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Warum werden jüdische Gräber nicht gepflegt❓

Warum werden jüdische Gräber nicht gepflegt❓
Der jüdischer Friedhof Weißensee, gleicht einem Labyrinth in einem Urwald🌳.
😏

Kommentare

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Sadie 01.11.2025 21:22
Wenn ich den Friedhof besuche gehe ich auch zum jüdischen Grab ,dass in der Nähe vom Grab meines Mannes ist und lege einen kleinen Stein darauf.
Das ist ein Brauch aus Israel — ein Zeichen ,dass die Verstorbenen nicht vergessen werden
 
Liebeeinsportlermann 01.11.2025 21:24
www.bayrischer-rundfunk.de
Jüdische Geschichte: Friedhöfe als Orte für die Ewigkeit | Stationen | BR
👍
 
Sadie 01.11.2025 21:24
Für mich ist das ein Zeichen von Respekt und Erinnerung an die Menschen,die dort ruhen ,auch wenn die Gräber verwildert sind
 
(Nutzer gelöscht) 01.11.2025 23:23
Jüdische Gräber sind nicht verwildert. Ein Jüdisches Grab hat eher die Funktion  einer Ruhestätte. Man überlässt den Bereich des verschiedenen Menschen in die Göttliche Ordnung. Man macht aus einer Ruhestätte keine Kultstätte mit Weihwasser Springbrunnen, und Engelsfiguren und ewigen Lichtern.
 
(Nutzer gelöscht) 01.11.2025 23:27
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass bei uns allgemein die Gräber nach ein paar Jahren einfach ausgehöben werden, und niemand weiss was mit dem Material geschieht, und jemand anders wird dann reingelegt. Ich finde das pietätslos. Es zeigt den Zerfall unserer Gesellschaft.
 
Komfortzone 02.11.2025 00:57
Wie sähe die Alternative deiner Meinung nach aus?
 
Autumn 02.11.2025 06:25
"In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass bei uns allgemein die Gräber nach ein paar Jahren einfach ausgehöben werden ... " (23:23)
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Das habe ich hier bei uns noch nicht bemerkt und ich bin regelmäßig auf verschiedenen Friedhöfen unterwegs.
Es gibt ja die gesetzliche Ruhezeit:

"Die Dauer der Ruhezeiten von Gräbern setzt der Friedhofsträger fest. Als Orientierung dienen die Bestattungs- und Friedhofsgesetze der einzelnen Bundesländer. Die Zeitspanne soll ich eine angemessene Totenehrung ermöglichen. Sie beträgt mindestens acht Jahre und kann bis zu 50 Jahre dauern."

"Die übliche Ruhezeit für Urnengräber beträgt zwischen 10 und 20 Jahren
Erdgräber haben in der Regel eine Ruhezeit zwischen 20 und 30 Jahren. Bei besonders lehmhaltigem Boden sind bis zu 40 Jahre Ruhezeit erforderlich."
 
(Nutzer gelöscht) 02.11.2025 07:33
23:27
Ein Grab lässt man für immer auch dort an der Stelle wo die Beerdigung stattgefunden hat, es sei denn dieser Mensch hat den Wunsch geäussert, wie zB der Stammvater Joseph, der wollte in seiner Heimat beerdigt werden. Flächen für Friedhöfe gibt es genug.
 
Sadie 02.11.2025 08:34
@Autumn

Das Grab muß von den Angehörigen gekauft werden .
Die Ruhezeiten für Gräber liegen zwischen 10-12 Jahre .
In Gilching besteht der Friedhof aus Lehmboden ,dort sind 12 Jahre Pflicht .
Nach Ablauf der Gesetzlichen Ruhezeiten muß das Nutzungsrecht für das Grab wieder neu gekauft werden .
Wenn niemand das Grab neu kauft beziehungsweise das Nutzungsrecht nicht verlängert wird ,wird das Grab aufgelassen ,der Grabstein und die Einfassung werden entfernt
Wenn die Überreste des Verstorbenen bei Neubelegung noch vorhanden sind ,werden die Knochen in einem Sammelgrab beigesetzt.

Jüdische und muslimische Gräber sind Dauergräber ,sie bleiben für immer bestehen
 
paloma 02.11.2025 08:43
Danke Sadie für diese differenzierte Aufklärung.
D.h.@ Avocado,dass man sogar selbst zu Lebzeiten schon Vorsorge treffen kann,wie man es für sich vereinbaren kann u möchte.
Eine Freundin von mir hat das bereits bei der Beerdigung ihres Mannes auch für sich komplett  geregelt.
 
