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🙏🏻🧡Vor wem stehe ich,wenn ich zu Gott komme?

🙏🏻🧡Vor wem stehe ich,wenn ich zu Gott komme?
Aber der ältere Sohn war auf dem Feld.Und als er nahe zum Hause kam,hörte er singen u Tanzen und rief zu sich seine Knechte und fragte,was das wäre.Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen,und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet,weil er ihn gesund wiederhat.Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Lzk 15,25-28

Kommentare

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paloma 01.10.2025 09:48
Welch eine Tragödie! Du meinst,alles richtig gemacht zu haben,u stehst plötzlich vor einem Scherbenhaufen.
Verständlicherweise fragst du dich: Welchen Sinn hat es,ehrlich zu sein,anständig zu leben,an Gott zu glauben u auf die Angebote der Welt zu verzichten?
 
paloma 01.10.2025 09:57
Worin unterscheidet sich das Leben der Brüder? Vom Jüngeren heißt es: " Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen."
Vom Älteren lesen wir:"Da wurde er zornig u wollte nicht hineingehen "
Der Jüngere gesteht:" Ich habe gesündigt gegen den Himmel u vor dir." Ich bin hi dort nicht mehr wert,dass ich dein Sohn heiße"
Der Ältere dagegen:" So viele Jahre diene ich dir u habe dein Gebot nie übertreten."
Der Jüngere bekommt für die verlorenen Jahre vom Vater ein gemästetes Kalb und ein Freudenfest 
Dem Älteren versichert der Vater:"Mein Sohn,du bist alle Zeit bei mir,und alles,was mein ist,das ist dein."
 
Engelslhaar 01.10.2025 10:00
Der ältere Sohn wurde stets benachteiligt.
Außerdem stimmt es nicht, dass er immer alles bekommen hat.
Der ältere Sohn sagt: Nie hast du mir ein gemästetes Kalb gegeben, wenn ich eine Feier hatte.
Und dann soll er auch noch verpflichtet werden, sich zu freuen.
 
Putz 01.10.2025 10:02
Vor wem stehe ich, wenn ich zu Gott komme? Die Antwort könnte einfach sein: dann stehe ich eben vor Gott! Aber das wäre nicht die Antwort, die im Hintergrund wartet.Das Bild "vor Gott stehen" sagt aus, daß wir rechenschaftspflichtig sind gegenüber dem, der uns das Leben gegeben hat. Am Ende des Lebens wird gewissermassen wie bei einem Kaufmann ein Strich gezogen, und dann ergibt sich Plus oder Minus.
 
paloma 01.10.2025 10:03
Die Frage ist: Welche innere Haltung prägt meine Gottesbeziehung?Verstehe ich Gott als meinen Vater,dessen Kind ich bin,oder ist Gott für mich ein strenger Gutsherr,vor dem ich meine Rechte einfordern muss?

Vor wem stehe ich,wenn ich zu Gott komme?

Ist er mein Vater od irgendein abstraktes Wesen,das sich vor mir versteckt hält?
 
Engelslhaar 01.10.2025 10:03
Ich denke, wenn wir eines Tages wirklich vor Gott stehen, werden wir uns darüber keine Gedanken mehr machen.
Wir sind ja angekommen.
 
paloma 01.10.2025 10:07
Zwölfmal spricht Jesus in dieser Erzählung vom Vater.Und jeder der beiden Brüder wird mit "mein Sohn " angesprochen.
Bist du ein Sohn, eine Tochter Gottes?Begreifst du dich als ein Kind, unabhängig davon,ob die Sonne scheint,od ob dich deine Lebensumstände völlig aus der Bahn werfen?
 
paloma 01.10.2025 10:11
Rabbi Schlimm fragte seine Schüler:
" Was ist die größte Sünde des bösen Triebes?"
Da ihm keiner antwortete sagte er :"Wenn der Mensch vergisst,dass er ein Königskind ist."
 
paloma 01.10.2025 10:14
Wenn Gott sein Vater ist,bist du sein Kind,auch wenn du den Karren gegen die Wand gefahren hast.
Um uns das zu sagen,ist Jesus in die Welt gekommen.
Wer das erfasst hat,hat das ganze Evangelium verstanden.

