, sei es mündlich, sei es brieflich, von uns übermittelt worden sind."

Ob du persönlich das richtig findest, ist ja nicht ausschlaggebend für die beiden apostolischen Kirchen. 

Dass man nicht nur den eigenen Geburtstag feiert, sondern die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, sagt einem die Vernunft:
Ohne Auferstehung Jesu, keine Erlösung und darum wäre eine Auferstehung auch für uns Sünder nicht möglich.
Dazu braucht's auch kein " Sonntagsgebot", sondern logisches Denken, was einem ' Ebenbild Gottes ' nicht so schwer fallen sollte.

Am Samstag kann man aber zusätzlich die frohe Botschaft betrachten, man kann nämlich beides, am Samstag UND am Sonntag!
 
JesusComesBackSoon 26.11.2025 11:55
@Annres: "Wenn wir, oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündete, als wir euch verkündet haben - Fluch darüber."

Die Bibel enthält 4 Evangelien und in keinem davon ist die Rede, dass Heiden-Christen den Sabbat halten müssen. Ihr predigt also ein anderes Evangelium als die Apostel.

Zur Wahrheit des einen Evangeliums gehört weit mehr als der Inhalt der vier Bücher auf die Du verweist. Und sogar in einem davon bestätigt unser HERR doch Selber klar und deutlich die Gültigkeit und Bedeutung des Sabbat indem ER sagte:  

Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht. [MARK. 2,27]
 
Klavierspielerin2 26.11.2025 11:58
Sag' @Jcbs, endlich mal, was geschieht mit Christen, die am Samstag arbeiten?
 
JesusComesBackSoon 26.11.2025 11:59
@Klavierspielerin2: " So stehet denn fest, liebe Brüder, und haltet euch an die überlieferten Lehren, die euch, sei es mündlich, sei es brieflich, von uns übermittelt worden sind."

Mündliche Überlieferung durch die Apostel ist heute nicht mehr gegeben. Wir besitzen nur noch das was sie schrieben. Und diese Aussage beinhaltet nicht das was Du glaubst oder Deine Kirche hinsichtlich Überlieferung lehrt. Denn die Aussage beschränkt sich auf die Apostel.
 
JesusComesBackSoon 26.11.2025 12:02
@Klavierspielerin2: Sag' @Jcbs, endlich mal, was geschieht mit Christen, die am Samstag arbeiten?

Sag Du mir was mit Christen geschieht, die andere Götter neben GOTT haben, Götzenbilder verehren, Gottes Namen missbrauchen, Vater und Mutter verunehren, morden, ehebrechen, stehlen, lügen oder begehren was anderen gehört.
 
Klavierspielerin2 26.11.2025 12:05
Nein, der Reihe nach: ich habe dich gefragt. Und das nicht das erste Mal.
Geb ' mir doch einfach eine Antwort darauf.
 
Klavierspielerin2 26.11.2025 12:11
@11:59, jcbs, " Denn die Aussage beschränkt sich auf die Apostel."

Das nehmen die beiden apostolischen! Kirchen sehr ernst:
Apg 2, 42 Sie hielten an der Lehre der Apostel fest....

Nicht - Apostolische Gemeinschaften können das nicht, da sie sich nicht auf die Apostel berufen, sondern nur auf Menschen - in deinem Fall E.G. White- berufen können.
 
Sherezade 26.11.2025 12:12
Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht das Recht auf eigene Fakten.
Das Faktum, dass Jesus und die ersten Nachfolger de Sabbat hielten, wird ja nicht mal von RKK Theologen bestritten...
 
Klavierspielerin2 26.11.2025 12:27
Deine persönlichen Schlussfolgerungen sind aber auch nicht relevant.
 
Sherezade 26.11.2025 12:53
Wiederkehr doch die Aussage des römisch-katholischen Theologen Oliver Achilles..also sein historisches Fazit:
"Vor allen Diskussionen über Relevanz und Notwendigkeit war der Sabbat im frühen Christentum vor allem eins: selbstverständlich."

 Dies ist übrigens keine Einzelmeinung über die Vergangenheit.
 
Sherezade 26.11.2025 12:55
Natürlich "widerlegen"..
 
Annres 26.11.2025 13:17
Warum sollte man dieses "historische Fazit" widerlegen müssen? 

Außerdem schreibt Achilles selber: "In der Regel wird zum Thema 'Neues Testament und Sabbat' assoziiert, dass Jesus den Sabbat aufgehoben habe."
https://auslegungssache.at/3768/der-sabbat-im-neuen-testament-i/

Seine Meinung scheint also doch eher eine Außenseiterpostition zu sein, wenn er selber schreibt, dass der Sabbat in der Regel als aufgehoben gilt?
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