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Schubladenschränke in der Denke...erst lesen, dann urteilen..

Schubladenschränke in der Denke...erst lesen, dann urteilen..
Deshalb eine  Art Experiment mit den Schubladenschränken...viele Hütten sind damit voll.. deshalb ist es auch lang😭...
Ein bisschen Sammelsurium ist es schon … vielleicht eher ein Kaleidoskop....

Verschiedene Pastoren/Theologen, verschiedene Themen, verschiedene Töne …
Und genau das ist beabsichtigt...

Wir erleben gerade ziemlich polarisierte Zeiten … auch in der Kirche und in  diesem Forum...

Bibeltreu oder schon Zeitgeist verfallen?
Soll/ darf sich Kirche politisch äußern oder sich besser heraushalten?
Ist jemand konservativ, links oder rechts?
Wie  schrieben  über Krieg und Frieden, über Israel, Judentum und über Antisemitismus...

Und überhaupt … darf man heute noch etwas als unbiblisch bezeichnen, ohne sofort in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden?

Was ist  "kritischer Denker"?
Manchmal klingt das wie ein Kompliment … manchmal doch nach den Pforten der Hölle...
Frage mich , ob ich/wir nicht viel zu schnell zu wissen meinen, wer jemand ist und was er denkt … und dann hören wir seine Worte durch diese vorgefertigte Meinung.
Manchmal reicht schon ein Name …Krise, Krätze, Beulenpest und wir wissen scheinbar, was wir von dem folgenden Satz/Predigt und der Person zu halten haben...
Ich/wir  kennen einen Theologen/Prediger/ Pastoren  nur aus zweiter Hand … haben irgendwo etwas über ihn oder ihn gelesen … und meinen trotzdem, ihn zu kennen....
Vielleicht  einmal umgekehrt versuchen?
Nicht zuerst den Namen lesen und dann den Text beurteilen …erst den Text lesen und danach den Namen erfahren....

Ein kleines Experiment ...
Hab ein paar Texte und Predigtausschnitte  zusammengestellt... kein geschlossenes  Programm … mehr ein kleines Kaleidoskop....
Ohne Namen … ohne Einordnung … ohne politische Etiketten...
Einfach lesen … und wirken lassen.
Erst der Text, dann ein Urteil...
Und vielleicht ist die eine oder andere Überraschung ja nicht nur, wer etwas gesagt hat … sondern dass er es überhaupt gesagt hat...

Bevor jemand "zu lang!" schnauft … die Texte sind eigentlich erheblich  länger... hab heldenhaft gekürzt...
Don't Panic!
Es folgen keine ellenlangen Videos und auch keinen Podcast.... man muss tatsächlich selbst lesen😅...




1.
Was macht einen guten Prediger aus?
Ein Theologe war der Ansicht, dass Lehrfähigkeit, Verstand, sprachliche Begabung/Rhetorik  und eine geeignete Stimme und noch ein bisserl mehr dazugehören..

2.
Vielleicht ist unser erster Eindruck, dass man jungen Menschen nicht sagen sollte, es sei die letzte Stunde, da sie ja noch auf ihre erste große Stunde warten – auf den großen Tag, an dem die Liebe erwacht, und auf den beinahe noch größeren Tag, an dem die wahre Arbeit für das ganze Leben gefunden wird. Doch es gibt Zeiten, da die Kirche es wagen muss, auch die Jugend auf die Zeichen der letzten Stunde hinzuweisen: auf eine Endzeit, ein düsteres Ende. Oder ist das nur Panikmache von senilen Leuten? Eine aufgewärmte Version von Spenglers "Untergang des Abendlandes", übergossen mit einem christlichen Stimmungssirup, von dem sich nicht nur junge, lebenshungrige, sondern auch alte, reife, trotz allem am unergründlichen Leben hängende Herzen zu Recht abwenden?

Vor allem, weil das Wort "Antichrist" beladen ist mit der Atmosphäre von dunklen Kammern und der stickigen Luft des Sektierertums, weil man im Lauf der Zeiten alles, was man für unorthodox oder unchristlich hielt – das Abweichende, das Häretische, das Geniale – mit diesem Totmacher gebannt hat. Während wiederum andere, meist wohlmeinende, aber oberflächliche Humanisten alles, was nur streng oder hart oder unmenschlich erschien, mit dem Etikett "Antichrist" oder "antichristlich"  versehen haben.“

3.
Und wir als Christen sehen, wie dieses Unrecht unser Volk vor Gott belastet und seine Strafen über Deutschland herbeiziehen muss. Denn es steht geschrieben: Irret euch nicht! Gott lässt seiner nicht spotten. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten!
Ja, es ist eine entsetzliche Saat des Hasses, die jetzt wieder ausgesät worden ist. Welche entsetzliche Ernte wird daraus erwachsen, wenn Gott unsrem Volk und uns nicht Gnade schenkt zu aufrichtiger Buße.
Wo ist der Mann, der im Namen Gottes und der Gerechtigkeit ruft, wie Jeremia gerufen hat: Haltet Recht und Gerechtigkeit, errettet den Beraubten von des Frevlers Hand! Schindet nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen, und tut niemand Gewalt und vergießt nicht unschuldig Blut?

