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Wieder Heirat und unwürdig in der Kirche

Wieder Heirat und unwürdig in der Kirche
es ist für manche ein großes Problem. Die Scheidung war nicht gewollt, aber unvermeidbar.
Der persönliche Wunsch nach einer Beziehung bleibt.

Trotzdem mache die Kirche druck sich nicht wieder zu verheiraten oder erklärt einen als unwürdig.

So stehen Manche vor der Wahl unglücklich Alleine zu bleiben oder zu heiraten und der Kirche den Rücken zu kehren.

So heißt es dann bei der Kommunion sie seien unwürdig, weil sie ein zweites mal eine feste Beziehung haben.

Aber andere Dominationen sind in der Frage barmherziger.

Diese verlangen nur die Buße um am Mahl des Herrn teilnehmen zu können.

Sie verurteilen nicht

Kommentare

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Shira Heute, 12:10
Ja. Die katholische Kirche vertritt diese Lehre mit Berufung auf die Worte Jesu.

Matthäusevangelium 19,3-9:
Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

Markusevangelium 10,11-12:
Wer seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch.

Lukasevangelium 16,18:
Jeder, der seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch.

Erster Korintherbrief 7,10–11:
Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen … Hat sie sich aber getrennt, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit ihrem Mann.


Deshalb lehrt die katholische Kirche:

Eine gültig geschlossene und vollzogene Ehe ist unauflöslich.
Eine staatliche Scheidung beendet nach katholischem Verständnis nicht die Ehe.
Solange der Ehepartner lebt, ist eine neue kirchliche Eheschließung grundsätzlich nicht möglich.

Es gibt allerdings wichtige Ausnahmen bzw. Unterscheidungen:

Wenn festgestellt wird, dass nie eine gültige Ehe zustande gekommen ist, kann ein kirchliches Gericht die Nichtigkeit der Ehe feststellen. Das ist keine "katholische Scheidung", sondern die Feststellung, dass die Ehe nie gültig war.

Irgendwo anders kann man drei mal heiraten und sich auch drei mal scheiden lassen...oder noch mehr.
 
HopeinJesus Heute, 12:18
Das ist bekannt das das die Sicht der RKK ist, 
trotzdem gibts dazu auch andere bibl Erkenntnisse...
 
Komfortzone Heute, 12:28
Gewalt ist ein guter Grund für eine Scheidung.
 
Shira Heute, 12:32
Sich scheiden lassen, darf man. Aber nicht wieder heiraten....laut Bibel
 
Arina Heute, 12:35
@ Lieber lügen als korrekt sein?
Ich kenne Katholiken, die mit einer anderen Partnerin zusammenleben ,obwohl sie  verheiratet sind. 
Nach einer Zeit kehrten sie zu ihrer Ehefrau zurück. Es wird von der Kath. Kirche so
akzeptiert. Scheidung gibt es nicht. Wo ist die Moral??
 
Jeshua Heute, 12:44
🙈
 
Jeshua Heute, 12:45
Kenne ich auch bei Evangelische Männer
 
Jeshua Heute, 12:53
Meine Mutter war Katolisch verheiratet. 
Als sie ihren 2 Mann kennengelernt hatte mussten sie Evangelisch heiraten. Er war übrigens Evangelisch. 
Wir Kinder als waren trotzdem Katolisch geblieben.
 
Shira Heute, 13:02
Arina,

@ Lieber lügen als korrekt sein?

Lügen ist nicht korrekt und wieder heiraten ist auch nicht korrekt...laut Bibel

Nach einer Zeit kehrten sie zu ihrer Ehefrau zurück. Es wird von der Kath. Kirche so
akzeptiert.


Biblisch korrekt
 
Donaukiesel Heute, 13:05
Die Hauptbibelstelle zur Scheidung von einem ungläubigen Ehepartner steht im 1. Korinther 7, Verse 10 bis 16. Die Kernaussage fasst 1. Korinther 7,15 zusammen: Besteht der ungläubige Partner auf einer Trennung, darf der Christ einwilligen und ist nicht mehr an die Ehe gebunden.Die Kernaussagen der Verse im ÜberblickZusammenbleiben erwünscht (V. 12-14): Der Apostel Paulus rät, dass ein Gläubiger sich nicht von seinem ungläubigen Ehepartner trennen soll, solange dieser mit der Ehe einverstanden ist. Die Ehe wird als Ort des Segens für den Ungläubigen und die Kinder beschrieben.Das "Paulus-Privileg" (V. 15): Wenn der ungläubige Partner die Scheidung fordert oder die Ehe aufgibt, ist der gläubige Partner frei. Der Gläubige ist in so einem Fall nicht länger an den Ehebund gebunden.Das Ziel (V. 15b): Gott hat die Christen zu einem Leben im Frieden berufen, weshalb endlose Streitigkeiten um die Ehe vermieden werden sollen.
 
Ben78 Heute, 13:21
Generell, dass eine Ehe in einer Kirche geschlossen werden muss, ist eine rein menschliche Erfindung, hat nichts mit der Bibel oder mit Jesus zu tun. Die kirchliche Heirat ist eine Erfindung der Kirche, u.a. um Gläubige an sich zu binden.

Ansonsten kann man die ortsüblichen Zeremonien einer Heirat verwenden - und wenn es vor einem afrikanischen Stammeshäuptling ist. Man kann auch auf jüdische Weise heiraten usw.

Es ist gut, sich zu erkundigen, wie Paare vor der Zeit der institutionalisierten Kirche geheiratet haben bei Juden und Christen der Antike, um zu sehen, dass die Kirchen (egal welche Kirchen) da sicher kein Monopol drauf haben. Außerdem gilt: Andere Länder andere Sitten.

Ansonsten bzgl. Wiederheirat würde ich mich - wenn ich betroffen wäre - daran halten, was die Bibel dazu sagt:

🔴 Mt 5,32 
Ich, Jesus, aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe. (und umgekehrt)

🔴 1Kor 7,39 
Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber der Mann entschlafen ist, so ist sie frei, zu heiraten, wen sie will; nur dass es in dem Herrn geschehe!

