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Ökumene und Konfessionen

Ökumene und Konfessionen
Finde das Thema wichtig...auch Eure Positionen..
 Werde nicht löschen, solange es keine persönlichen Beleidigungen enthält....

Kommentare

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Ben78 01.07.2026 18:40
Ich gehöre keiner Richtung, keiner Konfession, keiner Sekte und auch keiner Ökumene an. Jesus allein genügt. Gemeinschaft, Versammlung wie Jesus sie meint war nie abhängig von sowas.
 
Ben78 01.07.2026 18:48
PS: Ja, Gemeinschaft mit Kindern Gottes ist richtig und wichtig. Doch immer, wenn eine Richtung oder Gemeinde behauptet, "Du brauchst uns!" oder "Du brauchst Gemeinde!", dann mag das zwar begründet, deshalb aber nicht richtig sein.

Warum?

Wenn ich in die Bibel schaue, dann waren es besonders diejenigen, die nichts anderes als ihren Gott hatten und Ihn in der Einsamkeit suchten und fanden und deshalb von Gott selbst gelehrt wurden, die bis heute Vorreiter des Glauben sind:
🔴 Mose verbrachte 40 Jahre in der Wüste Midian als Hirte, bevor...
🔴 Elia, der Prophet, zog sich mehrfach in die Einsamkeit zurück...
🔴 Johannes der Täufer lebte in der Wüste, bis er öffentlich auftrat...
🔴 Paulus suchte nicht sofort Gemeinschaft, sondern nur den Herrn für mehrere Jahre (und wurde dort auch von Gott selbst gelehrt)
🔴 Johannes auf Patmos....
🔴 Josef verbrachte Jahre in der Isolation, bevor...
🔴 David verbrachte ebenfalls viele Jahre in der Wüste bevor...
🔴 Jakob musste sich auch erst in die Einsamkeit zurück ziehen, um Gott zu suchen
🔴 Hesekiel wurde von Gott in die Isolation gerufen...
🔴 Jesus wurde ebenfalls vor seinem Auftreten in die Wüste geführt...

Alle diese Menschen haben eines Gemeinsam: Sie wurden nicht von Kirche oder Gemeinschaft gelehrt, sondern ALLEIN durch unseren Gott. 

Ich behaupte sogar, dass dieser allseits bekannte Spruch, "Du brauchst Gemeinde!", frisch geborene Kinder Gottes sogar davon abhalten kann, in der Einsamkeit das Leben mit ihrem Gott zu finden, stattdessen sieht man überall das Konformitätsexperiment von Ash bestätigt, dass man im Gleichschritt marschieren muss und so den Geist Gottes hindert, so zu wirken wie er will. 

Vielleicht deshalb findet man in der sogenannten Gemeinschaft (wie man es sich heute vorstellt) den Herrn nicht auf die selbe Weise wie man es ab der Apostelgeschichte lesen kann. (das bezieht sich auf einen sehr persönlichen Herrn Jesus / Geist Gottes, der nicht durch menschliche Regeln und menschliche Erwartungen eingeschränkt sein möchte. Doch das ist er und das wird er systematisch.)

Nichts gegen Gemeinschaft, wirklich nicht. Aber dann sollte es eine Gemeinschaft sein, in der Jesus nicht nur jemand ist, von dem man bloß hört oder liest, sondern jemand, den man heute noch GENAUSO erlebt, wie es ab der Apostelgeschichte beschrieben ist. vG
 
NicetomeetFEM 01.07.2026 18:50
War mal evangelisch und bin  als Katholik erstmalig ernsthaft heiligen Dingen begegnet.

Von früher war mir nix heiliges bekannt.

Und  meiner Überzeugung kann man mit einem Streit über beide Konfessionen nix gewinnen. 

Ab einem gewissen Grad der Einsicht stört man sich eben an  der eigenen Konfession oder man kommt damit klar und  bleibt.

Freu mich hier immer,  wenn ich offensichtlich den Hl. Geist lese. Und ich denke der ist zwar überkonfessionell aber ausschliesslich christlich.
 
