Eine kleine Korrektur zu Punkt 2:
Nicht in jeder Freikirche ist eine Gemeinde eigenständig - also ohne eine übergeordnete Struktur.
Bei den Methodisten heißt diese Struktur (derzeit noch) United Methodist Church, an deren Satzungen sich global die Mehrzahl der Methodisten-Gemeinden halten und auf Verstöße mit Sanktionen reagiert wird.
Soweit zur Theorie, auch da die Zukunft der UMC derzeit recht Ungewiss ist, und es wohl auf eine neue Spaltung hinaus laufen wird. 😭
Ich bitte daher darum, diesen Kommentar auch wirklich nur als Anmerkung zu Punkt 2 zu sehen. 🙂
Die Bewegungen die aus der Reformation entstanden
26.09.2020 15:35
Die Bewegungen die aus der Reformation entstanden
26.09.2020 15:35
Die Bewegungen die aus der Reformation entstanden
Da es für manche verwirrend ist, alle protestantischen Gemeinschaften auseinander zu halten, hier ein kurzer Überblick. Falls es Ergänzungen dazu gibt, freue ich mich über Hinweise
Protestantische Gemeinschaften:
- Anglikaner:
Ursprung nicht aus der Reformation entstanden, sondern durch Schisma, ähneln aber liturgischen immer mehr den evangelischen.
- reformatorische Gemeinschaften:
1. Landeskirchen/ Episkopale( Lutheraner, Unierten, calvinisten/ reformierte.)
2. Freikirchen/( Evangelikale in der USA), jede Gemeinde ist eigenständig, einige haben sich in der EfG, oder der FeG organisiert, ohne eine Unterordnung anzuerkennen!
In USA meistens als Baptisten bezeichnet: Menothiten, Adventisten, Methodisten, Pfingstler,...Zwinglianer, Brüder Gemeinden, usw.
3. Bewegungen: Charismatische B. , Pietismus, Evangelikalismus, Pfingstbewegung, usw.
Versuch, sich auf gemeinsame Grundsätze zu einigen( Selbstbezeichnung: Fundamentalisten):
1920 einigte man sich auf die " 5 Foundamentials".
Danach einigte man sich auf andere 5 Foundamentials und dann wieder auf nochmal andere 5 F., usw.
Die Altkatholiken sind im 19. Jhdt. entstanden, da sie die " Unfehlbarkeit des Papstes, 1.Vaticanum, 1870, nicht akzeptierten. Heute sind sie den evangelischen Lehre nahe.
Nicht christliche Gemeinschaften, die ursprünglich aus christlichen Gemeinschaften hervor gingen:
Mormonen
Zeugen Jehovas
Deren Gemeinsamkeit: Ablehnung der Göttlichkeit Jesu Christi!
" Die Folgen der Reformation"
https://www.christ-sucht-christ.de/index.php/christliches-forum/read/72320/
Protestantische Gemeinschaften:
- Anglikaner:
Ursprung nicht aus der Reformation entstanden, sondern durch Schisma, ähneln aber liturgischen immer mehr den evangelischen.
- reformatorische Gemeinschaften:
1. Landeskirchen/ Episkopale( Lutheraner, Unierten, calvinisten/ reformierte.)
2. Freikirchen/( Evangelikale in der USA), jede Gemeinde ist eigenständig, einige haben sich in der EfG, oder der FeG organisiert, ohne eine Unterordnung anzuerkennen!
In USA meistens als Baptisten bezeichnet: Menothiten, Adventisten, Methodisten, Pfingstler,...Zwinglianer, Brüder Gemeinden, usw.
3. Bewegungen: Charismatische B. , Pietismus, Evangelikalismus, Pfingstbewegung, usw.
Versuch, sich auf gemeinsame Grundsätze zu einigen( Selbstbezeichnung: Fundamentalisten):
1920 einigte man sich auf die " 5 Foundamentials".
Danach einigte man sich auf andere 5 Foundamentials und dann wieder auf nochmal andere 5 F., usw.
