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📃 Gottes Wort an Dich

📃 Gottes Wort an Dich
"Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den VĂ€tern durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben ĂŒber alles, durch den er auch die Welten gemacht hat." [HEBR. 1,1-2] [LUT2017] Mit "uns" ist jeder Einzelne gemeint, an den die gesprochenen Worte gerichtet sind. Derselbe Gedanke kommt in der Ansprache des [Apostel] Paulus in der Synagoge von Antiochia [wie folgt] zum Ausdruck: "Ihr MĂ€nner, liebe BrĂŒder, ihr Söhne aus dem Geschlecht Abrahams und ihr GottesfĂŒrchtigen, uns ist das Wort dieses Heils gesandt." [APG. 13,26] [LUT2017]

GOTT lĂ€sst Sein Wort somit unmittelbar an uns als Einzelne ergehen und so sollten wir es auch empfangen. Im Zusammenhang mit dem Wort des Heils gilt es, zwei Dinge zu beachten: Erstens, dass GOTT es ist, Der spricht, und zweitens, dass wir es sind, zu denen ER spricht. VersĂ€umen wir einen dieser beiden Punkte, so ist das Wort fĂŒr uns nicht das Wort des Heils.GOTT lĂ€sst Sein Wort somit unmittelbar an uns als Einzelne ergehen und so sollten wir es auch empfangen. Im Zusammenhang mit dem Wort des Heils gilt es, zwei Dinge zu beachten: Erstens, dass GOTT es ist, Der spricht, und zweitens, dass wir es sind, zu denen ER spricht. VersĂ€umen wir einen dieser beiden Punkte, so ist das Wort fĂŒr uns nicht das Wort des Heils.

... Wenn wir die Stimme Gottes zwar hören, das Gesprochene aber nicht – in dem wir es in unser Herz aufnehmen – zu eigen machen, ziehen wir ebenfalls keinen Nutzen daraus.

Es ist ein verhĂ€ngnisvoller Fehler, irgendetwas zwischen uns und das Wort Gottes treten zu lassen, denn dadurch behindern wir das Wort, in unsere Herzen zu gelangen. Der Psalmist schreibt: "Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sĂŒndige." [PS. 119,11] [SLT] Das Wort Gottes im Herzen bewahrt den Menschen vor der SĂŒnde, und dies ist das grĂ¶ĂŸte Gut, das einem der Kinder Adams zuteilwerden kann. Doch wenn sich etwas zwischen uns und das Wort drĂ€ngt, fehlt dieser Schutz vor der SĂŒnde.

Weder Papst noch Kirche, noch irgendein Mensch oder menschliches Machwerk sollten zwischen dem Einzelnen und dem Wort des Herrn stehen. Wer das Licht des Wortes Gottes durch menschliche Überlieferungen oder Ansichten empfĂ€ngt – seien sie kirchlicher Art oder nicht – der empfĂ€ngt es so verdunkelt, dass er darin den Weg des Lebens nicht mehr zu erkennen vermag. Wer sich das Wort Gottes von einem Priester oder Geistlichen erklĂ€ren lĂ€sst und sich dabei eher auf dessen Auslegung als auf das Wort selbst verlĂ€sst, der steht nicht auf [festem,] unerschĂŒtterlichen Fundament. Nimm das Wort – ganz gleich, ob Du es verstehst oder nicht– zunĂ€chst als Wahrheit an und vertraue dann darauf, dass GOTT Dir seine Bedeutung verdeutlicht. Die Mittel, die GOTT dazu dann auch immer gebraucht, werden ausschließlich als Hilfsmittel wahrgenommen werden, so dass die gesamte Aufmerksamkeit allein auf GOTT gerichtet sein wird.

