Erwachen <-> Erwecken ( 2 x = engl. awaken )
10.08.2026 21:30
Erwachen <-> Erwecken ( 2 x = engl. awaken )
10.08.2026 21:30
Kommentare
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NicetomeetFEM 10.08.2026 21:32
NicetomeetFEM 10.08.2026 21:50
Frage :
Wie verhalten sich Normalität und Realität ?
( Ich warte nicht ernsthaft auf eine Antwort. )
Wie verhalten sich Normalität und Realität ?
( Ich warte nicht ernsthaft auf eine Antwort. )
Treuka 10.08.2026 21:52
Siehst du doch jeden Tag hier im Forum.
Was mache ich, weil es mir so überliefert wurde, weil es alle anderen so machen, weil ich so erzogen worden bin, weil ich mich nicht ändern möchte.
Und was steht tatsächlich geschrieben.
Was mache ich, weil es mir so überliefert wurde, weil es alle anderen so machen, weil ich so erzogen worden bin, weil ich mich nicht ändern möchte.
Und was steht tatsächlich geschrieben.
NicetomeetFEM 10.08.2026 21:59
Nächste Frage : Schwarmintelligenz
Bewegen sich Gedanken ier im Forum wie ein Fisch- oder Vogelschwarm ?
Bewegen sich Gedanken ier im Forum wie ein Fisch- oder Vogelschwarm ?
Treuka 10.08.2026 22:02
Gilt nicht für den Menschen.
Der Mensch ist vllt schlau als Individuum, aber nicht in einer Herde. Deswegen halte ich auch die Demokratie nicht für die beste Staatsform, sondern die Monarchie unter dem einzig wahren König JESUS CHRISTUS.
Der Mensch ist vllt schlau als Individuum, aber nicht in einer Herde. Deswegen halte ich auch die Demokratie nicht für die beste Staatsform, sondern die Monarchie unter dem einzig wahren König JESUS CHRISTUS.
paloma 10.08.2026 22:05
Das Thema kann man tatsächlich auf vielen Ebenen sehen, interessant.
Wenn wir erweckt werden,haben wir vorher geschlafen?
Oder war die Bewusstseins ebene eben noch nicht ausgeprägt?
Wenn wir erweckt werden,haben wir vorher geschlafen?
Oder war die Bewusstseins ebene eben noch nicht ausgeprägt?
Treuka 10.08.2026 22:07
Paloma,
das ist wirklich so. Denn sehen wir nur einen Bruchteil vom wahrnehmbaren Licht, nutzen nur einen Bruchteil unseres Hirns usw.
Also ich denke wir werden 100% Zugang zu unseren Sinnen haben.
das ist wirklich so. Denn sehen wir nur einen Bruchteil vom wahrnehmbaren Licht, nutzen nur einen Bruchteil unseres Hirns usw.
Also ich denke wir werden 100% Zugang zu unseren Sinnen haben.
NicetomeetFEM 10.08.2026 22:07
Das da hab ich 2020 mal gepostet.
6 Jahre her.
Wir sind aber inzwischen viel viel weiter.
6 Jahre her.
Wir sind aber inzwischen viel viel weiter.
paloma 10.08.2026 22:12
Es gibt ein sogenanntes " Schwarmbewusstsein" auch beim Menschen u es liegt übrigens oft gar nicht so falsch.
Das meine ich jetzt nicht unbedingt auf der geistlichen Ebene.
Das meine ich jetzt nicht unbedingt auf der geistlichen Ebene.
Treuka 10.08.2026 22:13
Also wenn ich Schwarmbewusstsein lese, muss ich immer an Sozialismus, Corona usw. denken und naja, ihr wisst ja wie das ausging.
NicetomeetFEM 10.08.2026 22:14
Und @paloma 22:05 :
Ja, ganz genau.
Wer nicht erwacht ist, der schläft noch.
Ja, ganz genau.
Wer nicht erwacht ist, der schläft noch.
paloma 10.08.2026 22:15
22.07 das wäre sehr schön! Zur Zeit gibt's aber in manchem auch ganz schön Abwärtsspiralen,leider!
paloma 10.08.2026 22:17
22.07 Das glaube ich auch. Aber eher,wenn wir bei Ihm angekommen u Überkleidete sind.
paloma 10.08.2026 22:22
22.13 Treuka,man benutzt den Begriff manchmal um die Meinungstendenz bei Gruppen herauszufinden,stellt mehrere Statements od Ziele zur Auswahl,zu denen die Einzelnen ihre Zustimmung nach Erkenntnis u Neigung geben. Wo die meisten Zustimmungen landen,kann man etwas für die Gr.beschließen,mit dem die meisten zufrieden sind. Das kann durchaus positiv sein,im Sinne der Gruppe.
Treuka 10.08.2026 22:24
Ja das weiß ich Paloma, aber wie gesagt, das ging auch schon ganz gehörig nach hinten los 😥
NicetomeetFEM 10.08.2026 22:25
@Treuka
Kann die rechte Bildhälfte von 21:32 auch hier zb sein, als Schwarmintelligenz oder nur die linke Bildhälfte ?
Kann die rechte Bildhälfte von 21:32 auch hier zb sein, als Schwarmintelligenz oder nur die linke Bildhälfte ?
Treuka 10.08.2026 22:30
Das stimmt Nice aber bedenke bitte, wenn alles gut läuft, kostet es keine Leben (rechte Bildhälfte).
Aber wenn es nicht gut läuft, naja (linke Bildhälfte)
GOTT sammelt rechts die Schafe (Himmel)
und links die Böcklein (Hölle).
Aber wenn es nicht gut läuft, naja (linke Bildhälfte)
GOTT sammelt rechts die Schafe (Himmel)
und links die Böcklein (Hölle).
paloma 10.08.2026 22:46
Ziemlich alles lässt sich auf gute od schlechte Weise nutzen.
Wer treibt mich an? Wes Geistes Kind bin ich u was ist Motivation u Ziel?
Das bestimmt dann wohl Aus-Wirkung u
Richtung.
Wer treibt mich an? Wes Geistes Kind bin ich u was ist Motivation u Ziel?
Das bestimmt dann wohl Aus-Wirkung u
Richtung.
NicetomeetFEM 10.08.2026 22:49
@paloma
Viele wurden durch Crona aufgeweckt.