🔴 1Kor 7,10
Den Verheirateten aber gebietet der Herr, dass die Frau sich nicht von ihrem Manne scheiden lassen soll – hat sie sich aber scheiden lassen, soll sie ohne Ehe bleiben oder sich mit ihrem Mann versöhnen – und dass der Mann seine Frau nicht fortschicken soll.

🔴 1Kor 7,15
Wenn aber der Ungläubige sich scheiden will, so lass ihn sich scheiden. Der Bruder oder die Schwester ist nicht gebunden in solchen Fällen. Zum Frieden hat euch Gott berufen.

usw.
 
Arina Heute, 13:23
@ Was nicht passt wird passend gemacht. Scheidung ist in der Ev. Kirche erlaubt.
 
hansfeuerstein Heute, 13:30
Im Endeffekt sagt ihr, dass Johannes d. Täufer einfach unrecht hatte. Es ist ein unbestreitbarer Fakt, dass es auch im Frühchristentum keinerlei "Scheidung" gab. Punkt. Dass wir heute damit einfach nicht mehr leben können, hat mit unseren eigenen Befindlichkeiten und Lebensverhältnissen zu tun. Klar ist es besser, sich zu trennen, als sich die Köpfe einzuschlagen. Man kann sich auch nicht davonstehlen, indem man sagt, der Partner wäre ungläubig, denn gerade hier hat man selber diesem zugestimmt. Und, wir sehen alle, dass letztlich jeder jeden als ungläubig bezeichnen kann, wenn er oder sie nicht den Lehren bestimmer Leute folgt.
 
Arina Heute, 13:32
@ Wiederverheiratung ebenso.
Kirchen sollten keine Institution sein, die Macht über Menschen ausübt. Welche
Auswirkungen dieses hat ,kann man aus just vergangener Zeit sehen.
Massenhafte Austritte sind die Folge.
 
hansfeuerstein Heute, 13:33
Das unrechtmäßige Verhalten: Herodes Antipas verstieß nicht nur gegen das traditionelle Eherecht, sondern Herodias ließ sich ebenfalls widerrechtlich von ihrem ersten Ehemann scheiden.
 
hansfeuerstein Heute, 13:37
Klar ist es heute schwierig, wenn selbst Bundespräsidenten mehrmals geschieden und verheiratet sind, da liegt die Anpassung der Lehre halt nahe..... eigentlich verwirft man heute Johannes d. Täufer, der immerhin dafür hingerichtet wurde. Aber, wir können scheinbar nicht anders....
 
Shira Heute, 13:39
Matthäusevangelium 19,9 (ähnlich auch Mt 5,32):
Wer seine Frau entlässt, es sei denn wegen Unzucht (griechisch: porneia), und eine andere heiratet, begeht Ehebruch.

In Matthäusevangelium 15,19 nennt Jesus beide Begriffe nebeneinander:
Denn aus dem Herzen kommen … böse Gedanken, Mord, Ehebrüche (moicheiai), Unzucht (porneiai) …

Wenn Jesus tatsächlich Ehebruch gemeint hätte, hätte er auch das eindeutige Wort moicheia verwendet - dieses Wort gab es im Griechischen.

Porneia:
- Inzestuöse oder nach dem mosaischen Gesetz verbotene Ehen (z. B. Levitikus 18).

- Andere unerlaubte sexuelle Verbindungen, etwa eine Verbindung, die nach jüdischem Recht gar keine gültige Ehe war. (z.B. Ehe mit einem Ungläubigen)

- voreheliche Untreue während der Verlobungszeit, wie bei Matthäusevangelium 1,19, als Josef Maria entlassen wollte.
 
Wiederum Heute, 13:39
Die Frage ist doch:
Wann beginnt und wann endet eine Ehe?
Gottes Wort zählt und nicht Kirchenlehre von Menschen.

Markus 10:
11 Und Er sprach zu ihnen: Wer seine Frau entläßt und eine andere heiratet, der bricht die Ehe ihr gegenüber. 
12 Und wenn eine Frau ihren Mann entläßt und sich mit einem anderen verheiratet, so bricht sie die Ehe. 

Ja, die Ehe ist dann zerbrochen.
Früher endete sie mit dem Scheidebrief, heute mit einer offiziellen Scheidung. 

Warum leben so viele Paare unverheiratet zusammen?
Das ist Hurerei. Jeder außereheliche Sex ist Sünde. 

Warum soll Wiederheirat verboten sein?

Geschehenes kann nicht ungeschehen gemacht werden. 
Die Ehe ist ein Sinnbild für Jesus und Seine Gemeinde. 
Er ist der Bräutigam und die Gläubigen sind Seine Braut.

Jesaja 54:
4 Fürchte dich nicht, denn du wirst nicht beschämt werden! Schäme dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden; denn du wirst die Schande deiner Jugend vergessen, und an die Schmach deiner Witwenschaft wirst du nicht mehr gedenken. 
5 Denn dein Schöpfer ist dein Ehemann, Herr der Heerscharen ist Sein Name; und dein Erlöser ist der Heilige Israels; Er wird »Gott der ganzen Erde« genannt. 
6 Denn wie eine verlassene und im Geist bekümmerte Frau wird der Herr dich rufen, wie die Frau der Jugendzeit, wenn sie verstoßen ist, spricht dein Gott. 

Was kann der zurückbleibende Partner dafür, wenn er verlassen wird und der andere Partner untreu ist und die Scheidung fordert?
Gottes Geist scheidet. 
Wer nicht in Seinem Willen leben will, wird den gläubigen Partner nicht schätzen. 
Aber Gott verläßt Seine Kinder nicht, wenn sie aufrichtig nach Ihm rufen. Er kann einen neuen Partner schenken oder genug Kraft, um allein zu bleiben.
 