Die Altkatholiken sind im 19. Jhdt. entstanden, da sie die " Unfehlbarkeit des Papstes, 1.Vaticanum, 1870, nicht akzeptierten. Heute sind sie den evangelischen Lehre nahe.
Nicht christliche Gemeinschaften, die ursprünglich aus christlichen Gemeinschaften hervor gingen:
Mormonen
Zeugen Jehovas
Deren Gemeinsamkeit: Ablehnung der Göttlichkeit Jesu Christi!
" Die Folgen der Reformation"
https://www.christ-sucht-christ.de/index.php/christliches-forum/read/72320/
Kommentare
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(Nutzer gelöscht) 26.09.2020 16:51
Ja das wollte ich auch scheiben. Es gibt auch Freikirchen, die sogar vom Stadt anerkannt sind, ohne diese besondere Anerkennung während in der Liste von Sekten gelandet.
hansfeuerstein 26.09.2020 16:55
Der Unterschied ist z.T. schon wesentlich, zumindest so wesentlich, dass man eine eigene Glaubensgemeinschaft gebildet hat.
msn268 26.09.2020 17:11
@hansfeuerstein
🤔 Ich denke es ist wenig hilfreich, sich in diesem Forum darüber auszutauschen, was denn wesentliche Unterschiede sind.
Gleiches gilt für den Grund warum man sich überhaupt zu einer bestimmten Konfession hält.
😒 Der Hauptgrund für das "nicht beleuchten der Unterschiede" ist recht einfach:
Viel zu oft habe ich schon lesen müssen, dass Christen einer anderen Konfession der Glaube abgesprochen wurde (dabei bin ich noch nicht einmal ein Jahr bei CsC).
🤔 Ich denke es ist wenig hilfreich, sich in diesem Forum darüber auszutauschen, was denn wesentliche Unterschiede sind.
Gleiches gilt für den Grund warum man sich überhaupt zu einer bestimmten Konfession hält.
😒 Der Hauptgrund für das "nicht beleuchten der Unterschiede" ist recht einfach:
Viel zu oft habe ich schon lesen müssen, dass Christen einer anderen Konfession der Glaube abgesprochen wurde (dabei bin ich noch nicht einmal ein Jahr bei CsC).
hansfeuerstein 26.09.2020 17:15
Ich denke schon, dass es hilfreich wäre, darzustellen, was einzelne Gemeinschaften ausmacht, man muss das dann nicht ausdiskutieren, aber die wesentlichen Unterschiede sind eben schon relevant, weil das für Klarheit sorgt, und die anderen können sich dann darauf einstellen....wenn ich von jemanden weiss, der glaubt was ganz anderes, kann ich mich eben darauf einstellen, und muss nicht jedesmal die gleichen Themen ausdiskutieren.
msn268 26.09.2020 17:25
😒 Ich kann nur für die Methodisten sprechen, und da gibt es zwischen den einzelnen Gemeinden (Orts-übergreifend) schon Unterschiede, ebenso innerhalb der eigenen Gemeinde.
🤔 Das gibt es aber wohl in jeder Konfession ; von "dem Unterschied" zu sprechen ist daher schwierig, da es diesen unter Umständen nicht gibt.
😀 Die Gemeinsamkeit ist ohnehin viel wichtiger, und die vereint erstmal:
JESUS lebt - mit ihm auch ich. Halleluja Amen.
🤔 Das gibt es aber wohl in jeder Konfession ; von "dem Unterschied" zu sprechen ist daher schwierig, da es diesen unter Umständen nicht gibt.
😀 Die Gemeinsamkeit ist ohnehin viel wichtiger, und die vereint erstmal:
JESUS lebt - mit ihm auch ich. Halleluja Amen.
Marion5000 26.09.2020 17:27
🙂Kirche ist Kirche. Die grossen Kirchen sind Katholisch und Evangelisch
Kirche bedeutet TEAM, Gemeinschaft
Gebet, Bräuche, Feiern durch das ganze
Jahr. Deswegen sind wir ja
CHRISTEN.
Und die Bibel ist unser Lebensbuch.
Die Menschen sind unterschiedlich,
das Jahr hat 365 TAGE.
