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Warum sind Christen schwieriger als Nicht-Christen?

Warum sind Christen schwieriger als Nicht-Christen?
Guten Abend zusammen,

mag sich vielleicht wie eine provokante Frage anhören und mancher/ manche mag sich vielleicht persönlich angesprochen fühlen. Ist aber nicht beabsichtigt.

Doch mehrere Geschwister bestätigen es mir und auch meine Beobachtungen. Wir Christen sind schwieriger als Nichtchristen. Jetzt kann man natürlich definieren was bedeutet "schwierig"? Ich meine manchmal sogar auch tatsächlich eher ein wenig unsozialer. Vom sozialen Leben abgegrenzt ein Stück weit. Mich würde eure Meinung dazu interessieren. Habt Ihr eventuell Erfahrungen?

LG

Marty

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 13.09.2025 22:13
Guter Blog 🙂

Zum Thema:
Genau dasselbe dachte ich erst in den letzten Tagen. 
Leider habe ich jetzt ,die letzten Wochen nsch dem Tod meiner Mutter diese Erfahrung machen müssen .
Es waren zwar etliche auch hier auf CSC sehr liebevoll und haben ihre Anteilnahme mitgeteilt. 
Aber im realen Leben sind gerade die Nichtchristen leider netter /einfacher als due Christen. 
Der Kontakt mit Christen im realen Leben strengt mich gerade mehr an ,als mit Nichtchristen.
Nichtchristen erfshre ich gerade meistens sozialer und einfühlsamer.

Die Erfahrungen machte ich  leider auch schon öfters in Gemeinden. 

Aber warum ist das so??
 
ZNITRAM 13.09.2025 22:15
Das ist eine wirklich interessante Beobachtung, die sich mit meiner Erfahrung deckt. Ich frage mich wirklich, warum ist das so? Wenn ich so in die Bibel schaue und Apostelgeschichte lese, dann lese ich immer "einmütig" oder ich lese "ein Herz und eine Seele"...
 
ZNITRAM 13.09.2025 22:21
Und richtig schlecht wird es mir manchmal, wenn ich mich hin und wieder in dieses "Forum" hier verirrt habe... Dann schau ich meistens, dass ich ganz schnell wieder weiterkomme..... (wenn ihr versteht...)
 
Zephora 13.09.2025 22:34
Da steht aber mehr geschrieben, 
als nur "einmütig" zu sein....

Der biblische Rat 
"Macht euch der Welt nicht gleich" findet sich vor allem in Römer 12,2. Dieser Vers fordert Gläubige auf, 
sich nicht den Maßstäben und dem Verhalten dieser Welt anzupassen, sondern sich durch eine Erneuerung ihres Denkens von Gott verwandeln zu lassen, 
um seinen Willen erkennen zu können.

So wie es viel mehr dazu zu lesen gibt.
 
ZNITRAM 13.09.2025 22:38
Also machen wir uns ungleich? Wie sieht das bei Dir konkret aus? Kannst Du mir da eine Hilfestellung geben? Wie macht man sich als Christ der Welt ungleich?
 
hansfeuerstein 13.09.2025 22:41
Die Verkopftheit ist ein großes Problem. Denn die Praxis lebt von Einfühlungsvermögen und echter Zuwendung...
 
ZNITRAM 13.09.2025 22:41
In Vers 1 steht folgendes:

"Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.".

Wenn Paulus die Christen also auffordert, sie sollen sich der Welt nicht gleichstellen was meint er wohl konkret damit? 

Keinen Kaffee trinken gehen? Sich seltsam verhalten? 😒
 
ZNITRAM 13.09.2025 22:46
Paulus wollte doch nicht von uns, dass wir seltsam wirken, auf andere... Ebenso wenig wollte Paulus, dass wir uns aus dem Weg gehen... Und im Vers 2 steht ja schon auch noch ein bisschen mehr. Paulus will ja nicht nur, dass wir uns nicht der "Welt gleich stellen", sondern er möchte, dass wir uns ändern durch die Erneuerung des Sinnes, auf das wir prüfen können, was Gottes will ist Wille ist nämlich das gute und wohlgefällige und vollkommene...

Sprich wir hören auf, nach den Dingen zu streben, nach denen die Welt strebt, Geld, Macht, und so weiter... 

Wenn ich jetzt ein sozialer Christ bin, der gerne auf andere Menschen zugeht, dann glaub ich nicht, dass ich gem. Römer 12 "der Welt gleichförmig" bin...
 
Jeshua 13.09.2025 22:51
Ich denke als christ denkt man viel zu viel. 
Und das hindert daran einfach nur gelassener zu sein. 
Schon wenn ich denke das mein Leib ein Tempel ist. Wird das ja auch eine Herausforderung anderst zu denken oder
 
ZNITRAM 13.09.2025 22:54
Interessant wäre doch mal die Frage wer würde von sich sagen, dass er auf andere Menschen als Christ anziehen wirkt? 

Ist einer der Meinung vielleicht sogar hier im Forum, dass er (oder sie) auf eine Weise lebt und von außen hin schon wirkt auf andere Menschen, dass andere ihn (oder sie) fragen, warum er (oder sie) so gut drauf ist und erzählt dieser (oder diese 😅) dann, wenn er/ sie antwortet von Jesus? Nicht, dass ich das nun erwarten würde, aber wer tut so etwas? Ich nicht, ich geb es zu... Von außen wirke ich wohl wie ein Klotz... (Kenne Dich selbst)..
 
ZNITRAM 13.09.2025 22:56
Man würde doch meinen, dass ein wirklich erlöster Christ, der im Herzen überaus dankbar ist, für seine Erlösung durch Jesus, von außen einfach irgendwo "freundlich und glücklich" wirkt.....
 
Digrilimele 14.09.2025 00:03
Es geht allein um die Liebe. Wer seinen Nächsten liebt , fühlt mit ihm den Schmerz beim Verlust eines geliebten Menschen.  Es hat nichts im geringsten mit Gleichmachen mit dieser Welt zu tun.

Es tut mr leid,  dass du deine Mutter verloren hast. Obgleich dein Schmerz jetzt gross ist, sei gewiss, sie lebt, selbst wenn sie stirbt,  denn die Liebe hat den Tod überwunden.
 
Digrilimele 14.09.2025 00:05
Der letzte Absatz war für tamicha, ich hatte es nicht bekommen  dass deine Mutter verstorben ist.
 
Zephora 14.09.2025 00:15
Irdische Liebe und Gottes Liebe, 
ist ein großer Unterschied, 
der sich im Zwischenmenschlichem erweist.

Freundlichkeit ALLEN.
Höflichkeit ALLEN.
Beziehung wo EINES Geistes ist.
Liebe wo BEIDE von der Liebe Gottes profitieren. 

Wer irdisch gesinnt ist, 
wird die wahre Liebe nie verstehen und wer warhaft liebt, 
kann mit der irdischen Liebe nichts anfangen.

Ein Unterschiedliches JOCH.
 
jetztwillichswissen 14.09.2025 03:21
Hallo zusammen, 
zu 22:06:
Verkopftheit wurde schon erwähnt.

" Der Weg der Theorie "...
vielleicht, um nichts falsch zu machen .

Nichtchristen können entspannter sein, 
weil sie sich gegenseitig weniger Vorschriften machen.
(Ich war selber auf der Suche nach 
 einer Art 
 " lebbarem Christentums"
  und hab jetzt eine gute Gemeinde           gefunden).

Obige Frage hängt sicher auch damit zusammen, 
wieviel Vertrauen bezüglich Erlösung man Gott gegenüber hat, 
um entspannter zu sein, 
ähnlich den Nichtchristen, 
welche bezüglich Sünde eine 
freiere Einstellung als Christen haben.

 Da gehört sicher auch der Umgang mit- bzw. 
Gottes Rahmen für Sexualität dazu.