Sherezade 01.07.2026 19:11
Auch wenn unterschiedliche Konfessionen Realität sind...kann man nicht wegdenken und auch die Schrift bezeugt ja unterschiedliche Positionen und Meinungen...dennoch dieser Anspruch:
1 Kor 1,1Off
Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, dass sie alle eins seien..
 
Sherezade 01.07.2026 19:12
Auch damit müssen wir umgehen:
Eph 5,11ff
"und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf."
 
Wahrheitssuche 01.07.2026 19:45
Ich habe eine Frage bezüglich deines Blogthemas an dich Sherazade. 
Ich hoffe die passt hier rein in den Blog. 

Du kennst dich ja gut aus mit Glaubensbekenntnissen & mit so Dingen , die nunmal Fakt sind, wie zB der gemeinsamen Rechtfertigungserklärung & dem Hang der Tochterkirchen zurückzukehren zu ihrer Mutter. 

Nun zu meiner Frage: 

Gegen was protestieren die heutigen Protestanten eigentlich überhaupt (noch)? 

MfG
 
Engelslhaar 01.07.2026 19:52
Das Wort "Protestant" kommt nicht von protestieren.
Sondern von lateinisch "protestari", das heißt öffentlich bezeugen.
 
Wahrheitssuche 01.07.2026 19:57
Das ist Haarspalterei @Engelslhaar

Es kann 2erlei Bedeuten

"Für etwas Zeugnis ablegen" 
 
Und auch:

"Protest erheben" 

--

Ob ich nun Zeugnis ablege für die Wahrheit oder gegen die Lüge Protest erhebe - das sind 2 Formulierungen für Ein und das Selbe
 
Wahrheitssuche 01.07.2026 19:58
Oder meinst du im Ernst die Reformation hätte nicht stattgefunden - und alle waren sich "im Grunde einig" ?
 
Sherezade 01.07.2026 19:58
Hallo Wahrheitssuche,
das Wetter hat mich gerade geplättet...Deine Frage beinhaltet viel...nehme mir für morgen Mittag eine Antwort vor...

Jeder Kommentar dazu ist willkommen...

Poste gerne Deinen Beitrag, der gelöscht wurde...solche Beiträge forden...dies im positiven Sinn...
 
Wahrheitssuche 01.07.2026 20:11
Ich danke dir @Sherezade. Das verstehe ich sehr gut.  

Ich hatte meinen Kommentar nicht gespeichert. 
Wer denkt schon daran sofort gelöscht zu werden bei sachlicher Argumentation?

Hatte alles "unbiblische" benannt & ausgeführt. 
Das mach ich aus Zeitgründen jetzt nicht nochmal. 

Aber die EKD-Eckpunkte sind leicht zu finden...

ZB:

Kindertaufe 

Säuglingstaufe

Bischofs-/Synode-Hierarchie vs Älteste

Textkritik vs Alleinige Autorität des  Inspirierten Wort Gottes

Staatliche Steuer vs biblischer, freiwilliger Abgabe (Zehnte) 

Sodom und Gomorrha Verherrlichung samt Entschuldigung an Queere und LGBTQ- Menschen (ekhn)

--

Wünsche einen erholsamen Abend allerseits
 
hansfeuerstein 01.07.2026 20:33
Hinter jeder Aussage, ich glaube nur an Jesus, steckt letztlich ein theologisches Gesamtkonstrukt, welche die Ansichten und Meinungen vorspuren.
 
NicetomeetFEM 01.07.2026 20:42
Sherezade 19:12

Auch damit müssen wir umgehen:
Eph 5,11ff
"und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf."

------------

Es ist gibt halt dabei das gleiche Problem, das es überall gibt bei Meinungsdifferenzen :

Mancher Menschen sind nicht kritikfähig.

Sie  können entweder nicht zwischen sachlicher konstruktiver Kritik und agessiver persönlicher Kritik unterscheiden oder sind sogar überhaupt nicht in  der Lage mit Kritik umzugehen.

