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Evangelisches: Braucht man Mariendogmen?

Evangelisches: Braucht man Mariendogmen?
In den evangelischen Kirchen schätzt man Maria als Vorbild des Glaubens und ihre Demut. Auch, dass sie unterm Kreuz stand...
Die Reformatoren gingen von der "mmerwährenden Jungfräulichkeit2 aus...für Calvin war es kein echtes Thema... wie dem auch ist... Luther schätzte Maria sehr...
Ob man an die " immerwährende Jungfräulichkeit" glaubt oder nicht, hängt davon ab, welche Bekenntnistexte man hat... in der EKD gehört die Konkordienformel nicht dazu..in der SELK ist sie  Bekenntnistext....
Bei den Dogmen über Maria wird in der EKD  das Konzil von Ephesus anerkannt... also Gottesgebärerin und natürlich die Jungfrauengeburt.
Alle  weiteren Dogmen werden abgelehnt, da sie biblisch nicht begründet sind.
Unbefleckte Empfängnis? Man lese :
Röm 3, 23
Röm 5, 12
Lk 1, 47

Dazu kommt, dass die Schrift von Konflikten zwischen Jesus und seiner Familie berichtet...
z.B.  Mk 3, 21 und Mk 3. 31 ff  oder Joh 7, 5...

Erst nach der Auferweckung fand ein Sinneswandel statt... wie man in der Schrift lesen kann....

Maria Himmelfahrt ?
Selbst wenn man von einer Aufnahme Mariens ausgeht... könnte man höchst spekulativ mit Mk9, 2  und 1 Thess begründen... aber auch dann... es gibt nur einen Mittler und der ist Jesus Christus...er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben...keine Fürbitten an Maria oder Heilige...

Solus Christus ! Sola scriptura und keine Traditionen, die explizit den Aussagen der Schrift widersprechen. Auch wenn ich der Argumentation der RKK  intellektuell folgen kann, teile ich sie nicht. Never...

OT
In dem Blog über Mariendogmen und die Sicht der RKK wird Kierkegaard zitiert. Das Eingangszitat ist nicht von Kierkegaard! Findet man höchstens in Sekundärliteratur... aber auch da eher nicht... dazu muss man halt mal Kierkegaard gelesen haben und seine Position kennen... interessant ist der Einfluss von Kierkegaard auf Bonhoeffer... spiegelt sich ein bisserl in "Nachfolge" wieder. Auch  Unterschiede...

Kommentare

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schaloemchen 26.09.2025 10:52
Adam 2 ist Jesus und Jesus kommt aus Eva2 ,die Maria ist hervor.


Adam2 ist Sündlos und und Eva 2 ist wiederum sündlos

.........

ein sündloser Mensch ist Gott >>> Jesus
Maria ist nicht Gott
sie war nicht sündlos
sie opferte ihr Leben lang
damit ist bewiesen, dass sie wie alle anderen war
sie wußte das auch
niemals würde sie selbst das, was ihr schreibt, befürworten

außerdem hat sie sich 3x nicht vollkommen benommen

ihr erhebt sie zu Gott
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 10:54
Das griechische Wort kecharitōmene (κεχαριτωμένη) taucht nur einmal auf nämlich in Lukas 1,28, wenn der Engel Maria grüßt: Sei gegrüßt, du Begnadete.

Genauer:

Wortstamm: charis = Gnade

Form: Perfekt Passiv Partizip

Bedeutung: "vollkommen mit Gnade erfüllt", "ganz mit Gnade bedacht"

Implikation: Maria ist in besonderer Weise von Gottes Gnade erfüllt  - nicht einfach "begnadet" im üblichen Sinn, sondern dauerhaft und vollkommen, als Zustand Gottes Gunst.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 11:00
Maria lieferte das erlöste menschliche Soma für  Christus , als neue Mutter der Menschen im Geist ist sie die neue Eva2 

Eva 1 war die Mutter im gefallenen Fleisch ( Erbsünde)

Kapito ??
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 11:11
Ich selbst hatte vorher nichts mit Maria am Hut, aber ich finde es problematisch, eine Frau, die von Gott selbst als "vollkommen mit Gnade erfüllt" bezeichnet wird, einfach als normale Frau anzusehen.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 11:19
schaloemchen Heute, 10:37


....
die Behauptung, Gott könnte nicht von einer normalen unvollkommenen Frau geboren werden, sind menschliche (fleischliche) Gedanken und ein Hinzufügen sprich Märchen 

Hat Maria dann die Erbsünde an Jesus weitergegeben? 
Sie war seine Mutter, und wir erben die Erbsünde von unseren Eltern.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 11:30
Weil Maria von der Erbsünde von Anfang an bewahrt war, konnte sie Jesus, der ohne Sünde war, gebären, ohne dass er selbst die Erbsünde geerbt hätte. Sonst wäre auch er der menschlichen Erbsünde unterworfen gewesen und hätte nicht rein und sündlos sein können.
Und er hätte auch sterben MÜSSEN.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 11:30
Der Dumme oder der Atheist könnten uns
fragen :

A: " Ja warum hat euch Gott nicht alle gleich genau wie Maria aus der Erbsünde einfach so auf einmal im Mutterleib so befreit ?"