Ben78 Heute, 13:44
Aus der Bibel gehen bzgl. Scheidung nur zwei Sachen hervor, die ein Christ gelten lassen kann:

🔴 1) Ehebruch
🔴 2) Der ungläubige Ehepartner lässt sich scheiden (dann darf es um des Friedens Willen zulassen)

Alles andere ist der Bibel nach nicht im Sinne Gottes.
 
Amilia Heute, 13:48
Für mich war meine Scheidung Notwehr und in jeder Hinsicht ein Befreiungsschlag, - nachdem jahrelange Bemühungen gescheitert sind. Nicht etwa, weil ich ein bequemeres Leben für mich wollte. Keineswegs. 
Meine Kinder brauchten Schutz und eine gesunde Mutter. Es reicht eben nicht, wenn nur ein Elternteil
guten Willens ist und der andere zunehmend zerstörerische Kräfte entwickelt und ein unguter Geist sich ausbreitet. 

Ich hätte auch wieder geheiratet, - nachdem meine Kinder erwachsen waren. Dann eben ohne Kirche. 
Hat sich nur nicht ergeben. Viele Zweitehen sind segensreich. 

Die Bibeltexte bzw Aussagen von Jesus kenne ich. Aber werden sie auch richtig verstanden? 
Ja, die Ziele sind gesetzt. Niemand sollte sich leichtfertig verheiraten bzw sich leichtfertig scheiden lassen. 

Aber was mir überhaupt nicht einleuchtet, ist das Verbot der Wiederheirat für entlassene Frauen in der Antike.
Wer hat diese Frauen dann versorgt? 

Oder worauf soll eine entlassene Frau noch warten, wenn der andere längst neu verheiratet ist?
Das macht doch keinen Sinn. Gott ist kein ungerechter Despot, der nur um des Gehorsams Willen dem Menschen Lasten auferlegt, die der Mensch gar nicht tragen kann.
 
Shira Heute, 13:49
Scheidung nach Ehebruch, steht nicht in der Bibel, sondern nach Unzucht.
 
hansfeuerstein Heute, 13:50
Da kommt man erst in die Diskussion damit. Was genau ist denn Ehebruch? Da geht es schon los, denn da bezeichnet der Herr selber bereits das "lüsterne Betrachten" einer anderen Frau als Ehebruch.  Das Auseinanderleben könnte man auch als eine Art von Ehebruch bezeichnen. Es sind ja enttäuschende Erfahrungen, die dazu führen.
 
Ben78 Heute, 13:51
(Zitat) "Wann beginnt und wann endet eine Ehe?"

Bei Jakob war die Ehe dadurch versiegelt, dass er mit Leas statt mit ihrer jüngeren Schwester Rahel die Nacht im Zelt verbrachte und...

Als vor Jesus jedoch eine Frau gebracht wurde, die beim Ehebruch (porneia) erwischt wurde, sagte Jesus nicht, "Du bist jetzt mit ihm verheiratet!", sondern "So verurteile auch ich dich nicht. Gehe nach Hause, aber sündige nicht mehr."

Und das, obwohl es heißt:

🔴 1Kor 6,16
Oder wisst ihr nicht, dass, wer der Hure anhängt, ein Leib ⟨mit ihr⟩ ist? »Denn es werden«, heißt es, »die zwei ein Fleisch sein.«

Das ist das, was in den Augen Gottes eigentlich gilt, warum Sex ausschließlich in eine Ehe gehört.

Eine endet der Bibel nach also nur 
🔴 beim Tod eines Ehepartners
🔴 oder wenn ein Ehepartner Ehebruch begeht (egal, ob vor oder nach der Scheidung)
🔴 oder wenn der ungläubige Ehepartner sich scheiden lässt.
 
hansfeuerstein Heute, 13:52
Wie gesagt: 

Jesus erweitert das alttestamentliche Verbot des Ehebruchs auf die innere Haltung. Er lehrt, dass bereits der begehrliche Blick auf eine andere Person einem Ehebruch im Herzen gleichkommt. Gleichzeitig stellt er sich gegen Ausbeutung und betont Barmherzigkeit, indem er die Frau vor Verurteilung bewahrt und ihr stattdessen vergibt.
 
Shira Heute, 13:55
Zur Zeit Jesu konnte ein Mann seine Frau tatsächlich entlassen. Jesus kritisiert genau diese Praxis und stellt sich damit auf die Seite der Frauen. Er sagt nicht: "Der Mann darf sich eine andere nehmen", sondern: "Wer seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch."

Jesus schützt also die Ehe und die Frau vor der Willkür des Mannes.

Dass eine entlassene Frau wirtschaftlich in einer schwierigen Lage war, ist unbestritten. Aber die Lösung Jesu besteht nicht darin, Scheidung und Wiederheirat zu erleichtern, sondern den Mann zur Treue zu verpflichten.
 
(Nutzer gelöscht) Heute, 13:57
Die Ehe soll ja auch eine Art Symbol der Gottesbeziehung darstellen , darum erscheint es richtig und logisch an dem einen Ehepartner festzuhalten , also die Einmaligkeit der Ehe vor Gott zu leben.

Die Gottesbeziehung ist ja so , daß der Mensch von sich aus unzureichend ist und Gott enttäuscht und sich von Gott enttäuscht fühlt. Diese Beziehung zu Gott wandelt sich ständig.
Aber gerade deswegen gilt es ja wie amGlauben festzuhalten auch an der einen Ehe festzuhalten.

Die Treue zur Ehe bleibt also auch wenn Enttäuschung oder Verluste oder Verfehlungen stattfinden- weil es um das Wesen Treue zum Einen geht .


Cherub
 
hansfeuerstein Heute, 13:57
Der Punkt scheint eben, dass es für uns Menschen beim jeweils anderen "unvergebbare Dinge" gibt.
 
