weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Wenn das Thema verfehlt wird, dann wird auch gelöscht !!!

Wenn das Thema verfehlt wird, dann wird auch gelöscht !!!
Im Thema ging es um taufen,- nicht um tauchen !!!
Dann werden Beiträge auch gelöscht !!! Weniger ist meißt mehr - als seitenlanges Gelabere !!!

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 16.10.2026 00:03
Jetzt muss ich schlafen.
Nochmal Gute Nacht Ben!
 
Ben78 16.10.2026 00:13
@IchmagBlau
Du schreibst, (Zitat) "Ich benenne Missstände und übe Kritik aus wo ich es für richtig halte."

Nur zu deiner Information. Ich habe nur 1 Monat Ende letzten Jahres ausgewertet, hier DEINE Statistk:

223 Aussagen Ende letzten Jahres NUR VON DIR innerhalb nur EINES(!) Monats:

🔴 Abwertung ganzer Gruppen: 37
🔴 Persönliche Beleidigungen und Herabsetzungen: 102
🔴 Unbelegte Behauptungen und üble Nachrede: 33
🔴 Überheblichkeit und Selbstüberhöhung: 14
🔴 Spöttische oder freche Bemerkungen: 37

Bitte bitte, sage, dass ich lüge!!!

Und da sagst du, ich fühle mich ständig verfolgt?

Sei froh, dass ich eben nur 30 Tage ausgewertet habe



LASS MICH IN RUHE!!!!!!! IGNORIERE MICH HIER!!!
(sonst gebe ich diesem Forum ein ganzes Jahr IchmagBlau-Anschauungsmaterial!)

Ich hoffe von ganzem Herzen, du entscheidest JETZT RICHTIG!
(Falls du mir weiter auf den Sack gehst, füge ich ein ganzes Jahr hinzu, wie oft sich andere über dich beschweren, dich als Lügnerin bezeichnen usw.)
 
Ben78 16.10.2026 00:14
OK, ebenso gute Nacht! 
Lassen wir uns jetzt bitte gegenseitig so stehen. Bitte, für immer. 🙂🙋‍♂️ ← Das meine ich nicht ironisch.
 
Ben78 16.10.2026 00:24
Ich meine das aufrichtig und ernst:

Gute Nacht, bitte lass und ab jetzt im Frieden bleiben. Ich werde dich hier ignorieren und du mich, mehr wünsche ich mir nicht. 🙋‍♂️
 
Ben78 16.10.2026 00:30
PS: Entschuldigung, "Falls du mir weiter auf den Sack gehst" ← das beziehe ich auf Absprechungen in diesem Thema und auf Unterstellungen mir gegenüber. Ich meine damit nicht deine letzte Nachricht oben, was sich zeitlich überschnitten hat.
 
Bambus2026 16.10.2026 08:10
Es heist ja: "Der Mensch kann sich vor allem schützen, nur nicht vor sich selbst".

Und:

"Der Mensch ist von Gott so groß geschaffen, dass die menschliche Natur quasi von Anfang an eine so immense Würde und Weite besitzt, dass Gott selbst in der Menschwerdung (Inkarnation) Jesu Christi darin Wohnung nehmen und „einhergehen“ konnte."

Wie sollen uns jedoch selbst verläugnen, denn sonst können wir unser Kreuz quasi nicht ohne Murren auf uns nehmen..?
 
Ben78 16.10.2026 09:44
ich glaube, mit Kreuz auf sich nehmen, sind 2 Dinge gemeint:

1) jeder trägt sein eigenes Kreuz (es gibt Menschen mit tragischen Schicksalen, zB chronischen Schmerzen)
(die einen haben es leichter, die anderen haben es schwieriger)

2) wenn der Herr von uns etwas möchte, uns einen Auftrag gibt, oder wo wir gefordert sind, im Glauben zu leben und nicht aus dem Fleisch heraus (Fleisch = unser natürliches Denken, Fühlen, Wollen, Sinnen / Trachten, Seele eben)

Es gibt Menschen, die Murren bei jeder Kleinigkeit gegen Gott (obwohl es ihnen eigentlich gut geht), andere sind recht robust / genügsam / resilent. 

Hätten die Juden damals, nachdem sie von Gott in die Wüste geführt wurden, im Geist gelebt, dann hätten sie eine komplett andere Einstellung gehabt. Die wäre gewesen: "Lieber Herr, wir vertrauen dir. Du weißt, wir haben Hunger und Durst. Aber wir fürchten uns nicht. Danke, dass uns dies jetzt fehlt! Falls wir im Moment, ohne es bewusst zu wissen, etwas falsch machen, warum uns Nahrung fehlt, dann bitte vergib uns und zeige es uns. Wir haben dich so lieb, wenn du möchtest, dann sterben wir für dich auch hier. Gelobt sei du, unser Gott!"

Nicht auszudenken, was Gott sich da über sein treues Volk gefreut hätte - und für sie vielleicht sonst noch so getan hätte.
 
(Nutzer gelöscht) 16.10.2026 10:09
Ich empfehle Kant 

Den  KATEGORISCHE IMPERATIV 

=Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Bedeutung: Du sollst dich fragen: „Was wäre, wenn alle Menschen immer so handeln würden?“ Wenn das zu einem logischen Widerspruch oder einer unhaltbaren Welt führt (z. B. wenn alle lügen würden, gäbe es keine Wahrheit mehr), ist die Handlung unmoralisch.
👉Oder wenn alle den anderen zur Schau stellen gäbe es keine Vertrauensbasis mehr.

Ps : Die Lösung ist Kant für ..jedermann! 


Cherub
 
Ben78 16.10.2026 13:44
Diese Angelegenheit (falls ich dich richtig interpretiere) wäre an dieser Stelle für mich erledigt.
 
(Nutzer gelöscht) 16.10.2026 13:57
Huch!😱
Was sagt denn dazu das blonde Wasserträger- Kommando- Anhängsel!!!!?

😀😉
 
Sherezade 16.10.2026 19:35
Das Blogthema ist ja Taufe...mir ging der gestrige Beitrag von Bambus noch durch den Kopf...
Es ist richtig, dass man in der Schrift die Glaubenstaufe beschrieben wird..speziell im Zusammenhang mit Paulus...es  sollte auch bekannt sein, dass die " Oikos- Formel" umstritten ist...
Dennoch bin ich hier verwundert...wenn man schlicht historisch unterwegs ist und dann versucht mit einem bisserl Wissenschaft unterwegs zu sein...
Kein Mensch hat hier Polykarp erwähnt...und auch nicht die Worte in den überlieferten Märtyrerakten...
 "86 Jahre habe ich ihm gedient, und er hat mir nichts Böses getan. Wie kann ich meinen König lästern, der mich gerettet hat?"

 Einige Exegeten gehen davon aus, dass diese Worte ein Indiz sein könnten, dass Nachfolger ihre Kinder schon im 1 Jhd taufen ließen...auch wenn dies erst seit den 2 Jhd überliefert ist...
Einer der Gründe warum ich Unterschiede im Taufverständnis verstehe...auch die Entscheidung für Glaubenstaufe...genauso sollte man auch verstehen und akzeptieren, dass es eben Menschen gibt, die als Kinder- oder Säuglinge getauft worden und einfach nie Zweifel hatten...
 