B" Und warum nahm Gott den Weg als Baby durch eine Frau , er hätte doch als Sohn Gottes unabhängig von einer Frau herabsteigen können um uns alle zu erlösen ..?" 


Antworte 

A:Weil er das Mitwirken der Menschen will an der Gnade der Erlösung und deren Einsicht und freie Entscheidung für ihn ,also kein von oben aufgestülptes Erlösungswerk.


B:Weil Jesus erst als ganzer Mensch erst geschaffen werden musste und  die Natur seiner Mutter annehmen mußte ,er nahm den natürlichen Weg der Menschen an um dadurch den Menschen in Körper und Geist zu erlösen.
Immer mit der freien Zusage des Menschen verbunden.


Frage C :
Hätte Maria nein sagen können ?

Antwort C:
Weil sie voll der Gnaden war und von der Erbsünde befreit , hatte die Sünde keinen Platz in ihr ,nur die Liebe ,die zu Gott immer Ja sagt.


Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 11:31
Ich behaupte nichts - das sind lediglich meine Überlegungen.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 11:56
Besonders Spitzfindige könnten sagen ,um der Unbefleckte Empfängnis zu entgehen ,sagen:

Also Frage D : 

" Ok ,aber warum Erbsündenfrei und unbefleckt bei Maria , wenn schon geheiligt und sündlos gemacht ,warum dann nicht erst mit der Überschattung des Hl.Geistes und der Geburt Jesu ...?" 


Antwort :

Überlegt ihr mal 😃
 
pieter49 26.09.2025 12:15
Heute, um 10:37 Uhr , ein Kommentar von @schaloemchen, sie schreibt über den Stammbaum von Maria ...

Leider gibt es kein Stammbaum von Maria, sondern nur von Joseph !

  ( ... )
 
pieter49 26.09.2025 12:15
Heute, um 10:37 Uhr , ein Kommentar von @schaloemchen, sie schreibt über den Stammbaum von Maria ...

Leider gibt es kein Stammbaum von Maria, sondern nur von Joseph !

  ( ... )
 
vertrauen2015 26.09.2025 12:36
Maria die Mutter von JESUS hatte sehr wohl einen Stammbaum. 

JESUS/Yeshua kam aus dem Stamm David. Also musste auch Maria dem Stamm David angehört haben, durch Verheiratung mit Josef

Da es ja bei den Juden üblich war, sich nur innerhalb der jüdischen Gemeinschaft zu verheiraten also keine heidnischen Ehepartner außerhalb ihrer eigenen , ist die Linie klar. Frauen heirateten nur Männer aus ihrem angestammten Verwandtheitsumfeld (Cousans/Cousinen)

Elisabeth war eine verwandte/Cousine von Maria.
 
schaloemchen 26.09.2025 12:40
Hat Maria dann die Erbsünde an Jesus weitergegeben?

Nein, weil ER  vom Heiligen Geist gezeugt war

Sie war seine Mutter, und wir erben die Erbsünde von unseren Eltern.

Euer Fokus ist die Mutter statt der Vater
wenn man nicht die Mutter sondern den Heiligen Geist als Mittelpunkt hat
dann geht die Rechnung komplett auf
und man braucht dann auch keine "Zusätze"
 
vertrauen2015 26.09.2025 12:52
ja @schalöm..
das ist völlig korrekt 12:40
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 12:56
@Schalömchen,

Was du sagst ist nicht logisch, und in der Bibel steht das auch nicht.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 12:56
Wer hat Bock auf Antwort D?

Antwort D zweigeteilt :


1 )Maria musste bereits im Mutterleib unbefleckt gemacht worden sein  ,weil sie sonst die Wunden der Sünden an sich getragen hätte in ihrem Leben  bist zur Geburt Jesu 

Dann wäre nicht makellos und rein gewesen , wenn ,sie erst bei der Überschattung sündlos gemacht worden wäre ! 

Pendant dazu Christus der nach der Auferstehung die Wundmale der Sünden / Leid trug , das sollte bei Maria nicht sein , sie sollte ganz rein sein für die Austragung ohne Sündenerinnerungen.

2)" Gebenedeit und Voll der Gnaden " sagten Gabriel und Elisabet zu Maria  schon VOR der Überschattung und Geburt Jesu.

Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 12:58
Zur Frage E :

Warum hat Maria ,Zitat ," Gnade gefunden"  bei Gott ?
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 13:54
Antwort E :

Weil Maria ihre vollen Gnaden bewahrt hat und wie Jesus in der Wüste sich nicht verführen ließ.

Der Plan Gottes ging auf , Maria bewährte sich ,
das war ihre Berufung.


Kommen wir zur Frage F :

Wußte Maria selbst  von ihrer Bestimmung und ihrer Gnadenfülle schon vor dem Engel Gabriel ? 

Und wußte der Teufel um Marias Bestimmung , kann er davon gewußt haben ?  ? 

Jetzt wird's spannend..
 
schaloemchen 26.09.2025 14:58
Warum hat Maria ,Zitat ," Gnade gefunden"  bei Gott ?

weil Gott sie auserwählt hat
nicht weil sie "gottgleich" und sündlos war

Gott hat keine Berührungsängste mit Menschen
was Jesus zig mal bewiesen hat

zum 100x 
sie war von zwei sündigen Menschen gezeugt und war somit ein Mensch wie alle anderen
was ihr in die "Gnade" alles hineininterpretiert ... sind Märchen
 
Julia1960 26.09.2025 15:34
Definition von Gnade aus google kopiert:


"Gnade" bezieht sich auf verzeihende Güte, Schonung oder Gunst, oft im Sinne von Gottes Barmherzigkeit und der Sündenvergebung im christlichen Glauben. Das Wort kann auch die Annahme einer Gunst oder Nachsicht eines höhergestellten zu einem rangniedrigeren Menschen beschreiben. Das Gegenteil von Gnade ist Ungnade oder Willkür.
Bedeutungen von Gnade
Vergebende Güte: Die Fähigkeit zu verzeihen und Nachsicht zu zeigen.
Göttliche Gunst: Im christlichen Kontext ist es die unverdiente Hilfe und Liebe Gottes, die zur Erlösung führt.
Strafnachlass: Die Herablassung, eine Strafe zu erlassen.
Soziale Gunst: Die Gunst eines Herrschers oder einer höhergestellten Person gegenüber einem Untergebenen.
Beispiele für die Verwendung
"Vor Gericht auf Gnade hoffen" bedeutet, dass man auf Nachsicht und Vergebung hofft.
"Gottes Gnade" beschreibt die unverdiente Zuwendung Gottes zu den Menschen.
"Auf Gnade und Ungnade" bedeutet, sich bedingungslos jemandem auszuliefern.
Etymologie und verwandte Begriffe
Das Wort "Gnade" ist ein alter germanischer Begriff, der ursprünglich göttliches Erbarmen und Wohlwollen meinte.
Verwandte Begriffe sind Barmherzigkeit, Güte, Heil und Freundschaft, vor allem im christlichen Sinn.
Das Gegenteil von Gnade ist Ungnade oder Willkür.
 
Julia1960 26.09.2025 15:36
Auszug aus Wiki:

Das Wort Gnade (hebräisch חֵן – ḥen, חֶסֶד – ḥesed[1], griechisch χάρις, cháris[2], lateinisch gratia) ist ein spezifisch christlicher Begriff, der eine Zusammenfassung dessen ist, was Worte wie Heil, Liebe und Freundschaft im Zusammenhang mit dem Erlösungsgeschehen in Jesus Christus beschreiben. Eng verwandte theologische Begriffe sind Heil, Barmherzigkeit, Güte und Gerechtigkeit Gottes. In dem Begriff vereinen sich verschiedene Bedeutungen, denn die hebräischen und griechischen Begriffe können mit den deutschen Wörtern Gefälligkeit, Gnade, Geschenk und Gabe übersetzt werden, aber auch mit Wohlwollen, Zuwendung oder Gunst, die dem Menschen von Gott ohne Vorbedingung entgegengebracht wird. Da es für dieses Verhalten keine Verpflichtung gibt, ist jeder Gnadenerweis per se ein unverdientes Gnadengeschenk.

Im Christentum ist Gnade eine der Grundeigenschaften Gottes. Die Gnade, die Gott dem Gläubigen bzw. der gesamten Menschheit ohne Vorbedingung schenkt, bildet den Kern der christlichen Botschaft. Als Zentralbegriff der christlich-biblischen Gotteserkenntnis beschreibt Gnade ein Beziehungsgeschehen zwischen Gott und den Menschen.[3] Die theologische Rede über Gnade ist immer mit den Fragen nach menschlicher Natur, Sünde, Leiden und freiem Willen verknüpft.
 
