Auf Adlersflügeln getragen
Trostgedicht zu 2 Mose 19,4
Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern getan habe, und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und habe euch zu mir gebracht.
2 Mose 19,4 (Luther 1912)
Auf Adlersflügeln getragen
übers brausende Meer der Zeit,
getragen auf Adlersflügeln
bis hinein in die Ewigkeit.
Über Berge und Täler und Gründe,
immer höher zur himmlischen Höh;
die Flügel sind stark, die mich tragen,
die Flügel, auf denen ich steh;
Und unter denselbigen Flügeln,
wie wunderbar ruhe ich aus!
Da ist meine Zufluchtsstätte,
mein festes, sicheres Haus.
Der Feind mag über mir kreisen,
und zielen und spähn wie er will:
die Flügel sind stark die mich decken,
und unter den Flügeln bleibt`s still.
Ja, unter den Flügeln geborgen
und auf den Flügeln bewahrt,
das gibt ein seliges Ruhen,
das gibt eine glückliche Fahrt;
das gibt ein sicheres Wissen
bei wechselnder Pilgerschaft;
denn unter den Flügeln ist Frieden,
und unter den Flügeln ist Kraft.
(Trostgedicht, Autor: Anni von Viebahn (Lebenszeit ist uns nicht bekannt))
Hoffnung und Frieden 11.07.2025
11.07.2025 07:11
Hoffnung und Frieden 11.07.2025
11.07.2025 07:11
Hoffnung und Frieden 11.07.2025
Losung und Lehrtext für Freitag, den 11. Juli 2025
HERR, wenn ich an deine ewigen Ordnungen denke, so werde ich getröstet.
Psalm 119,52
Wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.
2. Korinther 5,1
Die täglichen Losungen werden Ihnen zugesandt von der Evangelischen Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine.
Weitere Informationen zu den Losungen finden Sie unter losungen.de.
HERR, wenn ich an deine ewigen Ordnungen denke, so werde ich getröstet.
Psalm 119,52
Wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.
2. Korinther 5,1
Die täglichen Losungen werden Ihnen zugesandt von der Evangelischen Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine.
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Kommentare
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Klavierspielerin2 11.07.2025 07:17
Allmächtiger Gott,
du hast uns im heiligen Benedikt
einen Meister und Lehrer geschenkt,
der uns anleitet,
dich zu suchen und dir zu dienen.
Gib, dass wir der Liebe zu dir nichts vorziehen,
sondern voll Freude und Zuversicht
auf dem Weg deiner Gebote dir entgegeneilen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
du hast uns im heiligen Benedikt
einen Meister und Lehrer geschenkt,
der uns anleitet,
dich zu suchen und dir zu dienen.
Gib, dass wir der Liebe zu dir nichts vorziehen,
sondern voll Freude und Zuversicht
auf dem Weg deiner Gebote dir entgegeneilen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
abendrot1963 11.07.2025 07:25
1) Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
"Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn".
Ref.: Mir ist wohl (mir ist wohl)
in dem Herrn (in dem Herrn)!
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!
2) Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
3) Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern;
er starb ja für mich auch am blutigen Stamm:
Meine Seele lobpreise den Herrn.
4) Nun leb ich in Christo für Christum allein,
sein Wort ist mein leitender Stern.
In ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
meine Seele ist selig im Herrn.
Englische Übersetzung: When peace like a river (It is well with my soul)
Entstehung des Liedes.
Im Jahre 1871 wird Chicago durch ein schweres Feuer verwüstet. Rund 300 Menschen verlieren ihr Leben und über 100.000 ihre Heimat.
Ein Opfer dieser Katastrophe ist Horatio Spafford (der Autor des englischen Originals). Er verliert bei diesem Brand sein gesamtes Kapital. Als Anwalt hat er in Immobilien investiert, die nun nicht mehr existieren. Doch weitaus schlimmer für ihn ist, dass ebenfalls sein einziger Sohn in diesem Inferno stirbt.
Trotzdem setzt er sich für die Menschen der Stadt ein, die wohnsitzlos, verarmt und verzweifelt sind.
