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An Klavier

An Klavier
Epheser 2,8 Eure Rettung ist wirklich reine Gnade, und ihr empfangt sie allein durch den Glauben. Ihr selbst habt nichts dazu getan, sie ist Gottes..

Epheser 2,8 Einheitsübersetzung, also die katholische Bibel:
Denn aus Gnade seid ihr durch den GLAUBEN gerettet, nicht aus eigener Kraft-Gott hat es geschenkt-nicht aus Werken, damit keiner sich rühmen kann.

Alles andere ist falsche Lehre !!!!

Kommentare

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antonius34 Heute, 07:48
Das,,Opus Dei,, soll unser Werk  mit sein dürfen.....

Sonst ist Ende der Fahnenstange.
 
HopeinJesus Heute, 07:50
antonius34....drücke Dich doch mal klarer, ausführlicher aus, was Du genauer meinst....
 
NicetomeetFEM Heute, 08:09
Alo jeder  ist gerettet und kann sündigen wie er will.
 
Donaukiesel Heute, 08:13
Nein, nicht jeder. Jeder der glaubt...
Es geht jetzt nicht ums Sündigen Nice,  wie kommst du drauf?
 
Donaukiesel Heute, 08:15
Natürlich, wenn wir unsere Sünden bekennen und bereuen ist er treu und gerecht und wird vergeben. 1.Joh. 1,9 glaub ich ..aber um das geht es nicht 
Es geht darum, dass Werke dich nicht retten können...u.a.
 
antonius34 Heute, 08:20
Glaube ohne Werke  ist Tot.
Wenn nicht andere für uns beten und Opfer gehen wir verloren.
Siehe KkK und euch wird das wahre Leben erst fruchtbar
 
Donaukiesel Heute, 08:45
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Das ist zwar Elend lang, erllärt aber ziemlich gut was es mit den scheinbaren "Widerspruch" auf sich hat. Sag mir wenn etwas deiner  Meinung nicht stimmt in Text, da ich ihn jetzt nicht genau studiert habe. 

© Dominik Jirovsky /
unsplash.com
Glaubens-FAQ / Lesezeit: ~ 13 min
Autor/-in: Kim Rosta
Ein Glaube ohne Werke
Müssen dem Glauben Taten folgen? Die Bibel scheint sich da zu widersprechen. Im Kern geht es dabei um die Frage: Was rettet mich wirklich?
Darf ich als Christ sonntags Handball spielen? Sind Tattoos und Piercings Sünde? Kann ich guten Gewissens in die Disko gehen? Viele Christen stellen sich diese oder ähnliche Fragen mindestens einmal im Leben. Allein die Frage „Darf ich…?“ vermittelt jedoch unterschwellig eine Botschaft: Wer Christ ist, muss sich an Regeln halten. Auch meine Mitmenschen, meine Familie, Gemeinde oder Arbeitskollegen scheinen wie selbstverständlich bestimmte Verhaltensweisen von mir zu erwarten. Stellt sich die Frage: Was sollte ich als „guter Christ“ eigentlich tun und wie viel?

Der Apostel Paulus scheint diese Frage schnell beantwortet zu haben. Seiner Ansicht nach ist Christ, wer an Jesus Christus glaubt. Mehrmals betont er: Keine noch so gute Tat rettet mich, als Christ muss ich nichts von mir aus tun – nur glauben. Ist es also egal, wie ich als Christ lebe? Jakobus scheint dem vehement zu widersprechen. Er hält einen Glauben ohne Werke – ohne Regeln, ohne praktische Taten – für tot. Also doch tun und machen, ackern und anstrengen, um errettet zu sein? Um die Verwirrung perfekt zu machen, bringen beide Abraham als Beispiel an. Kein Wunder, dass schon Luther seinerzeit daran verzweifelte, Paulus und Jakobus übereinzubringen. Wer hat nun Recht? Widerspricht sich die Bibel hier? Was bedeutet Christsein eigentlich und was hat es mit den guten Taten auf sich? Zeit, sich die Sache genauer anzusehen.

