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...protestantischen Glaubens.

...protestantischen Glaubens.
Was ist der Unterschied ?

...protestantisch, evangelisch, evangelistisch, evangelikal, Frei evangelisch, usw.

Kommentare

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pieter49 22.09.2025 18:51
Vielen Dank liebe Klavierspielerin, für dein Besuch !

Mache dir keine Sorgen ; bin und bleibe Mitglied von der RKK !!!

Nur ich mache mir sorgen um den Blödsinn von Georg Bätzing !!!

...und seine Nachfolger !
 
pieter49 22.09.2025 18:52
Es gibt schon 100 Beiträge, hoffentlich werden wir uns einig !
 
Klavierspielerin2 22.09.2025 18:56
@pieter, " Ich meinte den Synodale Weg, von Georg Bätzing !"

Der ZdK möchte eben gerne" Synode ", wie sie bei den evangelischen üblich ist, demokratische Abstimmung.
Das ist aber der Knackpunkt, denn demokratische Abstimmungen sind immer Zeitgeist Abhängig und anfällig.
Dazu kann man sich in Bonhoeffers Werk ' Nachfolge ' ausführlich informieren.
Und dazu muss man nicht alles von ihm gelesen haben, wie manche hier versuchen den Lesern weiß zu machen!
 
Sherezade 22.09.2025 19:09
Hör endlich mal  mit der Fehlinterpretation von Bonhoeffer auf...nix verstanden... Tillich hätte das religionsloses Christentum geliebt, Barth zuckte  eher zusammen.... 
Sry, so einfach ist es nicht..
 
(Nutzer gelöscht) 22.09.2025 19:12
Durch seine Worte und Predigten hat Luther viel Leid verursacht - viel mehr Tote verursacht als die 80.000 Seiten, die er hinterlassen hat. 
Ich nehme an, seine Schriften kennt man, die muss ich hier nicht wiederholen. Dafür schäme ich mich.
 
Klavierspielerin2 22.09.2025 19:21
Ich schlage nochmal vor, Bonhoeffers ' Nachfolge ' zu lesen um sich selbst ein Bild machen zu können!

Ist anspruchsvoll, lohnt sich aber und man muss sich nicht von irgend einem Laien etwas vorkauen lassen.
 
(Nutzer gelöscht) 22.09.2025 19:27
#...keine Verehrung von Heiligen...#   

 
Sherezade 22.09.2025 19:30
und wenn man meine Aussagen akademisch nicht einordnen kann, dann einfach mal nix sagen...
 
(Nutzer gelöscht) 22.09.2025 19:34
#.....keine unbefleckte Empfängnis....#

Maria ist ohne Sünde....O-Ton Luther

In seinen "Resolutiones disputationum de indulgentiarum virtute" von 1518 erklärte er seine Übereinstimmung mit der spätmittelalterlichen Lehre, dass Maria ohne Erbsünde empfangen wurde.
 
Sherezade 22.09.2025 19:37
@Maria,
 wir stehen in der reformatorischen Tradition und bei Luther... Luther war der Ansicht, dass lautere Theologie nicht ohne Wissenschaft auskommt... genau deshalb legen wir viel Schriften von Luther ad acta... und viele Schriften sind nach wie vor nicht erforscht... und da gibt es geniale Schriften...
 Wenn Du über Leid reden willst, vergesse nicht nicht die 1500 Jahre davor und den christlichen Antijudaismus und all das Blut der Kirchengeschichte... so bei jedem Dogma...


Klavierspielerin,
deine Polemik ist mehr als seltsam... ich hab einen akademischen Grad...
 
Sherezade 22.09.2025 19:44
Bei Laie fällt mir nur noch eine Sache ein...
Ansgar Wucherpfennig hat sich laisiern lassen... good man!
Und btw... in den reformatorischen Kirchen haben wir das Priestertum aller Getauften...
 
Klavierspielerin2 22.09.2025 19:52
Zu 18:24: " Die frühe Kirche war synodal struktueriert"

Das ist richtig, aber eben NICHT demokratisch, wie in den ev.kirchen üblich- leider ist das  unbiblisch!
 