Nach etwa zwei Jahren will er mit seiner Familie eine Reise nach England unternehmen, um später Europa zu bereisen. Spafford wird aber durch einen Geschäftstermin aufgehalten und schickt seine Frau und seine vier Töchter mit dem Schiff Ville du Havre voraus.
Dieses Schiff kollidiert jedoch mit einem englischen Segelschiff. Es sinkt innerhalb kürzester Zeit. Seine vier Töchter sterben. Seine Frau ist eine der 47 Überlebenden dieses Unglücks. Er macht sich sofort auf den Weg zu ihr.
Horatio Spafford hat allen Grund Gott anzuklagen, aber trotz all diesen Schicksalsschlägen, die ihm und seiner Frau widerfahren sind, hält er an Gott fest. Ja, er lobt ihn sogar. Sein Glaube bewegt ihn dazu, von sich selbst auf Andere zu schauen.
So gehen beide 1881 nach Jerusalem und helfen dort den Menschen. Durch ihren Einsatz kommen viele Muslime und Juden zum Glauben an Jesus.
Während der Reise nach Jerusalem, so berichtet die Tochter Bertha, hatte der Kapitän des Schiffes ihn auf die Brücke gerufen. "Es wurde sorgfältig ausgerechnet", sagte er, "und ich glaube, wir kommen jetzt an der Stelle vorbei, an der die Ville du Havre zerstört wurde. Das Wasser ist drei Meilen tief."
In dieser Nacht schrieb Horatio Spafford in seiner Kabine die große Hymne, in der er den tröstlichen Frieden des Gläubigen verkündete: "Mir ist wohl in dem Herrn." Seine Texte könnten von einem biblischen Vers inspiriert worden sein, der in 2. Könige 4,26 zu finden ist: Von der schunamitischen Frau, deren einziger erwachsener Sohn gestorben war, heißt es in dem Vers: "Nun laufe ihr doch entgegen und sprich zu ihr: Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut? Sie sprach: Jawohl!”
In all diesen Geschehnissen, wird Horatio Spafford dazu inspiriert, 1876 das Lied “It is well with my soul” zu schreiben:
Die Spaffords bekamen später noch eine weitere Tochter, Grace, die im Januar 1881 in Chicago geboren wurde. Als Grace erst sieben Monate alt war, zogen die Spaffords im August 1881 nach Israel. Sie halfen bei der Gründung einer Gruppe namens American Colony in Jerusalem. Ihre Mission war es, den Armen zu dienen.
Das heute noch existierende Spafford Children's Hospital in Ost-Jerusalem entstand aus der amerikanischen Kolonie in Jerusalem. Das American Colony Hotel wurde bis 1980 von der Spafford-Familie und ihren Angeheirateten geführt und zählt fortwährend zu den besten Hotels der Welt.
Doron Schneider, Israel
Text: Theodor Kübler (1880)
Melodie: Philip Paul Bliss (1876)
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
"Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn".
Ref.: Mir ist wohl (mir ist wohl)
in dem Herrn (in dem Herrn)!
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!
2) Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
3) Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern;
er starb ja für mich auch am blutigen Stamm:
Meine Seele lobpreise den Herrn.
4) Nun leb ich in Christo für Christum allein,
sein Wort ist mein leitender Stern.
In ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
meine Seele ist selig im Herrn.
Englische Übersetzung: When peace like a river (It is well with my soul)
Entstehung des Liedes.
Im Jahre 1871 wird Chicago durch ein schweres Feuer verwüstet. Rund 300 Menschen verlieren ihr Leben und über 100.000 ihre Heimat.
Ein Opfer dieser Katastrophe ist Horatio Spafford (der Autor des englischen Originals). Er verliert bei diesem Brand sein gesamtes Kapital. Als Anwalt hat er in Immobilien investiert, die nun nicht mehr existieren. Doch weitaus schlimmer für ihn ist, dass ebenfalls sein einziger Sohn in diesem Inferno stirbt.
Trotzdem setzt er sich für die Menschen der Stadt ein, die wohnsitzlos, verarmt und verzweifelt sind.