Shira Heute, 14:01
Die Frau wird im Johannesevangelium (Johannes 8,1-11) als jemand beschrieben, der beim Ehebruch ertappt wurde. Das griechische Wort dort ist:
moicheía = Ehebruch

Nicht porneia!
 
Amilia Heute, 14:13
Shira, - klar war es die Absicht von Jesus aufzuzeigen, dass Ehebruch schon im Herzen beginnt und die Männer zur Treue zu verpflichten. Unbestritten! Aber hat es was genützt? 

"Aber die Lösung Jesu besteht nicht darin, Scheidung und Wiederheirat zu erleichtern" .....
Dann war es wohl die Absicht von Jesus Scheidung und Wiederheirat zu erschweren, egal wie schwerwiegend und zerstörerisch die Zerwürfnisse sind? Auf Gedeih und Verderb aneinander gekettet? 
Bzw. lieber unversorgt auf Almosen angewiesen, statt versorgt in einer guten Ehe? Warum? Erklär mir bitte den Sinn? 

Jesus überspitzt in seinen Worten absichtlich. Das tat er oft. Denn viele sahen sich im Recht, wenn sie eine Frau wegen Nichtigkeiten entließen. Aber es ist vollkommen absurd eine Frau, die gegen ihren Willen entlassen wurde und sich um ihre Versorgung kümmern musste, des Ehebruchs zu bezichtigen, nur weil sie ein zweites Mal heiratet. 

Aber klar, jeder kann auf Bibelworte pochen und nach eigenem Verständnis etwas ableiten und seinem 
Mitmenschen eine Last aufladen, die er selbst nie getragen hat.
 
Amilia Heute, 14:19
Cherub, ja die Gottesbeziehung eines Menschen wird mit einer Ehe verglichen. Es ist ein Vergleich. 
Mit dem Unterschied, dass Gott ein Partner ist und kein Mensch. Gott hasst Scheidung. ER hasst es sich vom Menschen (von seinem Volk) zu trennen.
 
Wiederum Heute, 14:21
Zum Ehebruch gehören immer 2 Personen. 
Was würde Jesus heute zu den vielen Schwulen und Lesben sagen?

Porneia ist unnatürlicher schamloser Sex. Da geht es gar nicht um eine Ehebeziehung, sondern um sexuelle Ausschweifungen, mit wem auch immer. 
Pornographie öffnet den Dämonen die Tür, so daß viele Menschen unersättlich begierig werden. Mit Liebe hat das nichts zu tun.
 
Arina Heute, 14:30
@13:48. Gott ist kein Despot". aber die Menschen schon, weil sie sich gerne als solche aufspielen.
 
Arina Heute, 14:34
@ Viele fromme Sprüche, die keinem helfen. Wir leben in einer realistischen Welt und nicht im Kloster. Hier spielt die Musik.
 
Lapis Heute, 14:46
Verständnis und Trost helfen in solchen Situationen. Das würde ich mir auch gerade in einer christlichen Gemeinde wünschen, und so habe ich es auch erlebt.
 
HopeinJesus Heute, 15:20
Wieder sind wir an so einer Stelle wie sooft in den letzten Jahren hier schon....
Was die RKK nach der Bibel glaubt u wie sie es sieht, nur allein das kann richtig sein...🤔😧
 
HopeinJesus Heute, 15:21
Es gibt so einiges der RKK, was man sooooo auch nicht in der Bibel findet....
 
Anastacia Heute, 15:22
Sorry, aber das sind doch alles alte Zöpfe. Früher wurden die Frauen behandelt wie Leibeigene. Sie mussten tun, was der Mann wollte. Manche müssen das heute noch. 

Zum Glück hat sich da vieles geändert. Nein, ich bin keine Emanze. 

Ich habe 29 Jahre in einer Ehe ausgehalten, die es nicht wert war. Mehr schreib ich dazu nicht, sonst haben einige hier wieder was zum Ausschlachten. 

Meinen zweiten Mann habe ich geheiratet - ohne kirchlichen Segen.
 
Sherezade Heute, 15:30
Das griechische Wort πορνεία /porneía ist ein weiter gefasster Begriff als μοιχεία /moicheía...
Ist mehr ein Oberbegriff und steht je nach Kontext für:
- sexuelle Unmoral
-Prostitution
-Ehebruch
-Götzendienst


Interessant sind die Vergleiche des Gebrauchs des Wortes bei Matthäus, Paulus und in der Septuaginta...
 
HopeinJesus Heute, 15:31
Klar dann als Nächstes noch, die RKK ist die allein Richtige...
.....das kennen wir schon jahrelang schon hier, das einige das sooooo meinen...
 
(Nutzer gelöscht) Heute, 15:45
Symbol Ehe / Gottesbeziehung:

Damit die Ehe hält hat uns Gott die Vergebung und Beichte gegeben erstens und zweitens segnet er die Ehe ! 
Somit wird die Ehe aufgewertet und auf den heiligen Stand wie der Gottesbeziehung gehoben.


Und es gilt auch :

1 ) Wer im Kleinen (irdische  Ehe)  treu ist ,wird es auch mal im Großen sein

2) Euer Ja sei ( bleibe)  ein Ja !

3) Ein Fleisch sein in der Ehe ist wie das Ei Fleischwerden mit Christus 

4) es ist daher ganz logisch , erst wenn der Ehepartner stirbt , ist die Ehe aufgehoben , WEIL der/ die  Gestorbene
 nun die BRAUT Christi ( Bräutigam ) endgültig wird !  
Die irdische Ehe mündet in die himmlische Ehe mit Christus.


Cherub
 
HopeinJesus Heute, 15:48
Ach Chrub u Du willst hier was von biblischer Logik erzählen, 
dann fange doch mal an auch biblisch zu belegen u nicht wieder nur Deine Meinung...
 
Anastacia Heute, 15:53
Warum sind hier - in einem christlichen Forum - so viele die geschieden sind?
 
