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WARUM HABEN DIE JÜNGER JESU IHREN HERRN VERLASSEN?

WARUM HABEN DIE JÜNGER JESU  IHREN HERRN VERLASSEN?
Haben Jesu Jünger ihren Herrn verstanden?
Haben sie etwas von ihrem Herrn gelernt?
Haben sie ihren Charakter verändert?
Judas verkaufte Jesus, Petrus verleugnete den Herrn 3 Mal.

Kommentare

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hansfeuerstein 28.06.2020 00:26
Es war die Erwartungshaltung, die nicht im Einklang war...
 
nagybabiak 28.06.2020 07:42
@hansfeuerstein.
Danke.
Die Jünger hofften,  erwarteten mit Jesus eine neue Regierung in Judea, eine neue politische Macht, mit Ministerposten.
Judas hat Jesus verkauft, als er erkannt hat, dass Jesus getötet wird.
Als Jesus festgenommen wurde, Petrus hat Jesus 3 Mal verleugnet.
Alle Jünger haben Jesus verlassen, weil ER ihnen
KEINE  erhoffte MACHT geben konnte. Sie waren auch  einer Verfolgung ausgesetzt, einer eventuellen Tötung.
 
Salomo1 28.06.2020 08:13
Alle Jünger haben ihn verlassen? 
 
(Nutzer gelöscht) 28.06.2020 09:14
Ich habe heute Morgen genau diese Bibelstelle gelesen. Und zum ersten Mal habe ich bewusst gelesen, dass nicht nur Petrus - sondern ALLE Jünger sagten, dass sie ihn niemals verlassen würden. Tja.. das ist der Unterschied zwischen Wollen und Können. Wie hansfeuerstein schreibt - die Erwartung der Jünger wurde nicht erfüllt. Sie dachten, der würde als König auf Erden regieren - und jetzt wurde er gefangen genommen.. Konnte man sich auf ihn verlassen? Ich denke, sie haben gezweifelt. Und das ist ein interessanter Gedanke - nachdem sie so viele Wunder mit ihm erlebt hatten, ihn kannten. Das finde ich ermutigend. Zweifeln ist nicht der Weltuntergang.. wenn man sich von Gott wieder zu ihm ziehen lässt.

LG Ely
 
(Nutzer gelöscht) 28.06.2020 09:53
Ohne mich könnt ihr NICHTS tun....
Nichts....ist arg wenig.
 
(Nutzer gelöscht) 28.06.2020 09:53
Paulus sagt: durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin....
 
(Nutzer gelöscht) 28.06.2020 10:10
Der Hirte wurde geschlagen und die Schafe haben sich zerstreut, waren verstört und fassungslos.
So wurde es bei den Propheten angekündigt.
Hesekiel 34, Jeremia 23, Sacharja 13.
Jesus hatte es ihnen zuvor gesagt. Er geht zum Vater und Er kommt wieder.
Die Jünger hatten mit Seiner Königsherrschaft in Israel gerechnet.

Jeremia 23:
5 Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden.
6 In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen; und das ist der Name, den man ihm geben wird: »Der Herr ist unsere Gerechtigkeit«.
 
Rosenlied 28.06.2020 11:43
Ich glaube, dass sie angst hatten...
 
nagybabiak 28.06.2020 14:23
Salomo1,
Kannst du mir schreiben, wer, welcher Jünger  bei Jesus geblieben ist nachdem ER verhaftet wurde?
 
nagybabiak 28.06.2020 14:36
YaEly,  28.06.2020 um 09:14
Das Verhalten der Jünger ist für uns eine Lehre. Wir verlassen Jesus Christus, seine Gemeinschaft viel zu oft. Es dauert eine Zeit, bis wir  wahrhaftig die ganze Lehre der Erlösung verstehen, und für die Transformation unseres Charakters anwenden, mit Jesus wandeln und mit IHM, in IHM bleiben können.
 
nagybabiak 28.06.2020 14:38
LIM,
Wer die NEUE Kreatur anziehen möchte, muss Stück für Stück sein altes Leben verlassen. Die Bibel  meint darunter absterben. Das alte Leben ist NICHT auf Jesus aufgebaut, sondern auf Haben wollen. Ohne Sein ist das Haben eine Belastung.
 
