Ruhig Blut, Pferdchen 😄,
Die Piusbruderschaft hat die apostolische Sukzession nicht abgebrochen. Ihre Bischöfe wurden von einem gültig geweihten Bischof geweiht und stehen damit weiterhin in der historischen Bischofssukzession.
Deshalb ist der Vergleich mit den Kirchen, die du zitierst hast nicht passend.
Dass der Papst das alleinige Recht hat, Bischöfe zu ernennen bzw. ein päpstliches Mandat für ihre Weihe zu erteilen, ist kirchenrechtliche katholische Ordnung, aber keine biblische Vorschrift. In der Bibel steht nirgends, dass nur der Bischof von Rom Bischöfe bestimmen oder ihre Weihe genehmigen darf. Ist auch kein Dogma.
@shira, zu deinem gestrigen Kommentar:
Heute, 12:00
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Heute, 12:00
@shira, zu deinem gestrigen Kommentar:
" Klavierspieler,
die Petrusbruderschaft feiert zwar dieselbe Messe, aber für echte Traditionalisten gibt es da ein großes Problem: Sie gelten bei vielen als Verräter.
Als sie sich 1988 von den Piusbrüdern getrennt haben, mussten sie dem Papst gehorchen und das Zweite Vatikanische Konzil voll anerkennen. Sie mussten unterschreiben, dass Dokumente wie Nostra Aetate und sogar die moderne Messe in Ordnung sind. Auch beim Karfreitagsgebet nutzen sie im Gehorsam die abgeänderte Version von Papst Benedikt und nicht das ganz alte Original."
Ich habe mal nachgeschaut und folgendes Schreiben von 1988 der Petrus Gemeinschaft entdeckt, dass ich dir zur Kenntnis bringen möchte, da dein Blog aber noch zu ist, verlinkte ich hier, damit deine Aussage, die einfach nicht korrekt ist, richtig gestellt werden kann:
" Am 28. Juni 2018 veröffentlichte die Tagespost einen Artikel, den sie von mir erbeten hatte, zum Thema: 30 Jahre Petrusbruderschaft und ob es richtig war, die Piusbruderschaft zu verlassen und in die ausgestreckte Hand des Papstes einzuschlagen. Ich gebe hier den Text wieder.
Von P. Engelbert Recktenwald
Als ich 1988 am Tag der Bischofsweihen durch Erzbischof Marcel Lefebvre die Priesterbruderschaft St. Pius X. verließ, war das eine Glaubensentscheidung - und ich denke, das kann ich auch im Namen der anderen Gründer der Petrusbruderschaft behaupten. Papst Johannes Paul II. bezeichnete jene Weihen als einen schismatischen Akt. Damit steht er ganz in der katholischen Tradition. Pius XII. hatte seinerzeit in Zusammenhang mit der chinesischen Kirche Bischofsweihen, die gegen päpstliches Verbot gespendet werden, als Bruch menschlichen und göttlichen Rechts bezeichnet und auch die Berufung auf einen Notstand als unzulässig abgelehnt. Solche Akte sind also in sich schlecht, vergleichbar der moralischen Beurteilung des Ehebruchs. Sie sind folglich auch in Einzelfällen nicht erlaubt. Versuche der Piusbruderschaft, ihre Bischofsweihen als eine dieser Regel enthobene Einzelfallentscheidung zu rechtfertigen, lesen sich bisweilen wie eine Fußnote von “Excommunicationis laetitia”.
Ich hatte damals nur vage Hoffnungen auf eine neue Gemeinschaft. Aber für mich war klar: Wenn wir allein mit der Absicht handeln, den Willen Gottes zu erfüllen, dürfen wir darauf vertrauen, dass Er uns irgendwie weiterhilft. Und auch das Vertrauen auf seine Kirche dürfen wir nicht so weit verlieren, dass man mit ihr bricht. Bei seiner Ankündigung der Weihen auf der Pressekonferenz vom 15. Juni 1988 hatte Erzbischof Lefebvre bekannt, dass er jedes Vertrauen in Rom verloren habe. “Rom”: Das war damals Papst Johannes Paul II. und vor allem Joseph Kardinal Ratzinger, der als Präfekt der Glaubenskongregation lange Jahre hindurch Lefebvres Verhandlungspartner gewesen war.
Als P. Josef Bisig und ich fünf Tage nach den Bischofsweihen, am 5. Juli 1988, eine Audienz bei Kardinal Ratzinger hatten, wurde mir klar: Es geht nicht nur um unser Vertrauen auf die Kirche, sondern auch um das Vertrauen der Kirche in uns. Wachsamkeit gegenüber Fehlentwicklungen in der Kirche und berechtigte Kritik an ihnen dürfen nicht dazu führen, bei den Gläubigen ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber Rom zu säen. Die Kirche muss auch uns vertrauen können.
Ein solches Misstrauen zeigte sich bei der ....
https://www.kath-info.de/fsspp.html
Bevor sich jemand auf mich stürzt, weil ich etwas richtig stellen will: nein, ich bin nicht gegen die Alte Messe, ich habe sie noch garnicht kennen gelernt.
Das einzige, was ich an den " Pius en" nun nicht in Ordnung finden ist, dass sie sich die Bischöfe selbst aussuchen und weihen.
Das ist aber der Job des Papstes, denn damit bleibt die ' apostolische sukzession ' bestehen, das ist katholisch!
Wer an die WirkKraft der apostolischen sukzession nicht glaubt, ist alles andere, aber nicht mehr katholisch.