Nach etwa zwei Jahren will er mit seiner Familie eine Reise nach England unternehmen, um später Europa zu bereisen. Spafford wird aber durch einen Geschäftstermin aufgehalten und schickt seine Frau und seine vier Töchter mit dem Schiff Ville du Havre voraus.
Dieses Schiff kollidiert jedoch mit einem englischen Segelschiff. Es sinkt innerhalb kürzester Zeit. Seine vier Töchter sterben. Seine Frau ist eine der 47 Überlebenden dieses Unglücks. Er macht sich sofort auf den Weg zu ihr.
Horatio Spafford hat allen Grund Gott anzuklagen, aber trotz all diesen Schicksalsschlägen, die ihm und seiner Frau widerfahren sind, hält er an Gott fest. Ja, er lobt ihn sogar. Sein Glaube bewegt ihn dazu, von sich selbst auf Andere zu schauen.
So gehen beide 1881 nach Jerusalem und helfen dort den Menschen. Durch ihren Einsatz kommen viele Muslime und Juden zum Glauben an Jesus.
Während der Reise nach Jerusalem, so berichtet die Tochter Bertha, hatte der Kapitän des Schiffes ihn auf die Brücke gerufen. "Es wurde sorgfältig ausgerechnet", sagte er, "und ich glaube, wir kommen jetzt an der Stelle vorbei, an der die Ville du Havre zerstört wurde. Das Wasser ist drei Meilen tief."
In dieser Nacht schrieb Horatio Spafford in seiner Kabine die große Hymne, in der er den tröstlichen Frieden des Gläubigen verkündete: "Mir ist wohl in dem Herrn." Seine Texte könnten von einem biblischen Vers inspiriert worden sein, der in 2. Könige 4,26 zu finden ist: Von der schunamitischen Frau, deren einziger erwachsener Sohn gestorben war, heißt es in dem Vers: "Nun laufe ihr doch entgegen und sprich zu ihr: Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut? Sie sprach: Jawohl!”
In all diesen Geschehnissen, wird Horatio Spafford dazu inspiriert, 1876 das Lied “It is well with my soul” zu schreiben:
Die Spaffords bekamen später noch eine weitere Tochter, Grace, die im Januar 1881 in Chicago geboren wurde. Als Grace erst sieben Monate alt war, zogen die Spaffords im August 1881 nach Israel. Sie halfen bei der Gründung einer Gruppe namens American Colony in Jerusalem. Ihre Mission war es, den Armen zu dienen.
Das heute noch existierende Spafford Children's Hospital in Ost-Jerusalem entstand aus der amerikanischen Kolonie in Jerusalem. Das American Colony Hotel wurde bis 1980 von der Spafford-Familie und ihren Angeheirateten geführt und zählt fortwährend zu den besten Hotels der Welt.
Doron Schneider, Israel
Text: Theodor Kübler (1880)
Melodie: Philip Paul Bliss (1876)
pieter49 11.07.2025 07:32
GEBET:
Vater, hilf uns, in unserem Leben einen guten Weg zu finden, auf dem unser Leben nicht nur aus Arbeit, sondern auch aus Ruhe und der Suche nach Weisheit besteht.
Hilf uns auch, wenn wir versuchen, im Gebet bei dir zu sein, um unser Leben mit dir zu teilen.
Amen
Jessica Bohn
Vater, hilf uns, in unserem Leben einen guten Weg zu finden, auf dem unser Leben nicht nur aus Arbeit, sondern auch aus Ruhe und der Suche nach Weisheit besteht.
Hilf uns auch, wenn wir versuchen, im Gebet bei dir zu sein, um unser Leben mit dir zu teilen.
Amen
Jessica Bohn
paloma 11.07.2025 07:59
Nutzt die Zeit,so gut ihr könnt. Eph.5,16
Nur über die uns heute geschenkte Zeit können wir verfügen.
Für den Umgang mit Zeit empfiehlt Rolf Pöhler,folgende Prinzipien anzuwenden:
1.Ausgewogenheit: Keiner dieser ZeitRäume füllt das ganze Leben,keiner bleibt unbewohnt.