Bambus2026 16.10.2026 21:59
@Sherezade

Das Kind wird vom Geistigen Zustand des Vaters und der Mutter geprägt.
Haben die Eltern die Liebe Gottes in sich bzw. sind sie mit Gott,
dann ist es nur logisch dass man das Kind bereits als Säugling taufen kann.


Es gibt in der Bibel ja einige Beispiele in denen z.b. Kinder/Jugendliche wieder von den Toten auferweckt wurden oder geheilt wurden ect.

• Der Sohn des königlichen Beamten (Johannes 4,46-54): Das Kind wird im griechischen Urtext als paidion oder teknon bezeichnet, was allgemein „Kind“ bedeutet. Der Vater nennt ihn später païs (Knabe/Junge). Er war alt genug, um Fieber zu haben, wird aber nicht als Säugling beschrieben.
• Die Tochter des Jairus (Lukas 8,40-56): Dieses Mädchen wird von Jesus von den Toten auferweckt. Die Bibel nennt hier ihr genaues Alter: Sie war zwölf Jahre alt.
• Der besessene Junge (Markus 9,14-29): Ein Vater bringt seinen von einem stummen Geist geplagten Sohn zu Jesus. Auf Jesu Frage, wie lange das schon so gehe, antwortet der Vater: „Von Kind auf“ (paidiothen) – was zeigt, dass er zum Zeitpunkt der Heilung bereits älter war.
• Kinder bei den Propheten Elias und Elisa: Im Alten Testament erwecken die Propheten Elia (1. Könige 17) und Elisa (2. Könige 4) jeweils den Sohn einer Witwe. Auch hier handelt es sich um Knaben, die bereits alt genug waren, um alleine auf das Feld zu gehen oder zu sprechen.


In allen Fällen hatten ja die Eltern für ihr Kind entschieden. Einem Kind etwas gutes zu teil werden zu lassen ist ja nichts falsches. Und ich glaube dass es keine Seele gibt die wirklich eine Taufe ablehnen würde, solange sie noch nicht verirrt ist.
Und die Seelen der Säugline können ja hoffentlich noch nicht verirrt sein.

Darum: Es ist Gnade. Jedoch gibt es offenbar manche die das einfach nicht fassen können
dass es so einfach sein soll.
Jesus sagte ja einmal an anderer Stelle: "Wer es fassen kann der fasse es".
 
Ben78 16.10.2026 23:45
(Zitat) " Jedoch gibt es offenbar manche die das einfach nicht fassen können dass es so einfach sein soll."

Das liegt aber darin, weil sie nichts in das Neue Testament hineinlesen wollen, was da nicht steht. Es liegt auch daran, dass sie sich die Frage stellen, warum es denn als Taufe der Buße bezeichnet wird, der der Bibel nach der Glaube immer voraus gehen muss. Vorausgehender Glaube in Form von Berichten und vorausgehender Glaube in Aufforderungen: Glaubt und lasst euch taufen. Die Bibel gibt keine Hinweise, dass es irgendwo anders gewesen ist - zumindest dann nicht, wenn man nicht etwas hineinliest, was dort nicht steht. Da darf man feststellen, dass es Christen gibt, die es als fahrlässig empfinden, wenn man das etwas umkehrt und unterstellt und diese Unterstellung dann als etwas ganz Selbstverständliches bezeichnet. Solche Christen sehen das nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als Widerspruch zur Lehre des Neuen Testaments. Man darf auch feststellen, dass Christen, die es so machen, wie die Bibel es als Beispiel gibt, sich näher am biblischen Vorbild befinden als jene, die sich mehr an Traditionen und andersartigen Dogmen orientieren.
 
Bambus2026 17.10.2026 07:41
@Ben

Es geht ja um das Herz.
Und im Herzen des Säuglings wohnt ohnehin noch Gott.
Selbst bei den jüngeren Kindern ist das meistens noch so.

Darum sagte Jesus ja einmal: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.“ (Matthäus 18,3)

Wenn das Herz des Säuglings ohnehin mit Gott ist, die Seele des Säuglings (da sie noch nicht verirrt ist) das Gute ohnehin nicht ablehnen würde, warum den Menschen dann nicht bereits als Säugling taufen?
 
Ben78 17.10.2026 11:02
Weil es Gutdünken ist. Weil es Mutmaßungen, Unterstellungen sind, nicht etwas, was wir wissen.

Ich glaube auch, dass ein Säugling, wenn es stirbt, beim Herrn sein wird. Bin ich eigentlich überzeugt von.

Aber daraus würde ich nie dogmatische Lehre "basteln". Denn die Chance, dass ich recht behalte, liegt rein formal bei 50%. Das ist wie ein Münzwurf.

Außerdem ist und bleibt es eine (Zitat) "Taufe der Buße". Bei Juden war es so, dass man selbst ins Wasser steigen musste.

Wir sind verpflichtet und müssen unterscheiden zwischen

1) Was steht in der Bibel?
2) Was steht nicht in der Bibel?
3) Was haben Menschen aufgrund irgendwelcher Überlegungen draus gemacht?

Wer das nicht unterscheidet, der handelt fahrlässig - so überzeugt er von einer Sache auch sein mag. (By the way: Das ist keine Vorwurf, aber wenn ein Katholik nicht mit dieser katholischen Lehre geprägt worden wäre (wenn man ihm das nicht von klein auf immer wieder erzählt hätte), wenn er sagen wir in einer baptistischen Familie aufgewachsen wäre, dann würde so ein Mensch später baptistische Lehre für die einzig Richtige halten.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Bibel eine klare Sprache spricht. Lieber Bambus, was du sagst, schreibst du ohne Falschheit in deinem Herzen, weil du von deiner Ansicht überzeugt bist. Deshalb kein Vorwurf. Aber was du sagst, ist Gutdünken.

LG
 
(Nutzer gelöscht) 17.10.2026 12:20
Im Matthäusevangelium kommt im Text davor keine Buße vor , es heißt bei MT 28 so :

("16) Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte.
(17) Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel.
(18) Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde.
(19) Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern..."


Jesu Worte sind hier deutlich , schenkt den Menschen die Taufe , es geht Jesus um die Gnade von ihm die allem zuvorkommt !



Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 17.10.2026 12:29
Und im Jüngsten Evangelium im 

Johannesevangelium fehlt das Wort Buße mit Taufe ganz :

👉Die Taufe ist im Johannesevangelium präsent, wird aber nicht mit dem Begriff der Buße (Umkehr) verknüpft, sondern eng mit dem Heiligen Geist, der Neugeburt und dem Glauben.



👉 Das Nachösterliche , der Christus nach der Auferstehung stellt das absolute Geschenk der Gnade allem voran !

Wer das nicht kapiert ,Kapiert das Christentum nicht !


Cherub
 
Ben78 17.10.2026 14:00
► Die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. (Mk 1,4)
► Taufe der Buße (Lk 3,3)
► der die Taufe der Buße (Apg 13,24)
► Paulus sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße (Apg 19,4 )

► Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen und rufe Jesus Namen an. (Apg 22,16)
► Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden (Apg 2,38)

Wichtig ist hier die Reihenfolge, die überall im Neuen Testament gleich ist.
 