Das Kirchenjahr ist immer
mit uns. Die Spenden und die
Leute. Jeder kann was spenden,
denn dann sind unsere Kirchen
geschmückt und sie werden
renoviert.
Alle CHRISTEN sind gleichwertig in
der ganzen WELT.
ALLE beten das VATERUNSER und
(Gegrüsset seist du Maria....)
Grüss GOTT
Jesus ist unser Heiland.
Jesus liebte alle Menschen.
Seine Güte und LIEBE heilte
die Wunden und die Trauer.
WIR dürfen IHM vertrauen.
DIES ist das GEHEIMNIS der LIEBE
Die BASIS auf der die Hoffnung
und die Zuversicht den WEG
zum FRIEDEN zeigt.
Kirche bedeutet TEAM, Gemeinschaft
Gebet, Bräuche, Feiern durch das ganze
Jahr. Deswegen sind wir ja
CHRISTEN.
Und die Bibel ist unser Lebensbuch.
Die Menschen sind unterschiedlich,
das Jahr hat 365 TAGE.
Das Kirchenjahr ist immer
mit uns. Die Spenden und die
Leute. Jeder kann was spenden,
denn dann sind unsere Kirchen
geschmückt und sie werden
renoviert.
Alle CHRISTEN sind gleichwertig in
der ganzen WELT.
ALLE beten das VATERUNSER und
(Gegrüsset seist du Maria....)
Grüss GOTT
Jesus ist unser Heiland.
Jesus liebte alle Menschen.
Seine Güte und LIEBE heilte
die Wunden und die Trauer.
WIR dürfen IHM vertrauen.
DIES ist das GEHEIMNIS der LIEBE
Die BASIS auf der die Hoffnung
und die Zuversicht den WEG
zum FRIEDEN zeigt.
(Nutzer gelöscht) 26.09.2020 19:01
Eingetrage Vereine können kontrolliert werden, liebe Klavierspielerin!
hansfeuerstein 26.09.2020 21:48
Der Staat kontrolliert was er will, der Status spielt dabei keine Rolle...Eingetragene Vereine sind aber steuerbegünstigt und haben auch bestimmte Rechte.
@msn268, es ist schon für Transparenz gut, wenn offen zugegeben wird, welcher Theologie man in einer Gemeinde folgt, bibeltreu sagt wenig, denn das sind ausschliesslich alle, in ihrem je eigenen theologischen Verständnis derselben.
@msn268, es ist schon für Transparenz gut, wenn offen zugegeben wird, welcher Theologie man in einer Gemeinde folgt, bibeltreu sagt wenig, denn das sind ausschliesslich alle, in ihrem je eigenen theologischen Verständnis derselben.
msn268 26.09.2020 22:32
🤔 Welcher Theologie folgt eine Gemeinde...
Ich denke das hängt oft von denjenigen ab, die dort lehren. 😉
Ich halte es daher für denkbar, dass es Katholische Gemeinden gibt, deren Theologische Ausrichtung mehr an eine Pfingstgemeinde erinnert, als es bei einzelnen Freikirchen der Fall ist.
Schwierig wird es immer dann, wenn bestimmte Theologische Ansichten als "zwingend nötig" angesehen werden.🤔
Viele Spaltungen ergeben/ergaben sich eher aus der Ansicht: Eine bestimmte Ansicht ist nicht tollerierbar bzw. das Dulden bestimmter Aussagen ist nicht tollerierbar.
🙂 Um Transparenz zu schaffen, ist die Konfession daher wenig aussagekräftig, im Bezug auf die Theologische Ausrichtung.
Es lässt sich höchstens abschätzen, welche Ansichten eher geduldet werden, und welche eher abgelehnt werden.
Ich denke das hängt oft von denjenigen ab, die dort lehren. 😉
Ich halte es daher für denkbar, dass es Katholische Gemeinden gibt, deren Theologische Ausrichtung mehr an eine Pfingstgemeinde erinnert, als es bei einzelnen Freikirchen der Fall ist.