4.
Was muten wir Gott zu, wenn wir jetzt zu ihm kommen und singen und die Bibel lesen, beten, predigen, unsere Sünden bekennen, so, als sei damit zu rechnen, dass Er noch da ist und nicht nur ein leerer Religionsbetrieb abläuft! Ekeln muss es ihn doch vor unserer Dreistigkeit und Vermessenheit.
Die Unbußfertigkeit zerbricht die Brücke von dir zum Nächsten. Die Buße baut diese Brücke wieder neu.

5.
Die Kirche aber, die neben dem Kreuz Christi noch ein Programm zur Rettung der Welt aufstellt, mag sich vorsehen, dass sie nicht das Chaos vermehre und dass sie nicht selbst vom Chaos verschlungen werde.

6.
Sobald aber die 'übergeordnete Macht' erklärt, sie bestimme selber, was gut und böse sei – dann ist dem, was Römer 13 im Auge hat, der Boden entzogen. Dann ist die übergeordnete Gewalt nicht mehr Dienerin Gottes mir zugute, sondern dann ist sie menschliche Institution, gewiss unter Gottes Zulassung, wie alles Gottfeindliche auf der Welt, aber entmythologisiert, nur noch als menschliche Institution unter menschlichen Gesichtspunkten zu betrachten.

7.
Der Staat, der sich selbst zum Zweck macht, der sich selber verabsolutiert, der Staat, der zur Totalität und zur Omnipotenz strebt, der richtet sich selbst zugrunde und zugleich die Menschen, die — was Recht und Frieden angeht — seiner Sorge anvertraut sind. Gott will nicht, dass der Staat an seine Stelle tritt und sich zum Gott macht; das ist Majestätsbeleidigung, das ist das crimen laesae majestatis, denn Gott duldet keine Usurpatoren, keine Konkurrenten.“

8.
Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und dass wir nur anhaltend und etwas demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen. Die Bibel kann man nicht einfach lesen wie andere Bücher. Man muss bereit sein, sie wirklich zu fragen. Nur so erschließt sie sich. Nur wenn wir letzte Antwort von ihr erwarten, gibt sie sich uns.

9.
Natürlich kann man die Bibel auch lesen wie jedes andere Buch, also unter dem Gesichtspunkt der Textkritik etc. Dagegen ist gar nichts zu sagen. Nur dass das nicht der Gebrauch ist, der das Wesen der Bibel erschließt, sondern nur ihre Oberfläche. Wie wir das Wort eines Menschen, den wir lieb haben, nicht erfassen, indem wir es zuerst zergliedern, sondern wie ein solches Wort einfach von uns hingenommen wird und wie es dann Tage lang in uns nachklingt, … so sollen wir mit dem Wort der Bibel umgehen.

10.
Die ganze Idee, die Zeit durch ein gut geleitetes und stürmisch vorgetragenes christliches Unternehmen für Christus zu erobern, ist wohl dem Jesuitenorden, aber gerade nicht der christlichen Kirche eigentümlich. Die Kirche befand sich noch jedesmal im Irrtum und im Zerfall, wenn sie sich zur Trägerin dieser Idee machte.

11.
Als derzeit jüngster Versuch, das Christentum säkular, d. h. geheimnislos, ungeistlich zu machen, nicht geeignet sein, die Kirche zu erneuern. Sie würde sie vielmehr, wenn die Kirche ihr nicht widerstehen sollte, an der Wurzel ruinieren.

12.
Der Gerechte leidet unter der Welt, der Ungerechte nicht. Der Gerechte leidet unter den Dingen, die für andere selbstverständlich und notwendig sind. Der Gerechte leidet unter der Ungerechtigkeit, unter der Sinnlosigkeit und Verkehrtheit des Weltgeschehens, er leidet unter der Zerstörung der göttlichen Ordnungen der Ehe und Familie. Er leidet darunter nicht nur, weil es für ihn eine Entbehrung bedeutet, sondern weil er etwas ungöttliches darin erkennt.
Die Welt sagt: das ist nun einmal so, wird immer so sein und muss so sein. Der Gerechte sagt: es sollte nicht so sein, es ist gegen Gott. Daran vor allem wird man den Gerechten erkennen, dass er in dieser Weise leidet.