Paulus widerspricht den Irrlehrern
Die entscheidenden Aussagen von Paulus lesen wir dazu in Römer 3,21 - 4,1-25. Die zwei Hauptaspekte kommen in den Versen 23-24 und Vers 28 gut zur Geltung:

Denn alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck, und dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus.“ (Römer 3,23-24) „Denn wir gehen davon aus, dass man aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wird und nicht, weil man bestimmte Gesetzesvorschriften einhält (Römer 3,28).
Paulus macht klar: Jeder Mensch braucht die Vergebung seiner Sünden, da niemand schuldlos ist. Diese Vergebung bekomme ich aber nicht dadurch, dass ich das mosaische Gesetz einhalte, sondern nur deswegen, weil Jesus am Kreuz gestorben ist. Wenn ich das glaube und für mich an Anspruch nehme, gehöre ich zu Gottes großer Familie. Allein aus Gnade werde ich errettet und nicht, weil ich irgendetwas dafür getan hätte.

Paulus schreibt diese Worte an Judenchristen, also an Menschen, für die das Halten des Gesetzes ihr tägliches Brot war. Sie kannten es von klein auf und standen, seit sie die Botschaft von Jesus kannten, in einer ständigen Spannung zwischen Judentum und Christentum. Besonders durch die vielen Irrlehrer, die predigten, dass der Mensch sowohl den Glauben an Jesus als auch das Gesetz braucht, um in den Himmel zu kommen.1 Diesen Irrlehrern widerspricht Paulus vehement. Er will deutlich machen: Gottes Gesetz ist nicht aufgelöst – es macht ja nach wie vor Sinn – aber es rettet nicht!

Bester Beweis dafür ist Abraham. Er wurde als gerecht von Gott angesehen, weil er glaubte, nicht weil er bestimmte Regeln einhielt (Römer 4,3). Schon bevor Jesus da war, wurde der Mensch also durch Glauben und damit allein durch Gottes Gnade errettet. Das klingt doch gut. Aber heißt das nicht auch, dass ich nach meiner Bekehrung eigentlich tun und lassen kann, was ich will? Ich bin schließlich errettet, oder?

Jakobus: Glaube hat Auswirkungen
Auf den ersten Blick scheint Jakobus 2,14-26 genau das Gegenteil zu predigen: Ein Glaube ohne Werke ist tot (Vers 17). Wenn ich keine guten Taten vorweisen kann, bin ich auch nicht wirklich gläubig (Verse 18f). Bester Beweis für Jakobus ist dafür ebenfalls Abraham. Denn er war bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern. Durch diese Tat wurde er von Gott als gerecht erklärt (Vers 21). Predigt Jakobus also das Gleiche wie die Irrlehrer, gegen die Paulus angeht? Findet auch er, dass ich glauben und das Gesetz halten muss, um errettet zu werden? Wohl kaum. Wie also kann ich Jakobus richtig verstehen?

Jakobus richtet seinen Brief an eine Gruppe von Menschen, die gar nichts von den Problemen wusste, die Paulus zu seinem Brief motivierten. Die Gemeinschaft, an die Jakobus schreibt, hatte ein anderes Problem: Ihre Worte entsprachen nicht dem, was sie lebten. Sprich: Der Glaube bestand aus einem Lippenbekenntnis, das im Leben keine Auswirkungen zeigte. Das hatte wiederum zu Konflikten untereinander geführt, auf die Jakobus mit seinem Brief reagiert.2 Jakobus richtet sich an diese Menschen, um ihnen zu sagen: Etwas lediglich für-wahr-halten, macht keinen Nachfolger Jesu aus.

Und es ist genauso unlogisch, wie einem Hungernden sein Mitleid zu bekunden, und ihn gleichzeitig im Regen stehen zu lassen:

Angenommen, ein Bruder oder eine Schwester haben nicht genügend anzuziehen, und es fehlt ihnen an dem, was sie täglich zum Essen brauchen. Wenn nun jemand von euch zu ihnen sagt: »Ich wünsche euch alles Gute! Hoffentlich bekommt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen!«, aber ihr gebt ihnen nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt ihnen das? Genauso ist es mit dem Glauben: Wenn er keine Taten vorzuweisen hat, ist er tot; er ist tot, weil er ohne Auswirkungen bleibt (Jakobus 2,15-17).
Für Jakobus ist Glaube also viel mehr als bloße Worte. Denn lediglich glauben, dass Gott existiert, tun auch die Dämonen (Jakobus 2,19). Glaube ist vielmehr eine Beziehung zu Gott, die mein ganzes Wesen verändert und folglich auch Auswirkungen hat, die für andere sichtbar sind.