Bedenke [bitte] stets, dass das Wort Gottes CHRISTUS ist. GOTT "redete zu uns durch seinen Sohn." Gleichfalls steht geschrieben: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns." [JOH. 1,1.14] Dieses Wort ist CHRISTUS. Wenn also CHRISTUS in uns ist, so ist Gottes Wort in uns. Ist aber Sein Wort nicht in uns, so ist auch Gottes Sohn nicht in uns und wir gehören zu denen, die "keine Hoffnung" haben und "ohne Gott in der Welt sind." [EPH. 2,12]

In CHRISTUS, DER in das sĂŒndliche Fleisch kam, ist das Wort Gottes verhĂŒllt, damit dessen Herrlichkeit und Kraft uns nicht vernichten. Es gab eine Zeit, da GOTT unmittelbar und mit hörbarer Stimme zu den Menschen sprach. Doch die Israeliten konnten diese Worte bei der VerkĂŒndigung des Gesetzes am Berg Sinai nicht ertragen. Voller Furcht wichen sie zurĂŒck, blieben in der Ferne stehen und sagten zu Mose: "Rede du mit uns, und wir wollen hören; aber Gott soll nicht mit uns reden, sonst mĂŒssen wir sterben!" [2. MO. 20,19] [SLT] (Siehe dazu auch HebrĂ€er 12,19.) Und der HERR bestĂ€tigte, dass ihre Worte der Wahrheit entsprachen, denn ER wusste, dass sie Seine Worte nicht ertragen konnten (5. Mose 5,28; 18,17). So sprach GOTT durch Mose und "durch die Propheten" zu ihnen und so hat "er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn" – "in dem wir die Erlösung haben, nĂ€mlich die Vergebung der SĂŒnden." [KOL. 1,14] [LUT2017] In CHRISTUS finden wir das Leben des Wortes Gottes, jedoch nicht jenes Wort, das den SĂŒndern den Tod verkĂŒndet und den Zuhörern am Berg Sinai solches Entsetzen in die Herzen jagte. Wenn die FĂŒrbitte Christi fĂŒr die Menschen beendet ist und sein Werk als Hohenpriester im himmlischen Heiligtum vollbracht ist, dann wird das Wort Gottes den Menschen erneut in unverhĂŒllter MajestĂ€t begegnen und die Folge wird jene sein, die in Offenbarung 19,13–15 beschrieben ist.

Wenn wir dieses Wort jetzt nicht annehmen, werden wir es dann annehmen mĂŒssen, wenn seine Wirkung vernichtend sein wird. Deshalb lasst uns das Wort jetzt im Glauben annehmen – indem wir ihm vertrauen – solange es im Fleisch Christi geborgen ist. CHRISTUS ist das Wort und dieses Wort dient uns – wenn wir es nur ergreifen – zur "Weisheit und Gerechtigkeit und Heiligung und Erlösung." [1. KOR 1,30]

( Ellet J. Waggoner, Februar 1894 )

Kommentare

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JesusComesBackSoon 10.08.2026 21:26
Auch wenn der Inhalt dieses Artikels von Ellet J. Waggoner bereits mehr als 130 Jahren verfasst wurde, hat er deswegen nichts an seiner Bedeutsamkeit fĂŒr das persönliche, insbesondere auch geistige Leben eines jeden Nachfolgers des Sohnes Gottes verloren.

FĂŒr diejenigen, die gerne noch weitere solche (zeitgeistfreien, nah am Wort Gottes ausgerichteten ) Artikel lesen möchten, nachstehend der folgende Link:

https://gerechtigkeit-durch-glauben.de/gesamtuebersicht-artikel-neu/

Mein Wunsch und Gebet ist, dass jeder Leser durch den bzw. die Artikel reichlich gesegnet wird, er Dingen besser verstehen und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.

