Es ist doch immer wieder interessant... Hat man keine Antwort auf ein Argument, weicht man einfach unvermittelt auf ein anderes aus. Halten wir also erstmal fest, dass du allem Anschein nach keine Antwort zu den o.g. Argumenten hast.
Aber ich liebe Fakten!
Ich auch, u.a. deshalb lehne ich die ET ab. Ich könnte an der Stelle jetzt detailliert den methodischen Unterschied zwischen echten Fakten und dem was Evolutionstheoretiker gerne als solche verkaufen (in Wahrheit Deutungen) darlegen, aber glaub mir, das willst du nicht.
Einige nennen es Gott, was sie dahinter erkennen. Ich nenne es Natur oder Universum. Ich glaube an die Liebe, das Gute in den Menschen und das Verbundensein durch die Wissenschaft.
Und wieder mal wird ein Widerspruch zwischen Wissenschaft und Gott suggeriert, der aber nicht existiert. Zudem ist sie inkonsequent: Sie glaubt nicht an Gott, aber an das Gute im Menschen. Ohne Gott hat sie aber keine objektive Grundlage zum Definieren des Guten!
Wer sagt es gibt objektiv das Gute in den Menschen, muss dafür logisch zwingend einen Gott voraussetzten, der "gut" verbindlich definiert.
Eine einfache Entgegnung auf den 1%-Mythos bezüglich Mensch und Schimpanse
11.10.2025 14:28
Eine einfache Entgegnung auf den 1%-Mythos bezüglich Mensch und Schimpanse
11.10.2025 14:28
Eine einfache Entgegnung auf den 1%-Mythos bezüglich Mensch und Schimpanse
Jeder Christ hat schonmal die Behauptung gehört Mensch und Schimpanse würden sich genetisch nur um 1% unterscheiden und das würde ihre gemeinsame Abstammung belegen.
Man kann das relativ aufwendig und tiefgehend widerlegen, doch wer sich nicht nicht so intensiv damit befassen kann / möchte, für den sind diese 2 Argumente gut geeignet:
1) Selbst wenn der Unterschied so gering wäre, wäre das kein Problem für Schöpfung. Wir haben keinen Grund dazu annehmen zu müssen, dass Gott verschiedene geschaffene Arten mit einer gewissen genetischen Unterschiedlichkeit schaffen müsste.
Ähnlichkeiten können wir immer funktionsbedingt oder als Handschrift des Schöpfers deuten. Viel wichtiger sind die Unterschiede, denn über diese werden Arten definiert. Es behauptet ja auch kein Evolutionstheoretiker wir wären zur Hälfte Gurke, da wir mit ihr 50% genetische Übereinstimmung haben.
Eine hohe genetische Ähnlichkeit wäre lediglich gut im Rahmen der ET deutbar, aber mehr auch nicht.
2) Man muss gar nicht darlegen können wie groß die Unterschiede tatsächlich sind. Es reicht schon ein Gen zu kennen:
Das HAR1F-Gen besteht aus 118 Nukleotiden (DNA-Bausteine). Bei allen Großaffen ist dieses Gen gleich, doch beim Menschen sind gleich 18 davon einzigartig, d.h. sie kommen nur beim Menschen vor, nicht bei Affen. Sie sind auf das ganze Gen verteilt und können also nicht das Ergebnis eines einzigen Mutationsereignisses sein.
Da der hypothetische Vorfahr von Mensch und Schimpanse vor 6-7 Mio. Jahren gelebt haben soll, sind also höchstens 7 Mio. Jahre Zeit, damit diese 18 Nukleotide durch Mutation und Selektion dazu kommen können.
Der Molekularbiologe Dr. Peter Borger hat das mit der Mutationsrate nachgerechnet. Ergebnis dieser Rechnung ist, dass für eine Mutation, 3-9 Mio. Jahre gebraucht werden, um sie zu erhalten. Jetzt brauchen wir aber nicht nur eine Mutation, sondern 18 (also 54-162 Mio. Jahre). Das geht weit über die von Evolutionisten angegebene Zeitspanne hinaus und passt deshalb nicht zum Evolutionsmodell.
Eine viel passendere Erklärung ist, dass dieses Gen schlicht und einfach geschaffen wurden. Ausführlich wird das in dem Artikel erklärt. Bereits dieses eine Gen macht also eine gemeinsame Abstammung von Mensch und Affe (im Rahmen der aktuellen ET) unmöglich.