Sieht man genau hin, widersprechen sich Paulus und Jakobus also nicht. Sie schauen nur von zwei unterschiedlichen Perspektiven auf ein Ereignis: die Errettung eines Menschen. Paulus spricht aus einer Perspektive, in der die Errettung noch in der Zukunft liegt. Er sagt: Wer in der Zukunft errettet werden will, der muss an Jesus glauben. Das Gesetz zu halten rettet nicht. Jakobus setzt die Errettung voraus. Er sieht von der Errettung aus in die Zukunft und möchte klarmachen: Wer glaubt und errettet ist, kann nicht mehr derselbe sein. Er ist mit Jesus gestorben und auferstanden und nun ein neuer Mensch (Römer 6,8-11).

Diese Komplettveränderung muss sich auch nach außen zeigen. Wenn ich aber auf Dauer gar keine Veränderung in meinem Denken und Handeln feststelle, sollte ich mich hinterfragen, ob meine Entscheidung für ein Leben mit Gott echt war oder ob ich vielleicht das falsche Verständnis davon habe, was Nachfolge eigentlich bedeutet.

Warum Werke nicht gleich Werke sind
Paulus und Jakobus sprechen also von zwei unterschiedlichen Dingen. Das, was den Leser verwirrt, ist dabei vor allem die Wortwahl. Während Paulus unter Werken Gesetzeswerke versteht, versteht Jakobus unter dem Begriff Werke die Taten, die aus dem Glauben heraus folgen. Glaubenswerke und Gesetzeswerke sind jedoch zwei Paar Schuh. Die Glaubenswerke von Jakobus finden wir bei Paulus als „Frucht des Geistes“.3 Diese Früchte sind zuerst einmal keine gute Taten, vielmehr Charaktereigenschaften, aus denen gute Taten folgen, wie z. B.: Liebe, Freundlichkeit, Güte, Treue und Sanftmut (Galater 5,22-25).

Jakobus und Paulus sind sich also einig: Ein echter Glaube hat Auswirkungen. Und so lässt sich auch die unterschiedliche Deutung des Beispiels von Abraham erklären. Abraham wird von Gott als gerecht angesehen, weil er glaubte. Das möchte Paulus betonen. Jakobus fokussiert das, was aus diesem Glauben folgt: Abraham war bereit, seinen Sohn für Gott zu opfern. Diese Bereitschaft rettete ihn nicht, aber sie war der Beweis dafür, dass sein Glaube echt war, mehr als bloße Worte.

Das bestätigt auch der Schreiber des Hebräerbriefs, indem er sagt:

Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, in ein Land zu ziehen, das er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme (Hebräer 11,8).
Die Erlösung geht also immer dem veränderten Leben voraus. Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten, sagt auch Jesus in Johannes 14,15. Auch hier finden wir die gleiche Reihenfolge. Erst das Vertrauen und die Liebe zu Jesus, dann folgen daraus Taten. Diese Werke, die aus der Beziehung zu Gott resultieren, sind nichts, was ich aus mir heraus tue. Es sind die Werke, zu denen Gott mich durch den Heiligen Geist befähigt (Hebräer 13,20-21). Doch wie stelle ich das praktisch an, Glaubenswerke zu tun ohne gesetzlich zu werden? Und: Setzt mich das nicht erneut unter Druck, Gutes tun zu müssen, um anderen und mir selbst zu bestätigen, dass ich errettet bin?

Paul und Marleen: Wie man von beiden Seiten vom Pferd fallen kann
Marleen besucht eine christliche Gemeinde seit sie denken kann und entscheidet sich als Jugendliche selbst, diesen Glauben für sich in Anspruch zu nehmen. Sie mag ihre Gemeinde und arbeitet gerne im Musikteam und einem Hauskreis mit. Dennoch fühlt sie sich unterschwellig ständig unter Druck gesetzt. Viel zu viel Zeit verbringt sie ihrer Meinung nach mit unwichtigen Dingen. Sogar wenn sie montags zwei Stunden in den Sportverein geht, klopft ihr Gewissen an: Hätte sie die Zeit besser für Gott einsetzen sollen?