Und viele davon wurden auch Katholken.
Frisch aufgeweckte, noch orientierungslose, nennt man " Suchende ". Bei mir 20 Jahre her.
Und das ist ziemlich unabhängig vom Glauben erstmal.
Viele wurden durch Crona aufgeweckt.
Und viele davon wurden auch Katholken.
Frisch aufgeweckte, noch orientierungslose, nennt man " Suchende ". Bei mir 20 Jahre her.
Und das ist ziemlich unabhängig vom Glauben erstmal.
paloma 10.08.2026 22:50
22.43 da ist was dran,was vermutlich nicht mit diesen % -Zahlen auszudrücken ist.
Die 5% würden es wohl nicht schaffen,der Heilige Geist aber schon 😁
Die 5% würden es wohl nicht schaffen,der Heilige Geist aber schon 😁
NicetomeetFEM 10.08.2026 22:55
@Herzhaft
Ich habe das so formuliert, weil dieses und letztes Oster viele Menschen in Frnkreich, USA und teils Deutschland sich taufen liesen.
Aber ein Suchender kann überall landen.
Bin aber auch bei den Katholiken gelandet.
Ich habe das so formuliert, weil dieses und letztes Oster viele Menschen in Frnkreich, USA und teils Deutschland sich taufen liesen.
Aber ein Suchender kann überall landen.
Bin aber auch bei den Katholiken gelandet.
NicetomeetFEM 10.08.2026 23:01
Das Bild 22:43 hab ich in 2016 gepostet.
Die Aufgewachten sind inzwischen weit mehr als die 5 %.
Die Aufgewachten sind inzwischen weit mehr als die 5 %.
Komfortzone 10.08.2026 23:21
Wenn es um Freunde geht: Oft ist es auch schlicht ein Problem der selektiven Wahrnehmungund es ist gar nicht so schlimm. Wahre Freunde sind sowieso rar und gewöhnlicherweise hat man davon zwei oder drei echte Freunde, die sehr viel miteinander durchstehen!
NicetomeetFEM 11.08.2026 12:31
Warum mögen Sinnsuchende den Katholizimus so ? Und ich auch ?
Weil Katholizismus ein Anker ist, in den ganzen Wirrungen unserer Zeit.
Bei vielen ist es so : je strenger der Glaube ausgelegt, desto besser.
Man will weg vom alten schlafenden ( auch verlorenem ) Ich.
Weil Katholizismus ein Anker ist, in den ganzen Wirrungen unserer Zeit.
Bei vielen ist es so : je strenger der Glaube ausgelegt, desto besser.
Man will weg vom alten schlafenden ( auch verlorenem ) Ich.
NicetomeetFEM 11.08.2026 12:34
Und das irritiert die zunehmendd liberalen Kirchenführer Deutschlands sehr.
Die katholische Kirche wird in 20 Jahren definitiv anders sein.
Mehr überzeugte junge, die eintreten, und viele alte sogenannte Namenschristen, die austreten.
Das finde ich eine sehr interessante Perspektive.
Die katholische Kirche wird in 20 Jahren definitiv anders sein.
Mehr überzeugte junge, die eintreten, und viele alte sogenannte Namenschristen, die austreten.
Das finde ich eine sehr interessante Perspektive.
antonius34 11.08.2026 13:01
Das dauert keine 20 Jahre mehr, kann in 2 Jahren vollzogen sein.
Bei den grossen Umwälzungen
Bei den grossen Umwälzungen
NicetomeetFEM 12.08.2026 08:48
Da hat sich gerade in nem Blog jemand über " Manipulation " beschwert.
Profitipp :
Wach auf.
Das bedeutet : Denk über dich und die Welt mal EHRLICH nach.
Dann bildet sich höheres Bewusstsein.
Und man erkennt Manipulation automatisch.
Profitipp :
Wach auf.
Das bedeutet : Denk über dich und die Welt mal EHRLICH nach.
Dann bildet sich höheres Bewusstsein.
Und man erkennt Manipulation automatisch.
pieter49 12.08.2026 11:56
Gestern, um 13:01 Uhr von @antonius34, Na ja, unsere Pfarrer, sagte vor ca. ein halbes Jahr; bald wird es in der BRD auch ein DKK geben :
Ein Deutsche Katholische Kirche !!
Mal sehen ??
(...)
Ein Deutsche Katholische Kirche !!
Mal sehen ??
(...)
NicetomeetFEM 13.08.2026 21:47
Grok, was bezeichnet die katholische Kirche als Enttrückung ? Bitte ebenso kurz und präzise.
Die katholische Kirche kennt keine eigene Lehre von der „Entrückung“ im Sinne der populären evangelikalen (besonders dispensationalistischen) Vorstellung.
Was gemeint ist
Der Begriff stammt aus 1. Thessalonicher 4,16–17:
Bei der Wiederkunft Christi werden die in Christus Verstorbenen auferstehen und die noch Lebenden „zugleich mit ihnen auf den Wolken dem Herrn entgegen entrückt“ werden.
Katholische Deutung
Dieses Geschehen gehört zur einen, einzigen, sichtbaren Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten.
Es geschieht zusammen mit der allgemeinen Auferstehung der Toten und dem Jüngsten Gericht.
Es handelt sich nicht um ein geheimes, vorzeitiges Ereignis, bei dem die Gläubigen vor einer großen Trübsalszeit von der Erde entrückt werden.
Die moderne Rapture-Lehre (vor allem die „vortribulationistische“ Variante) entstand erst im 19. Jahrhundert und wird von der katholischen Kirche nicht vertreten.
Die katholische Kirche kennt keine eigene Lehre von der „Entrückung“ im Sinne der populären evangelikalen (besonders dispensationalistischen) Vorstellung.
Was gemeint ist
Der Begriff stammt aus 1. Thessalonicher 4,16–17:
Bei der Wiederkunft Christi werden die in Christus Verstorbenen auferstehen und die noch Lebenden „zugleich mit ihnen auf den Wolken dem Herrn entgegen entrückt“ werden.
Katholische Deutung
Dieses Geschehen gehört zur einen, einzigen, sichtbaren Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten.
Es geschieht zusammen mit der allgemeinen Auferstehung der Toten und dem Jüngsten Gericht.
Es handelt sich nicht um ein geheimes, vorzeitiges Ereignis, bei dem die Gläubigen vor einer großen Trübsalszeit von der Erde entrückt werden.
