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📜 Ein Kind Gottes entspricht einem "Brief Christi"

📜 Ein Kind Gottes entspricht einem "Brief Christi"
Gottes Kinder sind dazu berufen, Christus zu repräsentieren und die Güte und Barmherzigkeit des Herrn bekannt zu machen. Wie Jesus uns den wahren Charakter des Vaters offenbarte, sollen wir Christus einer Welt offenbaren, die seine liebevolle, mitfühlende Liebe nicht kennt. »Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast«, sagt Jesus, »so sende auch ich sie in die Welt.« »Ich in ihnen und du in mir … damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast.« Johannes 17,18.23 Der Apostel Paulus sagt zu den Jüngern Jesu: »Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid«, »erkannt und gelesen von jedermann«. 2. Korinther 3,3.2

Mit jedem seiner Kinder schickt Gott einen Brief in die Welt. Wenn du ein Nachfolger Christi bist, dann sendet er mit dir einen Brief an die Familie, das Dorf und die Straße, wo du lebst. Jesus, der in dir wohnt, möchte zu den Herzen der Menschen sprechen, die ihn noch nicht kennen. Vielleicht lesen sie weder die Bibel noch hören sie die Stimme, die aus ihren Seiten zu ihnen spricht. Sie erkennen nicht Gottes Liebe in seinen Werken. Wenn sie in dir tatsächlich ein getreues Abbild Jesu erkennen können, kann es sein, dass sie durch dich etwas von seiner Güte verstehen und gewonnen werden, ihn zu lieben und ihm zu dienen.

( Zitat aus: Schritte zu Christus, Kap. 13 - Die Freude im Herrn - Ellen G. White 1892 )

Kommentare

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paloma 27.09.2025 16:37
Worte bringen Tod od Leben,umso mehr sollten wir auf sie achten,als Brief Christi.
 
Angelina71 27.09.2025 17:25
Das ist sehr wahr, dass wir als Kinder Gottes unseren Herrn repräsentieren sollen.
Tatsächlich finde ich das aber nicht immer so leicht, denn wir sind eben auch nur sündige Menschen, und gelangen an unsere Grenzen. 
Wie sehr wir diesem Auftrag gerecht werden, hängt sicher auch von unserer geistlichen Reife ab.
Zum Glück gibt es in der Bibel einige Beispiele von "unperfekten" Gottes-Männern und auch Frauen.
 
AndreasSchneider 28.09.2025 01:16
Das wichtigste ist zu allererst, in Gottes Augen heilig und gerecht zu sein.

"Darin wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger." (Joh.15,8)

Natürlich sollen die Menschen Gott preisen im Idealfall, wenn sie unseren Wandel sehen.

Aber eine Fokussierung darauf, den Menschen gefällig zu sein, ist falsch.

Das schreibt Paulus in Gal.1,10 ganz klar.

Vielmehr sollte die Konzentration darauf gerichtet sein, Frucht und noch mehr Frucht für Gott zu bringen, als Reben am Weinstock.

Wenn die Menschen dann unseren Wandel preisen, ist es gut, wenn nicht, ist es auch gut.

Natürlich sollen wir nicht als Übeltäter leiden (1. Petr.4,15), als solche sind wir in der Tat, kein Brief Christi.

Eine Fokussierung darauf, ein Brief Christi zu sein, ist jedoch falsch, denn Gott ist unser Richter letztlich, nicht die Menschen. 

Wir sollen nicht Ehre suchen von Menschen, wie die Pharisäer, die ihre Gebetszettel lang machen, um von den Menschen gesehen zu werden, die es lieben, Rabbi genannt zu werden.

Wenn man in Wahrheit Frucht bringt und zu göttlichem Leben kommt, wird man von Gott erhöht, denn wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht (Math.23,12).

Andreas
 
AndreasSchneider 28.09.2025 02:00
Unser Interesse sollte darin liegen, das Zeugnis des Geistes zu erlangen, nicht das Zeugnis der Menschen.

"Wie könnet ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmet? und die Ehre, die von Gott allein ist, suchet ihr nicht." (Joh.5,44)

Der Wandel im Geist führt zu den Früchten des Geistes (Gal.5,16; Gal.5,22).

Soweit man zu den Früchten des Geistes gekommen ist, ist man ein Brief Christi.

"Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören." (1.Tim.4,16)

Solche suchen Gottes Ehre und sind doch auch in der Lage, andere zu gewinnen, da sie sowohl sich selbst retten, als auch die, die sie hören.

Andreas
 
JesusComesBackSoon 28.09.2025 11:18
@AndreasSchneider: ... eine Fokussierung darauf, den Menschen gefällig zu sein, ist falsch.
... Wir sollen nicht Ehre suchen von Menschen ...


Zum einen, die Zitate zielen gar nicht auf das ab, vor dem Du warnst. Und zum anderen ist ein Kind Gottes nicht ein "ein Brief Christi" aus sich selbst heraus, sondern es ist die Gnade Gottes die dies bewirkt.

Und in Gottes Augen "heilig und gerecht und gut zu sein" umfasst natürlich auch eine entsprechende Nächstenliebe wie Christus sie vorlebte und wie diese in den Geboten Gottes zum Ausdruck gebracht wird.
 
AndreasSchneider 28.09.2025 17:02
"Zum einen, die Zitate zielen gar nicht auf das ab, vor dem Du warnst. Und zum anderen ist ein Kind Gottes nicht ein "ein Brief Christi" aus sich selbst heraus, sondern es ist die Gnade Gottes die dies bewirkt."

Dennoch ist es falsch, von der Motivation getrieben zu sein, ein Brief Christi um der Ehre der Menschen willen, zu sein.

Die Pharisäer machten ihre Gebetszettel lang, um von den Menschen gesehen zu werden.

Sie wollten als heilig gelten, um dadurch Ehre von Menschen zu bekommen.

Gerade unter Christen, in einer Gemeinde zum Beispiel, kann diese Neigung entstehen, als besonders heilig oder fortgeschritten im Glauben gelten zu wollen, da Eifer und vorbildlicher Wandel unter Gleichgesinnten hoch angesehen wird.

Wir hatten neulich erst in einem anderen Blog darüber diskutiert, ob man von seiner Außenwelt als Kind Gottes gesehen wird.

Das ist genau das gleiche.

Auch, wenn geschrieben steht, dass die Friedfertigen selig sind, denn sie werden Gottes Kinder heissen (Math.5,9), so sollen wir doch nicht deshalb Friedfertigkeit anstreben, nur um von Menschen das Zeugnis der Gotteskindschaft zu erhalten.

Die Ehrsucht geht sogar soweit, dass es in einer eifrigen Gemeinde mit hohem Glaubensleben und -Niveau, schwer fällt, sich zu entschuldigen, da alle nach Heiligkeit streben und es gerade vor diesem Hintergrund schwierig ist, einzugestehen, trotzdem etwas falsch oder schlecht gemacht zu haben.

Ehrsucht, Ehre von Menschen ist eines der drei Hauptgebiete im Leben eines gläubigen Menschen.

Im Csc-Forum wird fast nie über Ehrsucht gesprochen.

Das sagt auch etwas über das geistliche Niveau des Forums!

Andreas
 
AndreasSchneider 28.09.2025 17:07
"Und in Gottes Augen "heilig und gerecht und gut zu sein" umfasst natürlich auch eine entsprechende Nächstenliebe wie Christus sie vorlebte und wie diese in den Geboten Gottes zum Ausdruck gebracht wird."


Ich hatte 1.Tim.4,16 angeführt.

Der permanente Abgleich der eigenen Person, des eigenen Wandels mit der Lehre, macht uns selbverständlich auch auf die Nächstenliebe aufmerksam, so dass dies genau der Weg ist, um ein Brief Christi zu werden.

Andreas
 
AndreasSchneider 28.09.2025 17:21
"Gottes Kinder sind dazu berufen, Christus zu repräsentieren und die Güte und Barmherzigkeit des Herrn bekannt zu machen. Wie Jesus uns den wahren Charakter des Vaters offenbarte, sollen wir Christus einer Welt offenbaren, die seine liebevolle, mitfühlende Liebe nicht kennt."


Ein Brief Christi zu sein, bezieht sich im übrigen nicht nur auf Güte und Barmherzigkeit, sondern auf ALLE göttlichen Tugenden.

Wer im Dritten Reich den Mut hatte, die Wahrheit zu sagen und dies aus göttlicher Motivation heraus, war genauso ein Brief Christi, wie andere, die Gottes Güte oder Barmherzigkeit offenbaren.

Andreas
 
JesusComesBackSoon 28.09.2025 17:52
@AndreasSchneider: Ein Brief Christi zu sein, bezieht sich im übrigen nicht nur auf Güte und Barmherzigkeit, sondern auf ALLE göttlichen Tugenden.

Ja sicher, deswegen lautet ja auch der erste Satz des Zitates: Gottes Kinder sind dazu berufen, Christus zu repräsentieren
 
JesusComesBackSoon 28.09.2025 17:55
@AndreasSchneider: Dennoch ist es falsch, von der Motivation getrieben zu sein, ein Brief Christi um der Ehre der Menschen willen, zu sein.

Sicher ist eine solche Motivation falsch. Kinder Gottes sollten die Motivation ihres HERRN besitzen. Deswegen schreibt ja auch Paulus: Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war [PHIL. 2,5]
 
(Nutzer gelöscht) 28.09.2025 21:14
Zum Brief 

in 2 Korinther 3,2

3:2  Ihr seid unser Empfehlungsbrief, hineingeschrieben in unser Herz, verstanden und gelesen von aller Welt.
3:3  Offenkundig seid ihr ein von uns ausgefertigter Brief Christi, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinernen Tafeln, sondern auf fleischernen Tafeln des Herzens. 


Anmerkung:

Nicht mit Tinte ,weil Tinte löschbar ist , ist hier der Verweis auf Ewiges ins neue Herz geschrieben, -- also der Bruch mit dem AT ist hier auch gemeint ,der unter der Herrlichkeit lag und vergänglich war .

"Von aller Welt " bedeutet Mission ,Hinausgehn aus dem Nationalen alten Glauben .


Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 28.09.2025 21:17
Muss bei dir  schreiben JCBS sorry , 
weil ich im Forum / Blogs  keine Katholiken finde und der Blog von "Lieberal " eine Schande ,Lüge und Verdummung vom katholischen Glaubens darstellt.

Cherub
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