Wir können sowohl hohe, als auch niedrige genetische Ähnlichkeiten schöpfungstheoretisch deuten, nur die Evolutionstheorie hat das Problem zu große Unterschiede nicht erklären zu können.
Man kann das relativ aufwendig und tiefgehend widerlegen, doch wer sich nicht nicht so intensiv damit befassen kann / möchte, für den sind diese 2 Argumente gut geeignet:
1) Selbst wenn der Unterschied so gering wäre, wäre das kein Problem für Schöpfung. Wir haben keinen Grund dazu annehmen zu müssen, dass Gott verschiedene geschaffene Arten mit einer gewissen genetischen Unterschiedlichkeit schaffen müsste.
Ähnlichkeiten können wir immer funktionsbedingt oder als Handschrift des Schöpfers deuten. Viel wichtiger sind die Unterschiede, denn über diese werden Arten definiert. Es behauptet ja auch kein Evolutionstheoretiker wir wären zur Hälfte Gurke, da wir mit ihr 50% genetische Übereinstimmung haben.
Eine hohe genetische Ähnlichkeit wäre lediglich gut im Rahmen der ET deutbar, aber mehr auch nicht.
2) Man muss gar nicht darlegen können wie groß die Unterschiede tatsächlich sind. Es reicht schon ein Gen zu kennen:
Das HAR1F-Gen besteht aus 118 Nukleotiden (DNA-Bausteine). Bei allen Großaffen ist dieses Gen gleich, doch beim Menschen sind gleich 18 davon einzigartig, d.h. sie kommen nur beim Menschen vor, nicht bei Affen. Sie sind auf das ganze Gen verteilt und können also nicht das Ergebnis eines einzigen Mutationsereignisses sein.
Da der hypothetische Vorfahr von Mensch und Schimpanse vor 6-7 Mio. Jahren gelebt haben soll, sind also höchstens 7 Mio. Jahre Zeit, damit diese 18 Nukleotide durch Mutation und Selektion dazu kommen können.
Der Molekularbiologe Dr. Peter Borger hat das mit der Mutationsrate nachgerechnet. Ergebnis dieser Rechnung ist, dass für eine Mutation, 3-9 Mio. Jahre gebraucht werden, um sie zu erhalten. Jetzt brauchen wir aber nicht nur eine Mutation, sondern 18 (also 54-162 Mio. Jahre). Das geht weit über die von Evolutionisten angegebene Zeitspanne hinaus und passt deshalb nicht zum Evolutionsmodell.
Eine viel passendere Erklärung ist, dass dieses Gen schlicht und einfach geschaffen wurden. Ausführlich wird das in dem Artikel erklärt. Bereits dieses eine Gen macht also eine gemeinsame Abstammung von Mensch und Affe (im Rahmen der aktuellen ET) unmöglich.
Wir können sowohl hohe, als auch niedrige genetische Ähnlichkeiten schöpfungstheoretisch deuten, nur die Evolutionstheorie hat das Problem zu große Unterschiede nicht erklären zu können.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
(Nutzer gelöscht) 12.10.2025 12:49
Was wäre denn so schlimm daran, wenn der Mensch mit dem Affen verwand wäre?
Was wäre so schlimm daran, wenn Gott durch Evolution geschaffen hat?
Was wäre so schlimm daran, wenn Gott durch Evolution geschaffen hat?
(Nutzer gelöscht) 12.10.2025 12:50
Außerdem hat Juliane Groß auch nicht gesagt, dass sie nicht an Gott glaubt.
Epheser511 12.10.2025 13:56
Was wäre denn so schlimm daran, wenn der Mensch mit dem Affen verwand wäre?
Was wäre so schlimm daran, wenn Gott durch Evolution geschaffen hat?
Würden wir von irgendeinem Gott sprechen, erstmal gar nichts. Aber wir sprechen vom biblischen Gott und dessen Opfertod für unsere Sünde gründet sich auf dem wörtlichen Verständnis des Schöpfungsbericht. Denn die Bibel zieht folgende Kausalkette, die mit der ET zusammenbrechen würde:
Sündlose und leidlose Schöpfung --> Gemeinschaft mit Gott (1.Mose1,26-2,25) --> Sündenfall --> Tod, Blutvergießen, Trennung von Gott (1.Mose 3; Röm. 5,12-19; Jes. 59,1-2) --> Stellvertretertod Jesu für unsere Sünden --> Rettung, Gemeinschaft mit Gott (Joh. 3,16; Hebr. 9,22;...).