Die moderne Rapture-Lehre (vor allem die „vortribulationistische“ Variante) entstand erst im 19. Jahrhundert und wird von der katholischen Kirche nicht vertreten.
NicetomeetFEM 13.08.2026 21:48
Ok. Wer hat die Entrückug dann erfunden und wann ?
John Nelson Darby (1800–1882).
Der anglo-irische Bibellehrer und Mitbegründer der Plymouth-Brüder (Brethren-Bewegung) entwickelte und verbreitete die moderne Lehre von der vortribulationistischen Entrückung (pre-tribulation Rapture) ab etwa 1826/27 und systematisch in den frühen 1830er Jahren.
Kurz der Hintergrund
Darby war ursprünglich anglikanischer Geistlicher.
Während einer Genesungszeit nach einem Reitunfall (Dez. 1826 / Jan. 1827) entwickelte er seine dispensationalistische Sichtweise.
Ab den Powerscourt-Konferenzen (1831–1833) lehrte er öffentlich die Idee einer geheimen Entrückung der Gemeinde vor einer siebenjährigen Trübsalszeit.
Diese Lehre wurde später vor allem in den USA durch die Scofield Reference Bible (1909/1917) massenhaft populär.
Zwar gab es vereinzelte frühere Ansätze oder ähnliche Gedanken (z. B. bei manchen Premillennialisten des 17./18. Jahrhunderts), aber die klare, systematische Form der heutigen Entrückungslehre geht auf Darby zurück.
John Nelson Darby (1800–1882).
Der anglo-irische Bibellehrer und Mitbegründer der Plymouth-Brüder (Brethren-Bewegung) entwickelte und verbreitete die moderne Lehre von der vortribulationistischen Entrückung (pre-tribulation Rapture) ab etwa 1826/27 und systematisch in den frühen 1830er Jahren.
Kurz der Hintergrund
Darby war ursprünglich anglikanischer Geistlicher.
Während einer Genesungszeit nach einem Reitunfall (Dez. 1826 / Jan. 1827) entwickelte er seine dispensationalistische Sichtweise.
Ab den Powerscourt-Konferenzen (1831–1833) lehrte er öffentlich die Idee einer geheimen Entrückung der Gemeinde vor einer siebenjährigen Trübsalszeit.
Diese Lehre wurde später vor allem in den USA durch die Scofield Reference Bible (1909/1917) massenhaft populär.
Zwar gab es vereinzelte frühere Ansätze oder ähnliche Gedanken (z. B. bei manchen Premillennialisten des 17./18. Jahrhunderts), aber die klare, systematische Form der heutigen Entrückungslehre geht auf Darby zurück.
NicetomeetFEM 13.08.2026 22:09
Grok, ist bei der evangelikalen Entrückung vielleicht der Heilige Geist gemeint, den man empfangen kann ?
Nein, das ist etwas ganz anderes.
Die evangelikale Entrückung
Bei der (vor allem dispensationalistischen) evangelikalen Lehre von der Entrückung geht es um ein zukünftiges endzeitliches Ereignis:
Christus kommt und holt die Gläubigen (Lebende und Auferstandene) in einem Moment von der Erde weg, „dem Herrn entgegen in die Luft“ (1 Thess 4,17). Danach folgt nach dieser Lehre meist die große Trübsalszeit.
Es handelt sich also um eine leibliche und endgültige Versetzung der Gläubigen zu Christus – kein geistliches Erlebnis im Hier und Jetzt.
Der Heilige Geist
Das Empfangen des Heiligen Geistes ist eine andere Sache.
In der evangelikalen Theologie geschieht das in der Regel bei der Bekehrung / Wiedergeburt (manchmal auch als „Taufe im Heiligen Geist“ verstanden, besonders in pfingstlerischen und charismatischen Kreisen). Das ist ein gegenwärtiges geistliches Geschehen, kein zukünftiges endzeitliches Ereignis.
Kurz gesagt:
Entrückung ≠ Empfang des Heiligen Geistes.
Die beiden Themen haben in der evangelikalen Theologie nichts miteinander zu tun
Nein, das ist etwas ganz anderes.
Die evangelikale Entrückung
Bei der (vor allem dispensationalistischen) evangelikalen Lehre von der Entrückung geht es um ein zukünftiges endzeitliches Ereignis:
Christus kommt und holt die Gläubigen (Lebende und Auferstandene) in einem Moment von der Erde weg, „dem Herrn entgegen in die Luft“ (1 Thess 4,17). Danach folgt nach dieser Lehre meist die große Trübsalszeit.
Es handelt sich also um eine leibliche und endgültige Versetzung der Gläubigen zu Christus – kein geistliches Erlebnis im Hier und Jetzt.
Der Heilige Geist
Das Empfangen des Heiligen Geistes ist eine andere Sache.
In der evangelikalen Theologie geschieht das in der Regel bei der Bekehrung / Wiedergeburt (manchmal auch als „Taufe im Heiligen Geist“ verstanden, besonders in pfingstlerischen und charismatischen Kreisen). Das ist ein gegenwärtiges geistliches Geschehen, kein zukünftiges endzeitliches Ereignis.
Kurz gesagt:
Entrückung ≠ Empfang des Heiligen Geistes.
Die beiden Themen haben in der evangelikalen Theologie nichts miteinander zu tun
NicetomeetFEM 13.08.2026 22:10
Ok, was sagt die Bibel alles zur Feuertaufe ?
Die Bibel spricht nur an wenigen Stellen von einer Taufe mit Feuer. Hier die wichtigsten Aussagen:
Die zentralen Stellen
Matthäus 3,11–12 (ähnlich Lukas 3,16–17):
„Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich […] der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Er hat die Worfschaufel in der Hand; er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln, aber die Spreu wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.“
Johannes der Täufer stellt hier seine Wassertaufe der zukünftigen Taufe durch den Messias gegenüber.
Weitere verwandte Stellen
Markus 1,8 und Johannes 1,33 erwähnen nur die Taufe mit dem Heiligen Geist – das Feuer fehlt dort.
Lukas 12,49–50: Jesus sagt: „Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen […] Ich muss mit einer Taufe getauft werden…“ (hier meint er sein Leiden und Sterben).
