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Misstände/Gefahren benennen?

Misstände/Gefahren benennen?
Ist es gut oder schlecht über Missstände und Gefahren nachzudenken?
Und ist es besser wenn man es nicht beleuchtet,
da ja ansonsten wiederum eine neue Gefahr
entstehen könnte?

Kommentare

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Rosenwunder 30.08.2026 09:45
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit, 

ich frage mich auch öfter Bambus, ob es gut ist?      Mißständen und  Gefahren viel Aufmerksamkeit zu schenken, viel darüber zu sprechen-
Manchmal ist es sogar wichtig, ich z. Bsp. schreibe  Blogs über Mißstände in der Nutztierhaltung, zur Aufkärung.
 macht mich oft sehr verzweifelt, dort hinzuschauen, aber die Sache ist es mir wert und ich möchte es den Tieren zuliebe aushalten, darüber zu informieren-

Und Gefahren auf die ich überhaupt keinen Einfluss habe , 
lege ich unters Kreuz und belaste mich damit nicht.
 
Rosenwunder 30.08.2026 09:59
Ständig über Kriegsgefahren zu sprechen z. Bsp. halte ich für nicht gut, schürt Angst, dann lieber für den Frieden beten.
meine persönliche Meinung dazulachendes Smiley
 
hansfeuerstein 30.08.2026 11:52
Beides ist wichtig. Die Themen wahrnehmen und sie zugleich nicht tagesbestimmend werden lassen.

Wenn ich heute wieder lese, dass am Rosenheimer Bahnhof eine Britin erstochen worden ist, so ist es kaum noch zu fassen. Eine Gegend in der man Jahrzehntelang völlig sicher unterwegs war, beinahe ländlich idyllisch. Grauenhafte entwicklung.
 
Fixstern121 30.08.2026 12:55
@Bambus
Deine Frage: Ist es gut oder schlecht über Missstände und Gefahren nachzudenken?
Und ist es besser wenn man es nicht beleuchtet, da ja ansonsten wiederum eine neue Gefahr
entstehen könnte?

Vorweg: Ich mag Deine Fragen generell, weil sie spürbar von einer tiefen und aufrichtigen Sehnsucht nach Wahrheit getragen und mit eigenständigem (Nach)denken verbunden sind.  

Für Deine obige Frage gibt es für mich keine allgemeingültige Antwort, denn jeder von uns ist von seinem Schöpfer zu etwas anderem berufen um LIEBE in diese dunkle Welt zu bringen (deren kleine Schwester immer die Wahrheit ist).

So gibt es Menschen, die dazu berufen sind, Misstände aufzudecken und publik zu machen, andere dazu fernab der Öffentlichkeit zu dienen und Leiden zu lindern, etc., etc..

Die Frage ist immer, warum man etwas tut, aus welcher (höheren, nicht egogeleoteten!) Motivation und mit welchem Ziel, damit die Energien nicht an falsche Stellen geleitet werden und das Dunkle dadurch nähren.

Mir persönlich ist dabei seit Jahrzehnten das Gelassenheitsgebet ein wertvoller Kompass:

Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.
...
 
Autumn 31.08.2026 08:35
Die "Ich kann ja  eh nichts ändern" - Haltung

kann auch Ausdruck von Bequemlichkeit, Angepasstsein und Gleichgültigkeit sein.

Man kann auch mit einem kleinen Kiesel mehr bewirken als man glaubt.

" ... und ist er noch so klein, ... er zieht doch weite Kreise"
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