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Tagesheiliger, 23. September: PADRE PIO

Tagesheiliger, 23. September: PADRE PIO
Ordenspriester, Mystiker
Namensdeutung: der Fromme (lat.)
Namenstage: Pio, Pius, weibl.: Pia
Gedenktag: 23. September
Lebensdaten: geboren am 25. Mai 1887 in Pietrelcina, Kampanien, gestorben am 23. September 1968 in San Giovanni Rotondo, Apulien

Lebensgeschichte: Francesco Forgione, das achte Kind einer Bauernfamilie, fiel schon früh dadurch auf, dass er viel betete, wenig schlief und die Stille suchte. 1903 trat er mit dem Ordensnamen Pio das Noviziat bei den Kapuzinern an und wurde 1910 zum Priester geweiht. Er diente als Kaplan in seinem Heimatort, bis er 1915 trotz seiner Tuberkuloseerkrankung als Sanitäter in den Ersten Weltkrieg ziehen musste. 1916 kam Pater Pio ins Kloster San Giovanni Rotondo, wo er bis zu seinem Tod blieb.

Seit 1910 hatten sich Hautrötungen bemerkbar gemacht, die ab dem 20. September 1918 als ständig blutende Wundmale Christi an Händen, Füßen und an der Brust zutage traten. Obwohl er die Stigmen zu verbergen suchte und ihm die Ordensoberen ein Schweigegebot auferlegten, wurde Padre Pio schnell berühmt. Von weither reisten Gläubige in sein Kloster, um seine mystische Verzückung bei der Feier der heiligen Messe zu erleben und bei dem prophetisch begabten Kapuzinerpater, dem „Apostel des Beichtstuhls“, die Beichte abzulegen.

Padre Pio soll die Gabe der Bilokation besessen haben, das heißt, er konnte zugleich an verschiedenen Orten sein, und er soll unter anderem Karol Wojtyła 1947 seine Papstwahl und das Attentat von 1981 vorausgesagt haben. Gleichzeitig wuchs die Skepsis seitens des Ordens und des Vatikans. 1922 wurde seine Korrespondenz als Seelsorger eingeschränkt, dann die Beichterlaubnis entzogen, Anfang der 1930er Jahre sogar die öffentliche Messfeier untersagt.

Die Gläubigen kümmerte das wenig. Padre Pio legte den Pilgern, die in immer größeren Scharen kamen und in eigenen Gebetsgruppen organisiert waren, die Hände auf und verwendete ab 1940 die zahlreichen Spenden zum Bau einer der größten und modernsten Kliniken Italiens, die 1956 eröffnet wurde. Als er 1968 starb, wurde er in der Krypta der Klosterkirche im Beisein von 100.000 Menschen bestattet.

Verehrung: Padre Pio, je nach Pontifikat abwechselnd Gegenstand der Verehrung oder von Skepsis bis Ablehnung, wurde 1999 selig- und 2002 vor einer Million Menschen heiliggesprochen. Neben seiner Grabeskirche steht seit 2004 die neue Großkirche San Pio da Pietrelcina, um der Pilgerströme Herr zu werden: Etwa sieben Millionen Menschen kommen jährlich an sein Grab, doppelt so viele wie nach Lourdes. Überall, wo Italiener leben und arbeiten, findet sich mit Sicherheit auch ein Andachtsbild von Padre Pio.

Weitere Heilige des Tages:
Elisabeth und Zacharias, Eltern Johannes’ des Täufers
Linus, Papst
Thekla, Glaubensbotin, Märtyrin

https://www2.bistum-augsburg.de/heilige-des-tages/kalender

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Herrklavierspieler Heute, 08:12
Tageslesung
Lesung aus dem Buch der Sprichwörter
Spr 30, 5–9

Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert; ein Schild ist er für alle, die bei ihm sich bergen.
Füg seinen Worten nichts hinzu, sonst überführt er dich und du stehst als Lügner da.
Herr, um zweierlei bitte ich dich, versag es mir nicht, bevor ich sterbe: Falschheit und Lügenwort halt fern von mir; gib mir weder Armut noch Reichtum, nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist, damit ich nicht, satt geworden, dich verleugne und sage: Wer ist denn der Herr?, damit ich nicht als Armer zum Dieb werde und mich am Namen meines Gottes vergreife.

Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 9, 1–6

In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und gab ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und um Krankheiten zu heilen.
Und er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkünden und die Kranken gesund zu machen.
Er sagte zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd!
Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst!
Wenn euch aber die Leute nicht aufnehmen, dann geht weg aus jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie!
Die Zwölf machten sich auf den Weg und wanderten von Dorf zu Dorf. Sie verkündeten das Evangelium und heilten überall.

Worte der Päpste
Es [gibt] kein Hinausgehen ohne Bleiben: Bevor er die Jünger aussendet, ruft Christus – wie es im Evangelium heißt – die Jünger zu sich (vgl. Mt 10,1). Die Verkündigung entsteht aus der Begegnung mit dem Herrn; alles christliche Handeln, vor allem die Sendung, beginnt dort. Man erlernt sie nicht an einer Akademie: nein! Sie beginnt bei der Begegnung mit dem Herrn. Denn ihn zu bezeugen bedeutet, ihn auszustrahlen; aber wenn wir sein Licht nicht empfangen, dann erlöschen wir; wenn wir nicht immer wieder zu ihm gehen, dann bringen wir nicht ihn, sondern uns selbst – ich bringe mich und nicht ihn –, und alles ist umsonst. Das Evangelium Jesu kann also nur derjenige bringen, der bei ihm ist. Jemand, der nicht bei ihm ist, kann das Evangelium nicht bringen. Er bringt vielleicht Ideen, aber nicht das Evangelium. Ebenso gibt es jedoch auch kein Bleiben ohne Hinausgehen. Denn Christus nachzufolgen ist nichts rein Innerliches: Ohne Verkündigung, ohne Dienst, ohne Sendung wächst die Beziehung zu Jesus nicht. […] Mit anderen Worten: Wir haben ein Geschenk, daher sind wir aufgerufen, uns zum Geschenk zu machen; wir haben ein Geschenk empfangen, und unsere Berufung ist es, uns selbst zum Geschenk für die anderen zu machen; wir haben in uns die Freude, Kinder Gottes zu sein, die geteilt werden muss mit den Brüdern und Schwestern, die es noch nicht wissen! Das ist das Warum der Verkündigung. Hinauszugehen und die Freude über das zu bringen, was wir empfangen haben.
[…] So verkündigt man: mehr indem man Jesus zeigt, als dass man über Jesus spricht. Und wie zeigen wir Jesus? Mit unserem Zeugnis. (Papst Franziskus, Generalaudienz, 15. Februar 2023)
https://www.vaticannews.va/de/tagesevangelium-und-tagesliturgie.html
 
Engelslhaar Heute, 09:42
 
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Sadie Heute, 10:08
Wanda Poltawska polnische Psychiaterin und langjährige Freundin von Papst Johannes Paul IIdie das KZ überlebte erkrankte 1962 schwer an einem unheilbaren Darm beziehungsweise Unterleibs  Tumor . Die Ärzte kam mir keine Hoffnung
Karol Wojtyła, damals Weib, Bischof von Krakau, schrieb einen Brief auf Latein an den Kapuziner Mönch, Pater Pio nach San Giovanni Rotondo und bat in inständig um das Gebet für seine Freundin.
Kurz darauf geschah ein Wunder. Der Tumor verschwand, und bei einer erneuten Untersuchung vor einer geplanten OP war nichts mehr zu sehen..
Medizinisch ist diese Spontanheilung bis heute nicht erklärt.

Später als Papst Johannes Paul II sprach er Pater, Pio im Jahr 2002 heilig 

Wanda Poltawska starb im Alter von 101Jahren in Krakau
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