Apostelgeschichte 2,3: Bei Pfingsten erscheinen „Zungen wie von Feuer“ – das wird oft mit der Ankündigung des Johannes in Verbindung gebracht, bezieht sich aber ausdrücklich auf den Heiligen Geist.
Wie wird die „Feuertaufe“ verstanden?
Es gibt im Wesentlichen zwei Auslegungen:
Gericht über die Ungläubigen (sehr verbreitete Deutung)
Der unmittelbare Zusammenhang in Mt 3,12 (Spreu wird verbrannt) spricht stark dafür, dass das Feuer das Gericht meint. Die Taufe mit dem Heiligen Geist gilt den Bußfertigen, die Taufe mit Feuer den Unbußfertigen.
Reinigende und kraftvolle Wirkung des Heiligen Geistes
Manche (besonders in pfingstlerischen und charismatischen Kreisen) deuten das Feuer als reinigende und bevollmächtigende Kraft des Geistes – verbunden mit den Feuerzungen zu Pfingsten.
Fazit
Die Bibel selbst erklärt die „Feuertaufe“ nicht ausführlich. Der einzige klare Kontext (Matthäus 3 und Lukas 3) stellt sie in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Gerichtsbild vom Weizen und der Spreu. Eine eigene, zusätzliche „Feuertaufe“ als besondere Erfahrung für Gläubige wird im Neuen Testament nicht gelehrt.
Die Bibel spricht nur an wenigen Stellen von einer Taufe mit Feuer. Hier die wichtigsten Aussagen:
Die zentralen Stellen
Matthäus 3,11–12 (ähnlich Lukas 3,16–17):
„Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich […] der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Er hat die Worfschaufel in der Hand; er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln, aber die Spreu wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.“
Johannes der Täufer stellt hier seine Wassertaufe der zukünftigen Taufe durch den Messias gegenüber.
Weitere verwandte Stellen
Markus 1,8 und Johannes 1,33 erwähnen nur die Taufe mit dem Heiligen Geist – das Feuer fehlt dort.
Lukas 12,49–50: Jesus sagt: „Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen […] Ich muss mit einer Taufe getauft werden…“ (hier meint er sein Leiden und Sterben).
Apostelgeschichte 2,3: Bei Pfingsten erscheinen „Zungen wie von Feuer“ – das wird oft mit der Ankündigung des Johannes in Verbindung gebracht, bezieht sich aber ausdrücklich auf den Heiligen Geist.
Wie wird die „Feuertaufe“ verstanden?
Es gibt im Wesentlichen zwei Auslegungen:
Gericht über die Ungläubigen (sehr verbreitete Deutung)
Der unmittelbare Zusammenhang in Mt 3,12 (Spreu wird verbrannt) spricht stark dafür, dass das Feuer das Gericht meint. Die Taufe mit dem Heiligen Geist gilt den Bußfertigen, die Taufe mit Feuer den Unbußfertigen.
Reinigende und kraftvolle Wirkung des Heiligen Geistes
Manche (besonders in pfingstlerischen und charismatischen Kreisen) deuten das Feuer als reinigende und bevollmächtigende Kraft des Geistes – verbunden mit den Feuerzungen zu Pfingsten.
Fazit
Die Bibel selbst erklärt die „Feuertaufe“ nicht ausführlich. Der einzige klare Kontext (Matthäus 3 und Lukas 3) stellt sie in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Gerichtsbild vom Weizen und der Spreu. Eine eigene, zusätzliche „Feuertaufe“ als besondere Erfahrung für Gläubige wird im Neuen Testament nicht gelehrt.
NicetomeetFEM 13.08.2026 22:32
Hab ja damals zum Übertritt vom Pfarrer den Katechismus geschenkt bekommen.
Hab ihn dann daheim aufgeschlagen.
Direkt an der wohl für mich wichtigsten Stelle. Mir gedacht : Aha.
Im nächsten Treffen dies dann dem Pfarrer erzählt, und wir beide mussten herzhaft lachen.
Es stellte sich heraus, Papst Benedikt hatte den Katechismus verfasst.
Hab ihn dann daheim aufgeschlagen.
Direkt an der wohl für mich wichtigsten Stelle. Mir gedacht : Aha.
Im nächsten Treffen dies dann dem Pfarrer erzählt, und wir beide mussten herzhaft lachen.
Es stellte sich heraus, Papst Benedikt hatte den Katechismus verfasst.
NicetomeetFEM 13.08.2026 22:40
Das is halt so ein " Mysterium ", und das ist halt ziemlich sehr katholisch.
NicetomeetFEM 13.08.2026 23:12
Wann, grob, sind historisch die letzten 2 Jahrtausende die größten Erweckungswellen zum Glauben dokumentiert ? Nach Seuchen wie Corona oder der Pest ?
Die größten dokumentierten Erweckungswellen (im Sinne massenhafter, intensiver Zuwendungen zum christlichen Glauben) der letzten 2000 Jahre liegen vor allem in den letzten 300 Jahren.
Hier eine grobe Übersicht der wichtigsten:
Tabelle / Screenshot : https://prnt.sc/VbqdvyIs12co
Die Pfingst- und charismatische Bewegung (seit Anfang des 20. Jahrhunderts) ist zahlenmäßig die größte Erweckungswelle der letzten Jahrhunderte – sie umfasst heute Hunderte Millionen Menschen, vor allem im Globalen Süden.
Zusammenhang mit Seuchen?
Ein direkter, klarer Zusammenhang „nach großer Seuche → große Erweckung“ ist historisch nicht die Regel.
Frühe Kirche (2.–3. Jh.): Ja – während der Antoninischen und Cyprianischen Pest half die christliche Fürsorge für Kranke nachweislich beim Wachstum der Kirche.
Schwarzer Tod (1347–1351): Führte zu verstärkter Frömmigkeit, Bußbewegungen (Flagellanten) und Mystik, aber auch zu Kritik an der Kirche und später zu Verweltlichung. Keine klassische massenhafte Bekehrungswelle im späteren Sinne.
Spätere Pestwellen und Cholera-Epidemien: Manchmal örtliche Zunahme der Religiosität, aber selten Auslöser der großen Erweckungen.
COVID-19: Es gab vorübergehend mehr Gebetssuchen und bei einem Teil der Menschen eine Stärkung des Glaubens. Eine große, nachhaltige Erweckungswelle vergleichbar mit den historischen ist bisher jedoch nicht dokumentiert. Viele Kirchen verzeichneten eher Rückgänge beim Gottesdienstbesuch.