Sozo Heute, 16:09
 
Shira Heute, 16:44
Amilia,
Zitat grinsendes Smileyann war es wohl die Absicht von Jesus Scheidung und Wiederheirat zu erschweren, egal wie schwerwiegend und zerstörerisch die Zerwürfnisse sind? Auf Gedeih und Verderb aneinander gekettet?
Bzw. lieber unversorgt auf Almosen angewiesen, statt versorgt in einer guten Ehe? Warum? Erklär mir bitte den Sinn?


Der Punkt ist nicht, Menschen "auf Gedeih und Verderb" aneinander zu ketten oder Leid zu verharmlosen. Jesus kritisiert die Leichtigkeit, mit der eine Ehe einfach beendet werden kann, besonders dort, wo Machtungleichgewicht und Willkür im Spiel sind.

Das bedeutet aber nicht, dass er zerstörerische Situationen oder Notlagen ignoriert. Eine Trennung kann real notwendig sein. Die Frage ist eher, ob eine zerbrochene Beziehung automatisch als etwas behandelt wird, das einfach neu "überschrieben" werden kann.

zitat:Aber klar, jeder kann auf Bibelworte pochen und nach eigenem Verständnis etwas ableiten und seinem
Mitmenschen eine Last aufladen, die er selbst nie getragen hat.


Ich hoffe du meinst nicht mich damit, denn ich habe diese Last schon getragen.
 
Shira Heute, 17:00
Gerade die Septuaginta zeigt, dass porneia und moicheia nicht einfach dasselbe sind.

Wenn porneia tatsächlich nur ein weiter gefasster Begriff wäre, der moicheia bereits einschließt, warum nennt Jesus dann in Matthäus 15,19 beide Begriffe nebeneinander?

"Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch (moicheia), Unzucht (porneia), Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung."

Gerade diese Unterscheidung spricht doch dafür, dass Jesus die Begriffe nicht einfach gleichsetzt. Die Deutung, dass porneia in Matthäus 19,9 automatisch auch Ehebruch bedeutet, ist eine Auslegung, die vor allem von denjenigen vertreten wird, die eine Wiederheirat nach Scheidung bejahen. Der Wortlaut des Textes selbst lässt diese Gleichsetzung nicht zu.
 
Johannes69 Heute, 17:13
Es ist nicht schön geschieden zu sein, wenn man gegen seinen Willen geschieden wurde.
Es ist aber auch nicht schön allein leben zu müssen.

Ein katholischer Priester würde das nie verstehen.
Gut das meine Gemeinde tolerant ist.
 
Johannes69 Heute, 17:19
Als meine Frau mich verlassen hat habe ich an S*izid gedacht.
Weil ich es mir nicht vorstellen konnte geschieden zu werden.
Ich dachte wenn ein Ehepartner stribt ist die Andere frei. 

Aber ich habe mich bald zum leben entschieden
 
Sherezade Heute, 17:45
Leider wird in meine Worte etwas hineininterpretiert, was ich so nicht gesagt habe. Ich orientiere mich hier an sprachwissenschaftlichen Kriterien....

Das Nebeneinander der Begriffe  πορνεία und μοιχεία in Math. 15,19 kann man als Aufzählung sehen ....dies mit möglichen  Überschneidungen in der Bedeutung.. auch ein Hendiadyoin*als  mögliche Einordnung wäre denkbar...

Ach so...bin nicht geschieden, sondern verwitwet....dies mit Mitgefühl für Menschen , die eine belastende und gescheiterte Ehe erlebt haben..

*Ist so was wie : Mord und Todschlag oder Lug und Betrug..m
 
Johannes69 Heute, 18:04
1 Kor 7, 9 und 1 Kor 7, 27 28 lassen ein Wiederheirat zu
 
Anastacia Heute, 18:15
Johannes, lass es dir einfach gut gehen.
 
hansfeuerstein Heute, 18:37
Es bleibt dabei, es ist letztlich die Hartherzigkeit die zu Scheidungen führt, der kirchliche Weg ist daher richtig und schriftgemäss. Dass die Menschen was anderes wollen, ist klar.
 
Amilia Heute, 18:44
Shira, danke für Deinen Kommentar. Ich weiß, dass Du auch einiges tragen musstest.

Grundsätzlich noch zur Ergänzung. Das Wort Gottes, bzw seine Gebote ernst nehmen, die Ehe als einen unauflösbaren Bund respektieren, ich denke das wollen alle Gläubigen die sich entschieden haben, wirklich in der Verantwortung vor Gott leben. Ich habe schon vielen Leuten abgeraten sich scheiden zu lassen und stattdessen erstmal mit seelsorgerlicher Hilfe an sich selbst zu arbeiten oder vielleicht gemeinsam eine Eheberatung aufzusuchen. 

"Einer trage die Last des anderen", - so wird er das Gesetz Christi erfüllen" gilt auch für die Ehe,- vielleicht sogar insbesondere für die Ehe. 

Aber es gibt Grenzen. Nämlich dann wenn " Leib, Leben und Seele" gefährdet sind,- insbesondere die Entwicklung der Kinder. Wenn alle Bemühungen nicht fruchten. Ich denke auch, dass es Zeit braucht das Erlebte zu verarbeiten und dass es nicht gut ist, sich sofort wieder zu binden, nur weil man nicht alleine sein möchte. Aber ich denke, dass jeder eine neue Chance verdient hat, gerade diejenigen die gegen ihren Willen verlassen wurden, oder mit Gewalt und Sucht, ausgehend  vom Partner, zu kämpfen hatten.
 
hansfeuerstein Heute, 18:48
Man muss auch ehrlich sein, alleine zu leben, ist nicht tödlich, es ist durchaus zumutbar😉
 
Shira Heute, 18:55
Es ist sicher nicht leicht, gegen seinen Willen geschieden zu werden. Aber allein zu leben muss deshalb kein Unglück sein. Paulus empfiehlt Männern und Frauen sogar, unverheiratet zu bleiben. Das zeigt, dass ein erfülltes Leben nicht von einer neuen Partnerschaft abhängt.
 