Christen haben eine andere Art von Verantwortung, was viele etwas weniger entspannt sein lässt....
Bis wir vor dem Herrn stehen, 
da wird der Unterschied sichtbar, 
sein Opfer angenommen zu haben, oder eben nicht.

Vielen Christen, vermute ich, 
fehlt auch körperliche Berührung ,
da könnte mancherorts sicher ein entspannterer Umgang geübt werden. 

Fazit:
Als Christen den Anderen und sich selbst  gegenüber nachsichtig bleiben und
keine Doppelmoral-
alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.....

Allen alles Gute und 
Gottes Segen, 
Peter 🫠.
 
jetztwillichswissen 14.09.2025 03:58
Kleiner Nachtrag:

Um etwas bei sich verändern zu können, 
ist es wichtig, 
den eigenen Standpunkt 
zu kennen/ zu akzeptieren, 
mit 
alle seinen Gefühlen,  Emotionen, 
Vorstellungen, Ideen und dgl.

Der Herr holt uns da ab, 
wo wir sind, und 
nur von da aus könnenwir starten-  
wer da versucht, etwas zu vertuschen, 
wird ein eher komplizierter Christ sein. 

Vorsicht bei:

"Aber MAN  SOLLTE  doch " ...
.....und dabei den eigenen Stndpunkt nicht zeigen.
Vor dem Herrn ist
 alles nackt und bloßgelegt.
Da können wir ansetzen, 
um Vergebung und um Hilfe bitten. 
So ist es weniger kompliziert, 
dafür aber entspannter. 

 🫠
 
(Nutzer gelöscht) 14.09.2025 07:04
Viele Christen haben nie gelernt, Christus zu leben und nicht sich selbst, - oder sie sind in einem Anfangsstadium hängengeblieben, wo Geist und Seele vermischt ist. Ergebnis ist dann eine Art fromme Unmenschlichkeit, unter der die ganze Umgebung zu leiden hat. Diese Unmündigen betonen immer wieder, dass sie Christen sind, weil es ja sonst keiner merkt...
 
Arina 14.09.2025 07:16
Das sich Menschen hier, die sich Christen nennen, bei CsC unchristlicher verhalten als Menschen , die ihr Christ sein nicht wie ein Schild vor sich hintragen, ist mir hier besonders aufgefallen und hat mich  vor allen am Anfang meiner Teilnahme hier sehr erstaunt. Bei manchem
habe ich dieses Verhalten  mitunter als erbarmungslos erlebt und es mehrmals kommuniziert.

Von Nächstenliebe leider keine Spur!
 
paloma 14.09.2025 07:38
22.54 @ Znitram,um auf deine Frage zu antworten: Meine Freundinnen z.B.staunen,wie ich manche schwierige Sit.erlebe u meistere ohne bitter od depressiv zu werden.Sie führen es auf meinen Glauben zurück.

An meinem Wohnort finden mich manche durchaus merkwürdig,aber wenn jmd etwas fehlt od er/ sie ausgegrenzt ist,od einem Tier etwas fehlt, kommen sie durchaus angewackelt.Warum? Weil die Tür offen ist u mein Ohr...manchmal wird es sogar zuviel...

Und ja,Christen machen nicht bei allen mit,haben ein anderes Gewissen,das die vor manchem zurückhält u bewahrt,Hilfsbereitschaft u Freundlichkeit wird in der Welt manchmal als " Dummheit" gewertet...Christus wurde nicht überall verstanden u angenommen,seine Wohltaten aber wohl.

Dazu sind Christen,wie alle anderen,sehr unterschiedlich u solche Pauschalurteile sehr undifferenziert!
 
sigrid61 14.09.2025 08:25
Wenn ich auf Menschen, Christen schaue, werde ich immer wieder enttäuscht.Es macht keinen Sinn immer auf die Anderen zu schauen!
Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich!

Anfangen muss ich bei mir!
Bin ich jemand, die "authenthisch" Ist?
Bin ich das Licht für diese Welt?Bin ich das Salz für die Menschen um mich?

Alle Gebote halten,diese Anforderung konnte ich, wenn ich ehrlich war, nicht einhalten.
Bis ich begriff, das es keine Verbote, sondern Gebote, Orientierungshilfen sind!

Wir dürfen unser Leben in seine Hände legen,er bietet uns seine Hilfe an und er wird uns begleiten.
 
Arina 14.09.2025 09:03
@ ich betonte ausdrücklich, dass mir bei einigen Usern ein unchristliche Verhalten aufgefallen ist bzw. auffällt.
 
schaloemchen 14.09.2025 09:07
das größte Problem ist wie zu Jesus Zeiten - der religiöse Geist
den gibt es in allen möglichen Facetten
je nach Denomination (der Feind hat für jeden ein "Angebot"zwinkerndes Smiley
Klartext: wir -Christen - sind Pharisäer
mit anderen Worten - das fromme Fleisch stinkt

jemand sagte mal, der religiöse Geist ist wie ein durchsichtige Schlange, man sieht ihn nicht ... oder man sieht ihn nur bei anderen aber nicht bei sich selbst

4 Beispiele der "Facetten"

>>> wenn jemand leidet, kommt ein "Bruder" mit Bibelversen und "erschlägt" den Leidenden statt zuzuhören und zu schweigen

>>> ist jemand krank, sagt eine "Schwester" : Gott will alle heilen, du hast keinen Glauben
als ob es den Krebskranken ermutigt?

>>> Kleiderdresscode Kopftuch - hat Paulus nur den Korinthern geschrieben, aber keiner anderen Gemeinde aber in den strengen Brüdergemeinden tragen HEUTE Frauen mit Überzeugung die Kopftücher obwohl Korinth weit weg ist , + langer Rock, längärmelige Bluse, kein Schmuck etc etc
für die Welt wirkt es meist abstoßend
wer will "unseren" komischen Glauben?

>>> Jesus sagt: trinkt alle daraus
aber der Priester sagen, nein, wir haben Angst den Wein zu verschütten also kriegt keiner den Wein (das Blut) nur ich und der Messdiener
obwohl alle anderen Gemeinden, es seit Jahrtausenden schaffen den Wein nicht zu verschütten, wird hier die Angst vor Verschüttung gepredigt ...
Menschengebote statt Jesu Worte

usw usw
man könnte Stunden so weiter machen
.....................................

der Sauerteig der Pharisäer sprich  Religiösität in allen möglichen Formen machen das Herz von Christen hart

das Problem ist auch, dass wir das Wort lesen, aber Christus nicht kennen
wir wissen viel über Gott, aber wir SEHEN IHN nicht
ein Pharisäer liest das Wort und ist trotzdem blind
kann aber seine Blindheit nicht erkennen
ein Pharisäer sieht immer den Balken beim anderen
die Erkenntnis "ICH bin der Mann" (König David) tut not

nächster Punkt, man hat uns nicht beigebracht, wie man im Geist lebt und fließt
24/7 mit Christus verbunden sein und aus IHM leben
wer hat es gelernt?
das ist der Schlüssel

ein guter Freund von mir sagt immer wieder: wir sind Christen OHNE CHristus

bei CSC lesen wir alle Facetten des Fleisches
von fromm bis böse und beweisen damit, 
dass Christen keine besseren Menschen sind als die Ungläubigen

wir sind nicht besser, wir sind "schlimmer" als die Welt, weil wir religiös sind

PS: man muss aber faiererweise bedenken, dass, wenn wir zum Glauben kommen, unsere Gesinnung noch nicht erneuert ist und wir alle verwundete Herzen haben
wir brauchen auch Erneuerung der Sinne (das dauert) und Heilung der Verletzungen (das dauert)
 
schaloemchen 14.09.2025 09:10
danke für den Blog der zum Nachdenken anregt
 
Klavierspielerin2 14.09.2025 09:46
Moin,
ich erlebte meinen Glauben nie als Begrenzung, sondern als Befreiung!
Ich habe durch meine Bekehrung eine Richtungsweisung erhalten, für die ich froh bin.
Durch die Kirche habe ich Antworten gefunden, die früher offen waren, das hilft mir auch in schweren Zeiten viel.
Durch die Möglichkeit zur Beichte und Lossprechung erlebe ich die Freiheit, immer wieder meinen " Kurs ' korrigieren zu dürfen. Dann ist's aus meiner Sicht nicht " schwierig ", oder kompliziert.
 
