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Christlicher Nationalismus in den USA

Christlicher Nationalismus in den USA
Zu diesem Thema gibt es nun einen hervorragenden Podcast. Hier ist der Link.

Hier ein ausführlicher Beschreibungstext:

Der christliche Nationalismus ist eine der grössten Bedrohungen unserer Zeit. Dieses Label beschreibt eine breite Strömung christlicher Gruppierungen: evangelikale, aber auch katholische, orthodoxe, pentekostale und andere protestantische Kreise.
Was ist gemeint? Es gibt Gläubige, die sich explizit als (christliche) Nationalisten bezeichnen, wie z.B. Verteidigungsminister Pete Hegseth. Das Phänomen ist grösser. Seit den 1970er Jahren hat die christliche Rechte zunehmend massiven Einfluss in den USA entfaltet. Theologen wie Jerry Falwell, Francis Schaeffer, Pat Robertson oder James Dobson haben zunehmend an einer Politisierung christlicher Gemeinden gearbeitet, um politischen Druck für Anliegen wie Lebensschutz, Antifeminismus und Heteronormativität zu entfalten. Die Präsidentschaften von Reagan, und Bush (Senior und Junior) waren davon deutlich geprägt.
Der Christliche Nationalismus vertritt teils eine Weiterentwicklung, teils einen deutlich radikaleren Ansatz als die christliche Rechte.
Worum geht es im Kern? Um eine Vision autoritärer Politik in allen Bereichen. Christlicher Nationalismus beansprucht für sich nicht nur die Definitionshoheit, was gute Politik, sondern was der amerikanische Staat, was Amerika ist. Christlicher Nationalismus arbeitet mit der Illusion einer christlichen Staatsgründung schon im 18. Jahrhundert. Christlicher Nationalismus denkt durchgehend dualistisch: er sieht christliche Patrioten im Kampf nicht mit politischen Gegnern, sondern mit inneren und äusseren Feinden Amerikas, denen Hass und Verachtung gegenüber Christentum und dem eigenen Land vorgeworfen wird. Das Ziel ist autoritative Durchsetzung eigener Normvorstellung, die als absolute Wahrheit verfochten werden. Der Kampf gegen alles, was man als woke, links, queer oder progressiv bezeichnet, wird als Krieg gegen gottfeindliche Ideologien ausgegeben. Faktisch richtet dieser Kampf sich gegen alle Bewegungen für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. National und international, autoritär nach innen und imperial nach außen.

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 14.03.2025 23:43
Habe nach den ersten beiden Sätze aufgehört zu lesen, aus folgenedem Grund:
🤕🤕🤕🤕🤕🤕🤕🤕🤕🤕🤕

Danke für die Aufmerksamkeit.
 
Engelslhaar 15.03.2025 00:13
Goodie, ich lese deinen Blog  mit umgekehrtem Vorzeichen: Was du als Bedrohung schilderst, sind für mich Hoffnungszeichen.
 
WundervollesLeben 15.03.2025 05:52
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Was willst du bezwecken ?

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WEGE 15.03.2025 06:45
....wird dies alles in Deiner Freien Gemeinde gepredigt ?
Wenn nicht , meine Empfehlung, dies Deinem Pastor vorzulegen. 

Offensichtlich bist DU der Ansicht, dass der HERR Dir diese " Lehre " auf's Herz legte.
Wir dürfen alles prüfen, sagt ER ! 
Ist es mit GOTTES GEDANKEN in Übereinstimmung ?
Ist es SEIN GEIST , der die Herzen der Menschen berührt ?

Für jedes unserer Worte haben wir nicht vor Menschen, sondern vor IHM irgendwann Rechenschaft abzulegen. 

Wer wird am Ende der Zeiten vermehrt auftreten?

Mögest Du Frieden finden .
Wunderbare heilende Erlebnisse in der Gegenwart Gottes haben. 

Unsere Gedanken " fühlen " sich mitunter wie Gottes Gedanken an , irgendwann stellt sich heraus, dass es weit davon entfernt war .
 
(Nutzer gelöscht) 15.03.2025 07:40
Ich finde es gerechtfertigt, den "christlichen Nationalismus" kritisch zu betrachten, vor allem, weil er Hand in Hand mit dem christlichen Zionismus geht, bei dem viele Christen offenbar ihr Hirn am Eingang abgegeben haben.