Die angegebenen Bibelverse wurden, sofern nicht speziell angegeben, aus LUTHER 1912 entnommen. Die AbkĂŒrzungen [KJV] [LUT2017] [ELB] [SLT1951] und [SLT] stehen falls vorhanden fĂŒr King James Version, Luther 2017, Elberfelder, Schlachter 1951 und Schlachter 2000.
Eckige Klammern im Text - abgesehen von Bibelzitaten - beinhalten EinfĂŒgungen von mir, die einer besseren VerstĂ€ndlichkeit nach Übertragung des Artikels ins Deutsche dienen sollen.
 
paloma 11.08.2026 08:17
 
paloma 11.08.2026 08:20
Komm,jetzt ist die Zeit,wir beten an,
Komm, jetzt ist die Zeit, gib ihm dein Herz.
Jede Zunge wird dich bekennen als Gott,
Doch der grĂ¶ĂŸte Schatz wird fĂŒr die bestehen, die jetzt schon mit ihm gehen.
 
(Nutzer gelöscht) 11.08.2026 10:47
Nicht vergessen !

Jesus sagte nach seiner Auferstehung : 
Wem ihr die SĂŒnden vergebt dem sind sie vergeben - also gebrauchte Jesus selber FunktionĂ€re zwischen Gott und GlĂ€ubigen und zwar mit zeitlosen  Auftrag ! 


Und die Pastoralbriefe von Paulus ebenfalls nicht außer Acht lassen :

Die Pastoralbriefe (1./2. Timotheus, Titus) markieren in der neutestamentlichen Entwicklung den entscheidenden Übergang von der charismatischen FrĂŒhphase zur festen Institution. Sie bilden das theologische Fundament fĂŒr das spĂ€tere kirchliche Amt und die Hierarchie.

Hier ist die historische und theologische Einordnung, wie sich dieser Wandel vollzog:

Der Übergang vom Charisma zum AmtPaulinische FrĂŒhzeit: In den echten Paulusbriefen (z. B. 1. Korinther) bauten Gemeinden auf Geistgaben (Charismen). 
Jeder brachte sich ein. Es gab kaum feste Hierarchien.Die Krise der zweiten Generation: Als die Apostel starben und die Naherwartung der Wiederkunft Christi nachließ, drohten Gemeinden durch Irrlehren zu zersplittern.

Die Lösung der Pastoralbriefe: Die Kirche brauchte Struktur, um zu ĂŒberleben. Das freie Charisma wurde an ein stabiles, ĂŒberprĂŒfbares Amt gebunden.Die Etablierung der Hierarchie In den Pastoralbriefen sehen wir erstmals eine klare, zweistufige Ämterstruktur, die als VorlĂ€ufer des spĂ€teren dreistufigen Jahrhunderte ĂŒberdauernden Modells gilt:Bischöfe (Episkopen): Sie fungieren als Leiter und „Haushalter Gottes“ (Titus 1,7). Sie mĂŒssen moralisch integer und lehrfĂ€hig sein.

Älteste (Presbyter): Sie bilden den Leitungsrat der Gemeinde. Aus diesem Begriff leitet sich das spĂ€tere Wort „Priester“ ab.

Diakone: Sie sind fĂŒr die praktischen und karitativen Dienste zustĂ€ndig.Feste Ordnungen: Es werden klare Kriterien fĂŒr die Auswahl aufgestellt (z. B. nur einmal verheiratet, guter Familienvater) und sogar Listen fĂŒr Witwen gefĂŒhrt, die von der Gemeinde versorgt werden



Der Glaube kommt vom Hören , erzĂ€hlen ,verkĂŒndigen und lehren , denn nicht jeder der Herr Herr ruft und von ihm spricht ,der redet aus aus der Wahrheit.


Cherub
 
Engelslhaar 11.08.2026 14:46
Cherub, sehe ich ganz genauso.
 
JesusComesBackSoon 11.08.2026 15:28
@Cherub: ... also gebrauchte Jesus selber FunktionÀre zwischen Gott und GlÀubigen und zwar mit zeitlosen  Auftrag !