Thomas Domanyi ( leicht gekürzt)
 
paloma 01.10.2025 10:16
10.11 Rabbi Schlomo
 
paloma 01.10.2025 10:21
10 Uhr @ Engel ja,die Geschichte ist herausfordernd.Aber glaubst du nicht,dass der Vater ihm nicht ein Fest hätte ausrichten lassen ( samt Kalbsbraten😋) ,wenn er darum gebeten hätte? Sagt er dem älteren Sohn nicht: Alles was mein ist,ist dein? 9.57 Uhr
 
paloma 01.10.2025 10:34
10.02 @ Putz Es gibt in der Tat mehrere Möglichkeiten wie ich vor Gott stehe,wenn ich zu ihm kommen.
Ich stehe ja tgl vor ihm in Gebet od Lobpreis,wenn ich das möchte.Das hat Jesus für uns erwirkt,dass wir tatsächlich vor seinem Thron stehen dürfen u wie Jesus ihn ' ABBA,lieber Vater ' nennen dürfen. Welch ein Geschenk u welche Gnade,denn nur durch Jesus werde ich rein gewaschen u nicht verurteilt.
Ich bin sein Kind! In Liebe angenommen
 
paloma 01.10.2025 10:40
10.03 @ Engel,du darfst jetzt schon vor ihm stehen,das ist ein gr Vorrecht u unheimlich tröstlich,dass du das in Gewissheit tun kannst,seine Tochter zu sein. Er liebt dich u zeigt es jeden Tag neu! 💞 
Wenn wir dereinst komplett angekommen u angenommen sind,vllt haben wir dann wirklich keine Fragen mehr,obwohl ich jetzt denke,ich hätte....
Aber dann werden wir erkennen,heißt es,was jetzt noch wie Stückwerk erscheint ...
 
paloma 01.10.2025 10:54
 
paloma 01.10.2025 11:08
10Uhr zu Engel,weder wurde er benachteiligt,denn der Vater beteiligt ihn an allem,was sein ist.
Er sieht es eben so ( wie wir es möglicherweise auch oft sähen: der Jüngere Bruder bekam es ohne Leistung,aufgrund seiner Reue u Rückkehr,während er immer im Dienst stand)
Da gibt es mehrere Gleichnisse,z.B. gleicher Lohn für den Arbeiter,der viel später erst dazu kam...)
Darin offenbart sich Gottes Prinzip: Er freut sich immer,wenn jmd zu ihm kommt.
Der Ältere wird auch nicht verpflichtet sich zu freuen,wie du schreibst.
Trotz seines Zornes kommt der Vater zu ihm siehe 9.44 u bittet ihn,mitzufeiern ,kein Zwang sondern er wünscht sich,dass der Ältere Anteil hat am Fest,der Wiedersehensfreude...es ist schließlich sein Bruder,der zurückgekehrt ist.

Eifersucht u Neid schaden dem Älteren selbst,er schließt sich aus.
 
paloma 01.10.2025 11:12
 
paloma 01.10.2025 11:15
 
Alysa 01.10.2025 16:00
Meine Gedanken dazu:

Könnte es nicht auch sein, dass der zu-Hause-gebliebene Sohn einfach nicht das in Anspruch genommen hat, was ihm tagtäglich geboten wurde? Schließlich war ja alles, was dem Vater gehörte, auch seins. Vielleicht war er  auch betriebsblind... War er denn nur Bediensteter/ Angestellter seines Vaters? ich denke nicht.

Könnte man das nicht sogar auf unser Gemeindeleben/Glaubensleben übertragen? Es gibt treue Christen, die nie ans Aufgeben denken, immer da sind, ihrem HERRN gehören und gehorchen. 

Mir gibt es sehr zu denken... sind wir Teilhaber an GOTTes Reich? Oder sind wir neidisch, wenn Abtrünnige reuevoll zurückkehren?

Sind wir am Glücklichsten, wenn wir immer nahe bei Gott sind? Kann es nicht auch sein, dass wir als Christen auch in Langeweile geraten und manches eintönig wird? Oder braucht es womöglich sogar die tiefsten Tiefen  des Lebens, um uns  dessen bewusst zu werden, dass wir am Besten bei Gott aufgehoben sind?