Julia1960 26.09.2025 15:39
Ist ja auch Gottes Gnade für uns Menschen, dass er seinen Sohn für uns opferte.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 16:42
Wir haben es hier nicht mit charis (Gnade) zu tun, sondern mit kecharitōmenē - einem sehr ungewöhnlichen griechischen Wort, das nur ein einziges Mal in der Heiligen Schrift erscheint.


Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN (1. Mose 6,8).
In 2. Mose 33,12-17 wird wiederholt gesagt, dass Mose "Gnade gefunden" hat bei Gott.
Auch andere alttestamentliche Gestalten (z. B. Gideon, Samuel, David) erfahren Gottes Gnade.

Das heißt: Schon vor dem Kreuz konnte Gott einzelnen Menschen seine Gnade schenken.

Der Unterschied zu Maria ist, dass Gabriel sie nicht nur als "eine, die Gnade gefunden hat" bezeichnet, sondern mit dem einzigartigen Wort kecharitōmenē (die dauerhaft mit Gnade Beschenkte).
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 16:43
Antwort F zur Frage F , zweigelteilt : 

1)Nein ,Maria wußte nicht um ihre Gnadenfülle und Unbeflecktheit und um ihre Auserwählung ,denn sie erschrak über die Ansprache/ Titulierung  des Engels 
Maria wird nicht ohne Grund die Demütigste genannt , denn sie bewies völlige Demut ohne Kenntnis ihrer Auserwähltheit ,nur so konnte sich die Demut ohne menschliche Überheblichkeit vervollkommnen .

2) Der Satan wußte nicht,  daß es Maria ist,  die den Retter gebären wird ,weil Satan zwar die Prophetischen Worte im AT über die kommende Jungfrau hörte ( Jesaja)  aber nicht deuten konnte ,weil nur mit dem Hl.Geist diese Metapher erkannt werden hätte können, was bei Satan ausgeschlossen ist.
Gott ließ die Auserwählung Marias  und Geburt Jesu im im wahrsten Sinne im Dunkeln und als Geheimnis stattfinden , nicht mal Maria wußte drum , damit keine Störung von Außen beide erfassen konnte .

Cherub
 
Julia1960 26.09.2025 17:03
Das Evangelium nach Johannes, Kapitel 14

.
Das Gespräch über den Weg zum Vater

Joh 14,1 Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Joh 14,2 Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Joh 14,3 Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Joh 14,4 Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr.
Joh 14,5 Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
Joh 14,6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Joh 14,7 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Joh 14,8 Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Joh 14,9 Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
Joh 14,10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.
Joh 14,11 Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!
Joh 14,12 Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.
Joh 14,13 Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.
Joh 14,14 Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
.
 
Julia1960 26.09.2025 17:07
Ich persönlich erbitte im Namen von Jesus Christus. So wie es geschrieben steht.

Soll von mir aus machen, jeder, wie es ihm beliebt.

Streite hierüber nicht, wüßte auch nicht wieso. Jeder kann lesen und auch seine Erfahrungen machen. Ich persönlich habe nur die Allerbesten gemacht damit, dass ich mit Jesus direkt spreche bzw. direkt zu ihm spreche. Er, mein Herr, mein Erlöser.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 17:21
Frage G , mal ganz zum Anfang zurück : 

 Wie hängt nun Genesis 1 die Erschaffung von Adam mit der Erschaffung vom irdischen  Christus  zusammen schöpferisch  und materiell ,
warum sind Adam und Christus keine Erschaffungen  aus dem Nichts ?
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 18:06
Auch für Katholiken gilt: Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen (1 Tim 2,5). 
Maria ist lediglich eine Mitbeterin - so, wie man auch eine Freundin darum bitten würde, für ein Anliegen zu beten. 
Katholiken glauben zudem, dass man nicht wirklich tot ist, wenn man gestorben ist, sondern bei Gott weiterlebt ( Joh 11,25-26; Mt 22,32)
Maria kann von sich aus nichts tun - alles kommt von Gott. Ich sehe daran nichts Verwerfliches.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 18:14
@Cherub,

Ehrlich gesagt, ich komme bei all dem, was du schreibst, nicht so recht mit 😅
 
Julia1960 26.09.2025 18:15
@Maria1990

Sagte es bereits, soll jeder machen, wie er meint.

Persönlich wüßte ich keinen Grund, die gestorbene Maria, Mutter von Jesus zu bitten für was auch immer mit zu erbitten.
 