(Nutzer gelöscht) 17.10.2026 14:26
Verständnisfehler sind ,was die Reihenfolge betrifft :

- daß zuerst die Johannestaufe / Buße vor der
Christustaufe sein soll

- Es gibt keine Reihenfolge als Christ 


Denn es steht :


"Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt... der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.“ (Matthäus 3,11)"


Das heißt : 
1 )Christus Taufe tritt anstelle der Johannestaufe 
 
2) Es geschieht in einem Moment , es geht nicht eine Buße voraus , die Christustaufe ist in einem Akt Taufe / Buße / Vergebung der Sünde durch den Heiligen Geist.

Bei Petrus / Text :

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden (Apg 2,38)

👉 Es ist die :

Die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. (Mk 1,4) Im Unterschied zur Johannestaufe.

Das Neue ist alles in allem auf einmal im Akt der

Christustaufe .


Die Taufe ist bereits die Buße und ist die Vergebung ,der Heilige Geist schafft in der Taufe Buße und Vergebung / Löschung der Menschheitssünde .


Fazit:

Es gibt keine Reihenfge zu beachten , die Taufe ist ein Akt von Buße und Heilung im Moment .


Cherub
 
Ben78 17.10.2026 14:28
Spannend ist auch: Mtt3,6 und Mk1,5: Die Leute ließen sich taufen und bekannten dabei ihre Sünden.

Mk16,16
Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden

Mtt28,19
macht zu Jüngern.. und tauft sie

Apg8,12
Als sie aber dem Philippus glaubten.. ließen sie sich taufen, Männer und Frauen (Kinder fehlt)

Apg8,36 
Der Kämmerer aus Äthiopien fragt, was seiner Taufe im Weg stehe. Philippus antwortet: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt.

Röm6,3
Mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod. (Das setzt eine bewusste Entscheidung voraus)

Kol2,12
Mit ihm begraben in der Taufe, in der ihr auch mit auferweckt worden seid durch den Glauben

Gal3,26
Ihr seid alle Söhne Gottes durch den Glauben.. denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen

1Petr3,21
Die Taufe ist die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen.
 
Ben78 17.10.2026 14:34
Der Unterschied ist. Ich muss einfach nur die Bibel zitieren. 

(ZItat) "Christus Taufe tritt anstelle der Johannestaufe"

Matt3,11, Mk1,8, Luk3,16, Joh1,33
Johannes tauft mit Wasser, der Kommende tauft mit dem Heiligen Geist

Jesus tritt nicht anstelle der Johannestaufe, denn auch wer den Heiligen Geist vor der Taufe empfangen hatte, der ließ sich hinterher taufen:

Apg10,44
Der Geist fällt auf das Haus des Kornelius. Danach fragt Petrus: Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den Heiligen Geist empfangen haben wie auch wir?

Apg9,17;  22,12
Ananias kommt zu Saulus, damit dieser den Heiligen Geist empfängt. Dann heißt es, er stand auf und ließ sich taufen.
 
Ben78 17.10.2026 14:37
Eph 1,13
Nach dem Hören und Glauben wurdet ihr mit dem Heiligen Geist versiegelt.

Nirgends gibt es eine Stelle, dass ich jemand vor dem Glauben oder vor dem Heiligen Geist taufen ließ.

Denn:

1Petr3,21
Die Taufe ist die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen.

Apg8,36
Der Kämmerer aus Äthiopien fragt, was seiner Taufe im Weg stehe. Philippus antwortet: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist die Taufe erlaubt.
 
(Nutzer gelöscht) 17.10.2026 15:17
Zu :

"Jesus tritt nicht anstelle der Johannestaufe, denn auch wer den Heiligen Geist vor der Taufe empfangen hatte, der ließ sich hinterher taufen:

Apg10,44
Der Geist fällt auf das Haus des Kornelius. Danach fragt Petrus: Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verwehren, die den Heiligen Geist empfangen haben wie auch wir?"



Wichtig ist hierbei dass Kornelius als Heide nur Charismen aufwies , er redete in Zungen wie die Judenchristen - das heißt noch nicht Buße und Vergebung ! Darum musste er noch getauft werden .

Und zweitens beweist diese Stelle deutlich die herausragende Stellung von Petrus ,denn bei seiner Rede wurde Kornelius und andere vom Hl.Geist ergriffen.

Genaue Unterscheidung zwischen Heiger Geist / Charisma/ und Taufe der Buße und Vergebung .
beachten !

Fazit : Nur in der Taufe geschieht alle  3 auf einmal : Hl. Geist / Buße / Vergebung 

Cherub
 
Shira 17.10.2026 15:33
Ein sehr wichtiges frühes Zeugnis ist die sogenannte Apostolische Überlieferung (Traditio Apostolica), die traditionell dem frühen 3. Jahrhundert,  um 215 n. Chr., zugerechnet wird.

In der dort beschriebenen Taufordnung heißt es ausdrücklich: "Zuerst sollen die Kinder getauft werden." Können sie selbst antworten, sollen sie die Tauffragen selbst beantworten. Können sie das noch nicht, sollen die Eltern oder andere Angehörige für sie antworten.

Hier wird nicht darüber diskutiert, ob kleine Kinder getauft werden dürfen. Die Kindertaufe wird vielmehr ganz selbstverständlich als Teil der Taufordnung vorausgesetzt. Sogar für Kinder, die noch nicht selbst sprechen können, ist bereits geregelt, dass Eltern oder Angehörige stellvertretend antworten.

1) Was steht in der Bibel?   
Merhrmals, dass ganze Häuser getauft wurden. Taufe auf den Namen Jesu Christi - Zugehörigkeit zu Christus (Apg 2,38; Mt 28,19).


2) Was steht nicht in der Bibel?
Dass Babies nicht getauft werden dürfen.

3) Was haben Menschen aufgrund irgendwelcher Überlegungen draus gemacht?

Wenn man die Kindertaufe ablehnt, sollte man meiner Meinung nach nicht nur fragen: "Was haben Menschen später aufgrund irgendwelcher Überlegungen daraus gemacht?", sondern auch einmal schauen, was die frühe Kirche tatsächlich überliefert hat.

Denn die Kindertaufe taucht nicht plötzlich im Mittelalter auf. In Traditio Apostolica wird bereits um 215 ausdrücklich geregelt: "Zuerst sollen die Kinder getauft werden." Kinder, die selbst antworten können, sollen antworten; für die anderen sollen Eltern oder Angehörige sprechen. 

Auch Origenes bezeugt die Kindertaufe und spricht von einer von den Aposteln überlieferten Tradition. Und Cyprian und 66 weitere Bischöfe diskutieren um 251 nicht darüber, ob Säuglinge überhaupt getauft werden dürfen, sondern darüber, wie früh sie getauft werden dürfen bzw. ob man den 8. Tag abwarten müsse. Sie kommen zu dem Schluss, dass man Gottes Gnade auch Neugeborenen nicht verweigern soll.

Soll Gott zugelassen haben, dass die Kirche fast 2000 Jahre lang etwas falsch versteht, bis irgendwann ein paar besonders kluge Menschen am Ende der Geschichte die ursprüngliche Wahrheit wiederentdecken?