Und ja, es gibt ein Gericht, wir kennen ja unser Glaubensbekenntnis.

Aber Jesus hat ja für uns alle  die Schuld auf sich genommen...und wir dürfen frei sein, wenn wir das, was uns zusteht und für uns getan wurde, persönlich annehmen.
 
Wiederum 01.10.2025 16:35
Warum zog der sogenannte verlorene Sohn davon? 
Warum gefiel es ihm nicht mehr zu Hause?

Lukas 15:
12 Und der jüngere von ihnen sprach zum Vater: Gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt, Vater! Und er teilte ihnen das Gut. 
13 Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste in ein fernes Land, und dort verschleuderte er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben. 

Jesus erzählt 3 Gleichnisse zum Thema Verloren- gefunden. 
Seine Zuhörer sind die Pharsäer und Schriftgelehrten. 

1 Es pflegten sich Ihm aber alle Zöllner und Sünder zu nahen, um Ihn zu hören. 
2 Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und ißt mit ihnen! 

Was will Jesus ihnen sagen?
 
Angelina71 01.10.2025 17:40
Der "sogenannte" verlorene Sohn??🤔

Auch wenn es manchen nicht in ihr christliches Bild paßt. Der verlorene Sohn, ist von Anfang an der geliebte Sohn des Vaters. Und die Liebe des Vaters zeigt sich durch Geduld, und konstante Liebe, selbst als der Sohn sich von ihm abwendet.

Der daheimgebliebene Sohn ist ein Synonym für Christen, die eine wahre und innige Beziehung zu ihrem Vater nie richtig aufgebaut haben. Sie berufen sich auf ihre Treue, und Werke, und meinen damit eine bessere Position bei ihrem Vater zu haben.

Sie haben nie begriffen, dass sie sich Gottes/des Vaters Liebe nicht verdienen können.
Daher kommt auch der Neid, und der Hass auf den heimgekehrten Sohn. Ihrer Ansicht nach hat dieser die Liebe des Vaters nicht verdient.

Leider erlebt man solche "Geschwister" auch heute in Gemeinden, oder Foren.
Sie sind voller Ablehnung, und Neid, weil sie nie wirklich eine echte Beziehung zu ihrem Vater hatten.
 
Angelina71 01.10.2025 18:00
Und wenn wir einmal vor unserm Gott stehen,
dann zählt alleine unsere Liebe und Herzenshaltung die wir unserem Vater und Jesus gegenüber gelebt haben.
Heuchelei, Arroganz und menschliche Werke werden da durch Gottes Gerechtigkeit und SEINE unbestechliche Wahrheit keinen Bestand haben!

Die einzige wichtige Frage wird sein: Bist du ein Kind Gottes?
Hast du Gott erlaubt die vollkommene Führung über dein Leben zu übernehmen?
Vertraust du, und liebst du Jesus?
 
vertrauen2015 01.10.2025 18:01
dieses Gleichnis vom *Verlorenen Sohn* sollte doch jubeln lassen.

Dieser war doch verloren (durch seinen verkehrten Lebenswandel) und ist heimgegangen zum Vater. Eine Umkehr und Reue von einem sündigen verkehrten Leben ist die Motivation gewesen, wieder zum himmlischen Vater zurückzukehren.

So ist es mit Jedem der sich wieder besinnt und erkennt, dass Sünde keine Befriedigung ist.

Satan kommt nur um zu töten. JESUS jedoch hat das Leben
 
Wiederum 01.10.2025 18:05
Der Vater hat beide Söhne lieb. Sie wohnen bei ihm und er teilt ihnen das Erbe aus. 
Das Gleichnis ist die Antwort an die Pharisäer, sie sagen: Dieser nimmt Sünder an und ißt mit ihnen!
Jesus will zeigen, wie sehr sich Sein Vater über jeden Sünder freut, der umkehrt. 

Darum geht es auch in den anderen beiden Gleichnissen. 
4 Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verliert, läßt nicht die neunundneunzig in der Wildnis und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? 
5 Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es auf seine Schulter mit Freuden; 
6 und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war! 
7 Ich sage euch, so wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen! 