Julia1960 26.09.2025 18:18
Dazu kommt/käme für mich auch dazu, das Maria nicht Jesus bzw. Gott ist.
Oder steht irgendwo in der Bibel, sie erhört auch nach ihrem Tod alle Menschen und um was die bitten? Das würde sie ja so zu sagen Gott gleich machen.
Ich kenne da keine Stelle.
Da halte ich es für sinnvoller, wenn lebende Menschen für einen mit erbitten.
Aber wie gesagt, meine Denke, meine Erkenntnis.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 18:20
@Julia,

Das kann ich gut verstehe - ich handhabe es genauso.
 
schaloemchen 26.09.2025 18:23
Ich bete direkt zu Jesus und zum Vater
ER ist mein Helfer in der Not
Er ist mein Bräutigam
Er ist mein Herr
ER kennt mich durch und durch
ER kennt meine Gedanken bevor ich bete
ER ist mein Arzt
ER ist mein Versorger
usw usw
Maria kennt mein Herz ganz sicher nicht

wozu man Hilfe Verstorbener braucht ...?

es sei denn man glaubt nicht, dass Jesus und Gott Vater hören und helfen kann
 
Julia1960 26.09.2025 18:26
es sei denn man glaubt nicht, dass Jesus und Gott Vater hören und helfen kann


Das ist irgendwie auch meine Denke. Ist dann ja wie ein Misstrauen, mangelnder Glaube.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 18:33
Das glaube ich nicht. Es steht: Das Gebet des Gerechten vermag viel. Ich habe auch schon Freunde gebeten, für mich oder für meine Tochter zu beten.
 
Julia1960 26.09.2025 18:49
Liebe Maria,

glaube, da hast Du mich gerade missverstanden. Es bezog sich darauf, dass man meint, man müsse noch zusätzlich die tote Maria bitten, für einen oder andere zu erbitten. Statt nur zu Jesus oder Gott unserem Vater zu beten.
 
(Nutzer gelöscht) 26.09.2025 18:49
Antwort zu Frage G : 

Gott gebrauchte "heilige Erde " um Adam zu formen.( alles war sehr gut ,vor dem Sündenfall) 

Diese" heilige Erde"  ist im NT Maria , durch sie formt der Heilige Geist Jesus.

Analog dazu nun das Gleichnis vom Sämann:

Hier taucht der" gute Ackerboden ' die Erde " wieder auf ,auf die der Samen ( Jesus)  fällt.

-------

Im Kath.Glauben ist Jesus die Fülle der Gnaden
Und Maria voll der Gnaden.

Sie ist wie gesagt die geistige Mutter im erlösten Leib ,als Gegenstück zu Eva für den neuen Menschen.

Maria können wir bitten dabei zu helfen  die Gnaden die sie geschenkt bekommen hat uns zuteil kommen zu lassen ,uns darin zu bestärken ,was uns noch fehlt.
Dafür ist sie angedacht ,weil sie ganz Mensch ist,ist sie uns eine Hilfe in Beständigkeit.

Und heilsgeschichtlich ist sie von Geburt an das was wir erst beim Tod sein werden, - vollkommen.

Cherub 
@ Maria 1990 , dachte durch Frage und Antwort wäre es plausibler geworden😃😃
 
schaloemchen 26.09.2025 18:56
Ich habe auch schon Freunde gebeten, für mich oder für meine Tochter zu beten.

das ist normal, tun alle
aber nicht zu Verstorbenen
sonst könnte man zu Abraham und Mose zu Paulus und Petrus beten
 
Sherezade 26.09.2025 21:21
An dieser Stelle möchte ich mich bei  schaloemchen und Julia1960 bedanken! Muss auch nicht mehr ausführen, dass janinja Kierkegaard kennt, gelesen und verstanden hat...
Danke, dass Ihr hier schreibt und Ihr schreibt richtig gute Sachen! 

Bei dem Beitrag von schaloemchen von 18.56h dachte ich direkt an Lukas... die Stelle erwähnte ich ja... endet mit :
"Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören"

Bei dieser Stelle kann man durchaus annehmen, dass der Himmel nicht leer ist ...aber... 
Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben...
Da ist kein Platz für Fürbitten an/durch Verstorbene...



Habe nix gegen einen locker, flockigen Schreibstil und finde Verbesserungen ätzend...sitze selbst im Glashaus😅... Inhalt vor Form... jetzt mach ich eine einmalige Ausnahme...
Maria 1990 schrieb über Grammatik... und sie schrieb heute um 10.54 h:
"Form: Perfekt Passiv Partizip" ...spekuliere nicht über die Quelle...
Sry, sowas kann man nur schreiben, wenn man  irgendwo abgetippselt hat ... man schreibt immer:  Partizip Perfekt Passiv... vermutlich auch kein Graecum vorhanden...in einem Satz hatte ich eh die (vermutete ) Auslegegung der RKK vorweggenommen... auch mein Eingangspost nicht richtig verstanden.. hatte  nett einen Hinweis gegeben...war echt versöhnlich...