Schwierig wird es immer dann, wenn bestimmte Theologische Ansichten als "zwingend nötig" angesehen werden.🤔
Viele Spaltungen ergeben/ergaben sich eher aus der Ansicht: Eine bestimmte Ansicht ist nicht tollerierbar bzw. das Dulden bestimmter Aussagen ist nicht tollerierbar.
🙂 Um Transparenz zu schaffen, ist die Konfession daher wenig aussagekräftig, im Bezug auf die Theologische Ausrichtung.
Es lässt sich höchstens abschätzen, welche Ansichten eher geduldet werden, und welche eher abgelehnt werden.
hansfeuerstein 26.09.2020 22:45
Die Denominationen sind grundsätzlich an ihre Doktrinen gebunden, nur innerhalb dieser gibt es Spielräume. Aber, z.B. wenn es um die Frage geht, war Jesus Christus Gott vor aller Zeit, so wird es da eben keine Spielräume geben, sondern, es hängt von der Denomination ab, genauso ist es mit der Frage des Lebens nach dem Tode, oder Vorherbestimmungslehre, bei solchen wesentlichen Sachen machen sich Denominationen fest.
msn268 26.09.2020 23:01
Die Sache mit der Vorherbstimmungslehre ist für mich eher sekundär.
Das es Unterschiedliche Auffassungen, zu dem Leben nach dem Tod wird auch erst interessant, wenn es um das Verständniss geht, warum die Doktrin so festgelegt ist, wie sie es ist.😉
🤔 Für einen Neubekehrten, ist dies noch nicht entscheidend, wohl aber wenn er weitere Schritte im Glauben geht und Erfahrungen sammelt.
😊 Es ist da sinnvoller erst dann auf konkrete Fragen einzugehen, den daran zeigen sich die Abstufungen der Konfessionen.
Bitte belassen wir es dabei, denn die Spielräume sind - je nach Ausgangsfrage - mal größer, mal kleiner ebenso wie die Unterschiede. 🙂
( Außerdem hat das mit dem Blogthema schon nichts mehr zu tun. 😁 )
Das es Unterschiedliche Auffassungen, zu dem Leben nach dem Tod wird auch erst interessant, wenn es um das Verständniss geht, warum die Doktrin so festgelegt ist, wie sie es ist.😉
🤔 Für einen Neubekehrten, ist dies noch nicht entscheidend, wohl aber wenn er weitere Schritte im Glauben geht und Erfahrungen sammelt.
😊 Es ist da sinnvoller erst dann auf konkrete Fragen einzugehen, den daran zeigen sich die Abstufungen der Konfessionen.
Bitte belassen wir es dabei, denn die Spielräume sind - je nach Ausgangsfrage - mal größer, mal kleiner ebenso wie die Unterschiede. 🙂
( Außerdem hat das mit dem Blogthema schon nichts mehr zu tun. 😁 )
hansfeuerstein 26.09.2020 23:13
Ja, solche Sachen sehen auf den ersten Blick sekundär aus, aber sie beeinflussen den ganzen Glauben erheblich. Es geht eigentlich um die spannende Frage, wie ist es wirklich, jenseits unserer blossen Vorstellungen. (Es ist eine Frage der Wahrheit.)
Es geht also darum, was macht eine Denomination aus, und da ist die Vorherbestimmungslehre doch mit elementar. Denn, wenn Gott sowohl die Errettung als auch die Verwerfung vorherbestimmt hat, gibt es keinen freien Willen. Dann ist der Mensch bloss Spielball der Gewalten, und kann selbst überhaupt nichts zutun. Dann sind natürlich auch Kindertaufen ein no go, weil man ja abwarten muss, ob Gott jemanden "erwählt"..usw. da hängen elementare Dinge dran.