(Nutzer gelöscht) Heute, 18:58
Die Last des anderen tragen , dabei hilft doch die Gnade Christi :

Also gibt uns Gott nicht seine Gnade um die Probleme( den Ehepartner)  zu beseitigen ,sondern um ihn/ sie  mit Gnade durchzustehen - oder etwa nicht ?

Und noch was :

Ist es legitim zu sagen ,weil Gott so barmherzig ist ,wird er mir ,weil ich unglücklich bin in der Ehe ,die Trennung nicht anrechnen , er ist ja gütig und  barmherzig und läßt " mich" gewähren und tun...


Cherub
 
Amilia Heute, 19:09
Cherub, "Ist es legitim zu sagen ,weil Gott so barmherzig ist ,wird er mir ,weil ich unglücklich bin in der Ehe ,die Trennung nicht anrechnen , er ist ja gütig und  barmherzig und läßt " mich" gewähren und tun..." 

Natürlich kann niemand so ohne weiteres über göttliche Barmherzigkeit verfügen. Sie ist ein Geschenk, ein Akt der Gnade. Und so dürfen wir doch um Barmherzigkeit bitten, wenn wir bedroht werden, uns in Gefahr befinden, womöglich noch die Kinder und die Kraft das alles zu tragen nicht mehr reicht. Heißt es nicht, dass Gott uns nie mehr Lasten auflegt, als wir tragen können?
 
(Nutzer gelöscht) Heute, 19:15
Heißt es nicht : Mit Christus ist alles möglich ? 


Der Satz „Mit Christus ist alles möglich“ basiert auf der biblischen Zusage aus Philipper 4,13, die Christen dazu ermutigt, in jeder Lebenslage auf Gottes Kraft zu vertrauen.

Und zum Lastentragen:

Was ist mit der Last der Märtyrer am Anfang ? 
Die Last des Todes war für jene Freude im Herrn .


Cherub
 
Sherezade Heute, 19:15
Stelle es mir gerade vor.. ein Mensch ist belogen und betrogen worden...vielleicht auch Gewalt erlebt..dieser Mensch ist dann geschieden und trifft auf  Mr. oder Mrs.Right... und dann sollen diese Menschen  verzichten und ein zölibatäres Leben führen?
 
hansfeuerstein Heute, 19:21
Ehe auf Zeit wäre eine säkular-gesellschaftliche Lösung, das wurde sowieso schon mal andiskutiert. Es gibt viele Gemeinden mit einem hohen Anteil Geschiedener, warum es dort untereinander so wenig klappt....?
 
Shira Heute, 19:23
Amalia,
Die katholische Kirche lehrt, dass der Ehebund grundsätzlich unauflöslich ist. Auch Jesus spricht sehr ernst über die Bindung der Ehe (z. B. wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch).

Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass Menschen in zerstörerischen oder gewalttätigen Situationen gefangen bleiben. Trennung ist möglich und erlaubt.

Eine kirchliche Annullierung ist keine Auflösung einer bestehenden Ehe, sondern die Feststellung, dass eine Ehe unter bestimmten Voraussetzungen von Anfang an nicht gültig zustande gekommen ist.

Dabei wird tatsächlich geprüft, ob es bereits vor oder bei der Eheschließung schwerwiegende Faktoren gab, z. B. Zwang oder Druck, fehlende Freiheit der Entscheidung, massive psychische oder persönliche Unfähigkeit zur Ehe, schwerwiegende Täuschung oder bereits bestehende gravierende Probleme usw.

Darum ist es nicht so, dass Menschen automatisch "gefangen" sind - viele Fälle werden differenziert geprüft, auch wenn das nach außen oft nicht bekannt ist.

Ich habe selbst ein Jahr und eine Woche als geschiedene Frau gelebt und diese Zeit nicht als schwer erlebt, sondern als eine Phase, in der ich mich intensiv mit Gott beschäftigt habe. Für mich war das eine ruhige und auch gute Zeit.

Nach zwei Jahren habe ich dann den Vater meiner Kinder kennengelernt.
 
antonius34 Heute, 19:27
 
HopeinJesus Heute, 19:31
Bekanntlich erleben auch Christen, ihre Trennung u Scheidung sehr unterschiedlich,auch sehr leidvoll....mit dem was alles, alles auch dazugehört u wieviel auch oft dazugehört, 
haben viele hier von außen überhaupt keinen Einblick zu
 
KatinkaStern Heute, 19:37
Ich werfe mal noch einen Knochen in den Zwinger 😉: 

Matthäus 5, 32 Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer aufgrund von Hurerei [porneia - tatsächlich wird das Wort hier unterschiedlich übersetzt, auch mit Ehebruch] , MACHT, dass mit ihr Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.

Offensichtlich geht Jesus NICHT davon aus, dass eine geschiedene Person ihr Leben lang allein bleibt, also nicht mehr heiraten wird. 
Vielmehr ist ihm klar, dass der Mensch nicht (grundsätzlich) für das allein sein geschaffen ist und einen anderen Partner nehmen wird. Eine neue Ehe eingeht. (Was bei den damaligen Verhältnissen für eine Frau nahezu unumgänglich war, da sie sich ohne Rechte nicht selbst versorgen und schützen konnte. In ihrer Ursprungsfamilie war sie als geschiedene Frau das letzte Glied in der Kette und für durchschnittliche Familien gar nicht tragbar.) 

Eine Entlassung/Scheidung entbindet nicht von der Schuld vor Gott. 
Man ist sozusagen "Mittäter", wenn man sich scheiden lässt. Es sei denn, das Eheband ist schon zerbrochen/zerrissen auf Grund eines Ehebruchs. 