Arina 14.09.2025 10:01
Ich denke es kommt vielleicht darauf an ,wie man den Glauben, Gottes Wort für sich interpretiert. Die Auslegungen sind vielfälltig!
 
Annres 14.09.2025 10:08
Deswegen hat Jesus diese ganzen Auslegungen ja auf das Wesentliche reduziert:

Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.

Aber selbst bei diesem einfachen Gebot kommen dann Auslegungen, dass mancher Mensch ja nicht mein Nächster sei, weil er einen anderen Glauben, eine andere Kultur oder eine andere Meinung hat.
 
Angelina71 14.09.2025 10:10
Verallgemeinerungen finde ich schwierig,
auch wenn es um CsC geht. Es ist ein Spiegel dafür, wie wir Menschen (Christen) nun mal sind.
Und ich habe hier im Forum auch viel Positives erlebt, und gute Kontakte geknüpft. 
Die Auseinandersetzungen, und Abneigungen gegeneinander sehe ich als Übungsfeld, an dem man wachsen und reifen kann.

Schwierig wird es dann, wenn Menschen völlig unreflektiert sind, und das schwierige Verhalten immer nur bei den anderen sehen.
Da kann ich schaloemchens Satzt nur unterstreichen:
ein Pharisäer sieht immer den Balken beim anderen
die Erkenntnis "ICH bin der Mann" tut not
 
(Nutzer gelöscht) 14.09.2025 10:12
Sie sind schwieriger weil sie unfreier sind , sie müssen sich ständig hinterfragen und tun das bei anderen auch ,alles wird moralisiert oder mit Verboten behaftet. Christen möchten nämlich ihrer " Belohnung" im Himmel nicht entgehn und leben darum unter einem gewissen Druck und Zwang den Nichtchristen nicht haben.

Und eigentlich finden sich Christen in der Welt nicht zurecht , ihr Leben gleicht einem Spießrutenlauf.
Christen haben ihre Persönlichkeit im Prinzip abgegeben durch eine Unterordnung gegenüber einer Obrigkeit , daß sie nie was alleine entscheiden können, spontan nicht und emotional nicht. 
Dieser Mangel an Mündigkeit und Persönlichkeit und ständiger Selbstverleugnung erzeugt im Inneren ein ständig zu bekämpfendes Unwohlsein ,was  bei ihren oft an einem verkniffenen , anklagenden ,bitteren ,  mürrischen  Verhalten wahrzunehmen ist.
 
Palmeros 14.09.2025 10:48
Christen haben ihre Persönlichkeit im Prinzip abgegeben durch eine Unterordnung gegenüber einer Obrigkeit

Ein wahrer Christ hat sein Leben tatsächlich abgegeben und zwar an Jesus Christus . 
 
ZNITRAM 14.09.2025 11:45
Also wenn einer "radikal" war, dann unser HERR Jesus Christus, der in Seiner radikalen Liebe uns alle gerettet hat. So viel Grund zur ewigen Freude.. Wenn wir das alles mal wirklich verstoffwechseln würden, könnten wir ggf. freundlicher und "geschwistlicher" miteinander umgehen.

Viele gute Gründer zu großen Freude:

🕊️ Gottes radikale Liebe zu uns

• Johannes 3,16: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

• Römer 5,8: „Gott aber beweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.“

• 1. Johannes 4,9-10: „Darin ist die Liebe Gottes zu uns offenbar geworden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühne für unsere Sünden.“

• Epheser 2,4-5: „Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat uns aus seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch als wir noch tot waren durch Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr gerettet.“

• Titus 3,4-5: „Als aber die Güte und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, rettete er uns – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung des Heiligen Geistes.“

✝️ Jesus Christus als Erlöser und Ausdruck der Liebe Gottes

• Johannes 15,13: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben für seine Freunde hingibt.“

• Römer 8,38-39: „Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendetwas anderes in der ganzen Schöpfung uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

• 1. Johannes 4,19: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“

• Matthäus 11,28-30: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, und ich werde euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.“

• Galater 5,1: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft einspannen.“

• Philipper 4,4: „Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!“

• Johannes 16,33: „Dies habe ich zu euch gesprochen, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“

• Psalm 30,5: „Denn sein Zorn währt einen Augenblick, aber seine Gnade dauert ein Leben lang. Am Abend weint man, aber am Morgen ist Freude.“

• Psalm 16,11: „Du zeigst mir den Weg zum Leben. Vor dir ist Freude in Fülle, Wonne zu deiner Rechten ewiglich.“

• Johannes 17,21: „Damit alle eins sind, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, damit auch sie in uns eins sind, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“
• Epheser 4,2-3: „Seid alle demütig, sanftmütig und geduldig. Ertragt einander in Liebe. Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.“

• Kolosser 3,14: „Über alles aber zieht an die Liebe, die das Band der Vollkommenheit ist.“

• Römer 12,10: „In der Bruderliebe seid herzlich zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen den Vortritt lassend.“

• Psalm 62,1: „Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.“

• Psalm 121,1-2: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher wird mir Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“

• Jesaja 40,29-31: „Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Junge Männer werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, bekommen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler; dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie gehen und nicht müde werden.“

• Jesaja 9,6: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter. Und er heißt: Wunderrat, Gottheld, Ewig-Vater, Friede-Fürst.“

• Jesaja 53,4-5: „Wahrlich, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen; wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gebeugt wäre. Doch er wurde um unserer Missetat willen durchbohrt und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“

• Jesaja 55,1-3: „O alle, die ihr durstig seid, kommt zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt, kauft und esst! Kommt, kauft ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch!“

• Jesaja 61,10: „Ich freue mich im Herrn, meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mich bekleidet mit den Kleidern des Heils, mit dem Mantel der Gerechtigkeit hat er mich bedeckt, wie ein Bräutigam sich schmückt mit seinem Festornat.“

• Lukas 2,10-11: „Aber der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

• Johannes 17,13: „Und jetzt komme ich zu dir, und rede dieses in der Welt, damit sie meine Freude völlig in sich haben.“

• Römer 6,4: „Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit auch wir in einem neuen Leben wandeln, wie Christus von den Toten auferweckt wurde.“

• Römer 8,1-2: „So gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“

• 1. Korinther 15,54-57: „Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit angezogen hat und dieses Sterbliche Unsterblichkeit angezogen hat, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: ‚Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?‘ Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, und die Kraft der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“

• Philipper 3,1: „Im Übrigen, meine Brüder, freut euch im Herrn! Euch dieselben Dinge zu schreiben ist mir nicht lästig, und euch sicher.“

• Hebräer 12,2: „Lasset uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und die Schande nicht achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“

• 1. Petrus 1,8-9: „Ihn liebt ihr, obwohl ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht; und ihr werdet euch freuen mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude, indem ihr das Ende eures Glaubens, die Rettung der Seelen, davontragt.“

• Offenbarung 19,7: „Lasset uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.“
 
(Nutzer gelöscht) 14.09.2025 12:36
Vielleicht trifft bei vielen auch Nietzsches Analyse zu : 


Nietzsche warf ihm vor, es habe den Lebenswillen geschwächt. Die Begriffe Gott, Jenseits, Seelenheil und Sünde seien nur erfunden worden, um das Leben in Frage zu stellen, das Diesseits zu entwerten, den Leib zu verachten und die Menschen zu knechten, moralisch zu erniedrigen und zu terrorisieren. "Der christliche Glaube ist von Anbeginn Opferung: Opferung aller Freiheit, alles Stolzes, aller Selbstgewissheit und des Geistes: zugleich Verknechtung und Selbst-Verhöhnung, Selbst-Verstümmelung."

