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Endogene Retroviren - neuer schöpfungswissenschaftlicher Artikel zum besten biologischen Evolutionsa

Endogene Retroviren - neuer schöpfungswissenschaftlicher Artikel zum besten biologischen Evolutionsa
Als endogene Retroviren werden DNA-Abschnitte bezeichnet, die Viren ähneln und Reste früherer Virusinfektionen sein sollen.

Sie sind das m.W. beste biologische Evolutionsargument. Dieses Jahr ist im Studium Integrale Journal ein Artikel zum aktuellen Wissenstand diesbezüglich in der (Schöpfungs-)Forschung erschienen.

Den habe ich versucht verständlicher wiederzugeben: https://www.schoepfungsblog.de/post/endogene-retroviren

Ich freue mich auch über Feedback zu Verständlichkeit...

Kommentare

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Engelslhaar 31.10.2026 10:01
Endogene Retroviren werfen tiefgreifende Fragen auf. Hat Gott diese Sequenzen von Anfang an in das Genom des Menschen hineindesignt? Integrieren sich diese Viren zufällig in das Genom? Wäre das ein Widerspruch zum Schöpfungsgedanken?
 
Fixstern121 31.10.2026 12:21
Für mich persönlich stellt die Evolutionstheorie erst mal keinen Widerspruch zum schöpferischen Grundgedanken dar. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille. Da es nichts außerhalb von Gottes Schöpfung gibt, steht alles miteinander in Interaktion. 
Problematisch wird es für mich nur, wenn Evolutionstheoretiker Gott als Schöpfer, als Höhere Macht generell ausblenden.

In Gottes Reich gibt es Zeit und Raum, wo wie wir sie begreifen nicht.
Dementsprechend kann sich unser menschliches Denken immer nur auf einen begrenzten Ausschnitt beziehen; schlicht, weil wir in den Dimensionen Gottes nicht denken können. Wir können uns immer nur in Demut an diese herandenken. Dabei sollten wir niemals den Fehler begehen, aus einem erfassten (und vllt. ja auch "verstandenen"zwinkerndes Smiley Ausschnitt heraus zu meinen, das große Ganze zu verstehen.
 
Epheser511 31.10.2026 15:47
@Engelshaar

Hat Gott diese Sequenzen von Anfang an in das Genom des Menschen hineindesignt?

Das wäre schöpfungstheoretisch die erste Erwartung. Die Frage ist dann, ob direkt messbare Funktionen nachweisbar sind oder ob sie vielleicht auch einen anderen Nutzen haben (wie Peter Borger meint, als Variations-induzierende mobile genetische Elemente).

Integrieren sich diese Viren zufällig in das Genom? Wäre das ein Widerspruch zum Schöpfungsgedanken?

Das ist aufgrund des Sündenfalls grundsätzlich mit dem Schöpfungsmodell vereinbar. Problematisch wird es, wenn die gleichen (angeblichen) Viren-Sequenzen bei verschiedenen, aus Schöpfungssicht nicht verwandten Arten vorhanden sind. Das passt besser zur universellen gemeinsamen Abstammung. Eine Lösung ist, die Funktionalität dieser Sequenzen nachzuweisen. Dann kann man die Grundtypenübergreifende Ähnlichkeit ohne Weiteres mit einem gemeinsamen Schöpfer erklären.
 
Epheser511 31.10.2026 16:03
@Fixstern121

Zur (Un)Vereinbarkeit von Schöpfung und Evolution, siehe z.B. hier: https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/157447/
 
Fixstern121 01.11.2026 13:06
@Epheser511
Ich fühle mich (meinen obigen Beitrag) von Dir in der Tiefe nicht verstanden. 
Wir denken und empfinden auf verschiedenen Ebenen.
 
Epheser511 01.11.2026 15:56
Ich verstehe schon, aber es ist nun mal Fakt, dass sowohl der Schöpfungsbericht, als auch die späteren Bezugnahmen darauf in der Bibel nicht mit der Evolutionstheorie vereinbar sind.
 
Fixstern121 01.11.2026 16:28
Wie gesagt: Wir denken und empfinden auf verschiedenen Ebenen; anders ausgedrückt: in verschiedenen Bezugsrahmen, Weltbildern, Gottesverständnissen. 
Da ist ein Austausch dann eher schwierig.
 