nagybabiak 28.06.2020 14:40
shalom66,  9,53
Ohne Geist, sind wir geistlos.
 
nagybabiak 28.06.2020 14:41
shalom66,
Nicht NUR durch Gnade, sondern durch Glauben und Gehorsam können wie NEUE Kreaturen werden. Der Alte Mensch muss schrittweise erneuert werden. Es ist ein Prozess. Dauert bis unserem letzten Atemzug. Ähnlich wie die Transformation des Menschen von Säugling, Kleinkind, Kinderharten Kind, Schulkind, Pubertät, jung Erwachsener, reifer Mensch, Senior, alter Mensch, bis zu letztem Atemzug.
 
nagybabiak 28.06.2020 14:43
Lebenistmehr12, um 10, 03
Nicht nur eine gute Frage, sondern eine NOTWENDENDE Frage.
 
nagybabiak 28.06.2020 14:52
Freueteuch,  um 10,10
Wenn der Unternehmer in Konkurs geht, die Mitarbeiter sind verloren, zerstreuen sich.
Die Jünger erkannten nicht Jesu irdische Rolle. Als Jesus verhaftet wurde, wussten sie, dass Jesus sterben wird. Dazu kommt NOCH, dass die Jünger als MITSCHULDIGE, Mithelfer auch bestraft werden könnten.
 
nagybabiak 28.06.2020 14:56
Rosenlied,
Auch ein Vorbild für uns. Wenn wir Jesu Jünger sind und darum werden wir vom Partner Freunde kritisiert, oder unsere lieb gewonnene Fehlverhalten abstreifen müsen, haben wir Angst. Wir können Jesus auch verlassen.
 
nagybabiak 28.06.2020 15:47
WARUM habe ich diese Fragen gestellt?
Haben Jesu Jünger ihren Herrn verstanden?
Haben sie etwas von ihrem Herrn gelernt?
Haben sie ihren Charakter verändert?
Judas verkaufte Jesus, Petrus verleugnete den Herrn 3 Mal.
 
nagybabiak 28.06.2020 16:24
Ich stelle mir und unseren Ratsuchenden in der Seelsorge diese Fragen, denn ich  kann und -  die Ratsuchenden Christen können - erkennen, prüfen, ob ich und sie in eine konkrete  Lebenssituation, die Fragen die mir und den Ratsuchenden gestellt wurden von der Situation heraus beantworten kann, - können -  als Jünger Jesu, besonders bei Missverständnissen; in Krisen- und Konfliktsituationen.

Ich  frage,  habe ich die Fragen des Lebens  aus einer Situation heraus  als Jünger Jesu oder als Adam beantwortet?

Wenn ich aus meinem alten  Adam heraus antworte, dann habe ich Jesus verraten.

Wenn ich Jesu nachfolge, - kann ich -  Jesu Eigenschaften in mir AUSBILDEN; AUSFORMEN lassen.
Auf die Fragen der Lebenssituationen werde ich immer besser aus meine NEUE Eigenschaften  AGIEREN.
Ich werde immer weniger reagieren, geschweige denn mich abreagieren.

Wenn es doch passiert, kann ich um Vergebung bei Christus bitten. Habe ich die Vergebung erlangt, dann werde ich MICH auch bei denen die ich verletzt habe mich entschuldigen können, sogar dann wenn ich RECHT HABE, RECHT HATTE von Anfang an.
 
Salomo1 28.06.2020 16:27
Johannes 18:15 Simon Petrus aber folgte Jesu und der andere Jünger. Dieser Jünger aber war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesu hinein in den Hof des Hohenpriesters.
Antwort der andere Jünger. Vielleicht ist er am Anfang auch weggelaufen, aber im Hof des Hohepristers war er wider da. Das ist ja die Frage, was trieb ihn? Wir haben die Angewohnheit immer Nur das schlechte zu lesen und den Blick nach unten zu richten. Aber es gab jemanden der war bei Jesus, sogar unter dem Kreuz. Den sehen wir nicht! Lasst uns ihn betrachten, den keiner konnte so zum Kreuz schauen wie dieser. 
 