Fazit:
Die größten dokumentierten Erweckungswellen der letzten 2000 Jahre fanden vor allem im 18., 19. und 20. Jahrhundert statt (Great Awakenings + Pfingstbewegung). Seuchen haben manchmal die Offenheit für den Glauben erhöht, waren aber selten der Hauptauslöser der wirklich großen Wellen. Diese hingen stärker mit intensiver Predigt, gesellschaftlichen Umbrüchen und missionarischen Bewegungen zusammen.
( War eine spekulative Frage von mir. )
Die größten dokumentierten Erweckungswellen (im Sinne massenhafter, intensiver Zuwendungen zum christlichen Glauben) der letzten 2000 Jahre liegen vor allem in den letzten 300 Jahren.
Hier eine grobe Übersicht der wichtigsten:
Tabelle / Screenshot : https://prnt.sc/VbqdvyIs12co
Die Pfingst- und charismatische Bewegung (seit Anfang des 20. Jahrhunderts) ist zahlenmäßig die größte Erweckungswelle der letzten Jahrhunderte – sie umfasst heute Hunderte Millionen Menschen, vor allem im Globalen Süden.
Zusammenhang mit Seuchen?
Ein direkter, klarer Zusammenhang „nach großer Seuche → große Erweckung“ ist historisch nicht die Regel.
Frühe Kirche (2.–3. Jh.): Ja – während der Antoninischen und Cyprianischen Pest half die christliche Fürsorge für Kranke nachweislich beim Wachstum der Kirche.
Schwarzer Tod (1347–1351): Führte zu verstärkter Frömmigkeit, Bußbewegungen (Flagellanten) und Mystik, aber auch zu Kritik an der Kirche und später zu Verweltlichung. Keine klassische massenhafte Bekehrungswelle im späteren Sinne.
Spätere Pestwellen und Cholera-Epidemien: Manchmal örtliche Zunahme der Religiosität, aber selten Auslöser der großen Erweckungen.
COVID-19: Es gab vorübergehend mehr Gebetssuchen und bei einem Teil der Menschen eine Stärkung des Glaubens. Eine große, nachhaltige Erweckungswelle vergleichbar mit den historischen ist bisher jedoch nicht dokumentiert. Viele Kirchen verzeichneten eher Rückgänge beim Gottesdienstbesuch.
Fazit:
Die größten dokumentierten Erweckungswellen der letzten 2000 Jahre fanden vor allem im 18., 19. und 20. Jahrhundert statt (Great Awakenings + Pfingstbewegung). Seuchen haben manchmal die Offenheit für den Glauben erhöht, waren aber selten der Hauptauslöser der wirklich großen Wellen. Diese hingen stärker mit intensiver Predigt, gesellschaftlichen Umbrüchen und missionarischen Bewegungen zusammen.
( War eine spekulative Frage von mir. )
NicetomeetFEM 13.08.2026 23:18
Haben denn nach Corona Taufen zugenommen, insbesondere katholiche ? Wie weit zurück ist das dokumentiert ? Gibt es messbare Parallelen zur Spanischen Grippe ?
Kurze Antwort vorweg:
Nein – die Gesamtzahl der katholischen Taufen ist nach Corona in den meisten Ländern nicht gestiegen. Sie liegt weiterhin unter dem Vor-Corona-Niveau oder setzt den langfristigen Abwärtstrend fort.
Dagegen gibt es bei den Erwachsenentaufen in mehreren Ländern einen klaren und teilweise starken Anstieg.
1. Katholische Taufen nach Corona
Bereich
Entwicklung nach 2020/21
Bemerkung
Kindertaufen (weltweit & Westen)Weiter rückläufig oder nur teilweise erholtStark abhängig von der Geburtenrate
ErwachsenentaufenDeutlicher Anstieg in mehreren LändernBesonders auffällig in FrankreichGesamttaufenMeist weiter unter Vor-Corona-NiveauLangfristiger Abwärtstrend setzt sich fort
Konkrete Beispiele:
Frankreich: Sehr starker Anstieg der Erwachsenentaufen. 2025/2026 wurden Rekordzahlen erreicht (über 10.000–17.000 Erwachsene und Jugendliche). Besonders die Gruppe der 18- bis 25-Jährigen ist stark gewachsen.
USA: Die Zahl der erwachsenen Neueintritte (Taufen + Aufnahmen in die volle Gemeinschaft) ist seit dem Tiefpunkt 2020 gestiegen und in vielen Diözesen wieder auf oder über dem Niveau von 2019.
Deutschland: Leichter Anstieg bei Erwachsenentaufen (2025 ca. +28 % auf etwa 2.650). Die Gesamtzahl aller Taufen ist aber weiter rückläufig (2025: ca. 109.000).
Weltweite Vatikan-Statistik: Die absolute Zahl der Taufen geht weiter zurück.
Viele Beobachter sehen den Anstieg bei Erwachsenen teilweise als Nachwirkung der Corona-Zeit (Sinnsuche, Isolation, Digitalisierung), aber auch als eigenständigen Trend bei jungen Menschen.
2. Wie weit ist das dokumentiert?
Sehr gut und aktuell.
Offizielle Zahlen der Bischofskonferenzen und des Vatikans (Annuarium Statisticum Ecclesiae) liegen für die Jahre 2020–2025 vor und werden laufend veröffentlicht. Die Entwicklung ist also von Jahr zu Jahr nachvollziehbar.
3. Vergleich zur Spanischen Grippe (1918/19)
Messbare Parallelen sind nur begrenzt vorhanden:
Es gibt Hinweise, dass in stärker betroffenen Regionen die Religiosität zunahm.
Einzelne Berichte sprechen von örtlichen Erweckungen oder verstärkter kirchlicher Aktivität.
Gleichzeitig boomte der Spiritismus (Séancen, Ouija-Boards).
In Teilen Afrikas entstanden neue prophetische christliche Bewegungen.
Es gibt jedoch keine systematischen, flächendeckenden Taufstatistiken, die einen klaren Anstieg der Taufen nachweisen würden – im Gegensatz zu den heutigen detaillierten Kirchenstatistiken. Die Dokumentation ist deutlich lückenhafter.