Epheser511 02.11.2026 13:17
Die Auslegung des Wortes Gottes sollte unabhängig vom persönlichen Weltbild sein,  aber gut. Ich habe gerade auch keine Lust auf eine Debatte.
 
Fixstern121 02.11.2026 18:52
Die Auslegung des Wortes Gottes sollte unabhängig vom persönlichen Weltbild sein. 

Wie bitte soll gerade "die Auslegung" des Wortes Gottes unabhängig vom persönlichen Welbild sein??? Das Weltbild entsteht doch gerade durch und in der persönlichen  Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes!
 
Sherezade 02.11.2026 19:25
Ich kann die Aussagen von Epheser gut nachvollziehen und was er meint...er trifft einen entscheidenden Punkt...unabhängig vom Thema..
Dazu hatte mal einen Blog mit zwei Zitaten von bekannten Theologen...

"In Kirche/Theologie werden  aktuell gerne nur noch jene Texte herangezogen,  die den eigenen Vorlieben oder dem aktuellen Weltbild entsprechen... Texte, die diesem Weltbild widersprechen oder sich nicht simpel einordnen lassen, werden einfach als zeitbedingt abgewertet und bewusst ausgeblendet. Auf diese Weise wird die Schrift selektiv zur Bestätigung eigener Überzeugungen instrumentalisiert... "


"Jesus Christus ist der Beurteilungsmaßstab...diesen Beurteilungsmaßstab holen wir uns nicht außerhalb der Bibel: nicht von einer Weltanschauung oder Philosophie, nicht von einer politischen Theorie oder Ideologie, nicht von der Vernunft oder der Wissenschaft."
 
Fixstern121 Gestern, 14:31
@Sherezade
"In Kirche/Theologie werden  aktuell gerne nur noch jene Texte herangezogen,  die den eigenen Vorlieben oder dem aktuellen Weltbild entsprechen... Texte, die diesem Weltbild widersprechen oder sich nicht simpel einordnen lassen, werden einfach als zeitbedingt abgewertet und bewusst ausgeblendet. Auf diese Weise wird die Schrift selektiv zur Bestätigung eigener Überzeugungen instrumentalisiert... "
Das erlebe ich nahezu überall.

"Jesus Christus ist der Beurteilungsmaßstab..."
Für mich definitiv, was diesen ersten Teil des Zitates angeht; und zwar immer wieder neu in einer lebendigen, lebensnahen Beziehung. Wo und wie ich persönlich ihn erfahre, lasse ich mir jedoch von niemandem vorschreiben. Wo und wie Er sich mir zeigt, ist eine Sache zwischen mir und ihm. Das ist die Basis meines Glaubens und letztlicih auch das, was "mein" Jesus mir vorgelbt hat.

Danke Sherezade, es läuft immer wieder auf dasselbe Dilemma hinaus:
Christen, die alleinig die Bibel als Bezugspunkt für ihren Glauben benennen, haben und alles andere ausblenden und Christen, die die Bibel als einen Bezugspunkt für ihren Glauben haben, diesen aber durchaus auch kritisch reflektieren und darüberhinaus auch andere Zugänge (lebendige Beziehung zum lebendigen Gott) zulassen, können leider nur schwer bis gar nicht miteinander in den Austausch gehen.
Da ist Respekt und Achtsamkeit miteinander besonders gefragt! ❤
 
Sherezade Gestern, 19:35
Gotteserfahrung ist individuell und  persönlich...dennoch sind wir dazu aufgefordert zu prüfen...dies anhand der Schrift...

Und der verlinkte Blog von Epheser ist sehr lesenswert...auch die Fragestellung...
Ich antworte nun mit den Worten eines bekannten Alttestamentlers...das hat der vor fast 60 Jahren geschrieben...es geht um den ersten Schöpfungsbericht..
 " Die priesterliche Redaktion zeigt auf diese Weise, dass Gott ein unwiderrufliches Ja zum Menschen gesprochen hat.Sinn und Ziel der Welt bleibt die Vollendung der Menschheit im Sabbat Gottes.Der Schöpungsbericht eröffnet uns somit einen Horizont, der sowohl den des Mythos als auch den der Naturwissenschaft absolut übersteigt..."

Genau deshalb verstehe ich auch die Beiträge von Epheser...wenn man die Worte versteht, versteht man auch das wichtige und richtige Anliegen von Epheser...es ist mehr als nur Biologie...
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