Es geht also darum, was macht eine Denomination aus, und da ist die Vorherbestimmungslehre doch mit elementar. Denn, wenn Gott sowohl die Errettung als auch die Verwerfung vorherbestimmt hat, gibt es keinen freien Willen. Dann ist der Mensch bloss Spielball der Gewalten, und kann selbst überhaupt nichts zutun. Dann sind natürlich auch Kindertaufen ein no go, weil man ja abwarten muss, ob Gott jemanden "erwählt"..usw. da hängen elementare Dinge dran.
hansfeuerstein 26.09.2020 23:22
Daraus resultiert schliesslich auch die Ansicht, dass dieser oder jener (trotz Taufe) bei zugrulnde Liegen dieser thelogischen Auffassung, eben kein Christ sei...weil das Moment
der Erwählung durch Gott fehlt.
der Erwählung durch Gott fehlt.
hansfeuerstein 27.09.2020 14:26
Erst wenn man um solche Dinge weiss, kann man verstehen, was der andere wirklich denkt,
und es ist wiederum für den Gläubigen selbst auch wichtig zu wissen, wo man selber mit seinem Glauben steht, und überein kommt...
und es ist wiederum für den Gläubigen selbst auch wichtig zu wissen, wo man selber mit seinem Glauben steht, und überein kommt...
hansfeuerstein 27.09.2020 14:59
Anhand der Bibel prüft man gar nichts, sondern anhand der Theologie die einer im Kopf hat überprüft er das in der Bibel gesagte.... man braucht doch nur mal die Probe aufs Exempel machen.
hansfeuerstein 27.09.2020 15:16
Wenn in der Bibel steht, Johannes 11,26, und wer da lebt und glaubt an mich, wird in ewigkeit nicht sterben.
Allein an diesem Satz sieht man, dass es eben Theologen sind, die denken, dass die Heiligen tot wären, in der Bibel steht wörtlich das Gegenteil, und das ist nur ein Beispiel von Tausend.
Allein an diesem Satz sieht man, dass es eben Theologen sind, die denken, dass die Heiligen tot wären, in der Bibel steht wörtlich das Gegenteil, und das ist nur ein Beispiel von Tausend.
(Nutzer gelöscht) 27.09.2020 15:17
@Klavierspielerin: Ich wollte dich nicht angreifen, ich habe den Beweggrund eben nicht verstanden, weil das in meinem "Denken" nicht so wichtig ist, wer jetzt wie was auslegt. Aber Neugierde kann ja nicht schaden.
"Übrigens, ich habe bereits mehrfach hier auf CsC User dazu befragt, keine eindeutigen antworten habe ich erhalten. Darum hab ich halt selber gesucht."
Das habe ich nicht mitbekommen. Was willst du den wissen. Ich würde gerne antworten, bin aber auch nicht allwissend ... also du kannst mutig sein. Wenn das Forum zu öffentlich ist, dann schreib mich per PN an.
Fröhliche Grüße
"Übrigens, ich habe bereits mehrfach hier auf CsC User dazu befragt, keine eindeutigen antworten habe ich erhalten. Darum hab ich halt selber gesucht."
Das habe ich nicht mitbekommen. Was willst du den wissen. Ich würde gerne antworten, bin aber auch nicht allwissend ... also du kannst mutig sein. Wenn das Forum zu öffentlich ist, dann schreib mich per PN an.
Fröhliche Grüße
msn268 27.09.2020 15:38
🙂 Falls ich helfen kann, antworte ich auch gerne auf Fragen, auch wenn ich für die Vollständigkeit und verallgemeinbarkeit nicht garantieren kann.
(Nutzer gelöscht) 27.09.2020 15:53
@klavierspielerin:
Bekehrung und Wiedergeburt in der Ev. Welt... In den Ev. Landeskirchen eher nicht, das kommt dann leider, leider nur auf den Pastor an. Aber man muss auch bedenken, dass es für die Mitglieder der Landeskirchen oft nicht geläufig ist, den Glauben auch offensiv zu leben. Meine Oma oder meinen Opa hätten die Freikirchler vermutlich als "nicht gläubig" eingestuft. Trotzdem haben Oma und Opa oft in ihrem Gesangbuch die Verse von Paul Gerhard gelesen =gebet.
"Das sehe ich skeptischer, aus meiner Lebenserfahrung, ich habe bereits erlebt, dass Menschen vom Glauben abfallen können"
Aus Ev. Sicht sind Menschen die Jesus als Retter und Heiland in einem persönl. Gebet annehmen und sich die Sünden vergeben lassen "für Zeit und Ewigkeit" gerettet. Sie kommen also auf jeden Fall in den Himmel.