Wenn nun gemäß Evolutionstheorie der Tod nicht durch die Sünde kam, sondern von Anfang an existierte und sogar notwendig für die Evolution ist, dann hat auch der Opfertod Jesu keine Bedeutung für unsere Erlösung von den Sünden.
wenn der Mensch mit dem Affen verwand wäre?
Nochmal, hast du überhaupt etwas meinem zweiten obigen Gegenargument entgegenzusetzten?
Was wäre so schlimm daran, wenn Gott durch Evolution geschaffen hat?
Würden wir von irgendeinem Gott sprechen, erstmal gar nichts. Aber wir sprechen vom biblischen Gott und dessen Opfertod für unsere Sünde gründet sich auf dem wörtlichen Verständnis des Schöpfungsbericht. Denn die Bibel zieht folgende Kausalkette, die mit der ET zusammenbrechen würde:
Sündlose und leidlose Schöpfung --> Gemeinschaft mit Gott (1.Mose1,26-2,25) --> Sündenfall --> Tod, Blutvergießen, Trennung von Gott (1.Mose 3; Röm. 5,12-19; Jes. 59,1-2) --> Stellvertretertod Jesu für unsere Sünden --> Rettung, Gemeinschaft mit Gott (Joh. 3,16; Hebr. 9,22;...).
Wenn nun gemäß Evolutionstheorie der Tod nicht durch die Sünde kam, sondern von Anfang an existierte und sogar notwendig für die Evolution ist, dann hat auch der Opfertod Jesu keine Bedeutung für unsere Erlösung von den Sünden.
wenn der Mensch mit dem Affen verwand wäre?
Nochmal, hast du überhaupt etwas meinem zweiten obigen Gegenargument entgegenzusetzten?
Harlekin2 12.10.2025 14:04
@Epheser511
es macht mir Freude deine Beiträge zu lesen;
nicht nur "was" du schreibst,
sondern auch "wie"
👍
es macht mir Freude deine Beiträge zu lesen;
nicht nur "was" du schreibst,
sondern auch "wie"
👍
(Nutzer gelöscht) 12.10.2025 21:58
13:56, das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Das hört sich so an, als wenn Gott als er die Welt geschaffen hatte anfänglich noch davon ausgegangen ist, das es ohne Sünde geht ... und dann hupps/hoppla, kam plötzlich die Sünde in die Welt. Da musste Gott seine ursprünglichen Plan abändern damit es weitergehen kann ...?
Ich versuche jedenfalls immer möglichst den Sinn, der hinter dem geschriebenen Wort der Bibel steht zu verstehen. Und da komme ich schon an meine Grenze, wenn ich glauben soll, dass die Welt in sieben Tagen geschaffen wurde (sein soll).
Ich versuche jedenfalls immer möglichst den Sinn, der hinter dem geschriebenen Wort der Bibel steht zu verstehen. Und da komme ich schon an meine Grenze, wenn ich glauben soll, dass die Welt in sieben Tagen geschaffen wurde (sein soll).
Epheser511 14.10.2025 20:04
Warum Gott uns überhaupt geschaffen hat, wenn Er vorher wusste, dass der Mensch von Ihm abfällt, ist eine Frage auf dich ich auch noch keine abschließende Antwort habe. Aber sie ändert nichts an dem oben beschriebenen.
Auch aus deiner Sicht stellt sich eine ähnliche Frage: Warum hat Gott Sünde in der Evolution zugelassen, wenn Er schon vorher von ihr wusste?
Aber wie schon gesagt: Welche Wirkung soll Jesu Tod auf unsere Sünde haben, wenn der Tod laut ET gar nichts mit der Sünde zu tun hat?
Und da komme ich schon an meine Grenze, wenn ich glauben soll, dass die Welt in sieben Tagen geschaffen wurde (sein soll).
Du glaubst doch auch an einen allmächtigen Gott? Was ist da so schwer zu fassen?
Auch aus deiner Sicht stellt sich eine ähnliche Frage: Warum hat Gott Sünde in der Evolution zugelassen, wenn Er schon vorher von ihr wusste?
Aber wie schon gesagt: Welche Wirkung soll Jesu Tod auf unsere Sünde haben, wenn der Tod laut ET gar nichts mit der Sünde zu tun hat?