Sprichwort das ich dazu gerne wiederhole :

Der Weise lernt aus allem

Der Normalle lernt aus Fehlern.

Der Dumme dagegen hat  immer Recht.


Dieser Dumme gibt erst dann klein bei, wenn Prügel eines Stärkeren drohen.

Von der Erkenntnisseite ( ich rede vom Weisen aus vorangegangenem Gleichnis ) war es vor Corona so, dass ca. 5 % der Menschheit erwacht sind ( grob gesagt  das Gegenteil von woke ) und versuchen die restlichen 95 % aufzuwecken. 

Aber Corona hat Viele zu Suchenden, also Erwachten die auf dem Weg sind, gemacht. ( erklärende Assotiation : Jesus sagt er ist : Weg+Wahrheit+Leben ).


Was ich insgesamt hier sagen will : Einheit der Christen und Offenlegung finsterer Werke hängt wohl von der Integrität und dem Mut von weisen Christen ab.
 
Shira 01.07.2026 20:50
À propos "allein durch unseren Gott gelehrt werden": 
Ich kann mich gut an einen Blog erinnern, in dem ein User A schrieb, Gott habe ihm etwas Bestimmtes offenbart. Zur gleichen Zeit schrieb eine Userin B in einem anderen Blog, sie habe direkt von Gott eine Weisheit empfangen, die genau das Gegenteil von User A behauptete.

Ich glaube, genau so entstehen die vielen unterschiedlichen Richtungen.
 
Lapis 01.07.2026 21:22
In meiner Gemeinde gibt es schon eine große Bandbreite von konservativ bis liberal. Aber es gelingt ganz gut, wir können uns trotzdem über die "heißen Eisen" unterhalten und ganz andere Positionen stehen lassen.

Aus meiner Sicht ist Ökumene wichtig, und ich finde es gerade gut, Christen aus anderen Konfessionen kennen zu lernen.
 
(Nutzer gelöscht) 02.07.2026 00:43
@Shira 20:50
Ja & Nein sage ich.😉

Ja, in dem Punkt den du als Beispiel gebracht hast. 
Nun, mindestens einer der beiden wahr definitiv ein falscher Prophet. 
Jemand, der einen Eindruck zu einer Sache hatte oder sein Schriftverständins als Reden oder Weisheit Gottes auslegt.
Wenn diese Person dann auch noch Einfluss hat auf andere Menschen, die ihr folgen, anstatt dem Herrn Jesus selbst, dann entsteht eine neue Richtung. 
Aber Gott ist die Wahrheit und wiederspricht sich nicht.!! 

Das sehen wir zB. an Apollos, Paulus und Petrus. 

Zunächst zu Apollos; APG 18. 25 Dieser war im Weg des Herrn unterwiesen, und, brennend im Geist, redete und lehrte er sorgfältig die Dinge von Jesus, obwohl er nur die Taufe des Johannes kannte.
[Nun, hier steht nicht von wem Apollos unterwiesen war. Bleibt auch offen.]
26 Und dieser fing an, freimütig in der Synagoge zu reden. Als aber Priszilla und Aquila ihn hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes genauer aus. 

- DOCH er sprach die Warheit, die Priszilla und Aqula sehr genau kannten. - Sie merkten sofort welches Geistes Kind er ist. Denn er war voll des Heiligen Geistes. Weswegen sie ihn zu sich nahmen und auslegten/verständlich machten  den Weg Gottes. Sie taten nichts hinzu und auch nicht weg. Sie lehrten ihn keine neue Lehre!

Ich sag's mal ein bisschen provokant, meine dies aber nicht so. - Sie versauten ihn nicht, indem sie ihm Sonderlehren aufdrücken.

Sie blieben beim schlichten Evangelium und erklärten ihm was es mit der Taufe auf sich hat. (Punkt) Weil er davon noch nichts wusste.

Später, in Korinth, gab es ordentlich Stress, weil manche Apollos, andere Petrus oder Paulus bevorzugten. Dabei haben sie sich nicht wiedersprochen, waren eins im HERRN. Waren ALLE von Gott selbst gelehrt worden.