Nemrac73 02.11.2025 09:08
Im meiner heimatgemeinde,  wo ich ja bis August auch im kirchenvordtand war, ist es in der friedhofsordnung festgelegt. Diese ist aber auch mit den Vorschriften des ordungsamtes abgesprochen.
Die Lieferzeit bei erdbestattung ist 20 Jahre, bei Urnen 15 Jahre. Für diese Zeit wird ein Grab auch bezahlt. Bei doppelgräbern verlängert sich die Zeit wieder um 20 Jahre, wenn der 2. Leichnam beigesetzt wird.
Danach kann man ein Grab verlängern und weiter bezahlen oder es wird aufgelöst und kann wieder belegt werden.

Wenn alle Gräber für immer bestehen bleiben würden, wäre der Friedhof um ein  vielfaches größer. Dafür braucht man Grundstücke, und es muss auch gepflegt werden. 

Außerdem ist es bei uns so, dass viele eher auflösen wollen, weil ihnen die Grabpflege zu viel wird.
 
Klavierspielerin2 02.11.2025 10:06
Habe mal eine Doku gesehen:
" Platzmangel auf Friedhöfen in Israel"
https://www.deutschlandfunkkultur.de/platzmangel-auf-friedhoefen-in-israel-die-grabsuche-meiner-100.html

Außerdem erwähnenswert, das ' Goldene Tor ' in Jerusalem. Dort wird der Messias erwartet, weshalb sich unterhalb des Tores ein muslimischer Friedhof befindet. ( kein jüdischer?).
Mal bei Wiki schauen, um festzustellen um was dort gestritten wird....Gaza ist da nur der Gipfel des Eisbergs.

" Goldenes Tor (Jerusalem)
ehemaliges Tor an der Südmauer der Jerusalemer Altstadt"
https://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Tor_(Jerusalem)
 
(Nutzer gelöscht) 02.11.2025 10:07
Gräber und Friedhöfe sind keine Gärten. Es macht keinen Sinn die Totenruhe laufend zu stören. In Israel macht man das richtig. >Ein Besuch, >ein Mensch, >ein Stein. Der nächste Grabbesucher weiss dadurch, aha, da liegt ein neuer Stein, der hat noch Freunde, Angehörige. 

Ich finde es ein Spiegelbild der unverarbeiteten Vergangenheit, wenn die alten Angehörigen mit Säcken von Blumenerde, Schere und Schäufelchen, Gieskannen und Kerzen, Woche für Woche auf den Gräbern herumstolpern, nur damit dass dieses vergängliche Material, von irgendeinem Bewohner aus dem Dorf gesehen wird. 

Mich erinnert das an solche Schuldgefühle, bei Menschen, die ihre Geschichte noch nie überdacht haben. Seit 2015 ist dieser Schuldkult neu aufgebrochen. Warum wohl, weil diese Menschen noch nie reinen Tisch mit ihrem Schöpfer gemacht haben. Sie tun alle nur das, was andere tun. Klingt irgend wie bekannt, nicht wahr...?
 
Klavierspielerin2 02.11.2025 10:10
Soweit ich mich erinnere, wurde das Goldene Tor von den Muslimen zugemauert...
 
Klavierspielerin2 02.11.2025 10:11
Du interpretierst alles christliche immer! im schlecht möglichlichsten Licht!
 
Klavierspielerin2 02.11.2025 10:12
@A
 
Klavierspielerin2 02.11.2025 10:17
Du@A, bist so ein Typ, der alles christliche am liebsten abschaffen will. Bestimmt weil die das zu katholisch ist.
Was du und solche wie du ausblenden ist, wenn all das christliche eliminiert wurde, hat's Platz für was anderes.
Und da steht der Islam schon vor der Türe, der schon seit über 1000 Jahren versucht Europa zu islamisieren.

Du arbeitest denen ja in die Hände!
( Schüttel den Kopp)
 
Klavierspielerin2 02.11.2025 10:19
... aber dafür dann meinen die AfD wird's dann schon wieder " richten"🙄
 
(Nutzer gelöscht) 02.11.2025 10:24
Platzmangel auf den Friedhöfen wird es wahrscheinlich bald nicht mehr geben ,in 
Rheinland-Pfalz wurden ab Oktober die Bestattungsrichtlinien gelockert :

Urnen von Verstorbenen dürfen mit nachhause genommen werden oder in den Landesflüssen verstreut werden  ,in Recyclingtüten
Oder zu Schmuckstücken etc verarbeitet werden
 
(Nutzer gelöscht) 02.11.2025 10:25
Stellt sich die Frage für jeden : 

Nach dem Tod wieder ins traute Heim/ Familie  zurück ??
 