(Nutzer gelöscht) 22.09.2025 20:00
ja, Leid.......durch den "tollen" Reformator.

Luthers Sieben-Punkte-Programm gegen die "Christus-Mörder" legte ideologisch einen Grundstein für Antisemitismus in Deutschland, der sich später auch in nationalsozialistischen Taten manifestierte.

https://hassprediger-luther.de/luther-und-die-juden/

Eigentlich hätte diese eine Seite schon ausgereicht, um ihn kennenzulernen. Die 80.000 Seiten muss man wirklich nicht lesen - das, was er sagte, sagt alles.
 
Sherezade 22.09.2025 20:01
Befasse dich mit antiken Christentum... Thema durch... auch wenn es bei dem Thema eher unwichtig ist...zeigt auch, dass Du Luther und nicht gelesen und gecheckt hast...Thema auch durch...
Jedoch stehe ich in lutherischer Tradition... Bildung und  Wissen hat was...
 
Sherezade 22.09.2025 21:12
@Maria,
 denkst Du wirklich, dass es keine kritische Befassung mit Luther gab oder gibt? Dazu nur Bonhoeffer, Barth und Barmer Theologische Erklärung... genauso sollte man die Synode  von Weißensee  und deren Inhalt kennen... klare Ansage und Absage...eben reformatorische Theologie...

Sry, befasse dich mit deiner Kirche... Zulassung der alten Messe und Karfreitagsfürbitte für Juden...
 
(Nutzer gelöscht) 22.09.2025 21:37
Tue ich doch gerade - aber Luther war sicher nie mein Bruder.

Zulassung der alten Messe und Karfreitagsfürbitte für Juden - das klingt für mich sehr katholisch. 
Bei uns gibt’s das jedenfalls nicht.
 
(Nutzer gelöscht) 22.09.2025 21:45
Klavierspielerin2 du hast recht! 

Diese Synodalität war nicht demokratisch im modernen Sinn. Es war nicht so, dass jeder Gemeindemitglied "eine Stimme" hatte. Sondern die Verantwortung lag bei den Aposteln, Presbytern und Bischöfen, also in einem klaren geistlichen Leitungsamt. 

Deshalb kann man sagen: das heutige Modell der "Kirchenparlamente" (wie in der EKD) ist etwas ganz anderes und so im NT nicht vorgesehen.
 
Sherezade 22.09.2025 21:49
Wenn du römisch- katholisch bist, dann gibt es dies...die Zulassung der alten Messe...


Luther muss auch nicht dein Bruder sein... auch wenn Christen eigentlich anders miteinader umgehen sollten... jedoch... wenn du seine Schriften nicht kennst und nur über ihn gelesen hast...  und dich nicht mit reformatorischer Theologie auskennst...ja, da sind wir nicht easy...einfach mal den Ball flach halten..
Da ich gerade die Schnauze voll habe... kümmert euch um eure Leute... um Menschen die hier
Richard Williamson oder Hans Milch posten...
 
(Nutzer gelöscht) 22.09.2025 22:20
Das wird immer schlimmer… jetzt bin ich plötzlich katholisch 😅
 
Sherezade 22.09.2025 22:49
@Maria,
kenne Deine Konfession nicht... ist mir auch nicht wichtig... las nur  Deine Aussagen...auch Deine Aussagen zur Synodalität... ja, die Hierachie kam recht früh... dennoch... im antikem Christentum war es ein bisserl anders... beef in der Gemeinde... man befragte die Nachbargemeinde...selbst wenn man die Schrift und die Aussagen in der Apostelgeschichte und die Aussagen von Paulus liest, sollte einem klar sein, dass es so simpel auch nicht ist... meine damit die unterschiedlichen Aussagen über das  Ergebnis vom Apostelkonvent...einfach genau lesen und wahrnehmen...
 