Petrus zB. mit der Vision der unreinen Tiere, die er schlachten und essen sollte. Kein Mensch hatte ihm gesagt, dass Jesus für ALLE Menschen den Vorhang im Tempel zerrissen hat... Und Gott selbst gab Zeugnis darüber, indem er seinen Geist auf Heiden ausgoss, bevor Paulus bereit war diese zu taufen.
Und auch er musste den Weg des Herrn den Brüdern genauer auslegen/ihnen erklären was der Herr Jesus gemeint hatte (Konzil in Jerusalem Apg 15) , die erst unsicher waren, weil ihnen das noch nicht klar war. - Aber Gott hatte es ganz klar offenbart. Dafür gab es Beweise - den Geist Gottes selbst, der für alle klar erkennbar war, die Gott kennen. Aber er tat nichts an Lehre dazu oder hinweg. Er gab weiter, was er direkt vom Herrn gelernt hatte. 

Und Paulus, woher wusste er - als streng erzogener Pharisäer -  dass Jesus der Messias aller Menschen sein möchte und ihn zu den Heiden schickt? (Auf so eine Absurdität wäre ein Pharisäer niemals selbst gekommen.)
Der Herr Jesus schickte Hanania, mit einer Botschaft und einem Zeugnis, der Warheit, die Paulus verstehen konnte.
- Apg 9, 15  Der Herr aber sprach zu ihm: Geh hin! Denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als ⟨auch vor⟩ Könige und Söhne Israel.

Drei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten - Petrus, Apollos und Paulus.
Auf vollkommen verschiedene Weise lehrt sie Gott SELBST wie ER es meint - die Warheit! Und genau da haben sie echte Gemeinschaft - IN IHM.

Das ist der Unterschied. Den Unterschied zu Konfession und Ökumene macht der Herr Jesus höchstpersönlich und beides ÜBERFLÜSDIG und fragwürdig. (Meine Meinung) 

Jesaja 54, 13 Und alle deine Kinder werden von dem HERRN gelehrt, und der Friede deiner Kinder wird groß sein.

Johannes 6, 45 Es steht in den Propheten geschrieben: »Und sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Jeder, der von dem Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.

ER ist der selbe, gestern, heute und in Ewigkeit!

Warum sollte man Menschen folgen, wenn man von Gott selbst gelehrt werden kann?
Ich mag den Austausch, hier und andernorts.
Aber den Unterschied zwischen Austausch/Verständigung und echter Gemeinschaft macht Jesus Christus selbst.

Johannes 10, 27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;

@all Stimmt das oder nicht? Hören SEINE Schafe SEINE Stimme oder wem sollten sie folgen? 

Und zur Erinnerung - Er ist die Wahrheit und wiederspricht sich nicht!
 
hansfeuerstein 02.07.2026 10:13
Es hält halt einer näheren Betrachtung nicht stand. Man kann sich ja einmal an den katholischen Dogmen orientieren, und schauen welche Position dazu jede einzelne Denomination hat. Man kann dann beginnen mit der Ostkirche, den Orientalen und allen anderen, aus der deutschen Reformation hervorgegangnen Gemeinschaften. Bei Letzteren ist stets die theologische Matrix Luthers maßgebend, mit mehr oder weniger kleineren Abweichungen. Da stehen Fragen im Raum wie: wer war Jesus Christus, ist er wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich, oder doch nicht, hat der Mensch einen freien Willen oder doch nicht, ist er überhaupt verantwortlich für seine Taten, oder spielt es letztlich gar keine Rolle, wie ist das mit dem Leben nach dem Tode, hat überhaupt ein Sterblicher bisher den Himmel erreicht? All diese Dinge können völlig unterschiedlich bewertet werden, je nach theologischer Matrix, die dahinter steht, und zwar auf Grundlage derselben Texte, die unterschiedlich ausgelegt und gelesen werden können.😉
 