Und da komme ich schon an meine Grenze, wenn ich glauben soll, dass die Welt in sieben Tagen geschaffen wurde (sein soll).
Du glaubst doch auch an einen allmächtigen Gott? Was ist da so schwer zu fassen?
(Nutzer gelöscht) 14.10.2025 23:14
Der Mensch oder die Menschen, die für diese Bibelstelle zuständig waren als sie geschrieben wurde, müssen sich was dabei gedacht haben. Wahrscheinlich wollten sie damit nur ausdrücken, dass Gott allmächtig ist und haben diese Beschreibung dafür gewählt - so kann ich es mir vorstellen.
Es gibt aber auch Menschen, die glauben, dass die Bibel vom Himmel gefallen ist. Da gehöre ich aber nicht dazu.
Es gibt aber auch Menschen, die glauben, dass die Bibel vom Himmel gefallen ist. Da gehöre ich aber nicht dazu.
Julia1960 15.10.2025 17:55
Warum Gott uns überhaupt geschaffen hat, wenn Er vorher wusste, dass der Mensch von Ihm abfällt, ist eine Frage auf dich ich auch noch keine abschließende Antwort habe. Aber sie ändert nichts an dem oben beschriebenen.
Vllt. weil Gott sich keine Sklaven, Marionetten erschaffen wollte, sondern eben Menschen, die sich aus freien Stücken für ihn entscheiden, ihn annehmen, lieben. So wie er uns alle auch liebt und wir sind alle Sünder (auch wenn er die Sünde nicht mag, dafür gab er ja seinen Sohn).
So kann niemals ein Mensch ihm vorhalten, sie hätten ja keine andere Möglichkeit gehabt, mussten, sozusagen. Nur ein freies Wesen kann sich frei entscheiden. Und auch Satan kann Gott nicht aufs Butterbrot schmieren, er hätte den Menschen keinen freien Willen gelassen.
Nur so meine spontanen Gedanken eben dazu.
Vllt. weil Gott sich keine Sklaven, Marionetten erschaffen wollte, sondern eben Menschen, die sich aus freien Stücken für ihn entscheiden, ihn annehmen, lieben. So wie er uns alle auch liebt und wir sind alle Sünder (auch wenn er die Sünde nicht mag, dafür gab er ja seinen Sohn).
So kann niemals ein Mensch ihm vorhalten, sie hätten ja keine andere Möglichkeit gehabt, mussten, sozusagen. Nur ein freies Wesen kann sich frei entscheiden. Und auch Satan kann Gott nicht aufs Butterbrot schmieren, er hätte den Menschen keinen freien Willen gelassen.
Nur so meine spontanen Gedanken eben dazu.
Epheser511 15.10.2025 18:17
Danke @Julia.
Ja, den Gedanken hatte ich auch schon, aber dann könnte man gegenfragen, warum Gott nicht einfach (aus Liebe) auf die Erschaffung des Menschen verzichtet hat, wenn so viele verloren gehen? Ich zweifle deswegen nicht an Gottes Liebe, aber für mich ist die Frage halt noch offen.
Vielleicht zeigt der Herr mir die Antwort irgendwann...
Ja, den Gedanken hatte ich auch schon, aber dann könnte man gegenfragen, warum Gott nicht einfach (aus Liebe) auf die Erschaffung des Menschen verzichtet hat, wenn so viele verloren gehen? Ich zweifle deswegen nicht an Gottes Liebe, aber für mich ist die Frage halt noch offen.
Vielleicht zeigt der Herr mir die Antwort irgendwann...
Julia1960 15.10.2025 18:25
....oder wir fragen ihn, wenn wir bei ihm sind. Spätestens dann werden wir es wissen.

Jetzt
... Ich bin also mit Gott aufgewachsen. Aber ich liebe Fakten! Wir sind alle aus Sternenstaub zusammengesetzt. Würde man die Atome von uns allen jeweils zu einem Haufen legen, hätte man nur Staub und sähe, dass wir alle sehr gleich sind. Setzt man die Atome anders zusammen, entsteht daraus ein Baum, ein Stein oder ein Mensch ... Und warum kann der Mensch denken und der Stein nicht? Einige nennen es Gott, was sie dahinter erkennen. Ich nenne es Natur oder Universum. Ich glaube an die Liebe, das Gute in den Menschen und das Verbundensein durch die Wissenschaft. - Zitat ende.