(Nutzer gelöscht) 22.09.2025 23:12
Schon Ende des 1. Jahrhunderts entstanden erste Hierarchien. Deshalb stimmt es: Das heutige Modell der "Kirchenparlamente" - wie in der EKD - ist völlig anders und so im Neuen Testament nicht vorgesehen. 

Mir vorzuschreiben, ich solle meine Aussagen lassen, steht dir nicht zu! 

Ich habe bereits in meinem Blog geschrieben, dass ich nicht mehr tragen kann, was in meiner Kirche geschieht! - zum Beispiel die Trauung von Homosexuellen. 

Ich bin evangelisch!
 
Sherezade 22.09.2025 23:29
Befasse die mit Ansgar Wucherpfennig und Armin Baum... sexuelle Orientierung  in der Antike... so einfach ist es nicht... Baum ist evangelikal und dennoch anders..nämlich mit Liebe...
Genauso sollte man die Lage im Kirchenrecht der EKD kennen...
 
pieter49 23.09.2025 06:00
...verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen können uns Bereichern.

@all, vielen Dank !

  .  .  .
 
(Nutzer gelöscht) 23.09.2025 09:53
@Maria 

Die Alte Messe wird noch nicht mal in den KKirchen gefeiert !
Die Liturgiereform nach 1965 hat das schon längst fast überall abgeschafft ,die K Kirche hier zelebriert die normale neue Messe seit Jahrzehnten .

Nur paar versprengte ultrakonservative ,dazu zählen auch die berüchtigten ,Piusbrüder etc. treiben immer noch einen Keil da rein und sondern sich ab mit Latein ,Barockengel und Goldputz😀😂

Bitte nicht die katholische Kirche falsch verstehen !  Sie ist nicht mehr so wie vor 100 Jahren.

Darum gelingt ,meiner Wahrnehmung nach , der Zugang und die Konvertierung von Evangelisch zu Katholisch leichter , die Verkündigung und die Messe sind einladender und zugänglicher geworden.
 
(Nutzer gelöscht) 23.09.2025 10:03
Die ständige Erwähnung vom Zeitgeist ist so müßig ....denn in der Katholischen Kirche herrschte immer Zeitgeist !

Das 2 Vatikanische Konzil ist nichts anderes als  Zeitgeist ! 

Jedes Schreiben ist Zeitgeist.
 
(Nutzer gelöscht) 23.09.2025 10:11
Die Evangelische Kirche ist gar nicht sooo schlecht , was sie auch tun ,sie können es oft sehr gut theologisch begründen und tun es nicht aus dem Unverstand heraus @ Maria .

Der Schwerpunkt liegt im allgemeinen Priestertum bei ihnen , und das ist erstmal richtig , daß jeder Christ sein eigenes Priesteramt versteht . 

Einfaches evangelisches Beispiel ,was zur Rechtfertigung dient bei Homoehen.

" Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild " 


Hier steht Mensch , kein Geschlecht , nicht die ,er oder das.
 
Klavierspielerin2 23.09.2025 10:31
..." Allgemeines Priestertum" gibt's doch in der katholischen Kirche liebe Cherub, heute 44, gestern 33. Informiere dich doch besser. Die echte Cherub war das auch.
 
(Nutzer gelöscht) 23.09.2025 10:39
Meine Anmeldung erfolgt immer wieder neu ,weil mein IP Zugang variiert...🙂
ansonsten immer dieselbe.

Ich schrieb ja auch , Schwerpunkt oben.

Und das allgemeine Priestertum verpflichtet ja gerade zu Synodalität
 
Klavierspielerin2 23.09.2025 10:51
..bei uns Katholiken gibt's nicht nur das allgemeine Priestertum, wie bei den evangelischen , sondern auch noch das geweihte.
 
(Nutzer gelöscht) 23.09.2025 10:55
Das weiß ich doch alles.

Meine Argumentation ging dahin ,daß man ihr/ unser  allgemeines Priestertum nichts entgegensetzen kann erstmals , Sie haben Recht !
In dem Punkt haben sie jedenfalls nicht Unrecht.
Sie gebrauchen und nutzen es , da können wir schwer Kritik üben.