Sherezade 02.07.2026 17:15
Christen sind zur Einheit aufgerufen und dennoch zeigt Kirchengeschichte , dass diese Einheit nicht einfach herzustellen ist..
Ökumene sollte nicht missverstanden werden....bedeutet nicht, dass jede Kirche von ihrer Überzeugung etwas aufgibt, bis man sich irgendwo in der Mitte trifft...
Wie ich es immer vergleiche... geht nicht darum, dass die einen Weißwein und die anderen Rotwein wollen und man sich dann auf Rosé einigt... dies wäre tatsächlich ein Kompromiss auf Kosten der Wahrheit....
Ökumene bedeutet vielmehr  ins Gespräch zu kommen... Dialog ...Unterschiede nicht zu verschweigen und zugleich nach dem zu suchen, was Christen bereits verbindet...

Taufe:
Säuglingstaufe wird nicht nur in der EKD, sondern auch in der RKK, orthodoxen Kirche sowie vielen weiteren Kirchen praktiziert. Martin Luther hielt an ihr fest.
 Trotz der Probleme mit der Begründung...sola fide würde ja immer eine Glaubenstaufe mit sich ziehen... viele Theologen sehen Säuglingstaufen nicht neutestamentlich begründbar...

Kirchensteuer:
Kirchensteuer  kann kritisch diskutiert werden...Bonhoeffer war da bei Paulus...

Sodom und Gomorra:
Wäre mehr sexualisierte Gewalt und eher nicht der Umgang mit Homosexualität...
Zu dem Thema und zur Meinungsbildung sollte man Armin Baum und Ansgar Wucherpfennig lesen...
Dazu sollte man wissen, dass nach ev. Kirchenrecht ein Pastor homosexuelle Paare nicht trauen muss, wenn er es für unbiblisch hält... wissen einige Menschen nicht...

Bei den Diskussionen über das Thema stören mich so einige Sachen... führt wohl hier zu weit...


Bei den Punkten von hansfeuerstein hab ich so meine Probleme...
Argumentation ist aus römisch katholischen Perspektive nachvollziehbar, setzt aber bereits einen bestimmten Ausgangspunkt voraus. Wenn man die Dogmen der RKK als Maßstab nehme, wäre jede andere Position/Konfessionen eine  Abweichung...
Zumal orthodoxe, orientalisch-orthodoxe oder evangelische Christen jeweils andere Bezugspunkte wählen würden...


Dass es erhebliche Lehrunterschiede gibt, ist unbestritten. Die sollte man kennen... auch hat die RKK von Ökumene andere Vorstellungen als z.B. die EKD...nicht umsonst ist die RKK kein Mitglied vom ÖRK..

Auch das Festklammern an Luther bereitet mir ein paar Probleme... es gab eben nicht nur Luther...dazu kommt auch die Frage wie stark hat orientalisches Christentum die Reformation beeinflusst hatte... nicht nur das Luther, Melanchthon und Mikaʾel... da wäre noch Martin Bucer und
Fides, religio, moresque Aethiopum...
 
Sherezade 02.07.2026 19:21
Zur Liste von Ben hatte ich ein paar Gedanken...
Aus meiner Sicht haben sich nur Jesus und Paulus bewusst der Gemeinschaft entzogen..dies zeitweise..
Bei Johannes dem Täufer kann man nur wenig sagen...jedenfalls hatte er irgendwann auch Jünger..
Bei den anderen Personen war es ja nicht so ganz freiwillig und so richtig allein waren die nicht..
Mose: auf der Fluch, da er einen Ägypter getötet hatte..und Familie hatte er auch...
Josef: von seinen Brüdern verkauft..Ehefrau bekam er dann..
David: auch immer auf der Flucht vor Saul..
Elia: auf der Flucht und erschöpft..
Jakob: auch auf der Flucht ..
Hesekiel: lebte mit anderen im Exil und war verheiratet..
Johannes auf Patmos: Verbannung...und Kontakte zur Gemeinschaft...

Und Pfingsten war ein Gemeinschaftserlebnis...
 