Zudem sei das Christentum eine Religion der kaum maskierten Rachegefühle, weil es ein Sieg der Schlechtweggekommenen, Schwachen und Ohnmächtigen sei. Nietzsche behauptete weiter, das Christentum habe dem Eros Gift zu trinken gegeben, an dem er zwar nicht gestorben, aber zum Laster entartet sei. "So ist es denn dem Christentum gelungen, aus Eros und Aphrodite - großen idealfähigen Mächten - höllische Kobolde und Truggeister zu schaffen durch die Martern, welche es in dem Gewissen der Gläubigen bei allen geschlechtlichen Erregungen entstehen ließ." Das Christentum mache krank, es habe "die Krankheit nötig, ungefähr wie das Griechentum einen Überschuss von Gesundheit nötig hat", sagte Nietzsche und: "Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit." Nietzsche lastete dem Christentum "Vergiftung, Verleumdung, Verneinung des Lebens, die Verachtung des Leibes, die Herabwürdigung und Selbstschändung des Menschen durch den Begriff Sünde" an. Die einzige Praxis der christlichen Kirche bestehe darin, der Menschheit jedes Blut, jede Liebe und jede Lebenshoffnung aus den Adern zu saugen. Das Christentum sei die schlimmste Verschwörung, die es je gegeben habe, gegen alles, was gesund, schön, wohlgeraten und gut sei, ja gegen das Leben selbst.
 
(Nutzer gelöscht) 14.09.2025 12:55
Kann ich wirklich nicht bestätigen, wenn ich an meine Freundin denke oder an den Hauskreis. Die allermeisten sind sehr unkompliziert und man hilft sich wo man kann. Christliche Motorradfaherer sowieso - gar keine Frage 

Schwierig empfinde ich nur Verwandte... Denen kann man auch nicht aus dem Weg gehen 
Mitarbeiter bei Ärzten und Behörden sind oft schwierig um Sicht zu sagen manchmal stur. Da muss man oft schon sehr genau Bescheid wissen um was zu erreichen 

Was das Forum hier betrifft: manche haben Vorstellungen die sie bestätigt haben wollen und das war es. Denen geht man besser aus dem Weg  Gibt aber auch liebe, nette Leute meist hinter den Kulissen dieses Forums, sonst wäre ich nicht mehr hier
 
schaloemchen 14.09.2025 14:30
ich erlebte meinen Glauben nie als Begrenzung, sondern als Befreiung!

Klavier
wir SELBST finden ja unseren Glauben immer als gut und richtig
unsere Kirche oder Gemeinde i.d.R. auch

die Eingangsfrage war aber 
warum sind Christen schwierig?

wenn wir (gesund) selbstkritisch und reflektiert sind, dann merken wir selbst, dass wir hier und da hinken

wenn wir nicht reflektiert sind und der Heilige Geist uns nicht zeigt, was wir ändern sollten, dann haben wir die Haltung: ich bin okay, ich bin gut, ich bin richtig

ob wir "richtig"  sind, muss man die anderen fragen
wie nehmen sie uns wahr?
Nachbarn, Kollegen auf Arbeit usw.
sie werden dann sagen ob wir komisch sind oder nicht ...
wie sehen sie uns?
 
Arina 14.09.2025 14:36
Nietzche ,den ich schätze, ein  literarische Philosoph oder ein philosophischer Literat, der in meinem Studium
eine gewisse Rolle spielte, hat  leider  auf Grund einer Krankheit ,die  das zentrale Nervensystem beschädigte , den Rest seines Lebens im Turm verbracht. Ist keine Mär!
 
AndreasSchneider 14.09.2025 14:39
"Das Christentum war bisher das größte Unglück der Menschheit."


Wenn ich an die Massenmörder Hitler, Stalin, Mao Tse Tung oder Pol Pot denke, oder die Schreckensherrschaft Robespierres in der französischen Revolution, dann muss ich feststellen, dass gerade der Atheismus das größte Unglück der Menschheit ist.

Andreas
 
Klavierspielerin2 14.09.2025 14:50
@schaloem., " die Eingangsfrage war aber 
warum sind Christen schwierig?"

Ich habe ja dargelegt, weshalb ist's aus meiner Sicht nicht " schwierig ", oder kompliziert empfinde.

" Schwierig " wird es erst wenn Leute ihre persönlichen Auslegungen als " die einzig wahre" hinstellen, aber andere wiederum ihre anderslautenden Auslegungen als die einzig akzeptable darstellen wollen. Und dann wird's eben schwierig, wenn sich Nicht - Theologen aufschwingen " besser zu wissen"😃

Seit Jahren gibt's doch immer dieselben Themen, die Streitigkeiten verursachen, z.b. darf man und falls ja, eine 2. Ehe eingehen.
 
AndreasSchneider 14.09.2025 14:53
Daher die Frage, sind die Christen wirklich schwieriger oder lässt man sich nur blenden von der vordergründigen Heuchelei dieser Welt, die freundlich tut, aber in Wahrheit ein Haifisch mit Zähnen ist.

Andreas
 
AndreasSchneider 14.09.2025 14:54
Bezug zu Kommentar 14:39 Uhr.
 
Natural 14.09.2025 15:12
10:12 überspitzt gesagt hast du recht !
Andere . Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst ! Was heist das in Wahrheit . Bist du so vollkommen das du dich selbst liebst ? Also mal langsam mit de Pferde !

Schwierig als Christ zu leben ? Ganz bestimmt . Zumindest nicht leichtfüßig! Da wird sogar die Beerdigung eines schlimmen zum Problem . Ist man still oder wird man laut . 
Zumindest geht man raus wie auch aus Babylon . Gott straft jede Mitgliedschaft wo er nicht das alleinige Sagen Hat !

Und wenn schon Christen zusammen finden sollte man die volle Wahrheit sagen . Und wenn angebliche was anderes Sagen als das wie Inder Bibel  steht ,dann gilt Jesus Wort - weiche von mir Satan . Und das gilt hier für viele auch . Sind aber gleichzeitig die größten Jammerer und Beschwerer !
Und wenn dann noch in diesem Block ganz verlogen  vom Übungsfeld wo man wachsen und Reifen !! kann dann schlägt es dem Fass schon den Boden raus !

Draußen in der Welt heißt es Pack schlägt sich Pack verträgt sich !

Aber bei uns Christen gilt was anderes . Die Wahrheit / das volle Evangelium ! Und somit erwarte ich von Christen schon garnicht Eitelkeiten und schon garnicht wenn Unwahrheit und gar Hass dahinter steht . Jesus starb hauptsächlich angeführt von eitlen Gottesleuten ! Und diese haben noch nicht mal das Wort Gottes verdreht wie fast alle hier ,nein sie haben den Menschen noch mehr Last aufgebunden und haben Jesus nicht anerkannt . Das wusste Jesus allerdings schon vorher . 
Also ,wer wie zb Gott alleine anbetet und seinen Sohn Jesus als Herrn annimmt den Heiligen Geist bei sich aufnehmen will und bestätigt das das Israel die Juden Gottes Volk sind und das der Sabat gleich Gottes Wort ist und sehr vieles mehr im Grunde genommen - ja das wäre schon mal eine gute ehrliche Basis !

Alles andere muss ja in Streit aus Liebe zu Gott und Jesus ausarten!