Im Kontext von Matthäus 5 wird deutlich, dass es dem Herrn Jesus hier um ein Verständnis von Sünde geht. Er erklärt, dass wir aus der Nummer nicht raus kommen vor Gott, wenn wir verantwortlich für die Scheidung sind. 
ER sagt aber explizit NICHT das eine Wiederheirat vor Gott unmöglich/verboten ist. 

Gott hasst Scheidung! Aber er kennt auch unsere sündige Natur. 

In Matthäus 19 ist der Kontext ein ganz anderer: 
Hier versuchen die Pharisäer ihn mit der Frage zur Scheidung. 
Bitte mal selbst nachlesen. 

Er erklärt Ihnen wie Gott sich die Ehe gedacht hat - als ewiges Band, das Mann und Frau zu einer Einheit macht. 

Aber es kam anders, aufgrund der Sünde.
Und Mose musste den Scheidebrief einführen. Ein offizielles Schriftstück, das bestätigt das dieses Band/der Bund zerrissen ist. 
(Das hat dann die Frau bekommen, als Nachweis für ihre Entlassung.) 

Und auch hier erklärt er, dass eine offizielle Scheidung nur dann gerechtfertigt ist, wenn diese bereits durch den Ehebruch gebrochen wurde. 

Doch gibt Jesus Härzenshärte als Grund für die Notwendigkeit des Scheidebriefs an. 
Nun, besser eine Ehe wird geschiedenen (zerrisden), als das ein Ehepartner den anderen physisch oder psychisch kaputt macht. (Und die Kinder noch dazu.) 
Es reicht also nicht irgendein Grund, eine Laune, um sich scheiden zu lassen. 
Und genau darauf geht Jesus ein/antwortet den Pharisäern. 

Er sagt, du kannst nicht einfach trennen was vor Gott verbunden ist. - Damit begehst du Ehebruch. [Kleiner Verweis auf Kapitel 5] Aber es gibt berechtigte Gründe, wenn es um das Wohlergehen (wie bei Gewalt) geht, die eine Scheidung/Riss notwendig machen. Deswegen musste der Scheidebrief eingeführt werden. 

In diesen Versen geht es im Kontext aber nicht um ein Verbot von Wiederheirat! 

Dies zum Nachdenken.
 
hansfeuerstein Heute, 19:38
Die Scheidung ist ängst der gesellschaftliche Regelfall, warum auch immer...dass das irgendwie nicht ganz richtig ist, ist uns wohl allen bewusst, aber scheinbar gelingt es immer Wenigeren mit oder ohne Glauben, scheinbar.
 
Arina Heute, 19:45
@17:13, "ein katholischer Priester könnte das nicht verstehen." Nein weil die  meisten von Ihnen eine Geliebte haben, die angeblich als Haushälterin oder einiges mehr fungieren.
Ist doch ein offenes Geheimnis. Steht auch in der Bibel, dass dies  legitim ist?
 
Shira Heute, 19:48
Zitat:

Eine Entlassung/Scheidung entbindet nicht von der Schuld vor Gott.
Man ist sozusagen "Mittäter", wenn man sich scheiden lässt. Es sei denn, das Eheband ist schon zerbrochen/zerrissen auf Grund eines Ehebruchs
.

Bleiben wir beim Wort, das im Text steht: porneia und nicht moicheia (Ehebruch). In der Bibel werden diese Begriffe an vielen Stellen unterschieden und nicht einfach gleichgesetzt.

Porneia:
- Inzestuöse oder nach dem mosaischen Gesetz verbotene Ehen (z. B. Levitikus 18).

- Andere unerlaubte sexuelle Verbindungen, etwa eine Verbindung, die nach jüdischem Recht gar keine gültige Ehe war. (z.B. Ehe mit einem Ungläubigen)

- voreheliche Untreue während der Verlobungszeit, wie bei Matthäusevangelium 1,19, als Josef Maria entlassen wollte.
 
antonius34 Heute, 19:50
Wenn jeder nach heiligmässiger Beziehung streben  würde, dürfte es doch nicht  einfach vorbei sein....
 
hansfeuerstein Heute, 19:50
Ich stelle immer wieder fest, dass einige gerne gaaanz bibeltreu sein wollen, aber wenn es darauf ankommt alle möglichen Interpretationen finden, um einen Ausweg zu finden.😉
 
HopeinJesus Heute, 19:52
Einfach vorbei ist keine christliche Ehe mal eben......!!!!!!!!!!!!!
 
HopeinJesus Heute, 19:54
Mögliche Interpretationen findet ihr (RKK) doch auch für Auswege, wie sich zeigt....
 
Shira Heute, 20:02
Es gibt viele Auslegungen und Interpretationen, deshalb sollte man vorsichtig sein, aus einzelnen Stellen schnelle Schlussfolgerungen zu ziehen. 
Am Ende bleibt für mich entscheidend, was das eigene Gewissen vor Gott trägt und verantworten kann.
 
HopeinJesus Heute, 20:06
Genau, es gibt dazu auch viele Auslegungen u Interpretationen der RKK dazu...
und andere christliche Gemeinde haben ihre, auch verständliche Sicht der Bibel dazu
 
hansfeuerstein Heute, 20:25
Die RKK hat das immerwährende Lehramt, mit einer anhaltenden Koheränz. Sie orientiert sich am Wort des Herrn.
 
Lapis Heute, 20:26
Aus meiner Sicht ist es so, dass manche Christen dazu neigen, etwas unnötig zu erschweren und eher ausgrenzen, als ich es aus dem Verhalten von Jesus erkenne.