Das einzige Argument ist , daß sie nich etwas weglassen , das geweihte Priestertum halt.
 
Klavierspielerin2 23.09.2025 11:06
Wird doch garnicht kritisiert. 
Lediglich die demokratischen Entscheidungen in den Synoden, werden kritisiert. Und zwar von den eigenen Leuten.

Das ZdK findet das super und möchte das auch gerne. Demokratisch Entscheidungen fällen, an denen der ZdK mitentscheiden will.

Das ist aber evangelisch, nicht katholisch und wir Katholiken wollen unser Profil behalten!

Die evangelischen können ja machen, wie sie wollen, ist doch deren Sache- macht aber Zeitgeistanfällig.
 
(Nutzer gelöscht) 23.09.2025 11:13
Die Hierarchie spiegelt sich ja im NT wieder , es gibt unterschiedliche Ämter und Autoritäten,auch wenn Jesus " Freunde " zu uns sagt.

Aber vergessen wir nicht ,daß Moses auch mit Gott gehandelt , ausgehandelt hat , der einfache Gläubige kann auch was bewirken trotz Autorität von on oben.

Eine lautstarke Basis wird immer von denen Oben gehört werden, die Macht des allgemeinen Priestertums ist vorort ,am Menschen, an der Basis tätig , nicht in Schreibzimmern.

Ich bin für die Hierarchie , aber ich verteufel die Basis und ihre Stimmen nicht.
 
Klavierspielerin2 23.09.2025 12:16
Natürlich wird die Basis gehört , siehe Weltsynode vergangenes Jahr.
Das darf eben nicht dazu führen, dass Mehrheiten am biblisch basierenden Lehramt etwas ändern können und das ist z.B.@pieters Befürchtung.
Die Deutsche katholische Kirche möchte gerne, wie die evangelischen Kirchen sein.

Synodal im Sinne demokratischer Abstimmung aller über alles.
Franziskus sagte dazu: " in Deutschland gibt es bereits eine sehr gute evangelische Kirche, eine zweite braucht es nicht ".
 
pieter49 23.09.2025 18:32
,,Die Deutsche katholische Kirche möchte gerne, wie die evangelische Kirchen sein.''

...habe ich gerade gelesen im Beitrag um 12:16 Uhr, von @Klavierspielerin2, sie schrieb noch mehr und es ist zum Lesen und Überdenken geeignet!

Persönlich vermute ich das es ein Spaltung geben wird !

Georg Bätzing, führt die DKK : Deutsche Katholische Kirche

Und vernünftige Bischöfe; wie Stefan Oster, Rainer M. Woelki, usw. führen den RKK
 
(Nutzer gelöscht) 23.09.2025 20:40
Ich glaube, daß Rom und die Synode Beschlüsse verfassen wird ,die einen größeren Spielraum beinhalten werden und den Bischöfen und Diözesen mehr Verantwortung und Gestaltung zugesprochen wird. 

Ähnlich dem politischen Satz von A. Merkel zur EU  ,aber auf die Kirche bezogen :
 " Eine Kirche der unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Akzentuierungen" 

Es könnte auch sein ,daß der Papst speziell auf Deutschland bezogen der DKK mehr entgegenkommen wird ,um dem Ziel der Einheit und Annäherung mit der EKD als Endziel zu hierzulande näherzukommen .
Theologisch gesprochen : " Um die Wunde der Zerrissenheit zu heilen" ...so ungefähr vermute ich es.
 
pieter49 24.09.2025 11:20
Gestern, um 20:40 Uhr von (Nutzer gelöscht), habe es leider verpasst wer es war...?!

Wenn ich Papst Leo der XIV wäre, würde ich Georg Bätzing sagen; wir brauchen kein Unruhestifter ! : Trete bitte aus, aus der Römisch katholische Kirche und Stifte ein Deutsche Katholische Kirche : DKK, für Schwulen, Lesben und Diversen !