Paul kennt diese Gewissensbisse gar nicht. Er hat sich vor einigen Jahren auf einer Evangelisation bekehrt, erkannt, dass ein Leben mit Jesus der einzig richtige Weg ist, seine Sünden bekannt und ein Übergabegebet gesprochen. Die Freude war groß. Doch schaut man heute in Pauls Leben, sieht es genauso aus wie vor seiner Bekehrung. Zwar ist er regelmäßig in der Gemeinde anwesend und findet die Predigten auch gut, doch ist er noch genauso jähzornig wie früher, raucht und trinkt zu viel. Seiner Meinung nach sehen die meisten Christen alles etwas zu eng und sollten mehr Gottes Gnade predigen als irgendwelche Verhaltensregeln.

Paul hat richtig erkannt, dass er allein aus Gnade errettet ist, doch nimmt er diese Gnade als Totschlagargument, um seinen Lebensstil zu rechtfertigen. Marleen hingegen hat ständig ein schlechtes Gewissen, weil sie glaubt, nicht genug für Gott zu tun. Beide fallen vom Pferd, nur eben von unterschiedlichen Seiten. Doch wie finde ich das richtige Maß? Woher weiß ich, was Gott von mir möchte?
 
Miri21 Heute, 08:53
Der Glaube allein reicht nicht aus, um gerettet zu werden. Zur Begründung wird häufig auf das Neue Testament verwiesen:
• Jakobus 2,24: „Ihr seht, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch den Glauben allein.“
• Jakobus 2,17: „So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, für sich allein tot.“
• Zudem verweisen Kritiker darauf, dass Jesus im Matthäusevangelium (z. B. Matthäus 25,31–46 beim Weltgericht) das Heil oder Unheil der Menschen konkret an Taten der Nächstenliebe misst („Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“).
 
Miri21 Heute, 09:11
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit GANZEM Herzen, mit GANZER Seele und mit ALL deinen Gedanken. [...] Das zweite ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

• Ganzheitliche Hingabe: Gott zu lieben ist mehr als ein reines Für-wahr-Halten von Dogmen oder ein theoretisches Bekenntnis. Es umfasst das ganze Leben – Fühlen, Denken und Handeln.
• Glaube und Taten gehören zusammen: Der Gedanke, dass „der Glaube allein nicht genügt“, spiegelt sich auch im Neuen Testament wider (z. B. im Jakobusbrief 2,17: „So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selbst“). Wahre Gottesliebe zeigt sich ganz praktisch in der Nächstenliebe und im Alltag.
• Beziehung statt Leistung: Es geht im Kern nicht um starre Gesetzeshüterei, sondern um eine lebendige Beziehung zu Gott, aus der heraus sich das Handeln des Menschen verändert.
 
Shira Heute, 09:20
Man muss zwischen der Grundlage der Rettung (Gnade) und der Frucht der Rettung (Werke) unterscheiden.

Ja, laut Epheser 2,8 kann die Errettung nicht durch eigene Werke verdient werden. Aber in Vers 10 steht: "Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen."

Ja, Gott berührt unser Herz, deshalb haben wir keinen Grund, uns zu rühmen, dass wir gläubig geworden sind. 
Aber danach liegt es an uns, uns vom Geist leiten zu lassen und Werke hervorzubringen.
Man kann es natürlich auch sein lassen und behaupten: Der Glaube allein rettet.
 Das ist aber nicht, was die Bibel lehrt.
 
Donaukiesel Heute, 09:23
Ja Shirin, das ist es was der Text oben letztendlich aussagt, es geht um die Beziehung zu Jesus, die die Früchte (Werke) hervorbringt. Aber die Bibel sagt auch dass Werke ohne glaube auch nix bringen.
 
Donaukiesel Heute, 09:23
Shira, sorry🫶
 
Donaukiesel Heute, 09:24
Miri 9.11, aber ist es heilsentscheidend? Das ist doch auch die Frage...
 