Alles andere zeugt von Liebe zu dieser Welt ! Da ist wirklich besser das euch die Welt hasst  wenn man in den Himmel zu Gott und Jesus kommen will !
 
schaloemchen 14.09.2025 15:16
KLavier

Du hast mich nicht verstanden
ist okay
 
Klavierspielerin2 14.09.2025 15:19
Schaloem.ich dachte eben das gleiche über dich 😃🫂
 
Julia1960 14.09.2025 15:37
Nun, die Frage ist, glauben wir an Christus, sein Wort, den Heiligen Geist oder an Theologen=Menschen?🤔
 
Julia1960 14.09.2025 15:39
Entscheidet jeder selber. Nur sollten Menschen, die mehr an Theologen=Menschen glauben nicht versuchen die Menschen, die an Christus glauben, sein Wort, seinen Heiligen Geist, von ihrem Glauben abzubringen.
Ich lasse gerne jeden stehen, erwarte das umgedreht aber ebenfalls.
 
Julia1960 14.09.2025 15:43
Bin nun 3 Jahre hier, habe jeden stehen lassen, möchte das auch und erlebe immer wieder, dass Menschen, die mehr an Menschen glauben meinen sich zu erheben, Christen, die rein an Jesus, den heiligen Geist glauben, ihre Errettung etc. abzusprechen oder meinen, sie seien, haben den einzig wahren Glauben.

Ob ich es je erleben werde, das dies hier mal aufhört?
 
Julia1960 14.09.2025 15:44
Das ist übrigens etwas, was ich in der realen Welt in Jahrzehnten noch nie erlebt habe.
 
ZNITRAM 14.09.2025 15:46
Es heißt doch, wir sollen einander annehmen, wie Christus uns angenommen hat. Da denke ich mir, wenn Christus alle annimmt, und sogar mich, der ich kein guter Mensch bin, warum sollten die Geschwister dann nicht auch alle "okay" sein?

Ich bin sicher: In Christus sind wir alle "okay". Allzu viel hinterfragen ist auch nicht gut..  Leben mit einem guten Gewissen vor Gott ist für mich der richtige Weg.
 
ZNITRAM 14.09.2025 15:47
Zwar sollten wir gewohnheitsmäßige Sünde in unserem Leben mit der Hilfe des Hl. Geistes überwinden, aber wenn wir unsere Sünden bekennen ist Er treu und gerecht, dass Er uns die Sünden vergibt. (Ist aus der Bibel, weiß aber grade nicht auswendig wo es steht..)
 
Arina 14.09.2025 15:55
Ein gewiss, schwieriges Thema, eine allgemeingültige Antwort habe ich nicht. Warum Christen
schwierig sind auch nicht. 
Ausnahmen bestätigen sicher wie überall die Regel. Die einen sind vielleicht schwierig, die anderen nicht. So erlebe ich es.
 
ZNITRAM 14.09.2025 15:58
Wenn wir wirklich daran denken würden und darauf achten würden, dass wir einander annehmen, wie Christus uns angenommen hat, dann wäre es schon mal echt cool. Dann würde am Ende jemand drauf achten, was er sagt, wenn er mit einem Kind Gottes spricht, denn ich persönlich sage euch ich möchte mich mit einem Kind Gottes nicht anlegen... Weil wenn wir an die Bibel glauben, dann müssen wir der ganzen Bibel glauben und die Bibel sagt alle, die Christus angenommen haben, haben das Recht, Kinder Gottes zu sein..

So eine Gewissheit sollte uns eigentlich dabei helfen, miteinander freundlicher und höflicher umzugehen. So grundsätzlich im Allgemeinen meine ich.
 
Julia1960 14.09.2025 16:03
@ZNITRAM

Zu Deiner Eingangsfrage. Persönlich habe ich es noch nicht so erlebt.

Hat vllt. mehr was mit einzelnen Menschen, ihrem Charakter etc. mehr zu tun, als mit ihrem Glauben. Und kenne Christen aus den unterschiedlichsten Kirchen/Gemeinden, ebenso wie auch viele Nicht-Christen.
 
paloma 14.09.2025 16:46
Vllt ist die Erwartungshaltung gegenüber Christen einfach größer.
Ist das gerechtfertigt?
 
AndreasSchneider 14.09.2025 17:19
"Vllt ist die Erwartungshaltung gegenüber Christen einfach größer.
Ist das gerechtfertigt?"


Klar.

Christen behaupten, ein besseres Leben zu leben oder anzustreben, heiliger zu sein.

Dann will die Welt auch Ergebnisse.

Für Christen muss das auch Ansporn sein, wobei man sich nicht zum Spielball der Menschen machen darf.

Weder sollen wir den Menschen gefällig sein (Gal.1,10), noch sind wir der Menschen Knechte (1.Kor.7,23).

Insofern muss man nicht die anderen fragen, ob wir richtig sind.

Das brächte uns in eine falsche Abhängigkeit, wir würden zu Opportunisten.

Nein, wir sollen Acht haben auf uns selbst und auf die Lehre und darin beharren (1.Tim.4,16).

Im Neuen Testament finden wir unzählige Ermahnungen, die uns vor Augen führen, was richtig und was falsch ist.

Auch im Alten Testament, soweit nicht vom Neuen korrigiert.

Hat man Acht auf sich selbst und die Lehre, so rettet man sich und die mich hören 
(1.Tim.4,16).

Wenn das also der Weg ist, um auch andere zu gewinnen, ist der Beweis erbracht, dass der Geist uns in alle Wahrheit leitet, also auch ggf. Kritik, die von aussen an uns heran getragen wird.


Die Welt ihrerseits nimmt Beispiele christlichen Versagens dagegen gerne als Vorwand, um sich nicht bekehren zu müssen.

Dabei sind sie aber die Dummen, da es Gott ist, der die Bekehrung fordert, nicht Christen.

Diese sind lediglich Sprachrohr Gottes.

Wer Gott widersteht, wird erniedrigt.

Im schlimmsten Fall mit dem Wurf in die Hölle.

Andreas
 
ZNITRAM 14.09.2025 17:20
Frage (wirklich nur weil es mich interessiert:

Wer würde von sich behaupten, dass man ihm/ ihr im Alltag ansieht, ein Kind Gottes zu sein?

Ich oute mich gleich mal: Mir sieht man es sicher nicht an... 😒
 
Paulada 14.09.2025 17:34
Das musst du dann die anderen fragen. Behaupten kann es von sich jeder. So oder so. Aber wirklich kann man das nur von Außen beurteilen. Also die Menschen, die dich und mich sehen.
 
Angelina71 14.09.2025 17:41
@Znitram
willkommen im Club 😊
Auch mir sieht man es nicht an. Ich habe auch noch keinen Heiligenschein.😉
Aber ich merke, dass Gottes Liebe mich mit der Zeit verändert hat. Mich berührt Not und seelisches Leid von Mitmenschen um einiges mehr, als noch vor Jahren. Das bemerken auch die Menschen mit denen ich im Alltag zu tun habe. 
Das ist das Einzige was ich anbringen könnte, wenn es darum geht, was mich als Kind Gottes ausmacht.
 
Arina 14.09.2025 18:38
Ich selber habe ja auch meine Ecken und Kanten!!!
 
(Nutzer gelöscht) 14.09.2025 18:45
Meine Erfahrung ist eine ganz andere: Ich habe viel mit Nicht-Christen zu tun und finde sie in vielen Situationen deutlich schwieriger als Christen.
 
AndreasSchneider 14.09.2025 19:00
Ob man als Kind Gottes gesehen wird oder nicht, muss man letztlich Gott bzw. den Menschen überlassen.

Was ich selbst tun kann, ist, mich im Gehorsam gegenüber dem Geist zu üben und möglichst in den zuvor zurechtgelegten Werken zu wandeln (Eph.2,10).

In dem Masse, wie man sich erniedrigt, wird man erhöht (Math.23,12) und bekommt Teil an göttlichem Leben, unabhängig davon, was die Menschen denken.

Die Stadt, die auf dem Berge liegt, kann nicht verborgen sein (Math.5,14).