Es ist geradzu absurd, dass sich mit weiteren Bibelstellen und Sachhinweisen nicht befasst wird...auch die Unterstellung, dass man die Denke und Auslegung der RKK nicht intellektuell erfassen kann... 

Zudem sehe ich am Beitrag von 18.06h , dass das Wissen um Eschatologie nicht so ganz vorhanden ist...also das unterschiedliche Verstehen... geht mir nicht um richtig oder falsch... nur einfach um das Wissen unterschiedliche Sichtweisen...

OT:
Bezüglich Kierkegaard und den Aussagen von Frau Emeritus, habe ich natürlich noch einen Nichtemeritus (hat ürigens bisserl mehr Glamour als Frau Emeritus )befragt...meine Aussagen dazu sind richtig. Aus christlicher Nächstenliebe beschriebe ich die Reaktion mal besser nicht😅...
 
(Nutzer gelöscht) 27.09.2025 17:27
Das Thema hatten wir ja schon öfter warum Maria mit der kath. Definition nicht stimmig ist mit der Bibliothek. Definition'

Wenn ich biblisch argumentiere dann bin ich ein Kind Gottes, das Ist auch in Johannes, Geschichte mit Nikodemus zu finden. Ein Kind Gottes, ein Sohn hat immer direkten Zugang zum Vater ohne Umweg.

Anders bildlich gesprochen braucht man keine Vorzimmerdame wenn man die Erlaubnis hat, direkt zum Chef zu gehen.

Deshalb ist für Nicht-katholiken auch Maria als vorgeschaltete Instanz nicht nötig. Man braucht keine Fürbitterin so wie ein Chef eine Sekretärin.

So wird Maria aber in der Praxis benutzt und in der kath. Küche gesehen. Und Jetzt bitte nicht wieder das Argument, dass man die Definition von beten nicht verstuende. 

Ich will mit dem Vergleich Chef und Sekretärin bzw Gott und Maria wie sie kath. verstanden wird lediglich verdeutlichen wie das wirkt und was das für unsägliche Konsequenzen im denken der Leute bewirkt. Das ist ein Vergleich und keine Beleidigung.

Und es hilft hoffentlich begreiflich zu machen, warum Maria in dieser Stellung nicht gebraucht wird 
Kinder haben immer direkten Zugang zum Vater, im Leben und auch in einer Firma ist das so. Und nun noch einen schönen Abend.
 
(Nutzer gelöscht) 27.09.2025 17:39
Gouvernanten stammen halt von der fleischlichen Eva ab , und haben keine Ahnung von Jesus dem.2 Adam der die Menschheit aus der Erbsünde befreite und sich damit sicherlich nicht den Weg über eine Frau suchte die zur alten Eva gehörte ,die Jesus in  ihrer Verfallenheit von Begierde und Macht ,siehe Genesis3 ,16 , geboren hätte.

Aber so hohl sind halt manche - sie würden Jesus sogar von einer Dirne gebären lassen , sie begreifen es einfach nicht ,welche Reinheit Maria aufzuweisen verheißen war  ,um den Sohn Gottes auszutragen.

Cherub
 
schaloemchen 27.09.2025 18:12
nach der Definition Gottes war Maria spätestens dann unrein, wenn sie ihre Tage hatte und nach der Geburt von Jesus sowieso

es sei denn Katholiken können nachweisen, dass Maria nie ihre Tage hatte und Jesu Geburt ohne Blut statt fand, wenn schon Märchen dann ... bis zum Schluß ...

22 Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetze Moses vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen, 
23 wie im Gesetze des Herrn geschrieben steht: «Alle männliche Erstgeburt soll dem Herrn geheiligt heißen», 
24 und um ein Opfer darzubringen, wie im Gesetze des Herrn geboten ist, ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
Lukas 2

man spricht der armen Maria sogar ihr Frau sein ab und dichtet ihr auch noch Unfruchtbarkeit an 

einfach crazy 😭
 
schaloemchen 27.09.2025 18:14
1 Und der HERR redete zu Mose und sprach: Sage zu den Kindern Israel und sprich: 
2 Wenn ein Weib fruchtbar wird und ein Knäblein gebiert, so soll sie sieben Tage lang unrein sein, ebenso lange wie sie unrein ist, wenn sie unwohl wird, soll sie unrein sein. 
3 Und am achten Tage soll man das Fleisch seiner Vorhaut beschneiden. 
4 Und sie soll daheim bleiben dreiunddreißig Tage lang im Blut ihrer Reinigung; sie soll nichts Heiliges anrühren und nicht kommen zum Heiligtum, bis die Tage ihrer Reinigung erfüllt sind. 

3.Mose 12
 
pieter49 27.09.2025 18:50
Also : Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.

26. Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter : Frau, siehe, das ist dein Sohn !
27. Danach spricht er zu dem Jünger : Siehe, das ist deine Mutter !

Das bedeutet : wir dürfen Maria auch verehren, ebenso ihr Zeugnis :

Was er euch sagt, das tut !

(Wir dürfen doch auch unsere Eltern verehren?)

Außerdem glaube ich das Maria Heilig ist !
 
Julia1960 27.09.2025 19:27
Johannes 19,26–27 lautet: „Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: „Frau, siehe, dein Sohn.“ Dann sagte er zu dem Jünger: „Siehe, deine Mutter.“ Und von dieser Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“. Dieser Abschnitt beschreibt, wie Jesus kurz vor seinem Tod am Kreuz dafür sorgte, dass seine Mutter, Maria, versorgt wurde, indem er sie dem Apostel Johannes anvertraute, der sie fortan aufnahm.


@Pieter

Denke, hier ging es um Barmherzigkeit, um Versorgung.
Jesus Christus ist ja auch für seine Mutter Maria gestorben.
 
Julia1960 27.09.2025 19:30
Joh 19,25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
Joh 19,26 Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!
Joh 19,27 Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Joh 19,28 Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet.
Joh 19,29 Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund.
Joh 19,30 Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.
 
Julia1960 27.09.2025 19:34
Johannes 2
Die Hochzeit zu Kana
1Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. 2Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
3Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. 4Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. 5Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. 6Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maß.
7Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. 8Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm. 9Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 10und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. 11Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.
12Danach zog er hinab nach Kapernaum, er, seine Mutter, seine Brüder und seine Jünger, und sie blieben nur wenige Tage dort.
 
Julia1960 27.09.2025 19:35
Was wurde wann und in welchem Zusammenhang gesagt? Gilt auch zu beachten, denke ich.
 
pieter49 27.09.2025 20:09
Heute, um 19:35 Uhr , von Julia, 

gute Gedanke Julia, und gute Frage !

,,Was wurde wann und in welchem Zusammenhang gesagt ?''

Wir können uns dabei etwas Denken?
Aber genaues wissen wir nicht !

Darum möchte ich darüber nicht Streiten...

Obwohl ich persönlich glaube das es die ganze Christenheit betrifft...

(...)
 
schaloemchen 27.09.2025 20:22
Das bedeutet : wir dürfen Maria auch verehren, ebenso ihr Zeugnis :

ja, aber nicht behaupten sie ist wie Gott 

PS:
es hab keine Sozialhilfe und keine Rentenversicherung
Jesus war fürsorglich
 
pieter49 27.09.2025 20:38
Ja : @schaloemchen : Du sollst deinen  Nächsten lieben wie dich selbst !

Miteinander und für Einander !
 
Sherezade 27.09.2025 22:05
Dann nochmals... es geht nicht um eine normale Achtung und Ehrung von Maria...
Auch ist einem halbwegs informierten Menschen klar, dass in  zwischen adoratio und veneratio unterschieden wird... diese Unterscheidung wurde anno 787 im Concilium Nicaenum II  festgelegt.

Jedoch gibt in den Kirchen der Reformation  keine " veneratio" wie sie u.a. in der RKK praktiziert wird. Unbiblisch. Schon gar nicht in personifiziert.
Die Festlegung von Personen als Heilige ist Menschenwerk...auch wenn der Himmel nicht leer ist... Jesus Christus ist der Mittler und man braucht keinen Umweg...

Einschub:
Cherub erwähnte Jesaja 7 und den Teufel... tja, da muss man sich fragen, ob er den hebräischen Text  oder die LXX gelesen hatte...Matthäus nahm die LXX als Vorlage... deshalb bei ihm Jungfrau... im hebräischen Text steht dies jedoch nicht...hab prinzipell Probleme mit dem Gedankengang... jedenfalls, wenn ich ihn weiterdenke... ich lande da bei einem dualistischen und deshalb unbiblischen Weltbild...
Dann erwähnte  cherub noch die Genesis und, dass der Mensch aus heiliger Erde gemacht wurde..steht da nicht... sry,Verfälschung vom Text..


Hochzeit Kana:
Anspielung auf Jesaja25, 6 ff..
Für eine Auslegung bin ich nach einem langen Tag zu müde... Maria ist nur ein Sinnbild und sie steht nicht im Mittelpunkt...  geht um neuen, besseren Wein und um Vertrauen und  Glauben der sich bewähren muss...also Sitz im Leben und die Situation der der johanneischen Gemeinde...


Bedauerlich finde ich, dass der Beitrag vo Avocado so wenig beachtet wird...die Negierung der " Gottesgebärerin"... da landet man nämlich in neuer Forschung über das Konzil... auch schaloemchen hatte eine gute Intuition mit dem Menschsohn...
 
