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Papst telefoniert mit Putin

Papst telefoniert mit Putin
Papst Leo und Russlands Präsident Wladimir Putin haben an diesem Freitag miteinander telefoniert. Das gab der vatikanische Pressesaal am Nachmittag bekannt. Dabei hat der Papst insbesondere humanitäre Maßnahmen für die Stadt Oleshky in der südukrainischen Region Cherson angemahnt und das Engagement des Heiligen Stuhls für Frieden und Dialog bekräftigt.
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Im Lauf des Telefonats habe der Papst „seine tiefe Besorgnis über die ernste humanitäre Lage in der Stadt Oleshky in der Oblast Cherson zum Ausdruck“ gebracht und einen Waffenstillstand gefordert, „um die Ankunft von Nahrungsmittel- und medizinischer Hilfe sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen“, heißt es in dem Statement aus dem Pressesaal.

Abschließend habe der Papst das Engagement des Heiligen Stuhls für den Dialog und den Frieden bekräftigt.

Parolin: Initiative des Papstes für die belagerte Stadt
„Es war der Heilige Vater, der die Initiative ergriffen hat, um sich für diese belagerte Stadt einzusetzen, in der sich etwa 2.000 Zivilisten befinden, die Auswege benötigen – humanitäre Auswege“. Das erklärte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Freitag am Rande einer Tagung an der Universität Cattolica in Rom. „Der Papst hat darum gebeten, dass es eben einen Waffenstillstand gibt, um sowohl die Ankunft humanitärer Hilfe, vor allem von Lebensmitteln, als auch die Evakuierung derjenigen zu ermöglichen, die die Stadt verlassen wollen“, erläuterte der Kardinal.

Er hoffe, so Parolin, „dass Präsident Putin angesichts einer solchen Bitte des Heiligen Vaters bereit ist, das umzusetzen, worum der Papst ihn gebeten hat. Die Tatsache, dass er das Telefonat angenommen und gesprochen hat, kann meiner Meinung nach – ja, ich hoffe, dass dies ein gutes Vorzeichen ist – tatsächlich eine Umsetzung dessen sein, worum der Papst gebeten hat“, so der Kardinalstaatssekretär.

Genesung schreitet weiter voran
Seit Dienstag befindet sich Papst Leo in der römischen Gemelli-Klinik, in der ihm ein bösartiger Tumor in der Lunge entfernt wurde. Seine Genesung schreitet voran, so hatte er auch an diesem Freitag weitere Besucher empfangen, wie der Pressesaal ebenfalls mitteilte.

So habe er in zwei getrennten Audienzen den Dekan des Kardinalskollegiums und Pro-Präfekten des Dikasteriums für Evangelisierung, Luis Antonio Tagle, und seinen Generalvikar für die Diözese Rom, Kardinal Baldo Reina, empfangen.

Mittags hatte er in dem eigens eingerichteten Raum im zehnten Stock des Klinikums mit Krankenhauspersonal die Messe gefeiert und dabei auch die Kommunion gespendet.

-aktualisiert um 18.50 Uhr: Parolin-

(vatican news - cs/pr)

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Kommentare

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hansfeuerstein 17.10.2026 12:40
Kann mir gut vorstellen, dass das Wirkung hat. 

Man sieht, wie unmenschlich moderne Kriegführung eigentlich geworden ist. Im Mittelalter führte man Krieg nur unter Soldaten auf einem freien Feld, ohne die Zivilbevölkerung zu behelligen oder Städte zu zerstören....Lohnt darüber nachzudenken.
 
Arina 17.10.2026 12:57
12.40.Hoffentlich!
 
Rosenwunder 17.10.2026 14:26
ich finde Papst Leo so mutig und stark, obwohl er gerade sebst zu ringen hat mt einer Erkrankung, bittet er um Waffenruhe-
Gott segne ihn*
 
Herrklavierspieler 21.10.2026 09:00
Von 19.10.2026

Papst führt Telefonat mit Selenskyj: Waffenstillstand und sichere Evakuierung in Oleshky thematisiert


Das Presseamt des Heiligen Stuhls hat an diesem Montagnachmittag mitgeteilt, dass Papst Leo XIV. ein Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geführt hat. Im Mittelpunkt der Unterredung stand die angespannte humanitäre Situation in der Stadt Oleshky innerhalb der Region Cherson. Der Papst verwies dabei auf die bereits an den Präsidenten der Russischen Föderation herangetragene Initiative zur Einrichtung einer humanitären Feuerpause.
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Mario Galgano - Vatikanstadt

Das Kirchenoberhaupt äußerte die Erwartung, dass eine beidseitige Kooperation die Lieferung von Nahrungsmitteln sowie medizinischen Gütern ermöglichen und gleichzeitig eine geordnete sowie gefahrlose Evakuierung der Zivilbevölkerung gewährleisten könne. Abschließend bekräftigte der Pontifex den fortwährenden Einsatz des Vatikans zugunsten von friedlichen Verhandlungen und diplomatischen Lösungsansätzen.