13.
Oh seht doch diese Spötter unter dem Kreuz! Solange der Herr Menschen speiste, Kranke heilte, war er ihnen recht. Aber als sein Weg in das Leidensdunkel geht, sagen sie: »Das geht zu weit! Da kommen wir nicht mit. Steig‘ herab, dann gehen wir wieder mit dir!« Als ich ein kleiner Junge war, wollte mal ein größerer Vetter mit mir eine Höhle in Württemberg besuchen. An der Höhle angekommen, steckten wir unsere Kerzen an. Und dann ging es hinein. Aber nach kurzer Zeit wurde es mir unheimlich. Diese Finsternis! Und das dumpfe Wasserrauschen — und dann — ja, dann kehrte ich um und ließ ihn allein.
Wie viele machen es so mit Jesus. Eine Zeitlang ist er ihnen recht. Aber wenn’s ins Dunkle geht, in das Sterben des alten Menschen, an das Zerbrechen unserer Wünsche und Hoffnungen, dann sagt man: Das geht zu weit. Ich kehre um!

14.
Gegen jedermann, mit allen Menschen – es gibt keine Ausnahme. Nicht nur gegen die Ehrbaren ehrbar sein, sondern gerade auch gegen die Unehrbaren, nicht nur gegen die Friedfertigen friedfertig sein, sondern gerade gegen die, die uns nicht im Frieden leben lassen wollen. Das andere können die Heiden auch. Aber Jesus Christus starb nicht für die Ehrbaren und für die Friedfertigen, sondern gerade für die Sünder und Feinde, für die Unehrbaren, die Hasser, die Totschläger.“
„Christus aber will, dass wir mitten unter unsern Feinden seien, wie er war; mitten unter seinen Feinden starb er den Tod der Liebe Gottes und betete: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Darum zieht euch nicht zurück, sondert euch nicht ab, sondern „sinnt auf Gutes“ gegen jedermann, schaffet Frieden, soviel an euch ist, mit allen Menschen.

15.
Man hat der christlichen Hoffnung vorgeworfen, dass sie rein jenseitig ist und dadurch von den ethischen, sozialen und politischen Aufgaben in der Welt ablenkt. Namentlich von sozialistischer Seite, und keineswegs immer zu Unrecht, ist dieser Vorwurf erhoben worden. Die rein jenseitige und, damit verbunden, rein individuelle Ausrichtung der christlichen Hoffnung hat den Blick abgezogen von dem in der Geschichte kämpfenden Gottesreich. Nach dem, was vorher gesagt wurde, sollte deutlich sein, dass solche Haltung dem Wesen der christlichen Hoffnung widerspricht.

16.
Die Kirche sollte weder zurückhaltend noch unvorsichtig sein, wenn sie Worte wie 'satanisch' verwendet, und sie sollte niemals die unverzichtbare eschatologische Perspektive des Evangeliums vernachlässigen, insbesondere in Zeiten historischer Katastrophen.

Vielleicht nimmt sich ja ein Mensch die Muße/Zeit und wagt sich ans Lesen und einen Kommentar...ist halt kein Fast Food...

Kommentare

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Ben78 12.08.2026 22:36
(Zitat) "Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und dass wir nur anhaltend und etwas demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen."

Und was ist, wenn der Herr im Einzelfall selbst die Antwort geben möchte?

(Zitat) "so sollen wir mit dem Wort der Bibel umgehen"

Die Bibel nicht vergöttern, nicht als ein Substitut für den Herrn sehen. Eine Muslimin fragte den Herrn mal mit dem Koran in der einen und der Bibel in der anderen Hand, "Welches Buch spricht von dir?". Und Gott antwortete ihr, "Welches Buch spricht von mir als liebenden Vater?". Die Bibel zeigt von sich selbst weg (nicht, dass wir sie nicht lesen brauchen), sondern wir endlich in ein Leben mit dem Herrn Jesus gelangen wie Jesus hier auf Erden eines mit dem Vater hatte. (!!)

(Zitat) "Sie würde sie vielmehr, wenn die Kirche ihr nicht widerstehen sollte, an der Wurzel ruinieren."

Was ist hier mit Kirche gemeint? Wenn ich vergleiche, was ich ab der Apostelgeschichte lese und hier in der "Kirche" sehe, finde ich nicht viele Gemeinsamkeiten, was einen erfahrbaren Herrn angeht. Da finde ich nicht Reihenweise Bänke voller Menschen, die zum Herrn eine Beziehung haben wie Jesus eine zum Vater hatte als er als Mensch unter uns lebte. Stattdessen finde ich Religiosität, also das Gegenteil von dem, was Jesus mit dem Vater  hier auf Erden hatte.
 
Ben78 12.08.2026 22:36
Abschnitt Nr. 13 ist der Beste bis zu dieser Stelle!!
 