Klavierspielerin2 02.11.2025 10:27
Deutschland wird wieder pagan😱
 
(Nutzer gelöscht) 02.11.2025 10:30
Also ich spiele mit dem Gedanken meine Asche  zum Bilderrahmen zu verarbeiten und  zu hinterlassen , muß nur noch das Bildmotiv auswählen.

Finde die Idee schön ,für meine Nachkommen.
 
israelgreece2019 02.11.2025 10:48
Klavierspielerin2 , 10:10h

Goldenes Tor
Gnadentor / Tor des Erbarmens - Golden Gate - Altstadt Jerusalem
Goldenes Tor mit muslimischen Gräbern direkt davor. (© Matthias Hinrichsen)

Goldenes Tor in Jerusalem – es ist das einzige, das nicht passierbar ist, weil es im 16. Jahrhundert dauerhaft zugemauert wurde. Es befindet sich schräg gegenüber vom Ölberg und kann auch von dort aus sehr gut erkannt werden durch die beiden nebeneinander liegenden Torbögen. Es ist aber auch das einzige Tor, das direkt auf den Tempelberg führen würde. Christlicher Überlieferung zufolge ist Jesus, als er das letzte Mal nach Jerusalem kam, über den heutigen Palmsonntagsweg durch dieses Tor auf einem Esel hinein geritten – als der Messias.

Das Goldene Tor befindet sich im muslimischen Altstadtviertel Jerusalems und ist nur vom Tempelberg aus von innen zu sehen, wobei der Anblick nicht besonders attraktiv ist. Der Zugang zum Tempelberg ist für Nicht-Muslime streng reguliert und auf wenige Stunden von Sonntag bis Donnerstag begrenzt.

Goldenes Tor – Legendenbildung

Während die Kreuzfahrer Jerusalem beherrschten, sei das Tor einmal für die Palmsonntagsprozession, und ein zweites Mal am Fest der Kreuzerhöhung geöffnet worden sein. Nicht selten wird von heutigen Reiseleitern erzählt, dass das Tor vom türkischen Herrscher Süleyman dem Prächtigen während dem Wiederaufbau (1537–1541) verschlossen und versiegelt worden sei und davor ein weiträumiger Friedhof angelegt worden sei, weil der Messias – der durch dieses Tor bei seiner Wiederkehr kommen würde – niemals über fremde Gräber gehen würde und somit seine „Mission“, in die Stadt einzuziehen, nicht erfolgreich beenden könne.

Archäologische Erkenntnisse
Wissenschaftler vermuten eher, dass das Verschließen des Goldenes Tores den Zugang von Ungläubigen verhindern sollte. Des Weiteren könnte der vorgelagerte Friedhof jüdische Gläubige, insbesondere Rabbiner, durch die Gefahr der Unreinheit durch die Toten vom Passieren des Bereiches abgehalten werden. Einige sind der Ansicht, das Goldene Tor sei aus Sicherheitsgründen verschlossen worden, weil der damalige Herrscher Süleyman befürchtete, die heilige Stätte auf dem Tempelberg könnte durch Feinde schnell erreichbar und geschändet oder gar zerstört werden.

Einige jüdische Gelehrte interpretieren Hesekiel 44, Verse 1-3 so, dass in früheren Zeiten die Herrlichkeit Gottes durch das östliche Tor (Goldenes Tor) zum Tempel kam, aber bis zur Ankunft des Messias dauerhaft verschlossen bleibt.

Ein weiterer Name dieses Tores leitet sich aus dem hebräischen Sha’ar HaRahamim ab und bedeutet Gnadentor oder Tor des Erbarmens.
Google Maps

https://www.israelmagazin.de/israel-orte/jerusalem/die-8-altstadt-tore-2/goldenes-tor
 
schaloemchen 02.11.2025 10:54
Platzmangel auf den Friedhöfen wird es wahrscheinlich bald nicht mehr geben ,in

es gibt keinen Platzmangel eher das Gegenteil
viele Friedhöfe kämpfen ums Überleben
der größte hier in Hamburg hat bereits klassische Konzerte gemacht um zu überleben
sie suchen nach Möglichkeiten um wirtschaftlich zu bleiben

PS: in Russland ist alles kostenlos
man muss nichts zahlen daher
man schmeißt nach 25 Jahren die Überreste nicht weg
die Gräber bleiben für immer ...
es gibt keine Gärtner daher keine Kosten
alle kümmern sich selbst um die Gräber
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