Um die eigene Ehre braucht man sich aber keine Sorgen zu machen, denn Gott will in uns ein Werk tun, uns zu göttlichem Leben und göttlicher Natur führen.

Andreas
 
Natural 14.09.2025 19:31
Nein , das kann man nicht sehen . Erkennen mit der Zeit , das wäre möglich . 

Wer würde schon den Verbrecher am Kreuz als Nachfolger von Jesus erkennen oder einen Polizisten Lehrer oder Handwerker usw .
 
ZNITRAM 14.09.2025 19:33
Könnten wir vielleicht akzeptieren, dass Andere - auch wenn sie vielleicht ganz andere Ansichten haben als Du, oder ich - auch Kinder Gottes sind?

Dann wären wir Christen bestimmt schon deutlich weniger schwierig, wenn wir wirklich einander in Liebe und Demut achten könnten als das, was wir in Christus sind: nämlich wahrhaft Kinder Gottes.
 
ZNITRAM 14.09.2025 19:34
Gerne würde ich Anderen zum Thema Jesus Rede und Antwort stehen... Aber niemand kommt auf die Idee, mich nach Ihm zu fragen.... 🤕
 
AndreasSchneider 14.09.2025 21:01
"Könnten wir vielleicht akzeptieren, dass Andere - auch wenn sie vielleicht ganz andere Ansichten haben als Du, oder ich - auch Kinder Gottes sind?"


Gemeinschaft gibt es nur im Geist, haben nur die, die im Licht wandeln. 

"So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde." (1.Joh.1,7)

Gemeinschaft, ohne im Licht zu wandeln, 
ist der Versuch der Ökumene, der nichts mit der Einheit zu tun hat, die zwischen Vater und Sohn existiert.

Andreas
 
paloma 14.09.2025 21:42
Wir sind in Christus verborgen - es ist ein Geheimnis,
das wir nicht mal selbst in Gänze erkennen.
Mit ist z.B.aufgefallen, dass viele Dinge für mich schal geworden sind,die mich früher interessiert haben.Ich kann mich nicht rühmen,dass ich groß Verzicht geleistet hätte - denke mal,Er hat  mich davon entlastet....
Aber es gibt auch viele Dinge,die sind noch in Arbeit😊mit Gottes Hilfe!
@ Andreas,verstehe dein Argument,dass man mehr von Christen erwarten sollte...aber auch sie sind auf einem Weg u am Ende wird Jesus das angefangene Werk beenden.
 
Paulada 14.09.2025 22:02
Heute, 19:34 - ZINTRAM

Gerne würde ich Anderen zum Thema Jesus Rede und Antwort stehen... Aber niemand kommt auf die Idee, mich nach Ihm zu fragen.... 🤕

Wenn dem so ist, solltest du dir überlegen, wie du das ändern kannst.

Vielleicht sprichst du mal mit Menschen, die dich kennen und die dich erleben. Frag sie, wie sie dich erleben und wahrnehmen.
 
ZNITRAM 14.09.2025 22:09
Guter Tipp. Ich denke darüber nach. Danke. lachendes Smiley
 
Paulada 14.09.2025 22:17
Wie ist es... was muss passiert sein, damit ein Christ von anderen Menschen nach Jesus gefragt wird?

Und das nächste: Das jemand mich nach Jesus fragt, muss ja einen Grund haben. Den muss ich ihm liefern. Also muss ich mir überlegen, wie ich das tun kann.
Um das zu klären, hilft zu allererst das Gebet und die Gemeinschaft in seinem Wort. Nur wer darin gegründet ist und seine Zeit mit Gott verbringt, kann in der Liebe zunehmen. 
Als nächstes die Gemeinschaft und das gemeinsame Gebet mit anderen Christen. 

Was daraus folgt, wird Gott zeigen und er wird einem Möglichkeiten offenbaren, wo man handeln kann. Reden, Bekennen, Einladen. Schriften verteilen. Und schon ist man im Gespräch. 
Es gibt den Feind, der nicht will, dass das zustande kommt. Zuerst nutzt er die Menschenfurcht. Wenn man das Problem erkennt...auf zu Gott damit. Justamente.
Und bitte Gott um ein bereitwilliges, liebendes Herz für diese Aufgabe.
 
Paulada 14.09.2025 22:29
Im Gutes Tun sollen wir nicht nachlassen.

Galater 6,
9 Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. 
10 Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen. 

Im Gutes-Tun verstehe ich z.B. helfen. Indem man anderen hilft, kann man auch als Licht leuchten und die Leute können fragend werden: warum machst du das? Warum hilfst du mir? Und schon kann man sagen, was die Motivation dazu ist.
Da ist dann vielleicht nicht das Gesicht dabei ausschlaggebend, aber ein freundliches Gesicht macht es einem Fremden schon eher möglich, dann auch eine solche Frage zu stellen. 😅
 
Arina 14.09.2025 22:32
Ich war heute im Gottesdienst meiner Gemeinde. Ein schlichter Gottesdienst ohne  Pathos.
Eine Erfrischung und Erholung von CsC!
 
Arina 15.09.2025 07:46
@16:46. ,Wort und Tat klaffen stark auseinander. Oft werden hier keine selbstständig
gedachten Kommentare gepostet, sondern vielmehr wird mit Bibelversen geantwortet. Was ich als ermüdend empfinde.
 
(Nutzer gelöscht) 15.09.2025 09:50
Was das Thema "Zeugnis" betrifft: Eigentlich sind Christen in Christus doch selbst das Zeugnis. Sie müssen von daher gar nicht so viel reden:

Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid durch unsern Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln der Herzen (2.Kor.3,3)

Paulus sagt in diesem Kontext, dass wir von allen Menschen gelesen werden, ob wir nun wollen oder nicht. Es ist von daher überhaupt nicht notwendig, dass wir uns den (geistlichen) Puls messen. Das machen die Menschen um uns herum sowieso.
 
schaloemchen 15.09.2025 11:39
Vllt ist die Erwartungshaltung gegenüber Christen einfach größer.
Ist das gerechtfertigt?


das glaube ich auch
wir werden beobachtet

hier dürfen aber wir nicht den Fehler machen AUS UNS HERAUS (und dem "guten" Fleisch und humanistischen Gutmenschen) versuchen besonders gut und heilig zu sein oder auf andere wirken zu wollen
das kann Krampf erzeugen und kontraproduktiv sein
wenn ICH es versuche, sitzt mein ICH auf dem Thron und Jesus kann dann nicht durch uns wirken

entspannen nach Hebräer 4
die Ruhe Gottes

das Gegenteil - sich gehen zu lassen- meine ich aber nicht

Jesus gebraucht uns oft, ohne, dass wir es merken
der Geist weht und wirkt wie ER will
wir können nicht über IHN verfügen
 
schaloemchen 15.09.2025 11:53
ich möchte noch ein paar Worte zum Thema "Einheit" schreiben

Einheit bedeutet nicht 
piep-piep-peip-wir haben uns alle lieb
das streben aber harmoniebedürftige Christen oft an

Einheit bedeutet nicht 

- alle sind einer Meinung
- Harmonie

Wir sind alle unterschiedlich
haben unterschiedliche Berufung, Aufgaben, Erkenntnis, "glauben unterschiedlich"
fühlen und denken anders
der eine ist "die Hand" der andere "der Fuss"
Jesus ist das Haupt

PS: die Apostel stritten auch mal, dass die Fetzen flogen
Paulus musste die Heuchelei von Petrus vor allen Leute ansprechen
sie waren weder humanistisch noch harmoniebedürftig
 
ZNITRAM 15.09.2025 13:09
Das ist ein total interessanter Punkt.. Ich frage mich, ob es aber auch wirklich so völlig in Ordnung war und dass Paulus Petrus so zurecht wies. Vielleicht wollte es Petrus den jüdischen Christen einfach nur recht machen und ihnen keinen Grund für Anstoß geben... Paulus war sehr akribisch und sehr engagiert
 
ZNITRAM 15.09.2025 14:44
Möchte mich korrigieren. Paulus hatte allen Grund, sich gegen Petrus in dem Fall zu behaupten..