Fazit:
Nach Corona sehen wir keinen allgemeinen Taufboom, wohl aber einen bemerkenswerten Anstieg bei Erwachsenentaufen in mehreren westlichen Ländern (vor allem Frankreich und Teile der USA). Das ist besser dokumentiert als bei der Spanischen Grippe, wo es zwar Anzeichen erhöhter Religiosität gab, aber keine vergleichbar klaren Zahlen zu Taufen.
( Spekulative Frag von mir. )
Kurze Antwort vorweg:
Nein – die Gesamtzahl der katholischen Taufen ist nach Corona in den meisten Ländern nicht gestiegen. Sie liegt weiterhin unter dem Vor-Corona-Niveau oder setzt den langfristigen Abwärtstrend fort.
Dagegen gibt es bei den Erwachsenentaufen in mehreren Ländern einen klaren und teilweise starken Anstieg.
1. Katholische Taufen nach Corona
Bereich
Entwicklung nach 2020/21
Bemerkung
Kindertaufen (weltweit & Westen)Weiter rückläufig oder nur teilweise erholtStark abhängig von der Geburtenrate
ErwachsenentaufenDeutlicher Anstieg in mehreren LändernBesonders auffällig in FrankreichGesamttaufenMeist weiter unter Vor-Corona-NiveauLangfristiger Abwärtstrend setzt sich fort
Konkrete Beispiele:
Frankreich: Sehr starker Anstieg der Erwachsenentaufen. 2025/2026 wurden Rekordzahlen erreicht (über 10.000–17.000 Erwachsene und Jugendliche). Besonders die Gruppe der 18- bis 25-Jährigen ist stark gewachsen.
USA: Die Zahl der erwachsenen Neueintritte (Taufen + Aufnahmen in die volle Gemeinschaft) ist seit dem Tiefpunkt 2020 gestiegen und in vielen Diözesen wieder auf oder über dem Niveau von 2019.
Deutschland: Leichter Anstieg bei Erwachsenentaufen (2025 ca. +28 % auf etwa 2.650). Die Gesamtzahl aller Taufen ist aber weiter rückläufig (2025: ca. 109.000).
Weltweite Vatikan-Statistik: Die absolute Zahl der Taufen geht weiter zurück.
Viele Beobachter sehen den Anstieg bei Erwachsenen teilweise als Nachwirkung der Corona-Zeit (Sinnsuche, Isolation, Digitalisierung), aber auch als eigenständigen Trend bei jungen Menschen.
2. Wie weit ist das dokumentiert?
Sehr gut und aktuell.
Offizielle Zahlen der Bischofskonferenzen und des Vatikans (Annuarium Statisticum Ecclesiae) liegen für die Jahre 2020–2025 vor und werden laufend veröffentlicht. Die Entwicklung ist also von Jahr zu Jahr nachvollziehbar.
3. Vergleich zur Spanischen Grippe (1918/19)
Messbare Parallelen sind nur begrenzt vorhanden:
Es gibt Hinweise, dass in stärker betroffenen Regionen die Religiosität zunahm.
Einzelne Berichte sprechen von örtlichen Erweckungen oder verstärkter kirchlicher Aktivität.
Gleichzeitig boomte der Spiritismus (Séancen, Ouija-Boards).
In Teilen Afrikas entstanden neue prophetische christliche Bewegungen.
Es gibt jedoch keine systematischen, flächendeckenden Taufstatistiken, die einen klaren Anstieg der Taufen nachweisen würden – im Gegensatz zu den heutigen detaillierten Kirchenstatistiken. Die Dokumentation ist deutlich lückenhafter.
Fazit:
Nach Corona sehen wir keinen allgemeinen Taufboom, wohl aber einen bemerkenswerten Anstieg bei Erwachsenentaufen in mehreren westlichen Ländern (vor allem Frankreich und Teile der USA). Das ist besser dokumentiert als bei der Spanischen Grippe, wo es zwar Anzeichen erhöhter Religiosität gab, aber keine vergleichbar klaren Zahlen zu Taufen.
( Spekulative Frag von mir. )
NicetomeetFEM 14.08.2026 00:03
Und zwar, beim Turmbau zu Babylon wurde biblisch von einer Sprachverwirrung berichtet. Ist auch eine nicht-einheitliche Körpersprache Weltweit dokumentiert ? Und wer beobachtet das ?
Ja, eine nicht-einheitliche Körpersprache ist weltweit umfassend dokumentiert. Im Gegensatz zur biblischen Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel (die vor allem die gesprochene Sprache betrifft) gibt es bei der nonverbalen Kommunikation sowohl universale als auch stark kulturabhängige Elemente. Viele Gesten, Blickkontakte, Distanzverhalten und Berührungsregeln sind keineswegs weltweit gleich und können zu erheblichen Missverständnissen führen.
Was ist kulturabhängig (nicht einheitlich)?
Hier einige gut belegte Beispiele:
Gesten: Der Daumen hoch bedeutet in vielen westlichen Ländern „gut“ oder „OK“, gilt aber in Teilen des Nahen Ostens, Griechenlands, Westafrikas oder Australien (bei bestimmter Bewegung) als grob unanständig. Das „OK“-Zeichen (Kreis aus Daumen und Zeigefinger) ist in Brasilien beleidigend, in Japan kann es „Geld“ bedeuten. Das Winken (Handfläche nach außen) ist in den USA ein Gruß, in Teilen Europas und Lateinamerikas eher „Nein“. Das Kopfnicken für „Ja“ und Schütteln für „Nein“ ist in Griechenland, Bulgarien und der Türkei teilweise umgekehrt.
Persönlicher Abstand (Proxemik): Menschen in Südamerika, dem Nahen Osten oder Südeuropa stehen oft näher und berühren sich mehr (High-Contact-Kulturen). In Nordamerika, Nordeuropa oder Ostasien hält man größeren Abstand und berührt weniger (Low-Contact-Kulturen). Der Anthropologe Edward T. Hall hat das systematisch beschrieben.
Blickkontakt: In vielen westlichen Kulturen signalisiert direkter Blick Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit. In Ostasien (z. B. Japan, China) oder manchen asiatischen und nahöstlichen Kontexten kann langanhaltender direkter Blick als aggressiv, unhöflich oder zu intim gelten – besonders gegenüber Autoritätspersonen.