Ben78 12.08.2026 22:41
(Zitat) "Die Kirche sollte weder zurückhaltend noch unvorsichtig sein, wenn sie Worte wie 'satanisch' verwendet, und sie sollte niemals die unverzichtbare eschatologische Perspektive des Evangeliums vernachlässigen, insbesondere in Zeiten historischer Katastrophen."

Manches mal lenkt sie durch solche Aussagen ohne ihres Wissens vom Satanischen in ihr selbst ab, so als wäre das Satanische in ihr nicht das Übel, das Menschen in einem religiösen System gefangen hält, statt die Gläubigen in das zu führen, was Jesus mit dem Vater hatte, und Paulus, Petrus, Hananias, Stephanus usw. später real erlebbar mit dem Herrn (Vater / Jesus / Hl.Geist) hatten.
 
hansfeuerstein 12.08.2026 22:59
Bibeltreu ist nutzlos.  Damit hat man auf einen Großteil heutiger Fragen keine Antwort. Es geht schon um den Sinn dahinter, welcher biblische Texte interpretationsfähig macht für die konkreten Fragen der Gegenwart. Da ist eine Komplexität dahinter, die mit einfachen Antworten oft nicht ausreichend zu beantworten sind.
 
Treuka 12.08.2026 23:30
Komisch, ich dachte immer, dass GOTT uns SEINEN Willen in der Bibel mitteilt. Selbständig denken und darin zu studieren dachte ich, wären die Merkmale eines jeden Kindes, dass sich auf die Spuren seines SCHÖPFERS begibt.
Ich dachte immer, dass eben die Bibel Antworten auf alle Fragen erhält. Mir hat sie früher oder später eben die Antworten gegeben, nach denen ich suchte oder auch nicht.

Nicht Bibeltreu ist eher das Problem, denn dann gehen wir raus in die Finsternis und gehen unseren eigenen Weg. Wenn ich nichts aus der Schrift weiß, muss ich alles glauben, oder was denkst du kommen rund 40.000 Denominationen her. Allein schön treu sein, das will ich haben, das will ich geben. Liebe ist Treue.

HERR bitte beeil dich und beende die Herrschaft des Menschen, Amen!
 
Treuka 12.08.2026 23:32
*enthält
 
hansfeuerstein 12.08.2026 23:50
Auch da kommen wir an den Punkt, wo es ums differenzieren geht. Ich sehe es auch so, dass der Mensch ständig dazu neigt sich eigene Regeln zu machen. Wir sehen ja, wohin das "Gutmenschentum" führen kann, notfalls in einen 3. Weltkrieg, wenn es nicht kleiner geht. Auf der anderen Seite ist erkennbar, dass die Bibel, rein wörtlich betrachtet, viele Thematiken der Gegenwart gar nicht aufgreift oder abbildet. Das Thema Genforschung z.B., Umgang mit Krankheiten etc.
 
Treuka 12.08.2026 23:57
Aber Hans, dir muss doch klar sein, dass nur weil die Bibel etwas explizit nicht erwähnt, dass es noch lange nicht heißt, dass ich nicht lehren aus ihr für das Heute ziehen kann.

Beispiel:

Du sollst nicht stehlen. Ob ich Vieh von meinem Nachbarn zu klaue, oder einen illegal heruntergeladenen Film den ich mir ziehe, bleibt sich gleich.

Ich könnte jetzt so viele Dinge anführen, aber lehrt die Bibel uns den Willen GOTTES an dem wir gut erkennen können und zwar ohne jeglichen Zeitgeist, denn die Bibel ist aktueller denn je, wie wir handeln sollten.

Nächstes Beispiel:

Wenn dir jemand auf die Linke schlägt, halt ihm auch die Rechte hin. Also - bestehe nicht immer auf dein Recht - heute könnten wir sagen du stehst an einer Kreuzung und an jeder Einfahrt steht ein Auto. Wer darf fahren ? Keiner. Derjenige, der zuerst auf sein Recht verzichtet, also die andere Wange hinhält, löst diese Pattsituation auf.

Die Bibel ist genauso aktuell heute, wie damals.
 
hansfeuerstein 13.08.2026 00:01
Das ist eben genau der Punkt. Im AT steht viel, z.B. über Homosexualität, da steht auch anderes wie man Schlachten führt z.B. Im NT steht davon genau nichts mehr. Und schon sind wir bei der sinngemässen Interpretation angelangt, die man eben nicht mehr "biblisch" nennen kann, schon weil es völlig unterschiedlich ausgelegt werden kann. Darf man also z.B. stehlen, wenn einer am verhungern ist? Es gibt viele Fragen mit denen sich der Normalmensch nicht einmal beschäftigt, die aber von großer Bedeutung für die Zukunft sind, schon alleine aufgrund des Fortschrittes den die Wissenschaft grundsätzlich ermöglicht. Soll man Genforschung betreiben, wenn man damit z.B. chronische Krankheiten eliminieren könnte?
 