Bisheriges Engagement und Kontakt mit Moskau
Papst Leo XIV. fordert seit Beginn seiner Amtszeit wiederholt ein Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine und mahnt die Konfliktparteien an, den Weg der Diplomatie zu beschreiten. Bereits in früheren Erklärungen und Ansprachen wie dem Angelus-Gebet am vergangenen 6. September verurteilte der Papst wiederholt die Angriffe auf zivile Infrastrukturen und rief zu Waffenruhen auf, um humanitäre Notlagen zu lindern.

Im Rahmen dieser Bemühungen stand der Papst auch direkt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Verbindung. Während eines Telefonats am 17. Oktober mit dem Kremlchef thematisierte das Kirchenoberhaupt die dringende Notwendigkeit von Friedensbemühungen und den Schutz der betroffenen Zivilbevölkerung. Die vatikanische Diplomatie, unterstützt durch Besuche des Sonderbeauftragten Kardinal Matteo Zuppi in Kyiv und Moskau, setzt seither auf kontinuierliche Gesprächskanäle, um humanitäre Zugänge, den Austausch von Gefangenen und die Rückführung von Kindern zu erreichen.

(vatican news)

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Herrklavierspieler 23.10.2026 22:17
 
Herrklavierspieler 25.10.2026 11:26
Meldung von 24.10.2026


Ukraine: Humanitäre Waffenruhe für Oleschky angekündigt
Russland und die Ukraine haben eine örtlich begrenzte Waffenruhe für die Stadt Oleschky in der Region Cherson vereinbart. Sie soll humanitäre Hilfslieferungen und die Evakuierung von Zivilisten ermöglichen. An der Vermittlung war auch US-First-Lady Melania Trump beteiligt. Papst Leo XIV. hatte sich zuvor für eine Waffenruhe in der Stadt eingesetzt. Unterdessen kündigt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj neue Friedensgespräche mit Russland und den USA an.
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 Stefano Leszczynski - Vatikanstadt

Eine Woche nach dem Appell von Papst Leo XIV. haben Russland und die Ukraine eine humanitäre Waffenruhe für die Stadt Oleschky angekündigt. Die Stadt in der südukrainischen Region Cherson ist von einer schweren Versorgungskrise betroffen. Die Vereinbarung soll die Lieferung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen.

Papst Leo XIV. hatte die schwierige humanitäre Lage in Oleschky bereits bei einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angesprochen. Das Gespräch fand während seines Krankenhausaufenthalts in der römischen Gemelli-Klinik statt. Auch bei einem anschließenden Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj stand die Forderung nach einer humanitären Waffenruhe im Mittelpunkt.


USA vermitteln humanitäre Waffenruhe
Die Vereinbarung wurde zunächst vom Weißen Haus bekannt gegeben, das den 29. Oktober als Beginn der Waffenruhe nannte. Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez bestätigte die Einigung und dankte Melania Trump für ihre Rolle bei der Vermittlung. Die humanitäre Mission sei komplex und werde schrittweise durchgeführt, erklärte Lubinez. Die Ukraine unternehme weiterhin alles, um die Menschen in Oleschky zu retten.

Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte die Vereinbarung. Nach russischen Angaben sollen die Streitkräfte bereits am Dienstagmorgen (27. Oktober) eine Feuerpause einhalten, um die Hilfsmaßnahmen zu ermöglichen.

Neue Friedensgespräche in Abu Dhabi geplant
Unterdessen hat der ukrainische Präsident Selenskyj neue Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten angekündigt. Die Delegationen sollen in der ersten Novemberhälfte in Abu Dhabi zusammenkommen. Die Gespräche auf Ebene von Arbeitsgruppen sollen dazu beitragen, den direkten Dialog zwischen Moskau und Kiew wieder aufzunehmen.

Die Ankündigung erfolgte nach Gesprächen Selenskyjs mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, die zuvor den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen hatten.

Selenskyj fordert Sicherheitsgarantien
Für ein mögliches Friedensabkommen fordert Selenskyj weiterhin verbindliche internationale Sicherheitsgarantien. Diese müssten die Ukraine vor erneuten russischen Angriffen schützen.

Zudem seien finanzielle Mittel notwendig, um die ukrainischen Streitkräfte für mindestens zehn Jahre aufrechterhalten zu können. Neben den Sicherheitsgarantien bleiben territoriale Fragen und die Umsetzung einer möglichen Waffenruhe zentrale Herausforderungen der Verhandlungen.

(vatican news – vo)

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