Berührung und Begrüßung: Handschlag, Wangenküsse (ein-, zwei- oder dreimal), Verbeugung oder Nasenberührung (Hongi in Neuseeland) unterscheiden sich stark. Küssen als romantische Geste ist übrigens keineswegs universell – in vielen Kulturen kommt es kaum oder gar nicht vor.
Auch Schweigen, Lächeln in bestimmten Situationen oder die Intensität von Gesten (Italiener/Mittelmeer vs. zurückhaltendere nordische oder ostasiatische Kulturen) variieren deutlich.
Was ist eher universal?
Bestimmte Gesichtsausdrücke für Basisemotionen (Freude, Trauer, Wut, Angst, Überraschung, Ekel) werden kulturübergreifend relativ ähnlich erkannt und produziert – das hat Paul Ekman in klassischen Studien gezeigt und neuere große Untersuchungen (u. a. mit Millionen von YouTube-Videos aus 144 Ländern) bestätigen weitgehend. Auch hier gibt es jedoch kulturelle „Display Rules“ (Regeln, wann und wie stark man Emotionen zeigt) und feine Unterschiede.
Wer beobachtet und erforscht das?
Das Feld heißt vor allem interkulturelle Kommunikation / Nonverbal Communication / Cross-Cultural Psychology und Anthropology.
Wichtige Akteure und Disziplinen:
Anthropologen: Edward T. Hall (Proxemik, „The Silent Language“, „The Hidden Dimension“), Ray Birdwhistell (Kinesik = Körperbewegungen).
Psychologen: Paul Ekman und Wallace Friesen (universale Gesichtsausdrücke), David Matsumoto (kulturvergleichende Emotionsforschung).
Kommunikations- und Kulturwissenschaftler: Forscher in interkulturellen Studien, z. B. über Gesten-Embleme, Haptik (Berührung) und Chronemik (Zeitwahrnehmung).
Praktiker: Interkulturelle Trainer, Diplomaten, Unternehmen und Sprachschulen (z. B. Berlitz) beobachten und lehren diese Unterschiede systematisch, um Missverständnisse in Business, Reisen oder Migration zu vermeiden.
Die Forschung stützt sich auf ethnografische Beobachtungen, Videoanalysen, Fragebögen und große länderübergreifende Studien. Es gibt keine einzelne zentrale „Beobachtungsbehörde“, sondern ein etabliertes wissenschaftliches Feld, das seit den 1950er/60er-Jahren intensiv dazu arbeitet.
Kurz gesagt: Die „Sprachverwirrung“ gilt auch für die Körpersprache – sie ist ein Spiegel kultureller Normen und Anpassungen. Wer reist oder international arbeitet, profitiert enorm davon, diese Unterschiede zu kennen. Falls du zu einem bestimmten Aspekt (z. B. einer Region oder einer Geste) mehr Details möchtest, sag einfach Bescheid!
( Rein Interesse gerade gewesen . )
Ja, eine nicht-einheitliche Körpersprache ist weltweit umfassend dokumentiert. Im Gegensatz zur biblischen Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel (die vor allem die gesprochene Sprache betrifft) gibt es bei der nonverbalen Kommunikation sowohl universale als auch stark kulturabhängige Elemente. Viele Gesten, Blickkontakte, Distanzverhalten und Berührungsregeln sind keineswegs weltweit gleich und können zu erheblichen Missverständnissen führen.
Was ist kulturabhängig (nicht einheitlich)?
Hier einige gut belegte Beispiele:
Gesten: Der Daumen hoch bedeutet in vielen westlichen Ländern „gut“ oder „OK“, gilt aber in Teilen des Nahen Ostens, Griechenlands, Westafrikas oder Australien (bei bestimmter Bewegung) als grob unanständig. Das „OK“-Zeichen (Kreis aus Daumen und Zeigefinger) ist in Brasilien beleidigend, in Japan kann es „Geld“ bedeuten. Das Winken (Handfläche nach außen) ist in den USA ein Gruß, in Teilen Europas und Lateinamerikas eher „Nein“. Das Kopfnicken für „Ja“ und Schütteln für „Nein“ ist in Griechenland, Bulgarien und der Türkei teilweise umgekehrt.
Persönlicher Abstand (Proxemik): Menschen in Südamerika, dem Nahen Osten oder Südeuropa stehen oft näher und berühren sich mehr (High-Contact-Kulturen). In Nordamerika, Nordeuropa oder Ostasien hält man größeren Abstand und berührt weniger (Low-Contact-Kulturen). Der Anthropologe Edward T. Hall hat das systematisch beschrieben.
Blickkontakt: In vielen westlichen Kulturen signalisiert direkter Blick Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit. In Ostasien (z. B. Japan, China) oder manchen asiatischen und nahöstlichen Kontexten kann langanhaltender direkter Blick als aggressiv, unhöflich oder zu intim gelten – besonders gegenüber Autoritätspersonen.
Berührung und Begrüßung: Handschlag, Wangenküsse (ein-, zwei- oder dreimal), Verbeugung oder Nasenberührung (Hongi in Neuseeland) unterscheiden sich stark. Küssen als romantische Geste ist übrigens keineswegs universell – in vielen Kulturen kommt es kaum oder gar nicht vor.
Auch Schweigen, Lächeln in bestimmten Situationen oder die Intensität von Gesten (Italiener/Mittelmeer vs. zurückhaltendere nordische oder ostasiatische Kulturen) variieren deutlich.
Was ist eher universal?
Bestimmte Gesichtsausdrücke für Basisemotionen (Freude, Trauer, Wut, Angst, Überraschung, Ekel) werden kulturübergreifend relativ ähnlich erkannt und produziert – das hat Paul Ekman in klassischen Studien gezeigt und neuere große Untersuchungen (u. a. mit Millionen von YouTube-Videos aus 144 Ländern) bestätigen weitgehend. Auch hier gibt es jedoch kulturelle „Display Rules“ (Regeln, wann und wie stark man Emotionen zeigt) und feine Unterschiede.
Wer beobachtet und erforscht das?
Das Feld heißt vor allem interkulturelle Kommunikation / Nonverbal Communication / Cross-Cultural Psychology und Anthropology.
Wichtige Akteure und Disziplinen:
Anthropologen: Edward T. Hall (Proxemik, „The Silent Language“, „The Hidden Dimension“), Ray Birdwhistell (Kinesik = Körperbewegungen).