Man schaue, was geschieht, wenn man die apostolische sukzession abbricht wie z.b., die Altkatholiken, Anglikaner, oder die evangelischen Christen.
Dieses Schicksal droht auch den Pius en
die Petrusbruderschaft feiert zwar dieselbe Messe, aber für echte Traditionalisten gibt es da ein großes Problem: Sie gelten bei vielen als Verräter.
Als sie sich 1988 von den Piusbrüdern getrennt haben, mussten sie dem Papst gehorchen und das Zweite Vatikanische Konzil voll anerkennen. Sie mussten unterschreiben, dass Dokumente wie Nostra Aetate und sogar die moderne Messe in Ordnung sind. Auch beim Karfreitagsgebet nutzen sie im Gehorsam die abgeänderte Version von Papst Benedikt und nicht das ganz alte Original."
Ich habe mal nachgeschaut und folgendes Schreiben von 1988 der Petrus Gemeinschaft entdeckt, dass ich dir zur Kenntnis bringen möchte, da dein Blog aber noch zu ist, verlinkte ich hier, damit deine Aussage, die einfach nicht korrekt ist, richtig gestellt werden kann:
" Am 28. Juni 2018 veröffentlichte die Tagespost einen Artikel, den sie von mir erbeten hatte, zum Thema: 30 Jahre Petrusbruderschaft und ob es richtig war, die Piusbruderschaft zu verlassen und in die ausgestreckte Hand des Papstes einzuschlagen. Ich gebe hier den Text wieder.
Von P. Engelbert Recktenwald
Als ich 1988 am Tag der Bischofsweihen durch Erzbischof Marcel Lefebvre die Priesterbruderschaft St. Pius X. verließ, war das eine Glaubensentscheidung - und ich denke, das kann ich auch im Namen der anderen Gründer der Petrusbruderschaft behaupten. Papst Johannes Paul II. bezeichnete jene Weihen als einen schismatischen Akt. Damit steht er ganz in der katholischen Tradition. Pius XII. hatte seinerzeit in Zusammenhang mit der chinesischen Kirche Bischofsweihen, die gegen päpstliches Verbot gespendet werden, als Bruch menschlichen und göttlichen Rechts bezeichnet und auch die Berufung auf einen Notstand als unzulässig abgelehnt. Solche Akte sind also in sich schlecht, vergleichbar der moralischen Beurteilung des Ehebruchs. Sie sind folglich auch in Einzelfällen nicht erlaubt. Versuche der Piusbruderschaft, ihre Bischofsweihen als eine dieser Regel enthobene Einzelfallentscheidung zu rechtfertigen, lesen sich bisweilen wie eine Fußnote von “Excommunicationis laetitia”.
Ich hatte damals nur vage Hoffnungen auf eine neue Gemeinschaft. Aber für mich war klar: Wenn wir allein mit der Absicht handeln, den Willen Gottes zu erfüllen, dürfen wir darauf vertrauen, dass Er uns irgendwie weiterhilft. Und auch das Vertrauen auf seine Kirche dürfen wir nicht so weit verlieren, dass man mit ihr bricht. Bei seiner Ankündigung der Weihen auf der Pressekonferenz vom 15. Juni 1988 hatte Erzbischof Lefebvre bekannt, dass er jedes Vertrauen in Rom verloren habe. “Rom”: Das war damals Papst Johannes Paul II. und vor allem Joseph Kardinal Ratzinger, der als Präfekt der Glaubenskongregation lange Jahre hindurch Lefebvres Verhandlungspartner gewesen war.
Als P. Josef Bisig und ich fünf Tage nach den Bischofsweihen, am 5. Juli 1988, eine Audienz bei Kardinal Ratzinger hatten, wurde mir klar: Es geht nicht nur um unser Vertrauen auf die Kirche, sondern auch um das Vertrauen der Kirche in uns. Wachsamkeit gegenüber Fehlentwicklungen in der Kirche und berechtigte Kritik an ihnen dürfen nicht dazu führen, bei den Gläubigen ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber Rom zu säen. Die Kirche muss auch uns vertrauen können.
Ein solches Misstrauen zeigte sich bei der ....
https://www.kath-info.de/fsspp.html
Bevor sich jemand auf mich stürzt, weil ich etwas richtig stellen will: nein, ich bin nicht gegen die Alte Messe, ich habe sie noch garnicht kennen gelernt.
Das einzige, was ich an den " Pius en" nun nicht in Ordnung finden ist, dass sie sich die Bischöfe selbst aussuchen und weihen.
Das ist aber der Job des Papstes, denn damit bleibt die ' apostolische sukzession ' bestehen, das ist katholisch!
Wer an die WirkKraft der apostolischen sukzession nicht glaubt, ist alles andere, aber nicht mehr katholisch.
Man schaue, was geschieht, wenn man die apostolische sukzession abbricht wie z.b., die Altkatholiken, Anglikaner, oder die evangelischen Christen.
Dieses Schicksal droht auch den Pius en
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Herrklavierspieler Heute, 13:05
.... wie gesagt, ich persönlich kann mich, und will das auch garnicht, zur Alten Messe qualifiziert äußern.
Zur eigenmächtigen Bischofsweihen kann ich schon meine Meinung kund tun.
Darum wurden die Pius exkommuniziert, nicht weil sie auf die Alte Messe beharren!
Unterbrochene ' Apostolische Sukzession 'ist das Problem - warum gehst du@Hans, nicht darauf ein?
Zur eigenmächtigen Bischofsweihen kann ich schon meine Meinung kund tun.
Darum wurden die Pius exkommuniziert, nicht weil sie auf die Alte Messe beharren!
Unterbrochene ' Apostolische Sukzession 'ist das Problem - warum gehst du@Hans, nicht darauf ein?
Herrklavierspieler Heute, 13:10
" Dass der Papst das alleinige Recht hat, Bischöfe zu ernennen bzw. ein päpstliches Mandat für ihre Weihe zu erteilen, ist kirchenrechtliche katholische Ordnung, aber keine biblische Vorschrift..."
Siehste, fängt schon an- tu' doch nicht so protestantisch!
Mal ne Verständnis Frage: was soll das denn genau mit der 'Apostolische Sukzession 'sein?
Siehste, fängt schon an- tu' doch nicht so protestantisch!
Mal ne Verständnis Frage: was soll das denn genau mit der 'Apostolische Sukzession 'sein?
Shira Heute, 13:13
Die apostolische Sukzession bedeutet im katholischen Verständnis, dass das Bischofsamt durch eine ununterbrochene Reihe von Bischofsweihen von den Aposteln bis zu den heutigen Bischöfen weitergegeben wurde. Entscheidend ist also die Weitergabe des bischöflichen Amtes durch Handauflegung und Weihe - nicht, dass jeder einzelne Bischof vom Papst persönlich geweiht wurde.
hansfeuerstein Heute, 13:20
Man muss sich dem stellen. Der Katholizismus war einst ein Hort des Konservativen schlechthin, also der Bewahrung.
Man hatte den Kommunismus verurteilt gehabt und auch den Sozialismus und vertrat dies. Dann kam das Aggiornomento, und seither ist auch das kirchliche Milieu in diesen doch eher politischen Kampf von Deutungshoheiten mit hineingezogen. Viele Bischöfe haben inzwischen auch überwiegend mit einem einseitigen Milieu in ihrem direkten Umfeld zu tun, woraus ihre Positionen gedeihen.
Man hatte den Kommunismus verurteilt gehabt und auch den Sozialismus und vertrat dies. Dann kam das Aggiornomento, und seither ist auch das kirchliche Milieu in diesen doch eher politischen Kampf von Deutungshoheiten mit hineingezogen. Viele Bischöfe haben inzwischen auch überwiegend mit einem einseitigen Milieu in ihrem direkten Umfeld zu tun, woraus ihre Positionen gedeihen.
hansfeuerstein Heute, 13:24
Es ist sicherlich nicht optimal, dass man letztlich doch bei Pius Bischöfe weihen musste, um den Fortbestand zu gewährleisten. Im Endeffekt werden und würden sie bei fast allem was sie tun behindert werden. Das ist zwar von Rom so nicht gewollt, aber hal ein Faktum. Schau, den deutschen synodalen Weg alleine trägt schon der Großteil der Bischöfe mit, mit all seinen Positionen die eigentlich nicht mehr als katholisch bezeichnet werden können. Die Lage ist unübersichtlich geworden, und überall von Verunsicherungen begleitet, es ist schade, dass das nun auch in der Kirche so ist, und sich insgesamt schwächend auswirkt.
Herrklavierspieler Heute, 13:26
Vermutlich wird auch der Bischof von Rom unter Gebet, genau so, wie es uns in der ApG überliefert ist, mit Hilfe des Heiligen Geistes, den geeigneten Hirten, also Bischof, wählen.
Nun ist die Frage, welcher Bischof, der von Rom, oder der der Pius e , hat denn nun den geeigneten nominiert?
Wenn wir uns da nicht seit 2000 Jahren drauf verlassen könnten, wäre eine Bischofsweihe lediglich ein Schauspiel, oder eine demokratische Abstimmung, wie es z.b. bei den ev.Christen üblich ist.
Nun ist die Frage, welcher Bischof, der von Rom, oder der der Pius e , hat denn nun den geeigneten nominiert?
Wenn wir uns da nicht seit 2000 Jahren drauf verlassen könnten, wäre eine Bischofsweihe lediglich ein Schauspiel, oder eine demokratische Abstimmung, wie es z.b. bei den ev.Christen üblich ist.
Engelslhaar Heute, 13:42
Was die Pius-Bruderschaft sich aufplustert, diese Häretiker, das ist wirklich unglaublich.
Wer dem Papst, dem Nachfolger des Apostels Petrus den Gehorsam verweigert, stellt sich außerhalb der katholischen Kirche.
Und natürlich ist das biblisch! Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen. Zu den Aposteln wurde klar gesagt: Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben. Also kann man sich nicht selber die Sünden vergeben.
Die apostolische Sukzession ist ununterbrochen.
Man stellt sich über Gott, wirklich unglaublich!
Hat Gott sich etwa geirrt, als er unseren wunderbaren Papst Leo zugelassen hat??
Dass man sich überhaupt mit sektiererischen Gruppierungen abgeben muss hier! Lächerlich!
Wer dem Papst, dem Nachfolger des Apostels Petrus den Gehorsam verweigert, stellt sich außerhalb der katholischen Kirche.
Und natürlich ist das biblisch! Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen. Zu den Aposteln wurde klar gesagt: Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben. Also kann man sich nicht selber die Sünden vergeben.
Die apostolische Sukzession ist ununterbrochen.
Man stellt sich über Gott, wirklich unglaublich!
Hat Gott sich etwa geirrt, als er unseren wunderbaren Papst Leo zugelassen hat??
Dass man sich überhaupt mit sektiererischen Gruppierungen abgeben muss hier! Lächerlich!
Herrklavierspieler Heute, 13:44
Noch weiter: Ist das " Handauflegen" lediglich eine Geste, oder wird damit tatsächlich ein Charisma, oder Gabe weitergegeben?
Der Titel ist momentan zumindest in D nicht " in", aber ist der Bischof von Rom für euch Katholiken denn " der Stellvertreter Christi", ist er das Äußere Gesicht der Kirche für das Innere Gesicht der Kirche, Jesus Christus?
Der Titel ist momentan zumindest in D nicht " in", aber ist der Bischof von Rom für euch Katholiken denn " der Stellvertreter Christi", ist er das Äußere Gesicht der Kirche für das Innere Gesicht der Kirche, Jesus Christus?
Shira Heute, 13:45
Klavier,
Hier vermischst du zwei Dinge: Wer einen Bischof rechtmäßig ernennt, und ob eine Bischofsweihe gültig ist, sind nicht dasselbe.
Bei den Piusbrüdern wurden im Juli vier Bischöfe geweiht. Dass dafür kein päpstliches Mandat vorlag, betrifft die kirchenrechtliche Erlaubtheit der Weihe. Es bedeutet nicht, dass die Weihe ungültig ist oder die apostolische Sukzession abbricht.
Das päpstliche Mandat ist Kirchenrecht - nicht ein biblisches Gebot. Eine Bischofsweihe wird also nicht dadurch zu einem "Schauspiel", dass der Papst sie nicht genehmigt hat.
Was ihr auf Erden binden werdet, das wird im Himmel gebunden sein …(Mt 18,18)
Jesus gibt den Aposteln eine Bindungs- und Lösungsgewalt. (Plural)
Hier vermischst du zwei Dinge: Wer einen Bischof rechtmäßig ernennt, und ob eine Bischofsweihe gültig ist, sind nicht dasselbe.
Bei den Piusbrüdern wurden im Juli vier Bischöfe geweiht. Dass dafür kein päpstliches Mandat vorlag, betrifft die kirchenrechtliche Erlaubtheit der Weihe. Es bedeutet nicht, dass die Weihe ungültig ist oder die apostolische Sukzession abbricht.
Das päpstliche Mandat ist Kirchenrecht - nicht ein biblisches Gebot. Eine Bischofsweihe wird also nicht dadurch zu einem "Schauspiel", dass der Papst sie nicht genehmigt hat.
Was ihr auf Erden binden werdet, das wird im Himmel gebunden sein …(Mt 18,18)
Jesus gibt den Aposteln eine Bindungs- und Lösungsgewalt. (Plural)
Shira Heute, 13:48
Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen. Zu den Aposteln wurde klar gesagt: Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben
👍
👍
hansfeuerstein Heute, 13:55
Der Hl. Geist ist eine Frucht des Glaubens, nicht der Hierarchie, das dürfen wir halt nie vergessen. Daher plädiere ich dafür, mit großer Behutsamkeit und auch Nächstenliebe damit umzugehen. Es gibt ja diese großen Chartes Wallfahrten, die eigentlich nur von den traditionionellen Gemeinschaften veranstaltet werden. Große Ereignisse. Andere meinen, es wäre sinnvoller und nützlicher sich für eine Klimademo zu organisieren. Was soll man da sagen?
Herrklavierspieler Heute, 13:58
Ich vermische nichts @shira. es gibt in der RKK keine einseitige Ernennungen, wenn jemand Priester werden will, dann braucht es dazu auch das Einverständnis der Kirche und das fehlt bei den Pius en.
Ich will aber nochmal zurück zum Weihe Akt: wenn das jeder tun könnte, wäre es wie wenn Hans Klok jemandem die Hand auflegen würde - nix.
Wenn ein Priester in Persona Christi die Wandlung vor nimmt, dann soll es irgendwie jeder machen?
Es klingelt...👋
Ich will aber nochmal zurück zum Weihe Akt: wenn das jeder tun könnte, wäre es wie wenn Hans Klok jemandem die Hand auflegen würde - nix.
Wenn ein Priester in Persona Christi die Wandlung vor nimmt, dann soll es irgendwie jeder machen?
Es klingelt...👋
hansfeuerstein Heute, 14:02
Da muss man eben unterscheiden. Diese Weihen sind nicht etwa ungültig, sie sind lediglich unerlaubt. Das ist der wesentliche Unterschied. Das gilt selbstverständlich auch für alle evangelischen Bischöfe/Innen als auch die Orthodoxen, muss man sehen.😉
hansfeuerstein Heute, 14:12
Wobei evangelisch gilt als sakramental ungültig (fehlen der apostolischen Sukzession) sogar. Nur, in der Praxis lassen sich ja Bischöfe und Päpste durchaus von ihnen segnen z.B. und halten gemeinsam Gottesdienste wobei sie zusammen am Mahltisch stehen. Soweit zur tatsächlichen Praxis. (gültig ist es bei all jenen, deren Bischöfe von anderen Bischöfen geweiht wurden, welche bis auf die Apostel nachvollziehbar zurückgehen.) Da die ersten Bischöfe von St. Pius von EB Levabvre geweiht wurden, sind diese in apostolischer Sukzession.
Shira Heute, 14:24
Klavier,
Das Handauflegen ist in der Bibel jedenfalls nicht nur eine leere Geste. Paulus spricht ausdrücklich von einer Gnadengabe, die durch Handauflegung gegeben wurde
Aber daraus folgt nicht, dass nur der Bischof von Rom eine Bischofsweihe genehmigen darf. Das sind zwei verschiedene Dinge.
Und ja, der Papst wird in der katholischen Kirche als Stellvertreter Christi bezeichnet. Aber die Frage ist doch, ob sich seine konkrete Befugnis, eine Bischofsweihe zu genehmigen oder zu verbieten, aus der Bibel ergibt - oder aus dem späteren Kirchenrecht.
Wir sollen alles prüfen...
Das Handauflegen ist in der Bibel jedenfalls nicht nur eine leere Geste. Paulus spricht ausdrücklich von einer Gnadengabe, die durch Handauflegung gegeben wurde
Aber daraus folgt nicht, dass nur der Bischof von Rom eine Bischofsweihe genehmigen darf. Das sind zwei verschiedene Dinge.
Und ja, der Papst wird in der katholischen Kirche als Stellvertreter Christi bezeichnet. Aber die Frage ist doch, ob sich seine konkrete Befugnis, eine Bischofsweihe zu genehmigen oder zu verbieten, aus der Bibel ergibt - oder aus dem späteren Kirchenrecht.
Wir sollen alles prüfen...
hansfeuerstein Heute, 14:39
Es ist natürlich ein Akt des Ungehorsams, der Ortsbischof hat einen "Konkurrenten" 😉
Herrklavierspieler Heute, 15:04
Das ist natürlich biblisch begründet@shira!
Kann man in der ApG nachlesen, dass Petrus die Initiative ergriffen hat, um den Ersatz für Judas Eskariot zu wählen.
Der Bischof von Rom hat das Petrusamt inne, er ist der Nachfolger Petri und besitzt dadurch die Befugnis, die Jesus Christus dem Petrus gab.
Und das ist der Grund, weshalb die Pius e nicht einfach über den Kopf des Bischof Roms hinweg, Bischöfe ernennen können, bzw. dürfen.
Daran hätten sie sich halten müssen, es wurde ihnen ja auch vorher gesagt, aber sie wollten es eben so.
Kann man in der ApG nachlesen, dass Petrus die Initiative ergriffen hat, um den Ersatz für Judas Eskariot zu wählen.
Der Bischof von Rom hat das Petrusamt inne, er ist der Nachfolger Petri und besitzt dadurch die Befugnis, die Jesus Christus dem Petrus gab.
Und das ist der Grund, weshalb die Pius e nicht einfach über den Kopf des Bischof Roms hinweg, Bischöfe ernennen können, bzw. dürfen.
Daran hätten sie sich halten müssen, es wurde ihnen ja auch vorher gesagt, aber sie wollten es eben so.
Herrklavierspieler Heute, 15:10
Mir ist es wichtig, darum der Blog, dass du@shira nachlesen kannst, was die Petrus e zu ihrer Trennung ganz genau sagten, sie haben sich eben nicht von Rom dissen lassen, sondern im Gegenteil!
hansfeuerstein Heute, 15:15
Man muss sehen, dass Priestern die z.B. Homosexuellen-Paarsegnungen nicht vornehmen wollen, massive Probleme durch die jeweiligen bischöflichen Ordinariate bereitet werden....
Herrklavierspieler Heute, 15:17
Apostolische Sukzession, hier lang:
https://www.vatican.va/content/vatican/de/holy-father.html
All diese haben Bischöfe nominiert.
https://www.vatican.va/content/vatican/de/holy-father.html
All diese haben Bischöfe nominiert.
hansfeuerstein Heute, 15:26
Wie gesagt, da Bischof Levevre gültig geweiht war, sind es auch alle die er seinerseits geweiht hat, und so geht es fort...
Der Papst ist nicht derjenige der diese Weihen gültig macht, sondern derjenige der sie als erlaubt erklärt.
Der Papst ist nicht derjenige der diese Weihen gültig macht, sondern derjenige der sie als erlaubt erklärt.
Herrklavierspieler Heute, 15:28
@Hans, Deutschland ist das Mutterland des Protestantismus, überwiegend so geprägt und säkularisiert. Das ist doch klar, dass auch viele Katholiken so sein wollen!
Sie wollen, wie die anderen sein: Verheiratete Priester, Segnung homosexueller Paare, Wieder- Verheiratung... obwohl sie zusehen können, wie die EKD den Bach runter geht.
Ich persönlich würde aber, sollten die katholischen Bischöfe da weiter dem evangelischen " Vorbild" nacheifern wollen, eher zu den Petrus en gehen.
Sie wollen, wie die anderen sein: Verheiratete Priester, Segnung homosexueller Paare, Wieder- Verheiratung... obwohl sie zusehen können, wie die EKD den Bach runter geht.
Ich persönlich würde aber, sollten die katholischen Bischöfe da weiter dem evangelischen " Vorbild" nacheifern wollen, eher zu den Petrus en gehen.
Shira Heute, 15:34
Ja, Petrus ergreift in Apg 1 die Initiative. Aber gerade hier interessant: Petrus bestimmt Matthias nicht einfach allein. Die Apostel schlagen zwei Männer vor, beten gemeinsam und losen dann zwischen ihnen (Apg 1,15-26).
Dass der Bischof von Rom später als Nachfolger Petri dieses besondere Recht besitzt, Bischöfe zu ernennen oder ihre Weihe zu genehmigen, ist dagegen eine kirchliche Entwicklung und steht so nicht in der Apostelgeschichte.
Die heutige Lehre von der päpstlichen Unfehlbarkeit und der umfassenden päpstlichen Jurisdiktionsgewalt wurde nicht von Anfang an so verstanden, sondern auf dem Ersten Vatikanischen Konzil (1869–1870) dogmatisch definiert; die staatliche Souveränität des Papstes über den Vatikanstaat entstand dagegen erst durch die Lateranverträge von 1929.
Dass der Bischof von Rom später als Nachfolger Petri dieses besondere Recht besitzt, Bischöfe zu ernennen oder ihre Weihe zu genehmigen, ist dagegen eine kirchliche Entwicklung und steht so nicht in der Apostelgeschichte.
Die heutige Lehre von der päpstlichen Unfehlbarkeit und der umfassenden päpstlichen Jurisdiktionsgewalt wurde nicht von Anfang an so verstanden, sondern auf dem Ersten Vatikanischen Konzil (1869–1870) dogmatisch definiert; die staatliche Souveränität des Papstes über den Vatikanstaat entstand dagegen erst durch die Lateranverträge von 1929.
Herrklavierspieler Heute, 15:43
... die ApG ist aber das Vorbild unserer Kirche!
Und ja, es wird heute kein Los mehr geworfen.
Und ja, es wird heute kein Los mehr geworfen.
hansfeuerstein Heute, 15:45
Heute fragt man sich ja bei jedem einzelnen Bischof zuerst, ob er wirklich an Gott glaubt, oder den Glauben als anthorpologisches Konstrukt betrachtet, dass den Menschen besser durchs Leben gehen lässt.
Herrklavierspieler Heute, 15:49
Es geht doch in diesem Blog und zum Thema, dass sich die Pius e ohne Erlaubnis Bischöfe geweiht haben, garnicht um die " Unfehlbarkeit"!
Die Lateranverträge sind doch eindeutig vom Heiligen Geist eingefädelt - der Kirchenstaat existierte bis dahin nicht mehr.
Die Lateranverträge sind doch eindeutig vom Heiligen Geist eingefädelt - der Kirchenstaat existierte bis dahin nicht mehr.
Herrklavierspieler Heute, 15:54
Ich frage mich das eigentlich nicht @ Hans.
Ich mache diese Schieflage der katholischen Kirche an meinem Eindruck, den ich um 15:28h gepostet habe, fest.
Ich mache diese Schieflage der katholischen Kirche an meinem Eindruck, den ich um 15:28h gepostet habe, fest.
Shira Heute, 16:05
Dann so:
Die heutige Lehre von der umfassenden päpstlichen Jurisdiktionsgewalt wurde nicht von Anfang an so verstanden, sondern auf dem Ersten Vatikanischen Konzil (1869–1870) dogmatisch definiert.
Die heutige Lehre von der umfassenden päpstlichen Jurisdiktionsgewalt wurde nicht von Anfang an so verstanden, sondern auf dem Ersten Vatikanischen Konzil (1869–1870) dogmatisch definiert.
Herrklavierspieler Heute, 16:52
Es dreht sich um die Bischofsweihen und dass der Papst die Bischöfe NOMINIERT.
Das ist das Prinzip seit dem Heiligen Petrus!
Ist doch auch logisch @shira, wenn in den vergangenen 2000 Jahren irgend jemand seinem Gegenüber die Hände aufgelegt hätte, wäre das keine ' apostolische sukzession ' , sondern Willkür.
Wenn du also glauben solltest, dass von Jesus Christus dem Petrus und all seinen Nachfolgern, eine Binde - und Lösegewalt übertragen ist, dann nur wenn der Bischof von Rom nicht nur ein Amt, sondern auch einen besonderen "Draht "zum Heiligen Geist hat.
Um dessen Beistand betet er bevor er Bischöfe nominiert.
Er hat aber weder die neuen Bischöfe der Pius Bruderschaft nominiert, noch war er damit einverstanden, dass sie Bischofsweihen arrangieren.
Und zu meinem Blog Thema zurück: deine Schilderung über die St.Petrus sind falsch.
Und das könntest du zumindest mal oben nach lesen, weil ich mir die Mühe machte, das zu recherchieren und außerdem investiere ich momentan in diesen Blogdialog mit dir ganz schön viel Zeit, obwohl mich deren Alte Messe überhaupt garnicht interessiert.
Mein Thema ist ein anderes!
Ich mach's jetzt wie die hnhmhm🤫, und kaufe mir beim Bäcker einen Nikolaus und glaube, dass sich darin der Laib Christi befindet, den ich zum Abendmahl esse und vorher werde ich ihn mir dann auch noch weihen.
Das ist das Prinzip seit dem Heiligen Petrus!
Ist doch auch logisch @shira, wenn in den vergangenen 2000 Jahren irgend jemand seinem Gegenüber die Hände aufgelegt hätte, wäre das keine ' apostolische sukzession ' , sondern Willkür.
Wenn du also glauben solltest, dass von Jesus Christus dem Petrus und all seinen Nachfolgern, eine Binde - und Lösegewalt übertragen ist, dann nur wenn der Bischof von Rom nicht nur ein Amt, sondern auch einen besonderen "Draht "zum Heiligen Geist hat.
Um dessen Beistand betet er bevor er Bischöfe nominiert.
Er hat aber weder die neuen Bischöfe der Pius Bruderschaft nominiert, noch war er damit einverstanden, dass sie Bischofsweihen arrangieren.
Und zu meinem Blog Thema zurück: deine Schilderung über die St.Petrus sind falsch.
Und das könntest du zumindest mal oben nach lesen, weil ich mir die Mühe machte, das zu recherchieren und außerdem investiere ich momentan in diesen Blogdialog mit dir ganz schön viel Zeit, obwohl mich deren Alte Messe überhaupt garnicht interessiert.
Mein Thema ist ein anderes!
Ich mach's jetzt wie die hnhmhm🤫, und kaufe mir beim Bäcker einen Nikolaus und glaube, dass sich darin der Laib Christi befindet, den ich zum Abendmahl esse und vorher werde ich ihn mir dann auch noch weihen.
Shira Heute, 17:44
Klavier,
Dein Satz "Das ist das Prinzip seit dem heiligen Petrus" stimmt historisch nicht.
Schon um 190 widersetzte sich Irenäus von Lyon Papst Victor I., als dieser die kleinasiatischen Gemeinden wegen ihrer Ostertradition aus der Gemeinschaft ausschließen wollte. Victor setzte sich damit nicht durch.
Und im 3. Jahrhundert widersprach Cyprian von Karthago Papst Stephan I. ebenfalls in einer wichtigen kirchlichen Frage. Cyprian akzeptierte nicht, dass der Bischof von Rom einfach für alle Bischöfe entscheiden konnte.
Das zeigt ganz klar: Der Bischof von Rom hatte schon früh eine besondere Stellung. Aber er hatte damals nicht die heutige päpstliche Vollmacht über alle Bischöfe und schon gar nicht das Recht, alle Bischöfe zu nominieren.
Das heutige System war also nicht schon seit Petrus so, sondern hat sich erst im Laufe der Kirchengeschichte entwickelt. Genau genommen 1870
Dein Satz "Das ist das Prinzip seit dem heiligen Petrus" stimmt historisch nicht.
Schon um 190 widersetzte sich Irenäus von Lyon Papst Victor I., als dieser die kleinasiatischen Gemeinden wegen ihrer Ostertradition aus der Gemeinschaft ausschließen wollte. Victor setzte sich damit nicht durch.
Und im 3. Jahrhundert widersprach Cyprian von Karthago Papst Stephan I. ebenfalls in einer wichtigen kirchlichen Frage. Cyprian akzeptierte nicht, dass der Bischof von Rom einfach für alle Bischöfe entscheiden konnte.
Das zeigt ganz klar: Der Bischof von Rom hatte schon früh eine besondere Stellung. Aber er hatte damals nicht die heutige päpstliche Vollmacht über alle Bischöfe und schon gar nicht das Recht, alle Bischöfe zu nominieren.
Das heutige System war also nicht schon seit Petrus so, sondern hat sich erst im Laufe der Kirchengeschichte entwickelt. Genau genommen 1870
Herrklavierspieler Heute, 18:22
Wir reden vermutlich nicht über das Gleiche...
Doch, das ist seit Petrus so und nennt man apostolische sukzession.
Für was soll denn deiner persönlichen Meinung nach die apostolische sukzession stehen? die hat ja einen Sinn.
Bischöfe werden seit je her vom Bischof von Rom NOMINIERT.( Bei den Protestanten und protestantisierten Gemeinschaften hingegen, wird demokratisch ein Bischof gewählt)
Unsere Bischofsweihen werden immer auch von Bischöfen - ich glaube mich zu erinnern, dass es immer 2, oder 3 dazu braucht, vollzogen.
Die Leitungsfunktion lag aber nachgewiesenermaßen immer in Rom bei Petrus und seinen Nachfolgern.
( Außer als die Päpste in Avignon residierten...das muss schrecklich gewesen sein)
Also, wenn ich dich richtig verstehe, meinst du immernoch, dass die Petrus Brüder kuschten, obwohl ich dir den Artikel der Tagespost verlinkt habe, damit du nachprüfen kannst, dass das nicht stimmt.
Doch, das ist seit Petrus so und nennt man apostolische sukzession.
Für was soll denn deiner persönlichen Meinung nach die apostolische sukzession stehen? die hat ja einen Sinn.
Bischöfe werden seit je her vom Bischof von Rom NOMINIERT.( Bei den Protestanten und protestantisierten Gemeinschaften hingegen, wird demokratisch ein Bischof gewählt)
Unsere Bischofsweihen werden immer auch von Bischöfen - ich glaube mich zu erinnern, dass es immer 2, oder 3 dazu braucht, vollzogen.
Die Leitungsfunktion lag aber nachgewiesenermaßen immer in Rom bei Petrus und seinen Nachfolgern.
( Außer als die Päpste in Avignon residierten...das muss schrecklich gewesen sein)
Also, wenn ich dich richtig verstehe, meinst du immernoch, dass die Petrus Brüder kuschten, obwohl ich dir den Artikel der Tagespost verlinkt habe, damit du nachprüfen kannst, dass das nicht stimmt.
Herrklavierspieler Heute, 18:27
" Aber er hatte damals nicht die heutige päpstliche Vollmacht über alle Bischöfe und schon gar nicht das Recht, alle Bischöfe zu nominieren."
Deine Meinung interessiert mich näher, wer und durch wen wurden denn üblicherweise Bischöfe ernannt?
Deine Meinung interessiert mich näher, wer und durch wen wurden denn üblicherweise Bischöfe ernannt?
Shira Heute, 18:42
In der frühen Kirche wurden Bischöfe nicht vom Bischof von Rom ernannt.
Üblicherweise wurde der Bischof von der örtlichen Kirche gewählt bzw. von Klerus und Gemeinde mitbestimmt. Andere Bischöfe der Region wirkten dann bei der Einsetzung und Weihe mit.
Bei Cyprian im 3. Jahrhundert finden wir ausdrücklich die Beteiligung des Volkes bei Bischofswahlen.
Das sieht man später ganz eindeutig am Konzil von Nicäa 325: Dort wird festgelegt, dass ein Bischof von den Bischöfen seiner eigenen Kirchenprovinz eingesetzt werden soll.
Also nicht: "Der Papst nominiert den Bischof und andere weihen ihn."
Sondern: Die örtliche Kirche und die Bischöfe der Region hatten dabei eine entscheidende Rolle.
Üblicherweise wurde der Bischof von der örtlichen Kirche gewählt bzw. von Klerus und Gemeinde mitbestimmt. Andere Bischöfe der Region wirkten dann bei der Einsetzung und Weihe mit.
Bei Cyprian im 3. Jahrhundert finden wir ausdrücklich die Beteiligung des Volkes bei Bischofswahlen.
Das sieht man später ganz eindeutig am Konzil von Nicäa 325: Dort wird festgelegt, dass ein Bischof von den Bischöfen seiner eigenen Kirchenprovinz eingesetzt werden soll.
Also nicht: "Der Papst nominiert den Bischof und andere weihen ihn."
Sondern: Die örtliche Kirche und die Bischöfe der Region hatten dabei eine entscheidende Rolle.
hansfeuerstein Heute, 20:34
Wichtig ist, dass ein Bischof den Glauben hat, und diesen frank und frei verkündet. Der Rest nützt nicht viel. 😉
Es werden ja auch derzeit bei BIschofsernennungen die Ortskirchen mit eingebunden, das wird nicht ohne Rücksprache in Rom entschieden. Allerdings kann man sich vorstellen was dabei herauskommt, wenn das DBK dort etwas mitzureden hat...da kann man gleich vorher die Grünen fragen😅
Es werden ja auch derzeit bei BIschofsernennungen die Ortskirchen mit eingebunden, das wird nicht ohne Rücksprache in Rom entschieden. Allerdings kann man sich vorstellen was dabei herauskommt, wenn das DBK dort etwas mitzureden hat...da kann man gleich vorher die Grünen fragen😅
Herrklavierspieler Heute, 20:36
Shira, ich habe deiner Aussage von gestern einen Blog gewidmet, weil deiner für Kommentare geschlossen war, ich aber doch über deine falsche Aussage informieren wollte.
Habe auch den Link aus ' Der Tagespost ' in der die St.Petrus Bruderschaft Stellung bezieht.
Darin wird deine Aussage nicht bestätigt!
Das darzustellen, war und ist mein Anliegen.
Mein Anliegen ist NICHT, dir zu sagen, welche Messe du besuchen sollst.
Ich habe versucht, dir zu erklären, weshalb ich es nicht gut finde, dass sich jeder selbst einen Bischof wählt und dass ich es sinnvoll finde, dass die Nomination eines Bischofs von 1 Person, dem Bischof von Rom, erfolgt.
Jetzt sind wir in der frühen Kirchengeschichte gelandet und wer hat nun recht.
Dazu kann ich nun nur auf eine wissenschaftliche Meinung zurück greifen, der hierzu geforscht und einen Aufsatz dazu verfasst hat:
E. Stauffer, Zur Vor- und Frühgeschichte des Primatus Petri
Für mich ist das Thema damit erledigt.
Habe auch den Link aus ' Der Tagespost ' in der die St.Petrus Bruderschaft Stellung bezieht.
Darin wird deine Aussage nicht bestätigt!
Das darzustellen, war und ist mein Anliegen.
Mein Anliegen ist NICHT, dir zu sagen, welche Messe du besuchen sollst.
Ich habe versucht, dir zu erklären, weshalb ich es nicht gut finde, dass sich jeder selbst einen Bischof wählt und dass ich es sinnvoll finde, dass die Nomination eines Bischofs von 1 Person, dem Bischof von Rom, erfolgt.
Jetzt sind wir in der frühen Kirchengeschichte gelandet und wer hat nun recht.
Dazu kann ich nun nur auf eine wissenschaftliche Meinung zurück greifen, der hierzu geforscht und einen Aufsatz dazu verfasst hat:
E. Stauffer, Zur Vor- und Frühgeschichte des Primatus Petri
Für mich ist das Thema damit erledigt.
Engelslhaar Heute, 20:44
Ich würde dir raten, den Blog zu schließen, um den Frevel zu beenden!
Kann man ja nicht mit ansehen, diesen menschlichen Ungehorsam!
Kann man ja nicht mit ansehen, diesen menschlichen Ungehorsam!
hansfeuerstein Heute, 20:49
Die Aufhebung der Exkommunikation von Benedikt XVI. war richtig, ich sehe den durch St. Pius erklärten kirchlichen Notstand durchaus nicht unbegründet.....

Jetzt
Das Problem ist ja auch, dass es insbesondere in Deutschland eine uralte "los von Rom" Bewegung gibt, die nationalkirchliche Sonderwege als modern und zeitgemäss verkaufen will.