Das steht nämlich so nicht in der Bibel. Im Gegenteil: Die Bibel warnt sogar davor, dass Menschen von der gesunden Lehre abweichen und sich neuen Lehren zuwenden werden (vgl. 1 Tim 4,1; 2 Tim 4,3-4). Einfach vorauszusetzen, dass eine jahrhundertelang überlieferte Praxis falsch sein muss, nur weil man selbst zu einer anderen Auslegung gekommen ist, ist schon schwer überheblich.

Und noch etwas: Es muss nicht für jeden ein Damaskus-Erlebnis geben. Wenn jemand von klein auf mit Jesus lebt, kann er doch genauso jeden Tag Erkenntnis bekommen und jeden Tag Buße tun.

Man muss nicht erst völlig vom Weg abkommen, um ein echter Christ zu werden.

Ich erinnere mich an eine Diskussion, die ich voriges Jahr im Sommer mit einem Evangelikalen hatte. Er erzählte mir, dass er früher sehr schlimm gewesen sei, Drogen genommen habe, ein Mann gewesen sei, der Geld eingetrieben und viele Leute geschlagen habe. Dabei konnte man verstehen, dass es vielleicht nicht immer nur beim Schlagen geblieben war - ich habe nicht nachgefragt.

Er hatte eine Penthousewohnung in Berlin und irgendwelche Autos, die ich gar nicht kannte. Und dann kam Jesus in sein Leben.

Ich habe bestimmt geguckt wie eine Kuh, wenn es donnert. 😳

Dann fragte er mich, wann Jesus in mein Leben gekommen sei und wie er mich verändert habe.

Naja … ich war sechs.

Er stand auf und sagte zu mir: "Wenn du das alles nicht erlebt hast, dann bist du keine Christin."

Aha.

Also muss man erst mit dem Teufel verheiratet gewesen sein, vom Esel runterfallen und dann kann man sich taufen lassen und erst dann ist man ein echter Christ und ein Wiedergeborener?

Nee, danke!
 
Shira 17.10.2026 15:52
Zitat "1Petr3,21
Die Taufe ist die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen."

Oder das Versprechen, weil man bis dahin im ....  gelebt hat.

-------------------------------
Das griechische Wort eperōtēma bedeutet nicht eindeutig „Bitte“. Deshalb übersetzen manche Bibeln die Stelle als „Bitte an Gott um ein gutes Gewissen“, andere als „Bekenntnis“ oder „Versprechen eines guten Gewissens vor Gott“. Die genaue Bedeutung ist unter Sprachwissenschaftlern umstritten.

ChatGPT
 
Herrklavierspieler 17.10.2026 17:44
In diesem Blog wird von unterschiedlichem diskutiert. Eine 
" Wassertaufe" ist eine Umkehrtaufe. Und ist ein Äußeres Zeichen dafür.


Die Sakramentale Säuglingstaufe ist nicht nur mit Wasser, sondern der Täufling wird mit Heiligen Öl zum Priester, König und Propheten, als Säugling wird auf der noch offenen Fontanelle  gesalbt. Ihm werden die Ohren geöffnet, im 
" Effata- Ritus". Und besiegelt wird die Taufe mit dem Bekenntnis zu Jesus Christus in der Firmung.

Das letzte doch herrlich 🥰
 
Herrklavierspieler 17.10.2026 17:45
Das ist doch herrlich 🥰
 
Sherezade 17.10.2026 18:25
Bei Lukas wird zwischen Johannestaufe mit Wasser und Geistestaufe unterschieden...

Der Hinweis auf die Traditdito Apostolica hat ein paar Tücken..die Sache mit der Taufe hat man nur in Latein..das lateinische Wort für Kinder kann auch Säuglinge beinhalten...so wie in der Didache  setzt man jedoch Fasten vor der Taufe voraus...

Wie es auch ist...Oikos-Formel ist umstritten...Befürworter und Gegener..alles keine Idioten ...dazu Tertullian ...er war der Ansicht, dass man Kindertaufe aufschieben soll..dh.es war wohl Praxis...und er sagte auch nicht, days die Taufe nicht gültig ist...
Es gibt in der Schrift keine Altersvorgabe für die Taufe...wie schon schrieb..Polykarp ist da interessant...

Warum nicht einfach mal Dinge stehen lassen...
 
Sherezade 17.10.2026 18:48
In einer säkularen Welt..so wie jetzt ist.. ein  pro für Glaubenstaufe..
Und nun das Aber...
Lukas 1, 41..
"Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe..."

Deshalb..man kann es auch nebeneinander stehen lassen...
 
Shira 17.10.2026 18:57
Das lateinische parvuli bedeutet "Kleine" oder "Kinder" und kann auch kleine Säuglinge einschließen. Ist ja auch uninteressant denn entscheidend ist der Zusatz:

Wenn die Kinder noch nicht selbst antworten können, sollen ihre Eltern oder andere Angehörige für sie antworten. Das passt ausdrücklich auch zu Kindern, die noch zu klein sind, um selbst ein Glaubensbekenntnis abzugeben.

Die Didache beschreibt eine Taufvorbereitung, die offensichtlich besonders zu erwachsenen Taufbewerbern passt. Sie sagt nicht, dass Kinder christlicher Eltern von der Taufe ausgeschlossen sind. Aber das hatten wir ja schon vor einem Jahr oder zwei.

Tertullian ist ein wichtiges Zeugnis dafür, dass die Kindertaufe um 200 n. Chr. bereits bekannt war und nicht erst später durch Konstantin eingeführt wurde.

Zitat: Warum nicht einfach mal Dinge stehen lassen...

Ja, da bin ich auch dafür. Aber siehe den allerersten Kommentar auf Seite 1: Da wurde die katholische Taufe angegriffen. Warum sollte man das einfach stehen lassen?
 
Bambus2026 17.10.2026 19:05
Ich glaube manche argumentieren dass ein Kind noch garnichts versteht.
Und heute bemerkte ich dass ich ebenfalls noch so gut wie garnichts verstehe von alledem.

Es gibt ja auch so ein Zitat:


„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
— Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus (Satz 5.6), 1921

In direkter Verbindung dazu steht auch der berühmte Abschlusssatz des Werkes (Satz 7):

„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“
 
Sherezade 17.10.2026 19:08
Eben..und ich hab auch bewusst Lukas zitiert.. und als außerbiblische 
Quelle..die Märtyrerakten und Polykarp...find ich persönlich sehr aussagestark...
 
Julia1960 17.10.2026 19:20
ja, da bin ich auch dafür. Aber siehe den allerersten Kommentar auf Seite 1: Da wurde die katholische Taufe angegriffen. Warum sollte man das einfach stehen lassen?

Liebe Shira,
in diesem Blog wurde nicht nur die katholische Taufe angegriffen. Sondern ebenso, die Eingebung Gottes, des heiligen Geistes. Als ich davon berichtete, wurde das, was der heilige Geist mir sagte/eingab, als "eigene Meinung" tituliert.
 
Sherezade 17.10.2026 19:26
Dazu dann noch das Wissen um pagane Autoren und die Praxis in der röm. Antike...unerwünschte Babys wurden ausgesetzt oder in den Tiber geworfen...dazu dann auch das Wissen um die Sterblichkeit von Mutter und Kind...da bekommt eine Säuglingstaufe eine weitere Dimensionen...
 
Sherezade 17.10.2026 19:34
Genau..es wurde alles angegriffen...
Wenn der Heilige Geist einem Mensch sagt, dass er sich taufen lassen soll...dann ist es so..egal, ob er schon als Kind getauft wurde...genauso ist es eben auch umgekehrt...
 
Sherezade 17.10.2026 19:37
Kirchenrecht ist da sowas von unwichtig...sollte eigentlich geändert werden...
 
Julia1960 17.10.2026 19:44
Liebe Sherezade,

so sehe ich es auch. Ich kann es stehen lassen, wenn Menschen als Babys getauft wurden es später so belassen.
Und wie ich es zuvor schon sagte, die meisten Babys werden erst im Alter von einigen Monaten getauft. Wenn man also meinen würde, die Babys gingen nicht zum Herrn, müsste, würde man sie ja alle direkt nach der Geburt taufen.

Hier in meiner Region ist das zumindest nicht der Fall.

Selber denke ich, dass die Kinder alle zum Herrn gehen, sollte ihnen was zustoßen.

Was ich unmöglich finde, ist, wenn man gegen den Herrn, den heiligen Geist agiert, der Menschen klar eingibt, sagt, sie mögen sich als Erwachsene taufen lassen, es ihnen ins Herz legt.  

Wer selber gegen den Herrn, seiner Eingebung gehen will, von mir aus. Aber noch zu versuchen, dass anderen einzureden, sie hätten einen Fehler gemacht, wenn sie dem Herrn, dem hl. Geist folgen.....da sage ich besser nun nicht, was ich davon halte.
 
Julia1960 17.10.2026 19:47
Bei mir haben solche Menschen ja keinerlei Glück, die beißen sich bei mir die Zähne aus.
Finde es aber gefährlich, da nicht alle Menschen so gefestigt im Herrn sind. Daher werde ich zu so einem Verahalten, was gegen den Herrn, den heiligen Geist geht, auch immer wieder was sagen.
 
Sherezade 17.10.2026 19:51
Die Sache, dass ungetaufte Kinder nicht zum Herren gehen, ist aus meiner Sicht mehr Aberglaube als Glaube und Vertrauen...
 
Julia1960 17.10.2026 19:56
Und wenn man ggf. es selber nicht kennt, wie der Geist Gottes zu einem spricht, dann sollte man sich erst recht zurückhalten. Und wenn man es kennt, dennoch bewusst gegen den Geist Gottes schreibt, agiert.....Ich kann da nur empfehlen vor den Herrn zu gehen und Buße zu tun.
 
Herrklavierspieler 17.10.2026 20:10
@shira, 18:57h, " Die Didache beschreibt eine Taufvorbereitung, die offensichtlich besonders zu erwachsenen Taufbewerbern passt..."

Erwachsenentaufen funktionieren bei uns heute noch so: Taufe, Firmung und Kommunion. Vor der Kommunion wird immer gefastet.
 
Ben78 17.10.2026 20:10
Apg10,44
Spannend ist ja, dass die Taufe damals Menschen auch verwehrt wurde. Warum wohl?

Apg8,36
Was steht meiner Taufe im Wege?. Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist die es erlaubt.

Didache, Kapitel 7 (50-120 nChr) 
Getauft wird, nachdem das Vorangehende gelehrt wurde

Ich bin eigentlich nicht für außerbiblische Schriften. Aber es zeigt doch, wie die Menschen damals in der sehr frühen Zeit gedacht haben:

Barnabasbrief, Kapitel 11 (um 100-130)
Man steigt voller Sünden und Schmutz ins Wasser und kommt Frucht tragend im Herzen wieder heraus.

Justin der Märtyrer, 1. Apologie 61 (um 155)
Wer überzeugt ist, dass die christliche Lehre wahr ist, und verspricht, danach zu leben, Gott um Vergebung der Sünden zu bitten. Erst dann führt man ihn zum Wasser. Justin begründet das ausdrücklich

Irenäus, Erweis der apostolischen Verkündigung 3 (um 180)
Die Taufe setzt den Glauben an Vater, Sohn und Geist voraus

Tertullian, Über die Taufe (um 200)
Das Bekenntnis und die Prüfung gehören zur Taufe. Besonders wichtig ist Kapitel 18. Tertullian rät, die Taufe kleiner Kinder aufzuschieben, bis sie Christus erkennen können.

Traditio Apostolica (zugeschrieben Hippolyt, um 215)
Bei der Taufe gibt es drei Fragen nach dem Glauben an Vater, Sohn und Geist.
 
Ben78 17.10.2026 20:12
Im Zweifelsfall nicht nach Dagma und Tradition richten, sondern nach der Bibel im Neuen Testament 👍
 
Herrklavierspieler 17.10.2026 20:19
Wir lesen in der Heilige Schrift: " So stehet denn fest, liebe Brüder, und haltet euch an die überlieferten Lehren, die euch, sei es mündlich, sei es brieflich, von uns übermittelt worden sind."

 " nur Schrift"ist Luthers Idee.
 
Shira 17.10.2026 20:34
Liebe Julia,

1) freue ich mich, dass du wieder hier bist. Ich fand es damals ziemlich unfair.
2) Der 1.User ist hier seit mindestens 20 Jahren - wieso kann er es nicht einfach stehen lassen?

Und jetzt muss ich sagen, dass ich leider nicht weiter diskutieren kann … wir feiern gerade. Das ganze Holz ist geschnitten, gesägt und gestapelt –-das war ein toller Arbeitstag. Den Rest verbrannt. Wir haben nette Nachbarn, die geholfen haben, und jetzt feiern wir zusammen. 😄

Ich habe heute auch zum ersten Mal mit der Kettensäge gesägt. Ich habe gar nicht gewusst, dass ich das kann! 😂 Das muss gefeiert werden.

Was ich jetzt bei der Diskussion denke, ist: Tut Gott etwas bei der Taufe oder tun wir etwas? Ein paar Bibelstellen sagen mir, dass Gott etwas tut.

Und genau da finde ich den Gedanken von Sherezade mit Johannes im Mutterleib interessant. Lukas 1,41 sagt tatsächlich, dass das ungeborene Kind auf Marias Gruß reagiert. Das beweist keine Säuglingstaufe - aber es zeigt, dass die biblische Vorstellung von Gottes Wirken nicht an die Fähigkeit eines Menschen gebunden ist, alles schon bewusst und verstandesmäßig zu erfassen.

Wenn ER es schon getan hat, als wir Babys waren, dann sollen wir es nicht wiederholen, denke ich.

Ich wünsche euch noch eine schöne und friedliche Diskussion. 😊
 
Bambus2026 17.10.2026 20:44
@Ben

Lass doch die Menschen ihre Säuglinge taufen.
Wenn ich einmal ein eigenes Kind haben sollte,
dann würde ich es auch taufen lassen(katholisch).

Glaubst du es besser zu wissen als die Theologen?
 