Donaukiesel Heute, 09:26
Antonius...Gebete und Werke von anderen hat noch niemand gerettet. Außer du betest dass Gott jemanden berührt und der bekehrt sich dann. Aber ansonsten hilft das Gebet nix, wenn derjenige von Jesus nix wissen will.
 
Miri21 Heute, 09:40
Heilsentscheidend?

Der Begriff heilsentscheidend stammt aus der Theologie und dem religiösen Sprachgebrauch. Er beschreibt eine Sache, eine Lehre oder eine Handlung, die darüber entscheidet, ob ein Mensch nach christlichem Verständnis das Heil (das ewige Leben, die Errettung durch Gott) erlangt oder nicht.

Gott prüft keine Lehren, er prüft unsere Herzen und unsere Früchte:

Gott prüft nach biblischem Verständnis nicht die äußeren Handlungen oder die Selbstwahrnehmung des Menschen, sondern die inneren Beweggründe, die Gesinnung und das Herz.

Sprüche 17,3: „Wie das Feuer Silber und der Ofen Gold, also prüft der HERR die Herzen.“
 
vertrauen2015 Heute, 09:41
welche Werke sind da gemeint in Jak. 2.17-24

Werke der Selbstgerechtigkeit ? oder Werke die schon von Anbeginn der Welt vorbereitet waren ?

Nicht wer mich dauernd HERR HERR nennt, wird ins Himmelreich kommen. Sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

Luk. 6.46
Wahrlich Wahrlich ich sage euch (am Tag des Gerichts). HERR haben wir nicht in Deinem Namen.............................? Aber ich werde ihnen sagen: ICH habe euch nie gekannt. Ihr habt meine Gebote mit Füßen getreten, darum hinaus in die Finsternis.
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Werke der Selbstgerechtigkeit
Werke der Selbstgerechtigkeit entspringen dem Versuch des Menschen, sich selbst vor Gott oder Menschen als *Gut* zu beweisen.

• Motivation: Stolz, Angst vor Verurteilung oder das Verlangen nach Anerkennung.
• Ziel: Das Erlangen des Heils oder eines guten Status aus eigener Kraft: Seht her, was ich getan habe.

• Biblisches Beispiel: Das klassische Gleichnis vom Pharisäer und dem Zöllner (Lukas 18). Der Pharisäer zählt stolz seine guten Taten auf, um seine Gerechtigkeit zu demonstrieren.

Werke, die von Anbeginn der Welt vorbereitet waren 

Diese Werke basieren auf der Vorstellung, dass Gott bereits einen guten Plan für das Leben eines Menschen hat. Sie sind das natürliche Resultat die Frucht eines veränderten Herzens und geschehen in Demut.
• Motivation: Liebe, Dankbarkeit und das Vertrauen (Glaube) auf JESUS.
• Ziel: Gottes Liebe in der Welt widerzuspiegeln, ohne etwas dafür als Gegenleistung zu erwarten.

• Biblisches Fundament:  Epheserbrief 2,10: „Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen
 
malen Heute, 09:45
nein, die Werke sind nicht heilsentscheidend, aber sie sollten dem Glauben folgen, und das tun sie auch, wenn wir auf den Heiligen Geist hören, 
oft werden wir durch die Bibelworte zu Taten angetrieben, weil wir doch auch gut sein wollen, es ist aber die Frage ob wir tatsächlich auch dazu berufen sind, oft überfordern sie uns oder machen uns gar hart, erst recht, wenn wir sehen, dass andere damit viel entspannter umgehen, wenn wir widerwillig tun, und unsere Grenzen dabei komplett mißachten, anstelle sie wahrzunehmen und Jesus hinzulegen. ER kann uns befähigen, nicht wir oder gar ein anderer Mensch, der uns dazu auffordert, drängt, mit dem Wort droht und mit Gericht und Strafe....................aufpassen...............
 
Komfortzone Heute, 09:52
Der Verbrecher am Kreuz, der keine Chance mehr hatte, Gutes zu tun, nachdem Jesus ihm das Paradies verheißen hat: Sein lebendiger Glaube hat gereicht. 