Die Podcasts vor dem "christlichen Nationalismus" beschäftigen sich deswegen auch mit dem Zionismus, bzw. mit dem christlichen - oder vielleicht besser evangelikalem - Zionismus:

https://wort-und-fleisch.de/der-zionismus/
https://wort-und-fleisch.de/der-christliche-zionismus/

Inzwischen sind die Fakten offenkundig und wer den "christlichen Nationalismus" und damit automatisch auch den Zionismus trotz seiner unzähligen Menschenrechtsverbrechen immer noch unterstützt, hat wohl nicht verstanden, was Jesus uns in der Bergpredigt anbefohlen hat.

Siehe auch Korinther 11,14:
„denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts“
 
Angelina71 15.03.2025 08:31
@Goodie63

ich kann dir insoweit zustimmen, dass man "das Gute" niemals mit Gewalt erreicht. das ist auch nicht in Gottes Sinne.
Wenn überhaupt erreicht man die Menschen dadurch, dass man ihnen mit Liebe und Annahme entgegen kommt, und sie nie verurteilt.
Menschen auf den guten Weg mit Jesus zu bringen, kann ohnehin nur der heilige Geist, duch SEIN Wirken. Wir können uns IHM als Werkzeug zur Verfügung stellen.

Jesus ist nie dominant oder abwertend mit den Sündern umgegangen. Als man die Ehebrecherin steinigen wollte, hat ER sich für sie eingesetzt. ER ist den Menschen immer mit Liebe begegnet, so hat ER ihr Herz erreicht.

Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen!
 
paloma 15.03.2025 09:08
Der Glaube soll u darf sich im Alltag entfalten.Er soll alles durchdringen.
Doch er strebt niemals weltliche Macht an,denn Christus hat gesagt: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
 
paloma 15.03.2025 09:09
Der Glaube soll u darf sich im Alltag entfalten.Er soll alles durchdringen.
Doch er strebt niemals weltliche Macht an,denn Christus hat gesagt: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
 
Autumn 15.03.2025 09:21
Zum Blogthema empfehle ich auch die Doku über die lange Liste der amerikanischen Kriege.

Amerika identifizierte sich schon immer über seine Kriege
mit Hollywood als Propaganda-Werkzeug in unzähligen kriegsverherrlichenden Filmen.

Amerika als Weltpolizei, Moralapostel und angebliche Vorzeigedemokratie

Der Soldat als Nationalheld wird überall geehrt und gefeiert, auch wenn er als körperlicher und seelischer Krüppel im Rollstuhl sitzt. 

https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/149066/
 
firefly 15.03.2025 11:37
Schließe mich voll und ganz der Aussagen von Angelina und Paloma an😍

Natürlich ist es die Aufgabe von Christen die gute Botschaft zu verkünden und christliche Werte zu predigen, zu verteidigen, vor Allem aber selbst zu leben. 

Aber nicht mit Mitteln die Verachtung für anders Denkende ausdrücken. 

Die Inquisition begann auch mal im Kleinen und wuchs sich zu einem Abschlachten derer aus die nicht ins selbstgeschaffene Bild von christlich passten.
 
firefly 15.03.2025 11:46
Amerika rühmt sich christlich zu sein.
Es ist leider nicht überall Christ drin wo es drauf steht. 
Das sagt Christus selber.
Viele werden sagen:' Herr, Herr haben wir nicht in Deinem Namen....Gutes getan.' 
Aber Christus wird darauf antworten dass er sie nie gekannt hat, dass sie Fremde für ihn sind. 

Schon der Anfang der USA begann mit Morden und Ausbeutung, Unterdrückung und einem menschenverachtendem  Dünkel sogenannter Christen.

Das hat Christus nie getan!!!
 
hansfeuerstein 15.03.2025 12:51
Man muss schon fast zynisch lachen, wenn Menschen solche "Bedrohungen" behaupten, aber den Eelefanten im Raum ignorieren. Die sog. multikulturellen Gesellschaften der Globalisten sind in Wahrheit die brutalsten und gewalttätigsten Gesellschaften von allen. Wir erleben es täglich, und der Lernprozess hat immer noch nicht eingesetzt.  Man redet einer Religion des Friedens das Wort, und migriert aus diesen Steinzeitgesellschaften Mio. von Menschen in die Sozialsysteme. Ebenfalls, keinerlei Lerneffekt. Die existenziell bedrohliche Verfolgung von Christen durch die "Religion des Friedens", die sich bedrohlich auch im Westen ausbreitet, wird als Chances wahrgenommen, während Christen für ihren Glauben in deren Herkunftsländern zerstückelt werden, wenn sie sich nicht bekehren. Solche Ideologien werden uns dann als Bereicherung verkauft. Man muss schon die eine Gehirnhäflte komplett abschalten, wenn man diesen gängigen Denkmodellen folgen will.
 
hansfeuerstein 15.03.2025 13:08
Die globalistische Gesellschaft ist der totalitäre Ansatz an sich. Deshalb die Gegenbewegungen.
 
firefly 15.03.2025 16:51
Ich verstehe den Grund der Gegenbewegungen sehr gut!