Der Artikel spricht in keiner Weise gegen gottgewollte GemeindeÀmter, verweist jedoch auf die Gefahr Menschenlehre anstelle der Wahrheit des Wortes Gottes anzunehmen.

Und GemeindeĂ€lteste und Diakone nach dem Vorbild der Urgemeinde entsprechen sicherlich nicht dem, was heute an Ämtern und dem damit verbundenen Machtmissbrauch insbesondere in Großkirchen vorhanden ist.
 
Jubel 12.08.2026 02:39
 
Engelslhaar 12.08.2026 12:06
JCBS: Den Machtmissbrauch gibt es sicherlich nicht nur in den "Großkirchen", wie du sie  nennst. Da fĂ€llt es natĂŒrlich mehr auf, weil einfach die Zahl grĂ¶ĂŸer ist bei z.B. 1, 4 Milliarden Katholiken in der Weltkirche.
Viele (ehemalige) Mitglieder von Zeugen Jehovas und den Siebentageadventisten berichten ĂŒber diesen Machtmissbrauch, der vielfach dokumentiert ist.
Ich möchte da jetzt auch nicht ausdrĂŒcken, dass der eine oder andere besser ist, wir sind eine Gemeinschaft von sĂŒndigen Menschen.
 
(Nutzer gelöscht) 12.08.2026 12:34
Die Großkirchen , 
besonders die Katholische Kirche bewahren die Wahrheit und die KK fĂŒhrt  die Ämter und Hierarchie seit den Aposteln weiter genauso weiter wie es in dem Paulusbriefen zu lesen ist.

Von Papst zu Papst bis heute ist die Wahrheit gewĂ€hrleistet und zurĂŒckverfolgbar Das heißt daß wir mit einer sicheren Gelassenheit und der KK anvertrauen und glauben können !

Wie wichtig die Heilige Kirche ist zeigt sich doch hier im Text von besagtem  Adventisten 
" Waggoner " Sein Zitat  lautet : 

"Wenn die FĂŒrbitte Christi fĂŒr die Menschen beendet ist und sein Werk als Hohenpriester im himmlischen Heiligtum vollbracht ist, dann.."


👉 wer abseits der Kirche ist glaubt sowas Abstruses und Falsches ,wie hier steht , dass Christi Werk noch nicht vollbracht wĂ€re ...!!!

Die Katholische Kirche lehrt ganz deutlich nach Wortlaut der Bibel im NT :


" Es ist vollbracht !" 


Cherub
 
Engelslhaar 12.08.2026 17:14
Danke, Cherub, ich sehe es genauso!
 
pieter49 12.08.2026 17:30
um 12:35 Uhr von @Cherub, sie Schrieb :

Die Katholische Kirche lehrt ganz deutlich nach Wortlaut der Bibel im Neue Testament :

''Es ist Vollbracht !''

(...)
 
JesusComesBackSoon 12.08.2026 20:37
@Cherub: Die Katholische Kirche lehrt ganz deutlich nach Wortlaut der Bibel im NT :


" Es ist vollbracht !"


Die Aussage CHRISTi bezieht sich nicht auf Seinen weiteren Dienst im Erlösungswerk als Hohenpriester im Himmlischen Heiligtum.

Völlig klar wird dies durch verschiedene klare Aussagen des Wortes Gottes bezeugt. Siehe dazu:

wenn jemand sĂŒndigt, so haben wir einen FĂŒrsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; [1. JOH. 2,1]

Daher musste er in allem den BrĂŒdern gleich werden, damit er barmherzig und ein treuer Hoher Priester vor Gott werde, um die SĂŒnden des Volkes zu sĂŒhnen; [HEBR. 2,17]


Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in Ă€hnlicher Weise [wie wir], doch ohne SĂŒnde.So lasst uns nun mit FreimĂŒtigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in Ă€hnlicher Weise [wie wir], doch ohne SĂŒnde. So lasst uns nun mit FreimĂŒtigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe! [HEBR. 4,15-16]
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