Paulus hat das bestätigt: "Römer 3,28: “[28] So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes. ”
Römerbrief 3:28 SCH2000

https://bible.com/bible/157/rom.3.28.SCH2000."
 
pieter49 Heute, 09:53
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

...sagte der Herr Jesus Christus, in der Bergpredigt.
 
JesusComesBackSoon Heute, 09:53
@Miri21: Der Glaube allein reicht nicht aus, um gerettet zu werden.

Doch er reicht aus er muss nur echt bzw. lebendig sein. 


@Shira: ... danach liegt es an uns, uns vom Geist leiten zu lassen und Werke hervorzubringen.
Man kann es natürlich auch sein lassen und behaupten: Der Glaube allein rettet. Das ist aber nicht, was die Bibel lehrt.

Die Bibel lehrt, was ich zuvor geschrieben habe. Gleichfalls steht geschrieben:

Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. [PHIL. 2,13]
 
pieter49 Heute, 09:56
Selig sind die Frieden stiften ; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Matt. 5, 9
 
Herrklavierspieler Heute, 10:21
Moin🌞es ist bereits alles gesagt worden und ich kann nun nur noch ergänzen, dass Protestanten und Katholiken nicht die selbe Bibel haben!
Darum ist die Lehre daraus unterschiedlich.
Ich persönlich bleibe bei der älteren Tradition und nicht bei einer erst 500, oder gar nur 150 Jahre alten Tradition, die von Menschen erfunden wurden.
🤷
 
Donaukiesel Heute, 10:28
Miri 9.40, nichts anderes hab ich gesagt. Das was du da schreibst entspringt deinem eigenen Denken nicht meinem.
 
Donaukiesel Heute, 10:29
Klavier 10.21 
Deshalb habe ich betont dass das aus der katholischen Bibel stand.
 
HopeinJesus Heute, 10:29
Der Bibel glauben u sie leben, dabei geht es hier nicht um die ältere Tradition ....
 
Lagiba Heute, 11:05
In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.
Eph.1,7 

Als du Jesus als Herrn und Retter in dein Herz eingeladen hast, wurden dir im selben Moment alle deine Sünden vergeben. Deine vergangenen Sünden, deine gegenwärtigen Sünden und deine zukünftigen Sünden. Sobald du von neuem geboren bist, bist du in Christus. Du musst nicht versuchen, Vergebung zu erlangen. Du hast die Vergebung der Sünden durch sein Blut, und diese Vergebung der Sünden, die du hast, kommt nicht aus dem, was du getan hast, sondern aus dem Reichtum der Gnade Gottes – seiner unverdienten, nicht von uns erarbeiteten und von unseren Leistungen unabhängigen Gunst!

Die Bibel sagt uns, dass der Lohn der Sünde der Tod ist (Röm. 6,23). Mit anderen Worten: Die Strafe für Sünde ist der Tod. Sie sagt uns auch, dass es ohne Blutvergießen keine Vergebung gibt (Hebr. 9,22). Folglich ist für die Vergebung der Sünden Blut notwendig. Darum wurde Sünde auch unter dem alten Bund des Gesetzes durch das Blut von Opfertieren vorübergehend bedeckt.

Die gute Botschaft des Evangeliums ist, dass unser Herr und Retter Jesus Christus vom Himmel auf die Erde herabkam und sich selbst am Kreuz opferte. Sein vollkommenes, sündloses Blut bot uns die Vergebung aller unserer Sünden. Du und ich können nicht für unsere eigenen Sünden bezahlen, also tat ER es für uns. Und jetzt wird jeder, der an ihn glaubt, niemals sterben, sondern das Geschenk des ewigen Lebens erhalten. 

»Oh, welch Freude für die, deren Ungehorsam vergeben ist, deren Sünden außer Sichtweite geräumt wurden. Ja, welch Freude für die, deren Sündenverzeichnis der HERR gelöscht hat.« Röm. 4,7+8 

Oh, welch eine Freude und welch ein Segen ist es, Vergebung der Sünden zu erhalten! Wenn Gläubige hingegen zu zweifeln beginnen, ob ihnen wirklich vergeben ist, führt das zu allen möglichen Unsicherheiten, Ängsten und zerstörerischen Zwängen. Angst und Unsicherheit können in einer gesunden Beziehung mit Gott nicht bestehen.