2. Eigenverantwortung: Ich entscheide nach meinen Möglichkeiten, wieviel Zeit ich jeweils darin verbringe
3. Prioritäten: Meine Werte bestimmen,wo ich mich die meiste Zeit aufhalte.
Deshalb " macht das Beste aus der Zeit,die euch geschenkt ist!" Kol 4,5
Nur über die uns heute geschenkte Zeit können wir verfügen.
Für den Umgang mit Zeit empfiehlt Rolf Pöhler,folgende Prinzipien anzuwenden:
1.Ausgewogenheit: Keiner dieser ZeitRäume füllt das ganze Leben,keiner bleibt unbewohnt.
2. Eigenverantwortung: Ich entscheide nach meinen Möglichkeiten, wieviel Zeit ich jeweils darin verbringe
3. Prioritäten: Meine Werte bestimmen,wo ich mich die meiste Zeit aufhalte.
Deshalb " macht das Beste aus der Zeit,die euch geschenkt ist!" Kol 4,5
(Nutzer gelöscht) 11.07.2025 09:07
Wie sollt ich nun nicht voller Freuden in deinem steten Lobe stehn? Wie sollt ich auch im tiefsten Leiden nicht triumphierend mit dir gehn? Und fiele auch der Himmel ein, so will ich doch nicht traurig sein.
Johann Metzner
Johann Metzner
(Nutzer gelöscht) 11.07.2025 10:52
HERR, wenn ich an deine ewigen Ordnungen denke, so werde ich getröstet.
Psalm 119,52
Danke für den Vers heute. Er erinnert mich erneut daran: Gottes Wort, seine Ordnungen, Anweisungen etc. trösten.
Hatte gerade mit meiner Nachbarin ein Gespräch:
Sie ist der Auffassung, dass nur Lobpreis hilft und war betrübt, dass sie den vernachlässigt hätte. Meist läuft aber den ganzen Tag derartige Musik, meist aber auch so laut, dass die umliegende Nachbarschaft es auf jeden Fall mitbekommt.
Dass mir meist "nur" ein Bibelwort oder ein Liedvers reicht, das konnte sie so gar nicht verstehen.
Na, Menschen sind halt verschieden.
Musik ist gut und kann helfen aus einem Tief herauskommen, aber wirklich tragen in der Not tun mich "nur" sein Wort. Vielleicht weil ich es schriftlich vor mir haben und ich so gepolt bin, dass man für schriftliche Dinge die Verantwortung trägt und sich ein Mensch und auch Gott mit schriftlichen Aussagen festlegt.
Glaube ist kein Gefühl, besser ist Glaube und Gewissheit, so wie in Röm. 10,17 beschrieben.
Psalm 119,52
Danke für den Vers heute. Er erinnert mich erneut daran: Gottes Wort, seine Ordnungen, Anweisungen etc. trösten.
Hatte gerade mit meiner Nachbarin ein Gespräch:
Sie ist der Auffassung, dass nur Lobpreis hilft und war betrübt, dass sie den vernachlässigt hätte. Meist läuft aber den ganzen Tag derartige Musik, meist aber auch so laut, dass die umliegende Nachbarschaft es auf jeden Fall mitbekommt.
Dass mir meist "nur" ein Bibelwort oder ein Liedvers reicht, das konnte sie so gar nicht verstehen.
Na, Menschen sind halt verschieden.
Musik ist gut und kann helfen aus einem Tief herauskommen, aber wirklich tragen in der Not tun mich "nur" sein Wort. Vielleicht weil ich es schriftlich vor mir haben und ich so gepolt bin, dass man für schriftliche Dinge die Verantwortung trägt und sich ein Mensch und auch Gott mit schriftlichen Aussagen festlegt.
Glaube ist kein Gefühl, besser ist Glaube und Gewissheit, so wie in Röm. 10,17 beschrieben.

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Jeder ist Eingeladen zur Ehre Gottes, gehaltvolle Beiträge einzustellen .