Treuka 13.08.2026 00:10
Hans, ich muss mir die Bibel als Christ zu Rate ziehen wenn ich mir Fragen stelle. Wenn ich das nicht mehr mache tue ich mit großer Sicherheit nicht mehr den Willen GOTTES.
Die Thematik spielt keine Rolle, eher die Vorgehensweise. Es muss auch nicht alles im neuen Testament wiederholt werden. Es hat alles seine Legitimation. Denn ich weiß, dass mein SCHÖPFER alles weiß. Und selbst wenn geschrieben steht "Faste und bete und GOTT wird dir antworten". Dann mache ich das und die Antwort kommt zu mir durch einen Arzt, oder von mir aus durch eine Broschüre oder sonst was.

JESUS wiederholt auch nicht alles aus dem ersten Testament, wozu auch, es steht geschrieben. Manches holt ER hervor um Dinge zu verdeutlichen oder unser Augenmerk auf etwas zu lenken. Aber das Leben JESU soll uns Vorbild sein, JESUS ähnlicher zu werden heißt nichts anderes, als IHM immer ähnlicher zu werden.

Man muss nur aufpassen, dass man nicht die Welt irgendwann mehr liebt als GOTT. Wenn man nicht mehr SEINEN Willen sucht und bibeltreu als nutzlos betitelt. Wenn man nicht mehr SEINEN RAT sucht, nur weil man mit seinem beschränkten Dasein die Allmacht des SCHÖPFERS nicht zu fassen bekommt.
 
hansfeuerstein 13.08.2026 00:14
Einer alleine kann das nicht mehr verbindlich herausfinden, wenn es um Grundsatzfragen des Umgangs geht, nicht?
 
Treuka 13.08.2026 00:17
Wir sind nicht allein Hans 🙂
 
hansfeuerstein 13.08.2026 00:23
Wir dürfen nicht nur an unsere eigenen persönlichen Dinge dabei denken.
 
Treuka 13.08.2026 00:31
Nicht nur, aber auch.
Weißt du Hans, wenn ich mich selbst nicht im Spiegel ansehen mag, fange ich vielleicht irgendwann an den Spiegel zu hassen.

Wenn ich nicht immer wieder unter´s Kreuz gehe, wenn ich mir anmaße, dass ich den Willen meines VATERS nicht mehr zu suchen brauche, ist das an Hochmut nicht mehr zu überbieten.

Ich brauche IHN, nicht ER mich. ER will mich, aber muss ich IHN auch wollen. Ich muss IHN in meinem Leben haben wollen. GOTT will mit mir die Ewigkeit verbringen, aber ER zwingt mich nicht dazu. Aber glaub mir Hans, jedes lebendige Wesen will dahin.
 
hansfeuerstein 13.08.2026 00:31
Es ist schon so, dass der Blick notwendig ist, mit dem der Herr auf die Menschen gesehen hat. Das bleibt ein ewiger Maßstab. Um die Regeln wissen, die uns Menschen aufgetragen sind, gleichzeitig aber tiefer als die Oberfläche abzuarbeiten. Immer wieder kommt man in der Praxis dabei ins Stocken, und merkt, daran habe ich nicht gedacht...sich in den anderen versetzten, das konnte der Herr gut...
 
Treuka 13.08.2026 00:33
Ich denke mir, dass während der HERR hier bei uns war in Fleisch und Blut und durch die Straßen Jerusalems ging, ER dich und mich schon im Herzen trug. ER wusste von jedem Einzelnen, dass ER für ihn sterben würde.
 
Treuka 13.08.2026 00:48
Sorry Sherezade,

ich hoffe das ist alles noch in deinem Sinne.
Zu meiner Verteidigung aber beziehe ich mich auf Punkt 8 deines Intros 🙂
 
sigrid61 13.08.2026 08:26
Sherezade Du sprichst hier viele Themen an!
Viele Menschen haben dieses Schubladendenken! 
In einer säkularen Welt ist scheinbar alles möglich!
Die Orientierung, insbesondere durch KI wird immer komplexierter!
Und es wird immer deutlicher, das unsere Welt immer mehr Fragen und immer weniger Antworten hat.
Die Bibel beschreibt dies sehr deutlich und sie ist für uns die einzige Orientierungshilfe!
 
Sherezade 13.08.2026 10:21
Habe bewusst einige Themen aufgegriffen, die aktuell sind...sei es allgemein oder  hier im Forum ...da es wirklich viele Punkte sind, werde ich erst später dazu schreiben..
Vielleicht kommen noch mehr Gedanken...
 