Bambus2026 17.10.2026 20:55
Es gibt Heidenvölker bzw. gab damals Heidenvölker die nie von der Lehre Jesu Christi gehört hatten. Sie waren dann quasi ungetauft. Weder als Säugling, noch als Erwachsener.

Und das sagt die heilige Schrift über diese?

"14 Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, 
15 da sie ja beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen – 
16 an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird nach meinem Evangelium."
 
Bambus2026 17.10.2026 20:56
@Ben

Verhälst du dich nicht wie die Juden von damals mit deinem bashing der Säuglingstaufe?

"17 Siehe, du nennst dich einen Juden und verläßt dich auf das Gesetz und rühmst dich Gottes, 
18 und kennst [seinen] Willen und verstehst zu prüfen, worauf es ankommt, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist; 
19 und du traust dir zu, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in der Finsternis sind, 
20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, der den Inbegriff der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz hat: 
21 Nun also, du lehrst andere, dich selbst aber lehrst du nicht? Du verkündigst, man solle nicht stehlen, und stiehlst selber? 
22 Du sagst, man solle nicht ehebrechen, und brichst selbst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und begehst dabei Tempelraub? 
23 Du rühmst dich des Gesetzes und verunehrst doch Gott durch Übertretung des Gesetzes? 
24 Denn der Name Gottes wird um euretwillen gelästert unter den Heiden, wie es geschrieben steht.[7]"
 
Ben78 17.10.2026 23:12
(Zitat) "Glaubst du es besser zu wissen als die Theologen?"

Wenn sie der Bibel widersprechen, dann ja. Muss ich nur gucken, was sagen die, und was steht in der Bibel?
 
Ben78 17.10.2026 23:15
(Zitat) "Verhälst du dich nicht wie die Juden von damals mit deinem bashing der Säuglingstaufe?"

Nein, denn ich stelle Gutdünken, Mutmaßungen, der Bibel widersprechenden Unterstellungen oder Unterstellungen, die man nicht in der Bibel findet, dem gegenüber, was man in der Bibel findet.

Das ist rein formal erlaubt und legitim. Das Einzige, was ich nicht darf, das ist, jemanden für seine Ansicht verurteilen, beleidigen oder übel nachreden mit unbelegbaren Aussagen.
 
Ben78 17.10.2026 23:37
(Zitat) "(Zitat) "Glaubst du es besser zu wissen als die Theologen?""

Noch ein Nachtrag: Es gibt Theologen, die für die Babytaufe sind (weil sie etwas in die Bibel reinlesen, was dort nicht steht (das ist bereits in diesem Thema nachgewiesen)) und es gibt Theologen, die deshalb gegen die Babytaufe sind.

Ich halte mich weder an die einen noch an die anderen Theologen, sondern allein an das, was ich mit meinen eigenen Augen lese. Ich muss da auch nichts auslegen, oder umdeuten oder dort etwas hineinlegen, was dort nicht steht. Ich nehme es genauso wie es dort steht, nicht anders. 🙋‍♂️

Ich deutete oben bereits an, dass es jedem frei steht, sich an Dogma oder Tradition zu halten.

Kirchliche Tradition und ihre Dogmen kann ich nicht über Gottes Wort stellen. Es gibt andere, die es tun, aber ich möchte es für mich nicht.

Was ich auf der ersten Seite schrieb, gilt übrigens nicht der RKK, sondern allen Kirchen, die es heute anders machen als die ersten Christen. (Dies als kleine Verteidigung, ich hätte auf der ersten Seite die RKK angegriffen. Wenn man es denn unbedingt als Angriff missinterpretieren wollte, dann habe ich alle Konfessionen angegriffen, die Babytaufe praktizieren) . Aber ich habe über die Sache gesprochen und deutlich hervor gehoben, wie damals war und wie es heute ist und die Unterschiede kontrastreich rausgearbeitet. Aber ich denke, ich bin dabei so sachlich geblieben, dass sich niemand persönlich diskreditiert sehen braucht. Entweder steht man zu seiner Meinung und kann sie direkt aus der Bibel und der Historizität damaliger Taufpraxis begründen oder man begründet sie eben mit Dogmen und Tradition. Wofür sich jemand entscheidet, bleibt jedem frei. Wenn es widersprüchliche Aussagen dazu in der Bibel geben würde, könnte ich es ja noch verstehen. 

Aber beim Thema Taufe ist die Bibel →eindeutig←, sofern man nicht irgendwo etwas hineinliest, was dort nicht steht.
 
Bambus2026 18.10.2026 08:19
@Ben

Und was sagst du zu manchen Heiden die lebten wie es das Gesetz verlangt?
Die aber dennoch nicht getauft waren?

Die als Säugling getauften sind deiner Ansicht nach ja sozusagen verachtenswert?

Wie ist es dann mit den Heiden die leben wie es das Gesetz verlangt, die aber überhaupt nicht getauft sind?
 
Sherezade 18.10.2026 17:21
Nur noch eine Anmerkung.. 
Man wird darauf hingewiesen, dass man in die Schrift nicht  hineininterpretieren soll, was nicht drinsteht …bei Lydia passiert genau das, wenn man einfach rauswirft, dass sie alleinstehend war und keine Kinder in ihrem Haushalt hatte … steht so  nirgends...
 
Ben78 18.10.2026 21:45
(Zitat) "Die als Säugling getauften sind deiner Ansicht nach ja sozusagen verachtenswert?"

Guck mal, ich bin eigentlich ein wirklich lieber Kerl. Aber wenn es eine Sache gibt, die ich nicht mag, dann sind das Unterstellungen und Lügen. Ich habe das Wort "verachtenswert" nie verwendet und nicht mal annäherungsweise gemeint. Ich habe auch versucht, dir gegenüber freundlich zu bleiben. Bitte lasse solche Unfairheiten!
 
Ben78 18.10.2026 21:48
(Zitat) "Wie ist es dann mit den Heiden die leben wie es das Gesetz verlangt, die aber überhaupt nicht getauft sind?"

Die gehen der Bibel nach verloren, wenn das das Einzige ist.

In Mk steht, "Wer glaubt und getauft ist, der wird errettet werden." (Babytaufe gab es bei den ersten Christen nicht, weil es Babytaufen bei Juden nicht gab und bis heute nicht gibt) Die Taufe kommt von den Juden, aus dem jüdischen Taufverständnis, nicht aus dem römischen.
 
Sherezade 19.10.2026 06:36
Die Quellenlage lässt beides zu...also auch die Möglichkeit eine von Beginn an praktizierte Kindertaufe...diese Bibelstelle sollte man auch beachten...neben der Geschichte....
Nicht umsonst gibt es den Diskurs...
Und auch wenn die  christliche Taufe ihre Wurzel im Judentum hat...die christliche Taufe ist keine Kopie..
 
Sherezade 19.10.2026 06:51
Einge Forscher führen die Kindertaufe schon auf die apostolische Zeit zurück...in der frühen Kirche gab so einige heftige Auseinandersetzung..sei es nur die Auseinandersetzung mit Gnosis, Hyliker, Doketimus...nur eben keinen Kindertaufstress...
 