"vom Glauben abfallen" bedeutet aus freikirchlicher Sicht, "die Sünde wider den Heiligen Geist begehen", das heisst, den Heiligen Geist ablehnen. Ich kann das leider nicht besser jetzt erklären. Müsste mal einen Pastor fragen, hab nur keinen auf den ich auf die schnelle zurückgreifen könnte....
Das was du vermutlich "vom Glauben abfallen" meinst, könnte vielleicht ein sog. "liederliches Leben, wie die Bayern sagen, bedeutet. Also gläubig sein wollen, aber weiter unverfroren lügen, in der Steuererklärung nicht ehrlich sein, anderen nichts Gutes wünschen usw.
Dann leben diese Leute in keiner lebendigen Beziehung mit Jesus, denn der würde über kurz oder lang "die Bremse reinhauen" mittels einer Predigt oder Bibelwort ein ganz doll schlechtes Gewissen machen ... so erlebe ich das jedenfalls und kenne das auch aus Schilderungen meiner lieben Geschwister.
Für Zeit und Ewigkeit gerettet bedeutet aber jetzt nicht, dass das ein Freifahrtschein in den Himmel ist. Wenn ich Jesus wirklich liebe, dann möchte ich auch in seinem Sinn leben, also hasse ich Sünde und werde diese so gut es geht meiden = unanständig leben, böse Dinge tun. Wenn ich es trotzdem tue, dann ist das eine "Unfall" im Glaubensleben, Sünde die Jesus vergibt. Nur: Ein Mensch der Jesus liebt wird nie willentlich sündigen und damit für IHN ein schlechtes Zeugnis sein.
Und es heisst nicht umsonst: An den Früchten werdet ihr sie erkennen, Gal. 5,22
Wer jetzt wie die Apokryphen definiert, da bist du eindeutig schlauer als ich ... muss ich passen, das ist aber für mich auch kein wirkliches Problem. Ich hatte die mal zum Teil gelesen, weil ich der Theorie zum Fegefeuer auf den Grund gehen wollte. Ich habe das aber - für mich - in einer nur sehr unguten Erinnerung.
Bekehrung und Wiedergeburt in der Ev. Welt... In den Ev. Landeskirchen eher nicht, das kommt dann leider, leider nur auf den Pastor an. Aber man muss auch bedenken, dass es für die Mitglieder der Landeskirchen oft nicht geläufig ist, den Glauben auch offensiv zu leben. Meine Oma oder meinen Opa hätten die Freikirchler vermutlich als "nicht gläubig" eingestuft. Trotzdem haben Oma und Opa oft in ihrem Gesangbuch die Verse von Paul Gerhard gelesen =gebet.
"Das sehe ich skeptischer, aus meiner Lebenserfahrung, ich habe bereits erlebt, dass Menschen vom Glauben abfallen können"
Aus Ev. Sicht sind Menschen die Jesus als Retter und Heiland in einem persönl. Gebet annehmen und sich die Sünden vergeben lassen "für Zeit und Ewigkeit" gerettet. Sie kommen also auf jeden Fall in den Himmel.
"vom Glauben abfallen" bedeutet aus freikirchlicher Sicht, "die Sünde wider den Heiligen Geist begehen", das heisst, den Heiligen Geist ablehnen. Ich kann das leider nicht besser jetzt erklären. Müsste mal einen Pastor fragen, hab nur keinen auf den ich auf die schnelle zurückgreifen könnte....
Das was du vermutlich "vom Glauben abfallen" meinst, könnte vielleicht ein sog. "liederliches Leben, wie die Bayern sagen, bedeutet. Also gläubig sein wollen, aber weiter unverfroren lügen, in der Steuererklärung nicht ehrlich sein, anderen nichts Gutes wünschen usw.
Dann leben diese Leute in keiner lebendigen Beziehung mit Jesus, denn der würde über kurz oder lang "die Bremse reinhauen" mittels einer Predigt oder Bibelwort ein ganz doll schlechtes Gewissen machen ... so erlebe ich das jedenfalls und kenne das auch aus Schilderungen meiner lieben Geschwister.