Salomo1 28.06.2020 16:29
Antwort von 14:23
 
nagybabiak 28.06.2020 17:07
Hast du etwas gelesen von der damaligen Justiz in Palästina?
Verleugnen heißt hier, die Jünger haben Ihre Gemeinschaft mit Jesus aufgekündigt. ihre Identität, als Jesu Nachfolger  verleugnet.
Weißt du warum Paulus in Rom mehr Sicherheit hatte als in Judea?
Paulus wurde als Beschuldigter nach Rom gebracht. mit Gewalt. War Paulus in Rom im Gefängnis?
 
hansfeuerstein 29.06.2020 00:33
@nagybabiak, die Jünger wollten eine Art von Erlösung, die mit Machttaten und Gewalt das Böse besiegt, und das Gute herstellt. Mit seiner Art von Machttat hat er das Treiben auf dieser Welt
für Vorläufig erklärt, weil er schliesslich das letzte Wort haben wird.
 
nagybabiak 29.06.2020 07:54
hansfeuerstein,
Was willst du konkret sagen?
 
Salomo1 29.06.2020 08:26
Die Jünger wollten das Jesus das Reich aufrichtet und die Römer vertreibt. Sie wollten ihn als Herrschenden Messias, und nicht als sterbenden  Messias. Jesus hat ihnen alles ganz klar erklärt. Sie wollten es aber nicht wahrhaben.
Man sieht es ja, das es heute nicht anders ist.
Nur das was man Glauben will da hört man zu. Ansonsten wechselt man ganz schnell das Thema. Kannste mal beobachten, dabei ist der Blick immer nach unten gerichtet.
 
(Nutzer gelöscht) 29.06.2020 10:56
@Salomo
Dem ersten Teil deines Kommentars stimme ich zu.
Aber dann zum Glauben.
Was willst du denn glauben?
Ich möchte die Wahrheit erkennen. Nur die Wahrheit kann uns frei machen.
Darum bin ich am Forschen in der Schrift und kann viele Punkte der christlichen Glaubenslehre als falsch abhaken.
Seit ich die Bibel aus Sicht der Torah lese und mich selbst als Mitglied vom Volk Israel rechne, nehme ich Gottes Gebote ernst und nicht mehr Gemeindeordnungen.
Wenn ich meinen Vater (Pastor) früher fragte, warum dies oder das so sei, antwortete er mir: Das ist so in der evangelischen Kirche. Das ist Vorschrift.
Es gibt nur eine Wahrheit in der Schrift.
Unser Verständnis ist oft mangelhaft, weil wir indoktriniert sind und einfach etwas glauben, so wie es unseren Ohren schmeichelt und unser Wohlfühlchristentum unterstützt.
Nach dem Motto: Das ist üblich, berühmte Lehrer sagen das, also muß es wahr sein.
Uns fehlt das Verständnis des Judentums zur Zeit Jesu.
Jesus ruft aber Seine Schafe heraus und sie folgen Ihm. Er ist das Wort und die Wahrheit in Person.
Je mehr es dem Ende zugeht, desto mehr wird dem Wort die Schärfe des Schwertes genommen. Friede und Liebe und Geborgenheit, egal, was jeder glaubt. Eine Scheinsicherheit, wo Jesus doch ganz klar sagt: Weicht von mir, ihr Gesetzesbrecher, ich kenne euch nicht!
Der liebe Jesus, der immer ein Auge zudrückt und uns zu nichts zwingt, der immer "Ja, ich hab dich lieb" sagt???
Ich könnte manchmal weinen über die Menschen, die Ohren haben und nicht hören und Augen und nicht sehen. Sie kennen die Schrift nicht.
Glaube ist für sie eine Zutat zum Leben, um nicht in die Hölle zu kommen.
Aber wem brennt wirklich Gottes Wort im Herzen, wenn er aufrichtig liest?
Gottes Wort will verändern, erziehen, zubereiten, überführen.
So erlebe ich das.