1. Warum es wie eine Überreaktion wirken könnte

Es ging „nur“ ums gemeinsame Essen.

Petrus könnte man zugutehalten, dass er Rücksicht nehmen wollte.

Paulus stellt ihn öffentlich bloß – das wirkt schärfer, als wenn er das Gespräch erst einmal unter vier Augen gesucht hätte.

2. Warum Paulus trotzdem recht hatte

Tischgemeinschaft war im Judentum hochsymbolisch: Mit wem ich esse, zeigt, wen ich als „rein“ und „gleichgestellt“ ansehe.

Wenn Petrus nicht mehr mit Heiden isst, bedeutet das praktisch: „Ihr seid Christen zweiter Klasse, solange ihr nicht jüdisch lebt.“

Damit wäre die Kernbotschaft der Gnade in Christus untergraben worden: keine Unterschiede mehr zwischen Juden und Heiden (Gal 3,28).

Paulus sah also nicht nur „ein Essensproblem“, sondern einen Angriff auf das Herzstück des Evangeliums.

3. Form der Konfrontation

Öffentliches Problem → öffentliche Konfrontation.
Weil Barnabas und „die anderen Juden“ mitgezogen waren, hätte ein Gespräch hinter verschlossenen Türen nichts mehr repariert.

Paulus handelte nach dem Prinzip: „Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig“ (Gal 5,9).

4. Ergebnis im größeren Zusammenhang

In Apostelgeschichte 15 (Apostelkonzil) tritt Petrus dann klar für die Freiheit der Heiden ein – offenbar hat er Paulus’ Kritik angenommen.

Die Einheit der Kirche wurde gerade durch den Konflikt gesichert, nicht durch Schweigen.

Fazit

Ja, Paulus’ Reaktion war scharf – aber nicht übertrieben. Er hat bewusst eine Eskalation gewählt, weil es nicht um persönliche Sympathien, sondern um die Wahrheit des Evangeliums ging.

Danke, Schaloemchen lachendes Smiley
 
schaloemchen 15.09.2025 16:31
ZNTRAM

super ZUsmamenfassung 👍

................................

na ja die Männer damals waren nicht zimperlich und mimosenhaft 😀

sie starben für die Wahrheit (außer Johannes)
 
AndreasSchneider 15.09.2025 17:21
"hier dürfen aber wir nicht den Fehler machen AUS UNS HERAUS (und dem "guten" Fleisch und humanistischen Gutmenschen) versuchen besonders gut und heilig zu sein oder auf andere wirken zu wollen
das kann Krampf erzeugen und kontraproduktiv sein
wenn ICH es versuche, sitzt mein ICH auf dem Thron und Jesus kann dann nicht durch uns wirken"


Solange man auf andere gut und heilig wirken will, ist man den Menschen gefällig.

Paulus schreibt:

"Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zu Dienst? Oder gedenke ich, Menschen gefällig zu sein? Wenn ich den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht."


Man muss ganz frei von Menschen werden, was anbetrifft, das Handeln, die Motivation an dem auszurichten, was Menschen denken oder sagen.

Ich habe viel damit gearbeitet in meinem Leben, meine Motive alleine an dem auszurichten, was Gott will, was der Geist zu mir sagt, anstatt mein Fähnchen in den Wind zu hängen und mich in Menschen gefälliger Weise an dem auszurichten und so zu handeln, wie Menschen es gerne hätten oder sie gar von mir verlangen.

Diesen Fehler darf man nicht machen, denn wir sind primär Gott verpflichtet, nicht den Menschen.

Vor ihm müssen wir Rechenschaft ablegen über alles, was wir getan haben und vor ihm bestehen.

Viele Menschen sind so stark in Menschengefälligkeit, Ehrsucht und Menschenfurcht gefangen, dass sie das gar nicht routinemäßig kennen, freie Entscheidungen vor Gott zu treffen.

Sie sind permanent gefangen und damit beschäftigt, den Menschen zu gefallen, permanent von deren Urteil abhängig und permanent bemüht, es diesen recht zu machen.

Das ist aber falsch.

Wir sollen alle horizontalen Bindungen und Abhängigkeiten kappen, um alleine Christus zu gehorchen und uns nach seinem Willen zu orientieren.

Dadurch kommen wir zu dem rechten Verhältnis zu unseren Mitmenschen, die wir dann durch Christus sehen, nicht länger auf menschliche Weise.

Es steht geschrieben, dass wir niemand mehr nach dem Fleisch kennen.

"Darum kennen wir von nun an niemand nach dem Fleisch; und ob wir auch Christum gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr." (2.Kor.5,16)

Auch das Verhältnis zu unseren Mitmenschen muss durch Christus neu geregelt werden, so dass alle menschlichen oder fleischlichen Beziehungen zu diesen enden und stattdessen durch göttliches Verhalten ersetzt wird.

Jesus sagt klar, dass wir Vater, Mutter, Brüder, Schwestern "hassen" müssen, um ihm nachfolgen zu können (Luk.14,26).


"So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein." (Luk.14,26+27)


Andreas
 
Arina 16.09.2025 07:57
Vielleicht ist es gerade der Glaube, der einige Menschen so streng  u. so  moralisch urteilen lässt.
Da fehlt mitunter die Toleranz und die Empathie!
 
paloma 16.09.2025 08:42
Alle eure Dinge lasst in Liebe geschehen.
Das hat nichts mit Gefälligkeit zu tun,sondern was ich wann u wie zu jmd sagen - Motivation.
 
paloma 16.09.2025 08:44
Alle eure Dinge lasst in Liebe geschehen.
Das hat nichts mit Gefälligkeit zu tun,sondern was ich wann u wie zu jmd sagen - Motivation.
 
schaloemchen 16.09.2025 09:44
wenn nicht passt, gerne löschen

Jesus allein
Sein statt Tun
Christsein ist sehr simpel
Frucht kommt automatisch ohne Anstrengung


 
schaloemchen 16.09.2025 10:45
Minute 14

WEißt Du WARUM Gott Dich geschaffen hat?
Weil Liebe, die sich nicht ausdrücken kann,
keinen Grund hat zu existieren.

Gott hat dich geschaffen als Liebesobjekt 💝
Gott hat dich geschaffen damit ER dich überschütten kann 
mit SEINER unendlichen Liebe 💝
damit diese Liebe 💝 aus dir heraus fließen kann
zu IHM zurück und zu der ganzen WElt
................

wenn das endlich aus unseren Kopf in unser Herz 💝 fällt
die längsten 30 cm 😜
dann hören wir auf schwierig zu sein
denn die ECHTE Liebe ist wie Licht in der Finsternis
 
Angelina71 16.09.2025 14:34
So ist es @schaloemchen!😊
Gottes Liebe ist die Lösung/Antwort auf alle unsere Fragen!
 
schaloemchen 16.09.2025 14:58
ja, wenn wir wirklich gefüllt und überfüllt sind und IM HERZEN glauben, dass Gott uns liebt, können wir nicht anders als zu lieben

das Problem ist der Kopf 😜

daran sollten wir arbeiten
 
AndreasSchneider 16.09.2025 15:02
Das Problem ist das Fleisch ... (Röm.7,18)

Andreas
 
schaloemchen 16.09.2025 15:06
Paulus ist aber nicht im Römer 7 stecken geblieben ....
 
AndreasSchneider 16.09.2025 15:16
"Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes." (Röm.7,18a).

Dieser Sachverhalt gilt das ganze Leben.

Auch, wenn man zu einem Sieges- und Überwinderleben gekommen ist, ändert sich daran nichts.

Im Fleisch wird nan nie das Gute vorfinden.