In einer Ehe ist es zum Bsp. so: Wenn eine Frau sich der Liebe ihres Mannes nie sicher ist, wird sie aus ihrer Ehe weder Kraft schöpfen noch darin Freude finden. Diese Ehe wird mit der Zeit zerfallen, anstatt aufzublühen.
In gleicher Weise will unser himml. Vater nicht, dass wir in ständiger Unsicherheit gefangen sind, weil wir uns unserer Vergebung nie sicher sind.

Freue dich auf der Grundlage von Gottes Wort, und danke Gott für den Segen seiner Vergebung, für die er sooooo teuer bezahlt und die er uns so reichlich geschenkt hat. Lass zu, dass diese Wahrheit des Evangeliums sich in deinem Herzen verankert und es stärkt und jede Angst und jedes Gefühl der Unsicherheit vertreibt.


Und nein, hier ist in keiner Zeile ein Freifahrtschein (auch nicht indirekt) zum weiteren bewussten Ziel verfehlen eingebaut! 
Es versteht sich von selbst (sofern man möchte) wer durch Jesus Chr. wiedergeboren ist, will gar nicht mehr sündigen! Und wenn es hier und da noch passiert, hat er uns schon vergeben, bevor wir ihn anrufen und um Vergebung bitten. Keiner von uns wird perfekt sein, wenn wir mal bei Papa ankommen werden.

Ich weiß einige glauben, dass sie erst bei Papa ankommen können, wenn sie hier auf Erden zu sündlosen Personen werden. Seitdem ich das nicht mehr glaube, komme ich u.a. auch mit den tägl. Herausforderungen besser klar 😊
 
Miri21 Heute, 12:10
10:28 Gott prüft die Herzen, d.h. er prüft, ob sie lau sind oder nach IHM brennen. Und er prüft, ob wir Seiner Gnade, die er uns schenkt, entsprochen haben. (Denke man nur mal an das Gleichnis mit den Talenten)
 
JesusComesBackSoon Heute, 12:10
@Lagiba: Und wenn es hier und da noch passiert, hat er uns schon vergeben, bevor wir ihn anrufen und um Vergebung bitten.

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. [1. JOH. 1,9]
 
Angelina71 Heute, 12:30
@Donaukiesel
danke für diesen Text-8:45

Eine sehr gute, biblisch fundierte Erklärung zu dem Thema "Glaube und Werke"
Es besteht nur oberflächlich gesehen ein Widerspruch in der Bibel zu diesem Thema.

Wenn man in die Tiefe geht, also auch den Hintergrund und die Motivation des Verfassers ergründet, dann ergibt es Sinn.
 
Miri21 Heute, 12:31
10:28 Wenn ich schreibe, was du gesagt hast. Aber das was ich schreibe meinem Denken entspricht... dann sind wir gleicher Meinung.
...wenn es deinem Denken nicht entspricht, dann sind wir unterschiedlicher Meinung. 😅

Irgendwie beißt sich bei deiner Aussage die Katze in den Schwanz. Huch! Aber es ist auch unwichtig.

Aber es spielt auch keine Rolle, was wir denken und wer Recht hat, oder?

A propos Denken: Ich denke, dass 🎹 durchaus Epheser 2,8 so sieht wie er da steht, dass Gottes Gnade eine sehr große Rolle spielt und Heil kommt nur auf Grund des Glaubens. Der Glauben ist das Fundament. 
Aber ein Haus braucht auch ein Dach. Sonst regnet's rein und irgendwann geht das Fundament kaputt.

Eph 2:8 Ja, durch die Gnade seid ihr zum. Heil gekommen auf Grund des Glaubens, und das nicht aus euch selbst - es ist Gottes Geschenk-,
 
Lagiba Heute, 12:32
@JCBS

Die Bibelstelle 9 bezieht sich auf Vers 8 + 10 im Kontext.

8 Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

10 Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein
Wort ist nicht in uns.

Deshalb habe ich ja auch geschrieben:
..... wer durch Jesus Chr. wiedergeboren ist, will gar nicht mehr sündigen! Somit will er/ sie auch nicht mehr Lügen...........
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