Treuka 02.07.2026 21:01
GOTT isoliert nie ohne Grund;

Wer ist denn hier ein Paulus ?
Wer ist denn hier ein Mose ?
Wer ist denn hier ein Johannes ?
Usw.

Und wenn man sich den Tod der meisten von den genannten biblischen Protagonisten, die in diesem Blog erwähnt wurden mal anschaut, dann würde ich nicht mit ihnen tauschen wollen.

GOTT schuf den Adam. Adam war im Paradies und doch stellte GOTT fest, dass es nicht gut sei, dass der Mensch (Adam) allein war. Das ist das Erste was nicht gut war in den Augen GOTTES.
Wenn das schon für den ersten Menschen, ohne Sünde und im Paradies so von GOTT festgestellt wurde, wie viel mehr gilt das dann heute für uns. Ich denke das Problem ist, dass sich jeder seinen Teil aus der Bibel so raussucht, um damit dann seine Lebensentscheidungen zu rechtfertigen. Man passt das Wort GOTTES also eher seinen Lebensstil an, als umgekehrt.


Wir sollen Gemeinschaft haben, aber das Vermächtnis GOTTES ist nicht länger Mörtel und Stein, sondern Fleisch und Blut;

1Kor 3,17 Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr.


So ist nun auch die Gemeinschaft, das zusammenkommen der Gemeinde, gegeben durch zum Beispiel 2 oder 3 Freunde die durch den Park spazieren und sich über die Apostelgeschichte austauschen, nicht abhängig von Ort oder Gebäude.
Denn;

Joh 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. 

Mt 18,20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.


Um aber nochmal zu den ersten Menschen zurück zu kommen;
Als Eva irgendwann allein im Garten war, getrennt von Adam und somit der erste Ungehorsam aufkam, wurde die Frau vom Teufel verführt. 
Später steht dazu geschrieben;

1.Kor. 7,5 Entzieht euch einander nicht, außer nach Übereinkunft eine Zeit lang, damit ihr euch dem Fasten und dem Gebet widmen könnt; und kommt dann wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht um eurer Unenthaltsamkeit willen.


Ich bin der Tempel GOTTES, du bist der Tempel GOTTES und das Reich GOTTES tragen wir in uns, wohin wir auch gehen;

Apg 7,49 »Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen, spricht der Herr, oder wo ist der Ort, an dem ich ruhen soll?


Es geht nicht darum, ob wir Kirche als Gebäude oder Organisation brauchen oder nicht. Ich halte sie für sehr wichtig. Es geht darum, ob sich der Mensch dem Wort GOTTES ergibt oder nicht.

Genau wie bei den Psalmen;

Die einen sind so:

Ps 23,4 Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.

Mut, Zuversicht, Trost usw.


Die anderen so:

Ps 22,2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Warum bleibst du fern von meiner Rettung, von den Worten meiner Klage?

Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Angst usw.


Und doch erkennt sie GOTT gleichermaßen an. 
Warum ?
Weil beide sich in einem Orbit um GOTTES Wort drehen.
 
Treuka 02.07.2026 21:14
Ihr kennt doch alle die Geschichte, als der HERR den Tempel entkernte. Er machte sozusagen Frühjahrsputz im Tempel SEINES VATERS. 
Wenn ER aber sagt, dass wir der Tempel GOTTES sind, dann hat ER uns damit gezeigt, was JESUS in uns bewirkt. Nämlich, dass aufgeräumt wurde, sodass der Geist GOTTES Platz hat und in uns Wohnung machen konnte.

ER hat also damit gezeigt, was in uns geschehen musste, als ER den Tempel von den Räubern befreite.
 
Arina 03.07.2026 02:30
@ Zum Glück hat die Reformation stattgefunden, sonst wäre ich heute katholisch!
 
Arina 03.07.2026 08:41
@ Unsere Ev. Gemeinde kommuniziert schon seit längerer Zeit mit der Katholischen
Nachbargemeinde , indem gemeinsame Gottesdienste stattfinden .
Bis jetzt ,scheint es keinen geschadet zu haben.
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