Macht die Gegenbewegung deshalb nicht automatisch christlicher. 

Es entpuppte sich so manche stark christliche Bewegung als Wolf im Schafspelz. 
Hat mir leider ein Rückblick in die Geschichte gezeigt.

Da wo wirklich der Geist Christi weht passiert Gutes. 
Wo Menschen immer noch aus sich selbst heraus agieren versagt jede Politik. Sie kann nur bruchstückhaft und unvollkommen sein.
Menschen können Menschen nicht zum Besten regieren. 
Nur Christus kann das! 
Aber der ist eben nicht überall drin wo es draufsteht.  
Es gibt's halt ne ' Mogelpackungen' davon.
Deshalb bin ich vorsichtig. 
Nicht umsonst warnte Jesus davor.
 
Autumn 15.03.2025 17:26
In einer Umfrage wurden die Amerikaner gefragt, ob die Vereinigten Staaten ein Gottesstaat sein sollen und christliche Grundsätze das Fundament der Gesetzgebung sein sollen.
Rund zehn Prozent der 22.000 Befragten stimmten dem voll zu und immerhin weitere zwanzig Prozent sympathisierten mit der Idee.

Donald Trump versprach mehrfach, dass die USA mit seiner Wahl wieder zu ihren "christlichen" Wurzeln zurückkehren würde.

Aber was sind die Wurzeln der USA?



Bürgerkrieg, Expansionismus, Kolonialismus, Imperialismus,
Vertreibung und ethnische Säuberung der Ureinwohner unter US-Präsident Andrew Jackson und seinem Nachfolger (Indian Removal Act)
 
Goodie63 16.03.2025 06:04
@hansfeuerstein
Habe vor ein paar Tagen mit jemand über multikulturelle Gesellschaften gesprochen, der ständig am Reisen ist, weil das seine Leidenschaft ist. War im letzten halben Jahr u.a. in Dubai und El Salvador.
Für ihn ist Dubai das Vorzeigemodell für multikulturelle Gesellschaften, weil dort die Anzahl der Ausländer bei ca. 80% liegt. Eine absolut saubere Stadt, Du siehst nirgendwo auch nur den Hauch von Müll, Kriminalität existiert nicht. So siehst Du z.B. im Starbucks auf den Tischen öfter einen Laptop und einen Kaffee, aber den Besitzer nicht. Die gehen manchmal kurz weg, um was zu besorgen, und machen sich nicht die Mühe, ihren Laptop mitzunehmen. Fand ich total spannend, liegt an der Zero-Tolerance-Regel dort: Es sind zum einen überall Überwachungskameras, und wenn Du als Ausländer auch nur was klaust oder eine Schlägerei in der Kneipe anfängst, wird dir der Polizist zwei Möglichkeiten geben: Entweder Knast in Dubai (das will man nicht!), oder das Land innerhalb von 24 Stunden verlassen mit lebenslangem Einreiseverbot. Und denke nicht, du könntest was mit einem Anwalt ausrichten.... So halten sie ihr Land sauber. Ebenfalls mit "Zero Tolerance" arbeitet seit ca. vier Jahren El Salvador, gilt nun als sicherer als die USA. Mit dieser Richtlinie hältst Du dir eben jeden vom Hals, der sich nicht in die Gemeinschaft einfügt, egal ob In- oder Ausländer. Funktioniert in der Praxis seht gut.
Liegt nicht an der multikulturellen Gesellschaft, sondern an dem Umgang damit.
 
Lapis 18.03.2025 01:57
Es mag sein, dass in Dubai alles schön und sauber ist. Dafür kann man empfindliche Strafen zahlen, wenn man sein Auto nicht sauber hält. Die Freiheit sein Auto mal ungestraft verdrecken zu lassen gefällt mir besser. Außerdem finde ich den Umgang mit ausländischen Arbeitskräften dort nicht gut. Auf der einen Seite wird in dem Land soviel Luxus zur Schau gestellt und auf der anderen Seite werden Ausländer dort ausgebeutet. Da sind mir die humaneren Gesetze bei uns lieber.
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