weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

19. Trinitatis - Wer trägt uns, wenn es schwer wird?

19. Trinitatis - Wer trägt uns, wenn es schwer wird?
Der heutige Sonntag erzählt von Menschen, die einen Freund zu Jesus bringen, als er selbst nicht mehr weiterkommt. Mich berührt daran besonders, dass niemand sagt: ,,Das ist nicht mein Problem.´´ Stattdessen tragen sie ihn gemeinsam.

Vielleicht brauchen wir genau solche Gemeinschaft heute mehr denn je. Menschen, die füreinander da sind, die sich gegenseitig ermutigen und tragen, wenn das Leben herausfordernd wird.

Für beginnt das ganz oft im Kleinen: In Familie, Freundschaft und verlässlichen Beziehungen. Dort, wo man nicht perfekt sein muss, sondern angenommen ist und gemeinsam durch Höhen und Tiefen geht.

Gerade deshalb finde ich den Gedanken einer Familie so schön: Ein Ort, an dem niemand allein alles schaffen muss.

Welche Menschen haben Euch schon mal durch eine schwierige Zeit getragen?

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
paloma 11.10.2026 08:09
In jüngeren Jahren haben wir einander häufig sehr unterstützt.Beispiele : Bei Umzügen,Liebeskummer,Examensarbeiten ,Transporten, ..uvm.
Es hat meist funktioniert, jmd anzurufen, wenn Not am Mann war od loszurennen,wenn man so einen " Notruf" bekam.
Heute läuft das gaaanz anders. Vllt ändert es sich wieder, wo viele den Gürtel enger schnallen müssen. Müsste wieder neu erlernt werden.
 
hansfeuerstein 11.10.2026 11:38
Das ist ja genau der Mangel, den Du in dem Posting ansprichst. Multikulturelle Gesellschaften leben nebeneinander her, man hat nichts miteinander zu tun und bleibt auf Distanz
 
(Nutzer gelöscht) 11.10.2026 13:37
Die Freunde sind ein Paradebeispiel für Uneigennützigkeit. Sie wissen, dass der Kranke Freund die gute Nachricht von Jesus selbst hören muss, Ihn selbst erleben und kennenlernen muss. Sie wollen ihrem Freund nichts vorenthalten was Jesus anbietet. 

Jeder braucht Jesus um zu gesunden. Nicht nur vom erzählen her, sondern persönlich.
 
paloma 11.10.2026 19:19
Ich erinnere mich daran, dass in den 80-er 
Jahren, nach fast 30-jähriger Skepsis ein Interesse an anderen Kulturen bestand. Auf Festen gab es plötzlich kulinarische Stände der Gastarbeiter u man probierte sich so durch, staunte, lobte, kam ins Gespräch.
Es gab spanische Chöre, türkische Bauch Tanzgruppen, afrikanisches Trommeln, indische Stoffe, Gewürze u Düfte usw.
Ich fand das eine schöne Zeit. Manche reisten in die Länder ihrer Kollegen. Kurz: Man lernte sich mehr kennen.
Irgendwann stagnierte das Ganze, separierte sich wieder mehr, deutlich wurde es mir , als die Töchter der modernen türkischen Frauen begannen, Kopftuch zu tragen. Man hörte von Hasspredigern in Moscheen u dass den Jungen geraten wurde, sich eher gern zu halten von deutschen Mitschülern.Traurig finde ich das. Auch, um die andere Seite nicht auszulassen, spielte auch die Abwertung von deutscher Seite eine Rolle, ein Mangel an Integration.
Bei der Besetzung der Imame hat der Staat sicher geschlafen.
In Großstädten gibt es die von dir @ Hans angesprochenen Parallelgesellschaften, bis hin zu den Clans.
Eine schiefgelaufene Entwicklung, ebenso in Frankreich...man könnte das durchaus positiv beeinflussen.Ist der Wille da?
 
paloma 11.10.2026 19:21
Ich erinnere mich daran, dass in den 80-er 
Jahren, nach fast 30-jähriger Skepsis ein Interesse an anderen Kulturen bestand. Auf Festen gab es plötzlich kulinarische Stände der Gastarbeiter u man probierte sich so durch, staunte, lobte, kam ins Gespräch.
Es gab spanische Chöre, türkische Bauch Tanzgruppen, afrikanisches Trommeln, indische Stoffe, Gewürze u Düfte usw.
Ich fand das eine schöne Zeit. Manche reisten in die Länder ihrer Kollegen. Kurz: Man lernte sich mehr kennen.
Irgendwann stagnierte das Ganze, separierte sich wieder mehr, deutlich wurde es mir , als die Töchter der modernen türkischen Frauen begannen, Kopftuch zu tragen. Man hörte von Hasspredigern in Moscheen u dass den Jungen geraten wurde, sich eher gern zu halten von deutschen Mitschülern.Traurig finde ich das. Auch, um die andere Seite nicht auszulassen, spielte auch die Abwertung von deutscher Seite eine Rolle, ein Mangel an Integration.
Bei der Besetzung der Imame hat der Staat sicher geschlafen.
In Großstädten gibt es die von dir @ Hans angesprochenen Parallelgesellschaften, bis hin zu den Clans.
Eine schiefgelaufene Entwicklung, ebenso in Frankreich...man könnte das durchaus positiv beeinflussen.Ist der Wille da?
 
paloma 11.10.2026 19:22
fern *zu halten von dt Mitschülern
 
hansfeuerstein 12.10.2026 01:05
Mit Multikulti meinen die Menschen afghanisch essen zu gehen und finden es toll. Das ist aber primitiv gedacht. Die Menschen bleiben ganz natürlicher Weise unter sich, suchen sich Freunde und Bekannte im eigenen Sprachkreis und Kulturkreis, wo man sich auch ohne viele Worte versteht. Das ist ein ganz natürlicher Prozess. 

Als mein Vater verstarb erkundigte sich eine alleinstehende Marokkanische Nachbarin mit ihren Kindern nach ihm und meinte, dass sie sehr gerne auf die Beerdigung gekommen wäre... das hat mich sehr berührt. 

Das wäre extrem wichtig, findet sich aber kaum wo.

"Vielleicht brauchen wir genau solche Gemeinschaft heute mehr denn je. Menschen, die füreinander da sind, die sich gegenseitig ermutigen und tragen, wenn das Leben..." herausfordernd wird.
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren