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Ganztod, Luther und Calvin...

Ganztod, Luther und Calvin...
Luther hat keinen "Ganztod"gelehrt...Aussagen, dass alle  ev.Christen  Verstorbene als völlig tot oder bewusstlos betrachten, ist pauschal nicht richtig...

Luthers Rede vom "Schlaf" ist eine Metapher...kein komatöser Zustand und schon gar nicht einfach die Nichtexistenz des Menschen...

Luthers Denken war da  theologisch und intellektuell...Gott ist nicht an unsere menschliche Vorstellung von Raum und Zeit gebunden...deshalb lässt sich auch das "Warten" der Verstorbenen nicht mit unserem zeitlichen Erleben gleichsetzen...

Und wichtig...Luther hat seine Gedanken über den Tod auch nicht zu einem Dogma über den sog. "Zwischenzustand " erhoben...seine Aussagen sind differenziert und er nutzte Metaphern...

Luther ganz klar an die leibliche Auferstehung...wie im Glaubensbekenntnis...der Tod hat nicht das letzte Wort...

Calvin...er widersprach der Vorstellung eines "Schlafes"...also der bewussten Weiterexistenz der Seele...beim waren es mehr rumflatternde Seelen mit Warten auf die leibliche Auferstehung...Luther fand es seltsam..

Btw...

Eine Behauptung, dass im Judentum Verstorbene durch Sühneopfer "entsühnt" werden könnten, ist nicht haltbar...2. Makk gehört eh nicht zum jüdischen Kanon...der Text kann also nicht Beleg für eine verbindliche  jüdische Lehre von der Entsühnung Verstorbener herhalten...

Das Kaddisch ist auch kein Sühne/ Entsühnungsgebet für Verstorbene...es richtet sich an Gott und hat in der jüdischen Trauertradition eine ganz andere Bedeutung...

Genauso gibt es im evangelischen Christentum Fürbitten für Verstorbene und Beichte..auch  Krankensalbung..

Kommentare

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Ben78 10.09.2026 20:59
Mt22,32
Habt ihr nicht gelesen, was zu euch geredet ist von Gott, der da spricht: »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht der Gott von Toten, sondern von Lebenden.

Mk12,27
Er ist nicht der Gott von Toten, sondern von Lebenden. Ihr irrt sehr.

Lk 23,43 
Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

(PS: Nein, es ist eine Lüge, dass das gestanden hätte, "Ich sage dir heute, ...". Wer die Bibel kennt, kennt alle stellen, wo es auch in anderem Kontext heißt, "ich sage dir, heute...".

Jesus sagte immer nur, "Ich sagte dir, → heute...". Jesus sagte nie, "Ich sage dir heute, ...". Nie. Warum sollte er ausgerechnet bei diesem einen Vers anders gesprochen haben als sonst immer? Achso, weil es da der eigenen Indoktrination dient. So finden alle Glaubensrichtungen ihre spezielle Erklärung, warum ihre abwegige Schriftzurechtlegung die einzige richtige sein kann... Nahein, sie wissen es sogar besser als die Bibelübersetzer. Denn die Bibelübersetzer sind voreingenommen! Sie, die allen Übersetzungen weltweit widersprechen aber sind nicht indoktriniert! Kapier das doch endlich mal jemand!!
 
Ben78 10.09.2026 21:12
Man zeige mir eine Stelle, wo Jesus je gesagt hätte, "Ich sagte dir heute, ...." (achte auch die Position des Kommas.

Jesus sagte NIRGENDS (!), "Ich sage dir heute, ...". So hat er einfach nicht geredet.

Sondern:
Mt 5,18 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz.
Mt 5,20 : Jesus: Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Mt 5,22 : Jesus: Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig.
Mt 5,28 : Jesus: Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.
Mt 5,32 : Jesus: Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht.
Mt 5,34 : Jesus: Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt.
Mt 5,39 : Jesus: Ich aber sage euch, dass ihr dem Bösen nicht widerstehen sollt.
Mt 5,44 : Jesus: Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.
Mt 6,2 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen.
Mt 6,5 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen.
Mt 6,16 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen.
Mt 6,25 : Jesus: Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet.
Mt 6,29 : Jesus: Ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
Mt 8,10 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden!
Mt 8,11 : Jesus: Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.
Mt 10,15 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land Sodom und Gomorra erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dieser Stadt.
Mt 10,23 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis der Menschensohn kommt.
Mt 10,42 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Er wird seinen Lohn nicht verlieren.
Mt 11,22 : Jesus: Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Zidon erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als euch.
Mt 11,24 : Jesus: Doch ich sage euch: Es wird dem Land Sodom erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir.
Mt 16,28 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.
Mt 17,20 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Hebe dich dorthin!
Mt 18,3 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Mt 18,10 : Jesus: Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.
Mt 18,13 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Er freut sich über dieses mehr als über die neunundneunzig, die nicht verirrt sind.
Mt 18,18 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein.
Mt 18,19 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren.
Mt 19,23 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer in das Himmelreich kommen.
Mt 19,24 : Jesus: Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
Mt 19,28 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt sitzen auf zwölf Thronen.
Mt 21,31 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr.
Mt 23,39 : Jesus: Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Mt 24,2 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.
Mt 24,34 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht.
Mt 24,47 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.
Mt 25,12 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
Mt 25,40 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
Mt 25,45 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.
Mt 26,13 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis.
Mt 26,21 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.
Mt 26,34 : Jesus: Wahrlich, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
Mk 3,28 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben.
Mk 8,12 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Diesem Geschlecht wird kein Zeichen gegeben werden!
Mk 9,1 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie sehen das Reich Gottes kommen.
Mk 9,41 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Er wird seinen Lohn nicht verlieren.
Mk 10,15 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Mk 10,29 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen.
Mk 11,24 : Jesus: Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteilwerden.
Mk 12,43 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben.
Mk 13,30 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht.
Mk 14,9 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis.
Mk 14,18 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isst, wird mich verraten.
Mk 14,25 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch, dass ich hinfort nicht mehr vom Gewächs des Weinstocks trinken werde.
Mk 14,30 : Jesus: Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. (Hat hier etwa auch gestanden, "Ich sagte dir heute, in dieser Nacht...". Wohl kaum.
Lk 4,24 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Kein Prophet gilt etwas in seinem Vaterland.
Lk 7,9 : Jesus: Ich sage euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden.
Lk 7,28 : Jesus: Ich sage euch aber: Unter den von Frauen Geborenen ist kein größerer Prophet als Johannes der Täufer.
Lk 9,27 : Jesus: Ich sage euch aber wahrlich: Es stehen einige hier, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes sehen.
Lk 10,12 : Jesus: Ich sage euch: Es wird Sodom an jenem Tage erträglicher ergehen als dieser Stadt.
Lk 10,24 : Jesus: Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben's nicht gesehen.
Lk 11,8 : Jesus: Ich sage euch: Wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Unverschämtheit aufstehen.
Lk 11,51 : Jesus: Ja, ich sage euch: Es wird gefordert werden von diesem Geschlecht.
Lk 12,4 : Jesus: Ich sage euch aber, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten.
Lk 12,5 : Jesus: Ja, ich sage euch: Den fürchtet!
Lk 12,8 : Jesus: Ich sage euch aber: Wer mich bekennt vor den Menschen, den wird auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes.
Lk 12,22 : Jesus: Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen werdet.
Lk 12,37 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und sie zu Tisch bitten.
Lk 12,44 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.
Lk 12,51 : Jesus: Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung.
Lk 12,59 : Jesus: Ich sage dir: Du wirst von dort nicht herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast.
Lk 13,3 : Jesus: Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.
Lk 13,24 : Jesus: Denn viele, sage ich euch, werden danach trachten, wie sie hineinkommen, und werden's nicht können.
Lk 13,35 : Jesus: Ich sage euch aber: Ihr werdet mich nicht sehen, bis die Zeit kommt, da ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt!
Lk 14,24 : Jesus: Denn ich sage euch: Keiner der Männer, die geladen waren, wird mein Abendmahl schmecken.
Lk 15,7 : Jesus: Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 15,10 : Jesus: Ebenso, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lk 16,9 : Jesus: Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon.
Lk 17,34 : Jesus: Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett liegen; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben werden.
Lk 18,8 : Jesus: Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze.
Lk 18,14 : Jesus: Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener.
Lk 18,17 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Lk 18,29 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlässt um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfach wieder empfängt.
Lk 19,26 : Jesus: Ich sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden.
Lk 19,40 : Jesus: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.
Lk 21,32 : Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht.
Lk 22,16 : Jesus: Denn ich sage euch: Ich werde es nicht mehr essen, bis es erfüllt wird im Reich Gottes.
Lk 22,34 : Jesus: Petrus, ich sage dir: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.
Lk 23,43 : Jesus: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
Joh 1,51 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen.
Joh 3,3 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Joh 3,5 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Joh 3,11 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen.
Joh 5,19 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun.
Joh 5,24 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben.
Joh 5,25 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da.
Joh 6,26 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und satt geworden seid.
Joh 6,32 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben.
Joh 6,47 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat ewiges Leben.
Joh 6,53 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.
Joh 8,34 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.
Joh 8,51 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort hält, wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit.
Joh 8,58 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich.
Joh 10,1 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber.
Joh 10,7 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
Joh 12,24 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
Joh 13,16 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr.
Joh 13,20 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer aufnimmt, wen ich senden werde, der nimmt mich auf.
Joh 13,21 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.
Joh 13,38 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.
Joh 14,12 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue.
Joh 16,20 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen.
Joh 16,23 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er's euch geben.
Joh 21,18 : Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest.

So, Vorwegnahme, fertig. 🙋‍♂️
 
Ben78 10.09.2026 21:13
Vielleicht doch ein paar Beispiele zu viel. : D Du darfst es gerne löschen. Verzeihung.
 
hansfeuerstein 10.09.2026 23:51
Gibt es eine Aussage ob der Himmel derweil noch leer ist?
 
Sherezade 11.09.2026 07:49
Derweil? Höchst unverständliche Frage...

Gestern war ich wohl zu schnell und wohl nicht deutlich genug...dazu ein Fight mit der Autokorrektur vom Netbook..in der Kürze eines Blogs kann man Luther und Calvin nicht gerecht werden..aber..beide! waren keine Vertreter vom Ganztod...genau darum geht es...bei Luther reicht es schon, wenn man die Apologie zur CA kennt...oder den Nachruf an Urbanus Rhegius:

"jetzt selbst lernt, sieht und hört, worüber er hier nach Gottes Wort gehandelt hat.."...

oder eine andere Aussage..

"Es ist genug, dass du weißt: sie sind in Gottes Händen und in keiner Kreatur Schoß oder Raum"..


Kleine passende Anekdote von Karl Barth...er wurde mal gefragt: "Ist die Hoffnung berechtigt, dass ich im ewigen Leben meine Lieben wiedersehe und erkenne?"
Seine lakonische Antwort: "Gewiss, aber nicht nur die!"
😅😅😅
 
Miri21 11.09.2026 08:24
Wie unterschiedlich doch die Bibelübersetzungen sein können...

War vorher darüber gestolpert:
Mt 5,39 : Jesus: Ich aber sage euch, dass ihr dem Bösen nicht widerstehen sollt.
Ich verstehe die Übersetzung so, dass man sich dem Bösen, der Sünde hingeben darf, ohne dagegen anzukämpfen...?????🧐

Tatsächlich steht da aber, dass man Leid ertragen soll...
Mt 5:39 Ich aber sage euch: Wehrt euch nicht gegen den Bösen, sondern wer dich auf deine rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin!
Auch Jesus war dem Kreuz nicht ausgewichen, sondern hat es angenommen um uns zu retten und von der Sünde zu befreien.

Wenn man Bibeltexte einstellt, sollten sie klar sein und nicht solche Kaugummi Übersetzungen!
 
Sherezade 11.09.2026 08:26
Wenn man sich historisch mit dem Thema befassen will, ist man nicht bei Luther und Calvin...da landet man eher bei einem Renato...
 
Miri21 11.09.2026 08:35
Feuerstein, es gibt sogar eine Aussage, wem das Himmelreich gehört:

Mt 5:3 "Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich."😊
 
Miri21 11.09.2026 08:46
Joh 14:2 Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wäre es nicht so, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.
Joh 14:3 Und bin ich hingegangen und habe ich eine Stätte bereitet für euch dann komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seid.
Joh 14:4 Und wohin ich gehe, wißt ihr den Weg."
 
Sherezade 11.09.2026 09:10
Es geht in dem Blog um falsche Aussagen, die in diesem Forum von einigen Personen immer wieder verbreitet werden!
Matth 5 halte ich für das  Thema  " Ganztod, Luther und Calvin"  nicht so ganz passend....
Zur Auslegung von Matth 5 eignet sich übrigens  Walter Wink und sein Gedanke vom  "Dritten Weg“ ...
 
Sherezade 11.09.2026 09:56
Btw...sehe keinen Grund, Bibelverse zu löschen...
Im Gegensatz zur Neigung mancher Zeitgenossen, die immer wieder die gleichen  Aussagen verbreiten, die von keinerlei Sachkenntnis getrübt sind...und gleichzeitig der prophylaktischen Blockade  frönen...
 
paloma 11.09.2026 10:43
7.49 @ Sherezade
Es ist genug, dass du weißt: Sie sind in Gottes Händen und in keiner Kreatur Schoß oder Raum"...
Dieser Ausspruch von Luther, wenn ich dich richtig verstanden habe, zeigt vllt nicht die oberste Erkenntnis, so aber doch den Schleier, der auch in verschiedenen Übersetzungen nicht nachvollziehbar u gänzlich gelüftet wird, wie ich finde.
Natürlich wollen alle Gläubigen das genau wissen: Was geschieht, wenn ich die Schwelle des Lebens überschreite u genau da habe ich bis jetzt keine absolute Deutlichkeit finden können, wohl aber darin, dass wenn Jesus wiederkommt er uns aufnehmen wird. Insofern gebe ich Luther recht u versuche mich mit dem zu begnügen, was ich erkenne, dass es eine Ewigkeit in der Herrlichkeit bei ihm geben wird für seine Nachfolger/ Jünger.

Und Hans F. : Der Himmel ist sowieso nicht leer, war es nie....😃
 
schaloemchen 11.09.2026 10:53
Nach dem Tod leben Geist und Seele eines Menschen weiter

ABER

verstorbene Menschen um Beistand zu bitten, hat weder Christus noch die Apostel gelehrt
man betet nur zu Gott
nur Gott kann uns helfen

Gott Vater
Gott Sohn
Gott Heiliger Geist

ein Verstorbener im Himmel kann nichts ausrichten, so dass unsere Gebete dann "besser" erhört werden
Gott ist nicht taub

Hoffnung auf verstorbene Menschen zu setzen, dass sie "stärker" beten
oder als Mittler zwischen uns und Gott fungieren ist Mangel am Glauben
Unglaube, dass Jesus uns (ohne Mittler) WIRKLICH hört

wir können/dürfen also weder
Johannes den Täufer
(der bereits als Embrio mit dem Heiligen Geist gefüllt wurde und absolut abgesondert lebte)
um Gebete bitten

noch Abraham
noch Mose
noch Petrus
noch Apostel Johannes der eine ganze besondere Beziehung zu Jesus hatte
noch weitere Apostel
noch Maria um Fürbitte für uns beten

auch wenn sie alle im Himmel lebendig sind und "Tag und Nacht" (es gibt dort keine Zeit) Gott anbeten
 
schaloemchen 11.09.2026 11:04
um Fürbitte für uns beten

BITTEN
 
Herrklavierspieler 11.09.2026 12:10
Dass es konfessionelle Unterschiede zum Zustand Verstorbener gibt, wissen wir uns eine Diskussion darüber - unter Laien - wer Recht hat, ist m.M.n. fruchtlos und darum nicht mein Anliegen!

Die konfessionellen Unterschiede sollten aber genannt werden dürfen und nicht wie in meinem Marien Blog anlässlich des Feiertags anlässlich Marias Geburt, sich darüber abfällig äußern, denn das gibt Streit.

Dass du meine Kommentare @ sherezade nicht für wahr hältst, ist zwar deine persönliche Meinung, aber doch basieren meine Kommentare auf Tatsachen, die man leicht nachlesen kann.

" Nach protestantischem Verständnis befinden sich Verstorbene unmittelbar und geborgen in der Gegenwart Gottes, wo sie im Zustand des Friedens auf die endgültige Auferstehung warten.Da es im Protestantismus kein einheitliches, verbindliches Lehramt gibt, existieren in der evangelischen Theologie traditionell zwei Hauptvorstellungen über diesen Zustand:

Der Seelenschlaf (Ganztod-Theorie): Viele Reformatoren (wie Martin Luther) und moderne evangelische Theologen beschreiben den Zustand zwischen dem biologischen Tod und dem Jüngsten Tag als einen zeitlosen „Schlaf“. 

Die unsterbliche Seele (Zwischenzustand): Andere Strömungen, historisch stark von Johannes Calvin geprägt, nehmen an, dass die Seele bzw. die Persönlichkeit des Menschen den biologischen Tod überdauert. "


Dass ich im Protestantismus ebenfalls den Begriff" Dogma " benutze ist korrekt, wenn man die übliche Definition
hierfür akzeptiert:
" Dogma
Definition oder Lehraussage eines Systems
Unter einem Dogma (altgriechisch δόγμα dógma, deutsch ‚Meinung, Lehrsatz; Beschluss, Verordnung‘[1]) versteht man eine feststehende Definition oder eine grundlegende, normative Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird."

Darunter fallen die lutherischen " sola ".
Diese sind die Säulen des Protestantismus.

Im Katholizismus hingegen herrscht das Prinzip" et, et", " sowohl schriftliche, wie auch mündliche Überlieferungen", wie es uns Paulus in der Heilige Schrift mitteilt:
" So stehet denn fest, liebe Brüder, und haltet euch an die überlieferten Lehren, die euch, sei es mündlich, sei es brieflich, von uns übermittelt worden sind."
An die Thessaloniker


Zu den Makkabäer Büchern 1&2 ist zu sagen, dass sie in der griechischen Septuaginta, die bereits 200 v. ch.existiert hat und im 4. Jhdt.n. Ch.durch die Kirche in den Bibelkanon aufgenommen wurden.
( Ob die Juden das in ihrem Bibelkanon vermerkt haben, ist unerheblich, wir sind Christen und halten uns an unseren Bibelkanon)


Die Makkabäerbücher gehören in der Lutherbibel zu den Apokryphen, die Martin Luther als nützliche und gute Schriften, aber nicht als voll gänzlich gleiches Wort Gottes ansah.

Stellung bei Luther
Einordnung: Martin Luther ordnete die Makkabäerbücher (1. und 2. Makkabäer) als Apokryphen zwischen das Alte und das Neue Testament ein.
Bewertung: Er schätzte das 1. Makkabäerbuch wegen seiner historischen Informationen. Das 2. Makkabäerbuch sah er kritischer, da es Stellen enthält (wie Gebete für Tote), die von der katholischen Kirche für das Fegefeuer herangezogen wurden.

(Ki)
".....Martin Luthers allgemeine „Vorrede“ zu den Apokryphen ist extrem kurz, aber sie gehört zu den berühmtesten und folgenreichsten Sätzen der protestantischen Kirchengeschichte. 

Die-Bibel.de
Als er 1534 seine erste vollständige Lutherbibel herausbrachte, druckte er diese Schriften nicht mehr mitten im Alten Testament, sondern fasste sie in einem eigenen, abgetrennten Anhang zusammen. Diesem Block setzte er folgende prägnante Überschrift und Definition voran: 

„Apocrypha. Das sind Bücher: so der heiligen Schrift nicht gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen sind.“ 

Die-Bibel.de
 +1
Luther 2017 Schulbibel mit Apokryphen - SCM Shop.de
Bible - Luther 1912 with Apocrypha, 2021 - Review - YouTube
Die Bibel nach Martin Luther: Standardformat mit Apokryphen ...
Luther 1912 Taschenausgabe rot (ohne Apokryphen - Artos Verlag
Luther 1912 ohne Apokryphen - Taschenausgabe - VLB SILOAH e.V.
Was bedeutete das konkret?
„Der heiligen Schrift nicht gleich gehalten“: Luther stellte fest, dass diese Bücher (die nur in griechischen, aber nicht in hebräischen jüdischen Handschriften überliefert waren) keine normative Autorität für christliche Glaubenslehren haben. Man darf aus ihnen also keine Dogmen ableiten – genau das war Luthers Argument gegen das Fegefeuer-Konzept aus 2. Makkabäer 12. 

Die-Bibel.de
„Und doch nützlich und gut zu lesen sind“: Gleichzeitig wollte Luther die Bücher auf keinen Fall verbieten oder wegwerfen. Er hielt sie für wertvolle historische Zeugnisse und moralisch erbauliche Erzählungen. 

Zeno.org
 +2
Welche Bücher zählte Luther zu den Apokryphen?
In seiner Inhaltsübersicht direkt unter dieser Vorrede listete Luther genau folgende Schriften auf: 
Judith
Weisheit Salomos
Tobias
Sirach
Baruch
1. und 2. Makkabäer
Zusätze zu Ester und Daniel 
Hinweis: Neben dieser ultra-kurzen, allgemeinen Definition schrieb Luther auch für fast jedes dieser Bücher eine eigene, längere spezifische Vorrede (so auch zum 1. Makkabäerbuch), in der er den jeweiligen Inhalt detailliert lobte oder kritisierte. 

Das theologische Fundament (Die Reformation)
Martin Luther stellte die Apokryphen auf eine „zweite Stufe“, da sie nicht im hebräischen Urtext des Alten Testaments vorkamen, sondern nur in der griechischen Übersetzung (Septuaginta).

 Trotzdem ließ er sie als Anhang in der Bibel. Für Luther waren sie „nützlich und gut zu lesen“. Über Jahrhunderte hinweg war es für evangelische Christen völlig normal, diese Schriften mitzudrucken. 

Die Situation heute: Wer druckt was?
Daher hängt es heute rein von der Konfession und der Bibelausgabe ab, ob Sie die Makkabäerbücher finden:

Katholische Bibeln beinhalten seit Kantonbildung im 4. Jhdt. 73 Bücher (z. B. Einheitsübersetzung).
Die katholische Kirche erklärte sie 1546 im Konzil von Trient zu vollwertigen, heiligen Schriften („Deuterokanonisch“).

Evangelische Standardbibeln (z. B. Große Lutherbibeln) Häufig enthalten (als Anhang) Die Deutsche Bibelgesellschaft druckt die Apokryphen in ihren Hauptausgaben der Luther- oder Elberfelder Bibel weiterhin ab.
Moderne/Günstige Taschenbibeln Fehlen meist komplett Um die Bücher dünner, handlicher und günstiger zu produzieren, wird auf den Anhang verzichtet.

Freikirchliche/Evangelikale Bibeln (z. B. Schlachter 2000) Fehlen konsequent Aus dogmatischen Gründen wird hier streng am rein hebräischen Kanon des Alten Testaments festgehalten.
Wenn Sie zu Hause eine Bibel haben, können Sie im Inhaltsverzeichnis nachsehen, ob dort der Block „Apokryphen“ oder „Spätschriften des Alten Testaments“ aufgeführt ist.


2 Makk 12

" Da entdeckten sie, dass alle Toten unter ihren Kleidern Amulette der Götter von Jamnia trugen, obwohl das den Juden vom Gesetz her verboten ist. Da wurde allen klar, dass die Männer deswegen gefallen waren,
41 und sie priesen nun alle das Wirken des Herrn, des gerechten Richters, der das Verborgene ans Licht bringt.
42 Anschließend hielten sie einen Bittgottesdienst ab und beteten, dass die begangene Sünde wieder völlig ausgelöscht werde. "


Mein Kommentar dient lediglich zur Information und ich will damit zeigen, dass ich faktisch korrekt kommentiere.

Und @sherezade, wenn du mir weiterhin unterstellst, dass ich falsche Fakten poste, werde ich mich wehren.
 
hansfeuerstein 11.09.2026 12:36
Hat ein sterblicher Mensch nun den Himmel erreicht, oder nicht?
 
hansfeuerstein 11.09.2026 12:44
Mir dünkt, dass die Meisten von einer Form von Wartestellung ausgehen, die ihre Erfüllung eben noch nicht gefunden hat..
 
Sherezade 11.09.2026 13:26
Habe den Kommentar von 12.10 h zur Kenntnis genommen... der Blog beschäftigt sich nicht mit der Frage, wer unter Laien bei der Auslegung von Bibelstellen "Recht hat". sondern mit der historischen Frage, was Luther und Calvin tatsächlich gelehrt haben...da ist echtes Sachwissen gefragt..

Dazu...einen lutherischen Bekenntnistext zum Umfang des Kanons gibt es nicht... unsere  Bekenntnisschriften enthalten  kein Kanonverzeichnis... 2 Makk ist ein  Zeugnis für die Hoffnung auf die leibliche Auferstehung ..aber .. keineswegs einfach mit der späteren römisch-katholischen Lehre vom Purgatorium gleichzusetzen... Helmut Engel lesen kann da helfen...echt wahr..Jesuit und lehrte auch an der Gregoriana...

Btw
Mit meinen Äußerungen habe ich keine Personen namentlich  angesprochen...und ich schrieb über den jüdischen Kanon..immer schön bei der Wahrheit bleiben bzw.genau lesen, was ich schrieb...
 
Sherezade 11.09.2026 13:30
@Hans,
die Antwort ergibt sich aus der Bibel, demLesen der Apologie zur CA, vielen Aussagen Luthers und Calvins..nix mit leerem Himmel...
 
Sherezade 11.09.2026 13:54
Der betreffende Teil der Apologie der CA:
 "dass gleichwie die lebendigen Heiligen für die ganze Kirche bitten insgemein oder in genere. Doch hat solches kein Zeugnis in der Schrift denn allein den Traum, der genommen ist aus dem andern Buch Maccabaeorum. Weiter, ob die Heiligen gleich beten für die Kirche, so folgt doch daraus nicht, dass man die Heiligen solle anrufen;"

 Ähnliches findet  man in den Schmalkaldischen Artikeln... 
Heilige ( verstorben oder lebendig) wird dabei im Sinne von Paulus verstanden...
 
Sherezade 11.09.2026 14:15
Des Weiteren..wenn man über Unsterblichkeit der Seele schreibt, sollte man zwischen griechisch- römischer Philosophie und christlichem Verständnis unterscheiden können...

Und wenn man eine neutestamentliche Apokryphe als "nicht historisch" einordnet, impliziert dies keine Abwertung von Maria. .auch impliziert die Nichtanerkennung des römisch-katholischen  Dogmas der unbefleckten Empfängnis keine Abwertung von Maria...
Übrigens.. nicht nur die evangelischen Kirchen lehnen diese Dogma ab...auch die orientalisch- orthodoxen und die östlich-orthodoxen Kirchen akzeptieren dieses Dogma nicht..dies trotz Heiligenverehrung...
 
hansfeuerstein 11.09.2026 14:21
Wer konkret wird im Himmel verortet?
 
Sherezade 11.09.2026 14:25
Btw..die Definition von Apokryphen hat sich schon lange verändert..
In der neueren Theologie werden damit einfach die Schriften bezeichnet, die nicht in der Bibel stehen...also neutral...
Vermeide bewusst den Begriff " Kanon" ...
In der ev- luth.Kirche gibt es keinen Bekenntnistext dazu und die orientalischen Kirchen haben einen größeren Kanonumfang als z.B.die RKK..
 
Sherezade 11.09.2026 14:32
@Hans,
im Sinne von Paulus...
Heilige= in Christus
Dazu gehören auch die Verstorbenen...ist  im Römer- und Thessalonicherbrief deutlich lesbar..dazu die Worte Jesu...
 
hansfeuerstein 11.09.2026 14:49
Davon ausgehend würden alle Verstorbenen in Christus bereits im Himmel sein?... oder werden sie sein, also in relativ unbestimmter Zukunft?
 
Sherezade 11.09.2026 15:25
@Hans,
die Frage, ob Verstorbene "schon im Himmel“ sind oder erst in Zukunft dort sein werden, führt vom Blogthema  weg... nämlich von der Frage, ob der Mensch mit dem Tod vollständig aufhört zu existieren( Ganztod, Luther,Calvin ) und erst bei der Auferstehung wieder reanimiert werden...auch die RKK unterscheidet... jedenfalls lt.Katechismus:

"Wie werden die Toten auferstehen?
997 Was heißt „auferstehen"? Im Tod, bei der Trennung der Seele vom Leib, fällt der Leib des Menschen der Verwesung anheim, während seine Seele Gott entgegengeht und darauf wartet, daß sie einst mit ihrem verherrlichten Leib wiedervereint wird. In seiner Allmacht wird Gott unserem Leib dann endgültig das unvergängliche Leben geben, indem er ihn kraft der Auferstehung Jesu wieder mit unserer Seele vereint."
 
Sherezade 11.09.2026 17:59
Und noch als Nachtrag... OT.. schreib es als Hinweis,...c&p und das Nutzen einer KI ohne Hintergrundwissen kann durchaus auch zu  Fehlschlüssen führen kann... zeigt gerade der Beitrag von 12.10 h...

Luther und Calvin haben sich natürlich mit 2 Makk 12,43 befasst... nicht unbedingt schmeichelhaft... bei Luther liest man es im "Widerruf vom Fegefeuer"...das lateinische Gedöns von Calvin könnte  ich natürlich auch posten.. auch höchst uncharmant...
 
Herrklavierspieler 11.09.2026 19:33
Die unterschiedlichen konfessionellen Konzepte, in welchem Zustand sich Verstorbene befinden- IN DER ZWISCHENZEIT, d.h.vom leiblichen Tod bis zur Auferstehung am jüngsten Tag -sind doch nix Neues und das wissen wir doch, sonst gäbe es nicht alle Jahre wieder das Gerangel, wenn ein Katholik es wagt, Maria, die Mutter unseres Herrn zu erwähnen. Ki nutzen ist nicht nötig, lediglich schneller raus kopiert.

Ist doch klar, wenn man 2 makk 12 nicht kennt, oder ablehnt, das man einen anderen Befund zur Vorstellung, wo sich Verstorbene in der Zwischenzeit, bis zur leiblichen Auferstehung, am jüngsten Tag, befinden.

Die Makkabäer Bücher 1&2- die von Juden geschrieben wurden- hat die Kirche im 4 jhdt.in den christlichen Bibelkanon aufgenommen.
Aus diesen Büchern kann man schließen, dass die Makkabäer nur deshalb für ihre Verstorbenen, die diese Götzenamulette trugen, beteten, weil sie glaubten, dass sie damit etwas Gutes für die Verstorbenen tun können.

Das ist doch der immer wieder auf flammende Streit hier auf dieser Plattform.

Protestanten glauben den jüdischen Berichten nicht. Aber es muss gesagt werden, dass erst durch Luther die Makkabäer Bücher an Relevanz verloren. 

Wir wissen, dass Luther das 1. Testament aus dem hebräischen übersetzt hat, in der Annahme, dass die älter als die in altgriechisch verfasste Septuaginta sei. Das ist aber ein Irrtum, denn die wurde bereits im 2. Jhdt.vor Christus in Alexandria verfasst.
Wer's nicht glauben mag, kann das doch ganz einfach prüfen.


Im katholischen nennt man z.b.das Thomas-Evangelium, alles außerhalb unseres seit dem 4. Jahrdt.gebundenen Kanons, ' Apokryphen '.

Im Protestantismus nennt man die 7 deuterokanonischen Bücher ' Apokryphen '.



Wer die Makkabäer Bücher 1 und 2 berücksichtigt und glaubt, betet für die Verstorbenen ist doch dann klar, dass das nur Sinn macht, wenn die Verstorbenen etwas davon haben, also sie noch ' sind'...

Also, ich verabschiede mich. Wäre einfach nur zufrieden, wenn man hier im Forum auch Maria zum Geburtstag gratulieren dürfte, ohne einer Häme ausgesetzt zu sein.
Ade.
 
Sherezade 11.09.2026 20:00
Der Beitrag von 19.33 h geht komplett am Thema vorbei...es geht um Luther, Calvin und Ganztodtheorie...
 
Und es zeigt sich auch hier wieder Unwissenheit...selbstverständlich betet man in der lutherischen Kirche für Verstorbene!

Btw...man redet seit längerer Zeit von Spätschriften...und darum geht es nicht...aber ok...wer nicht mal Helmut Engel und seine Forschung  über die Makkabäerbücher kennt...da bleibt nur 😭



Hey, auch so ein lustiges Thema..Geburtstage im frühen Christentum..bitte,warm anziehen...
 
Sherezade 11.09.2026 20:19
Erst andere aus dem eigenen Blog ausschließen.. zumal ich eh noch nie in einem Blog von Herrklavierspieler geschrieben habe... dann aber beherzt in diesem Blog schreiben... unhöflich, inkonsequent und hypokrit...
 
Miri21 12.09.2026 00:20
Weiter, ob die Heiligen gleich beten für die Kirche, so folgt doch daraus nicht, dass man die Heiligen solle anrufen;"

☎️📞📞📞📞📞📞📞📞📞📞📞📞📞📞📞📞


Stehen denn die Heiligen und ihre Rufnummer im Telefonbuch?

Hab bisher nur Folgendes gefunden:

+49 (0) 6221- 41 64 590
Du bist nur einen Anruf von einem persönlichen Gebet für dich entfernt. Wir sind 24/7 erreichbar.

24/7
Die Gebetshotline ist rund um die Uhr für dich erreichbar.
(Kostenfrei innerhalb Europa und Schweiz aus Festnetz und Handy über Wlan)
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3  Unsere Vorgesetzten: Vater, Sohn und Heiliger Geist

Eine Vision direkt von Gott
Gott ist ein Gott der Lösungen.
"Dienet dem Herrn mit Freuden." (Psalm 100, 2)

Wir sind keine religiöse Seelsorge sondern handeln inspiriert vom Heiligen Geist um denen zu dienen, die Gebet, Hilfestellung und ein Wunder für ihre Situation suchen.


Jetzt anrufen

☎️📞+49 (0) 6221- 41 64 590


☎️📞😇
 
Sherezade 12.09.2026 08:09
Wie ich bemerke, liegt hier offenbar ein Missverständnis der deutschen Sprache vor... zum besseren Textverständnis und insbesondere zum Verständnis dessen, was Luther mit der "Anrufung der Heiligen" meinte, könnte ein Blick in den Duden durchaus hilfreich sein...
Auch eine Berücksichtigung des Blogthemas gehört zum besseren Textverständnis...
 
Sherezade 12.09.2026 16:41
Das Blogthema ist überschaubar: Ganztodtheorie, Luther, Calvin und was sie selbst dazu sagten...

Stattdessen werden mit sportlicher Ausdauer Kanonbildung, Fegefeuer, Zwischenzustand und Heiligenverehrung abgearbeitet...echt löblich🎉...ein bisserl wie bei den Bundesjugendspielen... für die sportliche Beteiligung gibt es zumindest eine Teilnahmeurkunde😅....wenn es für die Sieger- oder Ehrenurkunde nicht reicht, dann halt Themenwechsel als Ausweichdisziplin...


Noch ein Hinweis zu Luther und dem Ganzod.. gibt eine Aussage aus den Tischreden/vermutlich Heidenreich...
Luther:
"Animae audiunt, sentiunt, vident post mortem, aber wie es zugehet, vorsthen wir nicht... "

Die Tischreden sind in der neueren Forschung hinsichtlich Überlieferung und Authentizität umstritten...besagte Stelle passt durchaus zu Luther.. jedenfalls, wenn man ihn gelesen hat..Luther war da nicht so systematisch, gibt unterschiedliche Aussagen und Luther traf in dem Fall keine apodiktischen Aussagen...versteht man, wenn man seine Auslegung der Verklärung Jesu kennt..

Calvin war da straigther:
"Vivere apud Christum non-dormire animas sanctas qui in fide Christi decedunt. Assertio"

Natürlich gibt es noch viel mehr... nur... bei Calvin landet man dann irgendwann auch bei griechischer Philosophie ... und Augustinus...und einer Auseinandersetzung mit Platon...
 
Sherezade 12.09.2026 17:05
Noch etwas zum "Telefonwitz"... die Nummer gehört zu einer christlichen Gebetshotline... kostenlos, für Menschen in Not, Einsamkeit und die ein gemeinsames Gebet suchen...getragen von Freiwilligen...Nachfolger des Auferweckten sollten wissen, was ein gemeinsames Gebet bedeuten kann... deshalb finde ich diesen vermeintlichen "Joke"  traurig... und nein... der Spott trifft nicht mich... sondern Menschen, die diese Hilfe brauchen, und diejenigen, die freiwillig für sie da sind...
 
schaloemchen 12.09.2026 20:32
Paulus bat um Gebete von lebenden Geschwistern
er hat nie zu Verstorbenen gebetet und schrieb nie, dass man es tun soll ...

so viel zu Hotline
krasser Vergleich

Brüder, betet für uns! 
1. Thessalonicher 5.25

Im übrigen betet für uns, ihr Brüder, daß das Wort des Herrn laufe und verherrlicht werde, wie bei euch, 
2. Thessalonicher 3.1

Betet für uns! Denn wir sind überzeugt, ein gutes Gewissen zu haben, da wir uns allenthalben eines anständigen Lebenswandels befleißigen. Hebräer 13.18

So bekennet denn einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. 
Jakobus 5.16
 
Sherezade 13.09.2026 13:29
Möchte noch eine Sache anmerken...
Im Beitrag von 11.9  / 12.10 h wird Ganztodtheorie mit Seelenschlaf gleichgesetzt.Dies ist per Definition falsch.
Unabhängig von Positionen oder persönlichen Ansichten...
 
Sherezade 13.09.2026 14:13
schaloemchen war ja nochmals mit Heiligen befasst..dazu nich eine Ergänzung...
Die Anrufung Verstorbener zur Fürsprache ist nicht biblisch belegt... genau gesagt... das Gegenteil ist der Fall...
Verehrung und Gedenken an Märtyrer sind davon zu unterscheiden... Daraus kann man auch keine biblische Grundlage für die Anrufung bestimmter verstorbener Heiliger ableiten... und übrigens ist auch das keine frühchristliche Praxis...
 
Sherezade 13.09.2026 17:08
Da ich bei dem User Herrklavierspieler blockiert bin und in den Blogs nicht schreiben kann und  nur uneingeloggt lesen kann... für mich sind deshalb  die Beiträge mehr  kryptisch und inhaltlich nicht nachvollziehbar...

Man möge doch bitte den Link einstellen, in dem sich Herrklavierspieler mit Luther und Calvin, der Ganztodtheorie, Seelenschlaf und dem Unterschied befasst hat... dazu noch das Verständnis von Calvin und Luther zu den alttestamentlichen Spätschriften... incl. der lutherischen, nicht vorhandenen Bekenntnisschriften zum Umfang des Kanons...
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