Wer meint, keine Buße zu brauchen? 

8 Oder welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn sie eine Drachme verliert, ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie sie findet? 
9 Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und die Nachbarinnen zusammen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte! 
10 Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

Es geht nicht um das Verurteilen, sondern um die Freude, wenn ein Sünder umkehrt.
Der Vater ließ den jüngeren Sohn ins Unglück laufen. Er hielt ihn nicht zurück. 
Der Sohn mußte selbst seine Erfahrungen machen und erkennen, was gut und was böse ist.
 
(Nutzer gelöscht) 01.10.2025 18:39
Ich würde mich auch freuen und feiern, hätte ich einen Sohn der aus dem Schlamm kriecht und umkehrt. 
Ob der andere Sohn wirklich besser ist? Er ist eifersüchtig, neidisch, geltungssüchtig ..... Auch nicht besser als einer der das Erbe verprasst.
 
paloma 02.10.2025 00:05
Sorry,war lange unterwegs.
16 Uhr @ Alysa,interessante Gedanken,aber ich glaube,die Gläubigen müssen es nicht forcieren,denn viele Umstände im Leben können uns erschüttern.
Öfters finden wir in der Bibel die Aufforderung: Kommt zurück zu eurer ersten Liebe zu Jesus/Gott....weil es sicher vorkommt,dass wir lau werden,Gottes Wohltaten nicht mehr sehen u schätzen,die Liebe nachgelassen hat.
Manchmal finden wir tatsächlich durch Krisen wieder näher zu Gott.
 
paloma 02.10.2025 00:13
17.40 Ich bin mir nicht sicher@ Angelina,ob ein Sohn den Vorzug hatte,denn der Vater steht ja für Gott u Gott ist gerecht 
Ich meine,er hat den weggegangenen Sohn vermisst u die Freude über seine Rückkehr überwog u das wollte er feiern,mit beiden Söhnen.
Was den Älteren betrifft,er war sicher gewissenhaft u treu,aber die Herzens Beziehung scheint tatsächlich zu fehlen,er ist " nur" pflichtbewusst.
Erinnert mich auch ein wenig an Martha u Maria
 
paloma 02.10.2025 00:19
18.05 @ Wiederum,sehr toll erklärt.
Gott lässt uns ja auch die Wahl,denn die Beziehung zu ihm beruht immer auf Freiwilliger.
Manchmal wählen wir nicht so gut,weil wir nicht den Überblick haben wir unser Vater.Man tut gut daran ,ihm zu vertrauen u in Entscheidungen einzuladen...in jedem Fall besser für uns👍🏻
 
paloma 02.10.2025 00:26
@ Clivie: Jeder der beiden Söhne hat Defizite,das wird deutlich
Der Vater liebt seine Kinder,lässt sie gewähren u frei entscheiden. Er hat für beide das Beste im Sinn.
Der Jüngere schön diese Erfahrung zu brauchen,um zu erkennen,wie gut er es beim Vater hatte.
Den Älteren möchte er von seinem Neid befreien,ihm aufzeigen,dass es keinen Grund dafür gibt u dass er mit beiden seine Freude,aber auch seinen Besitz teilen möchte.Aber der Ältere ist noch nicht so weit.
 
vertrauen2015 02.10.2025 14:35
das Leben in Fülle

ist zwar sehr amerikanisch, aber es trifft den Kern.

Wieviele Menschen suchen oder suchen auch nicht, nach einem erfüllten Leben. Freiheit ist das ultimative Schlagwort. 

Doch wenn alles erreicht wurde, bleibt oftmals eine Leere zurück. Es ist die Sehnsucht nach GOTT, die uns ins Herz gelegt wurde.

Zur Auffrischung aus meinem Alphakurs
wie viele Menschen suchen oder suchen auch nicht, nach einem erfüllten Leben. Freiheit ist das ultimative Schlagwort. Doch wenn alles erreicht wurde, bleibt eine Leere zurück. Es ist die Sehnsucht nach GOTT, die uns ins Herz gelegt wurde.
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