(...)
 
pieter49 24.09.2025 11:28
Bätzing ist LAU !

Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist.
Ach dass du kalt oder warm wärest!
Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. 
Und so weiter: Offenbarung 3, 14-19
 
(Nutzer gelöscht) 24.09.2025 14:28
Nutzer gelöscht =Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 24.09.2025 14:38
Lau sein wird nicht korrekt interpretiert , darum trifft das auf Hr .Bätzing nicht zu.
Lau bedeutet mal an Christus sich festhalten mal ihn leugnen ,ihn nicht brauchen ,anihn mal nicht glauben.Das trifft auf den Bischof Bätzing nicht zu, der schon  durch seine ganze Berufung ein deutliches Ja zu Christus und dem Leben nach dem Tod ausgesprochen hat.

Ich ergänze meinen Kommentar mit einem  kopierten Text : 

"Der neidvolle Blick auf die vermeintliche Bekenntnisstärke der antiken Kirche übersieht zweierlei: Zum einen sind die frühchristlichen Texte nicht interessenfrei. Sie schreiben etwas herbei, was gerade erst im Entstehen ist, betreiben Religionspropaganda im besten Sinne. Zum anderen haben sich die Zeiten seitdem eben doch geändert. Und zwar gravierend: Wir können nur zum Preis der intellektuellen Selbstaufgabe in das geschlossene Weltbild der Antike zurück. Aufklärung und gesellschaftliche Liberalisierung lassen sich nicht ungeschehen machen – zum Glück.

Angesichts einer Welt voller Widersprüche ist die Versuchung zur Profilschärfung groß. Jedoch stoßen zu steile Überzeugungen die Mehrheit eher ab – siehe das Beispiel sich nach rechts anbiedernder Parteien ebenso wie evangelikaler Gruppierungen, die hierzulande zwar verstärkt aufkeimen, aber aller Statistik nach kein breites Phänomen werden. Der Gegenpart zum Lauen ist nicht etwa der Gläubige, sondern der Schwärmer, der Extremist. Und diesem begegnen moderne Gesellschaften aus gutem Grund mit Argwohn und Ablehnung.

Das Laue hat dagegen zu Unrecht ein schlechtes Image: Wer wäscht sich gern mit eiskaltem oder kochend heißem Wasser die Hände? Die temperantia, die Mäßigung, zählte einst zu den vier Haupttugenden: Im Mittelmaß verbinden sich die unangenehmen Extreme und werden handhabbar.

Das Christentum war gerade deshalb so erfolgreich, weil es als durch und durch laue Religion entstanden ist: Es verband vorhandene religiöse Strömungen zu einer neuen Einheit. Es verlangte keine rituelle Absonderung aus der heidnischen Gesellschaft und vermochte es, verschiedenste Milieus sowohl intellektuell wie emotional zu binden.

Auch die Volkskirchen konnten das: Sie forderten keine Totalidentifikation, kein tägliches Bekennertum. Hier konnte jeder dazugehören. Man ging sonntags zum Gottesdienst und ließ Gott darüber hinaus „einen guten Mann sein“, wie es so schön heißt. Im gleichen Maß, in dem die Kirche ihre gesellschaftstragende Größe einbüßt, verliert sie für die vielen „mittelmäßigen“ Gläubigen an Attraktivität. Das hat existenzgefährdende Folgen. Denn gerade die Mittelmäßigen schaffen es, in ihrem Leben Glaube und Alltag zu verbinden – weil diese nicht als Gegensatz erscheinen, sondern sich gegenseitig durchdringen. Mit jedem Lauen, der die Glaubensgemeinschaft verlässt, verliert sie ein unersetzliches Bindeglied zur Welt.

Die Austrittsgründe sind gewiss vielfältig. Neben den offensichtlichen zählt zu ihnen, dass die Kirche in ihren Moralansprüchen zu heiß und im Umgang mit den Menschen zu kalt ist. Weil sie es den Lauen unerträglich macht, kehren sie ihr den Rücken."


Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 24.09.2025 15:36
#Sherezade Gestern, 23:29
Befasse die mit Ansgar Wucherpfennig und Armin Baum... sexuelle Orientierung  in der Antike... so einfach ist es nicht... Baum ist evangelikal und dennoch anders..nämlich mit Liebe...
Genauso sollte man die Lage im Kirchenrecht der EKD kennen...#

Ich soll mich mit Ansgar Wucherpfennig und Armin Baum befassen - und mit den 10.000 anderen Autoren, die einem schon empfohlen wurden??
Erst dachte ich: Nein, ich habe die Bibel, und der Geist Gottes wird, wie versprochen, mir schon die Schrift erklären. 
Das ist sicherer als 1000 verschiedene Meinungen von Menschen.
 
Und wann soll ich das alles überhaupt lesen? Ist das wirklich das, was Gott von mir erwartet?
Haben wir als Christen nicht viel wichtigere Aufgaben (Matthäus 25,35–36) und Menschen zu begegnen, um wenn möglich über Jesus zu reden?

Dann habe ich mich doch entschlossen, wie von Sherazade empfohlen, Ansgar Wucherpfennig und Armin Baum genauer anzuschauen … Mey  Sodom und Gomorrha! 😱

Ansgar Wucherpfennig, ein deutscher Jesuit und Theologe, hat sich wiederholt für eine inklusive Haltung gegenüber homosexuellen Menschen in der Kirche ausgesprochen. Er kritisierte die traditionelle kirchliche Haltung, Homosexualität mit Verweis auf die Bibel abzulehnen. Wucherpfennig betonte, dass die Bibel keinen Zusammenhang zwischen sexualisierter Gewalt und einer bestimmten sexuellen Orientierung herstellt. Er wies darauf hin, dass die scharfen Aussagen des Apostels Paulus gegen "gleichgeschlechtliche Begierde" nur sehr bedingt auf die heutige Situation von Homosexuellen zutreffen und in einem größeren Zusammenhang gelesen werden sollten.

So wird es hingestellt, 
obwohl Paulus schreibt:

Römer 1,26–27
"Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften:
ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen.
Ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt; Männer trieben Schande mit Männern …"

1. Korinther 6,9–10
"Wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder …"
Lustknaben = malakoi (Weichlinge).
Knabenschänder = arsenokoitai (Männer, die bei Männern schlafen).
Männer, die bei Männern schlafen! Was gibt es da nicht zu verstehen?

1. Timotheus 1,9-10
"… für Gesetzlose und Widerspenstige … für Unzüchtige, Knabenschänder, Menschenhändler …"
Auch hier taucht "arsenokoitai" auf: Männer, die bei Männern schlafen. Paulus nennt es "widernatürlich"!

Jetzt kommt das Lustige: Es wird so hingestellt, dass Paulus nur bestimmte homosexuelle Handlungen verurteilt, die er im Kontext von Götzendienst, Ausschweifung oder Ausnutzung sieht! Paulus würde nicht von "homosexueller Identität" oder "Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern" sprechen - dieser moderne Begriff existierte in der Antike nicht. 😆😂

Paulus war wohl einfach zu unerfahren: Er schreibt dreimal ganz direkt über Männer, die mit Männern schlafen, nennt es widernatürlich - aber hey, wir wissen heute natürlich, dass er eigentlich was ganz anderes meinte. Schließlich haben wir ja die moderne Brille auf, mit der wir uns den Text so zurechtrücken können, dass er ganz gemütlich in unsere Zeit passt. Also, wir können jetzt alles tun, wie wir es wollen!

Armin Baum, evangelischer Theologe und Professor für Neues Testament.
Bei Armin Baum: Paulus wusste ja gar nichts von "sexueller Orientierung", also könne man ihn eigentlich nicht so "wörtlich" nehmen.
Und schwupps - das klare Wort wird weichgekocht. 
Und jetzt noch die Krönung: Dieselben Kreise, die uns erklären wollen, Paulus hätte nicht wirklich Homosexualität gemeint, öffnen parallel die Tür für Polyamorie in der Kirche - natürlich erstmal "nur ganz wenige Fälle"… bis es irgendwann normalisiert ist.