Die kath. Kirche schließt auch Christen aus anderen Konfessionen von der Eucharistie aus. (Ich kenne natürlich die Begründung....) Jesus hat jemanden als zugehörig betrachtet, bei dem seine Jünger argwöhnisch waren, weil er zwar in Jesu Namen taufte, aber nicht zum Kreis der Jünger gehörte. Jesus meinte dazu, wer nicht gegen ihn sei, gehöre zu ihm. So einfach!!! Menschen legen die engen oder engherzigen Maßstäbe an. (auch in Bezug auf wiederverheiratete geschiedene Menschen)
 
hansfeuerstein Heute, 20:30
Nö, es ist doch so, dass die katholische Kirche zuerst war, und sich einige sagten und sagen da wollen wir nicht dazugehören, und dies und jenes glauben wir nicht. Das ist doch der Punkt, man kann hier auf CSC immer wieder nachlesen, wie abfällig die Eucharistie der RKK, der Orthodoxie und der Orientalen gesehen wird, es gibt regelrechte Filmbotschaften, die dies entspr. abfällig beschreiben. Das ist doch die Realität.
 
HopeinJesus Heute, 20:30
Die RKK hat das immerwährende Lehramt...ja und !!!
Andere christliche Gemeinde orientieren sich auch sehr konkret am Wort Gottes.....
 
hansfeuerstein Heute, 20:32
Der Punkt ist, dass es Gemeinschaften gibt, die niederschwelliger antreten, bis hin zu: Jesus ist für die Sünden gestorben, ich kann somit nicht mehr sündigen, was ich tue oder lasse ist einerlei.😉
 
KatinkaStern Heute, 20:32
Was ich schrieb ist keine Auslegung die ich irgendwo gehört oder gelernt habe! 

Das bitte ich zu berücksichtigen. Ist mir jetzt wirklich wichtig! 

Nicht das ich mich (als Geschiedene) nicht vorher schon mit dem Thema beschäftigt hätte. 

Heute, als ich mich mit dem Blog und dem Thema auseinandersetzt habe, kam diese Erkenntnis. 

Und ich bitte inständig diese zu prüfen. 
Genauso wie wir immer wieder prüfen müssen, ob das was wir glauben zu wissen angelernte Lehre von Menschen ist oder nach Gottes Weisheit und Ratschluss ist. 

Machts "einfach" wie die Leute von Beröa und bittet den Herrn Jesus dabei um Führung und Klarheit. 🙂
 
hansfeuerstein Heute, 20:33
Die Leute wollen die Scheidung unbedingt als Möglichkeit haben, das ister Punt um den es geht.
 
Lapis Heute, 20:54
Ja, die evangelischen Christen wollten nicht mehr zur katholischen Kirche gehören, das stimmt. Aber das ist ja nicht gleichbedeutend, dass wir keine Nachfolger von Jesus sind. Das bezog sich auf damalige Missstände und manches trennt uns nach wie vor. Trotzdem kann man aufeinander zugehen, und das geschieht ja auch.
Aber manche Christen haben lieber Mauern als Brücken.
Das ist jetzt ja nicht das Thema. Ich wollte mit dem Beispiel nur zeigen, wie die Jünger im Gegensatz zu Jesus mit Annahme und Ausgrenzung umgegangen sind.
 
Shira Heute, 21:04
Katinka,

Nicht so schnell - hier werden zwei Dinge zusammengezogen, die im Text eigentlich getrennt sind:
die Anerkennung einer Handlung im Namen Jesu und die volle Gemeinschaft beim Mahl.

Im Text aus Markusevangelium 9,38-40 geht es darum, dass jemand im Namen Jesu handelt. Es geht nicht um Tischgemeinschaft oder das gemeinsame Brotbrechen.

Ist in deiner eigenen Gemeinschaft beim Abendmahl wirklich jeder zugelassen, der sich einfach "Christ" nennt? Oder gibt es auch dort Kriterien der Zugehörigkeit und des gemeinsamen Bekenntnisses?
 
KatinkaStern Heute, 21:30
Sorry liebe Shira, aber ich denke deine Frage war an Lapis gerichtet. 😉

Auch wenn ich mich dieser Frage stellen könnte (hab mich damit jetzt nicht beschäftigt und den Herrn Jesus gefragt) möchte ich doch gern beim Thema des Blogs bleiben: Scheidung und Wiederheirat
 
Shira Heute, 21:40
Ja, Katinka, du hast recht. Entschuldige bitte. Die Antwort war eigentlich für Lapis gedacht.

Es ist schon spät, und die Hitze macht einem zu schaffen - hier sind immer noch 30 Grad, und auch die Tiere leiden darunter. Sie wollen essen, dann doch nicht essen...10 minuten später selber Zirkus....

Ich wünsche euch eine gute Nacht. Der Herr behüte euch und schenke euch eine gesegnete (kühle) Nacht.
 
Lapis Heute, 21:56
@Shira, du meintest wahrscheinlich mich. 

Ja, du hast recht, da ist ein Unterschied zwischen Nachfolge und Tischgemeinschaft. Ich habe das Beispiel nur angeführt um zu zeigen, wie Menschen im Gegensatz zu Jesus dazu neigen, jemanden, der nicht direkt zu ihnen gehört, anzuzweifeln oder sich misstrauisch abgrenzen wollen. Und ich habe mich gefragt, ob Jesus Menschen, die erneut verheiratet sind, vom Abendmahl ausschließen würde. Er hat auch gesagt, nicht die Gesunden bedürfen eines Arztes, sondern die Kranken. Ich kann nachfühlen, dass es für einen Geschiedenen mit dem Wunsch nach einer neuen Beziehung hart ist, wenn man weiß, dass man dann am Rande steht.

In meiner Gemeinschaft ist jeder eingeladen, der den Wunsch hat, am Abendmahl teilzunehmen. Die Konfession spielt keine Rolle, aber Kinder sind auch ausgenommen.
 
BMX1 Heute, 21:58
🍿
 
Lapis Heute, 22:00
BMX1, das soll doch bestimmt für mich sein, oder?
 
KatinkaStern Heute, 22:02
Lass es dir schmecken, Lapis. 
Ich brauche eh nichts bei der Hitze. 😄
 
Lapis Heute, 22:10
@KatinkaStern, dankeschön, ich trinke dazu heute noch ein kaltes Bier. 🍺
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