Lapis 13.08.2026 10:43
Meine Gedanken
Zu Punkt 1:
Ich würde den Schwerpunkt bei der Beantwortung der Frage auf "ein bisserl mehr" legen, also auf Berufung, sich von Gottes Geist leiten lassen...
Die menschlichen Fähigkeiten (Rhetorik, angenehme Stimme) sind zwar förderlich, aber nicht zwingend notwendig.

Punkt 2
Da müsste ich noch mehr im Zusammenhang hören. Ich entnehme dem Text, was ihm nicht zusagt, aber nicht, wie er es denn der jungen Generation sagen würde.

Punkt 3
Zur richtigen Zeit und am treffenden Ort können die Worte passend sein.

Punkt 4
Da müsste ich auch wissen, wann und zu wem die Worte gesprochen wurden.

Punkt 5
Dem kann ich zustimmen, weil ich auch der Meinung bin, dass die Kirche die Welt nicht retten kann, aber sie kann sie verändern oder verbessern, indem der Einzelne durch die Kirche von Gott erreicht und verändert werden kann. Wenn diese Erkenntnis aber dazu führt, dass Christen sich ganz raushalten, dann ist man zur anderen Seite des Pferdes runter gefallen. "Suchet der Stadt Bestes".

Punkt 7
Wir haben ja noch nicht Gottes Reich auf Erden. Ich müsste noch mehr lesen.
 
vertrauen2015 13.08.2026 11:43
insgesamt ein schöner Blog🙂 Leben in einer Welt, wo das Wort uns Orientierung gibt. Danke @sigrid

Punkt 12 @sherezade im Eingangsblog
Der Gerechte leidet unter der Welt, der Ungerechte nicht. Der Gerechte leidet unter den Dingen, die für andere selbstverständlich und notwendig sind. Der Gerechte leidet unter der Ungerechtigkeit, unter der Sinnlosigkeit und Verkehrtheit des Weltgeschehens, er leidet unter der Zerstörung der göttlichen Ordnungen der Ehe und Familie. Er leidet darunter nicht nur, weil es für ihn eine Entbehrung bedeutet, sondern weil er etwas ungöttliches darin erkennt.

-darin steckt soviel Wahres- 

Führung durch den Hl. Geist:  Komm und folge du mir nach. Nimm Dein eigenes dir aufgelegtes Kreuz auf dich und folge mir nach.

Denn meine Last ist leicht, nicht schwer und drückt nicht. * wo GOTTES Geist ist, ist Freiheit*

Menschen (oft in releg. Kreisen) drücken Anderen nicht tragbaren Lasten (durch unzählige Programme usw.) auf, die sie selbst nicht zu tragen fähig sind.
----------------------------
 
Lapis 13.08.2026 12:03
Einige Aussagen können passen, wenn sie nicht einseitig für alle Zeiten überbetont werden.

Z. B. der Gerechte leidet unter der Welt, der Ungerechte nicht. Da denke ich sofort an Psalm 73. Da wird das beschrieben und solche Zeiten kann es geben.

Aber man darf sich trotzdem in dieser ungerechten Welt freuen. In Psalm 1 wird das Glück des Gerechten beschrieben, der allerdings nicht zum Kreis der Spötter gehört.
 
Lapis 13.08.2026 13:38
Manchmal geht es gar nicht um richtig oder falsch, sondern um Ausgewogenheit, um den Geist der Liebe und nicht der Kontrolle.
 
Sherezade 13.08.2026 13:51
Danke, dass ihr euch beteiligt...vielleicht kommt zu den anderen Predigten/ Texten noch was...lese, was ihr geschrieben habt..und es geht mir durch den Kopf...
Deshalb warte ich etwas ab....
 
Nachfolgerin 13.08.2026 20:44
Das Leiden des Gerechten   kann sehr schmerzhaft  sein vorallem wenn du beschnitten im Herzen bist, wie göttliche Ordnungen zerbrechen und wie viele  unter massive  Lasten leiden, die für sie eigentlich nicht gemacht sind. 

Und  genau da  wirkt Gott oft anders als wir erwarten nicht durch mehr Druck, sondern durch mehr Tiefe, mehr Wahrhaftigkeit und mehr Liebe aber so Liebe kann dir kein anderer geben als er❤️

Und wenn der Heilige Geist führt, dann führt er dich zu dem, was dir tatsächlich aufgelegt ist nicht zu den Lasten anderer.  

Seine Last ist leicht, sie drückt nicht, sie macht nicht klein, sie nimmt nicht die Freiheit, sondern bringt sie.