Für Zeit und Ewigkeit gerettet bedeutet aber jetzt nicht, dass das ein Freifahrtschein in den Himmel ist. Wenn ich Jesus wirklich liebe, dann möchte ich auch in seinem Sinn leben, also hasse ich Sünde und werde diese so gut es geht meiden = unanständig leben, böse Dinge tun. Wenn ich es trotzdem tue, dann ist das eine "Unfall" im Glaubensleben, Sünde die Jesus vergibt. Nur: Ein Mensch der Jesus liebt wird nie willentlich sündigen und damit für IHN ein schlechtes Zeugnis sein.
Und es heisst nicht umsonst: An den Früchten werdet ihr sie erkennen, Gal. 5,22
Wer jetzt wie die Apokryphen definiert, da bist du eindeutig schlauer als ich ... muss ich passen, das ist aber für mich auch kein wirkliches Problem. Ich hatte die mal zum Teil gelesen, weil ich der Theorie zum Fegefeuer auf den Grund gehen wollte. Ich habe das aber - für mich - in einer nur sehr unguten Erinnerung.
hansfeuerstein 27.09.2020 20:19
Wie Du schon mal beschrieben hast, das Welt und Menschenbild ist unterschiedlich.
Es geht auch letztlich darum, ist Gott gut? Wenn ja, geht damit grundlose Errettung und grundlose Verwerfung durch Vorherbestimmung nicht in Einklang.
Es geht auch letztlich darum, ist Gott gut? Wenn ja, geht damit grundlose Errettung und grundlose Verwerfung durch Vorherbestimmung nicht in Einklang.
msn268 27.09.2020 23:09
Wirkt der Mensch an der Annahme der Erlösung mit? Dann ist er katholisch.
🤔 Das irritiert mich jetzt: in vielen evangelikalen Kreisen ist das Aktive Bekenntniss der Annahme Jesu entscheidend für die persönliche Erlösung.
😳 Liegt hier vielleicht ein Unterschied im Verständnis der Vokabeln "Erlösung" und "Gnade" vor? 🤔
🤔 Das irritiert mich jetzt: in vielen evangelikalen Kreisen ist das Aktive Bekenntniss der Annahme Jesu entscheidend für die persönliche Erlösung.
😳 Liegt hier vielleicht ein Unterschied im Verständnis der Vokabeln "Erlösung" und "Gnade" vor? 🤔
pieter49 28.09.2020 07:57
Ja das Stimmt lieber @msn268, ich war 12 Jahre in Evangelikale Gemeinden, da hörte man nur ICH HABE ... und ICH BIN ... mir kam das immer komisch vor ...
Bin Evangelisch-Reformiert erzogen, da hörte man sowas nicht!
...und warum denken viele Evangelikalen das sie die bessere Christen sind ???
Bin Evangelisch-Reformiert erzogen, da hörte man sowas nicht!
...und warum denken viele Evangelikalen das sie die bessere Christen sind ???
pieter49 28.09.2020 15:34
Das denke ich auch liebe @Klavierspielerin2, wie du es um 11:10 Uhr formuliert hast!
Sie haben ein Defizit ... aber wollen es nicht zugeben ... bzw. wahrhaben.
Sie haben ein Defizit ... aber wollen es nicht zugeben ... bzw. wahrhaben.
(Nutzer gelöscht) 28.09.2020 16:11
Ich habe kein Defizit ... und Klavierspielerin, dir habe ich eine PN geschickt. Da ich nicht Gefahr laufen möchte nach irgendeiner Definition zu "diskutieren". Ich wollte immer nur Infos weitergeben.
Und ja, in allen Gemeinderichtungen gibt es "komische Schafe", aber die dürfen dann bitte auch nicht als Maßstab für alle anderen hergenommen werden. Das ist eben auch die Gefahr, wenn wir was hören. Etwas nur an einer Meinung "aufhängen" ist immer ungut.