Das Muster ist so durchsichtig:
Schritt 1: Paulus historisieren ("Er meinte es nur kulturell!"zwinkerndes Smiley.
Schritt 2: Moderne Konzepte in die Kirche einschleusen (Polyamorie segnen).
Schritt 3: Den Eindruck erwecken, man sei ja nur "inklusiv" und "barmherzig".

Aber letztlich: Es geht nicht mehr um Bibeltreue, sondern um Anpassung an den Zeitgeist.

Quelle: Artikel in der Zeitschrift IDEA (Nr. 30/2025, S. 14-16), Titel: "Liebe zu dritt - Polyamorie und die evangelische Kirche" von Armin Baum.

https://www.armin-baum.de/wp-content/uploads/2025/07/Liebe-zu-dritt-IDEA-30-2025-14-16.pdf

Mit so einer 💩 soll ich mich befassen?  

Da kann ich nur sagen: "Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nicht etwas von ihren Plagen empfangt!"
 
(Nutzer gelöscht) 24.09.2025 15:46
@Cherub,

#Die Evangelische Kirche ist gar nicht sooo schlecht , was sie auch tun ,sie können es oft sehr gut theologisch begründen und tun es nicht aus dem Unverstand heraus @ Maria .#

Ja, klar. Polyamorie theologisch begründet 😆:

https://www.armin-baum.de/wp-content/uploads/2025/07/Liebe-zu-dritt-IDEA-30-2025-14-16.pdf

Ich glaube, du wärst besser in meiner Kirche aufgehoben … sollen wir unsere Taufscheine tauschen?

Zitat: Einfaches evangelisches Beispiel ,was zur Rechtfertigung dient bei Homoehen.

" Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild "


Hier steht Mensch , kein Geschlecht , nicht die ,er oder das.

Bist du dir ganz sicher? Stand da nicht was von "Mann" und "Frau"? 😉
 
pieter49 24.09.2025 16:02
Vielen Dank werte @Cherub, für dein Statement !

Zum Lesen, Überdenken und Diskutieren sehr geeignet !

Außerdem leben wir jetzt, -zumindest in der BRD- , in ein verrückte Zeit !

In alle (!) Kirchen, Gemeinden, Freie und Evangelikale Gemeinden, wird mehr oder weniger Gestritten !

Ein Beispiel: mein Sohn besucht ein Baptistengemeinde in Bad-Arolsen ; ich fragte im letztens; wie geht es bei euch in der Gemeinde ?

Ach Papa, wir haben jetzt 3 Baptistengemeinden...

Ich fragte ihm DREI ?

Ja Papa 3, ein Konservative Gemeinde

Ein Progressive Gemeinde

und

Ein friedliche Gemeinde

Man bemerkt es auch im Forum von Christ-sucht- Christ ...

Es gibt mehr Streitblogs als Friedliche Blogs ...

LG,
 
pieter49 24.09.2025 16:05
16:02 ist Antwort auf 14:38 Uhr
 
(Nutzer gelöscht) 24.09.2025 16:05
Maria..,Ich bin und bleib schon richtig katholisch , ich würde mal behaupten ,daß ich hier eine der wenigen echten Katholiken bin,wenn man urkatholische Fossile ,Piusbrüder und sonstwelche radikalen nationalistischen Regionalkatholiken aussortiert.


Zuerst steht Mensch ! Er schuf den Menschen nach seinem Abbild - das ist bedeutend ,denn genauso gut könnte ich fragen ,warum steht nicht nur der Satz mit Mann und Frau da .

Außerdem steht im jüdischen Urtext" männlich und weiblich " ,also Adjektive, was semantisch  eine Bandbreite aufweist, aufweisen kann.
Vergleichbar wenn man sagen würde etwas ist rötlich ..( von...bis)

Den Link lese ich später mal.

Cherub
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