Bambus2026 19.10.2026 07:35
Hi Ben

Ja sry dass ich das da so suggeriert hatte.

Aber nochmal zum Thema:
Weißt du nicht was Paulus schrieb zu Heiden welche das Gesetz(die Schrift?!) gar nicht haben, aber sich dennoch so verhalten wie das Gesetz es verlangt?

Ich glaube dass es auch ungetaufte gibt welche in den Himmel kommen werden.
Und eben auch viele die bereits als Säugling getauft wurden werden in den Himmel kommen.
Daran glaube ich.
 
Bambus2026 19.10.2026 07:36
Was nützten Buchstaben wenn die Liebe von Gott nicht mit dabei wäre?
 
Sherezade 19.10.2026 08:59
@ Ben
schon folgende Aussage von Dir ist so nicht haltbar:
"Was schon vor Johannes dem Täufer beim Taufen galt
► im Namen Gottes vollzogen
► aufgrund EIGENerkenntnis von Sünde & Unreinheit"

Rituelle Unreinheit ist nicht automatisch eine Sünde...auch ist die Anrufung Gottes als Pflicht nicht belegt...da reicht es schon wenn man in Levitikus 15 schaut..man kann die Besonderheiten der Johannestaufe nicht undifferenziert mit einem jüd.Ritualbad gleichsetzten...

Dies nur als ein Beispiel...
 
Ben78 19.10.2026 09:00
(Zitat) "Ich glaube dass es auch ungetaufte gibt welche in den Himmel kommen werden."

Ja, das halte ich auch für möglich. Würde aber nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, weil die Bibel die Taufe für so wichtig hält. Selbst Jesus wollte sich die Taufe nicht verwehren lassen.
 
vertrauen2015 19.10.2026 10:19
deine Hand musst du dir dabei auch nicht verbrennen @ben. Folge du mir nach !
JESUS CHRISTUS gestern, heute und in Ewigkeit

PS:
da wir immer noch im Gnadenzeitalter leben und Erwachsene sich taufen lassen aus innerer Überzeugung heraus, können wir das Urteil getrost unserem HERRN überlassen.

Niemand kommt zum Vater, außer er wird gezogen durch den Hl. Geist 
-------------------------------
Selbst JESUS ließ sich von Johannes  (Täufer zur Busse) taufen, obwohl ER ohne Sünde war.

Auf den ersten Blick scheint es, als hätte die Taufe von Jesus keinen Sinn. Johannes‘ Taufe war die Taufe der Buße (Matthäus 3,11), aber Jesus war frei von Sünde und hatte keinen Grund zur Buße. Sogar Johannes war erstaunt, dass Jesus zu ihm kam. Johannes erkannte seine eigene Sünde und ihm war bewusst, dass er, ein sündiger Mensch, der Buße nötig hatte, nicht geeignet war, das makellose Lamm Gottes zu taufen: „Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?“ (Matthäus 3,14). Jesus antwortet, dass es getan werden soll: „Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.“ (Matthäus 3,15).

Es gibt verschiedenen Gründe, warum es für Johannes angebracht war, Jesus zu Beginn von Jesu öffentlichem Dienst zu taufen. Jesus war im Begriff, sich auf sein großes Werk einzulassen, und es war angemessen, dass er von seinem Vorgänger öffentlich anerkannt wurde. Johannes, der Täufer, war die Stimme aus der Wüste, wie von Jesaja prophezeit. Er rief die Menschen in Vorbereitung auf den Messias zur Buße auf (Jesaja 40,3). Indem er ihn taufte, erklärte Johannes allen, dass hier der Eine ist, auf den sie gewartet hatten; der Sohn Gottes, der Eine, der wie vorhergesagt „mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen“ wird (Matthäus 3,11).

Die Taufe Jesu durch Johannes nimmt eine weitere Dimension an, wenn wir bedenken, dass Johannes vom Stamm Levi abstammte und ein direkter Nachfahre von Aaron war. Lukas listete auf, dass beide Eltern von Johannes aus der priesterlichen Linie Aarons stammten (Lukas 1,5). Eine der Aufgaben der Priester im Alten Testament war es, Gott Opfer zu bringen. Die Taufe Jesu durch Johannes, den Täufer, kann man als priesterliche Präsentation des ultimativen Opfers verstehen. Johannes‘ Worte einen Tag nach der Taufe haben einen ausgesprochen priesterlichen Klang: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Joh. 1,29).

Die Taufe von Jesus zeigte auch, dass er sich mit Sündern identifizierte. Seine Taufe symbolisierte die Taufe der Sünder in die Gerechtigkeit von Christus, das Sterben mit ihm und das Auferstehen frei von Sünde und die Fähigkeit, in ein erneuertes Leben zu gehen. Seine perfekte Gerechtigkeit würde alle Voraussetzungen des Gesetzes erfüllen, die für die Sünder gedacht waren und niemals hoffen konnten, Gott aus sich allein gerecht zu werden. Als Johannes zögerte, den sündenfreien Sohn Gottes zu taufen, antwortete Jesus, dass es angebracht sei, um „alle Gerechtigkeit zu erfüllen“ (Matthäus 3,15). Hierdurch verwies er auf die Gerechtigkeit, die er all denen bietet, die ihre Sünden gegen seine Gerechtigkeit eintauschen wollen (2. Korinther 5,21).

Darüber hinaus zeigte Jesu Kommen zu Johannes seine Zustimmung zu Johannes' Taufe und bezeugte, dass sie vom Himmel kam und von Gott gebilligt wurde. Dies würde in der Zukunft wichtig werden, wenn andere anfangen würden, an der Autorität des Johannes zu zweifeln, insbesondere nach seiner Verhaftung durch Herodes (Matthäus 14,3-11).

Am wichtigsten ist vielleicht, dass bei der öffentlichen Taufe für alle künftigen Generationen die perfekte Verkörperung des dreieinigen Gottes festgehalten wurde, der sich in Herrlichkeit vom Himmel her offenbarte. Das Zeugnis direkt vom Himmel über das Wohlgefallen des Vaters mit dem Sohn und das Herabkommen des Heiligen Geistes auf Jesus (Matthäus 3,16-17) ist ein wunderschönes Bild der dreieinigen Natur unseres Gottes. Es stellt auch das Werk des Vaters, des Sohnes und des Geistes zur Erlösung derer dar, zu deren Erlösung Jesus kam.

 Der Vater liebt die Auserwählten schon vor der Fundamentlegung der Welt (Epheser 1,4); er schickt seinen Sohn, um die Verlorenen zu suchen und retten (Lukas 19,10); und der Geist überführt die Sünde in uns (Johannes 16,8) und zieht seine Gläubigen durch den Sohn zum Vater. All diese herrlichen Wahrheiten über die Gnade von Gott durch Jesus Christus werden durch seine Taufe dargestellt.