Und wo Gottes Geist ist, da ist Freiheit diese Freiheit, Gottes Ordnung zu suchen, ohne andere zu knechten Freiheit, Grenzen zu setzen gegen frommen Extra-Druck, Freiheit, mitfühlend zu tragen ohne dich zu überlasten.

Gott sieht, was du erträgst, und er formt daraus etwas Heiliges  wie Geduld, Wahrheit und eine Liebe, die nicht kontrolliert, sondern trägt und das ist  so wunderschön❤  ️️
 
Sherezade 13.08.2026 21:02
@Nachfolgerin,
auch an Dich einen lieben Dank...
Morgen werde ich die Auflösung der Teile aus Texte und Predigten geben...
Wer mitliest, erlebt dann eventuell ein paar Überraschungen...gerade weil die Texte so verschieden sind/wirken...
 
Diala 13.08.2026 21:04
1.
Was macht einen guten Prediger aus?
Ein Theologe war der Ansicht, dass Lehrfähigkeit, Verstand, sprachliche Begabung/Rhetorik  und eine geeignete Stimme und noch ein bisserl mehr dazugehören..

dem würde ich wiedersprechen, wenn gleich diese Eigenschaften von Vorteil sind. 
Was ihn ausmacht ist: ob er berufen ist. Die Authentizität und den Segen der im Verkündigen beigelegt ist, dass kann man nicht lernen das ist Geschenk/Berufung.

4.
Was muten wir Gott zu, wenn wir jetzt zu ihm kommen und singen und die Bibel lesen, beten, predigen, unsere Sünden bekennen, so, als sei damit zu rechnen, dass Er noch da ist und nicht nur ein leerer Religionsbetrieb abläuft! Ekeln muss es ihn doch vor unserer Dreistigkeit und Vermessenheit.
Die Unbußfertigkeit zerbricht die Brücke von dir zum Nächsten. Die Buße baut diese Brücke wieder neu.

Klingt erstmal sehr krass. Da hat wohl jemand von Scheinheiligkeit die Nase voll. Aber die Erkenntnis der Buße und dessen Notwendigkeit ist das, worum es in der Beziehung zwischen Gott und Mensch geht und dass sollte nie unter den Tisch fallen.
 
Diala 13.08.2026 21:09
zu 8. und 9. .... 👍👍

14. --- ist für mich eine der größten Herausforderungen
 
Diala 13.08.2026 21:32
zu Punkt 5 ---- 

wir brauchen kein Programm wenn wir Jesus nachfolgen. Das "Programm" gilt oft um Menschen zu fischen, doch was passiert danach? Jesus sein Herz zu schenken, ihm das ganze eigene Leben hinzulegen, dazu braucht es auch Mut. 
Denn mit Jesus kommt eine Veränderung, kommt das Kreuz, das eigene Erkennen von Schuld und Sünde.... Damit umzugehen sollte man gute Leiter und Vorbilder haben. Das geht nicht "im Programm", so bleibt es nur oberflächlich.

Ich finde übrigens @Sherezade, deine Begrifflichkeit des Kaleidoskop hervorragend. Alles mal durcheinanderschütteln während man betrachtet ...so ordnet sich manches neu und ganz einzigartig. Ich habe als Kind es geliebt durch ein Kaleidoskop zu schauen.😊
 
Sherezade 13.08.2026 22:16
@Diala,
auch an Dich ein merci...und lieben Dank..

Dies gilt für jeden Menschen, der sich auf das Kaleidoskop einlässt..
Egal, ob man schreibt oder mitliest...

Kann euch versichern, dass bei der Auflösung es mehr offene Regale geben wird...

Hab lang überlegt, ob ich so einen Blog mache...vielleicht ändert die Auflösung auch unseren Umgang in diesem Forum...hab ja auch meine Schubladen...
 
Sherezade 13.08.2026 22:45
Ich werf noch was rein:
17.
Zu den Aufgaben der Predigt gehört es, die Fragen der Zeit und des geschicht­lichen Augen­blicks zu den ewigen Wahrheiten der göttlichen Offenbarung in Beziehung zu setzen. Dieser Aufgabe darf sich ein Diener Gottes auch dann nicht entziehen, wenn ihre Erfüllung mit per­sönlichen Unannehmlichkeiten oder gar mit persönlichen Gefahren an Leib und Seele verbun­den ist.