Psychologen: Paul Ekman und Wallace Friesen (universale Gesichtsausdrücke), David Matsumoto (kulturvergleichende Emotionsforschung).
Kommunikations- und Kulturwissenschaftler: Forscher in interkulturellen Studien, z. B. über Gesten-Embleme, Haptik (Berührung) und Chronemik (Zeitwahrnehmung).
Praktiker: Interkulturelle Trainer, Diplomaten, Unternehmen und Sprachschulen (z. B. Berlitz) beobachten und lehren diese Unterschiede systematisch, um Missverständnisse in Business, Reisen oder Migration zu vermeiden.
Die Forschung stützt sich auf ethnografische Beobachtungen, Videoanalysen, Fragebögen und große länderübergreifende Studien. Es gibt keine einzelne zentrale „Beobachtungsbehörde“, sondern ein etabliertes wissenschaftliches Feld, das seit den 1950er/60er-Jahren intensiv dazu arbeitet.
Kurz gesagt: Die „Sprachverwirrung“ gilt auch für die Körpersprache – sie ist ein Spiegel kultureller Normen und Anpassungen. Wer reist oder international arbeitet, profitiert enorm davon, diese Unterschiede zu kennen. Falls du zu einem bestimmten Aspekt (z. B. einer Region oder einer Geste) mehr Details möchtest, sag einfach Bescheid!
( Rein Interesse gerade gewesen . )
NicetomeetFEM 14.08.2026 01:13
Kurzantwort:
Im ehemaligen Ostblock und der ehemaligen Sowjetunion leben heute schätzungsweise rund 40–45 Millionen Katholiken (getauft bzw. selbstidentifiziert). Der mit Abstand größte Teil davon sitzt in Polen.
Übersicht nach Ländern (ca. 2020–2025)
Land / GebietGeschätzte KatholikenAnteil an der BevölkerungAnmerkung
Polen27–30 Mio.ca. 85–90 %Bei weitem die größte Gruppe
Ukraine4–5,5 Mio.ca. 7–12 %Überwiegend griechisch-katholisch (uniert)
Litauenca. 2,2 Mio.ca. 75–86 %Starke katholische Mehrheit
Slowakeica. 3,0–3,3 Mio.ca. 55–60 %Römisch + griechisch-katholischUngarnca. 2,9–6 Mio.30–60 %Zensus 2022: nur noch ca. 30 %
Tschechienca. 0,8–1 Mio.ca. 10–13 %Stark säkularisiertBelarusca. 0,7 Mio.ca. 7 %
Rumänienca. 0,9–1,8 Mio.ca. 5 %Lateinisch + griechisch-katholisch
Lettlandca. 0,4 Mio.ca. 20–25 %Russland0,1–0,7 Mio.unter 0,5 %
Sehr kleinÜbrige (Estland, Moldova, Bulgarien, Zentralasien, Kaukasus, ehemalige DDR)zusammen unter 0,5 Mio.—Sehr gering
Wichtige Hinweise
„Echte“ Katholiken: Die Zahlen meinen meist Getaufte oder Menschen, die sich als katholisch bezeichnen. Die Zahl der regelmäßig praktizierenden Katholiken (z. B. wöchentlicher Messbesuch) liegt deutlich darunter – in Polen relativ hoch, in den meisten anderen Ländern deutlich niedriger.
Griechisch-Katholiken (vor allem in der Ukraine und Slowakei) gehören voll zur katholischen Kirche (in Gemeinschaft mit Rom), auch wenn sie den byzantinischen Ritus haben.
Polen allein macht mehr als die Hälfte der Katholiken in der gesamten Region aus.
In den meisten Ländern der ehemaligen Sowjetunion (außer Litauen und teilweise Ukraine/Belarus) ist der Katholizismus eine kleine Minderheit.
Im ehemaligen Ostblock und der ehemaligen Sowjetunion leben heute schätzungsweise rund 40–45 Millionen Katholiken (getauft bzw. selbstidentifiziert). Der mit Abstand größte Teil davon sitzt in Polen.
Übersicht nach Ländern (ca. 2020–2025)
Land / GebietGeschätzte KatholikenAnteil an der BevölkerungAnmerkung
Polen27–30 Mio.ca. 85–90 %Bei weitem die größte Gruppe
Ukraine4–5,5 Mio.ca. 7–12 %Überwiegend griechisch-katholisch (uniert)
Litauenca. 2,2 Mio.ca. 75–86 %Starke katholische Mehrheit
Slowakeica. 3,0–3,3 Mio.ca. 55–60 %Römisch + griechisch-katholischUngarnca. 2,9–6 Mio.30–60 %Zensus 2022: nur noch ca. 30 %
Tschechienca. 0,8–1 Mio.ca. 10–13 %Stark säkularisiertBelarusca. 0,7 Mio.ca. 7 %
Rumänienca. 0,9–1,8 Mio.ca. 5 %Lateinisch + griechisch-katholisch
Lettlandca. 0,4 Mio.ca. 20–25 %Russland0,1–0,7 Mio.unter 0,5 %
Sehr kleinÜbrige (Estland, Moldova, Bulgarien, Zentralasien, Kaukasus, ehemalige DDR)zusammen unter 0,5 Mio.—Sehr gering
Wichtige Hinweise
„Echte“ Katholiken: Die Zahlen meinen meist Getaufte oder Menschen, die sich als katholisch bezeichnen. Die Zahl der regelmäßig praktizierenden Katholiken (z. B. wöchentlicher Messbesuch) liegt deutlich darunter – in Polen relativ hoch, in den meisten anderen Ländern deutlich niedriger.
Griechisch-Katholiken (vor allem in der Ukraine und Slowakei) gehören voll zur katholischen Kirche (in Gemeinschaft mit Rom), auch wenn sie den byzantinischen Ritus haben.
Polen allein macht mehr als die Hälfte der Katholiken in der gesamten Region aus.
In den meisten Ländern der ehemaligen Sowjetunion (außer Litauen und teilweise Ukraine/Belarus) ist der Katholizismus eine kleine Minderheit.
antonius34 14.08.2026 12:15
Wieviel e Kreuzritter, Deutschorden, Templer, Papst treue, haben im Mittelalter unsere christlichen Fundamente verteidigen können?


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