Sherezade 27.09.2025 22:26
Julia1960 sprach ja Johannes  und die Worte Jesu an... man kann auch eine andere Perspektive einehmen... vielleicht geht es nicht so sehr um Versorgung...Jesus hatte ja Brüder...
Vielleicht geht es um mehr und mit tieferer Bedeutung...  weg von Blutsverwandschaft (also alter Orient, Clan-und Sippenwesen) und eine Erweiterung im Sinne eine "familia dei"... würde ja zu vielen jesuanischen Worten passen...
 
Sherezade 27.09.2025 22:26
Julia1960 sprach ja Johannes  und die Worte Jesu an... man kann auch eine andere Perspektive einehmen... vielleicht geht es nicht so sehr um Versorgung...Jesus hatte ja Brüder...
Vielleicht geht es um mehr und mit tieferer Bedeutung...  weg von Blutsverwandschaft (also alter Orient, Clan-und Sippenwesen) und eine Erweiterung im Sinne eine "familia dei"... würde ja zu vielen jesuanischen Worten passen...
 
schaloemchen 27.09.2025 22:37
RKK hat ja aus den Brüdern Cousins gemacht, damit das Märchen stimmt

PS: 
ich denke/vermute auch, dass es eher um das Herz ging, also eine HerzensVerbindung und geistliche Verantwortung, kann mir nicht vorstellen, dass die Brüder von Jesus Maria nicht versorgt haben ...
 
Julia1960 27.09.2025 22:57
Da könnt Ihr echt haben. Eins im Geiste, daher eine Familie.
 
Julia1960 27.09.2025 22:57
Recht sollte es heißen. Nicht echt.
 
Engeli 27.09.2025 23:06
Kann es sein; dass die Gläubigen im Anfang des Christentums Reliquien und Heilige brauchten?
Und noch eine Frage
In vielen Religionen wurde die " Göttin" verehrt. Es gab keinen Gott ; keinen Partner
Quasi weiblicher Monotheismus 
Manchmal hatte die Göttin einen Begleiter
Benannt wurde sie als Himmelskönigin.
Auch Isis trug diesen Titel.
Viele Kirchen wurden an Orten der alten Heiligtümer errichtet.
Vielleicht dachten sich die alten Kirchenväter, dass es einfacher ist für Heiden zum Christentum zu konvertieren, wenn es auch eine Art " heilige Frau" gibt.
Nur so eine Überlegung 
Ich will den Stellenwert von Maria nicht schmälern  und wegen ihr bin ich überhaupt auf der Welt. 
Zumindest  habe ich für eine Marienverehrung mehr Verständnis als für die Verehrung von Heligen.
Wobei ich den Antonius echt cool finde
 
Sherezade 28.09.2025 00:15
Das Thema ist sehr umfangreich...
Das Judentum ist streng monotheistisch..jedoch hatte man eben auch das hellenistische Judentum...da findet man durchaus schon pagane Einflüsse..wie den auch ist und  einfach ein Blick auf das Christentum.. Viele frühchristlichen Theologen haben sich genau gegen diese Einflüsse gewehrt...gegen das Pagane, gegen diese Art der Heiligenverehrung und Dinge wie Reliquienkult...gab sogar Konzile und Beschlüsse ...wie die Geschichte gezeigt hat..der Fight gegen Aberglaube , Reliquienkult und Volksfrömmigkeit war verloren...den Fight findet man schon NT....Kol 2, 18... da geht es dann um die Verehrung von Engeln..geht aber schon in die Richtung ..so ab Mitte des 3Jhd. nahm die Heiligenverehrung Fahrt auf...anfänglich galt die Verehrung jedoch nur Mäyrtrern...also Menschen, die für ihr Zeugnis ermordet wurden...
 
pieter49 28.09.2025 03:29
Gestern, um 19:27 Uhr ...von Julia 1960

Diese Theorie ist mir auch bekannt und ist auch Verständlich !

Ich vermute es betrifft sowohl das eine als auch das Andere ...

Sonst hätte der Apostel/Evangelist Johannes, es nicht Erwähnt.

(...)
 
Sherezade 01.10.2025 09:14
Für mich ist es etwas eigenartig, dass einige Menschen nicht beachten, dass das Passionsgeschehen in den Evangelien unterschiedlich dargestellt wird...auch nicht die Unterschiede in den Stammbäumen bei Lukas und Matthäus.. dafür braucht es nur genaues Lesen..schon bei Jojachin steht man vor einer Frage und wie damit umgehen...
Wenn man sich dann ein bissel mit Sprache befasst...Matthäus zitiert die LXX..im MT findet man eine andere Aussage..all dies ist für  Maria und die Stellung zu Dogmen  durchaus von Bedeutung...
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