Und ja, in allen Gemeinderichtungen gibt es "komische Schafe", aber die dürfen dann bitte auch nicht als Maßstab für alle anderen hergenommen werden. Das ist eben auch die Gefahr, wenn wir was hören. Etwas nur an einer Meinung "aufhängen" ist immer ungut.
hansfeuerstein 28.09.2020 17:37
Es ist auf jeden Fall hilfreich herauszuarbeiten, welche Gruppierung und Denomination und Konfession was genau glaubt. Dann kommt man auch zu der Erkenntnis, dass man eben
nicht mal schnell hierhin und dorthin gehen kann, wenn es einem um Inhalte geht. Man
versteht dann auch, wieso manche für andere gar keine Christen sind, wie man in dem
Blog gut lernen konnte.
nicht mal schnell hierhin und dorthin gehen kann, wenn es einem um Inhalte geht. Man
versteht dann auch, wieso manche für andere gar keine Christen sind, wie man in dem
Blog gut lernen konnte.
msn268 28.09.2020 18:11
Bezüglich der Ganztod-Theorie:
Auch diese Meinung teilen nicht alle Protestanten, wohl aber die Ablehnung des Fürbittgebetes bei Personen, die schon in Gottes Ewigkeit eingangen sind.
🤔 Ich denke der Knackpunkt ist hierbei das Gebet selbst.
Nach protestantischem Verständnis nimmt man mit einem Gebet die Verbindung in die Unsichtbare Welt auf, in der sich neben Gott und dessen Engeln auch der Satan mit den Dämonen befindet. Jedes Gebet, dass sich nicht an Gott richtet, geht nach diesem Verständnis an einen Götzen oder Dämon,
da es für alle, die sich in Gottes Gegenwart befinden, eben nur die eine "Telefonnummer" (= Gebet) gibt, und die hat Gott selbst. Eine "Durchwahl" (zu anderen "vorausgegangenen"
existiert da nicht.
( Entschuldigt bitte den Vergleich, ich hoffe dass die Sichtweise dadurch verständlicher wurde. 😊 )
Auch diese Meinung teilen nicht alle Protestanten, wohl aber die Ablehnung des Fürbittgebetes bei Personen, die schon in Gottes Ewigkeit eingangen sind.
🤔 Ich denke der Knackpunkt ist hierbei das Gebet selbst.
Nach protestantischem Verständnis nimmt man mit einem Gebet die Verbindung in die Unsichtbare Welt auf, in der sich neben Gott und dessen Engeln auch der Satan mit den Dämonen befindet. Jedes Gebet, dass sich nicht an Gott richtet, geht nach diesem Verständnis an einen Götzen oder Dämon,
da es für alle, die sich in Gottes Gegenwart befinden, eben nur die eine "Telefonnummer" (= Gebet) gibt, und die hat Gott selbst. Eine "Durchwahl" (zu anderen "vorausgegangenen"
existiert da nicht.( Entschuldigt bitte den Vergleich, ich hoffe dass die Sichtweise dadurch verständlicher wurde. 😊 )
pieter49 28.09.2020 19:39
@Klavierspielerin2, das Wort Defizit zu benützen war ein Fehler von mir!
...ich bitte um,
Entschuldigung!
Habe viel darüber nachgedacht; warum bei den Protestanten, besonders bei den Evangelikalen, oft und gerne Kritisiert wird ...
Warum ???
Weil ich in mehrere Kirchen und Gemeinden unterwegs war, ist mir eins aufgefallen; einige benehmen sich sogar Hochmütig und sehen sich als die bessere ''Christen'' und kritisieren aus ein Hochmütige Haltung, ...und das finde ich sehr Bedenklich!
...ich bitte um,
Entschuldigung!
Habe viel darüber nachgedacht; warum bei den Protestanten, besonders bei den Evangelikalen, oft und gerne Kritisiert wird ...
Warum ???
Weil ich in mehrere Kirchen und Gemeinden unterwegs war, ist mir eins aufgefallen; einige benehmen sich sogar Hochmütig und sehen sich als die bessere ''Christen'' und kritisieren aus ein Hochmütige Haltung, ...und das finde ich sehr Bedenklich!

Jetzt
siehe sein Weg nach Jerusalem.
Warum sind die Kirchen eigentlich kein eingetragener Verein?
Zeitlos