Deshalb geht der Glaubenskampf, auch was Liebe anbetrifft, ein Leben lang, auch wenn man im Sieg wandelt.

Sich nicht selbst zu leben, ist eine lebenslange Aufgabe.

Andreas
 
Lavendeltee 16.09.2025 16:37
Ja, @schaloemchen da stimme ich dir zu...

Wer eine echte und tiefe Freude  und Freundschaft lebt mit Gott und dem Heiligen Geist lebt und Begegnungen mit Gott hat, wem es durch die Gemeinschaft mit Gott wirklich gut geht und wer sich von ihm angenommen und geliebt fühlt, der wird
wahlberechtigt und kann die Angebote der Sünde immer mehr Ablehnen, wenn sie an die Tür klopft. 

Aus der Gegenwart Gottes heraus kann man den zweite Wahl-Ersatz-Charakter von Sünde durchschauen und in der Regel erlebt man dass Gottes Gegenwart so stillend ist, dass das Herz/Seele Frieden und Freiheit finden kann.
Freiheit, nein zur Sünde zu sagen.

Glaube an Jesus bedeutet ja nicht nur den Glauben an unsere Sündenvergebung durch sein Sterben am Kreuz, sondern geht doch deutlich weiter. In
Jesus wartet ein so umfangreicher Segens-, Freisetzungs- und Sättigungsplan auf uns, Johannes 10:10


Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge. 


Kann ja nicht sein, dass ich mein Fleisch dermaßen in den Mittelpunkt schiebe, als müsste ich ein lebenslanger Kampf gegen dies führen.

Das Reich Gottes ist inwendig in mir/uns und besteht in der umfassenden
Hilfestellung Gottes, dass sein Hl. Geist uns mit Friede, Freude und Gerechtigkeit
erfüllen und tragen möchte, Röm.14:17.
 
AndreasSchneider 17.09.2025 23:40
"Kann ja nicht sein, dass ich mein Fleisch dermaßen in den Mittelpunkt schiebe, als müsste ich ein lebenslanger Kampf gegen dies führen."


Wer nicht gegen sein Fleisch kämpft, folgt oder verfällt ihm.

Bzw. lässt es gewähren.

Ist das Deine Haltung?


Andreas
 
AndreasSchneider 17.09.2025 23:53
"Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt. Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz." (Gal.5,17+18)

Wer in diesem Kampf indifferent und gleichgültig ist, wird nicht zu dem Ergebnis kommen, vom Geist regiert zu werden.

Andreas
 
Angelina71 17.09.2025 23:58
Bin sicher @Lavendeltee gehört zu den Kindern Gottes, die schon sehr reif im Glauben sind.
Und das bedeutet, dass die geistlichen Kämpfe immer weniger werden, weil es als Freiheit und Freude empfunden wird nach Gottes Willen zu leben.
 
AndreasSchneider 18.09.2025 00:13
Solange wir hier auf Erden sind, gibt es immer etwas zu lernen.

Die Frage ist natürlich, ob man das sieht, oder in Oberflächlichkeit darüber hinweg geht.

Paulus spricht davon:

"Ich SEHE aber ein ander Gesetz in meinen Gliedern ... " (Röm.7,23).

Paulus war schätzungsweise ein bisschen reifer, als Lavendeltee.

Er schreibt:

"Denn so wir uns selber richten, so würden wir nicht gerichtet." (1.Kor.11,31)

Wenn Lavendeltee so heilig ist, bitte, ich sehe jedenfalls Bedarf an mir zu arbeiten.

Andreas
 
AndreasSchneider 18.09.2025 00:56
Grundsätzlich ist es erfreulich, wenn jemand zu Sieg und göttlicher Natur kommt.

Denn dazu sind wir ja schließlich berufen.

Insbesondere diejenigen, die schon so lange bekehrt sind, dass sie längst Meister sein sollten (Hebr.5,12).

Die unbewusste Sünde (das andere Gesetz in den Gliedern, von dem Palus in Römer 7 schreibt), bleibt aber Thema bis zum Schluss.

Sie ist eine der Quellen zur (tieferen) Heiligung für die, die frei geworden sind von der Sünde (Röm.6,22).



Andreas
 
Lavendeltee 18.09.2025 11:01
Ich weiß nicht, was du herausliest A.S?
Aber keiner schreibt  hier, das ich kein Bedarf mehr hätte, dass Jesus an mir arbeitet.
Das haben wir wohl ein Leben lang.
Und mich mit Paulus zu vergleichen,  ist ein Witz oder?

Ich kann aber auch schreiben; meine lieben Brüder und Schwestern ist selbst schätze mich nicht so ein, dass ich es ergriffen hätte, ich vergesse aber was da hinten ist und strecke mich nach vorne aus....

Philipper 3
 
(Nutzer gelöscht) 18.09.2025 11:26
Wie unreif andere Reife oder Unreife anzudichten ...

Paulus spricht von ständiger Bekehrung ,d.h. ein leben lang.

Viele sprechen hier von Liebe ,plappern irgendwas raus , aber können es nicht mit Hand und Fuß erklären - was für win billiges Zeugnis !
 
(Nutzer gelöscht) 18.09.2025 11:51
Für die einen hängen Moses Steintafeln am Kreuz und für die anderen ist ein Liegestuhl ans Kreuz geheftet .

Beide bilden sich ein das wäre Liebe 🤣🤣😂😂

Die einen legen den Kühen und Ochsen wieder  Zaumzeug  an und die anderen lutschen nur an süßen Jesuslollys  im Liegestuhl rum .

Beide bilden sich ein das wäre Liebe 😂🤣😂🤣
 
schaloemchen 18.09.2025 14:44
ich kann es bestätigen, je reifer man wird und je inniger und enger die Beziehung mit Christus desto weniger Kampf und Krampf

kämpfen tun oft diejenigen die in Gesetzlichkeit (oder Sünde) gefangen sind

wer IN CHRISTUS ist, hängt wie eine Rebe am Weinstock, hat Ruhe und zappelt nicht
 
Angelina71 18.09.2025 16:26
👍@schaloemchen
hätte es nicht besser ausdrücken können!
Danke😘
 
AndreasSchneider 20.09.2025 00:29
"kämpfen tun oft diejenigen die in Gesetzlichkeit (oder Sünde) gefangen sind

wer IN CHRISTUS ist, hängt wie eine Rebe am Weinstock, hat Ruhe und zappelt nicht"


Wieso kommst Du dann nicht zu göttlicher Liebe?

Ist doch komisch oder?


Andreas
 
AndreasSchneider 20.09.2025 02:07
"Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. 2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er weg, und jede, die Frucht bringt, schneidet er zurück und reinigt sie so, damit sie noch mehr Frucht bringt." (Joh.15,1+2; Neue Evangelistische 2010)


Es ist wahr, wir sind wie Reben am Weinstock.

Aber jede Rebe, die Frucht bringt, wird "zurückgeschnitten", damit sie noch mehr Frucht bringt. (Vers 2)

"Zurückgeschnitten" zu werden, bedeutet Trübsal und Leiden, ist nicht ganz angenehm fürs Fleisch.

Wir werden inwendig beschnitten.

"Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig am Fleisch geschieht; sondern das ist ein Jude, der's inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott." (Röm.2,28+29)

Die inwendige Beschneidung geht nicht ganz schmerzlos vor sich, sondern geht ggf. einher mit Trübsal und Leiden.

Es steht geschrieben, dass wir durch viele Trübsale ins Reich Gottes eingehen müssen (Apg.14,22).

Wer nicht Teil an dieser inwendigen Beschneidung hat, erlebt keine Umgestaltung, kommt nicht zu mehr Frucht als Rebe am Weinstock.

Die Früchte des Geistes stellen genau diese Früchte dar, die durch inwendige Beschneidung hervorkommen sollen.

Andreas
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