Um zum Thema zu kommen:
Die Jünger konnten nicht glauben, was Jesus ihnen sagte.
Es war ganz und gar gegen ihre Vorstellungen.
Sie mußten erst in tiefste Angst und Verzweiflung kommen, um nicht am menschgewordenen Jesus hängenzubleiben, sondern Ihn als auferstandenen Gottessohn begreifen zu können.
 
nagybabiak 29.06.2020 11:45
Salomo1,
du schreibst:
Nur das was man Glauben will da hört man zu.
meine Antwort:
Leider. Was hällst du als Wichtigste Baustein im Glauben?
 
nagybabiak 29.06.2020 11:59
Freueteuch,
du schreibst:
Gottes Wort will verändern, erziehen, zubereiten, überführen.
Wo tätest du beginnen? Konkret z.B. 1. Schulklasse.
Veränderungen im Charakter stellen sich sehr langsam ein.
Die 4 Grundcharaktere sind unbekannt,  nach seriöse Betrachtungen. Nach sorgfältigen Studium der Bibel können wir sie entdecken bei prominenten Persönlichkeiten: König Saul, König David, Propheten Elia, Jonas.
 
Salomo1 29.06.2020 13:29
Noch einmal. Johannes war unter dem Kreuz!
Petrus ist noch ein wenig hinterher gelaufen. Hat ihn verleugnet, als einzigster. Was trieb Johannes zu Jesus? Warum wird von ihm geschrieben der Jünger den Jesus liebt? Das müssen wir herausfinden, und nicht Johannes mit den anderen gleich stellen. 
Liebte Jesus nicht alle Jünger gleich?
Was machte Johannes anders. 
 
Salomo1 29.06.2020 13:30
Der wichtigste Baustein findest du bei Johannes. 
 
hansfeuerstein 30.06.2020 00:27
@nagybabiak, es geht um die Erwartungshaltung. Wir müssen bei allem trotzdem auch bedenken, dass Jesus nur zu Petrus sagt: weide meine Lämmer. Zu niemand sonst, auch zu Johannes sagt er das nicht.
 
nagybabiak 30.06.2020 07:30
Salomo1, um 13,39
Es geht primär NICHT um die körperliche Anwesenheit der Jünger.
 
nagybabiak 30.06.2020 07:49
Salomo um 13,30,
Für mich ist der wichtigste Baustein des Glaubens  
meine Überzeugung, dass ich in Gott
verbogen bin. Gott ist meine Zuflucht und mein Felsen.
 
nagybabiak 30.06.2020 07:57
hansfeuerstein, um 00:27
meine  erste Frage ist:
Haben Jesu Jünger ihren Herrn verstanden?
 
(Nutzer gelöscht) 30.06.2020 11:22
@nagybabiak (7:30)

Ich denke schon, dass gerade die körperliche Anwesenheit seiner Jünger eine zentrale Rolle gespielt hat. Es ist schon bezeichnend, dass Johannes, der als sein Lieblingsjünger gilt, nicht nur bis zum Kreuz mitgegangen ist, sondern auch beim Abendmahl an Seiner Brust lehnte, bei Jesu Verklärung am Berg Tabor dabei war und Ihn auf den Ölberg begleitet hat.
Der Herr Jesus sehnte sich nach Gemeinschaft mit den Menschen. Es machte Ihn traurig, dass die Jünger im Garten Gethsemane einschliefen, als er Blut und Wasser schwitzte im Angesicht seines kommenden qualvollen Todes.
Auch wenn du die Geschichte mit Maria und Martha nimmst. Maria saß zu Seinen Füßen um dicht bei Ihm zu sein, während Martha im Haus herumschwirrte. Und Maria hatte den besseren Teil erwählt...
Auf unsere Zeit übertragen bedeutet das für mich, da wir noch nicht (körperlich) beim Herrn sind, Gemeinschaft mit Ihm durch Anbetung, Danken und Wortbetrachtung zu haben und auch, Ihn vor den Menschen zu bekennen.
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