Quelle:
https://www.gotquestions.org/Deutsch/Jesus-getauft.html
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2026 12:26
Die Taufe Jesu hat zweimal seinen Sinn;

So sagt es eine Auslegung der 

Katholischen Kirche :

1) Jesus stellt sich auf eine Stufe der Menschen damit 


2) nimmt Jesus in der Taufe im Jordan alle Sünden der Menschheit durch das Jordanwasser auf sich , so sagt Johannes dann :

"Seht das Lamm ,das die Sünde der Welt hinwegnimmt "



Cherub
 
Sherezade 19.10.2026 13:33
Noch ein Hinweis....
Bei Markus liest man bei Johannes dem Täufer über eine Taufe der Buße und zur Vergebung der Sünden...Matthäus erwähnt Sündenvergebung nicht...
Da war ein gewisses Konfliktpotential...wer hat die Vollmacht zur Sündenvergebung...antike Quellen befassen sich übrigens damit..
 
Ben78 19.10.2026 14:19
(Zitat) "nimmt Jesus in der Taufe im Jordan alle Sünden der Menschheit durch das Jordanwasser auf sich"

Nein, damit Jesus der Welt offenbar werde, hat er sich bei Johannes taufen lassen (Joh1,31)

Außerdem:

Heb9,22
Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.

1Kor15,3
Christus ist für unsere Sünden gestorben.

Röm5,8
Wir sind durch sein Blut gerechtfertigt.

2Kor5,14
Einer ist für alle gestorben.

Röm3,25
Gott hat ihn als Sühne hingestellt, durch den Glauben in seinem Blut.

Heb10,10
Wir sind geheiligt durch das Opfer des Leibes Jesu Christi ein für allemal.

Mat26,28
Sein Blut wird für viele vergossen zur Vergebung der Sünden

Mk10,45
Er gibt sein Leben als Lösegeld für viele.

Joh10,11
Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

1Joh1,7
Das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.

Offb1,5
Er hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut.
 
Sherezade 19.10.2026 15:27
Die Bibelverse ohne Kontext können ein falsches Bild erzeugen...dazu die Metapher vom Lösegeld...auch oft fehlinterpretiert..

Menschen haben Jesus getötet und Gott hat ihn auferweckt...
 
(Nutzer gelöscht) 19.10.2026 18:28
Zu meinem Kommentar 12:26Uhr : 

Es heißt ja Jesus hat unsere Sünden getragen 


Dazu noch einmal die richtige Interpretation der Taufe Jesu , was meine Aussage bestätigt:


• Ignatius von Antiochien (ca. 35–117 n. Chr.): Er betonte, dass Jesus getauft wurde, um „durch sein Leiden das Wasser zu reinigen“. Er nahm symbolisch den Schmutz der Menschheit auf.

• Johannes Chrysostomos (349–407 n. Chr.): Er erklärte, Jesus sei wie ein Richter zum Jordan gekommen, um die Schuldscheine der Menschen an sich zu nehmen. Indem er ins Wasser stieg, begrub er bildlich die Sünden der ganzen Welt im Fluss.
• Augustinus von Hippo (354–430 n. Chr.): Er vertrat die Ansicht, dass Jesus die Taufe nicht für sich selbst empfing, sondern um sich mit unserem sündigen Fleisch solidarisch zu erklären. Er lud die Sünden auf sich, um sie am Kreuz zu vernichten.

👉 der Zeitpunkt und das Symbol ist wichtig ,wann wurde dem sündlosen Christus mit der Sünde der Welt BELADEN  !


Cherub
 
Sherezade 19.10.2026 18:35
Da es um christliche Taufe geht...
Eine Prosyletentaufe hat nix mit der Taufe des Johannes zu tun und die unterscheidet sich von der  Taufe im Namen des Herren ...die Unterschiede werden bei Markus 1, 8 und Apostelgeschichte 18,24 ff , Apostelgeschichte 19, 1 deutlich..auch, dass die Bewegung um Johannes nach seinem Tod noch eigenständig agierte...im Johannesevangelium wird dies jedoch auf 0 gesetzt...keine Eigenständigkeit...

Wenn man jedoch nun Vergleiche zum Judentum ziehen will...auch wenn es spätere Quellen sind...aus der Zeit Jesu ist nicht viel bekannt...wenn ein Ehepaar mit Kindern zum Judentum konvertierte, konnten/ wurden die Kinder mitaufgenommen...


Noch ein OT oder Topic...es wurde ja bemängelt, dass mit Wasser besprenkeln keine Taufe ist...in vielen orthodoxen Kirchen werden die Babys komplett untergetaucht...sollte man mal gehört haben...
 
Sherezade 19.10.2026 19:04
@Cherub,
du hast dies geschrieben:
 " 2) nimmt Jesus in der Taufe im Jordan alle Sünden der Menschheit durch das Jordanwasser auf sich , so sagt Johannes dann :
Seht das Lamm ,das die Sünde der Welt hinwegnimmt "


Wo steht bei Ignatius, Johannes Chrysostomos oder Augustinus ausdrücklich sagen, dass Jesus konkret bei seiner Taufe im Jordan  die Sünden der Welt auf sich nahm? Ich lese es dort so nicht...
 
Bambus2026 19.10.2026 19:08
Jesus wurde ja nicht mit den Sünden beladen.

Sondern er nahm den Kelch an.
Und starb am Kreuz stellvertretend für alle Sünden der Menschheit.

Da er nicht nur Mensch sondern auch Gott war war das quasi möglich.
Die Wahrheit stirbt quasi aus Liebe zur gefallenen Schöpfung. 

Wer ihn nicht annimmt kann auch keine Vergebung der Sünden erwarten.
Wer anderen Menschen ihre Verfehlungen nicht vergibt kann ebenfalls
von Gott keine Vergebung seiner Sünden erwarten.
 
Herrklavierspieler 19.10.2026 19:34
" durch Taufe Anteil am Wesen Christi"
Wie verändert die Taufe das Leben eines Christen? Was bedeutet es, Anteil am Königtum, Priestertum und Prophetentum Jesu Christi zu haben?

Im zweiten Vortrag der Heilungsexerzitien am 19.10.2026 vertieft Pfarrer Peter Meyer das Thema der Gott-Ebenbildlichkeit und zeigt auf, wie die Taufgnade den Menschen befähigt, immer mehr aus dem Geist Gottes zu leben. Anhand der Heiligen Schrift erläutert er, was die Taufe im Innersten des Menschen freisetzt und wie Christen im Alltag Anteil an der Königswürde, dem Priestertum und dem Prophetentum Jesu Christi haben.

Unter dem Leitwort "Gott hebt ins Licht, was du verstehen sollst, und ER berührt, was ER heilen will!" lädt Pfarrer Peter Meyer dazu ein, das eigene Leben im Licht Gottes neu zu betrachten. Was verborgen, unverständlich oder verwundet ist, möchte Gott aufdecken, ordnen und heilen. Dabei geht es um die Frage, wie Gottes Wirken in der eigenen Lebensgeschichte erkannt werden kann.
 
Sherezade 19.10.2026 21:16
Zur Frage von ungetauften Menschen...es gibt viele Gründe..all die Menschen, die Jesus nicht kennenlernen konnten...
Paulus hat es doch im Römerbrief gesagt..Röm 2, 13 ff
"Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.Sie beweisen damit, dass des Gesetzes Werk in ihr Herz geschrieben ist; ihr Gewissen bezeugt es ihnen, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen, an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richtet, wie es mein Evangelium bezeugt."

Gott sieht in das Herz der Menschen...
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