Nichts schadet der Kirche mehr, als wenn ihre Prediger und Verkünder des Wortes es am persönlichen Mut des Zeugnisses fehlen lassen. Kanzelwort, evangelisches Wort ist ein freies Wort des an Gottes Willen gebundenen christlichen Gewissens, oder es ist wie dumm gewor­denes Salz ohne Gehalt und Kraft, das man nach des Heilands Wort auf die Straße schüttet, auf dass es die Leute zertreten.die
Gott verpflichtet seine Gläubigen zu Gehorsam und Achtung vor der obrigkeit­lichen Regierung, aber er ver­pflichtet sie nicht dazu, auch die zu achten, die neben der geord­neten Obrigkeit her sich Gewalt anmaßen, das Recht mit Füßen treten und statt die Bürger und ihr Eigentum und Leben zu schützen, Eigentum und Gesundheit deutscher Menschen bedro­hen. Im Gegenteil, hier gilt es für einen Diener der Kirche in entschlossenem Ernst den Staat an seine göttliche Verpflichtung zu mahnen, die dahin geht, die Guten zu schützen
 
Lapis 14.08.2026 12:14
Punkt 13 - 16
Sehe ich auch so.
zu Punkt 13
Ergänzend habe ich an Petrus gedacht, der auch mal nicht so mutig war und Jesus verraten hat. Er wurde daraufhin nicht fallen gelassen, sondern Jesus ist ihm ohne Vorhaltungen liebevoll begegnet.

Punkt 8
Ich wäre zurückhaltend, in der Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen zu sehen, jedenfalls nicht 1 zu 1. Wir können aus der Bibel Antworten ableiten, indem wir dort Orientierung suchen. Wir können auch Antworten auf unsere Fragen im Gebet erhalten.

Punkt 9
Stimme ich zu.
 
Sherezade 14.08.2026 12:49
@Lapis,
auch für Deinen Beitrag einen lieben Dank...

Wenn ich all Eure Beiträge lese..die Auflösung wird eine kleine Surprise sein🙂
 
Sherezade 14.08.2026 21:00
"Die Kirche ist zugleich eine Gemeinschaft, die von menschlichen Kräften gestaltet wird und deren Geschichte Menschen machen, fehlsame, irrende, vielfach versagende Menschen! Und die Kirche steht zugleich mitten in der Welt …"  (Kurt Dietrich Schmidt)
Dies war für mich u.a. ein Ausgangspunkt...wir fehlerhaften Menschen steht mitten in der Welt.. deshalb auch eine Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen...dies mit all unseren Schubladen...
Unser Vorbild ist der Auferweckte... ihm folgen wir... er hat das Reich Gottes verkündet...mit ihm hat es begonnen... auch wenn es noch nicht vollendet ist...er hat nicht weggeschaut...
oder um es mit Karl Barth zu sagen:
"Hoffen geschieht im Tun des nächsten Schrittes."

Dies auch gegen Widerstand...

Nun zur Auflösung...

1.Martin Luther
da dachte ich auch an die Berichte in der Schrift... Gott hat unterschiedliche Menschen berufen... ein Jeremia, der sich zu jung fand... ein Mose, der nicht gut reden konnte und er bekam Aaron an dies Seite... dann Paulus... seine Briefe zeugen von unglaublicher rhetorischer Begabung... oder Apollos... Paulus beschreibt ihn als beredet und mächtig in den Schriften...
2.Kornelis Heiko Miskotte
Predigt1934,Niederlande..er war dort im Widerstand...
3.Julius von Jan
1938 Predigt zum Novemberpogrom
4 .Helmut Gollwitzer
1938 Predigt zu Novemberpogrom
5. Martin Niemöller
6 .Otto Dibelius
7.Martin Niemöller
8.Dietrich Bonhoeffer
9. Dietrich Bonhoeffer
10. Karl Barth
11.Karl Barth
12.Dietrich Bonhoeffer
1944
13. Wilhelm Busch
Predigt 1944
14.Dietrich Bonhoeffer
15.Paul Tillich
Self-Help for Emigres from Central Europe
16.Hans Ehrenberg
Predigt 1941
17. Albert Schmidt
Mai 1933...

Hättet ihr die Texte auch so eingeschätzt, wenn ihr die Namen gekannt hättet?

Barth hat die Bibel mal mit einer Tür verglichen... er stellte die Frage welches Haus und welches Land man betritt... seine Antwort: eine ganz neue Welt, die Welt Gottes...
Da ist da weniger Platz für Schubladen...

Einige der genannten Personen liegen mir besonders am Herzen... darüber schreib ich jetzt noch nicht...
 
Lapis 14.08.2026 21:36
Ja,@Sherezade, ich hatte schon befürchtet, dass ich es besser wissen will, als herausragende, bekannte Theologen. 😃 Seltsamerweise habe ich dabei auch an Wilhelm Busch gedacht. Es spielt schon eine Rolle in welcher Zeit solche Sätze in Predigten fallen. Früher wurde die Botschaft oft eindringlicher vorgetragen, manchmal auch mit lauter Stimme. (Ich finde gut, dass sich das geändert hat.)

Ich sehe es genauso, wie du es im 1. Abschnitt dargestellt hast.
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